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Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Trekfan:

Ich habe diese Varese Neueinspielungen früher auch viel kritischer gesehen, aber ich habe eine neue Wertschätzung dafür entwickelt, was Goldsmith da später mit seinen und Alex Norths Scores gemacht hat. Und das ist nicht Nostalgie. Diese Alben sind durchaus gelungen. Und Close-Miking ist nicht die Ästhetik, die dort gesucht wurde. Und man sollte vielleicht im Hinterkopf haben, dass Goldsmith da auch schon einige Jahre als Dirigent seiner Musiken in Konzerten tätig war und er da auch noch einmal anders an seine Musik herangehen musste. 

Grundsätzlich finde ich das auch nicht verkehrt. Ich finde viele seiner North-Einspielungen mittlerweile sogar musikalisch schlüssiger als die Originale (VIVA ZAPATA!). Im Falle von TORA! TORA! TORA! hat mich die ästhetische Neuausrichtung aber nie überzeugt. Der Konzerthallenklang passt zum epischen Charakter des Hauptthemas, aber das ist auch schon alles. Alle modernistischen Details und auch die kammermusikalische Instrumentierung des asiatischen Kolorits leiden unter der Ästhetik.

(Passt aber zu Goldsmiths Einstellung in den 80ern und 90ern, die modernistischen Errungenschaften seines Frühwerks eher zu unterschätzen und überall eher das Lyrische und/oder Romantische herauszukehren.)

Geschrieben

Interessant, zur Varese CD zu Viva Zapata habe ich auch diese Wahrnehmung. Ging mir allerdings damals schon so, als die Einspielung neu herausgekommen war. Sehr gut gefiel mir neulich beim erneuten Durchhören auch Virginia Woolf. Danach auch nochmal den unglaublich starken Film angesehen. Goldsmiths Album bewährt sich auch im direkten Vergleich. 

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Geschrieben

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Der Samstag startet mit der Musik aus dem Film Enemies Closer. Für die dritte Zusammenarbeit von Jean Claude van Damme und Regisseur Peter Hyams hat diesmal Tony Morales den Score komponiert. Der Score ist überwiegend elektronisch, wobei auch einiges nach Orchester klingt. Die Musik setzt auf Rhythmen und Motive. Themen geschweige denn einprägsame Melodien sind nicht vorhanden. Im Film funktioniert der Score ausgezeichnet und gibt den, für ein B-Movie, sehr ordentlichen Actionszenen die nötige Spannung und Dramatik. Die restliche Musik setzt eher auf Atmosphäre. Insgesamt aber auch ein völlig austauschbarer Score, den man auch unter zig ähnlich gelagerte Filme packen könnte. Die Musik könnte auch von nem RCPler aus der zweiten Reihe stammen. Im Film sehr ordentlich, als Höralbum aber definitiv kein Must Have.

 

Geschrieben

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Ich höre gerade die Musik aus dem Horrorfilm The Farm, komponiert von Sergei Stern. Die Musik wird von einigen wenigen Live Instrumenten gespielt, wobei die Solo Violine für das prägnate Hauptmotiv verantwortlich ist. Hinzu gesellt sich etwas Sound Design. Der Score erinnert mich an einigen Stellen an Christopher Youngs Musik zu Sinister, da auch hier teilweise die Instrumente für unheimliche Geräusche sorgen, die eine düstere beklemmende Stimmung erzeugen. Wenn man die Musik im Dunkeln hört, kann die schon durchaus gruseln. Ingesamt ein netter Score.

 

Geschrieben

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Nun höre ich Tuomas Kantelinens Musik aus dem chinesischen Heist-Actionfilm The Adventureres. Ein Mix aus leichter Rock und Orchestermusik und dem typischen Blechbläser-Streicher Sound für so eine Heist Thematik. Es gibt auch ein schönes romantisch-melancholisches Thema für Klavier und Streicher. Der Score ist insgesamt ein typischer Vertreter dieses Filmgenres, aber er funktioniert ausgezeichnet im Film und macht als Album kurzweiligen Spaß.

