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Soundtrack Board

Trekfan

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Alle erstellten Inhalte von Trekfan

  1. Nachdem Lukas Kendall sein FSM Label mit der 250. Produktion geschlossen hatte, schiebt er nun die 251. nach. Der Soundtrack von Bobby Villarreal zu dem von Kendall produzierten Kurzfilm Sky Fighter, der auf dem Album auch als zusätzliche Blu-Ray dabei ist. Ursprünglich war kein geringerer als Ron Jones für die Musik vorgesehen, aber Kendall und er hatten kreative Differenzen über die Musik ("a retro-synth score a la the early 1980s"). Kendall hatte vor einiger Zeit darüber berichtet und Jones hat seinem Ruf schwierig zu sein mal wieder alle Ehre gemacht. Schade drum. Wie Kendall extra betont, passt alles vom Design zu den bisherigen Veröffentlichungen auf FSM. Wohl nur auf Screen Archives werden Exemplare verkauft, da es eigentlich für die Unterstützer des Fundraisings gedacht ist. Mal abwarten, vielleicht taucht das Album auch in anderen Shops auf.
  2. Nein, das habe ich nicht. Du hattest die Sache nur auf eine persönliche Ebene gehoben. Wie dir klar sein dürfte, war ich häufig der einzige hier, der sich überhaupt mal zu älteren Sachen geäußert hat. Hier im Board ist so wenig los, dass ich diese Offtopic Geschichten gar nicht mehr so ärgerlich finde. Ist doch sowieso bald wieder vergessen. Ich hatte natürlich bei der Ankündigung die Proben zu diesem Album angehört. Da meine Sammlung aber wie deine zu groß geworden ist, kaufe ich nur noch selektiv und wenig. Hier bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es eine feine Sache ist, ich es aber so oder ähnlich schon zu oft in der Sammlung habe. Deshalb hatte ich bisher nichts gepostet.
  3. Und warum hast du oben zu diesem Offtopic dein Besserwisser-Like gegeben? Bei deinem theatralischen Abgang aus dem Board vor ein paar Jahren hattest du noch kundgetan, dass du diese Likes verabscheuen würdest.
  4. Aber die Label werden eben in den allermeisten Fällen diese digitalen Rechte nicht bekommen und sind zum Reinspielen der Kosten auf die CD-Vermarktung angewiesen. Das kann man 1000mal sagen und Intradas Feigelson hat das auch schon mehrfach gesagt. Und das wird sich noch einigermaßen für Intrada rentieren, weil sie natürlich nur noch auf Nummer Sicher gehen und sowas eben gar nicht erst mit North, Friedhofer oder sonstwem versuchen werden. Die Zeiten sind vorüber.
  5. Habe die CD mittlerweile hier, die Passage in Doug Fakes Text zur Source Musik: Scores aus der Zeit von Schifrin oder anderen sind auch oft nicht viel länger, bringen es auf CD dann aber auf eine längere Spielzeit durch all die Radio- und Hintergrundmusik, die so oft von den Komponisten speziell geschrieben wurde. Hier haben die Produzenten darauf verzichtet, aber es wäre viel Raum in diesem Film für das ein oder andere Stück Autoradio Musik gewesen.
  6. Sehe gerade, dass ausgerechnet Kronos Records die Musik zu einer Tatort-Folge aus Münster auf CD rausbringt. Allerdings haben sie von dem Komponisten schon einen anderen Score in Zusammenarbeit mit Alhambra veröffentlicht. Wir hatten hier zuletzt mal über gute Tatort-Musiken gesprochen, muss aber ehrlich sagen, bei dieser Folge war mir die Musik gar nicht weiter aufgefallen. Gibt aber einen ordentlichen Pressetext von Kronos. "our second exciting collaboration with the uber-talened German composer".
  7. Eine Gewohnheit Goldsmiths zu der Zeit. Ähnliches Vorgehen, als er das Demothema zu Wall Street bei Alien Nation wiederverwendet hat um es dann zum Russia House rüberzuretten, wo es dann ein glückliches Ende gab.
