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Lars Potreck

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  1. Da ich am Wochende nach langer Zeit mal wieder The Sorcerer's Apprentice geschaut habe, hatte ich heute mal wieder Lust auf den dazugehörigen Score. Komponiert wurde er von Trevor Rabin. Zusätzliche Musik steuerten Paul Linford und David Reynolds bei. Vor allem hat David Reynolds viel zu diesem tollen Score beigetragen, da er überwiegend für die Actionszenen verantwortlich war. Der Score ist überwiegend orchestral gehalten mit einigen Elektronik Passagen, vielen Momenten für diverse Gitarren und bombastische Chor Momente. Stilistisch geht der Score durchaus in die National Treasure Richtung, nur ist die Action hier diesmal überwiegend orchestral und nicht so chaotisch mit Elektronik und Rockmusik Passagen durchsetzt, außer die Car Chase. Aber das ist auch ein sehr geiler Track, weil Trevor hier das Helden Thema und das Bösewichts Motiv gegeneinander kämpfen lässt. Trevor hat hier wieder ein wundervolles Hauptthema komponiert, das vielfältig eingesetzt wird. Heroisch, traurig, gefühlvoll und auch mal leicht fröhlich verspielt. Das Gitarren Thema für die romantischen Momente ist ebenfalls wunderschön und es zeigt, weshalb Trevor mein Lieblingskomponist ist. Leider ist die beste Version des Themas nicht auf dem offiziellen Album zu hören. Das Thema des Bösewichts ist ein rhythmisch cooles Motiv, das sofort ins Ohr geht. Hat jedoch auch etwas von National Treasure. Die ruhigen thematischen Momente sowie die Action Tracks sind klare Highlights, wenn man Rabins Musik mag. Der Chor ist an etlichen Stellen ebenfalls wunderbar eingesetzt. Hier und da hört man auch etwas Sound Design, welches sich aber in die restliche Musik gut einfügt. Es kommt in bedrohlichen Momenten zum Einsatz, ist aber dennoch anhörbar. Zum offiziellen Album muss ich sagen, dass der Klang weniger gelungen ist. Die Tracks sind mit Bass "aufgemotzt", wobei das Orchester leider etwas untergeht und sich der Klang hier und da künstlich bzw. billig anhört. Die Recording Sessions hat einen viel besseren Klang. Das Orchester klingt detailierter und nur das Schlagwerk hat entsprechenden Wumms. Rabin wird ja oft vorgeworfen, dass man das trotz des Orchesters alles künstlich und billig klingt. In der Recording Sessions hört man ganz klar das Orchester und den Chor raus. Keine Ahnung weshalb die offiziellen Alben oft so schlecht abgemischt sind. Die Zusammenstellung des offziellen Albums ist ansich gelungen und präsentiert den Score ausreichend, aber dennoch fehlen etliche wirklich gelungene Tracks. Vor allem Action Passagen. Ich muss sagen, mir gefällt der Score sehr. Er bietet alles was ich mir von einem Rabin Score erhoffe. Tolle prägnante Themen, schöne gefühlvolle Momente sowie coole Orchester Action mit heroischen Chor Momenten. In diesem von Paul Linford komponierten Track hört man Trevors schönes Romantik Thema für Klavier und Gitarre, Leider nur in einer verkürzten Version. Natonal Treasure Vibes sind auch rauszuhören. Hier kann man schön das coole Bösewichts Motiv hören, wobei es sogar 2 Motive sind. Dies ist eins der Action Highlights, komponiert von Reynolds und Rabin. Es enthält das heroische Helden Thema, die leicht rockige Version des Bösewicht Motivs sowie das bombastische Orchester-Chor Finale des Helden Themas. Zum Schluss gibt es noch die dramatische Version des Helden Themas, die auf einer leicht fröhlichen Note auf der Gitarre endet. Die Track Reihenfolge auf dem Album ist leider wieder misslungen. Auf David Reynolds' Webseite kann man sich 3 Tracks anhören, von denen 2 unveröffentlicht sind. Hier hört man meiner Meinung nach schon den Klang Unterschied, den ich hier als besser erachte als auf dem offiziellen Album. Reynolds hat auch noch zu 3 weiteren Rabin Scores zusätzliche Musik beigesteuert. Hörbeispiele gibt es auch dazu. https://www.davidreynolds.net/the-sorcerers-apprentice
  2. Der Film soll ca. 375 Millionen inklusive Werbung gekostet haben. Dann müsste er schon 1 Milliarde machen, um Gewinn zu machen.
