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  1. Heute
  2. Wenn ich mich schlafen lege, kann ich auch nicht auf Musik verzichten, weil es mir ansonsten zu ruhig im Schlafzimmer ist... Dabei kommen aber sämtliche Stile in Betracht - letztens hatte sich mein Nachbar unter mir am nächsten Tag über die Lautstärke 'beschwert' (Es liefen die zehn Gebote von Bernstein...haha) Geht mir genauso - ich HÖRE, und wenn das Gehörte in mir emotional etwas auslöst, dann passt das
  3. Ich finde das gerade wirklich sehr spannend, weil das bei uns beiden anscheinend sehr unterschiedlich ist . Aber mich interessieren immer die anderen Sichtweisen (vor allem wenn sie so stark von meiner abweichen) und die Beweggründe dahinter. Von daher: Danke für deine Offenheit Ich höre Musik SEHR analytisch (zumindest die meiste Zeit) - dies ist zumeist mein Anspruch. Wobei es auch auf den Komponisten ankommt: Einen Hans Zimmer analytisch zu hören, bringt einen nicht wirklich weiter - seine Musik, bspw. LAST SAMURAI, LION KING oder GLADIATOR höre ich eher „mit dem Herzen“. Da gibt es nicht so viel mit dem Kopf zu analysieren. Aber die meisten Scores von bspw Alex North, Jerry Fielding oder Jerry Goldsmith (vor allem 60er Jahre) will ich sehr aktiv und analytisch hören. Ich habe ansonsten das Gefühl diesen extrem ausgeklügelten und raffinierten Meisterwerken nicht gerecht zu werden. Aber natürlich dudelt bei mir auch mal die Filmmusik eher im Hintergrund , bspw beim Haushalt machen. Aber selbst dann bin ich bemüht möglichst genau hinzuhören. Also hörst du die atonale Musik von bspw einem PLANET OF THE APES wie andere ein Hörspiel hören (zum Einschlafen)? Beruhigt dich daran, dass du den Score so lange schon kennst? Oder was genau ?
  4. Im Moment höre ich Bryce Dessners Musik zum Liebesfilm We Live In Time. Dessner komponierte einen minimalistisch emotionalen Score für Klavier Orchester, gemixt mit etwas Elektronik. Das Hauptthema ist wunderschön und auch die weiteren Motive sind nett gestaltet. Die Musik ist eindringlich ohne in Kitsch zu verfallen. Stilistisch ist die Musik für einen heutigenLiebesfilm jetzt nicht ungewöhnlich, aber als knapp 38 Minuten Album ist der Score sehr eindringlich und kurzweilig. Das Hauptthema find ich den Knaller. Eines dieser Stücke, die mich sofort aufhorchen lassen. Wirklch schöne Musik.
  5. Ich höre meine Scores sehr oft auf der Couch mit Augen zu. Aufmerksam zuhören ist nicht meine Art des "Musikkonsumierens." Ich will dabei nichts analysieren, sondern die Musik einfach auf mich wirken lassen. Wenn ich nicht "einschafen" möchte, sitze ich am Rechner und höre über Kopfhörer. Wobei das meistens melodische und auch krawallige Scores sind. Bad Boys II z.Bsp. Der wird dann schön laut gehört. Ich konsumiere Filmmusik wie ander Pop- oder Rockmusik.Vor einigen Wochen hatte ich mal eine Woche lang zum EInschlafen verschiedene Sinfonien von Schostakowitsch gehört. Ich höre Musik generell oberflächlich. Entscheidend ist, wie sie auf mich wirkt, wie die Themen klingen und das Zusammenspiel der Instrumente. Also eher der Klang als der Inhalt. Zu Deiner Frage. Ich schlafe nicht ein, aber die Augen fallen trotzdem zu. Nicht weil es langweilig ist, sondern weil ich mich "fallen lasse". Es beruhigt mich.
  6. Okay jetzt verstehe ich was du meinst. Ja ich dachte mir zwischendurch, dass wohl elektronisch nachgeholfen wurde, da das Orchester zu schwach war. Ich störe mich daran aber nicht sooo sehr. Die Vision des Komponisten hört man ja trotzdem heraus. Ich kann deine Frustration dennoch nachvollziehen. Komponisten wie Beltrami, deren Spaltklang wirklich Spaß macht, sollte man ein stärkeres Orchester zur Verfügung stellen.
