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  1. Letzte Stunde
  2. Ja der End Credits Song ist absoluter Schmutz 😅 sorry. Keine Ahnung was die gegen Nolan in der Hand haben, dass der bei Odyssey und Tenet seine End Credit Songs von Travis Scott machen lässt. Ich mein: WAS ZUR HÖLLE?! Das ist ein Rapper! Was hat das hier zu suchen? Vor allem bei einem Historien-Epos wie Odyssey ist es EXTREM deplatziert (dieses Autotune Gejaule hat mich im Kino leider schlagartig aus der Immersion gerissen)
  3. Heute
  4. Ich habe mir die Musik jetzt mal in Ruhe anhören können. Ja ist schwere Kost, die mir aber tatsächlich sehr gefällt. Im Gegensatz zu seinem Tenet, mit dem ich bis heute noch nicht so viel anfangen kann, finde ich das Konzept für Odysey sehr gelungen. Danke auch noch mal an @Mike Rumpf für die empfohlene Trackliste. So gelungen ich die sehr naturalistische Intrumentierung mit zeitgemäßen Blas-, Seiten- und Schlaginstrumenten finde, empfand ich die einen oder anderen Synthesizerklänge extrem deplaziert. An einigen Stellen klang es echt wie ein 80er Jahre Synthie-Score, was mit auch dem Hörgefühl für eine Film, der in der Antike spielt, ganz schön heraus gerissen hat (Telemachus, Let's Go Home, Cyclops...). Ich fühlte mich hier das eine oder andere Mal eher an Stranger Things erinnert. Hier wäre (meiner Meinung nach) Stellenweise ein etwas natürlicher klingendes kleines Streicherorchester wirkungsvoller gewesen. Das paßt für mich nicht immer zu den eigentlichen Konzept der recht minimalistischen und naturalistischen Intruentierung. Und ich meine hier nicht die bewuß sphärische klingenden Passagen aus Hades. Das finde ich tatsächlich sehr passend. Ich werde mir wohl wider Erwarten tatsächlich die CD ins Regal stellen. Was allerdings so gar nicht funktioniert ist der End Titel Song mit der komplett verzerrten Stimme. Der hat mich schon im Kino ziemliche aus dem Hörerlebnis heraus gerissen. Man kann halt nicht alles haben. Insgesammt gefällt mir das Werk auch abseist des Films sehr gut. Ist aber wirklich keine leichte Kost und nix zum entspannt nebenbei hören.
  5. Ja doch, es ist Horner‘s „Lost Score“. ‚Score‘ im Sinne von Partitur. Man dachte ja, dass seine Arbeit (mit der er bereits angefangen hatte, bevor sich der Auftrag im Sande verlaufen hat) verloren wäre. Nun hat man es aber gefunden und das Stück auf seiner Arbeit aufgebaut.
  6. Nichts anderes habe ich geschrieben. Man muss sich eben zusammenreimen, was das für ein Stück ist. Jedenfalls nicht O-Ton "James Horner's Lost Score". Das ist mehr ein Marketing Gag. Mir bringt das gar nichts, aber freut mich, wenn es dir gefällt!
  7. Doch klar.. das kürzere Stück wurde so gekürzt (abridged), dass es für die Premiere bzw die Aufführung passte. Das konnte man nachlesen. Die kurze Version enthält die thematische Kernidee von Horner. In dem längeren Stück wird das thematische Hauptmaterial noch ausgeschmückt und um weitere Ideen von Horner ergänzt. Man kann schon sagen, dass das rohe Kernmaterial von Horner stammt. Es wurden ja vier Seiten mit Horner’s musikalischen Ideen gefunden. Das Material war nur noch nicht kompositorisch ausgeschmückt und orchestriert. Diese Arbeit hat Simon Rhodes (jahrzehntelanger Kollaborateur von Horner) nun übernommen.
