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Trekfan

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Alle erstellten Inhalte von Trekfan

  1. Beim Label jetzt "TEMPORARILY OUT OF STOCK". Dürfte wohl eher out of print heißen.
  2. Und das Nevada Smith Paramount Western-Set ist wohl unter 100 Exemplaren.
  3. Rozsa ist ein Name, der bei möglichen Projekten immer wieder auftaucht. Aber muss der x-te Rozsa sein, womöglich Jungle Book? Als Komponist ist er nicht gerade unterrepräsentiert. Daneben taucht auch immer wieder der Name Friedhofer auf. Doug Fake hat oft als Wunschprojekt Joan of Arc genannt. Wäre eine feine Sache, wobei ich mir Vera Cruz noch mehr wünschen würde. Gerade Joan of Arc wäre sicher ein kostspieliges Projekt. Die sogenannte "Gothic Prelude" daraus gab es mal Online mit dem Dirigenten Hans Sorensen mit dem Dänischen Nationalorchester. Kommerziell am erfolgreichsten wären wohl die beiden oft genannten frühen Goldsmith Scores. Arrangeur Leigh Phillips hat zwei Stücke daraus am Computer eingespielt:
  4. Glaube, da hatte der eine Score mit dem anderen nichts zu tun. Hour of the Gun hatte Fitzpatrick für Prometheus eingespielt. Der gehörte zu den Wunschtiteln von Luc wie die beiden kleinen Barry Scores, von denen Fitzpatrick sogar erzählt hat, er wäre niemals auf die Idee gekommen, die aufzunehmen. Zu Fitzpatricks Wunschprojekten gehörte aber, immer wieder von ihm erwähnt, Goldsmiths Blue Max. Da kann man auch darüber streiten, ob die EInspielung notwendig gewesen wäre. Er hatte die Aufnahmesitzung damals sogar verschoben, als plötzlich die Originalbänder rauskamen. Vielleicht kommt Fitzpatrick ja irgendwann wieder auf den Geschmack. DIe Erkrankung, von der er berichtet, wird zum Glück von den meisten Betroffenen nach einer Zeit überwunden. Und es muss nicht sein Geld sein, wenn das mit Crowdfunding funktioniert.
  5. Leider wird seit Jahren aus dem früher so genannten MGM Turner-Katalog nichts mehr veröffentlicht. Nach dem Verkauf an Time Warner war vereinzelt was auf Intrada, das ist aber auch schon wieder Jahre her. "Unnötig" klingt vielleicht hart, denn diese Musik verdient es, gespielt zu werden. Aber natürlich hätte man sich statt King of Kings oder Ben Hur Premieren gewünscht. Das ist aber nicht die Motivation der Leute, die hinter diesem Projekt stehen. Die Rozsa-Fraktion ist eben noch da, obwohl das Interesse an älteren Scores zurückgeht. Kurioser war die Situation bei Intradas Neuaufnahme von Tiomkins Dial M. Zwar endlich eine Premiere, aber gewünscht hatte die sich niemand. Tadlows Einspielungen von El Cid und Thief of Bagdad höre ich oft und gerne, gerade Thief ist eine grandiose Aufnahme geworden. Daher war ich enttäuscht, nachdem ich Ben Hur gehört habe, die Einspielung zündet leider überhaupt nicht bei mir. Das Original beider Scores liegt zum Glück perfekt auf Rhino/FSM vor, und der herrliche MGM-Sound ist unübetroffen.
  6. Nein, warum hast du diesen Satz von mir nicht mitzitiert? " Die Londoner Neueinspielungen dagegen waren natürlich etwas ganz anderes, keine Frage!" Ich wollte nur generell noch etwas zum Thema Höralbum/Neueinspielung schreiben.
