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Empfohlene Beiträge

Die neue Ausgabe der CINEMA MUSICA ist seit dem 27. April erhältlich.

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Aus dem Inhalt:

  • Die Filmmusik des Sherlock Holmes
  • Mit Ryuichi Sakamoto auf der Berlinale
  • Ein anderer Blickwinkel: Interview mit Walter Murch
  • Neue Serie: Hinter der Musik – Orchestrator Gerard Schürmann
  • Trans Bavaria: Christoph Zirngibl im Interview
  • aktuelle Rezensionen, Termine und vieles, vieles mehr

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Nicht um für Ralf zu antworten: Meine Überlegungen rühren daher, dass ich vieles mittlerweile überfliege. Bin aber auch nicht der Über-Soundtrack-Nerd.

Manches ist sehr subjektiv und manchmal dilletantisch geschrieben. Aber der cinema musica will ich das nicht ankreiden. Ist eher ein nachlassendes Interesse meinerseits.

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Passt in etwa,was Sinus geschrieben hat. Habe kaum noch alles komplett gelesen und nur überflogen. Soll aber nicht heißen, dass das Heft schlecht ist

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Das Problem sind für mich die Rezensionen, die fallen teilweise sehr schwach und auch oberflächlich aus. Doch das ist ja eigentlich der Hauptteil eines solchen Magazins.

Als positiv empfinde ich dagegen die Berichte und Interviews, hierbei kommt es natürlich auch immer auf den Befragten an. Das mit Michel Legrand beispielsweise, in Ausgabe 3/2011, fand ich recht amüsant.

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Wie der CM versprochen möchte ich eine Begründung und Erweiterung der von mir geäußerten Kritik nachliefern. Vorab muss ich allerdings sagen, dass es sich bei meiner Überlegung, mein Abo zu beenden, um eine rein persönliche handelt. Im Spezialgebiet der Filmmusik interessieren mich wiederum nur Spezialgebiete. ;) Die Funktion als Filmmusikzeitschrift erfüllt ihr sehr gut.

Ein Lob muss ich für die Strukturierung der Zeitschrift aussprechen, auch gelingt euch meist das Cover sehr gut, herausragende Beipiele sind: Focks, Mansell, Randy Newman, Burwell, Porter und Iglesias. Andererseits tendiert die Titelseite aber auch manchmal zur Entstellung. (Fange ich mit der Kritik also vorne an.) Sicher sind Komponisten keine Foto-Modelle und die Arbeit an sich und im Studio kann Spuren hinterlassen, aber vieles kann man mit zurückgenommenen Farben einfach ausgleichen. James Horner habt ihr IN der aktuellen Ausgabe besser getroffen als auf dem Cover, von Hans Zimmer hätte man sicher ein besseres Foto finden können. Wickie einfach mit Ralf Wengenmayr zu ersetzen, ist an sich ja eine nette Idee, hätte aber etwas mehr technische Rafinesse verdient ... und der prominent platzierte Harry Potter hätte ganz einfach nicht sein müssen.

Satz und Typographie sind m. E. durchaus gelungen, auch die Wahl der Kaffeesatz für euer "neues" Logo. Die Text-Schrift ist allerdings deutlich zu klein. Macht nicht den Style-Over-Substance-Fehler vieler Hochglanz-Magazine. Ich abonniere momentan National Geographic, das Greenpeace-Magazin (beide mit größerer, leichter lesbarer Schrift/-Art), das Retro-Magazin und euch. Das Retro-Magazin steht bei mir aufgrund nachlassenden Interesses definitiv eher auf der "Abschussliste" als ihr, aber jene machen in jüngster Zeit definitiv den Fehler, großformatige Bilder mit Winztexten zu paaren.

Da ich die Zeitschrift oder die für mich relevanten Inhalte schon vor ein paar Tagen durchgelesen habe, kann ich sicher nicht das ganze Kritik-Spektrum erfassen oder einzelne, mir zu dieser Zeit aufgefallene Fehler wieder hervorkramen. Die meisten nun angesprochenen Kritikpunkte stammen vom erneuten Überfliegen.