  8. Es gibt von dem doch recht langen Stück mit vielen recycelten Einfällen auch eine fünfminütige Kurzfassung. Keiner weiß genau, was davon die Hintergründe sind. "Skyward Spirit was rediscovered by Horner’s flying teammate Ed Shipley before it was orchestrated and arranged by the composer’s long-standing engineer and good friend Simon Rhodes." Hat Horner an sowas gearbeitet? Waren das Skizzen? Offensichtlich nicht orchestriert und eben auch offensichtlich aus seiner Nachrichtenmusik für CBS. Andernorts wird u.a. so spekuliert
  9. Hier der Spotify-Link
  10. Zum koreanischen Mega-Monster-Actionkracher hat kurioserweiser Michael Abels den Score gemacht. Der Film ist quasi 2.5h Jagd nach einem Alienmonster in deren Verlauf die Jäger zu den Gejagten werden. Alien meetd Mad Max. Und nach ein paar Suspensecues spiegelt sich das auch im Score wieder… nonstop Orchesterthrill mit konstanten Beat und nur schnellen Noten. FREEWAY CHASE donnert satte 10min… Etwas im Stil von THE RUN aus NOPE mit Matrix Reloaded… sehr beeindruckende Arbeit von Abels.
  11. Gestern
  12. Ok aber in keinem eigenen Beitrag, verstehe. Eigentlich ist das aber eine so sensationelle Neuigkeit, dass sich ein eigener Thread lohnt, finde ich
  13. Hatten wir, das Verlinken der richtigen Stelle im anderen Thread funktioniert gerade nicht
  14. Ich habe das vorhin erst (zufällig) mitbekommen. Das ist ja sensationell Habt ihr hier im Board schon darüber geschrieben ? Ich konnte nichts finden .. https://filmmusicreporter.com/2026/09/01/release-of-james-horners-skyward-spirit-announced/
  15. Interessant, als ich diese Nachricht das erste Mal gelesen habe, dachte ich sofort: Das ist ein No-Brainer, u. z. in der Hinsicht, dass ich mir das nicht kaufen werde. Zwar ist der Schuber schick (ähnlich Intradas THE-TEN-COMMANDMENTS-Box) und es gibt ein Extra-Booklet zusätzlich zu den in den jeweiligen Jewel-Cases sich befindenden individuellen Booklets, aber dafür doch noch mal so in die Tasche langen? Und ich habe ja alle vier Volumes! Ich sah da keinen richtigen Mehrwert! Dann habe ich den Pod-Cast mit Mike Matessino gehört und da scheint sich in der Zwischenzeit doch viel getan zu haben: 1. Eine wirklich Verbesserung der Sound-Qualität beim Pilot. Die hatte ja tatsächlich immer so ihre Probleme und da glaube ich diesmal auch, dass da was wirklich Hörbares, Erfahrbares bei rausgekommen ist. 2. Von Anfang an beim Re-Release war vorgesehen, die vielen Monaural-Cues wirklich in der Qualität zu verbessern, sie einem Stereoklang etwas näher zu bringen. Das ist für mich schon mal ein Grund, über den Kauf noch einmal nachzudenken. Bin halt absoluter Kopfhörer-Hörer und da stört Mono schon sehr. 3. Anscheinend sind durch Neu-Entdeckungen von Quell-Material Möglichkeiten entstanden, die fehlenden Stücke, die es bei manchen Episoden gab (vor allem Pyramiden Shot auf KOBOL), nachzuliefern. Ein weiterer Kaufgrund. Außerdem soll nun dadurch auch die richtigen Geschwindigkeitn mancher Cues nachjustiert worden sein. 4. Und dann scheinen auch noch ein paar Highlight von GALACTICA 1980 mit dazugegeben worden zu sein. Die legendäre Motorcycle-Flying-Sequence, die ich immer stark vermisst habe. Traurig war ja dabei immer, dass man wusste, dass hier das gesamte Quellmaterial zu dieser Serie in Three-Track-Tapes vorlag und Intrada sich halt nur zur Veröffentlichung der letzten Episode von GALACTICA 1980 durchringen konnte. Nun soll so laut Matessino ungefähr etwas über eine Stunde neues Musikmaterial (Cues, die die Lücken aus BATTLESTAR GALACTICA schließen und Highlights aus GALACTICA 1980) bei dieser Veröffentlichung dazugekommen sein. Für mich sicherlich noch ein Pfund auf der Waagschaale KAUFEN. 