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Alexander Grodzinski

Brad Fiedel

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Brad Fiedel

 

 

Nachdem er noch keinen eigenen Thread hat, ist die Gelegenheit nun günstig, da sein neues Projekt demnächst Premiere feiert.

 

Bekannt geworden in den 80ern durch seine minimalistischen Synthie-Scores zu TERMINATOR und FRIGHT NIGHT, zog sich Fiedel Mitte der 90er aus dem Filmgeschäft zurück. Zu seinen bekanntesten Scores zählen noch TERMINATOR 2 (für den er sogar Geräusche von Maschinen sampelte und in seiner Musik verwendete) und TRUE LIES. Sein Horrorscore THE SERPENT AND THE RAiNBOW ist als Album schon lange ein Sammlerstück, für das immer noch hohe Preise gefordert werden. 

 

Sein neuestes Projekt ist ein Ein-Mann-Musical namens BORROWED TIME. 

 

Brad Fiedel’s new one-man musical, Borrowed Time, is the story of a musician whose journey to success in Hollywood is haunted by the promise he left behind. 

 

April 25th and 26th at Center Stage Theater 
Paseo Nuevo, Santa Barbara, CA 

 

 

Die Inhalt dürfte durchaus autobiographische Züge haben, hing sein Rückzug aus dem Filmgeschäft doch ebenfalls mit der Enttäuschung über die Entwicklung in der Filmindustrie zusammen. Das Musical wird auch als CD erscheinen.

 

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Als ich das erste Mal "Serpent and the Rainbow" gesehen habe, wollte ich den Score unbedingt haben. Im Film wirkt sie einfach bombastisch und auch auf CD entfaltet sie ihre Wirkung, wenn auch das Hauptthema sehr präsent ist. Hoffentlich bringt Varese die Musik noch einmal heraus, sodass ich meine Kopie endlich entsorgen kann...

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Als ich das erste Mal "Serpent and the Rainbow" gesehen habe, wollte ich den Score unbedingt haben. Im Film wirkt sie einfach bombastisch und auch auf CD entfaltet sie ihre Wirkung, wenn auch das Hauptthema sehr präsent ist. Hoffentlich bringt Varese die Musik noch einmal heraus, sodass ich meine Kopie endlich entsorgen kann...

Da warte ich auch noch drauf. Nachdem in den letzten Club-Staffeln immer wieder ganz alte Katalog-Titel, die schon seit Jahren OOP sind (wie Silvestris CLAN OF THE CAVE BEAR) erschienen sind, hoffe ich auch immer wieder auf SERPENT AND THE RAINBOW.

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Das Stück "It´s over (Goodbye)" aus dem T2-Score, ist für mich, neben "Conversation by the Window" aus dem ersten TERMINATOR, die schönste Variation des Hauptthemas. Als Arnold sich selbst terminiert und in das Becken mit dem geschmolzenen Stahl hinablässt, erklingt das Thema so wehmütig wie sonst nicht in den Filmen.

 

http://www.youtube.com/watch?v=2yzmSOZ0N38

 

Toll, wie sich das Stück langsam bis zum Thema aufbaut:

 

http://www.youtube.com/watch?v=UaUomynGeao

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Bin mit Serpent nie richtig warm geworden (und ich hab das teil mehrfach durchgehört), ist für das was es thematisch zu bieten hat einfach zu lang. Kommt hinzu, daß ich kein allzu großer Synthiefan bin

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Klar ist die Musik ein Kind ihrer Zeit, natürlich ist sie auch nicht sooo anspruchsvoll. Dennoch sind die treibenden Rhythmen sowohl im Film als auch auf CD sehr effektiv. Und der Nostalgie-Faktor spielt natürlich auch eine große Rolle... ;)

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Ich kenne von ihm nur Terminator 1 und 2 muß ich zugeben... Beide haben mich aber nie sooo besonders vom Hocker gehauen. Klar, das Thema ist sehr berühmt und hat auch was... Aber sonst tue ich mich da doch etwas schwer mit der Musik. 