  7. Von Goldsmith PLANET OF THE APES zum Einschlafen. Krass .. habe ich echt noch nie gehört und kann mir das auch schlecht vorstellen. Ein solcher Score ist doch viel zu aufregend 😁 das würde bei mir wieder alles in Wallung bringen. Andere Frage: Hast du dann nicht das Problem, dass du bspw bei PLANET OF THE APES unweigerlich einschläfst, wenn du ihn abends in Ruhe hören möchtest (nicht mit dem Zweck dabei einzuschlafen), weil dein Gehirn so konditioniert wurde? Weißte was ich meine?
  8. Es liegt einfach am Mastering, nicht an der Streaming-Plattform. Leider zeigt der Trend bei den Beltrami-Scores schon seit Jahren abwärts, was die Aufnahmequalität betrifft. Bei den Sessions in Budapest wurde scheinbar arg geschlampt und weite Teile mussten offenbar schon wieder (!) mit schlecht klingenden Samples zugekleistert werden, ähnlich wie bei SCREAM 4. Die allermeisten Actionpassagen klingen daher krachig, unnatürlich und Zimmer-mäßig "aufgeblasen" (ganz schlimm: "Burning Down the House"). Wie es eigentlich klingen sollte, wenn Beltrami seinen transparenten modernistischen Stil auspackt, hört man in "Hide and Seek" von 0:37 bis 1:07 - easy der beste Actiontrack des Albums. Recht hübsch sind auch Teile von "Don't Spoil It, Pt. 1", sowie "A.I. Aye Aye" von 1:26 bis 1:36. Hier blitzt immer wieder der starke, modernistische Beltrami à la SCREAM 3 auf; wahrscheinlich die einzigen Takes, die dem Orchester gelungen sind und an denen nicht mit Samples herumgedoktert werden musste. Schön sind auch die getragenen Passagen wie die erste Minute von "Ghostfan", oder eben die letzten beiden Tracks (auch wenn die Bläser in "What's in a Name?" ebenfalls wie aus der Konserve klingen.) Insgesamt macht der Score im Film eine deutlich bessere Figur. Muss das irgendwann nochmal im Detail vergleichen, denn im Film ist mir dieser "gekleisterte" Sample-Sound nicht aufgefallen... Seltsame Sache.
  9. Top 5 Scores habe ich nicht, aber der Komponist der dafür am häufigsten im Player landet is Jerry Goldsmith. Ransom, Outland, Planet of the Apes. The Cassandra Crossing, etc. Nie Bombast und schon gar kein RCP Bombast. Von RCP landet of Smillas Sense of Snow im Player. Von Jablonsky Texas Chainsaw Masacre: The Beginning, Dreamcatcher von James Newton Howard. Vin Christopher Young halt Sinister und die Grudge Scores. Von John Williams Minority Report und War of the Worlds. Wenn es doch mal melodisch wird, ist es auch oft Williams. Hier sehr oft Always und Gefährten. Switchback von Poledouris oder auch Subspecies von The Aman Folk Orchestra. Von Djawadi ist es oft Dracula.
  10. Einiges gibt es leider nur da.
  11. Ich habe bis zu diesem Thread noch nicht mal von der Existenz dieses Filmes gewusst. 🤣 Hab auch keine Streaming-Abos.
  12. Ach, ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich ihn das erste Mal gesehen habe! Ich war in genau der gleichen Stimmung wie du: einerseits habe ich über die unerträglichen Dialoge und diese Anschlussfehler geflucht, die einen völlig aus dem Film reißen, andererseits war ich von der Technik total beeindruckt. Das ist doch das klassische Michael-Bay-Paradoxon, oder? Man weiß, dass es totaler Quatsch ist, aber man kann einfach nicht wegsehen, weil es visuell so geleckt ist. Der Score von Balfe ist wirklich das, was das ganze Chaos zusammenhält. In 13 Hours hat er ja eher eine bedrückende Stimmung aufgebaut, aber hier folgt er diesem rasenden Tempo perfekt. Übrigens, was du übers Fahrradfahren sagst: Ich habe den Score noch nie beim Sport gehört, aber jetzt, wo du es erwähnst – diese Synthie-Percussions müssen einen echt gut pushen. Kurz gesagt: Es bleibt so ein „Schuldvergnügen“-Film: Man meckert, man kritisiert, aber am Ende hat man ihn trotzdem im Kopf.
