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@Lars Potreck Übrigens: Zum Thema „einschlafen“ habe ich eine (vermutlich) passende Empfehlung für dich: Austin Wintory‘s Video Game Score zu ALIENS: FIRETEAM ELITE Es ist ein sehr spezieller Score, den Wintory (in der Corona Zeit) mit kleiner (Kammermusik-artiger) Besetzung aufgenommen hat -jedoch in getrennten Gruppen. Dann wurde in meisterhafter Kintsugi-Manier am Computer alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengebastelt. Dazu gibt es auch tolle Einblicke in Form von YouTube Videos auf Wintory‘s Kanal. Jedenfalls glaube ich, dass der Score für dich zum Einschlafen interessant sein könnte, da er (ähnlich wie PLANET OF THE APES) ziemlich unruhig ist und meist keiner Melodie folgt, sondern eher auf Rhythmus und Stimmung setzt.
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Wenn ich mich richtig erinnere, hat Shore eigentlich nur am ersten HOBBIT noch "richtig" gearbeitet. Beim zweiten und dritten Film übernahm dann Conrad Pope, der wohl das von Shore komponierte Grundgerüst auf den Film adaptierte und auch die Musik dirigierte. Also ähnlich wie William Ross beim zweiten HARRY POTTER. Denn die Aufnahmen fanden in Neuseeland statt und Shore wollte die Reise nicht mehr machen.
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Ich herzlich wenig, aber für den Spielberg-Film interessiere ich mich noch weniger. Seine großen Zeiten sind einfach vorbei. Schön, daß er noch etwas macht, aber ab 1997 gibt es nur noch drei Filme, die mir von ihm ganz gut gefallen. Liegt natürlich nicht immer an ihm, weil er ja nicht großartig am Drehbuch mitschreibt, aber der Reiz ist einfach weg. Früher wagte er riskante Experimente ("Jurassic Park"), aber mit der immer besser werdenden Computertechnologie, ging bei ihm auch oft die Kreativität flöten (allerdings nicht nur bei ihm), bzw. der Inhalt der Filme interessierte mich gar nicht. Daß "Scary Movie 6" hingegen ziemlich erfolgreich ist, überrascht mich gar nicht. Auch unter jüngeren Leuten, haben die Filme einen Kultstatus und viele Leute sind nur reingegangen, weil die Wayans-Brüder versichert haben, daß sie sich in Sachen politischer Korrektheit keine Vorschriften machen lassen werden. In den Film gehe ich zwar auch nicht, weil mir Kinobesuche mittlerweile generell zu anstrengend sind, aber einen Film habe ich dieses Jahr auf meiner Guckliste: "Coyote vs. ACME". Der Trailer war schon lustig und der Film wird bestimmt toll.
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Also bimbam wusste schon am Donnerstag Abend nach der ersten Filmsichtung, dass es sich bei der Musik um ein Meisterwerk handelt. Wozu sich dann eine Woche lang in den Score auf dem Album vertiefen, wenn eine einzige Filmsichtung reicht, um die Genialiät dieser Musik zu erfassen? Dann lieber nur einmal ca. 140 Minuten Zeit aufwenden, anstatt 7x64 Minuten.
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mistermaffay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Spannende These 🤔. Ich liebe Herrmann‘s Score zu CAPE FEAR und sehe ihn auch als absolutes Highlight im Schaffen dieses Filmmusik-Gottes. Aber du meinst, dass sein Score (in den 90ern von Elmer Bernstein adaptiert) nicht mehr zum 90er Jahre Remake passt? Ich würde dir zwar gern widersprechen, aber du hast wohl recht. Da blendet mich meine musikalische Liebe für dieses Meisterwerk. Aber ja, wenn ich jetzt nochmal darüber nachdenke wirkte die Musik eher übergestülpt und nicht organisch passend. Hmmm🤔 -
Mir reichen 1-2 intensive Hördurchgänge, klar. Ich gebe dir zwar recht, dass sich der Eindruck erweitert und verfeinert mit den darauffolgenden Wochen, Monaten und Jahren - aber dennoch wird sich ein Score wie DISCLOSURE DAY, der im Mittelfeld von Williams‘ Schaffen rumdümpelt, gewiss nicht als Meisterwerk entpuppen. Ich habe in meinem Leben schon unzählige tausende und abertausende Stunden Musik gehört 🤷🏼 da brauche ich nicht 10 Durchläufe um einen Score einordnen zu können. Schade, dass du emotional wirst, statt mal darüber nachzudenken wie ich es gemeint haben könnte. Selbstredend ist DISCLOSURE DAY stilistisch nicht mit CATCH ME IF YOU CAN zu vergleichen. Darum ging es aber auch nie 🤷🏼. Es ging um das stimmige Gesamtprodukt, das aus Williams‘ Oeuvre angenehm hervorsticht und starken Wiedererkennungswert hat - ganz anders als DISCLOSURE DAY. Und die Parallelen zu A.I. hab ich hier im Forum als erster bemerkt bzw verschriftlicht, mein Lieber wer lesen kann…..