5. Und dann hatte ich beim ersten Mal Videoschauen gar nicht mitbekommen, dass das Original-Album (das Re-Recording) mit dazugegeben wird. Schöne runde "Konzert-Einspielungen", die mir immer viel Freude bereitet haben. Hinzu kommt noch, dass nur hier der Disco-Song It's Love, Love, Love drauf ist, den man immer schmerzlich auf dem Intrada-Album vermisst hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er tatsächlich auch so im Film vorkommt, also kein Re-Recording erfahren hat, was allerdings bei einem Pop-Song auch seltsam gewesen wäre. Meiner Meinung war nur Suffering eine Original-Film-Cue auf dem Album, der Rest war alles komplett neu aufgenommen. Was ja auch immer bei diesem Album so traurig war, war die Tatsache, dass das zweite Re-Release auf CD von GEFFEN eine Verschlimmbesserung der grauenhaftesten Art war. Dieser überzogene Hall, also ob man in den frühen 1960ern wäre. Furchtbar! Dies ist nun auch nicht mehr vernehmbar, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass das, was man auf dem Vido hört, das Re-Recording-Album ist - nun höchstwahrscheinlich aus den Händen von Matessino überreicht - und das klingt wirklich fantastisch. Das Ganze hat sich jetzt doch zu einer so tollen Edel-Box ausgewachsen, wie die THE TEN COMMANDMENTS-Box vom selben Label. Ich bin z. Z. sehr geneigt, die Box mir anzuschaffen. Wie sieht es bei Euch aus?
  16. Ich habe auf den Klang beim Hören keinen Fokus gelegt, sondern auf das unveröffentlichte Material. Klanglich (aus der Erinnerung) hätte ich jetzt gesagt, ist die SILVA CD nicht wesentlich schlechter.
  17. Ich habe die CD leider noch nicht. Deshalb einige Fragen und Anmerkungen (ins "Blaue"). Du scheinst auch die Silva Screen zu haben. Ist der Unterschied ein deutlich vernehmbarer? Die Silva Screen war bei den jazzigen oder poppigen Stücken nicht verkehrt. Ein Rauschen hatten meiner Meinung nach alle Tracks, was für ein kopiertes Band von einem kopierten Band spricht. Die Orchester-Tracks mit den teilweisen Strawinsky-Referenzen waren aber oftmals sehr schlecht. Einige Orchestral-Hits waren so dumpf-übersteuert - furchterregend. 😉 Und viele waren meines Erachtens auch deutlich Mono! Die Sound-Beispiele klingen bei LaLaLand absolut nicht nach Mono, klingen für mich aber sehr nach Three-Track-Tapes, bei denen alles was Bläser, Schlagzeug und weitere Instrumente angeht, zentrallastig zusammengedrängt wurde und nur die Streicher die Stereo-Räumlichkeit im linken wie im rechten Bereich ausprägen. Im FSM-Board wird auch darüber spekuliert (oder vielleicht wissen die es schon), dass man wohl Stereo-Stems bei manchen Cues hat verwenden müssen. Wenn man den LaLaLand Text liest, erkennt man auch, dass sie an die Originalbänder von der Aufnahmesitzung wahrscheinlich nicht drangekommen sind - und dann greift man halt zu dem was aufzufinden ist. Man erkennt eben doch, was ein Masterband der Aufnahmesitzung ist, wenn es in perfektem Zustand ist - das haben uns die absolut fantastisch klingenden Alben zu DIAMONDS ARE FOREVER, LIVE AND LET DIE und THE MAN WITH THE GOLDEN GUN deutlich vor Ohren geführt. Wie ist eigentlich das Original-Album aus Japan bei dieser Doppel-CD klanglich? Unterscheidet sich da stark von der Silva-Screen-Ausgabe? Und auch von den (wahrscheinlichen) Stems der neuen LaLaLand Edition? Im Grunde werden solche Album-Masters doch "nur" remastered und ebenso sind doch Album-Masters fast immer in einem sehr guten Zustand. Hört man da einen Unterschied oder nicht? Sorry für die vielen Fragen, aber ich bin so neugierig. Und leider ist die CD immer noch bei CHRIS SOUNDTRACK CORNER ein Pre-Order. Die gleichzeitig angekündigte DEEP IMPACT vom selben Label ist - merkwürdigerweise - seit dem 1. September lieferbar.