  3. Letztlich zeigt sich in den Bewertungen doch nur, dass es rein subjektiv nach Geschmack geht. Es wäre auch anmaßend angeblich "objektiv beurteilen" zu wollen, ob der Score langweilig ist, nicht/zum Film passt oder nicht/auf CD was taugt. Für mich klingt der Score wie der Film (den Trailern nach) und zumindest die vorherigen Nolan Filme aussehen. Kühl, steril und funktional. Andere werden durch die Musik total ergriffen sein. Niemand kann objektiv beurteilen, was von beidem nun tatsächlich zutrifft.
  4. Ich höre nach langer Zeit mal wieder den Score zu Race To Witch Mountain, komponiert von Trevor Rabin mit zusätzlicher Musik von Paul Linford. Diesmal habe ich die Musik in der Filmreihenfolge gehört und der Flow gefiel mir gleich besser. Als die Musik rauskam, gefiel mir der Score nur so lala, was vor allem an dem Syth Sound in etlichen Tracks lag, überwiegend in den Actionparts. Ich habe den Score diesmal laut und über Kopfhörer gehört. Und ich muss sagen, die Musik gefällt mir diesmal wesentlich besser als damals. Der Synth Sound ist immer noch vorhanden, aber das Orchester und der Chor sind ausgezeichnet rauszuhören. Das Problem ist halt, das Orchester und Synths oft gemischt sind und der Klang auch dort manchmal etwas künstlich klingt. Aber über Kompfhörer klingt die Musik gleich besser und ich finde, der Score hat einige richtig coole Passagen. Das "Adventure" Haptthema ist ein schönes heroisches Thema im Rabin Stil und auch das generelle Hauptthema find ich sehr catchy. Paul LInford war für die "Escape" Stücke verantwortlich und diese haben den künstlichen Synth Sound, weil er hier auf seinen Stil aus dem Video Game Need For Speed: Most Wanted zurückgriff. In diesen Stücken sind höchsten die Streicher echt. Rabins Actionstücke gefallen mir besser, weil hier Orchester, Chor und Synth Drums annehmar gemixt sind und Trevor auch sein Actionmotiv und das heroische Thema verwendet. Alles in allem ist das meiner Meinung nach ein etwas unterschätzter Score, der durch seinen Digital Release etwas unter seinem künstlichen Klang leidet. Über Kopfhörer hört man, dass die Musik in der Orchestrierung mehr Details bietet, als der "normale Klang" vermuten lässt. Ich muss sagen, irgendwie doch ein geiler Score. Beim catchy Main Title muss ich irgendwie immer mitwippen. Drückt dem Film schon sehr den musikalischen Stempel auf. Hier wird schön das Adventure Thema mit Orchester und Chor angedeutet. Hier hört man das Synth Motiv des Bösewichts und am Ende wird das Adventure Thema schön mit Orchester und Chor ausgespielt. Die Action geht hier ähnlich weiter, wobei das Orchester neben der Elektronik noch etwas abwechslungsreicher eingesetzt wird. Und das klassisch heroisch emotionale Rabin Finale voll ausgespielt. Die mp3 Tracks klingen besser als die YouTube Versionen, die für meinen Geschmack etwas dünn klingen.
