Boneking

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    Williams, Newton Howard, Bernstein etc.
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    3000
  1. James Newton Howard?
  2. Gerne. Aber kein 0815 RCP Epic Sound. Das ist das genaue Gegenteil von Individualität. Dann würde Star Wars klingen wie jede andere Großproduktion..
  3. http://vi-control.net/portal/ wäre mein Tipp. Da gibt's ne Verkaufsektion...
  4. Du meinst die Diskussion RCP gut oder schlecht? Klar, ist nix neues, aber find ich jetzt auch nicht so schlimm. Ist ja irgendwie auch klar, da die meisten aktuellen Blockbuster Musiken mit RCP Sound vertont werden. Somit gibt es immer wieder frisches Futter sowohl für Fans als auch Kritiker...
  5. Also ich kann zwar bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen warum Sebastian den Film ganz gut fand. Diese B-Movie/Exploitation artige Atmosphäre, diese teilweise dreckig- brutalen und blutigen Sequenzen hatten schon was. Leider hat die ansonsten sehr geleckte und auf epic Movie getrimmte Atmosphäre meiner Meinung nicht zu den B-Movie Ideen gepasst. Und das pseudo philosophische Geschwafel zwischen David und Walter fand ich auch eher schlafinduzierend. Musik von Jed Kurzel ist mir kaum aufgefallen. Ein paar langsame Passagen waren ganz atmosphärisch, die Actionmusik aber völlig belanglos und billig zusammengezimmert...
  6. Klingt auf den ersten Hör wie eine etwas orchestralere Variante des Zimmer Sounds. Aber die typischen Zimmer Ingredienzien sind drin. Zusätzlich zum Orchester Taiko Drums, elektronische Loops, ethnische Instrumente. Natürlich dürfen die standard Zimmer Anthems und Harmonien auch nicht fehlen.. Nicht schlecht aber auch nix was man nicht so schon mal irgendwo gehört hätte. Ist in etwa wie ich es erwartet hatte...
  7. Leider gibt es im Autorenkino und bedingt in kleineren Genrefilmen fast keine großorchestralen Scores. Nicht das ich was gegen eher klein besetzte Ensembles hätte. Viel mehr im Gegenteil. Dennoch möchte ich die instrumentale Vielfalt eines großen Sinfonieorchesters nicht missen. Leider kommt da in den letzten Jahren wenig an Scores, die in Bezug auf die Farbigkeit der Instrumentierung das volle Potential eines Sinfonieorchesters ausnutzen. Viel mehr reiht sich ein Unisono an das nächste, und die Holzbläser fristen ein Schattendasein....
  8. Klar ist es schön, dass aufgrund solcher Musik Leute, die sonst nur Radiopop hören, auch an instrumentale Musik herangeführt werden, die an klassische Musik erinnert. Sicher wird das auch in dem einen oder anderen Fall dazu führen, dass jemand über diese verpoppte Klassik auch einen Zugang zu komplexeren Kompositionen wie die Sinfonien von Mahler, Orchesterwerken von Ravel, Debussy und Stravinsky finden. Aber seien wir ehrlich, die meisten werden bei der Popversion von Vivaldis vier Jahreszeiten stehen bleiben und sich nicht weiterentwickeln...
  9. Klar hat Vanessa Mae diese Strategie nicht gepachtet, ich finde schon Vanessa Maes Musik schrecklich. Verpoppte Versionen irgendwelcher Klassikhits finde ich furchtbar und kitschig. Steht bei mir auf einer Stufe mit Rondo Veniziano und David Garrett. Am besten sind Fans eben dieser Interpreten, die behaupten Klassik zu hören ;-) Nicht das man mich falsch versteht, ich mag Popmusik und es gibt auch Fälle wo klassische Musik kreativ mit Rock Musik verbunden wird, Emerson Lake and Palmer als Beispiel. Wenn man aber einfach eine klassische Komposition nimmt und einfach einen Drum Beat und ein paar Gitarren drunter legt finde ich das eher peinlich... Tina Guos Version von Wonder Woman ist da nicht ganz so schlimm weil ja die Basis schon rockig ist. Geht aber vom Prinzip und dem Marketing in eine ähnliche Richtung...
