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Intrada Records: Jerry Goldsmith - Inchon (Remastered 3CD)


horner1980
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Grundsätzlich dafür zu sorgen, dass bestimmte Titel lieferbar bleiben, finde ich löblich. Aber ob es wirklich die fünfte Auflage eines Scores sein muss, finde ich schon etwas befremdlich. Zumal man damit wirbt, der Klang sei im Vergleich zur letzten Ausgabe noch einmal verbessert worden... Sowohl bei Tarantula als auch bei Chris gibt es noch die letzten Ausgaben. Out of Print bezieht sich nur auf Intrada selbst.

By the way: Gab es das schon mal, dass Intrada vier alte Titel in einer Reihe herausgebracht hat? Fielding und Goldsmith standen ja nicht einmal auf der Ankündigungsliste...

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Die Intrada-Ankündigungsliste wurde bereits vor rund zwei Wochen mal von Feigelson revidiert - und da ist Goldsmith nun gleich zweimal dabei, folglich auch die INCHON-CD schon mit enthalten (war anscheinend nach Elfmans NIGHTBREED, der immer noch nicht freigegeben ist, vorgesehen). Mich interessiert allerdings hauptsächlich, um welchen Score es sich bei dem Tiomkin-Titel wohl handeln wird, denn Tiomkin ist auch neu hinzugekommen. Beim Rest wird es sich ohnehin fast nur um Reissues und Expandierungen alter Titel handeln wie bereits letztes Jahr:

"REVISED!
As we head into 2024 here's a sneak peak at some composers in our lineup: James Horner, Danny Elfman (lord help us), Jerry Goldsmith, John Williams, Marco Beltrami & Co., Christopher Young, James Horner, Christopher Young, Charles Fox, Jerry Goldsmith, Dimitri Tiomkin, Ilan Eshkeri, John Barry, James Newton Howard and a whole lot more..."

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vor 20 Minuten schrieb Osthunter:

Grundsätzlich dafür zu sorgen, dass bestimmte Titel lieferbar bleiben, finde ich löblich. Aber ob es wirklich die fünfte Auflage eines Scores sein muss, finde ich schon etwas befremdlich.

"Lächerlich" triffts meiner Meinung nach viel besser als "befremdlich". Was soll man denn zu dem ganzen Firlefanz sonst noch sagen? Kann man doch gar nicht mehr ernst nehmen, was da inzwischen abläuft.

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Ich kann mir nicht vorstellen, daß Intrada gar nochmals ein zweites Ballett-Album mit der Pianistin Lynda Cochrane bringt. Und an Tiomkin-Erstveröffentlichungen kommt nicht so vieles in Frage, da entweder zu alt oder nichts mehr vorhanden. Auch bei NIGHT PASSAGE von 1957 ist ja die Archivlage bei Universal alles andere als klar - man kann es wirklich nur hoffen, daß es der denn wird.
Eine andere Möglichkeit wäre noch GREAT CATHERINE von 1968 - da steckt zwar auch Warner halb mit drin, ist aber eine englische Produktionsfirma gewesen und über ein paar Umwege ließe sich da vielleicht was machen. Die Bänder sind laut Ray Faiola ja da - und sogar in sehr gutem Zustand.

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vor 20 Stunden schrieb Stefan Schlegel:

"Lächerlich" triffts meiner Meinung nach viel besser als "befremdlich". Was soll man denn zu dem ganzen Firlefanz sonst noch sagen? Kann man doch gar nicht mehr ernst nehmen, was da inzwischen abläuft.

Zumal "noch besser" bei INCHON über haupt nichts heißen muss - für eine Orchesteraufnahme aus der Zeit klingt das Ding einfach schlecht.

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vor 6 Stunden schrieb Mephisto:

Zumal "noch besser" bei INCHON über haupt nichts heißen muss - für eine Orchesteraufnahme aus der Zeit klingt das Ding einfach schlecht.

Aber klingt z.B. THE CASSANDRA CROSSING besser?