Das von mir gewählte Wort "dilletantisch" ist wohl etwas harsch. Was ich damit u. a. meine, sind die manchmal direkten, manchmal nicht erfolgten Übersetzungen. Eine Zeitlang hattet ich das Problem, ständig irgendwo "Brass" lesen zu müssen. Weiterhin wird Kritik (und Lob) oft ohne Begründung erteilt, nach dem Schema: Das behaupte ich jetzt einfach mal so. Oftmals fehlt Relativierung. Manchmal werden Worte leicht zweckentfremdet.

Weitere Auffälligkeiten sind abschnittsweise Kreativlosigkeit, Sätze sinnig und nicht allzu simpel zu formulieren. Bsp.: "Zur Feier der Neugründung bietet Young sogleich zwei CDs mit bisher unveröffentlichter Musik von ihm an." Ich bin kein Sprachforscher, aber dieses "von ihm" macht in dieser Konstruktion keinen guten Eindruck. In der selben Rubrik (In aller Kürze) findet sich in dieser Ausgabe eine merkwürdige, (subjektive?,) (ironische?) Wortwahl: toll (2 Mal), edel, nimmermüde, sang- und klanglos. Es reicht auch, wenn sich ein Komponistenkarussell fröhlich weiterdreht, es muss ja nicht gleich frischfröhlich sein. Andere Einträge in dieser Rubrik sind perfectly fine. Eine einheitliche Linie und weniger oder feiner subjektiv gefärbte Kurzmeldungen machen hier mehr Sinn.

Fundstück: Schön geschrieben, leider fehlt der Hinweis auf die CD/DVD-Ausgabe von Airs Voyage. Die tatsächliche Filmmusik unterscheidet sich schon vom Album. "lunatisch"? :)

James-Horner-Interview: Der letzte Satz der Einleitung ist merkwürdig ... "in Surround" berieseln". Berieseln ist ein durchaus negativ gefärbtes Wort und Mehrkanalton in irgendeiner Form ist in diesem Kontext doch letztlich irrelevant.

Aus den vielen gleichen Fotos in diesem Interview hätte man ja beinahe eine Bravo-Foto-Love-Story basteln können. ;) Das war wirklich ein wenig übertrieben.

"Kontemporär" - ein Beispiel für unglückliche Übersetzung. "Zeitgenössisch" wäre das passendere Wort.

"Cue" ist wieder so ein Wort, welches ungefragt eingesetzt wird, ohne die Bedeutung zu kennen.

Sherlock Holmes: Der Sinn dieser Aufstellung erschließt sich mir nicht ganz. Es mag Sherlock-Holmes-Fans mit Filmmusikaffinität geben, aber es entsteht der Eindruck, dass der Autor diesen Artikel für sich selbst geschrieben hat. Auch schimmert hier oftmals die Binsenweisheit-Tendenz durch, die kostbarer Information oder tatsächlicher Rezension Platz raubt: "Zimmer-Fans sollten durchaus gut unterhalten werden, bei Zimmer-Kritikern wird Sherlock Holmes nur schwerlich Begeisterungsstürme hervorrufen"

Das Murch-Interview ist sehr interessant und detailliert. Interviews sind immer schwierig und meist belanglos ("das Übliche"). Aber dieses hat definitiv informativen Wert.

Rechtschreibungsfehler sind immer mal wieder hier und da zu lesen, stören ein wenig den Lesefluss, sind aber letztlich verzeihlich. Ich hatte zu FMJ-Zeiten mal meine Hilfe als Korrekturleser angeboten, einen Konzertbericht korrekturgelesen (den ich nie veröffentlicht sah) und dann nie wieder Korrespondenz empfangen.

Grundsätzlich habe ich mit Kurzrezensionen kein Problem, aber wenn die Hälfte davon für die Beschreibung des Films draufgehen und für die eigentliche Rezension kein Platz mehr bleibt, um an der Oberfläche zu kratzen, macht das Ganze keinen Sinn.

