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yakuza

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Über yakuza

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    Registrierter Benutzer

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    Male
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    Hamburg

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  • Lieblingskomponist
    Michael J. Lewis, Bill Conti, Michael Kamen, Dave Grusin, Elmer Bernstein, Henry Mancini, John Barry
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    zu viele für meinen Schrank
  • Richtiger Name
    Jörg

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  1. Herzlichen Glückwunsch an HARRY MANFREDINI, der heute seinen 75. Geburtstag begeht ! Eigentlich kenne ich ihn nur als Komponist der Filmreihe „Freitag, der 13te“, wobei im Soundtrack zum Erstling mehr die unheimlichen Flüsterstimmen („ki-ki-ki“, „ma-ma-ma“) überzeugen, denn ausgefeilte Melodien, die sehr bei „Psycho“ klauen. Macht nichts, im Film funktioniert das prima, als Album ist es aber ein wenig ermüdend (das LaLaLand-Booklet zum „Piloten“ ist jedoch sehr informativ; gerade hat LaLaLand begonnen, die einzelnen Teile ihrer 8er-Box als Doppel-CD’s mit jeweils 2 Scores zu veröffentlichen, obwohl es bei Einzel-Veröffentlichung des ersten Scores noch großspurig hieß: „This will be the only FRIDAY score released independently of that set.“). Manfredini ist sich im Verlauf der Jahre B-Horrorfilmen treu geblieben, einen persönlichen Liebling dieser Filme hat er ebenfalls vertont: „Das Ding aus dem Sumpf“ von Wes Craven. Aber bleibenden Eindruck hat auch dieser Soundtrack bei mir nicht hinterlassen. Sei’s drum – heute wird er gefeiert !
  2. Es darf wieder gefeiert werden. Heute hätte der gebürtige Australier RON GRAINER seinen 96sten Geburtstag begangen (er starb bereits 1981). Mir fiel er vor Jahren bei einer nächtlichen Pro7-Wiederholung der Serie „The Prisoner“, bei uns besser bekannt als „Nummer 6“, auf. Für diese Serie schrieb er Titelmelodie sowie weitere Untermalungsmusik. Auf der Suche nach alten Kinderserien stieß ich auf „Kim & Co.“ – ebenfalls von Grainer im Hauptthema vertont. Auch bei der TV-Serie „Paul Temple“ mit Francis Matthews (ja, dem Moderator der Sprachsendung „Follow me“) lauschte ich beim Vorspann aufmerksam. Obwohl beide schon aus den 70ern, hört man seinen typischen swinging-sixties-Stil heraus. Wenn auch nicht Mitautor, so konnte er immerhin von den Albumverkäufen zum Film „To Sir with love“ (dt. „Junge Dornen“, 1967) mit dem gleichnamigen Nr.1-Hit von Lulu profitieren. Richtig fies konnte Grainer auch – z.B. beim Film „Der Omega-Mann“ mit Charlton Heston. Hier hatte er die elektronischen Spielereien und Klangexperimente seines Geniestreiches von 1963 schon weiterentwickelt – weltberühmt (außer bei uns, bevor RTL Ende der 80er die Serie endlich (in kümmerlichen Fragmenten) nach Deutschland holte) wurde Grainer durch seine elektrisierende Ohrwurmmelodie zur Serie „Doctor Who“ – die auch heute noch nach 36 Staffeln immer zu Beginn läuft. Darauf kann man nur anstoßen - und vielleicht summt Ron ja irgendwo mit einem der früheren TimeLords jene Melodie leise mit…
  3. Die Labels scheinen unterschiedlich damit umzugehen. Bei LaLaLand und Intrada kann man sich eher darauf verlassen, dass die CD's, allerdings auch erst nach Monaten, wieder bestellbar sind. Bei Quartet hingegen erscheint der Hinweis gerne für einige Tage, um dann auf "Sold out" zu wechseln. Vielleicht liegt es an alten Vorbestellungen, die dann letztendlich doch noch eingelöst wurden. Vielleicht ist's aber alles nur Panikmache um die Käufer unter Druck zu setzen. Verzweifeln braucht man aber trotzdem nicht: über die üblichen Versender (Chris, Tarantula, SAE usw.) kommt man zeitnah meistens immer noch an die Sachen ran, über Discogs wird man oft auch später noch erstaunlich günstig fündig. Und: die meisten CD's werden sowieso wieder aufgelegt, dann eben von einem anderen Label.
  4. man kommt aus dem Feiern gar nicht mehr raus… Stoßen wir an auf BARRY GRAY, der heute 110 geworden wäre. Wer ist Barry Gray ? Nun, wer in den 50er bis wie 70ern vor dem Fernseher saß, hat mit Sicherheit Musik von ihm gehört – war er doch für den britischen TV-Produzenten Gerry Anderson quasi Exklusiv-Vertoner von dessen (Puppen-)Serien. Mir haben Thunderbirds oder Captain Scarlett (die erste Serie aus den Sechzigern kam soweit ich weiß bisher nicht ins deutsche Fernsehen) nie so zugesagt, dafür gefallen mir die Serien „UFO“ und besonders „Space 1999“, zu deutsch „Mondbasis Alpha“, noch heute gut. Auch die Musik kann sich immer noch hören lassen. Sicher auch aus Budgetgründen finden sich bei ihm weniger üppige Streicherteppiche, auch thematisch gibt es meiner Meinung nach bei anderen interessantere Kompositionen – aber das oft spröde Blech mit Schlagzeug und Percussion wirkt rauh, hart und anpackend, während die bei Space 1999 die gerade in der ersten Staffel verwendeten z.T. synthetischen Soundcollagen tatsächlich aus einer anderen Welt zu stammen scheinen. Und manchmal war auch im All Disco ! Stimmung konnte Herr Gray jedenfalls auch mit kleinem Geld zaubern. Wer das Nacherleben will, dem seien die vorzüglichen Veröffentlichungen bei Fanderson wärmstens ans Herz gelegt (ja ok, man muss Mitglied werden, das nervt) – aber akustisch sind sie ein Ohrenschmaus und optisch eine wahre Augenweide. http://www.fanderson.org.uk/fansales/fansale.html Diese Sets sind so liebevoll gestaltet, da kommen die Space 1999-Ausgaben von Silva nicht annährend mit. So kann man diesen runden Geburtstag würdig begehen. Cheers !
