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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay
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Hab den Film letzten Sommer von einer schönen 35mm-Kopie gesehen, und fand gerade das Finale, wo Presleys Figur aus dem Dorf davonreitet, geradezu schmerzhaft intensiv mit Goldsmiths Musik. Lässt die Westernkonventionen in der Tat eher hinter sich, und konzentriert sich völlig auf die dramatische Zuspitzung in der Figur, die erkennt, dass sie als Indianer keinen Platz in der Gemeinschaft hat.
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Die X-MEN-Komplettfassung (seit Jahren auf YouTube) funktioniert losgelöst vom Film überhaupt nicht, finde ich. Fürs Album wurde hier viel umarrangiert, bzw. in Urfassungen präsentiert, wie sie Kamen wohl ursprünglich für den Film geschrieben hatte. Das tolle "Death Camp", das das Album eröffnet, kommt ja z.B. nur in einer deutlich veränderten Fassung im Film vor.
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Bin so verdammt gespannt drauf. Mit Cronenbergs frühem Experimentalfilm CRIMES OF THE FUTURE (1970) hat der Film übrigens doch nichts zu tun, wie es scheint. Die Handlung ist was ganz Neues. Trotzdem: thematisch eine Rückkehr zu seinen Body-Horror-Klassikern. Vielleicht beschert uns das mal wieder einen richtigen starken Shore à la eXistenZ oder DEAD RINGERS.
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Substanziell der Inhalt der beiden alten Einzelalben, die 1994 schon mal zu einem gestrafften 62-Minuten-Album zusammengefasst wurden ("The Epic Symphonic Score"). Hier nun die vollen 82 Minuten von Volume 1 und 2 + zwei kurze Stücke mehr (ca. 4 Minuten). https://www.varesesarabande.com/products/jerry-goldsmith-lionheart-the-deluxe-edition-2-cd
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Marco Beltrami & Brandon Roberts - Chaos Walking
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Tia, Logik interessiert mich bei solchen Angst- und Paranoia-Stoffen wirklich am wenigsten... -
Diese limitierten CDs nähern sich dem Ausverkauf...
Sebastian Schwittay antwortete auf Thomas Nofzs Thema in Filmmusik Diskussion
Echt, findest du? Goldenthal hatte schon seine Gründe, als er zum Kinostart ein nicht-chronologisches Album zusammengestellt hat. Komplett und in Filmreihenfolge ist die Musik ganz schön zäh, und kommt erst am Ende von CD 1 und auf CD 2 dramaturgisch in Fahrt. Für mich ist diese Edition ein reines Studienobjekt, zum Anhören geht nur der Albumschnitt. -
Marco Beltrami & Brandon Roberts - Chaos Walking
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Aber auch nur, wenn man sich mit dem superniedrigen Komplexitätsniveau solcher Filmmusiken heutzutage weitgehend arrangiert hat. Ich höre von Beltrami, wie du weißt, ja fast nur ältere Filmmusiken (gerade am Samstag habe ich mir JOY RIDE angesehen, und war richtig baff, was für einen guten, modern-kantigen Score er damals für so einen kleinen Reißer schreiben durfte), und im Vergleich mit dem durchgehend recht hohen Niveau dieser Zeit ist LOVE & MONSTERS echt eher generisches Gepolter, das Netflix-typisch keinerlei Eindruck von Idiosynkrasie oder Persönlichkeit hinterlassen soll. Besonders die Harmonik fand ich super langweilig, ganz abgesehen von der totalen Verwässerung von Beltramis moderner Schreibweise. An GODS OF EGYPT kann man durchaus Anstoß nehmen (ich fand ihn zumindest nicht uninteressant), aber KNOWING ist ein toller Paranoiathriller, wüsste nicht was an dem auszusetzen wäre. -
Marco Beltrami & Brandon Roberts - Chaos Walking
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Gott, ist das generisch gescored in diesen Clips. Nur noch flächige Sound-Walls, nur noch pulsierende rhythmische Strukturen. Die Nutzung ungewöhnlicher Klangerzeuger bringt auch gar nichts, wenn ihr Sound überhaupt nicht heraussticht und auch von einem Synthesizer-Sample stammen könnte. Momentan tut es richtig weh, Beltramis Filmkarriere zu verfolgen. So viel verschenktes Talent... Es braucht dringend wieder ein Alex Proyas- oder John-Moore-Projekt, um diese triste Periode aufzubrechen. -