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Ich würde sogar sagen, dass seine Musik noch minimalistischer ist als die von Carpenter beispielsweise (betrifft aber natürlich nicht alle Fiedel-Scores). Besonders im ersten TERMINATOR bestehen viele Passagen aus diesem monotonen "Herzschlag" der Maschine, was als Hörerlebnis schnell seinen Reiz verliert, wenn man kein Hardcore-Fan der Musik ist. Cameron wollte "Maschinenmusik" und Fiedel hat diese eindrucksvoll geliefert. Das Thema ist der einzige emotionale Hoffnungsschimmer in der ansonsten kalten, technischen Musik, dafür muss man dann schon sehr in Stimmung sein.

 

Mit T2 habe ich auch lange gehadert, mochte seine Musik zum ersten Teil eigentlich mehr und es hat lange gedauert, bis ich auch diesen schroffen Flächen und schneidenden, metallischen Synthie-Stingern etwas abgewinnen konnte. Das "Geräusch" für den T-1000 fand ich aber schon immer toll, wie ein bedrohliches, metallenes Atmen, das einfach schon so viel Bedrohung ausdrückt, dass es da kein Thema braucht.

 

Mit Hilfe von Shirley Walker zauberte Fiedel dann ja auch mit TRUE LIES einen orchestralen Actionscore, aber klar, sein Beitrag zur Popkultur ist und bleibt das Terminator-Thema.

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Seinen TERMINATOR-Score finde ich nach wie vor ungenießbar, auch wenn das Konzept an sich stimmig und originell ist. TERMINATOR 2 mag ich da deutlich lieber: dynamischer, klangfarblich weniger monochrom als der Vorgänger, punktueller und akzentuierter. Außerdem verwendet Fiedel viel hochwertigere Samples.

 

Als seinen besten Score sehe ich TRUE LIES, wenngleich da Walker sicher den größten Anteil am Gelingen der Musik hatte. Hat in der ungeraden Metrik und den vielen Ostinato-Strukturen durchaus manchmal was vom späteren Goldsmith.

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Hier ein recht rares Foto vom guten Brad:

Tiefste 80er... :D

Seinen TERMINATOR-Score finde ich nach wie vor ungenießbar, auch wenn das Konzept an sich stimmig und originell ist. TERMINATOR 2 mag ich da deutlich lieber: dynamischer, klangfarblich weniger monochrom als der Vorgänger, punktueller und akzentuierter. Außerdem verwendet Fiedel viel hochwertigere Samples.

 

Als seinen besten Score sehe ich TRUE LIES, wenngleich da Walker sicher den größten Anteil am Gelingen der Musik hatte. Hat in der ungeraden Metrik und den vielen Ostinato-Strukturen durchaus manchmal was vom späteren Goldsmith.

Bei T2 finde ich ebenfalls bemerkenswert, dass der damals mit 100 Millionen Dollar Budget teurste Film bis dato einen Synthie-Score bekam, auch wenn Fiedel den Cameron wohl dazu überreden musste. Aber er hatte recht, sein kaltes Sound Design trägt viel zur Atmosphäre der beiden Filme bei. Das fehlte mir beim dritten Film deutlich. Nichts gegen Beltramis Score, gegen den kompositorisch Fiedel zwar nicht ankommt, aber es ist für mich im Grunde "nur" ein weiterer Orchester-Score, während Fiedels Musiken für die ersten beiden Filme originell und relativ einmalig sind. Auch Elfmans Score für den vierten Film fand ich nicht sonderlich spannend, aber das war das geringste Problem an dem Film. ;)