  5. und wieder heisst es: hoch die Tassen ! Heute hätte VINCE GUARALDI seinen 90sten feiern können… …wenn er nicht plötzlich mit 47 Jahren gestorben wäre. Bis dahin vertonte er jedoch mehrere Charlie Brown-Verfilmungen (erst letztes Jahr veröffentlichte Kritzerland den wunderbaren „A Boy Named Charlie Brown“ – erstmals ohne Erzählerstimme und mit zahlreichen Variationen der Hauptthemen. Mit dabei der 60er Jahre-Lyriker Rod McKuen, welcher zahlreiche Liedtexte selbst einsang. Leicht und berührend zugleich). Markenzeichen Guaraldis sind jazzige und zugleich eingängige Themen, oft mit latein-amerikanischen Akzenten. Sein besonderes Gespür für Melodik konnte er in einem richtigen Hit verdichten: „Cast your fate to the wind“ wurde ein glanzvoller Vertreter wahrer Easy Listening-Kunst. Mit John Schroeders Sounds Orchestral gelang 1965 in UK dann auch gleich ein Top-5-Erfolg. Bevor ich wie jedes Jahr sein traumhaft-schönes Weihnachts“album“ genieße – den Soundtrack zu „A Charlie Brown Christmas“ - stoße ich heute auf Vince an – und erfreue mich an seinen luftig-eleganten Klängen.
  6. Heute wird wieder gefeiert: FRED MYROW – wäre heute 79 Jahre alt geworden. Aufgefallen ist er mir als Komponist im Film „Solyent Green“ mit dem blöden deutschen Titel „… Jahr 2022 … die überleben wollen“. Die Szene, in der sich (der bei den Dreharbeiten tatsächlich todkranke) Edward G. Robinson auf seinen Freitod vorbereitet, hat sich mir besonders eingeprägt – auch wegen der Musik – die allerdings gar nicht von Myrow stammt, sondern bekannte Klassik-Gassenhauer zitiert. Myrow selbst komponierte aber ebenfalls eine 6-minütige Suite, die letztlich nicht verwendet, aber glücklicherweise auf der tollen FSM-Veröffentlichung enthalten ist (zusammen mit dem fiesen "Demon Seed" von Fielding). Zwar nicht so eingängig wie die Filmvariante, gefällt mir Myrows Idee viel besser, da sie die resignierte Tragik besser auszudrücken vermag. Großartig auch die Titelsequenz, die mit 70er-Lounge-Sound beginnend in einem disharmonischen Finale mündet, passend zu den Bildern einer umweltversuchten Welt. Myrow war nie besser – was aber vielleicht auch daran liegen mag, dass ich nicht viel mehr von ihm gehört habe. Das Carpentereske Synthiegedudel aus „Phantasm“ haut mich jedenfalls nicht vom Hocker. Vielleicht kennt ihr mehr - bis dahin gilt zumindest heute: "Soylent Green is people !"– Soylent Green is Myrow !
  7. Ist dort noch jemand Mitglied ? (ich war es mal 1 Jahr zur Bestellung der Space 1999 CD's - lohnen sich wirklich) Vielleicht kann man über das Forum eine Sammelbestellung organisieren, z.B. den Jahresbeitrag splitten. Ich möchte gerne ein Exemplar haben.
  8. Diese Rubrik habe ich bisher nicht im Forum gefunden - falls es sie schon gibt, gebt mir bitte einen Tipp und verlagert meinen Beitrag dorthin. Schon länger erfreue ich mich an einem von meinem Liebsten speziell für mich zusammengestellten Geburtstagskalender "meiner Stars". Da auch zahlreiche Filmmusikkomponisten dabei sind, wollte ich euch daran teilhaben lassen. Bestimmt kann jeder von euch noch weitere Geburtstagskinder für den jeweiligen Tag aufzählen. Ich mache heute den Anfang mit DAVID SHIRE. Alles Gute zum 81ten Geburtstag. Auf Mr. Shire bin ich durch den Film "The Conversation / Der Dialog" (1974) mit Gene Hackman als wahnhaftem Abhörspezialisten. Sonst eher für schwelgerische Sinfonik-Musiken zu haben, stach für mich hier das reduzierte Klavierspiel gepaart mit verstörenden Synthesizer-Kollagen heraus. Verführerisch - und toll, dass auf der Intrada-CD auch noch jene Szenen mit drauf sind, in denen Hackman auf seinem Saxophon übt. Bei mir liegen (wegen Zeitmangel) noch ungehört "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" und "Return to Oz" herum, dafür fröstelt es mich gerade bei "Zodiac", dem kleinen "Comeback" des Komponisten von 2007. Kompositorisch ähnlich seinem 74er-Durchbruch - ok, ok, viele sagen, er habe einfach nur bei sich abgeschrieben - transponiert Shire mit den klaren und spröden Pianoklängen die damalige Paranoia in reale Hysterie der 2000er. Für mich funktioniert der düstere Score auch prima als Album mit Klimaanlage, gerade an Sommertagen. Ich hab' noch einiges in Mr. Shires Œuvre zu entdecken - und stoße auf ihn an.
  9. yakuza

