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Alexander Grodzinski

Klangbilder - Alexanders Welt der Bilder und Töne

Empfohlene Beiträge

Schon lange keinen Marvel-Film gesehen. 1f603.png Hat es sich gelohnt? Erfahrt das in meinem neuesten Text.

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Das Marvel-Universum nähert sich dem Ende einer Ära. Mit Avengers: End Game werden viele der Darsteller ihre Abschiedsvorstellung geben. Egal, ob Iron-Man, Hulk, Captain America, Ant-Man oder Spider-Man, alle Helden hatten einen oder mehrere sehr erfolgreiche Solo-Auftritte im Kino. Was fehlt da also noch? Richtig, eine Superheldin mit ihrem eigenen Film. Also, Bühne frei für eine weitere Origin-Story.

Strophe oder Vers? – CAPTAIN MARVEL

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IT'S ALIVE! Nach langer Zeit mal wieder ein Text von mir, auch wenn aufmerksame Leser der Cinema Musica ihn schon kennen dürften. Zum 90. Lebensjahr von Komponist Ennio Morricone widmete ich mich seiner Musik zu "John Carpenter's THE THING" und der seit damals schwelenden Frage: Ist die Musik wirklich komplett von Morricone?

Zitat

Ende der 1970er Jahre begann die Karriere von John Carpenter richtig Fahrt aufzunehmen. Mit HALLOWEEN schuf er 1978 nicht nur einen Klassiker des Slasher-Genres, bis 1999, als BLAIR WITCH PROJECT in die Kinos kam, war HALLOWEEN auch der erfolgreichste Film, gemessen an Produktionskosten und Einspielergebnis. Danach folgte eine ganze Reihe an heute als Klassiker angesehenen Carpenter-Filmen: THE FOG (1980), ESCAPE FROM NEW YORK (1981) und eben THE THING (1982). Carpenter ist ein großer Fan von Howard Hawks, der unter anderem die erste Verfilmung der Geschichte „Who goes there?“ als THE THING FROM ANOTHER WORLD 1951 maßgeblich auf die Leinwand brachte. Es gibt sogar eine Szene in HALLOWEEN, in der das Original im Fernsehen zu sehen ist. Von daher war Carpenter zuerst auch nicht sicher, ob er das Projekt übernehmen sollte, weil er zu viel Respekt vor Hawks und dem Original hatte. Aber das Drehbuch durchlief mehrere Veränderungen und war schließlich näher an der Ursprungsgeschichte als die erste Verfilmung, in der das Wesen eine humanoide Form hatte.

Eiskalte Paranoia – Ennio Morricone’s THE THING

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Viel Spaß beim Lesen! 1f642.png

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Der nicht unumstrittende Roger Waters gab sich wieder die Ehre und brachte seinen Konzertfilm "US + THEM" für zwei Abende in die Kinos. Was dem Zuschauer geboten wurde und noch mehr erfahrt ihr in meinem neuesten, klingenden Bild-Text. ;)

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Den Frieden und die Liebe, die Roger Waters als die Kernbotschaft seiner Konzerte sieht, wird er mit seinem ehemaligen Pink-Floyd-Kollegen David Gilmour wohl nicht mehr erreichen. Es war hauptsächlich Gilmour, mit dem sich Waters zoffte, weil hier nicht nur zwei Egos aufeinander trafen, sondern auch zwei völlig unterschiedliche Ansichten, in welche Richtung die Band Pink Floyd gehen sollte. Im Verlauf der 1970er Jahre hatte sich Waters zum Kopf der Band gemausert. Er schrieb alle Texte und dachte sich auch die Konzepte der Alben aus. Natürlich komponierte er auch Musik, aber erst durch den Input von Gitarrist Gilmour, Schlagzeuger Nick Mason und dem mittlerweile leider verstorbenen Keyboarder Richard Wright, entstand der Pink-Floyd-Sound, der um die Welt ging. Gilmour, Mason und Wright waren keine so begabten Songschreiber wie Waters. Ihre Stärke lag darin, die Musik zu erschaffen, während sie sie spielten, sich der Musik hinzugeben und damit die Klangwelten zu erzeugen, für die Pink Floyd berühmt geworden sind. Insofern ergänzten sich die vier Bandmitglieder perfekt.

