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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay
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Eure Errungenschaften im Juli
Sebastian Schwittay antwortete auf scorefuns Thema in Filmmusik Diskussion
Als ich den Film letzten Herbst das erste Mal gesehen habe, war ich ebenfalls ziemlich erstaunt. Wirklich mitreißender, aggressiver Orchesterscore, der stellenweise den Vergleich mit den "großen Namen" nicht zu scheuen braucht. Von Pike war mir bis dato nur CRITTERS 2 einigermaßen positiv aufgefallen. Die TWILIGHT ZONE-CD habe ich einfach mal wegen des günstigen Preises mitgenommen... die Goldsmith- und Rosenman-Musiken ("Back There" und "When The Sky Was Opened") gibt es aber, abgesehen von den CDs der Einzel-Volumes, nicht auf anderen Veröffentlichungen, oder übersehe ich da was? -
American Dream - Thomas Bergersen
Sebastian Schwittay antwortete auf Lars Potrecks Thema in Der musikalische Rest
Ah, ok - das kann ja letztendlich alles sein. Danke für die Aufklärung. -
Es ging hier um fragwürdige Rundumschläge, die im derzeitigen gesellschaftlichen Klima offensichtlich Hochkonjunktur haben. Natürlich ist jeder klar denkende Mensch auf Seiten der Opfer, aber es ist nicht zu rechtfertigen, dass man Leute schon aufgrund von Verdächtigungen beruflich und sozial ins Nirwana schickt. Es geht hier einfach darum, besonnen zu reagieren und eben nicht sofort zu verurteilen und zu verdammen. In einem Rechtsstaat werden Beschuldigungen erst eingehend überprüft - danach können Konsequenzen gezogen werden. Kern des Anstoßes war außerdem deine Aussage, dass halt immer ein paar Unschuldige dabei sind bei solchen Hexenjagden, aber da könnte man halt nichts machen (sinngemäß wiedergegeben). Und so eine Denke ist ja nun wirklich ganz schön mittelalterlich.
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Das klingt, als wären das hinnehmbare Kollateralschäden. Der Schutz Unschuldiger muss immer einen höheren Stellenwert haben als die Bestrafung der Schuldigen.
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American Dream - Thomas Bergersen
Sebastian Schwittay antwortete auf Lars Potrecks Thema in Der musikalische Rest
Stammt die Gattungszuschreibung "Sinfonie" von ihm? Steht auf Amazon nirgends dabei. -
veröffentlichung Sony Classical: Brian Tyler - YELLOWSTONE
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
WIND RIVER hätte keinen warmen, musikantischen Score mit "Herz" vertragen, da hat Lars schon absolut Recht. Das seichte Sounddesign im Film ist aber auch nix - am besten hätte man vollständig auf Musik verzichtet. -
Im Facebook-Gespräch hat mich Gordon drauf aufmerksam gemacht, dass das Baal-Tonfolgen-Motiv auch sehr subtil im "Incantation"-Cue eingewoben ist. Und zwar sogar an meiner Lieblingsstelle (siehe "Track der Woche"-Thread), zwischen 0:56 und 1:06. War von der ausdrucksvollen Stimmführung da so begeistert, dass es mir erst gar nicht aufgefallen ist. Sonst eigentlich noch Meinungen/Eindrücke zum Score? Ist ja nun zweifellos interessanter als MISSION: IMPOSSIBLE 6...
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Deutsche Filmmusik
Sebastian Schwittay antwortete auf Mephistos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Auch von mir vielen Dank fürs Rekapitulieren der Majewski-Musiken, Gerrit. Habe ein paar der Scores aus dem Set vor einigen Jahren mit großer Faszination gehört - leider nur in (digitalen) Ausschnitten, als physische Anschaffung steht das Set in der Tat noch auf der Wunschliste. Gibt es die Box denn direkt bei Alhambra noch zu kaufen? Habe auf der Seite leider nirgends eine Bestellfunktion entdecken können... -
veröffentlichung Backlot Music: West Dylan Thordson - GLASS
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Sehe Shyamalan auch als einen der großen Genre-Visionäre unserer Zeit, der das Horrorkino in den letzten 20 Jahren wie kaum ein anderer bereichert hat. THE HAPPENING und SIGNS sind in meinen Augen Meisterwerke - unglaublich dichte Filme, die an die Un(be)greifbarkeit und Esoterik der spannendsten Genre-Vertreter der 60er und 70er Jahre anknüpfen. Das Zusammenspiel aus Wahn und Groteske wurde ja von HamburgerSchueler auch schon gut auf den Punkt gebracht. Es zeugt schon von großem Geschick, das Alberne und Absurde so wirkungsvoll mit dem Bedrohlichen zu verknüpfen, wie es in seinen Filmen (oft) der Fall ist. THE VISIT ist in der Hinsicht auch ein starkes Beispiel. -
Was daran musikalisch spitze gewesen sein soll, verstehe ich nicht im geringsten. Bei McCreary ist halt immer das große Problem, dass er viel zu stark am Bild klebt. Seltenst gibt es mal eine Passage, die auch wirklich musikalisch ausholt, einen Bogen spannt, und als eigenständiges Musikstück funktioniert. Immer ist alles kleinteilig dem Schnitt untergeordnet und findet nie richtig zu sich selbst. Finde ich auf Dauer außerordentlich anstrengend - und auch frustrierend - anzuhören. Gerade 10 CLOVERFIELD LANE hat mich echt auf die Palme gebracht, v.a. gestreckt auf 64 Minuten...