  8. Habe gerade einmal die Hörproben durchlaufen lassen, scheint eine ziemliche 90s Goldsmith Schlaftablette zu sein. Aber mit der Triangel der perfekte Begleiter zu Shamus. Ein Holzbläsermotiv, das ein paarmal vorkommt, erinnert an Alien.
  9. Jetzt ist "Deepstar" sogar durch de Board-Suchmaschine auffindbar, weil das Wort in dem Link vorkommt! Habe die CD natürlich neulich auch wieder hervorgeholt. Was mir bei dem Eröffnungsstück wieder auffällt, wie nah das in der Klangästhetik, in der Mischung von Orchester und Elektronik, aber auch von der Melodik her, an den Star Trek Scores von Ron Jones aus der Zeit dran ist. http://www.intrada.com/sound/deepsiX_01.m3u
  10. Ich habe das über die Jahre öfter hier beobachtet, gut möglich, dass es niemand gepostet hat. War eben schlicht und einfach kein Interesse da. Ganz aktuell der Manfredini, der vor ein paar Wochen auf Intrada rausgekommen ist.
  11. Mir geht es gar nicht darum das letzte Wort zu haben. Das hatte ich hier bei vielen Diskussion übrigens nicht. Habe hier jetzt kein Widerspruch zu dir. Ich kann das ja auch alles nur von außen beurteilen und habe keine Ahnung vom stationären Handel. Ich stimme dir zu, Stylotone hat mit den hochgezüchteten Produktionen gut möglich die Gewinnzone erreicht. Wie man hört, ist das Unternehmen im englischen Handelsregister nicht mehr als aktiv eingetragen. Sie sind vollmundig mit großen Ankündigungen eingetreten, Herrmanns Witwe hat in einem Radiointerview, das ich damals auch gehört habe gesagt, es werde alles erscheinen. Der Moderator hatte eine ganze Reihe an Scores aufgezählt, darunter natürlich auch die Vögel. Es standen hinter der Gründung von Stylotone drei "Estates" von Komponistenfamilien. Die dürften hohe Erwartungen gehabt haben, die trotz der Gewinnzone der Handvoll an Veröffentlichungen nicht erreicht wurden. Erinnere mich auch an öffentliche Aussagen von CD-Produzenten wie Redman oder Fitzpatrick, dass man den Familien von North und Rozsa mühsam habe beibringen müssen, dass mit Soundtracks einfach kein Geld zu verdienen ist. Zumindest mit älteren Sachen. Ein breiter aufgestelltes Label wie LLL zeigt auch, dass man damit durchaus seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Aber Veröffentlichungen von Soundtracks, und da bin ich bei Sebastian, haben bei älteren Titel auch was vom "Kuratieren", deshalb halte ich all diese Goldsmith-Veröffentlichungen für richtig. Gerade auch C&C, mit allen Sourcestücken, wenn die zum Vertonungskonzept gehören und der Komponist daran beteiligt war. David Schecter sagte neulich noch, dass er das auch als "soundtrack preservation" verstehe, als Gesamtdokumentation der Musik zu einem Film und er daher dieses C&C+Source befürworte. Da habe ich mich hier und vor 20 Jahren anderswo schon oft dafür ausgesprochen. C&C versus Höralbumkonzept. In dieser Diskussion habe ich oft den Kürzeren gezogen und z.B. Sebastian hatte das letzte Wort. Und? Und hier auch zu Public Eye, da hatte sich jemand mal die Mühe gemacht für einen kleinen Eindruck:
  12. Von Face of a Fugitive hatte ich mir der Erinnerung nach vom Film her mehr erhofft. Recht ernüchternde Platte, weil man natürlich all die starken späteren Westernscores im Ohr hat mit ihrer typischen Goldsmith-Western Americana gewürzt mit Mexiconismen. Zu hören bekommt man bei 'Face' eher Andre Previn, der kam mir spontan die ganze Zeit in den Sinn, und natürlich das Rosenman Zitat, das man nicht ausblenden kann. Ist einfach zu bekannt. Aber all die späteren Westernscores Goldsmiths, das sind schon große Würfe und mit das Feinste, was der Mann für den Film gemacht hat. Rio Conchos, Wild Rovers, Take a Hard Ride, Ballad of Cable Hogue .... usw!