  18. Snow Files of the Week: "Fries and Faith/Discreet Distance" aus "The X-Files", Episode "Talitha Cumi" (1996). Noch ein Staffelfinale, dieses Mal Staffel 3. Der Wunderheiler Jeremiah Smith hat in dieser Folge seinen ersten Auftritt und mehr Details über die Beziehung zwischen Mulders Mutter und dem "Raucher" werden enthüllt. Der Cliffhanger der Folge ist ein Treffen zwischen Mulder, Scully und Smith, zu dem plötzlich auch der ausserirdische Kopfgeldjäger stößt. Für die Staffelfinale der einzelnen Staffeln hat sich Mark musikalisch noch mal mehr ins Zeug gelegt, so auch hier. Seine düsteren, brodelnden Ambient-Klanglandschaften treffen auf seine tollen Piano-Themen und sphärische Chor-Passagen. Diese beiden Stücke stammen vom zweiten Box-Set mit X-Files-Musik von LLL. Es ist auf 3.000 Stück limitiert und ist ausverkauft. Viel Spaß beim Hören!
  19. Letzte Woche
  20. Filmtracks hat dem Score sogar satte 4 bzw 5 Sterne verliehen. Soweit würd ich vielleicht nicht gehen, aber muss zugeben ich hab den Score on rotation jeden Tag. Kann man wirklich gut nebenbei hören… und das Meep Meep wird man nie müde. Finde ja Price eine kuriose Wahl für den Film und frage mich, wie er an den Job eigentlich gekommen ist…
  21. Paket ist heute angekommen. Hat genau eine Woche gedauert. Kann man für die Versandkosten nicht meckern.
  22. So, jetzt habe ich endlich die CD komplett am Stück gehört. Unabhängig der Qualität der Musik (mir gefällt sie, wie zuvor geschildert), ist die CD für mich eine Bereicherung. Ich höre soviel Neues heraus, verglichen mit der bisherigen CD. Wenn ich recht der Meinung bin, ist es der Complete Score. Ich wüsste nicht, was noch fehlt. Top-Album. Danke LLL.
  23. Ich weiß nicht, welchen Eindruck du von mir hast, aber bei aktuellem Blockbusterkino kann ich nicht mitreden. Was ist das überhaupt? Marvel-Filme habe ich überhaupt nur einen einzigen gesehen, und das auch noch auf DVD. Ansonsten gehe ich im Kino seit vielen Jahren fast nur in kleine Filme. In den letzten Jahren war ich in größeren Filmen nur in den beiden Dunes (für meine Begriffe sehr gute CGI) und im neuen Spielberg. Sind die drei Blockbuster? Den Mandalorian habe ich jetzt bei Disney+ gesehen, und das auch nur in drei Etappen geschafft. Ein Glück, dass ich da nicht im Kino war. Die CGI fand ich hier besonders grottig, aber auch beim neuen Spielberg waren die CGI Tiere und das Alien auch nicht gerade die Wucht, sondern ließen die Produktion billiger wirken. Wenn Oak Streit hier als "CGI lastig" eingeschätzt wird, macht mir das nicht gerade Lust darauf, den anzuschauen.
  24. Bin auf deine abschließende Meinung gespannt sobald du die CD angehört hast
  25. Ich höre im Moment Nick Glennie-Smiths bisher unveröffentlichte Musik aus dem ungarischen Sport- und Kriegsdrama Children of Glory. Der Film ist aus 2006, die Musik klingt aber nach 1996. Schöne Power Anthems und das Synth Schlagzeug aus The Rock. Der Sound ist Nick Glennie-Smith durch und durch. Dank der schönen prägnanten Themen eine unterhaltsame Musik.