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Die Dokumentation: Score - Eine Geschichte der Filmmusik
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Filmmusik Diskussion
Alles jenseits der 10 Millionen Dollar lässt sich durchaus als Großproduktion definieren. Der Maßstab muss ja nun nicht gleich 200-Millionen-Eventkino à la AVENGERS oder JURASSIC WORLD sein. International gesehen sind 16 Millionen ordentlich Asche, ein echter Independent-Film hat in der Regel ein Budget von 200.000 bis maximal 2 Millionen. Und unbekannt ist THE HOMESMAN auch nicht wirklich. Die Bluray findest du in dreifacher Ausführung in jedem Media Markt. Wenn in der Doku jetzt sowas wie Joanna Bruzdowiczs THE WHITE KING mit einem ausführlichen Making-Of bedacht worden wäre, dann würde ich dir zustimmen, dass da was ungewöhnlich Unbekanntes vorgestellt wird. -
Ich finde es eher schade, dass Hollywood mittlerweile zu so einem Bollwerk des Moralismus und der political correctness mutiert ist. Die Heile-Welt-Dystopie aus DEMOLITION MAN ist nicht mehr fern...
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Nach meiner Erfahrung ist es halt meistens nur "more of the same". Ich brauche nicht jede Variation des Hauptthemas und nicht jede solide komponierte Spannungspassage auf einem Album - mir ist mittlerweile der Gesamtfluss des Albums weitaus wichtiger, auch weil ich heute deutlich weniger Zeit habe als früher, um mir aus einem Album einen persönlichen Schnitt zusammenzustellen bzw. mir die Rosinen rauszupicken. Mit 15 war mir das egal, da konnte ich mich noch problemlos ein Wochenende lang in eine komplette Filmmusik vertiefen, und mir meine eigene Edition basteln, aber heute bin ich dankbar, wenn mir jemand diese Arbeit abnimmt. Und zur Spieldauer: die meisten Instrumentalwerke seit dem Barock dauern im Schnitt 30 bis 45 Minuten - das ist eine mehr oder weniger ideale, historisch gewachsene Aufführungsdauer, die man so eben auch gut auf ein Album mit instrumentaler Filmmusik anwenden kann. (Sicher, es gibt auch 70- bis 80-minütige Sinfonien (Mahler), aber sowas war schon immer eher die (epische) Ausnahme.)
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Die Dokumentation: Score - Eine Geschichte der Filmmusik
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Filmmusik Diskussion
Naja, ist die Frage, wie man "unbekannt" definiert... Klar, der Film ist kein Marvel-Blockbuster, aber doch eine große Hollywood-Produktion mit Weltstars, die Chancen auf mehrere Oscarnominierungen hatte. -
Sicher, aber zusätzlich zu den Song-Compilations gab es oft die wunderbaren 30- bis 45-Minuten-Score-Alben von Varèse oder auch anderen Labels, die hervorragend geschnitten waren (Bernsteins WILD WILD WEST etwa, oder auch das feine Album zu Elfmans MEN IN BLACK von Columbia). Lieblos produziert waren die nie - im Gegenteil. Man gab sich Mühe, die Musik in eine genießbare Form zu bringen, statt einfach die Sessions unbearbeitet auf eine CD zu knallen. Mehr ist das letztendlich nämlich nicht, eine Komplettfassung zu veröffentlichen. Einfach copy & paste, da wird keine zusätzliche Arbeit mehr rein investiert, nur die Musikspur des Films auf CD übertragen. Ich erinnere mich an die grausamen Complete Bootlegs der 90er, etwa von Elfmans MARS ATTACKS!. Völlig unanhörbar. Wieviele dieser Meisterwerke gibt es denn, die auch über die volle Laufzeit funktionieren? Norths CLEOPATRA oder SPARTACUS funktionieren komplett, ebenso einige Großtaten von Herrmann, Waxman oder Goldsmith. Die sind aber meist auch sparsamer gescored als die wall-to-wall-vertonten Blockbuster der 90er. Je mehr Musik ein Film hat, desto mehr muss in der Regel auch für ein Sountrack-Album gestrichen werden - die oben genannten Norths, und generell die sinfonisch gearbeiteten Epen-Scores der 50er und 60er mal ausgenommen, die sind formal so geschlossen (filmbedingt), dass Setpiece and Setpiece gereiht ist, und kaum noch nachträgliches Bearbeiten notwendig ist. LOONEY TUNES und HOLLOW MAN sind schon ausgezeichnete Scores, da kulminiert noch mal einiges. Von den Scores der letzten 4 Jahre würde ich diese beiden am höchsten bewerten.