    Der beliebteste Kino-Soundtrack 2017 / Runde 1

    Vielen Dank für den freundlichen Schubs ! Und besonders für den tollen Tipp "Phantom Thread" - ein Traum
  10. yakuza

    Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

    REVOLVER (1973) - Ennio Morricone Bei meiner Reise durch die italienische (Film-)Unterwelt landete ich bei diesem Poliziottesco, der eigentlich viel mehr ist: eine tragische Gangsterballade, die die durch Korruption verrottete Struktur unserer Gesellschaft sichtbar macht und den Zuschauer in der Schlussszene mit Magenschmerzen zurück lässt ob der Frage, wie feige und ohnmächtig man wohl selbst damals wie heute handeln würde. Und das dargeboten von einem, von dem ich es nie erwartet hätte: für mich spielt Oliver Reed hier die Rolle seines Lebens. Sonst eher auf Autopilot in seinen Filmen unterwegs, lässt er einen hier die innere Zerrissenheit hautnah spüren. Großes Kino (abgesehen von der -alleinig erhaltenen DDR- Synchro, die die Dialoge mit Anreden wie "Herr Polizist" statt vermutlich "Bulle" doch recht steif daherkommen lässt) und noch großartigerer Musik: Herr Morricone wirft geradezu verschwenderisch mit Themen und Variationen um sich, die glatt für 3 Filme gereicht hätten. Melancholisches Hauptthema ('Un Amico', s. unten; auch Tarantino hörte zu und verwurstete den Titel in 'Inglouriuos bastards' - zum Unbill des Komponisten), auch in diversen gesungenen Versionen (perfekt in einer Szene als Dreh zu einem Videoclip integriert), eine 13-minütige Suspence-Suite oder höfisch-barocke Popeinlagen (ok, klingt vielleicht ein wenig nach Rondo Veneziano - erinnert aber auch französischen 70er Soundtrack-Bombast á la Lefevre oder Easy Listening von Paul Mauriat). Eine übersehene und überhörte Perle. Und in der 2-CD-Edition von 2016 (GDM) ist gleich noch ein klasse Western-Score ('I crudeli' = 'Die Grausamen', 1967) mit dabei. Grazie mille, Maestro.
  11. Fantastisch, meine liebste Filmmusik. Das Jahr 2018 ist schon perfekt !
  12. Ich weiß gar nicht, was alle immer haben und auf dem Madonna-Song rumhacken - wenn man mal so guckt, was vorher war oder später kam. "The man with the golden gun" von Lulu geht zwar gut als Trash-Granate durch, aber mehr auch nicht. Und die späteren Neuzugänge "Another way to die" von Alicia Keys & Jack White oder "Writing on the wall" von Sam Smith lassen Madonnas Beitrag gerade zu erstrahlen.
  13. ab dem 19. Oktober 2017 bei Quartet in jeweils 300er Limitierungen: http://www.quartetrecords.com/cd-catalogue.html/ Den Hörbeispielen nach zu urteilen schönes Easy-Listening und passende Untermalung zu nackter (Giallo-)Haut, daneben auch atonale Passagen sowie Exotica-Touch - kurzum: sehr unterhaltsam. Und dazu bei Quartet direkt auch noch ziemlich günstig.
  14. yakuza

