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Mistermaffay

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Alle Inhalte von Mistermaffay

  1. Hm, klar. Völlig unbegreiflich was ich meinen könnte. Ein historischer Schinken hatte bisher auch noch nie einen bestimmten Vertonungsansatz, der stets super gepasst hat und gigantische Erfolge gefeiert hat, genau…. 🤷🏼 Ich bin ja auch offen für einen neuen Ansatz - darum geht es nicht - aber wenn der Ansatz völlig bescheuert ist, gehe ich da einfach nicht mit (bspw das klassische Orchester aufzulösen, da es ja damals in der Antike noch nicht existierte, aber dann mit Synths zu arbeiten). sei‘s drum. Ich bleibe dabei: Ich gebe Göransson eine Chance. Abwarten!
  2. Ja, der „Social-Media-Mob“ hat eventuell einfach keine Lust auf diesen ständigen Wokismus. Traditionelle Rollen, die ganz klar weiß sind, auf einmal (ohne Sinn und Verstand) schwarz zu besetzen. Ob es nun Arielle war oder (noch deutlich markanter) ein Snape, der in der Quelle (den Büchern) als eindeutig weiß beschrieben wird. Wieso den auf einmal schwarz besetzten?! Kommt als nächstes dann ein Film über die Sklaverei der Schwarzen, die mit Weißen besetzt werden?! Du merkst die Idiotie, oder? Die Menschen haben einfach keinen Bock mehr auf diesen Kulturmarxismus! Und das ist auch gut so
  3. Ach komm, du weißt doch genau was ich meine….. Wenn du genauso lang Filmmusik verfolgst wie ich (und davon gehe ich aus), weißt du genau worauf ich hinaus möchte.
  4. Stimmt 😂 Ja, Hauptsache die Musik ist gut. Aber davon gehe ich aktuell aus. Ist ja Beltrami und nicht Balfe 😜😉. Ne aber mal Spaß beiseite - ich hoffe, dass er zur alten Höchstform aufläuft. In den letzten Tagen lief bei mir nochmal SCREAM 4.. vor allem im letzten Akt fackelt Beltrami ein regelrechtes Feuerwerk ab !
  5. Ich mag Göransson‘s Stil grundsätzlich auch. Ich war einer der wenigen, die seinen SINNERS verteidigt haben. BLACK PANTHER finde ich auch stark. Aber zu argumentieren, dass Göransson ja nun mal seinen Ansatz habe und man das akzeptieren müsse, ist zu einfach gedacht. Wie oft hat Goldsmith bitte seine Herangehensweise und Kompositionsansatz verändert (je nachdem was der Film verlangte)….. Daher bleibe ich dabei: Wenn Göransson ein guter Komponist ist, kann er sich den Anforderungen eines Antike-Historienfilms anpassen. Wenn er hingegen das macht was er zuvor schon gemacht hat, wird es eher schwierig, schätze ich.
  6. Ja so interpretiere ich es auch. Er möchte wohl möglichst zeitgenössische Musik machen. Da niemand mehr weiß welche Musik damals gemacht wurde, wird es wohl ein Blindflug (ähnlich wie bei Rózsa damals, als er die römische Musik „neu erfunden“ hat, weil es keine Aufzeichnungen gibt aus der frühen Zeit). Also kein klassisches Orchester, keine Elektro Elemente. Nur einzelne Instrumente und Vocals. Wenn er DARAUS etwas brauchbares zaubert, hat er meinen Respekt. Ich schätze aber, dass das ein Schuss in den Ofen wird.
