Boneking

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    Williams, Newton Howard, Bernstein etc.
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  1. Klar ist es schön, dass aufgrund solcher Musik Leute, die sonst nur Radiopop hören, auch an instrumentale Musik herangeführt werden, die an klassische Musik erinnert. Sicher wird das auch in dem einen oder anderen Fall dazu führen, dass jemand über diese verpoppte Klassik auch einen Zugang zu komplexeren Kompositionen wie die Sinfonien von Mahler, Orchesterwerken von Ravel, Debussy und Stravinsky finden. Aber seien wir ehrlich, die meisten werden bei der Popversion von Vivaldis vier Jahreszeiten stehen bleiben und sich nicht weiterentwickeln...
  2. Klar hat Vanessa Mae diese Strategie nicht gepachtet, ich finde schon Vanessa Maes Musik schrecklich. Verpoppte Versionen irgendwelcher Klassikhits finde ich furchtbar und kitschig. Steht bei mir auf einer Stufe mit Rondo Veniziano und David Garrett. Am besten sind Fans eben dieser Interpreten, die behaupten Klassik zu hören ;-) Nicht das man mich falsch versteht, ich mag Popmusik und es gibt auch Fälle wo klassische Musik kreativ mit Rock Musik verbunden wird, Emerson Lake and Palmer als Beispiel. Wenn man aber einfach eine klassische Komposition nimmt und einfach einen Drum Beat und ein paar Gitarren drunter legt finde ich das eher peinlich... Tina Guos Version von Wonder Woman ist da nicht ganz so schlimm weil ja die Basis schon rockig ist. Geht aber vom Prinzip und dem Marketing in eine ähnliche Richtung...
  3. Übrigens habe ich mittlerweile über ein paar Quellen erfahren(bis zu Filmscoremonthly ist es auch durchgedrungen), dass Jed Kurzel mit den orchestraleren Goldsmith Cues nix zu tun hatte sondern ein Team von Orchestrators beauftragt wurde Goldsmith's Alien Musik an den Film anzupassen. Übrig für Kurzel bleiben das Hauptthema, die zwei Actiontracks zum Schluss und diverse eher elektronische Suspensecues....Um ehrlich zu sein hätte es mich auch gewundert, wenn Kurzel, nachdem was ich von Assassins Creed gehört habe, plötzlich einen symphonischen Sound drauf hätte...
  4. Sorry, aber wie das jetzt kommerziell à la Vanessa Mae des Cellos ausgeschlachtet wird find ich ehrlich gesagt ziemlich bescheiden... Fand ich das Motiv von Hans Zimmer noch ganz nett finde ich diese "Metal" Version musikalisch überhaupt nicht ansprechend....
  5. Ist halt im Prinzip das filmmusikalische Äquivalent zu aktueller Chart Popmusik. Mit einfachsten musikalischen Mitteln Emotionen erzeugen. Dem Film ist das sicherlich dienlich, zum puren musikalischen Genuss ist mir das zu simplistisch, zu vorhersehbar und ausgelutscht und ödet mich an. Nichts gegen melodische, eingängige Filmmusik, aber das kann man auch erreichen ohne gleich einen gewissen musikalischen Anspruch über Bord zu werfen. Ein positives Beispiel wie Blockbustermusik klingen kann ist für mich Guardians of the Galaxy 2 von Tyler Bates. Da wird sicher auch das eine oder andere Klischee bedient und das Rad nicht neu erfunden. Dennoch steckt da musikalisch meilenweit mehr drin als in dem was man im aktuellen Jablonsky Score hören kann.