Hunger Games hat "alles richtig gemacht"? Finanziell erfolgreich (unbedingt diese zwei Worte zusammen benutzen!!!) vielleicht, aber das mit der künstlerischen Qualität eines plagiativen, durchkonstruierten, konsequent inkonsequenten Machwerks gleichzusetzen, ist schon etwas gewagt. Ich möchte an dieser Stelle nicht ins Detail gehen, krankt ja dann doch wieder an Subjektivität. :)

Abschließend: Oft fällt einem nur das Negative auf. Diese kleine Zusammenstellung bitte nicht als bösartigen Rundumschlag verstehen. Ich habe versucht, alles ein wenig konstruktiv zu gestalten. Und werde fürs erste dranbleiben. :)

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Was man halt bedenken muss ist, dass dies eine Zeitschrift von Fans für Fans ist. Deshalb kann man auch nicht den gleichen Maßstab anlegen, wie bei einer professionellen Zeitschrift, wie National Geographic. Ich zitiere mal aus dem Editorial der aktuellen Ausgabe: "Die Cinema Musica lebt von dem freiwilligen und unermüdlichen Einsatz aller, die an ihrer Entstehung beteiligt sind." Deshalb sehe ich auch über ungeschickte Formulierungen leicht hinweg.

Layout gefällt mir sehr gut. Insgesamt macht die Zeitschrift einen sehr hochwertigen Eindruck. Man vergleiche nur mal mit den Magazinen, die es früher gab, wie Limited Edition, MFTM oder Soundtrack. Die Schriftgröße finde ich gerade noch ok.

Über die Inhalte kann man natürlich immer geteilter Meinung sein. Aber ich finde, es ist immer genügend lesenswertes dabei. Gerade Artikel, wie über die Sherlock Holmes CD-Reihe, finde ich sehr interessant. Das Murch-Interview war auch sehr gelungen.

Ein Kritikpunkt teile ich: Das in Rezensionen oft zu lange auf den Film eingegangen wird und zu wenig auf die Musik.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Cinema Musica, gibt ja auch keine Alternativen mehr.

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Ich hab grundsätzlich nichts auszusetzen - bin jedenfalls gut unterhalten in Sachen Filmmusik mit diesem Magazin - mal was über Filmmusik lesen, ohne ein elektronisches Gerät eingeschaltet zu haben ;-)

Nur etwas kleines: Bei den Kurzrezensionen gab es ein Magazin wo fast in jeder Rezension der Satz "....Weniger ist mehr", "Lauflänge der CD für zu tiefen im Hörfluss" etc. Dann im nächsten das Gegenteil "CD zu kurz", "gerne noch etwas mehr" Fand ich irgendwie noch witzig :-)

Die genauen Wortlaute kenne ich nicht mehr :)

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Mal eine Frage in die Runde: Ich bin so blasphemisch und habe die Zeitschrift nicht aboniert sondern hole mir immer nur die Ausgabe am Kios, die mich tatsächlich interessiert. Nun habe ich bei der aktuellen Ausgabe dass Problem, dass ich diese bei keiner meiner üblichen Bezugsquellen mehr bekomme. Ich höre dort auch sehr widersprüchliche Ausagen von "die kommt erst am 28.06" über "die letzte Ausgabe ist am 28.03. erschienen" bis hin zu "auf unbestimmt verschoben". Auf der Webseite steht etwas vom 23.04 im "ausgewählten Zeitschriftenhandel"... wer sind die ausgewählten bzw. kennt einer von den Berliner Jungs und Mädels eine zuverlässige Quelle in der Hauptstadt?

... kann schon echt schwierig sein, so etwas simples wie eine Zeitschrift zu ergattern :D

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Die gab es immer nur am Bahnhof Zoo und am Hauptbahnhof. Nur - dort sind sie nicht. Vielleicht gibt es das Magazin ja nur noch im Abo.

Habe mich jedenfalls auch schon gewundert.

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Habe mir beim Lesen dieses Themenkomplexes überlegt, ob ich diesen aus der Versenkung holen soll oder nicht - da ich aber jetzt nun mal da bin hier ein kurzes Feedback:

 

 

@ Sinus,

 

erst einmal Danke für die ausführliche Stellungnahme, konstruktive (!) Kritik ist immer willkommen. Eine Zeitschrift wie die Cinema Musica lebt einerseits von seinen ehrenamtlichen Autoren und andererseits natürlich von seinen Lesern. Gibt es keine Kommunikation zwischen diesen beiden Ebenen, dann wird es schwierig. Diese Kommunikation muss natürlich fair und sachlich bleiben, schließlich ist die Cinema Musica eine Zeitschrift von Filmmusik-Interessierten für Filmmusik-Interessierte und so sollte auch die Einordnung erfolgen.