  13. Wenn hier alle so schwärmen, werde ich dem Ganzen wohl nochmal einen Versuch geben 🫢
  14. Spannend .. habe ich so noch nie gehört. Welche Scores stellen denn deine Top5 dar (fürs Einschlafen) ?
  15. Gestern
  16. Wow, neben den lyrischen St. Christopher Stücken finde ich Passenger #2 besonders stark. Hier hört man auch die Stimme von Chris selbst.
  17. Ich habe mich nach einigen Jahren mal wieder an den Film 6 Underground von Michael Bay gewagt. Bei erstmaliger Sichtung gefiel er mir damals nicht wirklich. Und die damaligen Probleme sind mir auch jetzt wieder aufgestoßen, wenn auch etwas wohlwollender diesmal. Die Figurenzeichnung ist immer noch katastrophal und eine ist unsympathischer als die andere. Zum Glück legt sich das Dank des Drehbuchs im letzen Drittel etwas, wobei es meiner Meinung nach hätte viel früher kommen müssen. Hinzu kommt der absolut nervige Humor und die dämlichen Sprüchen. Das ist Bad Boys II Niveau x 10. Sehr sehr grenzwertig. Hinzu kommen Anschlussfehler in der Verfolgungsjagd zu Beginn des Films. Und zwar mehrmals. Das ist bei dieser Budgetklasse einfach nur peinlich. All diese negativen Aspekte fielen bei dieser Sichtung jedoch nicht mehr so stark ins Gewicht, denn Look und Action sind einfach famos, die Action dazu noch großteils handgemacht. Das Budget ist in jedem Frame sichtbar, dazu noch schön knallbunt. Der Film sieht einfach geil aus. Der Score stammt wie schon bei 13 Hours von Bays neuem Stammkomponisten Lorne Balfe. Und auch dieser gefiel mir diesmal wesentlich besser. Daher höre ich ihn gerade nach langer Zeit mal wieder als Album. Der Score ist überwiegend Elektronik, mit einigen experimentellen Elektronik Passagen. Dazu hört man auch mal die Gitarre, das Piano und das Cello. Schlagwerk und Streicher sind wohl auch Synths. Es gibt wzei schöne ruhige, sehr einfache Themen, welche durch und durch nach Balfe klingen. Haben durchaus Ähnlichkeiten zu seinem Thema aus 13 Hours. Die Action wird durch harsche Elektronik, Rhythmen und Gitarren Passagen dominiert und unterstreicht Bays abgedrehten hyperaktiven Inszenierungsstil sehr gut. Die schönen ruhigen Themen kommen dann in den emotionalen, in Zeitupe inszenierten Szenen zum Einsatz. Bild und Ton wirken dann zusammen wie geleckt und der Name Michael Bay springt einem förmlich ins Gesicht. Wobei das in jeder Szene der Fall ist. Das Schnittgewitter zu Anfang des Films hätte aber auch von Tony Scott stammen können, wenn er da noch gelebt hätte. Nach dieser Sichtung muss ich sagen, dass ich den Film durchaus gerne auf Scheibe gehabt hätte, denn trotz seiner Probleme ist er sehr cooles und geil aussehendes Actionspektakel. Der Score ist für Leute, die so einen Scorestil mögen. Wobei es aber auch für die meiner Meinung nach kein Must Have ist. Die ruhigen Stücke gefallen mir aber sehr und einige Actionrhythmen taugen gut zum Fahrradfahren.
  18. In der Regel Thriller oder Horror. So unmelodisch wie möglich und am besten noch schön düster. Alles andere zieht die Augmerksamkeit auf sich und läuft nicht mehr so nebenher.
  19. Ich habe den Score nun auch gehört. Mir gefallen die elektronischen Synthieanteile eigentlich ganz gut. Einen "klassischen" Star Wars Score darf man eher nicht erwarten, ansonsten ist eine Enttäuschung ziemlich wahrscheinlich. Solide 6 von 10 Punkten https://metalhead.club/@drmusic/116646952976014284
  20. Letzte Woche
  21. ich hör da keinen Unterschied bei Spotify... egal ob ich auf niedrig oder losless stelle... hahaha
  22. da ist auch ein Blinker bei in den Soundcollagen... ich find die aber zum Großteil sehr gelungen und in Passenger 3 ist das schon sehr sehr gruselig zum Teil... die beiden Crescendos sind schon echt stark... aber man kriegt ja ca die Hälfte wirklich sehr schöne lyrische Musik. Für mich einer der Top-Scores des Jahres. Natürlich erfindet sich Young nicht neu, aber beide Arten der Musik für einen Horrorfilm... das kann er immer noch besser als eigentlich jeder Andere. Schau den Film am Freitag und mal sehen was davon überhaupt im Film ist... is ja ein Inspired by album und auf IG hat Young ja geschrieben, das is alles viel mehr ausgebaut und experimentiert als im Film.