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Die Dokumentation: Score - Eine Geschichte der Filmmusik
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Filmmusik Diskussion
Kennt man alles schon aus dem "Behind the Score"-Clip, den Varèse damals zum Soundtrack-Release veröffentlicht hatte. Das haben sie für die Doku einfach größtenteils recycelt. -
Eure Errungenschaften im Juli
Sebastian Schwittay antwortete auf scorefuns Thema in Filmmusik Diskussion
Sämtliche New-York-Fundstücke: NARROW MARGIN (Bruce Broughton) - für umgerechnet 19 Euro 2 DAYS IN THE VALLEY (Jerry Goldsmith) - für umgerechnet 28,50 Euro HANOVER STREET (John Barry) - für umgerechnet 23 Euro MAGIC (Jerry Goldsmith) - hatte ich zwar schon, aber einen meiner Goldsmith-Favoriten konnte ich für umgerechnet 11 Euro (!) einfach nicht stehen lassen (dazu in neuwertigem Zustand...) JACOB'S LADDER (Maurice Jarre) - für umgerechnet 7 Euro TOUCH OF EVIL (Henry Mancini) - für umgerechnet 6,50 Euro THE BEST OF TWILIGHT ZONE Vol. 2 (Bernard Herrmann, Jerry Goldsmith, Leonard Rosenman, u.a.) - für umgerechnet 3,50 Euro SLEEPWALKERS (Nicholas Pike) - für umgerechnet 3,50 Euro PRELUDE TO A KISS (Howard Shore) - für umgerechnet 3,50 Euro -
Die Dokumentation: Score - Eine Geschichte der Filmmusik
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Filmmusik Diskussion
Habe den Film letzte Woche im Flugzeug gesehen und kann in den allgemeinen Tenor eigentlich nur einstimmen: für den Otto-Normal-Zuschauer, der Filmmusik nur mit ein paar Schlagern von Ennio Morricone und dem STAR-WARS-Thema assoziiert, ist das sicher ein schöner Einblick - für Insider hingegen ist die Doku vollkommen uninteressant. Der Film hält sich viel zu viel mit Selbstverständlichkeiten und Banalitäten auf. Dass Musik dem Film eine zusätzliche Ebene verleiht, und Dinge auszudrücken vermag, die nicht im Bild angelegt sind, ist eine belanglose Info, die ich einfach nicht auf 90 Minuten ausgewälzt brauche. Jep, fand ich auch - einer der wenigen Lichtblicke. -
Filmkomponisten-Doku: Ryuichi Sakamoto "Coda"
Sebastian Schwittay antwortete auf Ewigmorgigs Thema in Filmmusik Diskussion
Im Lincoln Center war Sakamoto letzte Woche zu einem After-Screening-Live-Gespräch eingeladen. Hatte überlegt hinzugehen, war dann aber doch zu wenig Zeit... -
Meine neueste DVD / Blu-ray
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
In New York noch günstig mitgenommen: THE NARROW MARGIN (Richard Fleischer, 1952) Sowie eine ausstehende Amazon-Bestellung: RACE WITH THE DEVIL (Jack Starrett, 1975) -
CD-Läden in New York City
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Off Topic
Ah, ist die CD tatsächlich so anders als die Musik im Film? Interessant - bin noch nicht zum Anhören gekommen... -
Wenn irgendwann etwas Geld über ist, lege ich mir das Set vielleicht mal zu.
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CD-Läden in New York City
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Off Topic
Ja, fand ihn im Film schon recht beeindruckend. Allgemein bin ich ja kein großer Broughton-Anhänger, aber seine Arbeiten für Hyams zünden auch bei mir. -
Absolut. Kann dem kaum was hinzufügen. (Und bei den Gemeinsamkeiten hast du die Filme von Peter Hyams vergessen.) Eine Auswahl von Lieblingstracks aus THE LOST WORLD fällt mir recht schwer, da ich die Musik fast durchgehend hochspannend und originell finde, da ist jeder Track ein Knaller (zumindest auf dem Ur-Album, die LaLaLand-Erweiterung kenne ich nicht). Meine allerliebsten dürften wohl sein: "Rescuing Sarah" (selbsterklärend), "The Trek" (herrlich finster; das kurz aus der Düsternis hervortretende Hauptthema ist wahnsinnig atmosphärisch gesetzt), "The Island Prologue" (Williams im Avantgarde-Modus; das wuselige Dickicht aus Holzbläsern, Percussion, Streichern und Klavier erinnert fast etwas an Lutoslawski), und natürlich die Konzertversionen "The Lost World" und "The Hunt".