  7. Ja toll, dann kann ich mir die Hoffnung wohl sparen. Gut, was soll’s, dann bleibt halt mehr Platz im CD Regal 🤷🏼😂
  8. Wow….. einfach nur wow…. Egal, Hauptsache der Score erscheint
  9. Hach, Yared‘s TROY ist ein absoluter Traum!! Wenn Göransson sowas hinbekommt, wäre ich zufrieden. Aber davon gehe ich eigentlich nicht aus. Hoffentlich lässt er aber seine Elektro Kiste zuhause .. ODYSSEE soll ja ein Film über die Antike sein .. Für einen solchen Film braucht es eigentlich etwas Großsymphonisches. Naja, abwarten
  10. Ach herrje … erinnere mich bitte nicht an den DUNKIRK Score. Im Film war er super, aber als Musikerlebnis grauenvoll. Also ja, hast schon recht. Ich verstehe was du meinst. Aber mit ODYSSEE haben wir es (womöglich) mit einem epischen Schinken zu tuen.. bitteeeee Ludwig, nimm Kontakt zu deinem inneren Rózsa auf (meinetwegen auch Yared)
  11. Ja einzelne Passagen oder Tracks sind wirklich nicht schlecht. Das Gesamtprodukt ist für mich nur einfach nicht stimmig bzw nicht notwendig. Sei‘s drum. Für Odyssey erwarte ich ein besseres Ergebnis. Da es ein Historienfilm wird, bin ich guter Dinge
  12. Ja es gibt ein paar Passagen, die wirklich nicht schlecht sind. Dort kann das Orchester strahlen und ich dachte mir hin und wieder „wow, du hast es ja doch drauf, Ludwig“. Aber diese Momente werden von den genannten negativen Aspekten überschattet (fehlendes Star Wars-Gefühl , zu viel technoartige Elektronik , zu häufige Verwendung des Mandalorian Themas,..)
  13. Ja ich verstehe dich nur zu gut. Man sollte Disney‘s STAR WARS den Geldhahn abdrehen, damit die es endlich mal lernen. Aber ich kann mir vorstellen, dass der Mando Film erfolgreich wird .. 🤷🏼
  14. 1. This Is the Way (8:15) 2. The Mandalorian and Grogu (3:07) 3. Next Mission (4:20) 4. The Twins (2:37) 5. Shakari (1:29) 6. Hugo Durant’s Snack Shack (feat. Andreas Öberg, Luanne Homzy & Mike Valerio) (4:19) 7. Rotta (1:33) 8. The Pit Fight (6:39) 9. Rotta Chase (3:26) 10. Tracking Lord Janu (3:20) 11. Strap In (2:48) 12. Flying Home to Nevarro (1:01) 13. Embo (1:59) 14. We Got to Find Him (4:11) 15. The Helmet (4:09) 16. Go Kid (3:00) 17. Grogu’s World (7:45) 18. Do We Run? Or Do We Fight? (6:40) 19. All Weapons Hot ( (3:39) 20. Red Jammer (1:54) 21. Your Turn, Grogu (1:44) Der Score ist nun erschienen. Habe ihn bereits durchgehört, da ich mir hier eventuell etwas erhofft habe. Immerhin geht es um einen STAR WARS Film - und hat man da als Soundtrack nicht ein gewichtiges Erbe?!? Ich wurde aber leider enttäuscht: Es wird hauptsächlich auf dem Main Theme herumgeritten. Der Rest ist recht wilder Techno-artiger Kram, wie man es von Göransson seit TENET gewiss schon kennt (auch wenn er sich hier etwas damit zurückhält). Sein SINNERS hat mir ja recht gut gefallen - aber hier passe ich nun. Bleibe aber weiterhin auf seine Zusammenarbeit mit Nolan gespannt .. Odyssee müsste ja auch bald erscheinen.
  15. Ja hoffentlich erscheint sie überhaupt. Auf SCREAM7 warten wir immer noch
  16. Er ist ja OK und stellenweise hat er auch schöne Momente. Die Expanded edition braucht man aber wohl eher nicht (und das war ja der Kern der Fragestellung). Ich habe mich wohl bei einer der üblichen Intrada-Kaufsessions übermannen lassen und so landete PETER PAN auch im Warenkorb 😄
  17. Zitat FMJ: „PETER PAN ist eine üppig gestaltete, sinfonische Filmmusik, der es manchmal, das mag merkwürdig klingen, an Musikalität und Erkennungseffekt fehlt. Gerade die ersten 2/3 plätschern mehr oder weniger vor ich hin ohne wirkliche Höhepunkte, die einen mitreissen würden. Fast zu „gewöhnlich“, trotz des grossorchestralen Kleids. So richtig in Fahrt kommt die Musik eigentlich erst mit CD 2 und insbesondere den letzten vier, fünf Tracks, in denen Howard zu Höchstform aufläuft. Davor aber passiert einfach zu wenig, können die Themen und Motive nicht packen.“ -> diese Meinung gehe ich noch mit.
