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Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay

  1. Das Problem wird doch viel eher sein, dass es mal wieder ein unfassbar hässlicher, stahlgrauer Nolan-Film werden wird... Kein Film dieses Jahr ist mir so egal wie THE ODYSSEY.
  2. Ein Stück, das mich schon oft zum Weinen gebracht hat. Neben "The Hand of Fate" aus SIGNS eine von Howards schönsten Kompositionen für Shyamalan.
  3. Bin das Risiko nun mal eingegangen. Bei 3 CDs konnte ich seltsamerweise nur die DHL-Express-Variante nehmen, Standardversand war nicht auswählbar.
  4. Höre ich bei Gelegenheit mal rein - bin zwar kein großer Powell-Fan, aber wenn schon so sehr mit Waxman, Steiner und Herrmann als Einfluss geprahlt wird...
  5. Sollen es denn dezidiert "Stücke fürs Herz", also eher emotionale Stücke, sein? Oder gehen auch Actiontracks, Stücke aus Horrorscores, etc. pp.?
  6. Wer den Score mal in chronologischer Filmreihenfolge hören möchte (mit Anmerkungen zu Film-Edits): negotiation... signs... dive... (stark editierte Albumfassung; im Film deutlich länger) chase... (im Film ohne die ersten 3 Takte und hintenraus etwa eine Minute länger) caught... believe... home... memory... (im Film ohne die Reprise von 1:53 - 2:33) empathy... (im Film nur ein ca. 30-sekündiger Durchgang des Themas, nur mit Klavier und sehr leisen Streichern) celestial... (eine stark editierte Albumfassung; der letzte Teil ab 5:32 mit dem "Memory"-Thema für Harfe, Celesta und Holzbläser kommt im Film nicht vor) unseen... kcxe... disclosure... in vivo... (im Film ohne die letzten 20 Sekunden (gesummtes "Listen"-Thema, das kommt im Film immer vor, wenn die Tiere auftauchen) reprise... (Anfang der End Credits; die Albumfassung ist viel länger, Filmversion setzt erst ab 0:58 ein, außerdem fehlt ab 1:36 das "Memory"-Thema im glanzvollen Tutti, und ab 2:21 schließt sich in der Filmversion nicht die "empathy"-Reprise an, sondern "listen...") listen... (Der Rest der End Credits besteht aus einem "celestial..."-Edit und dem gesummten "Listen"-Thema ganz am Ende.) Hörenswerte unreleased Tracks sind: Arriving at the Convent (relativ am Anfang, wenn Daniel und Jane nachts am Kloster ankommen; in der Chronologie direkt nach "negotiation...") Hospital Escape (Szene im Krankenhaus; schöne bewegte Variation des "Memory"-Themas; in der Chronologie knapp vor "signs...") Margaret's Entrance (Margaret marschiert ungehindert in die Restricted Area von Wardex, um Daniel zu finden; wieder spannende Variation des "Memory"-Themas; nahtloser Übergang zu "believe...") Vermisst ihr noch etwas Schönes auf dem Album?
  7. Hm, dann darf aber auch wirklich nichts dazwischen kommen. Nach dem Termin bringt es tatsächlich nichts mehr, dann müsste ich es zurückschicken. Nehmen die auch Retouren anstandslos an?
  8. Wie sind denn so eure Erfahrungen mit der Lieferdauer? Wenn ich morgen (5.7.) zwei CDs vom hauseigenen Label bestelle, wie steht die Chance, dass die Lieferung bis spätestens Samstag (11.7.) eintrifft?
  9. Bisher wurden 15 Scores nominiert: BALANDRAU: VIENTO SALVAJE, Arnau Bataller THE BOROUGHS, John Paesano THE DEVIL WEARS PRADA 2, Theodore Shapiro DISCLOSURE DAY, John Williams DIE DREI FRAGEZEICHEN: TOTENINSEL, David Reichelt THE KING'S WARDEN, Dalpalan THE MADISON, Breton Vivian MASTERS OF THE UNIVERSE, Daniel Pemberton PASSENGER, Christopher Young PROJECT HAIL MARY, Daniel Pemberton REALITY CHECK: INSIDE AMERICA'S NEXT TOP MODEL, Jasha Klebe, Benny Reiner, Empara Mí SEND HELP, Danny Elfman STARBRIGHT, Ludek Drizhal STAR WARS: THE MANDALORIAN AND GROGU, Ludwig Göransson SWAPPED, Siddhartha Khosla -------------------------------------------------------------------- Die Nominierungsphase endet am 31. Januar 2027. Bitte immer folgendermaßen nominieren: FILMTITEL, Komponist Also Filmtitel in Großbuchstaben, dann ein Komma und dann den Namen des Komponisten in normaler Schrift.
  10. Mal schauen, ob noch etwas Besseres kommt dieses Jahr, sodass berechtigte Kritik daran geübt werden könnte.
  11. Es ist ja kein "technischer" Aspekt, sondern ein musikalischer. Und ja, erfrischende rhythmische Akzente und farbige Instrumentierungen lösen bei mir durchaus Begeisterung aus. Das tun sie wohl bei jedem Musiker. Sicherlich - zu "Everybody Runs!" aus MINORITY REPORT hatte ich im Rahmen eines Williams-Aufsatzes in der Cinema Musica auch mal ausführlich geschrieben. Den Text werde ich beizeiten mal auf meinen Filmmusikblog stellen.