  5. Er hat auch zu OUTCAST: A New Beginning die Musik geschrieben.
  6. Zumindest hatte Jablonsky sehr viel Unterstützung. Und schau Dir doch Armageddon und Pearl Harbor an.
  7. Ich denke es lag an der Zeit und Michael Bay. Rabin erzählte in einem Interview, dass Bruckheimer ihn fragte, ob er Pirates 1 oder Bad Boys II machen wollte, weil die Zeit bei beiden Projekten schon knapp war. Er entschied sich dann für Bad Boys II. Mancina verließ den Film, weil Michael Bay einfach nicht mochte was Mancina komponierte. Mark fand es dann im Nachhinein schon etwas komisch, dass "etliche" Sachen von ihm dennoch verwendet wurden. Michael Bay ist in Sachen Filmmusik ein schwieriger Typ. An welchem Michael Bay Film haben nicht zig Komponisten mitgewirgt? Nur bei Bad Boys hielt sich das in Grenzen. Was wohl aber auch daran lag, dass da noch Simpson und Bruckheimer sich um den Score kümmerten. Bay blieb da noch außen vor. Ich find Film und Score spitze. Passt beides für mich wie Arsch auf Eimer. Hat aber auch viel mit Geschmack zu tun. Ich kann auch verstehen, wenn man diesen Scorestil nicht mag.
  8. Bei Con Air gibt es eine genaue Auflistung, in der bei 15 Titeln Mancina und Rabin gelistet sind und bei den restlichen 2 nur Rabin. Ich weiß aber nicht, wie genau diese Zuordnung ist. Rabin erzählte damals in einem Interview, dass Mancina nicht viel gemacht hat und Bruckheimer ihm deswegen eigentlich nicht den Credit geben wollte. Bezüglich Guantanamo. Ich hab die Szene nochmal bei YouTube nachgeschaut. Ist meiner Meinung nach die Filmversion. Die Alternates klingen doch etwas anders. Ich bin auch immer wieder vom Klang des Albums begeistert. Der ist dermaßen detailiert. Man hört die feinsten Nuancen, wie auch zum Beispiel beim Stück Guantanamo.
  9. Mancina hatte schon Probleme bei Bad Boys 1, wobei da hautsächlich mit Simpson und Bruckheimer. Bei Con Air soll es ja auch Probleme gegeben haben, weil er das Projekt recht früh verließ und Bruckheimer ihm deshalb den Credit nicht geben wollte. Daher war es auch so überraschend, dass man ihn für Bad Boys II wieder anfragte. Ich denke Mark hatte einfach keine Lust auf den Stress mit Bay und Bruckheimer. Und wenn man sieht, wer letztlich am Score alles mitwirkte, hat Mark aus seiner Sicht wohl alles richtig gemacht. Wobei ich sein Thema auch recht cool finde. Ich bin auch überrascht, wie viel doch von ihm im Score vorhanden ist. Ich denke der Score präsentiert die Filmversionen der Tracks. Tapia has Syd ist definitiv die Filmversion und hier sind die Übergänge klar rauszuhören, wobei es für mich dennoch passt. Harte Übergänge sind es ja nicht und zur Szene passt die Version trotzdem super, auch wenn mir die Alternate 2 ingesamt besser gefällt, da die tatsächlich "rund" ist.
  10. Das ist letztlich das einzig entscheidende, denn der Film bildet schlicht die Grundlage für die Musik. Ob die Musik dann für jeden einzelnen auch separat als Höralbum funktioniert ist rein subjektiv. Die Musik kann objektiv perfekt für den Film sein, aber subjektiv nicht für jeden als Höralbum taugen. Ganz ehrlich, der Durschnittskinogänger würde wahrscheinlich behaupten, dass Filmmusik überhaupt nicht als Höralbum taugt. Ich kann nachvollziehen, was Du mit verstehen meinst. Wie schon oft erzählt, hatte The Bourne Identity zuerst für mich überhaupt nicht gezündet. Als ich dann aber den Film sah und die Musik "in Aktion" erlebte, hat irgendwas Klick gemacht in mir. Auf einmal fand ich die Musik richtig geil. Ausschlaggebend war damals das Stück Escape from Embassy. Problematisch ist natürlich immer auch, dass man oft schon mit einer entsprechenden Erwartungshaltung rangeht. Nicht mal von der Qualität her, sondern schon rein stilistisch. Somit ist man oft auch einfach selbst schuld.
