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  1. Letzte Stunde
  2. Ich steh' eigentlich nicht so auf Rock-Scores - aber das Album macht stellenweise echt Spaß
  3. Mir gefällt tatsächlich der Teil des Albums ab celestial... ingesamt besser als der Teil davor. Was Spielberg angeht war der Mann für mich noch nie ein Garant für unterhaltsames Filmerlebnis. Habe noch nie einen Film geschaut, nur weil er von Spielberg ist. Hab zwar nicht alle seine Filme aus den letzten 20 Jahren gesehen, aber von denen die ich gesehen hab, gefiel mir nur Bridge of Spies wirklich gut. Ich hab tatsächlich auch nur 2 Spielberg Filme im Kino gesehen. Jurassic Park 2 war nicht so mein Ding und Der Soldat James Ryan schrie aus jedem Bild gebt mir den Oscar. Als Produzent hat er für mich ein glücklicheres Händchen bewiesen.
  4. Die Besucherzahlen hier in Deutschland sind im Vergleich zu den USA absolut enttäuschend. Man merkt: Spielberg hat hierzulande einfach keine allzugroße Lobby mehr, ein Massenpublikum ist dafür gar nicht mehr vorhanden. Bei annähernd 600 Kopien kommt im Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag gerade mal ein Besucherschnitt von 200 pro Kino raus. Das ist natürlich weit unter den Erwartungen der hiesigen Kinobranche und der Film muß sich deshalb auch mit Platz 2 - deutlich hinter SCARY MOVIE 6 - begnügen. Ist daher wohl laut Deadline so ziemlich das einzige europäische Land, wo DISCLOSURE DAY nicht auf der 1 landet. Ich war am Donnerstag auch drin in Tübingen - außer mir noch ca. 12 Besucher. Der große 400 Plätze-Saal fast leer! Auffallend: Überhaupt keine jüngeren Zuschauer dabei, die sonst in US-Blockbuster rennen, dagegen nur städtisches Publikum vom Alter her so etwa zwischen 40 und 60. Ich fand den Film selbst ganz ok. Klar, ein bißchen zu lang, teilweise auch etwas zu übertrieben. Aber immerhin ganz spannend und mit einigen netten Kameratricks versehen. Die Musik kommt auf dem Album insgesamt gesehen schon etwas besser rüber, während vieles im Film vor allem in der ersten Hälfte nur rein atmosphärisches Underscoring darstellt - und vor allem viele sehr kurze Stücke. Musikalisches Highlight dürfte wohl "Celestial" im Film sein und dann natürlich die End Credits, wo sich "Listen" und "Reprise" paaren. Erstaunlich ist es auf alle Fälle, daß jemand in diesem hohen Alter überhaupt noch so eine insgesamt gesehen wirklich hörenswerte Filmmusik zustande bringt, die quer steht zu dem, was sonst so derzeit in Mode ist. Hut ab! Ich denke aber schon, daß etwa Leute wie William Ross und Randy Kerber (die als zusätzliche Orchestrierer und Dirigenten im Abspann genannt werden) bei ein paar Tracks noch ein wenig mitgeholfen haben, um das Ganze - offensichtlcih 84 Minuten im Film selbst drin! - in der nötigen Zeit über die Bühne zu bringen Die Übernahme eines Gutteils von Desplats ZERO DARK THIRTY-Track ist in der Tat schon deftig und für Williams-Verhältnisse auch ungewöhnlich - da Kerber anscheinend auch bei Desplat mit "Synth Programming" am Werke war, kann man sich vorstellen, daß er für das, was in "Signs" von DISCLOSURE DAY so erklingt, wohl einigermaßen mitverantwortlich ist. Gerade ein paar der letzten Tracks auf dem Album klingen für mich doch recht wenig nach Williams und ziehen sich zu sehr dahin, während mir vieles aus der ersten Hälfte des Albums deutlich besser gedällt und auch viel typischer für seinen Stil ist. "Reprise" holt es am Ende des Albums natürlich nochmals richtig raus, aber so ca. 20 Minuten fallen auch auf dem Album gegenüber dem Rest etwas ab.
  5. Produktion und Marketing sollen ca. 200 Millionen Dollar gekostet haben. Wenn ich das bisher immer richtig verstanden haben, muss dann das Doppelte eingespielt werden, damit es als Erfolg gewertet werden kann. Da würde dann noch einiges fehlen.
  6. Heute
  7. Gut, Indiana Jones 4 ist ja eher ein Franchise Film und basiert Krieg der Welten nicht auf einer Vorlage? Disclosure Day ist dahingehend ja ein "Originalfilm".
  8. Deswegen schrieb ich ja Originalfilm. Also nichts, was Teil eines Franchises war oder einer Vorlage basierte.
  9. Was? Das stimmt so doch gar nicht. Er läuft zwar gut in den USA mit wohl 44 Mio. Dollar am ersten Wochenende, das ist aber dennoch unter KRIEG DER WELTEN an 2005 mit 64 Mio. Dollar und noch viel weiter unter INDIANA JONES 4, der an 2008 im selben Vergleichszeitraum sogar 126 Mio. Dollar dort schaffte: https://deadline.com/2026/06/box-office-disclosure-day-1236954426/ https://www.filmstarts.de/kritiken/56393/charts/ https://www.filmstarts.de/kritiken/45890/charts/
  10. In den USA gerade auf dem Weg das beste Startwochende eines Originalfilms von Steven Spielberg einzufahren.
  11. Nachdem ich jetzt den Film auch gesehen habe, könnte ich Disclosure Day auch mit Sedierungstag übersetzen. Wie ein größerer "Akte X" TV Movie. Man könnte problemlos 70 Minuten rauskürzen oder den langen Film in eine Miniserie mit drei Teilen fürs Streaming auseinanderschneiden. Williams' Score fand ich abseits des Albums im Film recht unauffällig mit mäandernder Underscore. Der riesige Kinosaal hier in Köln war menschenleer, nur eine Handvoll Leute da. Aber keine Ahnung, wie die Besucherzahlen in Deutschland sind. Bin jedenfalls schon ein wenig enttäuscht, habe mir mehr von dem Film versprochen. Auf der Habenseite ist aber definitiv ein schönes neues Album von John Williams.