  13. Sowas ähnliches hat Stylotone versucht und sie sind damit krachend gescheitert. LP, CD, Download, Hochglanzartwork, Poster usw., hochgezüchtet ohne Ende und am Markt vorbei produziert. Ich will gerne anderes glauben, aber die Mehrheit der Leute, gerade die Jüngeren, haben null Interesse an CDs.
  14. Kleiner Nachtrag. Wenn man sieht, wie Varese auch im Club auf Nummer Sicher fährt, was für Titel aktuell in einem Abverkauf verramscht wurden (darunter die letzte für mich interessante Club CD, Rosenthals Rooster Cogburn) und man neulich vom Labelchef hört, Varese habe einige geplante CDs gecancelt, weil man keine Perspektive mehr dafür sehe, dann habe ich nur eine Diagnose. Käuferschwund in der Szene und der Niedergang der CD. Ich wollte, es wäre anders.
  15. Ich gehöre ja als Sammler selber zur CD-Fraktion und habe kein Interesse an Downloads. Da brauche ich mir aber auch keine großen Sorgen zu machen, denn Steiner oder Skinner, da wird downloadmäßig nicht viel passieren. Aber ich hätte selber niemals geglaubt, dass ich mal den Kauf von DVDs und Blu-Rays einstellen werde. Ganz einfache Gründe. Ich habe zuviel, zwar verhältnismäßig nur einen Bruchteil verglichen mit den CDs, aber ich habe keinen Stauraum mehr. Gleichzeitig habe ich die Vorzüge des Streamens entdeckt. Außerdem weiß ich nicht, wie lange wir noch ein Abspielgerät im Wohnzimmer haben werden. Der bisherige Player hält schon recht lang durch. Ich kenne viele Leute, die haben überhaupt keine Geräte mehr. Und junge Menschen oder gar Jungendliche, Generation "Insta", die kaufen keinen CDs und Blu-Rays, es ist überhaupt nicht mehr in ihren Deutungsmustern vorhanden. Selbst in den Schulen höre ich von Freunden, läuft alles über iPads, die Netflix Abos werden dort genutzt, es sind auch keine anderen Abspielgeräte mehr vorhanden. Die Zeit arbeitet gegen die CD und andere solcher Medien. Wir als Nische werden länger durchhalten, aber die Käuferschichten brechen weg. Und das scheint auch unsere Szene mehr und mehr zu betreffen.
  16. Bei Goldsmith und Williams und großen Titeln vielleicht, sonst a la Grauzonen-Methode wie es BSX macht. 500 Exemplare von Scores von Gerald Fried oder Leith Stevens pressen lassen und hoffen, damit durchzukommen. Während ein David Schecter es mit MMM und ähnlichen Scores schon vor Jahren aufgegeben hat. Wenn BSX überhaupt 500 pressen lässt. Bei anderen Labels ist doch schon von 300 die Rede. Das muss sich alles auch noch lohnen.
  17. So schön diese Theorie klingt, die Rechnung wird eher nicht aufgehen. Hier kommen verschiedenen Effekte zusammen wie das Abschmelzen der Käuferschicht gerade im Golden und mittlerweile auch Silver Age und natürlich der Niedergang der CD, den Downloads niemals werden kompensieren können. Ein verbreiterter Irrglaube in den Soundtrack-Foren. Die Labels bekommen die Lizenzen für einen Downlaod-Verkauf fast nie und sie brauchen den physischen Absatzmarkt, um sich die teuren Aufarbeitungen gerade älteres Scores leisten zu können und die Kosten wieder reinzubekommen. Der oben genannte Frank Skinner ist ein gutes Beispiel. Ein Füllhorn exzellenter Scores wäre da noch zu holen. Aber? Auch North, Raksin und Kaper sind gute Beispiele. Kendall hat die Veröffentlichungen von Kapers Scores sogar schon vor Jahren eingestellt, als noch ein ganz anderes Käuferumfeld herrschte. Und was wäre alles im Silver Age zu nennen? Goldenberg, Mellé oder natürlich auch noch Fielding. Von erhaltenen Azetaten älterer Scores ganz zu schweigen, wo man mittlerweile von einer ganzen Reihe erhaltener Musiken weiß. Da war Waxmans Bride of Frankenstein eine glückliche Eintagsfliege, die sich mal im Rahmen der Universal Heritage Reihe machen ließ.