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FRIGHT NIGHT finde ich auch nicht schlecht, selbst wenn ich es selten schaffe, den Score komplett am Stück zu hören, dafür sind Fiedels Synthie-Spielereien dann doch zu speziell. Nichtsdestotrotz finde ich sein "Come to me" nach wie vor großartig. Das Stück hat einfach so eine verführerisch-geheimnisvolle Note und passt daher sehr gut zu den Verführungskünsten des Vampirs Dandridge im Film. Die von Fiedel höchstpersönlich selbst gesungene Version ist natürlich Geschmackssache, aber als Instrumental, mit seinen Variationen, finde ich es im Film sehr wirkungsvoll. Fiedel komponierte auch die Musik zur Fortsetzung, diese ist bisher nicht als offizielle Veröffentlichung erschienen, ich hoffe immer noch darauf, dass sich vielleicht Intrada nach Teil eins auch Teil zwei annimmt. Für den zweiten Teil wurde Fiedels "Come to me" auch von einer "richtigen" Sängerin neu aufgenommen.

 

http://www.youtube.com/watch?v=jPJ8bG8gfII

 

 

 

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In welchem Takt ist eigentlich das TERMINATOR-Thema? Ist es bei TERMINATOR 2 in einem anderen Takt? Diese und andere Fragen erörtert dieser recht interessante Artikel, in dem auch Brad Fiedel zu Wort kommt und ebenfalls einige Worte über das Equipment verloren werden, welches er benutzt hat.

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Wirklich interessant, ist mir tatsächlich noch nie aufgefallen. Aber wirklich, 13/16 ist genau richtig. Natürlich passt das nur "nachträglich", denn Fiedel hat den Beat improvisiert und das Ganze nicht willentlich so konzipiert - aber interessant ist es trotzdem.

 

Die Version des Themas aus TERMINATOR 2 ist in ihrem 6/8-Takt dagegen wirklich Mainstream. ;)

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Sehr nett finde ich auch die Anekdote, dass Mancini bei Fiedel anfragte, weil er das Termintator-Theme für einen Sampler mit einem Orchester einspielen wollte und Fiedel damit in Verlegenheit brachte, als er nach den Noten für das Stück fragte. Fiedel hat alles quasi in die Maschinen hinein improvisiert und nie eine Note zu Papier gebracht. :D

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Ist ja nix Schlimmes dran - ich notiere auch viele meiner Stücke erst im Nachhinein. Wie jemand in den Kommentaren zu dem Artikel sehr richtig schreibt: musikalische Notation ist nicht nur präskriptiv, sondern auch deskriptiv.

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come to me ist echt toll... in allen varianten... ansonsten wundert es mich wenig, dass Fiedel nicht viel machte in Hollywood... selbst als Kind seiner Zeit find ich taugt seine Musik nicht viel und für mich ist das auch, abgesehen vom schönen Thema, einer der ganz grossen Schwachpunkte in T2... nicht auszudenken was Horner da für Drive reingekriegt hätte...

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come to me ist echt toll... in allen varianten... ansonsten wundert es mich wenig, dass Fiedel nicht viel machte in Hollywood... selbst als Kind seiner Zeit find ich taugt seine Musik nicht viel und für mich ist das auch, abgesehen vom schönen Thema, einer der ganz grossen Schwachpunkte in T2... nicht auszudenken was Horner da für Drive reingekriegt hätte...

Sehe ich komplett anders. ;) Die Musik in T2 ist einer der größten Pluspunkte des Filmes, weil sie für mich die Stimmung maßgeblich mit prägt, mehr, als ein Orchesterscore das getan hätte und genau an den Stellen harmonisch ist, wo sie es sein soll und sich ansonsten nicht zu sehr in den Vordergrund drängt. Gleichzeitig setzt sie Akzente mit dem "Geräusch" für den T-1000 und ihren anderen "klirrenden" Spielereien. T3 von Beltrami mag kompositorisch der beste Terminator-Score sein, aber für mich erreicht der zu keiner Zeit die Atmosphäre der Fiedel-Sachen (liegt vielleicht auch am Film ;)).

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