Boneking

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  1. Ist halt wieder so nen Marketinggedöns...
  2. Also ich fand Valerian eher unterer Durchschnitt. Tolle Bilder(wenn auch arg künstlich, Cgi halt), solider Score und den einen oder anderen witzigen Moment. Storytechnisch aber katastrophal. Null Dramaturgie. Eine Actionszene an die andere gepappt ohne größeren Verschnaufpausen. Dadurch total episodenhaft. Kein dramaturgischer Faden. Folge: Null Spannung. Wer so was spannend findet, hält auch Alarm für Kobra elf für eine spannende Serie. Übrigens fand ich die romantischen Sequenzen so klischeehaft, dass die für mich überhaupt nicht in den ansonsten so abgedrehten Film passten. Also das die Cgi super glaubwürdig sein soll und man nicht auseinander halten kann was ein echter Schauspieler sein soll und nicht kann ich nicht bestätigen. Man sieht sofort dass es sich um CGI handelt , um ziemlich künstlich aussehende. Das fünfte Element halte ich übrigens für weit besser. Also nicht was vergleichbares erwarten auch wenn es Parallelen gibt.
  3. Fand gerade diese Szenen nicht sehr überzeugend. Grenzte für mich schon an overacting. Mag aber auch daran liegen, dass der restliche Film so steril und kühl (wie übrigens alle Nolan Filme imho) wirkt, dass jedes bisschen Emotion plötzlich völlig übertrieben wird. Ich glaube ich habe es schon mal geschrieben. In irgendeiner Kritik über Interstellar hat ein Kritiker geschrieben, dass die emotionalen Szenen von Nolan so inszeniert wurden, als ob dort ein Autist am Werke wäre. Also nach Schema F ohne das Gefühl zu haben, dass Nolan begreift was die Emotion zu bedeuten hat..
  4. Das hat da nix mit zu tun. Ich mag ja auch einige Sachen von Hans Zimmer. Interstellar hat mir z.B. gut gefallen. Ich mag halt die PR und den Hype um ihn nicht. Ist immer so aufgeblasen bzw. es wird so getan, als ob hier ein neuer Mozart am Werke wäre. Und das ist er definitiv nicht. Ist ein guter Handwerker und hat ein gutes Gespür dafür was ankommt. Und PR kann er wie gesagt auch sehr gut. Die Presse nimmt das ja dann auch dankbar auf...
  5. Haha.. Da muss ich dir Recht geben. Was einem da als brilliante Idee verkauft wird und als den Einfall des Jahres ist schon lustig. Viel schlimmer jedoch, dass die ganzen Kritiker den ganzen Quatsch auch noch beklatschen...
  6. Es wird ja von einem kleinen Instrumentenensemble + Synths geredet. Die, die die Stargate Soundtracks kennen: Sind die Liveinstrumente nur Solo Instrumente und handelt es sich um kleine Instrumentengruppen wie Blechbläser und Streicher?
  7. James Newton Howard?
  8. Gerne. Aber kein 0815 RCP Epic Sound. Das ist das genaue Gegenteil von Individualität. Dann würde Star Wars klingen wie jede andere Großproduktion..
  9. http://vi-control.net/portal/ wäre mein Tipp. Da gibt's ne Verkaufsektion...
  10. Du meinst die Diskussion RCP gut oder schlecht? Klar, ist nix neues, aber find ich jetzt auch nicht so schlimm. Ist ja irgendwie auch klar, da die meisten aktuellen Blockbuster Musiken mit RCP Sound vertont werden. Somit gibt es immer wieder frisches Futter sowohl für Fans als auch Kritiker...
  11. Also ich kann zwar bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen warum Sebastian den Film ganz gut fand. Diese B-Movie/Exploitation artige Atmosphäre, diese teilweise dreckig- brutalen und blutigen Sequenzen hatten schon was. Leider hat die ansonsten sehr geleckte und auf epic Movie getrimmte Atmosphäre meiner Meinung nicht zu den B-Movie Ideen gepasst. Und das pseudo philosophische Geschwafel zwischen David und Walter fand ich auch eher schlafinduzierend. Musik von Jed Kurzel ist mir kaum aufgefallen. Ein paar langsame Passagen waren ganz atmosphärisch, die Actionmusik aber völlig belanglos und billig zusammengezimmert...
  12. Klingt auf den ersten Hör wie eine etwas orchestralere Variante des Zimmer Sounds. Aber die typischen Zimmer Ingredienzien sind drin. Zusätzlich zum Orchester Taiko Drums, elektronische Loops, ethnische Instrumente. Natürlich dürfen die standard Zimmer Anthems und Harmonien auch nicht fehlen.. Nicht schlecht aber auch nix was man nicht so schon mal irgendwo gehört hätte. Ist in etwa wie ich es erwartet hatte...
  13. Leider gibt es im Autorenkino und bedingt in kleineren Genrefilmen fast keine großorchestralen Scores. Nicht das ich was gegen eher klein besetzte Ensembles hätte. Viel mehr im Gegenteil. Dennoch möchte ich die instrumentale Vielfalt eines großen Sinfonieorchesters nicht missen. Leider kommt da in den letzten Jahren wenig an Scores, die in Bezug auf die Farbigkeit der Instrumentierung das volle Potential eines Sinfonieorchesters ausnutzen. Viel mehr reiht sich ein Unisono an das nächste, und die Holzbläser fristen ein Schattendasein....
  14. Klar ist es schön, dass aufgrund solcher Musik Leute, die sonst nur Radiopop hören, auch an instrumentale Musik herangeführt werden, die an klassische Musik erinnert. Sicher wird das auch in dem einen oder anderen Fall dazu führen, dass jemand über diese verpoppte Klassik auch einen Zugang zu komplexeren Kompositionen wie die Sinfonien von Mahler, Orchesterwerken von Ravel, Debussy und Stravinsky finden. Aber seien wir ehrlich, die meisten werden bei der Popversion von Vivaldis vier Jahreszeiten stehen bleiben und sich nicht weiterentwickeln...