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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay
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Thomas Newman - JAMES BOND: SKYFALL
Sebastian Schwittay antwortete auf Soundtrack Composers Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich verstehe nicht, warum Beltrami nicht Bond-kompatibel sein soll - sein Actionscoring hat den nötigen Schmiss und die nötige motivische Geradlinigkeit. Wenn er statt des DIE HARD-Motivs in LIVE FREE OR DIE HARD das Bond-Thema variiert hätte, wäre das ein perfekter Bond-Actionscore. Außerdem verstehe ich nicht, was du mit folgendem Satz meinst: "... mit der kombination aus jazz und großsinfonischen elementen, denen beltrami weder fähig noch willens zu sein scheint" --- Beltrami also nicht fähig zu Jazz, nicht fähig zu großsinfonischem Satz, oder zur Kombination aus beidem? Eigentlich ist alles unsinnig, er kann alles. Hat er ja in HELLBOY unter Beweis gestellt. Und was einen synthetischen Bond-Score betrifft: bei GOLDENEYE hat es funktioniert. Mit dieser Meinung stehe ich zwar recht alleine da, aber gerade die Einbruchs- und Fluchtszene in der russischen Fabrik in der Eröffnungssequenz ist mit Serras düsteren Synthesizer-Rhythmus-Experimenten, wie ich finde, perfekt untermalt. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Ah, REAL STEEL schon auf YouTube, sehr gut... dann suche ich mir die netten Tracks raus und zieh mir die von iTunes. -
Thomas Newman - JAMES BOND: SKYFALL
Sebastian Schwittay antwortete auf Soundtrack Composers Thema in Scores & Veröffentlichungen
Kannst du das auch begründen? Ein LIVE FREE OR DIE HARD in einem Bond-Film wäre weitaus interessanter als die letzten Arnold-Arbeiten. Die Chemical Brothers oder Trent Reznor, das wäre auch eine interessante Möglichkeit. Hauptsache etwas Frisches - Serras GOLDENEYE war auch absolut nicht übel. Im Gegenteil: die Bond-Zeit zwischen 1987 und 1997 war deshalb so interessant, weil bei jedem der vier Filme zwischen 1987 und 1997 ein anderer Komponist dran war. Barry, Kamen, Serra, Arnold - pure Abwechslung, jedes Mal ein anderes Konzept. Und was ist mittlerweile? Bond-Einheits-Sound, bei jedem Film mehr oder minder dasselbe. -
Thomas Newman - JAMES BOND: SKYFALL
Sebastian Schwittay antwortete auf Soundtrack Composers Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ja, Beltrami wäre was... Bond-Thema im 7/8-Takt, hach... -
Business/Industrie John Williams vertont WAR HORSE (GEFÄHRTEN)
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Es ging nur um die Themen, da ich auf deine Anmerkung bzgl. der "themenlosen Zeit" reagiert habe. Dass CAPTAIN AMERICA abgesehen vom Hauptthema ("Captain´s March") nicht viel zu bieten hat, ist klar. Dass aber SOUL SURFER, DON´T BE AFRAID OF THE DARK, INSIDIOUS und THE ARTIST nur im Film wirken, stimmt absolut nicht, das kann man so einfach nicht stehen lassen. Zumindest die Beltramis und THE ARTIST dürften TINTIN absolut ebenbürtig sein. Ich wundere mich übrigens, dass du THE ARTIST und INSIDIOUS schon gehört hast... -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Hab´s mir gerade auch mal angehört - wie man nur so dreist "Journey to the Island" aus JURASSIC PARK verwursten kann (Motive, Harfen- und Holzbläser-Läufe sind im Einleitungsteil des Stücks teils exakt kopiert), ist mir schleierhaft. Darüber hinaus auch einfach nur eine reine Stilkopie und damit leider eher belanglos. -
Thomas Newman - JAMES BOND: SKYFALL
Sebastian Schwittay antwortete auf Soundtrack Composers Thema in Scores & Veröffentlichungen
Absolute Zustimmung. Ich kann Arnolds immer gleiche Bond-Vertonungs-Schemata nicht mehr hören. Die Bond-Reihe benötigt dringend frischen musikalischen Wind! -
Business/Industrie John Williams vertont WAR HORSE (GEFÄHRTEN)
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Csongor, drei Sätze... und bei allen dreien gibt es (dezenten) Einspruch. Auf den meisten Klassik-CDs von Sony Classical ist das Logo drauf - warum sollte es hier nicht drauf sein? Finde das auch absolut nicht unpassend. Themenlos... Dieses Jahr gab es mit den Themen aus SOUL SURFER, DON´T BE AFRAID OF THE DARK und sogar CAPTAIN AMERICA schon mal drei durchaus eingängige Themen, die sich sogar im Konzertsaal prima machen würden. Letzteres wirkte bei "Hollywood in Vienna" ja schon richtig gut, besser als auf CD. Wie gesagt: Beltrami, Bishara, Bource, höchstwahrscheinlich auch Gordon. "Gerettet" hat Williams das Jahr nicht, höchstens bereichert. Diese Williams-Verehrung hat schon beinahe einen monotheistischen Touch, sorry... -
Was habt ihr zuletzt gesehen?