  18. Sooo, ich habe nun heute extra die Neuveröffentlichung eingelegt: Ganz ehrlich? Ich bereue den Kauf eher. Der Score ist wirklich nicht relevant oder wichtig. Keine einprägsamen Themen. An seinen großen Bruder HOOK kommt dieser Score auch in hundert Jahren nicht heran. Selten versprüht PETER PAN mal etwas Magie (wie z.B. im Track „Fairy Dance“). Die meiste Zeit bekommt man 0815-Mickey Mousing à la JNH zu hören. Vermutlich war es nur eine belanglose Routinearbeit für ihn. Die Musik schwillt schlagartig an (bis einem fast das Trommelfell platzt, dank dem üblichen unausgeglichenen Mastering von JNH Scores) und die Musik schwillt bereits Sekunden später wieder ab, weil es die Handlung offenbar verlangt und JNH sich hier sklavisch ans Mickey Mousing hält. Wenn du aber genau SOWAS möchtest, gibt dir die Expanded Edition deutlich mehr Material mit ihrer mehr als verdoppelten Laufzeit (im Vergleich zur Standard Version). Selbst wenn man berücksichtigt, dass JNH wohl nicht zur TOP10 Hollywoods gehört, ist PETER PAN trotzdem auch innerhalb seines Oeuvres nicht der große Wurf. Mit den 44 Minuten der Standard Veröffentlichung kommst du bestimmt bestens aus (sofern du sie denn hast).
  19. Tatsächlich muss ich da noch ran. Die Doppel CD liegt auf dem Stapel der noch nicht angehörten Musik
  20. Ich gehe gern auf all eure Punkte ein ☺️: @TheRealNeo: „Ich tue mir immernoch damit schwer so pauschal von einer "fehlenden Waulität in der Filmmusik heutzutage" zu sprechen. Es war ja mitunter im Golden und Silver Age ja auch nicht so, dass jeder Score herausragend war. Genausowenig wie heutzutage jeder Score grausig ist.“ —>>> das stimmt. Da stimme ich dir zu. Aber die Dichte an herausragender Qualität war im Golden Age DEUTLICH höher als es heutzutage ist. „Deshalb vielleicht nicht immer versuchen mit einem Score einen Schlag gegen eine ganze Generation an Filmmusik-Enthusiast*innen oder -Kreative auszurichten, sondern versuchen für sich auch persönliche Schätze zu finden und diese zu "pushen". Diese gibt es ja heute wie damals. Nur die Ohren auffhalten.“ —>>> klar, es gibt auch heutzutage ein paar gute Beiträge noch (manches von McCreary, das meiste von Giacchino, vereinzelt noch Zimmer, Silvestri natürlich wenn er mal aktiv wird,…). Also ja, es kommen auch ein paar tolle Scores raus. Aber die Dinge, die heutzutage gut sind, ragen in der Qualität nicht an die damaligen Scores heran. Ich glaube, dass es eventuell nie wieder einen Goldsmith, North, Rosenman, Rózsa Oder Herrmann geben wird. Ja, die Hörgewohnheiten und die Filme haben sich über die Jahrzehnte geändert, klar. Dennoch kann man Musik ja qualitativ einordnen. Und da sieht es heutzutage (vor allem im Vergleich zum Golden Age) sehr mau aus. @Dunge_Onmaster: „Ich geb dir völlig Recht. Die Qualität des Filmmusik-Outputs ist heutzutage leider mehr als bescheiden... Das sollte man auch nicht naiv beschönigen, sondern muss es klar beim Namen nennen. Zwei wesentliche Kriterien sind a) künstlerische Kreativität und b) musikalischer Wiedererkennungswert. Beides geht seit mehr als 15 Jahren hart asymptotisch gegen Null. Es liegt vermutlich gar nicht so sehr am Unwillen bzw. Unvermögen der jeweiligen Komponisten, als mehr an der extrem engstirnigen Erwartungshaltung der Produktion, ja kein Risiko einzugehen und alles inklusive der Musik nach altbewährten (Zimmer-durchseuchten) Mustern zu (re-)fabrizieren. Erfreuliche Ausreißer wie Powell oder McCreary gibt es allerdings immer wieder. Gerade diesen Scores gegenüber empfinde ich es als massiv unfair, handwerklich soliden, aber dennoch generischen Einheitsbrei wie diese Franglen-Fabrikate mit mehr als maximal 2 von 5 Sternen zu bewerten.