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Du beschreibst es sehr treffend - ich kann mich dir nur anschließen. Die Gemeinsamkeiten dieser beiden Tracks sind zu groß um es als Zufall abzutun. Warum eine Größe wie John Williams bei einem recht unbekannten Desplat Score abschreiben sollte, erschließt sich mir aber nicht so ganz. Hier vermute ich eher, dass seine „Ghostwriter“ dies zu verantworten haben. Sei‘s drum - die Wahrheit werden wir ohnehin nicht erfahren.
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@Lars Potreck Übrigens: Zum Thema „einschlafen“ habe ich eine (vermutlich) passende Empfehlung für dich: Austin Wintory‘s Video Game Score zu ALIENS: FIRETEAM ELITE Es ist ein sehr spezieller Score, den Wintory (in der Corona Zeit) mit kleiner (Kammermusik-artiger) Besetzung aufgenommen hat -jedoch in getrennten Gruppen. Dann wurde in meisterhafter Kintsugi-Manier am Computer alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengebastelt. Dazu gibt es auch tolle Einblicke in Form von YouTube Videos auf Wintory‘s Kanal. Jedenfalls glaube ich, dass der Score für dich zum Einschlafen interessant sein könnte, da er (ähnlich wie PLANET OF THE APES) ziemlich unruhig ist und meist keiner Melodie folgt, sondern eher auf Rhythmus und Stimmung setzt.
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mistermaffay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Spannende These 🤔. Ich liebe Herrmann‘s Score zu CAPE FEAR und sehe ihn auch als absolutes Highlight im Schaffen dieses Filmmusik-Gottes. Aber du meinst, dass sein Score (in den 90ern von Elmer Bernstein adaptiert) nicht mehr zum 90er Jahre Remake passt? Ich würde dir zwar gern widersprechen, aber du hast wohl recht. Da blendet mich meine musikalische Liebe für dieses Meisterwerk. Aber ja, wenn ich jetzt nochmal darüber nachdenke wirkte die Musik eher übergestülpt und nicht organisch passend. Hmmm🤔 -
Mir reichen 1-2 intensive Hördurchgänge, klar. Ich gebe dir zwar recht, dass sich der Eindruck erweitert und verfeinert mit den darauffolgenden Wochen, Monaten und Jahren - aber dennoch wird sich ein Score wie DISCLOSURE DAY, der im Mittelfeld von Williams‘ Schaffen rumdümpelt, gewiss nicht als Meisterwerk entpuppen. Ich habe in meinem Leben schon unzählige tausende und abertausende Stunden Musik gehört 🤷🏼 da brauche ich nicht 10 Durchläufe um einen Score einordnen zu können. Schade, dass du emotional wirst, statt mal darüber nachzudenken wie ich es gemeint haben könnte. Selbstredend ist DISCLOSURE DAY stilistisch nicht mit CATCH ME IF YOU CAN zu vergleichen. Darum ging es aber auch nie 🤷🏼. Es ging um das stimmige Gesamtprodukt, das aus Williams‘ Oeuvre angenehm hervorsticht und starken Wiedererkennungswert hat - ganz anders als DISCLOSURE DAY. Und die Parallelen zu A.I. hab ich hier im Forum als erster bemerkt bzw verschriftlicht, mein Lieber wer lesen kann…..
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Was für Quellen und Fakten ?! Ich sprach ja von Deutschland bzw. der deutschen (oder heutzutage eher „deutschen“ )Bevölkerung. Und ja, bei einem der Hobbit Teile hast du recht (ich glaube bei Teil 1 war es so, muss aber nochmal nachschauen). Aber in über 95% seiner Werke hat Howard Shore alles selbst gemacht. Aber wieder sehr bezeichnend, dass du dir das EINE Beispiel rauspickst, bei dem er keine Zeit hatte und es jemand anderes machen musste. 👏🏼
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Allgemein finde ich es aber traurig, dass DISCLOSURE DAY baden geht an den Kinokassen. Ist bei einem langweiligen Akte X Abklatsch mit Überlänge zwar nicht verwunderlich, aber dennoch bezeichnend, wenn Scary Movie Teil 937482 wohl mehr Zuschauer anzieht… das gibt mal wieder Anlass zur Besorgnis bezüglich der Bevölkerung 😅
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Ich spekuliere - offiziell wissen kann ich es nicht. Aber ja, damit hast du recht - wir können nie zu 100% sicher sein, ob das fertige Produkt wirklich komplett aus der Hand von Komponist XY stammt. Nur bei Bernard Herrmann und Howard Shore bin ich mir da recht sicher, da diese Herren alles übernehmen (Orchestrieren, dirigieren, komponieren und [im Falle von Shore sogar noch] produzieren).