Picture That! – ROGER WATERS US + THEM

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Viel Spaß beim Lesen! :)

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Der Film "Systemsprenger" wurde bereits mit vielen Preisen überhäuft und rückt ein traumatisiertes Kind in den Mittelpunkt seiner Geschichte. Warum der Begriff "Problemkind" zu kurz gedacht ist, erfahrt ihr in meinem neuesten Text.

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Die neunjährige Benni ist kein normales Kind. Getrieben von unkontrollierten Wutausbrüchen und einem Kindheitstrauma, welches sie ausflippen lässt, wenn jemand ihr Gesicht berührt, wird sie von einer Einrichtung zur nächsten durchgereicht. Ihre Mutter, die noch zwei weitere Kinder hat, ist hoffnungslos überfordert, obwohl Benni sich nichts sehnlicher wünscht, als zu ihrer Mutter zurückzukehren. Frau Bafané vom Jugendamt ist es eine Herzensangelegenheit, Benni zu helfen und so engagiert sie mit Micha einen Anti-Gewalt-Trainer, der normalerweise mit kriminellen Jugendlichen arbeitet. Doch dieser stellt sehr schnell fest, dass Benni in einem Heim oder einer Wohngruppe keine Fortschritte machen wird und lässt sich auf ein Experiment ein. Er will mit Benni mehrere Tage alleine im Wald in einer Hütte verbringen, ohne Strom, ohne Internet. Beide nähern sich dann auch tatsächlich an, aber als Benni in Micha einen Ersatzvater sieht, droht sein professioneller Abstand zu dem Fall zu kippen.

Macht kaputt, was euch kaputt macht – SYSTEMSPRENGER

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Viel Spaß beim Lesen! 1f642.png

 

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Send in the clowns! Joaquin Phoenix verkörpert den wohl populärsten Batman-Bösewicht in einem eigenständigen Film. Ob dieser auch abseits seiner offensichtlichen Vorbilder bestehen kann, erfahrt ihr in meinem neuen Text.

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Als die Nachricht die Runde machte, dass Martin Scorsese einen Joker-Film drehen würde, war die Aufregung natürlich groß. Es war bereits klar, dass dieser Film für sich alleine stehen sollte, ohne mit irgendeinem anderen aktuellen oder älteren Film aus der BATMAN-Reihe verbunden zu sein. Aber konnte das gut gehen? In einer Zeit, in der das Kino, maßgeblich in Form von Comic-Verfilmungen, zum reinen Popcorn-Event mutiert ist, kann sich da eine Charakterstudie einer Comicfigur durchsetzen? Die Erwartungen bekamen zumindest einen Dämpfer, als bekannt wurde, dass nicht Scorsese, sondern HANGOVER-Regisseur Todd Phillips die Regie und auch das Drehbuch übernehmen würde. Doch mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle blieb das Projekt weiter interessant. Und auch die ersten Trailer zeigten, dass sich der Film dann doch in eine etwas andere Richtung bewegt, als die sonst üblichen Marvel-Filme oder auch die letzten DC-Filme.

Everything must go – JOKER

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Viel Spaß beim Lesen!

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Ist LARA der deutsche ELLE?

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Corinna Harfouch brilliert in der Hauptrolle, spielt Lara mit einer beeindruckenden Intensität, die aber nie die anderen Charaktere aus dem Film drängt. Auch die Nebenrollen sind mit Tom Schilling, Rainer Bock und Volkmar Kleinert sehr gut besetzt und jede Figur trägt ihren Teil zu Laras Suche nach ihrem verlorenen Leben bei. Ein wenig kam mir der Film ELLE von Paul Verhoeven in den Sinn. Die Geschichte ist zwar eine andere, aber Isabelle Huppert passt einfach sehr gut als Vorbild für Corinna Harfouchs Lara. Beides sind Frauen, die charakterlich eigentlich nicht sonderlich sympathisch sind, denen man sich als Zuschauer nicht entziehen kann, wenn man sich auf sie einlässt.