Sehe ich ähnlich. Einer der schwächsten Kamen-Scores, den ich kenne - nicht nur autonom gehört, sondern auch im Film. Ich konnte mich zum Glück auch so auf den Film einlassen, und fand z.B. gerade die wenig ausgeprägte heteronormative Dynamik innerhalb des Buddy-Movie-Genres ungewöhnlich. Auf Letterboxd hab ich dazu geschrieben:
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Italienische Genre-Filmmusik der 50er-70er Jahre
Sebastian Schwittay antwortete auf Mephistos Thema in Filmmusik Diskussion
Ja, genau das ist es, danke! Erinnert mich irgendwie an den zweiten Satz aus Schnittkes "Konzert zu dritt". Ich mag solche brüchigen Linien von Solo-Bratsche mit weiten Sprüngen ungemein gerne. Auf den Gedanken, nach dem kompletten Film zu suchen, kam ich leider nicht.^^ -
Italienische Genre-Filmmusik der 50er-70er Jahre
Sebastian Schwittay antwortete auf Mephistos Thema in Filmmusik Diskussion
Bei "Sensi" hatte es mich schon im Film gewundert, dass Morricone diesen Maultrommel-Sound für dieses Setting gewählt hat. Passt ja nicht so ganz rein, und wäre in einem Italowestern wohl tatsächlich sinniger gewesen. Das Stück ist es jedenfalls schon mal nicht, was ich oben mit dem "Schnittke-Flair" meinte. Dann bleibt nur noch "Buio Mattino" (ist nur leider nicht auf YouTube)... ich versuche mein Glück mal mit der Beat-CD. -
Italienische Genre-Filmmusik der 50er-70er Jahre
Sebastian Schwittay antwortete auf Mephistos Thema in Filmmusik Diskussion
Es war gar nicht von "großen" Teilen die Rede, nur von "Teilen". Habe gerade auch nochmal nachgefragt: er meinte tatsächlich nur das eine Stück. Danke jedenfalls, dann ist das geklärt. Ich habe die Beat-CD leider nicht, fehlen diese spröderen Streicherpassagen dort somit gänzlich? Dann müsste ich, wenn ich diese Passagen mal losgelöst vom Film betrachten wollte, ja eher zur LP greifen, oder? -
Italienische Genre-Filmmusik der 50er-70er Jahre
Sebastian Schwittay antwortete auf Mephistos Thema in Filmmusik Diskussion
Genau, diese fünf NOVEMBRE-"Bonus-Tracks" von der Beat-Records-CD meinte ich oben. Mir geht es eigentlich nur darum, welche Musik aus NOVEMBRE original für den Film komponiert, und welche aus SILENZIO wiederverwendet wurde (sofern das überhaupt stimmt). Vielleicht weiß das ja @Stefan Schlegel? -
Italienische Genre-Filmmusik der 50er-70er Jahre
Sebastian Schwittay antwortete auf Mephistos Thema in Filmmusik Diskussion
Auf einer Intermezzo-LP von 1985 scheint es übrigens noch zwei Tracks mehr aus NOVEMBRE zu geben... Ich fand die Musik im Film ja außerordentlich stark, auch wenn sich vieles wiederholt. Die spröden, reduzierten Streicherpassagen verströmten ein gewisses Alfred-Schnittke-Flair, fand ich. -
Italienische Genre-Filmmusik der 50er-70er Jahre
Sebastian Schwittay antwortete auf Mephistos Thema in Filmmusik Diskussion
Weiß jemand von euch, welche Beziehung genau zwischen Morricones IL GRANDE SILENZIO und UN BELLISSIMO NOVEMBRE besteht? Ein italophiler Freund von mir meinte nach unserer gemeinsamen 35mm-Sichtung des Bolognini-Films letztens, dass Teile der Morricone-Musik aus SILENZIO wiederverwendet wurden. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Corbucci-Western noch gar nicht kenne... um welche der 5 Tracks, die bei Beat Records veröffentlicht wurden, handelt es sich hier genau? -
"Liebevoll" geht für mich nicht mit dem idiomatischen Stillstand zusammen, der bei Silvestri seit Jahren - und auch bei seiner WITCHES-Musik - herrscht. Das mag noch so gut orchestriert sein, aber für mich bleibt da einfach gar nichts mehr hängen. Ja, der Walzer ist ganz nett und ja, einige Ideen sind nicht übel, aber es langweilt, da es im Charakter nur die 174. Variation von bereits in den 90ern ausentwickelten Vertonungsmustern ist.