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veröffentlichung Waxwork Records/Back Lot Music: DISCLOSURE DAY - John Williams
neo antwortete auf Csongors Thema in Scores & Veröffentlichungen
Gestern habe ich den Film geschaut und ehrlich gesagt fand ich ihn gar nicht so schlecht. Klar, auch ich hatte etwas mehr erwartet, und ein paar Handlungen waren schon ziemlich dumm oder zumindest sehr simpel geschrieben! Gerade beim Drehbuch hätte man definitiv mehr rausholen können. Trotzdem muss ich sagen, dass mich der Film gut unterhalten hat. Ich fand auch nicht, dass sich die Szenen unnötig in die Länge gezogen haben. Im Gegenteil: Für mich war der Film recht kurzweilig. Das Ende ist sicher Geschmackssache und darüber kann man wohl streiten... haha. Was für mich wirklich gut funktioniert hat, waren die Musik und die Cinematography. Das hatte schon diesen typischen Spielberg-Vibe, den man aus seinen neueren Filmen kennt. Vor allem die Kamerafahrten während den Autofahrten haben mich stark an Krieg der Welten erinnert. Auch die Musik passte für mich sehr gut zum Geschehen und hat die Stimmung schön getragen, ohne zu aufdringlich zu sein. Man hört direkt, dass es von Williams ist. Alles in allem hat für mich die Musik gut zusammengepasst. Kein perfekter Film und sicher mit einigen Schwächen, vor allem beim Drehbuch, aber ich wurde gut unterhalten und fand ihn insgesamt besser, als es manche Kritiken vermuten lassen. Ansehen werde ich den Film aber trotzdem kein 2. mal, und kaufen muss ich ihn mir auch nicht. Den Score werde ich mir aber sicherlich noch ein paar mal gönnen. -
Was für Quellen und Fakten ?! Ich sprach ja von Deutschland bzw. der deutschen (oder heutzutage eher „deutschen“ )Bevölkerung. Und ja, bei einem der Hobbit Teile hast du recht (ich glaube bei Teil 1 war es so, muss aber nochmal nachschauen). Aber in über 95% seiner Werke hat Howard Shore alles selbst gemacht. Aber wieder sehr bezeichnend, dass du dir das EINE Beispiel rauspickst, bei dem er keine Zeit hatte und es jemand anderes machen musste. 👏🏼
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Wir sind hier zunehmend überhaupt nicht mehr einer Meinung. Immer öfter bügelst du hier mit vorschnellen Urteilen über starke und gehaltvolle Musik, während du die Auffassungen anderer Foren-Mitglieder arrogant abkanzelst statt sie als Anregung aufzufassen oder deine eigene Perspektive zu bereichern. "Ich habe mir meine Meinung bereits gebildet", krakeelst du selbstsicher, einen Tag nachdem das Album erschienen ist. WTF? Wenn ich eines aus meiner "Sozialisation" im Cinemusic-Forum - und durch die Beschäftigung mit (ernsthafter) Filmmusikkritik in den frühen 2000ern - gelernt habe, dann dass sich starke Filmmusik oft erst durch mehrere Hördurchgänge erschließt. Dein grotesk selbstbewusstes Auftreten bei völligem Am-Kern-des-Gegenstands-Vorbei erinnert mich ein bisschen an mein 16-jähriges Ich, das damals zurecht von Michael Boldhaus und Co. zurechtgewiesen wurde... Setz dich mal hin, vertief dich in den Score und poste in einer Woche was zur Musik, wenn du sie gehört hast. Ein völlig unsinniger Vergleich. Ähnlich gelagerte Williams-Musiken, die sich zum Vergleich anböten, wären A.I., MINORITY REPORT, z.T. auch WAR HORSE, was die pastoralen Vaughan-Williams-Einflüsse betrifft, oder auch THE FABELMANS, in der Behandlung von Solo-Klavier und -Harfe. Aber nun ganz sicher nicht CATCH ME IF YOU CAN.