Diese Frage spielt natürlich darauf an, dass es immer Fragen der Aufmerksamkeitsökonomie sind, die bestimmen, welcher Score "dieser eine, besonders schlecht klingende Goldsmith-Score" ist, auf den man immer wieder zurückkommen muss. Kurz gesagt: von THE CASSANDRA CROSSING müsste es eigentlich auch schon 5 Ausgaben geben, von denen jede ein klitzekleines Müh besser klingt als die vorige, oder durch einen neuen State-of-the-Art-Filter gejagt wurde. Leider hat der Score das Pech, dass ihm nicht das Siegel des großen Kriegsfilm-Epos anhaftet, und dass er zudem ausgesprochen modernistisch ist. Aus diesem Grund hält sich seine Fangemeinde in Grenzen, und aus diesem Grund gibt es auch seit Ewigkeiten keine Ausgaben davon - obwohl man den kompletten Score schon lange in Stereo und mit tausend klanglichen Verbesserungen veröffentlichen könnte. 

Könnte. 

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Am 10.2.2024 um 13:29 schrieb Stefan Schlegel:

"Lächerlich" triffts meiner Meinung nach viel besser als "befremdlich". Was soll man denn zu dem ganzen Firlefanz sonst noch sagen? Kann man doch gar nicht mehr ernst nehmen, was da inzwischen abläuft.

Ganz so krass sehe ich es jetzt nicht, aber allein die Tatsache, dass das Jahr mit vier "alten" Neuveröffentlichungen beginnt, macht mich doch irgendwie stutzig. Es riecht ein wenig so, als ob Intrada in Schwierigkeiten steckt. Letztlich nur ein Gefühl, das ich nicht durch konkrete Hinweise belegen kann. Ich finde es aber merkwürdig, dass weder der Fielding noch der Goldsmith Ende des Jahres angekündigt wurde. Fast so, als habe man damit nun Lücken füllen wollen, weil ursprünglich geplante CDs gerade nicht gehen. Elfmans "Nightbreed" stand ja am Anfang der Jahresliste, wenn denn die Komponisten im Lineup in etwa der Reihenfolge der Veröffentlichungen entsprechen.

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vor 1 Stunde schrieb Osthunter:

Ganz so krass sehe ich es jetzt nicht, aber allein die Tatsache, dass das Jahr mit vier "alten" Neuveröffentlichungen beginnt, macht mich doch irgendwie stutzig. Es riecht ein wenig so, als ob Intrada in Schwierigkeiten steckt. Letztlich nur ein Gefühl, das ich nicht durch konkrete Hinweise belegen kann. Ich finde es aber merkwürdig, dass weder der Fielding noch der Goldsmith Ende des Jahres angekündigt wurde. Fast so, als habe man damit nun Lücken füllen wollen, weil ursprünglich geplante CDs gerade nicht gehen.

Das kommt ja natürlich noch erschwerend hinzu: Daß sich die US-Studios, die noch mit den Labels zusammenarbeiten, inzwischen mit Lizenzierungen ewig Zeit lassen und es selbst für ein Label wie Intrada nicht mehr so einfach ist wie noch vor 10 Jahren, alles genehmigt zu bekommen, was man so bringen möchte. Aus dieser Not heraus kommt es eben zu diesen leicht zu produzierenden Reissues - statt dem immer noch nicht abgesegneten NIGHTBREED wird eben somit THE NIGHTCOMERS oder INCHON nochmals gebracht.
Gleichzeitig muß man halt aber auch sehen, daß sich im Prinzip nur noch die paar wenigen bekannten, immer gleichen Namen wirklich gut verkaufen lassen und man deshalb deren Titel immer wieder zu bringen versucht  - siehe Horner, siehe Goldsmith. Aber bei der nun x-ten Neuauflage von INCHON regt sich selbst bei eingefleischten Intrada-Fans in den USA doch etwas Widerstand. Irgendwann kommt halt mal der Punkt, wo es auch dem treuesten Anhänger zuviel wird.

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