  23. SINISTER zum Einschlafen?😳 hui, du bist aber ne harte Socke hm?😅
  24. Ich höre sowas oft zum Einschlafen. Youngs Sinister Score rotiert dafür öfter im Player. Letzte Woche auch erste seine beiden The Grudge Scores dazu gehört.
  25. Ich kann ja verstehen, dass man die quasi-religioso Elemente mag ( St. Christopher Titel). Aber beim Rest (Passenger Titel) ist es für mich nicht nachvollziehbar. Das ist stellenweise sogar musique concrete..! Irgendwelche Uhren ticken, Türen gehen zu, Gegenstände rappeln und klappern. Im Film vielleicht effektvoll und sinnig. Aber um es sich im Kontext FilmMUSIK anzuhören, ist das eher belastend 😅
  26. Intrada announces the premiere release of Universal's 1973 unique take on Mary Shelly's horrifying tale, Frankenstein: The True Story. Gil Mellé's score has been in demand ever since the film aired back in 1973 and remains the crowning achievement in his vast and truly singular body of work. As writer Jeff Bond mentions in his notes, the film "required a lush, gothic score and Mellé delivered what may be considered his magnum opus. Recorded at Anvil Studios, Mellé’s Frankenstein music blended Victorian scope and romance with spine-chilling modernist techniques and effects and a leitmotivic approach with major themes for the story’s important characters and situations." Time has not been kind to the music assets, however. Most of the album is sourced from 1/4" stereo session masters stored at Universal Studios, which had shown deterioration over the decades. Restoration master Chris Malone was able to work his usual magic and resolve the issues with these sources. All that work would not fix a few missing sequences that had to be sourced from the mono film stems. Yet again, Malone was able to stereorize and blend the tracks, so their differing sound quality is barely noticeable in the final program. With some additional assembly work from our hero Neil S. Bulk and the loving commitment and knowledge of both Jeff Bond and Tim Ayres, the team was able to put together the album that has been so long in coming. As many collectors noted when they heard the album was on its way, it's another grail release they can cross of their lists. Check out the album trailer here. The story follows young doctor Victor Frankenstein (Leonard Whiting), who, with the help of his mentor Dr. Polidori (James Mason), succeeds in creating a creature that is strikingly handsome, gentle and childlike. Victor introduces him to society, hoping to prove his experiment a success. But the results of the life-creating experiment are unstable; the creature’s body begins to deteriorate, and people who once admired him recoil in horror. As he experiences rejection, betrayal and isolation, he becomes increasingly bitter and unstable. Victor, horrified by what he has done, distances himself from his creation instead of helping him. 01. The Ride (0:45) 02. Frankenstein: The True Story – Main Title (1:56) 03. Elizabeth (2:30) 04. If Satan Could Teach Me (3:13) 05. Encounter At The Church (2:30) 06. Brotherhood Of Prometheus (4:08) 07. Victor And Elizabeth (2:10) 08. Grave Robbing (2:17) 09. Henry’s Mirror Speech (2:14) 10. Frankenstein At Work (3:25) 11. The Creature (3:19) 12. You Shall Teach Us (2:27) 13. The Process Is Reversing (0:58) 14. Creature In The Park (1:15) 15. Death Of Mrs. Blair (2:15) 16. Up From The Sea (4:01) 17. No Man Could Bind Him (1:32) 18. Death Of Agatha (1:48) 19. Man In The Mask (1:07) 20. Creation Of Prima (4:29) 21. Prima’s Passions (1:03) 22. Blood On Prima’s Hand (2:16) 23. Tanks A Lot (4:53) 24. Prima’s Dance (2:27) 25. Arctic Plan (2:03) 26. Arctic Waste (6:01) 27. Frankenstein: The True Story – End Titles (2:06) Total CD Time: 69:04
  27. Erste Reviews: https://www.movie-wave.net/passenger/
  28. Das ging mir während des Sehens ähnlich, obwohl ich die Musik schon wahrgenommen habe. Ich wollte deshalb erst auch gar keine Kritik schreiben, weil zu belanglos. Dann habe ich die Promo gehört und fand die überraschend unterhaltsam und auch thematisch gar nicht übel.
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