 

Geschrieben

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Der Tag startet mit der Musik aus der Serie County Rescue, komponiert von Judah Earl. Ein sehr schöner ruhig melodischer Score im leichten Ambient Stil. Keine großen prägnanten Themen und dennoch sehr eindringlich und emotional. Mit ca. 13 Minuten Lauflänge leider etwas überschaubar. 

 

Geschrieben

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Aktuell höre ich Jeff Ronas Musik aus dem TV Fantasy Mehrteiler Earthsea. Ein schöner thematischer Orchesterscore unterstützt von Vocals und Soloinstrumenten wie Celtic Harp, Uillian Pipe, Solo Cellos und Flöten. Durch die Vocals und Solo Instrumente entsteht eine gelungene Atmosphäre. Was mir bei Rona immer gefällt sind seine ruhigen Themen. Da hat einen sehr prägnanten Stil siehe White Squall und Chicago Hope, der auch hier wieder sehr gut zur Geltung kommt. Ein gelungener atmosphärischer Fantasy Score.

 

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Nun höre ich auf YouTube Trevor Rabins Score zum Motorrad Actionfilm Torque. Leider wurde der Score bisher noch nicht veröffentlicht. Die Musik ist eine Weiterführung des Scorstils aus Bad Boys II. Ein Rock-Elektro-Orchester Score, wobei hier das Hauptthema wesentlich prägnanter ist. Gitarren, Drums, Samples und Streicher dominieren den Score. Er ist laut und brachial und gibt dem "stumpfsinnigen" Film den nötigen Drive, um Spaß zu machen. Der Score hat ein paar sehr gelungene Actiontracks, weil hier motivisch bzw. thematisch gearbeitet wurde. Ich mag den Score sehr. Vielleicht kommt ja hier mal was von LLL.

Train Chase finde ich richtig stark. Cooler Rock Rhythmus und dazu das Gitarren Motiv. Macht richtig Laune der Titel.

Dieser Titel ist das Action Highlight, weil hier das Hauptthema schön heroisch voll ausgespielt wird.

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Habe am Wochenende das Sportdrama Young Woman and the Sea geschaut. Ein ganz toller Film. Spannend, dramatisch und sehr emotional. Als der Abspann lief war ich glücklich und zufrieden. Jerry Bruckheimer weiß, wie man solche Filme produziert und vor allem weiß er wie wichtig Musik in so einem Film ist. Und auch hier hat er wieder ein gutes Händchen bewiesen. Diesmal fiel die Wahl auf Amelia Warner, wobei Lorne Balfe den Score produziert hat. Auch wenn ich glaube, dass Balfe mindestens das Haupthema mitkomponiert hat. Der ganze Score hat unverkennbar seine Handschrift.

Der Score trägt sehr viel zum Gelingen des Films bei. Die Musik ist ein Orchester-Synth Mix mit Chor und Solo Cello Passagen. Der Score bietet mehrere schöne Themen, wobei das Hauptthema leicht heroisch, triumphierend und gefühlvoll ist. Es findet in verschiedenen Situation Anwendung. Die Synths kommen in "Action"-, Trainings- und Suspense Passagen zum Einsatz. Erfreulicherweise funktioniert dies dennoch im Setting der 1920er. Im Finale sorgt die Musik zusammen mit der Inszenierung dann für die ganz großen Emotionen. Man lacht vor Freude und hat gleichzeitig Freudentränen in den Augen, weil man mit der Hauptfigur mitfühlt. Und die Musik hat einen großen Anteil an daran, auch weil sie generell im Film erfreulicherweise sehr präsent abgemischt ist. Sie bietet jetzt für einen Sportfilm keine großen Überraschungen, für eine Bruckheimer Produktion schon gar nicht und ist als Komposition selbt jetzt wahrscheinlich nicht sehr anspruchsvoll. Aber.... im Film liefert sie voll ab und auf dem Album bietet sie ein wohliges Klangerlebnis. Ein Feel Good Film und Score durch und durch. Den hätte ich gerne auf CD gehabt und den Film auf Blu-ray.

 

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