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Geschenk Rescuers down under (Bruce Broughton)
Lars Potreck antwortete auf peter-anselms Thema in Flohmarkt
super...da freu ich mich aber. vielen Dank für die tolle aktion peter. es wurden wirklich sehr schöne scores vorgestellt, von denen ich die meisten kenne und ebenfalls sehr schätze. die idee von juergen begrüße ich ebenfalls. da gibt es ja etliches, was man noch vorstellen kann. -
Geschenk Rescuers down under (Bruce Broughton)
Lars Potreck antwortete auf peter-anselms Thema in Flohmarkt
bei animationsfilmscores zu entscheiden ist keine leichte aufgabe, da ich etliche habe, die mir ausgezeichnet gefallen. es gibt keine spezielle number 1, james horner wurde schon genannt und daher habe ich mich für einen zeichentrikfilmscore von david newman entschieden, der zugleich auch einer meiner lieblingsanimationsfilme ist. die rede ist von ANASTASIA. ANASTASIA - Score by David Newman, Songs by Lynn Ahrens & Stephen Flaherty den film hab ich mit meiner mutter damals im kino gesehen. ich war zwar schon einer der "älteren" kinder dort, aber animationsfilme begeistern ja alle altersgruppen. der film begann und sofort fiel einem nicht nur der tolle animationsstil auf, sondern auch der pompös thematische score von david newman. der film startet mit dem stück Prologue, gleich ein erstes highlight im film. beginnen tut das stück mit einer pompös klassischen tanzmusik, passend zur szene, wechselt dann aber in das melancholische titelstück Once Upon In December von ahrens und flaherty. schön eingebunden von newman. danach gehts dramatisch mit der untermalung des palastangriffs weiter. mir gefallen die motive und der leicht russische einschlag, den newman hier komponiert hat. hinzu kommen tolle chorpassagen die die dramatik intensivieren. dabei immer melodisch und rhythmisch. tolle untermalung und toller einstieg in den film. ein weiteres scorehighlight ist für mich das stück Kidnap and Reunion, in dem newman action und emotionen gekonnt verbindet. der kurze actionpart zu beginn hat ein sehr schönes motiv und das schlagwerk sorgt für ordentlich wumms. danach gehts emotional weiter und hier zeigt sich newmans händchen für wunderschöne gefühlvolle themen. der reunion part ist ausgezeichnet gelungen und das dort gespielte thema wird öfters im score variiert. wie gesagt, hat newman bei den ruhigen passagen ganze arbeit geleistet und ein weiteres beispiel dafür ist das stück Reminiscing With Grandma orchester, klavier und chor unterstreichen die szene ausgezeichnet. newman verwäbt auch gekonnt die melodien der songs Once Upon... und Journey To The Past mit seinem score. eine sehr gelungene zusammenarbeit der songs mit dem score. songmäßig ist Once Upon...das hauptkernstück, jedoch gefallen mir stücke wie A Rumor In St. Petersburg (toller spaßiger opener mit den credits), das leicht poppig abgedrehte In The Dark Of the Night des Bösewichts und das stück A Journey To The Past noch etwas besser. vorallem Journey... zum einen untermalt es die die optische reise anastasias nach St. Petersburg ausgezeichnet und zum anderen hat es einfach eine schöne positive melodie. die ersten 30 sekunden des stückes finde ich einfach spitze und stimmen wunderbar auf die szene ein. passt perfekt zur russischen winterlandschaft wie in der szene zu sehen. der film ist sicherlich historischer unfug, aber die animationen, die charaktere, die geschichte und wie sie erzählt wird und der score sowie die songs sorgen für einen sehr unterhaltsamen filmabend. all dies lässt einen für 90 minuten in die welt eintauchen und das abenteuer erleben. und der soundtrack gibt auch losgelöst vom film all dies wieder. -
warum?
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da schau ich lieber nochmal Spirit: Der wilde Mustang. das grundszenario ist gleich und vorallem wird hier in 80 min etwas geschafft, was spielberg leider nicht in 140 min schafft. das pferd in den mittelpunkt zu rücken und trotz eines kinderfilms die schrecken der gewalt und strapazen eindringlich zu zeigen ohne durch wegblendung das ganze zu verwässern. wenn man denn schon so ein szenario wählt, sollte man kein zuckerwatte manipulationskino draus machen. hansis score mag simpel gestrickt sein und auch ne spur zu synthy mäßig, aber die melodien sind immerhin eindringlich und vermitteln etwas. davon ist williams musik leider weit entfernt. spielberg ist eigentlich jemand, der tatsächlich geschichten gut erzählen, wenn auch immer nur politisch korrekt. aber bei War Horse gilt tatsächlich, style over substance. noch nie bei ihm erlebt und hier fährt er gleich volle geschütze auf. aber hat ja bei den meisten funktioniert. von daher, wieder alles richtig gemacht.
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ach ja, diese pathos triefende szene...optisch eindrucksvoll, dramaturgisch eine verfehlung schon aus diesem grund, weil spielberg es davor nicht schaffte eine nähere bindung zwischen zuschauer und pferd aufzubauen. somit verpufft dieser dramatische "höhepunkt" im nichts. die etappen wurden schlicht zu kurz, zu episodenhaft gehalten, um zum zuschauer überhaupt irgendwas aufbauen zu können und näher zu bringen, weder zu den figuren noch zum pferd. da war die allerste angriffsszene, als das pferd zur 2. etappe überging, wesentlich intensiver in szene gesetzt. das einzige highlight im ganzen film.
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welche war das?