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
R.E.D. fand ich bis auf Helen Mirren auch nicht besonders, eigentlich sogar ziemlich langweilig. Ich schrieb damals: FLIGHTPLAN mag ich trotz Logik-Löchern aber durchaus ganz gerne, spannendes Unterhaltungskino - und zumindest im Finale sehr wirkungsvolle Horner-Musik. Dieses immer wiederholte, einfache Rhythmus-Motiv der Klanghölzer (?) macht in Verbindung mit der entsprechenden Verfolgungs-Szene am Ende durchaus was her, finde ich. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Schon sehr missverständlich formuliert. "Klassischen" Beltrami wüsste ich jetzt auch gar nicht wirklich zu definieren - wenn, dann würde das aber eher in Richtung seiner guten Musik gehen (I, ROBOT, TERMINATOR 3). -
L'ARTISTE (THE ARTIST) - Ludovic Bource
Sebastian Schwittay antwortete auf Soundtrack Composers Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ein weiterer Score der Luxus-Klasse - wenn jetzt nur noch die beiden Williams-Scores und Gordons CRAWL dieses Jahr etwas werden, haben wir mit SOUL SURFER, DON´T BE AFRAID OF THE DARK, INSIDIOUS, CRAWL, THE ARTIST, TINTIN und WAR HORSE den besten Filmmusik-Jahrgang seit Ewigkeiten. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Oh, das klingt wahrlich wieder interessant - werde ich mal ein Ohr riskieren. Danke für den Tipp! -
Meine neueste DVD / Blu-ray
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Schells Verfilmung von DER RICHTER UND SEIN HENKER ist ein Meisterwerk, einer der intensivsten, atmosphärischsten Krimis, die ich je gesehen habe. Und Morricones Musik ist herausragend! -
Christopher Gordons "CRAWL" kommt nächsten Monat
Sebastian Schwittay antwortete auf Jan T.s Thema in Scores & Veröffentlichungen
In der aktuellen Online-Ausgabe von FSM gibt es ein Interview und anscheinend auch Soundclips aus dem Score zu hören. Gibt es hier jemanden, der das abonniert hat und einem Gordon-Liebhaber ein paar "Infos" zukommen lassen könnte? -
Meine neueste DVD / Blu-ray
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Der Richter und sein Henker (Maximilian Schell, 1975) The Tempest (Julie Taymor, 2010) Hellraiser (Clive Barker, 1987) ILSA-Trilogie (Don Edmonds, Jean LaFleur, 1975-1977) Suspiria (Dario Argento, 1977) -
Besser ist Kamens Musik kompositorisch nicht, aber absolut gleichwertig. Auf emotionaler Ebene dürfte Kamens Musik zudem für viele wirkungsvoller sein, aufgrund der ausgeprägten Pop-Harmonik (das Hauptthema ist ja auch ein Song, wie so oft bei Kamen).
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Michael Kamen als zweitklassigen Komponisten (und damit indirekt auch seine Musik zu WHAT DREAMS MAY COME als zweitklassige Komposition) zu bezeichnen, finde ich aber schon ziemlich daneben. Kamens Ersatz-Score zählt zu seinen inspiriertesten, farbigsten Filmkompositionen überhaupt.
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Wieso denn das? LOST HIGHWAY ist zu mindestens 75 % Surrealismus - der Rest ist, zugegebenermaßen, die gleiche Postmoderne, die auch Tarantino kultiviert. MULHOLLAND DRIVE finde ich auch stärker, aber toll ist LOST HIGHWAY trotzdem, insbesondere die erste Dreiviertelstunde.
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Wie kann man surrealistischen Filmen eigentlich Drehbuch- und Story-Mängel vorwerfen?
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Ich fand die DV-Ästhetik in INLAND EMPIRE wunderschön - wenn einer was draus machen kann, dann Lynch.
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Der Clip kann als Erweiterung von Lynchs Kurzfilm THE ALPHABET (1968) gelesen werden - Schule und Bildung werden sowohl in diesem frühen Lynch-Kurzfilm als auch in THE 3Rs als unmenschlich und unterdrückend dargestellt, und schließlich total ad absurdum geführt.