  11. Hier die Trackliste der LLL Edition inkl. wer an welchem Titel beteiligt war. CD1 – SCORE PRESENTATION 01 – The Fan – Interview Request (2:39) Hans Zimmer, Jeff Rona 02 – Selling Montage (1:06) Hans Zimmer 03 – Hospital (1:01) Hans Zimmer 04 – Primo/Bob Collide – Bobby Rayburn Bats (5:33) Hans Zimmer, Harry Gregson-Williams 05 – Back To Stadium – Forgive Me (3:45) Hans Zimmer, Harry Gregson-Williams 06 – Gil Gets Sacked (6:40) Hans Zimmer 07 – Bob Strikes Out (2:01) Hans Zimmer, Harry Gregson-Williams 08 – Precious Touch (1:31) Harry Gregson-Williams 09 – Primo In/Bobby Out (1:47) Hans Zimmer, Harry Gregson-Williams 10 – Bobby Hits Again (1:33) Hans Zimmer, Harry Gregson-Williams 11 – Shit Head (1:04) Hans Zimmer 12 – Gil Saves Son – Thank You (3:30) Hans Zimmer, Jeff Rona 13 – Fans Are Losers (0:50) Hans Zimmer, Jeff Rona 14 – Stopped Caring (5:34) Hans Zimmer 15 – What Do You Want? (4:15) Hans Zimmer 16 – A True Fan (2:20) Hans Zimmer 17 – Coop Dies (2:07) Hans Zimmer 18 – Stadium In The Sky – Game Resumes (13:42) Hans Zimmer CD2 – BONUS TRACKS 01 – The Fan Suite (Hans’ Original Sketchbook) (10:21) Hans Zimmer 02 – Letting Go – Terence Trent D’Arby (6:56) Hans Zimmer, Terence Trent D’Arby 03 – Out Of Time (3:28) Ryeland Allison 04 – The Fan Suite (Remix) (7:40) Hans Zimmer, Ryeland Allison 05 – Sacrifice (Original Album Suite) (19:07) Hans Zimmer
  12. Würdest Du bitte näher erläutern, welches thematische Kernmaterial Du eher Harry als Hans zuordnen würdest? Gleich das erste Stück enthält das Hauptthema. Und dieses Stück wurde von Zimmer alleine komponiert. Man hört es ja auch eindeutig raus, dass es ein Zimmer Thema ist.
  13. Von 26 Titeln war Zimmer an 7 nicht beteiligt. Und wenn man sich dann noch die Länge dieser 7 Titel anschaut, würde ich das jetzt nicht beträchtlich nennen. Von den ca. 76 Minuten sind ca. 60 ganz alleine von Zimmer.
  14. Ich weiß es nur für National Treasure: Book of Secrets. Da war Trevor Rabin für die Albumzusammenstellung mit verantwortlich. Da sehr spät entschieden wurde, dass es ein Album geben soll, war leider nicht mehr genügend Zeit, ein vollwertiges Album zusammenzustellen. Daher gibt es den Score leider nur Digital mit einer sehr kurzen Laufzeit von ca. 22 Minuten.
  15. Bestes Beispiel ist die Live Action Verfilmung von Schneewittchen. Ich find den Film richtig gut. Tolle Atmosphäre, schöne Musik und gelungene Songs und auch den Hauptcast find ich gut. Die etwas andere Interpretation störte mich nicht, da sie für mich sinnig umgesetzt wurde. Die Diversität im Cast hat mich letztlich nicht gestört, aber ich fand sie teilweise dennoch befremdlich und vor allem aufgesetzt. Schneewitchen hat für mich optisch letztlich gepasst und schauspielerisch und gesanglich ebenfalls. Aber was die Komparsen anging fand ich das schon grenzwertig. Latinos, Schwarze und Asiaten laufen und tanzen in einem mittelalterlichen Deutschland durchs Bild und haben auch noch deutsche Namen. Ich hab mir dann einfach gesagt....ach was solls, das Gesamtpaket stimmt ja. Aber das hier Politik und Ideologie zwanghaft durchgedrückt wurden ist offensichtlich. In Mulan wurden ja auch alle Figuren mit Asiaten besetzt. Ist ja auch eine fiktive Geschichte. Da hat man sich dann komischerweise wieder nicht getraut, chinesische Figuren mit Latinos, Schwarzen und Weißen zu besetzen.