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
ronin1975 antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Früher musste Musik halt auch ausgleichen, was Sound nicht liefern konnte. Und Geschmack hat sich halt auch verändert… fällt mir Cape Fear zb ein weil die Serie grad neu ist. Ich fand Bernsteins Musik zum alten Film passend, aber im Remake zu einem 90er Film nicht mehr. Da nervte mich das Getöse schon. -
In Deutschland jedenfalls ist es alle zwei Jahre in der Sommerzeit - ob EM oder WM - immer dasselbe: Es wirkt sich knallhart auf das Kinogeschäft aus. Und da baucht nur noch schönes Wetter hinzukommen - dann ist alles vorbei. Merkt man schon heute: Aufgrund des nun doch schöneren Wetters als ursprünglich für heute angekündigt und natürlich dem Deutschland-Spiel um 19 Uhr kann nicht mal mehr der gestern noch prognostizierte 200er-Besucherschnitt pro Kino bei DISCLOSURE DAY gehalten werden. Das geht jetzt tatsächlich was das Gesamtergebnis übers Wochenende angeht noch etwas weiter in den Keller runter.
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Howard Shore hat doch beim Hobbit, so zumindest die Berichte/Vorwürfe, auch nicht mehr alles selbst gemacht. Auf zwei Seiten wird das Gegenteil berichtet, aber von "baden gehen" kann ja nicht die Rede sein, wenn er weltweit über den Erwartungen startet, aber nur in Deutschland SCARY MOVIE erfolgreicherläuft...aber gut mit Fakten und Quellen hat es nicht jeder so. Also eine Alientechnologie spielt doch sogar eine gewichtige Rolle Film. Leider etwas zu sehr, um den unausgegorenen Drehbuch etwas auszuhelfen...
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Klingt dann bisschen nach nem Logikproblem, wenn der Film in der jetzigen Zeit spielt. TV Movie Feeling klingt ernüchternd. Mir vergrault es schon etwas die Atmosphäre, wenn eine TV Serie heute immer noch nach 2000er TV Serie ausschaut. Bei einem Kinofilm ist das ja schon fast Genickbruch. Ich schaue den erst auf Blu-ray.
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Habe ja oben auch schon geschrieben, dass das total an Akte X erinnert. Vielleicht tue ich dem Film Unrecht, aber ich hatte im Kino die ganze Zeit das Gefühl, mir einen 70s TV Movie anzusehen. Der obendrein wie für die 70s typisch einen guten eher "low key" Score hat. Überhaupt haben mich die Auto-Verfolgungsjagden im Film sehr an entsprechende 70er/80er Produktionen erinnert. So richtig bedrohlich war die Geheimorganisation im Film auch nie. Keine Hubschrauber oder Drohnen, auch nicht irgendwelche Alientechnologie. Da wirkten die Verschwörer in Akte X bedrohlicher und auch geheimnisvoller. Dieses TV Movie Feeling wurde auch noch durch die CGI Tiere unterstützt, die eben auch nicht hochwertig wirkten. Ich habe mir nach den Trailern nicht viel versprochen, bin aber auch nicht positiv überrascht worden.
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Allgemein finde ich es aber traurig, dass DISCLOSURE DAY baden geht an den Kinokassen. Ist bei einem langweiligen Akte X Abklatsch mit Überlänge zwar nicht verwunderlich, aber dennoch bezeichnend, wenn Scary Movie Teil 937482 wohl mehr Zuschauer anzieht… das gibt mal wieder Anlass zur Besorgnis bezüglich der Bevölkerung 😅
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Ich spekuliere - offiziell wissen kann ich es nicht. Aber ja, damit hast du recht - wir können nie zu 100% sicher sein, ob das fertige Produkt wirklich komplett aus der Hand von Komponist XY stammt. Nur bei Bernard Herrmann und Howard Shore bin ich mir da recht sicher, da diese Herren alles übernehmen (Orchestrieren, dirigieren, komponieren und [im Falle von Shore sogar noch] produzieren).
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Ich stimme dem voll und ganz zu. Williams wird diesen Score niemals allein geschrieben haben (was mit 94 Jahren aber auch keine Schande ist). Vermutlich hat er das melodiöse Grundgerüst noch zu Papier bringen können und den Rest haben seine Orchestratoren gemacht. Nur schade, dass man versucht diesen Umstand so zu vertuschen..