Bonjour tristesse – LARA

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Viel Spaß beim Lesen! :)

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Ho Ho Ho! Es weihnachtet sehr und was passt da besser dazu, als ein Horrorfilm? Zum dritten Mal wird uns nun die schwarze Weihnacht präsentiert. Ob sich ein Kinobesuch lohnt, erfahrt ihr in meinem neuen Text.

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BLACK CHRISTMAS von 1974 gilt als einer der Vorreiter des Slasher-Films, welcher 1978 dann mit dem kommerziellen Erfolg von John Carpenters HALLOWEEN aus den Horrorfilmen der 80er Jahre nicht mehr wegzudenken war. Die Handlung ist simpel, aber geschickt inszeniert. In einem Studentinnenwohnheim geht kurz vor Weihnachten ein Killer um, der die Studentinnen, die über die Feiertage nicht nach Hause gefahren sind, ermordet. Der Film erhält seine unheimliche Atmosphäre durch das Spiel mit Licht und Schatten und durch die Tatsache, dass man den Killer nie komplett zu Gesicht bekommt. Auch das Motiv des Killers bleibt so dunkel wie die Schatten im Wohnheim.

Schöne Bescherung – BLACK CHRISTMAS (2019)

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Viel Spaß beim Lesen! :)

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vor 8 Stunden schrieb Alexander Grodzinski:

Ho Ho Ho! Es weihnachtet sehr und was passt da besser dazu, als ein Horrorfilm? Zum dritten Mal wird uns nun die schwarze Weihnacht präsentiert. Ob sich ein Kinobesuch lohnt, erfahrt ihr in meinem neuen Text.

Schöne Bescherung – BLACK CHRISTMAS (2019)

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Viel Spaß beim Lesen! :)

Das Review macht so gar kein Bock auf diese Verfilmung. Mir fällt da eher ein, dass ich ja mal wieder die Verfilmung mit Shirley Walkers leider immer noch unveröffentlichten Scores schauen könnte..

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vor 2 Stunden schrieb horner1980:

Das Review macht so gar kein Bock auf diese Verfilmung. Mir fällt da eher ein, dass ich ja mal wieder die Verfilmung mit Shirley Walkers leider immer noch unveröffentlichten Scores schauen könnte..

Ich würde dafür nicht noch mal ins Kino gehen, sagen wir mal so...;)

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Kenne bislang keines der beiden Remakes, aber das Original von Bob Clark ist einer der stimmungsvollsten und intelligentesten Horrorfilme der 70er Jahre. Gerade vor zwei Wochen mal wieder im Filmmuseum in Frankfurt von einer wunderbaren 35mm-Kopie gesehen, herrlich. ❤️ 

Das erste Remake von 2006 scheint ja nicht ganz so schlimm zu sein - auch wenn ich nicht glaube, dass es Clarks Film auf irgendeiner Ebene das Wasser reichen kann. 

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Das erste Remake war ok, definitv besser als der dritte Versuch. Schon der 2006er-Film fügte ja neue Elemente hinzu. So hat der Killer Billy hier eine Vorgeschichte und auch das Finale ist komplett anders. Allerdings habe ich den Film seit damals nicht mehr gesehen. Kann mich aber erinnern, dass ich ihn nicht so übel fand und dass er stark mit weihnachtlichen Farben spielt. Also ganze Szenen sind immer wieder in rot oder grün getaucht.