  12. Doch klar, hat Spielberg ja sogar selbst schon gesagt 😂
  13. …Aber bloß nicht auf meine Quellen (nach denen du gefragt hast) eingehen , ne ? Typisch links.. die Argumente, Fakten und Quellen, die man nicht widerlegen kann, werden besser ausgeblendet ne?;)
  14. Genau es gab ja auch noch nie irgendwelche bezahlten Kritiken (Rings Of Power) oder etliche Skandale was Filmbewertungen oder Auszeichnungen (bspw. Oscars) angeht. Da wird mehr korrumpiert und hin und her geschoben als es dir lieb ist .. jaja das liebe Geld
  15. Nach mehreren Durchläufen bin ich relativ postiv gestimmt - wenn es auch nicht der große WOW-Moment ist - Schönes Hauptthema, das im Ohr bleibt - spärlich eingesetzte Action, die aber überzeugt - unverkennbare Handschrift des Meisters - mit Anleihen an seine früheren Werke (auf FB meinte jemand, daß die letzten Takte des Ark-Themas aus ROTLA identisch seien mit den ersten 7 von 'Listen...' : Stimmt - sehr zurückhaltend; man merkt, daß der Score im Film nicht im Vordergrund stehen soll Für mich kein Meisterwerk, aber trotzdem eine erstaunliche Leistung für sein Alter BTW: Bin davon überzeugt, daß die Wahl zum Score des Jahres hier wohl vorzeitig beendet werden kann 😎
  16. Sagen wir mal so: Ein Label müsste das heutzutage gut genug wissen und sogar damit rechnen, dass Titel, die nie großartig von den Kunden gewünscht wurden, nicht den Verkaufserfolg haben. Wenn ein „unverlangter“ Titel wie eine Bombe einschlägt, dann kann ich als Produzent natürlich happy sein mit diesem unkalkulierten Glücksgriff. Aber ansonsten…
  17. Glaube ich nicht. Es geht darum, dass die Musik den Film unterstützt. Immer.
  18. Okay, danke. Das sind ja stärkere Verschwörungstheorien hier als der Film zu bieten hat...
  19. Habe dee Score jetzt einmal komplett bewußt durch gehört und bin abseites jeder Emotionaliät der Meinung, daß es ein großartiges Werk ist. Auch wenn die Musik nicht so aufdringlich ist, wie z.B. bei einem Close Encounter oder E.T. oder Star Wars, kreiert jeder Track eine atemberaubende Atmosphäre. Ich habe den Film noch nicht gesehen und konnte daher die Musik komplett ohne Einfluß der Bilder aus dem Film aufsaugen. Von Dahinplätschern kann für mich keine Rede sein, da jeder Track für sich meine Fantasy antriggert und Szenen in meinem Kopf entstehen, was sie im Film untermahlen könnten. Alles in allem ein ruhiger Score, der aber für mich eine enorme Spannung aufbaut. Auch in den Tracks, die nicht explizit auf Action abziehlen. Für mich wirklich ein sehr starker Williams und ein eindeutiger Oscar-Kandiat, und es wäre aus meiner Sicht kein Gefälligkeitsoscar. Bisher für mich der stärkste Score in diesem Jahr, der mir auf die Ohren gekommen ist. Ich konnte früher mit seinen ruhigeren und zurückhaltenden Werken auch noch nicht so viel anfangen. Ich habe mich mit Always lange Zeit sehr schwer getan. Im Kontext von E.T., Indiana Jones und co. habe ich damals aber so gar keinen Zugang finden können. Das ist heute anders (und hat nichts mit Fanboy zu tun :)). Ich liebe es, wie er die Musik orchestriert und die einzelnen Instrumente mit unterschiedlichsten Motiven versieht, die erst im Zusammenspiel ihre Wirkung entfallten. Ich hoffe meine Frau und ich schaffen es heute Abend in den Film. Jetzt möchte ich Film und Musik zusammen erleben :). Freue mich schon riesig darauf. Das hängt allerdings davon ab, wie fit wir heute Abend noch sind. Mein Frau hat heute Frühschicht und wir sind seit 4:45 Uhr wach.
  20. Naja Spielberg legt da (auch als Filmmusik Fan) schon nochmal einen anderen Wert drauf, schätze ich
  21. Ja die bezahlten Kritiker fressen Spielberg natürlich wie immer aus der Hand. Müssen sie ja auch.. Aber die freien Kritiker (siehe quasi komplett YouTube) liefern negative bis sehr negative Kritiken.
  22. Von allen Seiten vernichtet? https://www.rottentomatoes.com/m/disclosure_day
  23. Wird auch wenig Regisseur*innen geben, die nicht an ihren Film denken dabei.
  24. Bin auch eher zwiegespalten, aber der generelle Konsens ist eigentlich nicht „vernichtend“ Was sind denn deine Quellen für die Aussage?
  25. Interessant, dass es wenigstens hier 1-2 Leute gibt, die den Film gut finden. In den nationalen und internationalen Kritiken wird der Film ja regelrecht zerstört. Vernichtende Bewertungen hagelt es von allen Seiten. Ich überlege noch ob ich wirklich für sowas ins Kino gehen soll.. Vielleicht ist Spielbergs Zeit auch einfach abgelaufen.
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