  7. Mit diesen Beispielen könnten man jetzt endlos weitermachen. Die Neueinspielungen wurden auch vorgenommen, um den Labels Geld zu sparen. Die Aufnahmen waren unabhängig von den Filmbändern, man nutzte häufig ein kleineres Orchester und gerade bei UA wurde nicht großartig neu arrangiert, sondern z.B. bei Elmer Bernstein wurden auch einfach die Filmcues 1:1 neu eingespielt, nur eben weniger Musiker. Die Londoner Neueinspielungen dagegen waren natürlich etwas ganz anderes, keine Frage! Auch ein so mächtiger Plattenproduzent wie Sonny Burke war bekannt dafür, nicht die Komponisten nach ihrem künstlerischen Konzept für die LPs zu fragen. Davor war selbst ein John Williams nicht sicher, der nicht froh war über die Soundeffekte auf dem Earthquake Album. Und bei einer späteren Pressung wurde sogar noch Musik von Williams vom Album geschmissen, um noch mehr Platz für das Gegrummel zu haben, weil die Produzenten das so super fanden.
  8. Und das stimmt eben nicht immer. Ein Soundtrackalbum ist nicht unbedingt das Ergebnis eines künstlerischen Prozesses. Das war es oft bei Horner und natürlich vor allem bei Williams. Aber häufig hatten die Komponisten Null Mitspracherecht (und waren aber vielleicht trotzdem froh, dass ihre Musik überhaupt veröffentlicht wurde), sondern ein Produzent hat schnell etwas zusammengeschnitten, weil es eilig auf den Markt geworfen werden sollte. In anderen Fällen war der betreffende Score noch nicht einmal vollständig eingespielt, aber das Album wurde schon geschnitten. Oder die Beschränkung auf 30 Minuten hat bessere Alben verhindert. Und die Ironie bei der Geschichte ist, ausgerechnet John Williams hat Gefallen an den Expandierungen gefunden. Mehr als einmal wurde berichtet, dass alles über seinen Schreibtisch läuft. Er hat Jaws 2, Jurassic Park, Harry Potter oder die Disaster Scores abgesegnet. Mit allem drum und dran. Alternative Versionen und all die Source-Stücke. Ein Glück, denn gerade in den 60s/70s war Williams ein Meister des Arrangierens. Nach der Höralbumfraktion hätten diese Dinge niemals veröffentlicht werden dürfen. Aber wie ich jetzt gelernt habe, handelt es sich dabei um ein "fanatisches Haben-Wollen". Ist das Beharren auf Höralben nicht minder "fanatisch"? Ich empfehle in dem Zusammenhang einmal rhetorisches Abrüsten, oder? PS: Ich kaufe übrigens fast gar keine Expandierungen. Eben nur Scores, die mich interessieren.
  9. Das mache ich auch nicht. Ich kaufe nichts aus der Motivation heraus, irgendein Label zu unterstützen. Ich kaufe, woran ich Interesse habe und fühle mich zu nichts verpflichtet. Weshalb auch? Es ist nur einfach so, wenn man einen Score schätzt und vom Film her kennt, vermisst man öfter mal das ein oder andere Stück, das es eben nicht aufs Höralbum geschafft hat. Die zugegebenermaßen oft überlangen Expandierungen bieten so immerhin den Vorteil, selber die Auswahl für sich treffen zu können. Und manche alte Alben haben auch einfach nicht so toll geklungen und der Matessino-Touch bringt bei den Neuauflagen zusätzlich Vorteile. Erick Labson ist zum Glück Geschichte.
  10. Willow würde ich auch nicht expandiert kaufen. Wie man mal wieder sieht, gibt's die Likes bei der Höralbumfraktion. Viel Spaß mit den 30 Minuten Vareses und vor allem einigen schlecht produzierten Goldsmith Scores. Wenn diese Einstellung sich durchgesetzt hätte, wäre es niemals zu dieser Soundtrack Renaissance gekommen und Intrada und La-La Land wären längst aus dem Geschäft und Quartet oder Music Box vielleicht niemals auf der Bildfläche erschienen. Tja, und die vielgeschmähten 80s/90s Expandierungen haben so manch andere Veröffentlichung subventioniert. Glaube kaum, dass man so etwas wie die Paramount Western Box großartig gewinnbringend produzieren kann bei dem technischen und finanziellen Aufwand, der da dahintersteckt.