  18. Da halten auch die Musiker dicht. Sind alle freischaffend und wollen es sich nicht verscherzen mit ihren Auftraggebern.
  19. Dazu bringt vielleicht das Booklet Klarheit. Aber die Studios mögen es oft nicht, wenn solche Interna ausgeplaudert werden. Man sieht ja auch schon beim "tech talk", wie oft da die Labels rumlavieren, wenn es um die Herkunft der Aufnahmen oder den Zustand der Bänder geht. Bei Public Eye war es sogar so, dass jahrelang diskutiert wurde, ob Goldsmith den Score überhaupt aufgenommen hat....
  20. Tja, Stefan, da lachen gerade mal wieder die Hühner. Feigelsons Komponistenliste war über die letzten Jahre schon immer ein guter Indikator. Sie war nie vollständig (wie man jetzt z.B. am Manfredini sieht) oder manche Namen tauchten im Laufe eines Jahrs doch nicht auf. Aber dass jetzt noch eine Goldsmith-Premiere kommt... lol. DeVol - Flight of the Phoenix (Feb 23) Kamen - Company Business (Apr 6) Goldsmith - Face of a Fugitive (Mar 23) Elfman - ? Williams - ? Goldsmith - Rio Conchos (May 4) Bernstein - Legal Eagles (Mar 9) Folk - Toy Soldiers (TBD) Goldsmith - Shamus (May 31) Poledouris - ? Zimmer - ? Erwarte hier jetzt auch keine große Offenbarung oder ein bisher verschollenes Meisterwerk aus dem Hause Goldsmith. Eher wirklich etwas in Richtung The Vanishing, der mich persönlich auch nicht vom Hocker gehauen hat. Immerhin muss man Intrada lassen, dass sie bei all dem re-re Wahnsinn der letzten Zeit zumindest bei Goldsmith eine ganze Reihe von Premieren am Stück über die letzten zwölf Monate gebracht und so zumindest auch das Golden/Silver Age wieder etwas bedacht haben. Dass dabei unter Take Her, Don is Dead, Face of a Fugitive und Shamus nur ein Score dabei war, der mir persönlich im Falle von Shamus was bringt, PP Größte Enttäuschung war für mich The Don is Dead. Das hat man alles anderswo viel besser bei Goldsmith. Und das Liebesthema ist einfach nur cheesy, vor allem im Zusammenspiel mit dem Liedtextchen.
  21. Das würde die Goldsmith-Schwemme der letzten Zeit fortsetzen. Aber da scheint jetzt auch der Faktor Zufall in diese Flut reinzuspielen (ob jetzt morgen wieder ein Goldsmith dabei ist oder nicht). Die Labels erzählen uns doch immer, wie lange es bei den Studios und Rechteinhabern dauert, bis alles bis zur Reife der CD im Presswerk geklärt ist. Corona hat ganz viel aufgeschoben und jetzt sind auf einmal viele Lizenzen da. Goldsmith "Koinzidenz"? Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass von vornherein fast nur Jerry angefragt wurde für Lizenzen!
  22. Vielleicht sollten sie erstmal ihren letzten Club abarbeiten und endlich ausliefern. Ansonsten wird jetzt nach der LP die Matrix offenbar auf CD nachgelegt, dazu eine weitere 90s Expandierung.
  23. Da liegen wir glaube ich nicht weit auseinander. Unsere Geschmäcker sind schon sehr ähnlich. Das war einfach so ein Fall, wo es nicht gleich gezündet hat. Vielleicht lag es bei mir daran, dass ich die Musik nicht zunächst über den Film kennengelernt habe, sondern über das Album. Spartacus oder Cleopatra habe ich schon als Jugendlicher total gemocht, wo doch z.B. Cleopatras Einzugsparade in Rom musikalisch viel sperriger ist als das, was man früher immer in so schöner Regelmäßigkeit zu Ostern und zu Weihnachten an Paradiermusik von Rozsa zu Gehör bekam!
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