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die beziehung zwischen pferd und dem jungen hat spielberg leider überhaupt nicht vernünftig rüberbringen können. das ganze ließ mich dermaßen kalt. technisch war das alles sicher kompetent inszeniert, mal abgesehen von einigen wirklich kitschigen passagen, aber sowas hätte sogar michal bay inszenieren können. außen hui, innen pfui. mit tintin 2 äußerst sehr schwache filme von spielberg in dem jahr.
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der film hat leider meiner meinung nach einige eklatante makel, die nicht mal mehr mit geschmack zu rechtfertigen sind. die erzählstruktur ist völlig misslungen. da sollen jahre ins land vergangen sein und es kommt einen vor wie wochen. die schrecken des krieges werden in einer weichspülversion gezeigt und noch so "edel" gefilmt, dass die dramatik der szenerie völlig flöten geht. ganz zu schweigen vom total künstlichen roten himmel. noch kitischiger und fehl am platz gehts nicht. williams hat das ding mal wieder völlig "overscored" und so schön ich auch einfache themen finde, hier haben sie gar nix zur atmosphäre beigetragen. ganz schwacher spielberg film, der nicht weiß was er sein will.
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Lars Potreck antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
zur nacht gibt es The Human Experience - Thomas Bergersen zu dieser dokumentation hat thomas bergersen einen sehr eindringlich melodischen score komponiert mit einem starken hauptthema las grundpfeiler, welches er während des score ansprechend variiert. bergersen verwendet das ganze orchester, jedoch auch soloinstrumente, solovocals und verschiedene chöre (von klassisch bis afrikanisch ist alles dabei). das digitale albumrelease enthält hauptsächlich songs, glücklicherweise jedoch auch 6 scorestücke von bergersen, allesamt wunderschön. ich wünschte thomas würde mehr filme vertonen. hier mal eine kleine sehr gelungene suite, die glaub ich unser thomas nofz erstellt hat. -
da kann man ja halb bollywood aufzählen. hier werden ja sogar in actionfilmen gesangs- und tanzeinlagen eingebaut. daher hier 2, die mir sehr gefallen, ebenso die musik und dann noch eine tanzszene aus einem hollywood actionfilm
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Veröffentlichung Hollywood Records: Thomas Newman - BRIDGE OF SPIES
Lars Potreck antwortete auf Stempels Thema in Scores & Veröffentlichungen
hätte williams so melodisch komponiert wie newman, würdest du den bestimmt öfter hören. alleine das stück Homecoming entschädigt dafür, dass williams den film nicht vertont hat. der score klingt sicherlich sehr mainstreammäßig, aber seine wirkung wird er sicherlich nicht verfehlen, auch wenn newman thematisch wohl dosiert arbeitet. die blechbläserpassagen haben tatsächlich williams qualität und thematisch kann newman locker mit williams mithalten. ein zurückhaltender und gleichzeitig eindringlicher score. das hauptthema, obwohl typisch newman (aber nicht ausgetreten) ist der burner. ob mit klavier, streichern, blechbläsern, gitarre oder alles zusammen, es klingt fantastisch. bin nicht traurig, dass es kein williams score ist, zumal er thematisch nicht besser gewesen wäre. -
STAR WARS: THE FORCE AWAKENS (DAS ERWACHEN DER MACHT) von J.J. Abrams
Lars Potreck antwortete auf Souchaks Thema in Film & Fernsehen
um ehrlich zu sein sieht mir harrison ford schon viel zu alt für diese haudegen rolle aus. aber vielleicht haben er und carrie fisher ja auch die oma/opa rollen im film abbekommen. man weiß es ja gar nicht. -
STAR WARS: THE FORCE AWAKENS (DAS ERWACHEN DER MACHT) von J.J. Abrams
Lars Potreck antwortete auf Souchaks Thema in Film & Fernsehen
sieht nach nem unterhaltsamen weltraumabenteuer aus. wird auf dvd bestimmt gesichtet. -
Veröffentlichung Hollywood Records: Thomas Newman - BRIDGE OF SPIES
Lars Potreck antwortete auf Stempels Thema in Scores & Veröffentlichungen
weiß jemand, ob es in deutschland auch eine cd veröffentlichung geben wird? -
Vielen dank für die tolle aktion stefan. freue mich sehr über die cd. ich mag kamens orchestralen actionstil sehr. teil 2 befindet sich schon in meiner sammlung, umso so schöner nun auch teil 1 zu haben. vielen dank nochmal.
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shadow conspiracy find ich auch klasse, diese robusten orchester actionscores aus den 90igern haben ihren ganz eigenen charme.
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im falle eine serie muss aber auch mehr musik abgedeckt werden, somit ist hier eine "volle" cd tatsächlich ein angemessener albumschnitt...
- 15 Antworten
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- Sparks & Shadows
- Bear McCreary
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(und 1 weiterer)
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Veröffentlichung Hollywood Records: Thomas Newman - BRIDGE OF SPIES
Lars Potreck antwortete auf Stempels Thema in Scores & Veröffentlichungen
Homecoming ist ein wirklich feines stück. newmann durch und durch, aber sehr nett zum anhören und wegdösen (nicht negativ gemeint) -
da wird wohl noch was kommen. der track hatte nette bond momente, das motiv z.bsp. der chor war jetzt etwas gewöhnungsbedürftig. in dem stück war schon recht viel los, wie auch schon in der action bei skyfall, aber halt klanglich fehlt da schlicht der biss. durch die synths klingts wie "wall to wall" musik, die im film bei den ganzen soundeffekten möglicherweise unterzugehen droht.