  10. Übrigens habe ich mittlerweile über ein paar Quellen erfahren(bis zu Filmscoremonthly ist es auch durchgedrungen), dass Jed Kurzel mit den orchestraleren Goldsmith Cues nix zu tun hatte sondern ein Team von Orchestrators beauftragt wurde Goldsmith's Alien Musik an den Film anzupassen. Übrig für Kurzel bleiben das Hauptthema, die zwei Actiontracks zum Schluss und diverse eher elektronische Suspensecues....Um ehrlich zu sein hätte es mich auch gewundert, wenn Kurzel, nachdem was ich von Assassins Creed gehört habe, plötzlich einen symphonischen Sound drauf hätte...
  11. Sorry, aber wie das jetzt kommerziell à la Vanessa Mae des Cellos ausgeschlachtet wird find ich ehrlich gesagt ziemlich bescheiden... Fand ich das Motiv von Hans Zimmer noch ganz nett finde ich diese "Metal" Version musikalisch überhaupt nicht ansprechend....
  12. Ist halt im Prinzip das filmmusikalische Äquivalent zu aktueller Chart Popmusik. Mit einfachsten musikalischen Mitteln Emotionen erzeugen. Dem Film ist das sicherlich dienlich, zum puren musikalischen Genuss ist mir das zu simplistisch, zu vorhersehbar und ausgelutscht und ödet mich an. Nichts gegen melodische, eingängige Filmmusik, aber das kann man auch erreichen ohne gleich einen gewissen musikalischen Anspruch über Bord zu werfen. Ein positives Beispiel wie Blockbustermusik klingen kann ist für mich Guardians of the Galaxy 2 von Tyler Bates. Da wird sicher auch das eine oder andere Klischee bedient und das Rad nicht neu erfunden. Dennoch steckt da musikalisch meilenweit mehr drin als in dem was man im aktuellen Jablonsky Score hören kann.
  13. The Best Years of our Lives von Hugo Friedhofer würde ich auch unter Americana laufen lassen. Ist stilistisch nicht unbedingt in dem energetischen Westernmodus wie ein "Die glorreichen Sieben" von Elmer Bernstein und dessen Vorbilder der Ballett Musiken von Aaron Copland geschrieben. Ist eher eine lyrische Variante der Art von Musik, die als Americana beschrieben wird. Auf jeden Fall eine fantastische Musik,die man gehört haben sollte. Gibt ne schöne "Neuaufnahme" aus den siebzigern mit dem London Philharmonic Orchestra. https://www.discogs.com/Hugo-Friedhofer-The-Best-Years-Of-Our-Lives/release/5755569
  14. Die Actiontracks sind nicht schlecht. Interessanter und komplexer als viele andere Marvel Scores, aber trotzdem eher gehobener Durchschnitt. Die emotionale Tracks sind aber wirkllich toll. Vor allem Dad ist wirklich Gänsehaut induzierend. Könnte auch gut von James Newton Howard in Hochform stammen...
  15. So habe nun auch mal reingehört. Die majestätischen von Goldsmith inspirierten Stücke sind ganz schön und haben tatsächlich einen Alienvibe. Die Actiontracks sind mir persönlich musikalisch zu un-interessant. Sicherlich im Film effektiv aber zum puren Hören zu simplistisch und monoton. Weit von den Actiontracks eines Goldenthals oder auch Horners entfernt. Das was diese Komponisten an furchterregenden Klängen aus dem Orchester rausgeholt haben kann Kurzel nicht mal ansatzweise aus dem Orchester hervorzaubern. Die orchestralen Elemente sind auf stampfende Streicherostinati und brutale Tiefblechattacken beschränkt. Viel mehr passiert da nicht. Dafür viel elektronische Percussion, Drones und elektronische Verfremdungen. Ist nicht so meins... Aber wie gesagt im Film sicherlich passend....