  16. Finde ich nicht, denn es zeigt wie genau beim Casting darauf geachtet wurde, dass die Figuren mit Leuten besetzt wurden, die auch halbwegs ins Setting passen. Man nehme z.Bsp. King Arthur aus 2004. Der Hauptcast bestand fast ausschließlich aus Europäern und davon überwiegend aus Engländern. Es wurde entsprechend der Figuren und des Settings gecastet. Das es keine griechischen Stars, geschweige denn Hollywood Stars gibt, da kann nun niemand was dafür.
  17. Bei Troja sind im Hauptcast 7 Leute aus Europa (Deutschland, Irland, England), 2 aus Australien und 1 aus Amerika. Bei The Odyssey sind im Hauptcast bzw. unter den sehr bekannten Darstellern 6 aus Amerika/Kanada, 2 aus England, 1 aus Südafrika und 1 aus Kolumbien.
  18. Es ist natürlich nachvollziehbar, dass die wichtigsten Rollen nicht mit Griechen besetzt wurden, denn es gibt schlicht keine griechischen Hollywood Stars, die die Leute ins Kino locken würden. Jedoch hat man es z.Bsp. bei Troja immerhin geschafft, den Großteil der wichtigsten Rollen mit Europäern bzw. Australiern zu besetzen. Da gab es nur 2 Amerikaner. Bei The Odyssey sieht das schon anders aus. Da laufen mehrere Amerikaner durchs Bild und letztlich wurden nur 2 Europäer besetzt.
  19. Es gibt schon eine CD Veröffentlichung und sie ist wieder im DVD-Format. https://arksquare.net/detail.php?cdno=THCA-60299
  20. EUPHORIA: SEASON 3, Hans Zimmer Den Score find ich richtig cool und recht ungewöhnlich für Zimmer.
  21. FRIEREN: BEYOND JOURNEY'S END: SEASON 2, Evan Call Toller Orchester Score mit wundervollen Themen, einen leicht nordischen Einschlag und atmosphärischen Chor Passagen.
  22. Richtig. Selbst wenn er es nicht kann, könnte es ja dennoch sein, dass Winnipeg auf der emotionalen Ebene dennoch mehr "Spaß" macht als der Williams Score. Aber da den höchswahrscheinlich nicht alle sich anhören werden, fällt er hinten weg. Und wie Du schon sagtest, nicht jeder kann sich aus unterschiedlichen Gründen alles anören, aber den Williams hören sich definitiv alle an. Denn letztlich wird hier der beliebteste Score gewählt, nicht der qualitativ beste.
  23. Aber vielleicht ist der Film ja gar nicht in dem Sinne episch, wie man es sich bei dem Filmtitel erhofft. Manchmal ändert sich die Meinung zu einem Soundtrack auch erst nach Sichtung des Films und wie die Musik im Filmkontext funktioniert. Selbst das heißt dann aber immer noch, dass die Musik auf Album gefällt. Der Fehler als Filmmusik Fan ist zu glauben, dass JEDER Score auch für JEDEN als Höralbum zu funktionieren hat.
  24. Da sieht man mal wie weit die denken, wenn die sowas raushauen. Theoretisch hätte man Göransson mit dem Widerspruch gleich konfrontieren müssen.
  25. Das ist nun aber auch wieder eine Anmaßung die niemanden zusteht. Wer was gut findet und sich 2 h anhört entscheidet jeder selbst. Da gibt es keine objektive Instanz, die darüber urteilt. Ich bin bisher zum Stück Troy gekommen. Das für mich einfallsloseste Stück bis dahin. Davor gibt es für mich aber durchaus etliche Passagen, die ich ganz reizvoll finde, da sie atmosphärisch sind und mir das Zusammenspiel der Instrumente gefällt. Die Elektronik ist sehr gewöhnungsbedürftig, wobei ich mir das mit Nolans Bildern durchaus funktional vorstellen kann. Ob es tatsächlich passt, werde ich erst in einigen Monaten sehen. 2h Laufzeit halte ich in diesem Fall als Höralbum aber auch zu viel, wobei wie gesagt das jeder für sich entscheidet. Für mich ein Score, für den man in Stimmung sein muss. Es ist aber jetzt auch kein Score, der mich freudig auf den nächsten Göransson Score oder den nächsten Score für einen Nolan Film hoffen lässt. Als Höralbum finde ich ihn aber bisher zumindest reizvoller als Inception und erst recht als Interstellar.
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