  12. Lars (nicht Lukas) weiß schon lange, dass ich seine Sicht auf Filmmusik nicht besonders inspirierend finde. Darüber gab es in der Vergangenheit schon oft Diskussionen. Immerhin ist er aber nicht so ein politischer Demagoge wie du, der sich über "Wasser auf rechte Mühlen" freut und links eingestellte Menschen beschimpft (der "linke Vogel" ist die erste echte Beleidigung in diesem Thread, aber hey, ich lasse mir davon ganz sicher nicht die Laune verderben ). Ein Tipp: wenn du willst, dass dir das jemand glaubt (offenbar ist es dir ja wichtig), würde ich mich an deiner Stelle nicht wie Sheldon Cooper verhalten. Der hatte in der Serie übrigens auch eine Beziehung.
  13. Lars tickt hier nur ähnlich wie du. An seiner utilitaristischen Weltsicht habe ich mich schon oft gerieben, insbesondere wenn er wieder eins seiner Loblieder auf die "Funktionalität" von Filmmusik anstimmt ("Kunst ist doch egal, funktional und nützlich muss es sein!"). Tut mir leid, aber mir sind übermäßig pragmatische Menschen ohne Ideale und Moral hochgradig suspekt. Und euer beider Gerede über "Selbsterhaltungstrieb" und "Überlebensmodus" ist für Menschen wie mich einfach unerträglich. Immer wieder verblüffend jedenfalls, mit welchen Leuten man die Leidenschaft für so etwas Schönes, Erhabenes und Idealistisches wie Instrumentalmusik teilt. Als ob ich noch ein paar zusätzliche Bestätigungen bräuchte... ein knallharter Darwinist bist du also auch noch.
  14. Findet ihr es auch so toll, wie Williams die Pauke ab 1:57 für drei Takte auf der 3 des 3/4-Takts, und dann plötzlich unvermittelt auf die 1 setzt? Dieser Groove, dieses herrliche Arbeiten im kleinsten Detail... großartig! ("He [Williams] was very acutely aware of rhythmic flaws and nuances, and sometimes obsessed a little", so das Zitat eines Musikers in Jon Burlingames Artikel. Das glaube ich sofort! ) Allein in diesen 2 Minuten "chase..." steckt genug für einen kleinen Aufsatz. Die völlig unkenntliche Variation des "memory..."-Themas bei 1:05, das synkopisch total überbetonte Becken ab 1:33 (tsch... tsch... tsch, tsch... tsch, tsch, tsch! - hier saß Williams der Schalk im Nacken, als er an der percussion stave saß ), der Höhepunkt bei 1:49 (herrlich grotesker Moment im Film!), und natürlich die zauberhafte Harfe über den punktierten tiefen Streichern bei 1:50... Um es mit Elliot Goldenthal zu sagen: "Music is about detail!" ❤️
  15. Immerhin hat mein letzter Satz, der ja nun scheinbar aus meinem Kommentar gelöscht wurde, in Lars' Zitat überlebt. Genau diesen Aspekt der "Nützlichkeit" habe ich in Mistermaffays Kommentar kritisiert ("solche unwichtigen Dinge wie Tiere"). Übrigens: wer das Primat der Nützlichkeit radikal umsetzen möchte, schafft auch Kunst und Kultur ab. Die ist nämlich auch nicht "nützlich" im ökonomischen Sinne. Aber das ist sicher alles zu akademisch, ich halte jetzt lieber mein freches Maul.
  16. Die Tatsache, dass ihm dieses Gefühl von Verbundenheit gar nicht begreiflich wird - nicht mal dann, wenn man ihn mit der Nase drauf stößt - , erhärtet halt den Verdacht, dass er ein kalter Zyniker ist. Und da frage ich mich: wieso beschäftigen sich solche Leute überhaupt mit Musik? Warum nicht mit einem "kalten Gegenstand" wie Geld oder Finanzen? Dafür braucht man kein Mitgefühl mit Menschen oder Tieren, nur Mathematik und Logik.
  17. Das ist nicht frech, sondern einfach nur eine Beobachtung, die auch schon andere Board-Mitglieder gemacht haben. "Linksversiffter Elfenbeinturm", "typisch links", die "bezahlten Kritiker", und jetzt natürlich auch die bösen, staatszersetzenden Akademiker... Der AfD-Sprech und die rechten Narrative quillen förmlich aus jedem deiner Sätze (deinen Tonfall meine ich gar nicht; "Herz auf der Zunge" ist hier nicht das Problem).
  18. Deswegen ist es ja so wichtig, Konzertfassungen zu identifizieren bzw. sie vom eigentlichen Score zu differenzieren. Eine Konzertfassung kann prägnant auf dem Album auftauchen, muss aber im filmischen Zusammenhang kein allzu wichtiges Thema sein. "For Gillian" aus THE FURY wäre ein schönes Beispiel, um bei Williams zu bleiben. Auf dem Albumschnitt prominent platziert als Track 2, zieht der konzertante Satz große Aufmerksamkeit auf sich; im Film spielt das Thema jedoch nur eine sehr untergeordnete Rolle.
  19. Natürlich würde ich mein Haustier retten. Wie gesagt: dir fehlt was. Aber wen wundert es, bei deinen völlig unempathischen, rechtspopulistisch angehauchten Statements der letzten Zeit.
  20. Es wird dreimal kurz angespielt, wenn im Film die Tiere auftauchen (Kardinal, Hirsche, Fuchs) + die Konzertfassung in den End Credits. Das "Memory"-Thema kommt allerdings genauso oft vor, und ist als Thema für Emily Blunts Figur auch viel prägender für die emotionalen Momente des Films.
  21. Ganz ehrlich, mittlerweile verstehe ich, wieso du mit einer feinfühligen Musik wie DISCLOSURE DAY nichts anfangen kannst. Aus der oben zitierten Aussage spricht die totale emotionale Verarmung.
  22. Du hast den Akzent auf dem zweiten e vergessen: Mellé. Demnach würde ich ihn französisch aussprechen, mit Betonung auf dem letzten e.
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