“ —>>> wow, danke. Du hast es perfekt und treffend ausgedrückt. Zwar etwas hart, aber deutlich. So wie ich es meist auch mache. So ein Wagemut wie beispielsweise Goldsmiths PLANET OF THE APES wäre heutzutage undenkbar. Sowohl für die Komponisten (viel zu große Angst gefeuert zu werden) als auch für die Filmstudios (die machen sich lieber darüber Gedanken ob nun auch wirklich alle Rand-Zielgruppen angesprochen wurden und ob niemand pikiert sein kann). @Lars Potreck: „Ich tue mich mit "vermeintlich objektiven" Bewertungen immer schwer. "Generische RCP-Einheitssoße, garniert mit den üblichen Horner-Avatar-Chören, recyceltem Horner-Klang und einem (zugegebenermaßen) tollen Hauptthema, das dann aber totgeritten wird. " ist zunächst mal nur eine Beschreibung der Musik. Nicht mehr, nicht weniger. Nur wer bestimmt denn objektiv, dass "Generische RCP-Einheitssoße, üblichen Horner-Avatar-Chören, recyceltem Horner-Klang, etc." keine 4,5 oder 5 Sterne verdient? Vielleicht findet das jemand ja total toll und erwartet das von dem Score? Wenn die Musik das dann abliefert, ist es für diese Person ein 5 Sterne Score. Für mich ist, nur als Album, Trevor Rabins Bad Boys II Score ein 5 Sterne Score und Jonny Greenwoods One Battle After Another ebenfalls. Die Gründe dafür sind bei beiden Scores völlig unterschiedlich, führen aber am Ende zum gleichen Resultat. Damit zieht das Argument "der Anspruch ist gesunken" meiner Meinung nach schon mal nicht mehr.“ —>>> ich verstehe was du meinst. Man muss aber unterschieden zwischen eigenem Geschmack und der objektiv messbaren Qualität in der Musik. Natürlich kannst du BAD BOYS II 5von5 Sterne geben und beispielsweise BEN-HUR nur 1von5. Wenn dein persönlicher Geschmack bspw. Golden Age ausschließt (obwohl du dich zuvor hoffentlich ausgiebig damit beschäftigt hast), wirst du mit den besten Filmkompositionen der Menschheitsgeschichte nichts anfangen können. Völlig klar. Dann ist der alte Ansatz (egal wie gut er ist) nichts für dich und würde bei dir schlechtere Bewertungen kriegen. Völlig fein. Geschmäcker sind verschieden. Und das ist auch gut so. Aber dennoch ist die MUSIK qualitativ messbar und da würden die Bewertungen der beiden eben genannten Scores wohl genau herumgedreht sein. Anderes Beispiel: Ich liebe Zimmers INCEPTION. Die Stimmung, die mit seiner Musik erzeugt wird, ist sehr geil. Dafür braucht es auch nicht viel - aber wirkungsvoll und effektiv ist es definitiv. Und jetzt kommt’s: Dieser Score hat m.E. eine 4 von 5 Sterne Bewertung verdient, wenn man es mit Zimmers anderen Scores vergleicht. Oder wenn man es mit gleichartigen RCP-Scores vergleicht. Aber sobald es in den All-Time-Vergleich geht und er sich dann mit den ganz großen Scores messen muss, reduziert es sich gewiss auf 1,5 oder 2 von 5 Sternen. Und genau dieser Punkt bringt mich dazu, dass man besser keine All-Time-Vergleiche macht - sondern immer nur innerhalb der jeweiligen Epoche oder (noch besser) innerhalb des Gesamtschaffens des Komponisten. Und was ich noch gar nicht erwähnt habe: Was wird überhaupt bewertet mit so einer Rezension? FILMmusik (also wie gut die Musik im Film wirkt) oder FilmMUSIK (also wie gut die Musik allgemein ist) ? Das macht auch nochmal einen riesigen Unterschied. @Mike Rumpf: „Noch ein Gedanke zu "Vielleicht findet das jemand ja total toll und erwartet das von dem Score? Wenn die Musik das dann abliefert, ist es für diese Person ein 5 Sterne Score.". Das ist für mich auch völlig okay. Aber als Kritik/Empfehlung gedacht für ein größeres Publikum ist mir das persönlich zu undifferenziert. Ich finde es toll, wenn sich jemand für eine Sache so sehr begeistern kann (ist viel zu selten so), aber wo steckt denn genau der Mehrwert im Urteil für andere? Der entsteht doch erst dann, wenn jemand erklären kann, warum eine Musik eben mehr ist als nur "generische RCP-Einheitssoße", mal ganz abgesehen davon, dass das meiner Meinung nach selbst auf Avatar 3 nicht zutrifft.