  11. Filmmusikforen klingen häufig wie alte Leierkästen. Die Argumente für und wider Expandierungen bzw. "Höralbum" vs. C&C sind x-mal ausgetauscht. Es trifft für mich im Falle von Casper zwar nicht zu, aber generell kaufe ich immer mal wieder diese Expandierungen, wenn ich einen Score und vielleicht den zugehörigen Film besonders schätze, weil man gerade von LLL ein schönes Produkt dazu bekommt, mit Begleittext und allem drum und dran. In der Regel auch klangtechnisch besser. Was waren dagegen die alten Scorealben doch oft schlicht gemacht, geradzu lieblos, wenn es schnell zum Filmstart in den Läden liegen sollte. Aber wenn man's recht bedenkt, ist bei Star Wars immer noch so. Noch nicht mal ein Tracklisting auf dem Backcover!
  12. Die beiden LPs haben ein Zuhause gefunden.
  13. Trekfan

    Stylotone LPs zu verschenken

    Khartoum und Marnie. Die CDs habe ich entnommen, bei Marnie ist auch noch die Nat King Cole Single dabei. Nur die Versandkosten würde ich nicht übernehmen.
  14. Schon den Star Trek Kurzfilm Q & A gesehen, wo Spock und Nr. 1 im Turbolfit plötzlich Gilbert und Sullivan singen? Habe gestern die Blu-Ray zu diesen Short Treks bekommen und gleich einige davon anschauen können. Sehr unterhaltsam und vor allem musikalisch teilweise richtig gut. Bei einigen davon hat man Scores von Nachwuchskomponistinnen und -komponisten schreiben lassen. Dass es so ein Scoring bei Star Trek noch einmal geben könnte, hätte ich niemals erwartet. Vor allem bei den End Credits durften sie sich so richtig austoben. Schöne, altmodische Trek-Filmmusik. EIn Kurzfilm hat Musik von Michael Giacchino, der in seiner Musik ein hübsches Arrangement von Gerald Frieds klassischer Vulkan Kampfmusik aus Amok Time untergebracht hat.
  15. Lol in einer großen Trek Webseite hat die rechtgläubige ST Orthodoxie schon festgestellt, dass das nicht Kanon sei, weil dieses blaue Getränk falsch bezeichnet wird. Ich will der Sache eine Chance geben, schaue sonst überhaupt nicht Trickfilme oder animierte Sachen. Das mit dem klingonischen Schwert am Ende des Clips war immerhin eine unerwartete Wendung. Und nach den letzten drei Filmen und Discovery kann es nicht schlimmer werden. Sehe das locker.
  16. Wird bei Intrada am 28.7. neu aufgelegt. Cover sieht auch identisch aus.
  17. Ich habe gestern die Gelegenheit genutzt, endlich einmal diesen Film zu sehen. Es kommt nicht so oft vor, dass man die Musik in einem von Williams vertonten Streifen über weite Strecken nur so dezent im Hintergrund wahrnimmt. Seine Musik hat mir jedenfalls vor allem im letzten Drittel des Films richtig gut gefallen, als schließlich die Druckerpressen angeworfen wurden und es auch wunderschöne Passagen Williams'scher Americana gab. Da kann man richtig nostalgisch werden. Ansonsten, wenn man Meryl Streep mag, ist man hier bestens bedient. Weiß gar nicht, warum ich den Film bisher verpasst habe.
  18. Na, das dürfte inzwischen die letzte Edition aus dem Hause La-La sein, wo endlich auf sehr gutes Bandmaterial zurückgegriffen werden konnte!