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Ich stimme dem voll und ganz zu. Williams wird diesen Score niemals allein geschrieben haben (was mit 94 Jahren aber auch keine Schande ist). Vermutlich hat er das melodiöse Grundgerüst noch zu Papier bringen können und den Rest haben seine Orchestratoren gemacht. Nur schade, dass man versucht diesen Umstand so zu vertuschen..
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mistermaffay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Doch klar, hat Spielberg ja sogar selbst schon gesagt 😂 -
Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mistermaffay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Naja Spielberg legt da (auch als Filmmusik Fan) schon nochmal einen anderen Wert drauf, schätze ich -
Interessant, dass es wenigstens hier 1-2 Leute gibt, die den Film gut finden. In den nationalen und internationalen Kritiken wird der Film ja regelrecht zerstört. Vernichtende Bewertungen hagelt es von allen Seiten. Ich überlege noch ob ich wirklich für sowas ins Kino gehen soll.. Vielleicht ist Spielbergs Zeit auch einfach abgelaufen.
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Gerade läuft bei mir der Score zu CATCH ME IF YOU CAN. Da es ebenfalls die Kombination Spielberg & Williams ist, nehme ich dies mal zum Anlass es mit DISCLOSURE DAY zu vergleichen. Bei CATCH ME IF YOU CAN werden wir Zeuge eines wirklich interessanten und einfallsreichen Scores, der dennoch die übliche Williams-Magie versprüht. Bei DISCLOSURE DAY ist es eher Williams auf Autopilot - aber, wie gesagt, ist dies meckern auf hohem Niveau.
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mistermaffay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ja gut aber der Filmmusik-Oscar hat auch längst seinen Stellenwert verloren. Einfach weil die Filmmusik heutzutage bei weitem nicht mehr das damalige Level hat. Zwei Komponisten mal im Vergleich, die einen Oscar erhalten haben: - Göransson für OPPENHEIMER - Rózsa für BEN-HUR -
Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mistermaffay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Das stimmt allerdings. Die Musik in seinen Filmen funktioniert als FILMmusik immer großartig (ohne Ausnahme). Aber als FilmMUSIK schwächeln einige Kandidaten dann doch -> TENET, DUNKIRK, DARK KNIGHT RISES… Aber es gibt auch INTERSTELLAR oder meinetwegen noch INCEPTION, die auch außerhalb des Films als eigenständige Musik gut funktionieren. Es ist also recht gemischt was die FilmMUSIK Aspekte anbelangt. Nolan geht es wohl eher um die effektvolle Musik und nicht um den Filmmusik Nerd, der dann zuhause sitzt und es sich losgelöst vom film anhört - und das ist auch völlig OK -
Wir sind ja oftmals einer Meinung - aber offenbar nicht immer ☺️ was aber ja auch nicht schlimm ist. Mich interessiert deine ausformulierte Meinung dennoch Aber ich habe mir meine Meinung bereits gebildet. Der Score ist ja auch schön, keine Frage. Aber im Vergleich zu Williams anderen Highlights, kann DISCLOSURE DAY nicht mithalten. Das ist natürlich meckern auf hohem Niveau 😅.
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Puh, von „Meisterwerk“ zu sprechen (nachdem du den Score 1-2 mal so halb gehört hast) ist hart übertrieben - meinst du nicht auch? Vor allem weil Williams tatsächlich einige Meisterwerke in seinem Oeuvre hat - aber DISCLOSURE DAY gehört gewiss nicht dazu. Nicht, weil der Score schlecht wäre (im Gegenteil), aber Williams hat in den zahlreichen Jahrzehnten einfach so starke Scores geschrieben, dass DISCLOSURE DAY eher eine Randnotiz ist. Trotzdem sicherlich „nice to have“..
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Ich habe nun einmal komplett durchgehört: Der Score erinnert mich stark an ARTIFICIAL INTELLIGENCE -> plätschert die meiste Zeit nur so dahin - hin und wieder kommen dann ein paar zackigere Momente hinzu (à la WAR OF THE WORLDS). Und dann noch das schöne Hauptthema, das aber selten aufblitzt. Grundsätzlich ist die Musik m.E. im unteren mittleren Bereich des Schaffens des Maestros zu verorten (bezogen auf die musikalische Qualität, Bedeutsamkeit und Einprägsamkeit).