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Columbia Records: Hans Zimmer - Musik für 12 YEARS A SLAVE


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leider. deshalb macht es auch kaum spaß sich das ganze überhaupt anzuschauen.

 

Für mich ist das nur in wenigen Kategorien und als Gradmesser der Popularität einzelner Filmschaffender in Hollywood interessant.

 

Aber mal back to topic - habe ich o.g. Zitat richtig verstanden, dass John Legend auch Score für den Film produziert hat?

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Ich würde statt "lachhaft" eher "peinlich" sagen: Dass gerade die Academy Preise nach Bauchgefühl und diffuser Sympathie vergibt und nicht nach (halbwegs) nachvollziehbarer Qualität, raubt dem Ganzen doch viel von seinem Reiz und Wert. Aber das hat leider ja auch Tradition...

 

Aber warum sollte die "Academy" das denn anders als nach Bauchgefühl und Sympathie machen? Die Abstimmer sind ja keine heiligen Hochschulprofessoren, weswegen ich eigentlich nichts Verwerfliches daran sehen kann. Mal von grundlegenden Fragestellungen abgesehen. Die stimmen auch nicht anders ab als wir in unseren kleinen Boardabstimmungen (also von der Art her).

 

[Edit]: Sorry für weiteres Offtopic, kann auch geflissentlich ignoriert werden.  ;)

Bearbeitet von Gast
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Die stimmen auch nicht anders ab als wir in unseren kleinen Boardabstimmungen (also von der Art her).

 

Hier kann man aber davon ausgehen, dass die Leute wenigstens kennen, worüber sie abstimmen. Beim Score-Oscar darf man allein schon bei Betrachtung der Gewinnerliste seit 1970 davon ausgehen, dass das (oft) nicht der Fall ist.

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Hier kann man aber davon ausgehen, dass die Leute wenigstens kennen, worüber sie abstimmen. Beim Score-Oscar darf man allein schon bei Betrachtung der Gewinnerliste seit 1970 davon ausgehen, dass das (oft) nicht der Fall ist.

 

Jenau!

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hier kann man sich den ganzen soundtrack im stream anhören

 

http://www.rollingstone.com/music/news/eclectic-singers-pay-tribute-to-12-years-a-slave-album-premiere-20131028

 

also das stück solomon kommt mir sehr bekannt vor. hat er sich da selbst kopiert oder nen anderen komponisten?

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hier kann man sich den ganzen soundtrack im stream anhören

 

http://www.rollingstone.com/music/news/eclectic-singers-pay-tribute-to-12-years-a-slave-album-premiere-20131028

 

also das stück solomon kommt mir sehr bekannt vor. hat er sich da selbst kopiert oder nen anderen komponisten?

 

Klingt bissl nach einer Violin-Version von "Safe Now" aus Captain Philips. Aber Safe Now war ja schon ein ripoff von "Time" aus Inception... :D Da schliesst sich der Kreis.

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Ich hab den Film in New York gesehen - der Track "Solomon" ertönt öfter im Film - insofern ist Hans Zimmer schon prominent vertreten im Film, allerdings erinnerte mich der Score enorm an Harry Escott's "Brandon" vom OST zu "Shame" - ich hab Steve McQueen auch gefragt, ob er Hans Zimmer absichtlich in diese Richtung navigiert hätte, bzw. ob ihm die erstaunliche Ähnlichkeit der Orchestrierung und Stimmung aufgefallen sei, aber er meinte nur, "Nein, das wär ihm noch nicht aufgefallen, aber jetzt, da ich es sagte...und grinste dann" - ich meine mich zu erinnern, dass Zimmer dieses Thema erstmals beim Score zu "Thin Red Line" verwendet hat, einfach mal Track 3 "Journey To The Line" anhören.

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ich hab Steve McQueen auch gefragt, ob er Hans Zimmer absichtlich in diese Richtung navigiert hätte, bzw. ob ihm die erstaunliche Ähnlichkeit der Orchestrierung und Stimmung aufgefallen sei, aber er meinte nur, "Nein, das wär ihm noch nicht aufgefallen

 

So viel zur musikalischen Kompetenz von Regisseuren, sogar der anspruchsvolleren. ;)

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  • 1 Monat später...

So, mal eben durchlaufen lassen: echt nicht übel, zum Teil sehr harsch, roh und sperrig - gerade die experimentelleren Stücke dürften im Film bombig wirken. Die konventionelleren Passagen sind meist ruhig-meditative Variationen über das Hauptthema, welches leider eine 1:1-Kopie von "Time" aus INCEPTION ist, aber sei's drum. Zimmers wohl interessanteste Musik des Jahres.

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benjamin wallfisch hatte hier seinen anteil an zusätzlicher musik. somit ist fraglich, wer originell war. ich kann verstehen, weshalb es nur 2 stücke aufs album geschafft haben. 3-4 klangliche ausreißer und der rest schnarchlangweilige variationen eines recht uninteressanten themas. ich glaube jedoch auch, dass es im film durchaus wunderbar funktioneren kann.

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  • 3 Wochen später...
  • 2 Wochen später...
 

Steve McQueen macht aus Körpern Waffen

In seinem Film "12 Years a Slave" zeigt Steve McQueen die Sklaverei, wie sie nie zuvor im Kino zu sehen war. Eine Begegnung mit dem Regisseur und bildenden Künstler.

 

Hier ein Artikel auf Zeit.de zum Film und Steve McQueen: http://www.zeit.de/2014/03/film-12-years-a-slave-steve-mcqueen

Was ich gerade ganz "interessant" daran fand, ist, dass zweimal auf die Musik eingegangen wurde. Einmal im Text selbst und einmal in den Kommentaren.

 

Oder die Schmachtklänge des Hollywoodkomponisten Hans Zimmer, mit denen die Emotionen hochgekocht werden? Jetzt wird McQueen ein bisschen ungehalten. "Kitschig? Was soll an dieser Musik kitschig sein? Für mich ist sie feierlich. Ein Gospel, ein Blues, Ausdruck einer Hoffnung. Denn ohne Hoffnung gibt es kein Überleben." 

 

und aus den Kommentaren

 

Ich hatte eigentlich vor, mir den Film anzuschauen; daher danke ich für die Warnung, dass mein hochgeschätzter Lieblingsfilmkomponist Hans Zimmer mal wieder seinen Universal-Klangkleister angerührt und sicherlich sehr großzügig über einen ansonsten recht sehens- und hörenswerten Film geklatscht hat.
Vielleicht findet sich ja irgendwann mal ein engagiertes Grüppchen von Filmmusikkomponierenden, das einige der von Zimmer verhunzten Filme 'remixt' und mit einem nicht-kleisterhaften, angemesseneren Soundtrack unterlegt.

 

So kann man sich auf gewisse Weise irren. Oder auch einfach schlecht auf ein Interview vorbereiten.

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