Das 2019er-Remake hat mit dem Original eigentlich nur noch den Titel gemein. Und das wohl auch nur, weil es eben ein bekannter Titel ist. Denn im Film vergisst man schnell, dass das Ganze ja eigentlich an Weihnachten spielen soll. Der Trailer verrät bereits alles, sogar den Killer. Aber auch ohne den Trailer gesehen zu haben, weiß man nach fünf Minuten, wer der Killer ist. Dadurch verliert der Film auch noch den letzten Rest an Spannung, der Rest ist Horror von der Stange, eingebettet in Kommentare zur meetoo- und Rape-Culture-Debatte, die dem Zuschauer mit dem Baseballschläger um die Ohren gehauen werden. Aber gut, die Regisseurin sagte ja auch "politics over plot" und so sieht der Film eben auch aus. Alle Männer sind Schweine, Mörder, Vergewaltiger und die Frauen müssen sich erheben und die Männer vom Thron der Macht stürzen. Das ist so in etwa die Message des Films. Sogar der Freund einer der Studentinnen merkt im Film an, dass so eine Verallgemeinerung doch Quatsch ist. Kurz darauf wird er ermordet. :D Der einzige Mann, der am Ende überlebt, ist der schüchterne Schwarze, der den Frauen fast schon sklavisch ergeben ist und alles für sie tut. Das ist wohl, laut dem Film, der einzig richtige Weg, wie ein Mann sein muss.

Wie ich in meinem Text schon geschrieben habe, könnte das Ganze am Ende wunderbarer Shlock sein. Die Frauen bewaffnen sich und metzeln die Männer nieder. Wir mussten im Kino an der Stelle herzhaft lachen, weil es einfach so dämlich war. :D Aber dieses "Frauen an die Macht" wird dem Zuschauer ständig ins Gesicht gebrüllt, buchstäblich, von der, natürlich farbigen, Ultra-Feministin, die am liebsten alle Männer töten will. Und ich dachte, im 2016er GHOSTBUSTERS wäre das schon plump und peinlich gewesen. BLACK CHRISTMAS 2019 zeigt, dass es auch noch eine Stufe tiefer gehen kann.

Das Zielpublikum sind junge Mädchen zwischen 13 und 16. Ob denen aber ein Gefallen damit getan wird, wenn ihnen ein an sich wichtiger Denkanstoß quasi ständig mit einem Tritt in den Hintern verpasst wird, wage ich mal zu bezweifeln. Der Film versucht nie, subtil das Ganze einzubauen, sondern hämmert es dem Zuschauer ständig in den Kopf. In einer Kritik habe ich gelesen, der Film wirke so, als hätte jemand wütende Twitter-Tweets in ein Drehbuch verwandelt. Das trifft es wohl ganz gut. Denn sonst hat der Film wirklich nichts zu bieten. Die Kills sind lahm und eher lächerlich (der Film wurde auf ein PG-13 herunter geschnitten), dazu bedient man sich jedes noch so abgedroschenen Jump-Scares, die man in anderen Filmen besser gesehen hat (Stichwort EXORCIST III: LEGION). Es gibt keinerlei Rätselraten, kein Mysterium, es ist recht schnell klar, wer die Morde begeht und der Film bemüht sich auch nicht darum, die vorhersehbare Geschichte einigermaßen spannend zu erzählen. Und am Ende wirkt das Ganze eher wie eine Parodie.

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Heute mal kein Film, sondern etwas aus der Rubrik "Bands, die keiner (mehr) kennt". Wer oder was waren superkind*? Und was hat Filmkomponist David Arnold (STARGATE, GODZILLA, INDEPENDENCE DAY, CASINO ROYALE) damit zu tun? War die Sängerin der Band, Tau, tatsächlich so etwas wie ein weiblicher Till Lindemann?

All diesen Fragen gehe ich in diesem Text nach.

Zitat

Es gibt Bands, die waren mal kurzzeitig populär, sind aber schon lange aus dem Gedächtnis der Menschen verschwunden. Und es gibt Bands, die waren eigentlich nie populär und sind scheinbar verschwunden, ohne eine Spur zu hinterlassen. Letzteres trifft auch auf die Band superkind* aus der Schweiz zu. Und das ist in diesem Fall wirklich schade.

bin tot – superkind*

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Viel Spaß beim Lesen! :)

 

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