 

Kurz zu dem von mir verfassten Artikel (Sherlock Holmes):

 

 

Sherlock Holmes: Der Sinn dieser Aufstellung erschließt sich mir nicht ganz. Es mag Sherlock-Holmes-Fans mit Filmmusikaffinität geben, aber es entsteht der Eindruck, dass der Autor diesen Artikel für sich selbst geschrieben hat.

 

Nach dem oben voran gestellten Motto versuche ich zumeist die Artikel zu schreiben, die ich so von anderen Autoren auch gerne gelesen hätte in der Hoffnung, dass sich hierfür zahlreiche weitere Leser interessieren - was aus meiner Sicht nicht verwerflich ist, oder? 

 

Die Sinn-Frage ist aber meiner Meinung nach schon etwas kurios, da diese doch auf der Hand liegt: Zur zeitlichen Einordnung der Veröffentlichung - Sherlock Holmes 2 lief damals seit kurzem im Kino, die TV-Ausstrahlung der 2. Staffel zu Sherlock stand kurz bevor. Was liegt da nicht näher, als in einer Filmmusikzeitschrift das Ganze aus dem Blickwinkel der Filmmusik geschichtlich einzuordnen, zumal viele große Komponisten sich diesem Charakter angenommen haben. Es gab zwei theoretische Ansätze: 1. über den Film zu kommen, was allerdings den Rahmen gesprengt hätte (imdb: über 200 Einträge) - oder 2. über die Tonträgerveröffentlichungen zu gehen, was letztendlich auch geschehen ist. Sinn war es, die aktuellen Veröffentlichungen in einen historischen Gesamtzusammenhang zu stellen unter den bereits beschriebenen Voraussetzungen - und so etwas gehört meiner Einschätzung nach zu den Aufgaben einer Fachzeitschrift wie die der Cinema Musica.

 

Auch schimmert hier oftmals die Binsenweisheit-Tendenz durch, die kostbarer Information oder tatsächlicher Rezension Platz raubt: "Zimmer-Fans sollten durchaus gut unterhalten werden, bei Zimmer-Kritikern wird Sherlock Holmes nur schwerlich Begeisterungsstürme hervorrufen"

 

Es gibt Aspekte, die manchmal ausführlich erklärt werden müssen aber auch Aspekte, die einem nahezu selbstverständlich vorkommen. Um ein Gesamtbild darzustellen ist mir beides gleichermaßen wichtig, zumal es zahlreiche Fälle gibt, wo ich einen solchen Satz wie von Dir zitiert NIE geschrieben hätte. An dieser Stelle nur ein Beispiel:

 

Year of Living Dangerously (Maurice Jarre, Synth-Score) -> Einen Satz wie "Jarre-Fans sollten durchaus gut unterhalten werden, bei Jarre-Kritikern wird Year of Living Dangerously nur schwerlich Begeisterungsstürme hervorrufen" hätte es von mir nie gegeben, da dieser Score stilistisch ganz anders gelagert ist, als viele der Arbeiten, die man heute als Jarre-Klassiker einordnen könnte. Hingegen bei Sherlock Holmes und Hans Zimmer ist mir in Filmmusikkreisen je nach persönlichen Vorlieben (Zimmer-Nähe) eine hierzu übereinstimmende Einschätzung aufgefallen, deshalb auch dieser von Dir zitierte Satz, der zwar vielleicht im ersten Moment wie eine Binsenweisheit wirkt - der sich aber eben auf viele andere Beispiele so nicht 1:1 übertragen lässt.

 

Dies als kleine Anmerkung meinerseits hierzu.

 

-------------

 

P.S. bzgl. des Themas Bezugsquellen: siehe hier:

http://www.soundtrack-board.de/topic/1855-von-usern-fuer-user-der-gruss-und-vorstellungsthread/page-252

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