    FANDERSON SALES

    Ich bin bis August für 1 Jahr Mitglied gewesen. Schon krass, wenn man dafür bezahlen muss, um überhaupt erst bestellen zu dürfen. Der Jahresbeitrag von 36 Pfund ist auch nicht gerade wenig - dafür gibt's dann einen Begrüßungssticker, eine gemischte Soundtrack-CD sowie 4 quartalsweise erscheinende Fanclubmagazine DINA5. Man muss schon echter Nerd sein, dann geht einem aber auch das Herz auf. Denn so altmodisch und liebevoll, wie sich die Macher um längst vergessene TV-Ereignisse kümmern, ist schon einzigartig. Ich kam während meiner Mitgliedschaft glücklicherweise in den Genuss eines 10-seitigen Artikels zu einer meiner Lieblingsserien aus dem Anderson-Universum ("The Protectors" = "Kein Pardon für Schutzengel"; Soundtrack-Box über Network; kein Club ;-), ansonsten gab es für meinen Geschmack zu viel zu den "Thunderbirds" und anderen Marionettenserien. Hauptgrund für den Beitritt waren jedoch die 2 CD-Sets zu "Space 1999" = "Mondbasis Alpha 1". Die sind wirklich grandios (toller Klang, ausführliche Linernotes, viele tolle Bilder in dicken Booklets) - aber dennoch (trotz 7 CD's) wieder nicht komplett - alle paar Jahre scheinen erneut umfangreichere Editionen herauszukommen, so dass man sich doch ein wenig veräppelt vorkommt. Für alle Interessierten bieten sich somit am ehesten Sammelbestellungen an - und das Clubmitglied darf sich als Belohnung dann über das spleenige Fanmagazin freuen. Mein Bedarf ist gedeckt, aber ich kann die Qualität der Produkte nur wärmstens empfehlen.
  15. yakuza

    Ich höre gerade folgendes Album

    Donny Hathaway - Never my love: The Anthology (4CD-Set) Kannte seine Stimme schon seit einigen Jahren als Duett-Partner von Roberta Flack und stolperte bei der Suche nach Weihnachtsliedern auch über seines ("This Christmas"), was auf dieser Karriereschau natürlich auch mit dabei ist. Solo war er mit kein Begriff, kein Wunder, starb er denn 1979 auch leider sehr früh mit Anfang 30 durch einen Sprung durchs Fenster...im Rahmen seiner Depression mit schizoiden Wahnvorstellungen. Was für eine Stimme - so melancholisch, so sanft, so kraftvoll. Man kauft ihm seine Geschichten ab, vielleicht, weil er so viel in die Höhen, aber vor allem Tiefen der menschlichen Seele geblickt hat. Ballade, Funk, Beat, Gospel, Country, Instrumentals (auch Filmmusik) - ein begnadeter Tausendsassa mit beeindruckenden und mitreißenden Titeln in abwechslungsreichen Arrangements. Toll die dritte CD mit einem Live-Mitschnitt aus 1971. Klanglich alles ebenfalls eine Freude. Eine echte Entdeckung. https://www.amazon.de/Never-Love-Anthology-Donny-Hathaway/dp/B00GAMSMY8/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1504369616&sr=8-4&keywords=donny+hathaway
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