  19. "Gewöhnungsbedürftig" hätte ich früher auch gesagt, aber nach den drei letzten Kinofilmen und Discovery (Picard habe ich noch nicht gesehen), kann es eigentlich nur besser werden. Diese neue Serie soll sich mehr an ein erwachsenes Publikum richten und nach ersten Berichten mehr am alten Star Trek orientiert sein. Was auch immer das heißt. Werde der Sache mal eine Chance geben.
  20. Dutton Vocalion veröffentlicht ein neues Remastering der legendären RCA-Einspielung von Korngolds DIe tote Stadt, produziert von George Korngold und Charles Gerhardt. https://www.duttonvocalion.co.uk/proddetail.php?prod=2CDLX7376
  21. Lol und wieder werden es wie jetzt beim Rocketeer genügend Leute nochmal kaufen. Es gibt eben eine Reihe von Scores, wo das Zeitalter der Re-re-Releases nach wie vor funktioniert. Mir hätte bei Jaws neben der alten CD mit dem LP-Schnitt die Decca mit den Originalbändern vollkommen ausgereicht und ich hätte niemals die neue Intrada gekauft. Leider war der Klang der Decca nicht gerade überzeugend. Das ist jetzt bei der Intrada alles bereits ausgezeichnet. Außerdem habe ich die Neueinspielung auf Varese, die mir auch immer sehr gut gefallen hat.
  22. Ganz sicher. Nur die Hör- und Sehgewohnheiten verändern sich. Beispiel James Bond. Habe beruflich viel mit jüngeren Leuten zu tun. Wenn man im Small Talk auf das Thema kommt, habe ich noch niemanden getroffen, der etwa Goldfinger kennt. Auch wird sich ein Interesse an Golden Age Scores nicht wieder so entwickeln. Die jüngeren Leute lernen das heute nicht mehr so leicht kennen, weil die Filme kaum noch im TV laufen. Außerxdem schauen ganz viele mkein Fernsehen mehr. Meiner Erfahrung nach sind die Leute um die 20 wirklich die Generation Insta. Ist ja nichts Schlechtes, aber die werden eher nicht mal Veröffentlichungen von Intrada, LLL oder Caldera kaufen wollen.
  23. Der neueste Witz ist das Remastering von Horners Rocketeer, wo noch nicht mal damit geworben wurde, dass es 20 Sekunden mehr an Musik gibt, sondern einfach eine Angleichung an das Klangbild des alten Albums erfolgte. Ich bin zum Glück kein Horner-Komplettist oder gar Sammler des Komponisten. Aber selbst wenn, hätte ich das nicht mitgemacht, denn die bisherige Intrada Expandierung klang ausgezeichnet. Aber selbst bei meinem (nach Fielding) Lieblingskomponisten Goldsmith, wo ich Komplettist war, habe ich vor Jahren bereits den Kauf von Expandierungen eingestellt, gerade der 90s Scores. Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, mich an diesem Goldsmith "Sound" der späteren Jahre sattgehört zu haben und habe noch nicht mal mehr Lust, seine Star Trek Scores zu hören. Star Trek TMP geht natürlich immer noch. Habe jetzt in Corona-Zeiten gemerkt, dass alles nach TMP für mich so eine Grenze ist, während ich Alien, Rio Conchos oder Sand Pebbles rauf- und runterhören kann. Ansonsten wie Stefan, den Großteil der Sammlung lege ich vielleicht nie wieder auf. Und ob nach Werbeversprechen immer alles besser klingt, selbst aus dem Hause Matessino, sei wirklich dahingestellt. Es gab bei jwfan eine einsame Stimme in endlosen Threads, die meinte, man brauche bei Towering Inferno weiterhin die alte FSM. Recht hat er leider. Sonst wurde es überhaupt nicht angesprochen bzw. auf Einzelstimmen nicht eingegangen. Das offenbart ein weiteres Phänomen. Vieles scheint gar nicht angehört zu werden oder die Leute lassen es scheibar jahrelang eingeschweißt liegen.
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