  26. Okay, das kann gut sein. Dein Argument macht Sinn gehe ich so mit!
  27. Die Filme, die ich in der vergangenen Woche gesehen habe, waren Únos / Die Entführung (1952) und Bílá nemoc / Die Weiße Krankheit (1937) im Zeughauskino sowie A Matter of Life and Death (1946) von Powell/Pressburger bei einem Filmabend zuhause, The Dog Stars gestern im IMAX und The End of Oak Street. Klarer Gewinner ist A Matter of Life and Death! The End of Oak Street war wahrscheinlich der CGI-lastigste Film in der ganzen Auswahl. Tatsächlich fühlte ich mich aber großartig unterhalten. Handwerklich ist das Ganze mehr als sauber umgesetzt, und es gab ja auch den einen oder anderen Überraschungsmoment. Die Dinos sahen ziemlich cool aus, und ich mochte auch, dass sie nicht inflationär eingesetzt werden, sondern in den einzelnen Szenen immer wieder unterschiedliche Urzeittiere zum Einsatz kommen. Was ich ebenfalls interessant fand: Ich konnte die Zeit, in der der Film spielt, zu Beginn überhaupt nicht gut einordnen. Schließlich stammen die klassischen Vorstadtbauten ja aus den 50er Jahren, und Freizeitkleidung lässt sich für mich weitaus schwerer zeitlich einordnen als beispielsweise die Anzugmode der 50er, 60er und 70er Jahre. Umso interessanter fand ich, dass mit der Nennung der Jahreszahl bis zur Poolszene am Ende gewartet wird. Und dann weiß man: Man befindet sich schon in den 80ern – allerdings in 80ern, die noch nicht ganz begriffen haben, dass die 70er vorbei sind. Einige der wiederkehrenden Motive haben sich mir allerdings nicht erschlossen, zum Beispiel das ständige In-den-Fokus-Rücken von Fotografie und Familienbildern. Das konnte ich irgendwie nicht recht mit dem Film zusammenbringen. Auch kann ich nachvollziehen, wenn Leute darin eine Metapher über Autorenschaft erkennen; wirklich im Film ausgearbeitet sehe ich das Ganze allerdings nicht. An die Musik von Michael Giacchino kann ich mich schon gar nicht mehr so genau erinnern. Ich habe sie als gewohnt routiniert in Erinnerung, aber wie so oft war Giacchino für mich auch ziemlich schematisch. Vor allem in den Actionszenen schien es mir, als würden sehr viele repetitive Strukturen vorherrschen – vermutlich auch, um die Musik entsprechend flexibel an den Schnitt anpassen zu können. Aber da mag ich Giacchino auch Unrecht tun. In Anbetracht der zahlreichen noch verschlossenen und ungehörten CDs in meiner Sammlung werde ich auf The End of Oak Street jedenfalls verzichten.
  28. Das Album ist noch unterwegs zu mir. Freu mich aber schon und auch auf das Booklet. Den Score hatte ich damals erstmalig im Film gehört. Das melancholisch, leicht tragische Hauptthema ist mir sofort aufgefallen, der Rest eher damals noch weniger. Den gesamten Score lernte ich erst schätzen, nachdem mir die weiteren Harry Gregson-Williams/Tony Scott Arbeiten zusagten. Damals hatte ich auch gedacht, dass Harry mehr zur Musik beisteuerte, auch weil es sich in einem Interview mit ihm so anhörte. Harry sagte, dass die Arbeit an dem Film Zimmer schon etwas ans Limit brachte und Harry dann aushelfen musste. Und stilistisch hört sich ja auch vieles nach ihm an. The Fan hat aber wohl den Grundstein für den musikalischen Stil in den darauffolgenden Tony Scott Filmen gelegt. Enemy of the State klingt ja auch ebenfalls danach, wobei Zimmer den auch zuerst vertonen sollte.
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