“ —>>> danke. Genau darauf wollte ich gerade auch heraus. Man muss schon unterscheiden zwischen subjektiver und objektiver Kritik. Natürlich sind die Grenzen da leicht überlappend und ein Mensch kann vermutlich niemals komplett objektiv neutral sein. Aber dennoch kann ich niemanden ernst nehmen, der bspw. den Transformers Scores eine hohe Bewertung gibt, wenn er sich einen objektiven Anstrich geben will. Obwohl ich die Musik zu den Transformers Filmen recht gern hab (aber ich weiß objektiv betrachtet, dass sie -Achtung, böses Wort- eher Müll sind). Zu @piksieben : Ja die Veröffentlichungen heutzutage sind definitiv zu lang. Aber vermutlich werden wir das nicht ändern können, da viele Leute das nicht stören wird und sie diese zwei Stunden Klopper einfach im Hintergrund dudeln lassen (ähnlich einer Playlist). Die 30-45 Minuten waren damals wirklich effektiver und komprimierter. @ronin1975: „bei Power of the Rings andererseits reichen mir zwar die 2h Compilation Alben, aber da sehe ich schon einen Mehrwert in jedem Episodenscore nochmal einzeln. Die Zeit hab ich nun auch nicht, aber kann es nachvollziehen oder würde mir manchmal ‚ach heute episode 3 score‘ anhören. Die Scores tragen jeweils wunderbar 50min oder wie lang die sind. —>>> hätte ich nicht besser ausdrücken können. Für die RoP Musik haben die Verantwortlichen es super umgesetzt. Die Essenz (alle musikalischen Themen) in der Doppel CD zusammengestellt. Und in den stundenlangen digitalen Veröffentlichungen dann den Complete Score zusammengetragen.
  21. Sorry, ich habe den Beitrag unter Avatar2 falsch hochgeladen. Er gehört eigentlich hierhin. Es ist wirklich erstaunlich… Folgendes Phänomen ist mir in den letzten Jahren immer öfter aufgefallen und ich nehme den Score zu Avatar 3 nun mal als Anlass: Offenbar ist der allgemeine Anspruch der Filmmusikgemeinde inzwischen so niedrig, dass sogar die Scores zu Avatar 2 und 3 stark gelobt werden. Versteht mich nicht falsch - ich mag die Musik ganz gern - aber von einem 4,5 oder 5 von 5 Sterne Score kann man dabei wirklich nicht sprechen. Ich verlinke hier gleich mal ein paar Rezensionen von renommierten und von mir respektierten Rezensionsseiten - dann seht ihr was ich meine. Aber ich vermute, dass die fehlende Qualität in der Filmmusik heutzutage die Menschen dazu führt einen Score, der ganz okay ist, dann in den Himmel zu loben (quasi weil es ausnahmsweise mal kein Müll ist). Ich bin mir sicher, dass der Score zu Avatar 2 und 3 vor ein paar Jahrzehnten eher keinen Anklang gefunden hätte - ich meine: woraus besteht der Score denn? Generische RCP-Einheitssoße, garniert mit den üblichen Horner-Avatar-Chören, recyceltem Horner-Klang und einem (zugegebenermaßen) tollen Hauptthema, das dann aber totgeritten wird. https://www.movie-wave.net/avatar-the-way-of-water/ https://moviemusicuk.us/2025/12/30/avatar-fire-and-ash-simon-franglen/ Wer nun sofort wieder auf die Barrikaden geht, schaut euch erstmal die Rezensionen an. Und überlegt euch dann, ob es wirklich zum Score passt. Oder ob die Filmmusikgemeinde (zumindest die meisten) ihre Ansprüche offenbar radikal gesenkt haben. Klar, wir werden keine zweite Golden Age Ära mehr bekommen, schon klar. Dafür ist die Menschheit kollektiv vermutlich ohne nicht mehr im Stand - aber DAS nun abzufeiern?!
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