  6. The Best Years of our Lives von Hugo Friedhofer würde ich auch unter Americana laufen lassen. Ist stilistisch nicht unbedingt in dem energetischen Westernmodus wie ein "Die glorreichen Sieben" von Elmer Bernstein und dessen Vorbilder der Ballett Musiken von Aaron Copland geschrieben. Ist eher eine lyrische Variante der Art von Musik, die als Americana beschrieben wird. Auf jeden Fall eine fantastische Musik,die man gehört haben sollte. Gibt ne schöne "Neuaufnahme" aus den siebzigern mit dem London Philharmonic Orchestra. https://www.discogs.com/Hugo-Friedhofer-The-Best-Years-Of-Our-Lives/release/5755569
  7. Die Actiontracks sind nicht schlecht. Interessanter und komplexer als viele andere Marvel Scores, aber trotzdem eher gehobener Durchschnitt. Die emotionale Tracks sind aber wirkllich toll. Vor allem Dad ist wirklich Gänsehaut induzierend. Könnte auch gut von James Newton Howard in Hochform stammen...
  8. So habe nun auch mal reingehört. Die majestätischen von Goldsmith inspirierten Stücke sind ganz schön und haben tatsächlich einen Alienvibe. Die Actiontracks sind mir persönlich musikalisch zu un-interessant. Sicherlich im Film effektiv aber zum puren Hören zu simplistisch und monoton. Weit von den Actiontracks eines Goldenthals oder auch Horners entfernt. Das was diese Komponisten an furchterregenden Klängen aus dem Orchester rausgeholt haben kann Kurzel nicht mal ansatzweise aus dem Orchester hervorzaubern. Die orchestralen Elemente sind auf stampfende Streicherostinati und brutale Tiefblechattacken beschränkt. Viel mehr passiert da nicht. Dafür viel elektronische Percussion, Drones und elektronische Verfremdungen. Ist nicht so meins... Aber wie gesagt im Film sicherlich passend....
  9. Wo gibt es den Score denn zu hören?
  10. Hmm, würde Luke zustimmen. Was man da bis jetzt zu hören bekommt passt sicherlich zu dem wahrscheinlich auf coolness getrimmten Film. Musikalisch geht das aber in eine Richtung, die meinem Geschmack überhaupt nicht entspricht. Aber immerhin trauen die sich was...
  11. Also mir gefallen der Bates Sore von Teil 1 und nun auch von Teil 2 recht gut Würde beinahe so weit gehen, dass die mit zu den besten Marvel Scores gehören. Vor allem die emotionalen Cues sind im positiven Sinne oldschoolig, z.b. Dad. Da steckt meiner Meinung nach auch nen bisschen James Newton Howard Style drin. Einige der Actioncues klingen aber manchmal ein bisschen nach Junkie XL Mad Max Temptrack...
  12. Jo mal gucken. Rogue One hat mir gut gefallen, Force Awakens ja weniger. Mal gucken ob der Rian die Story in eine neue Richtung pushen kann oder ob er der Copycat Strategie eines J.J. Abrahams treu bleibt....
  13. Aber irgendwie auch ziemlich simplified.. Na ja mal abwarten aus 30 Sekunden kann man noch nix schließen...
  14. Irgendein Music Editor, der an Alien Convenant gearbeitet hat, schrieb eine Twitter Nachricht, dass der Score huge und scary werden wird. Also vielleicht doch großes Orchester. Auch wenn das LCO eher kleiner besetzte Musiken aufgenommen hat, gab es dennoch Konzerte von denen, die mit vollem Orchester aufgeführt wurden. Im Gegensatz zu den anderen Kurzel Scores wurde Alien zudem von Cliff Masterson dirigiert, der ein erfahrener Studio Orchester Dirigent ist. Könnte also eventuell dafür sprechen, dass der Score etwas größer und komplexer ausfällt als die anderen Kurzel Scores. Im Gegensatz zu den anderen Kurzel Scores ist diemals auch James Seymour Brett als Orchestrator vorbei, der selber ja auch eher für großorchestrale Scores bekannt ist. Vielleicht wird der Score doch großsinfonisch. Lass mich mal überraschen...
  15. Nehmen wir an das Forum wird tatsächlich geschlossen(was ich nicht hoffe) dann werden hier ja Unmengen an tollen Informationen und Diskussionen für immer verloren sein. Oder gibt es eine Möglichkeit den Inhalt des Forums irgendwie zu speichern und auf eine andere Art zu Verfügung zu stellen?