14 Beiträge in diesem Thema

Seit dem 02.12.2016 gibt es ein neues Album von Two Steps From Hell. Es heißt Vanquish und ist als Download und CD erhältlich.

 

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01 Fall of the Fountain World by Nick Phoenix, 4:37
02 Pegasus by Thomas Bergersen, 4:29
03 Vanquish (feat. Felicia) by Nick Phoenix, 3:15
04 New World Order by Thomas Bergersen, 3:21
05 Future Guardian by Nick Phoenix, 4:13
06 Enchantress by Thomas Bergersen, 8:17
07 Final Kingdom by Nick Phoenix, 2:33
08 His Brightest Star Was You by Thomas Bergersen, 3:19
09 Siege by Nick Phoenix, 4:15
10 Evergreen by Thomas Bergersen, 3:02
11 The Ring of Winter by Nick Phoenix, 2:37
12 Stallion by Thomas Bergersen, 4:00
13 Turin by Nick Phoenix, 3:55
14 High C's by Thomas Bergersen, 5:39
15 Forge by Nick Phoenix, 4:10
16 Dangerous (feat. Linea) by Thomas Bergersen, 3:56
17 Inferni by Thomas Bergersen, 2:21

 

https://www.amazon.de/Vanquish-Two-Steps-Hell/dp/B01N77AOE0?tag=smarturl-de-21

 

https://www.cdbaby.com/cd/twostepsfromhell112

 

hier ein track von thomas bergersen aus der recording sessions

 

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hier ein weiteres behind the scenes video, diesmal zu einem stück von nick phoenix

 

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Ich musste mir Teile des Albums notgedrungen am letzten Wochenende anhören und erkenne bei Two Steps from Hell leider immer wieder die selben Muster. Da sind teilweise nette Ideen dabei, die aber regelmäßig in den Ansätzen stecken bleiben. Da beginnt ein Stück sanft, liebevoll und ansprechend instrumentiert, nur um dann wieder in gewaltgeladene, dröhnende Bläserakkorde mit total übertriebenem Schlagwerk abzudriften. Holzbläser sind zu 99%, wie so oft in zeitgenössicher Filmmusik, Fehlanzeige. Hier wird sich hauptsächlich auf Lautheit und Kraft, aber ohne jegliche Nuancen gestützt. Hauptsache es "klatscht".  Abgesehen davon, ist mir der Mix generell zu kühl, zu stark komprimiert und zu schneidend. Es ist eben Trailermusik und es ist eben einfach der Stil von TSFH. Ich persöhnlich werde mit dem Komponisten-Duo leider nicht warm und kann den Hype um jedes neue Album (gemessen an den FB-Kommentaren) nicht nachvollziehen.

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da bergersen und phoenix völlig unabhängig voneinander komponieren sind deren stile auch unterschiedlich, was man auch problemlos raushört. phoenix ist tatsächlich eher im trailermusik bombast stil unterwegs, wogegen bergersen wesentlich orchestraler, differenzierter und abwechslungsreicher ist. stücke wie Enchantress und vorallem High C's oder auch die letzten 2 stücke sind alles andere als trailermusik. dass die vorherigen alben aber auf weniger trailermusik stil setzten wurde auch von vielen fans kritisiert. die leute lieben schlicht diesen erschlagenden musikstil, warum auch immer. ich bin für jeden bergersen titel dankbar, der davon abweicht.

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Mich stört ein wenig die abwertenden Haltung gegenüber Trailermusik. Diese Musik ist natürlich in hohem Maße funktionell und muss schnell zum Punkt kommen, denn ein Trailer dauert ja nicht ewig; das ist schon eine große Herausforderung für den Komponisten.

Was den Klang betrifft, werden die Tracks von TSFH so produziert, dass sie auf allen Endgeräte ein akzeptables Klangergebnis liefern - das heißt, die müssen ein relativ ausgewogenes und gleichförmiges Frequenzspektrum haben. Wenn man fürs Kino schreibt, dürfen z.B. die Bässe auch mal mehr betont sein.

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Am 12/27/2016 um 10:37 schrieb Philipp:

Mich stört ein wenig die abwertenden Haltung gegenüber Trailermusik. Diese Musik ist natürlich in hohem Maße funktionell und muss schnell zum Punkt kommen, denn ein Trailer dauert ja nicht ewig; das ist schon eine große Herausforderung für den Komponisten.

Was den Klang betrifft, werden die Tracks von TSFH so produziert, dass sie auf allen Endgeräte ein akzeptables Klangergebnis liefern - das heißt, die müssen ein relativ ausgewogenes und gleichförmiges Frequenzspektrum haben. Wenn man fürs Kino schreibt, dürfen z.B. die Bässe auch mal mehr betont sein.

Bin genau deiner Meinung. Klar ist Trailermusik eine Ansammlung von sämltlichen Filmmusik-Klischees, die insbesondere RCP und Co losgetreten haben, aber sie funktioniert. Und muss auch funktionieren. Und inzwischen toben sich ja viele Firmen und Komponisten für ihre Public Alben genug aus, um halt nicht nur dieses Klischee zu bedienen. Ein gutes Beispiel sind TSFH. 

Vanquish ist ein gutes Album. Nicht so stark wie sein Vorgänger "Battlecry", aber gut hörbar. Was mir aber auffällt dass Nick Phoenix leider die schwächeren Titel abgeliefert hat. Und Thomas Bergersen wilderte bei "High C's" stark in seiner Library, da dieser Track in Sachen Arrangements sehr dem "Christmas Medley" von ihm ähnelt.

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Also ich empfinde Vanquish bisher als ziemlich schwaches Album.

Nick Phoenix' Tracks sind allesamt etwas blutleer.
Bergersen hat eindeutig die besseren Tracks für den Release ausgewählt.

Aber generell finde ich das Album im Vergleich zu Battlecry arg lahm, spricht mich genauso wenig an wie damals Skyworld und Archangel.

Die einzigen, mir "gefallenden" Tracks sind Stallion, Enchantress und Dangerous.
Der Rest bleibt nichtssagend...
Schade... :/

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Ich bin ganz ehrlich - aber nach anfänglicher Begeisterung vor Jahren für jeglicher Art von Trailer-Mucke ala Immediate Music, TSFH, Audiomachine etc
habe ich mich da aber irgendiwe dran satt gehört.
Wenn mal ein Public-Album gekommen ist, habe ich mir das geholt, aber Vanqusih gefällt mit auch nicht sonderlich gut - BATTLECRY hingegen hat
tolle Momente

Aber, wie gesagt: Mir gibt das heute alles irgendwie nix mehr

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Ja das stimmt.
Der Trailerkram ist immer so gezwungen episch und dann auch noch repetitiv.
Da ist das ganze dann iwann arg verbraucht.

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Meine Beschäftigung mit Trailermusik erwuchs eigentlich nur dem Sammlerehrgeiz, an die damals noch sehr begehrten und superaren CDs zu kommen. Immediate gehörten seit Beginn zu meinen Favoriten, haben ja auch als erste gemerkt, dass im kommerziellen Bereich etwas zu holen ist. Aber auch wenn viele Trailermusikschmieden ihre Titel jetzt auch für den kommerziellen Gebrauch arrangieren, ändert es wenig daran, dass es sich hier immer noch in erster Linie um zweckmäßige Produktionsmusik handelt. Die Stücke sind dafür entworfen, möglichst viel Stimmung in möglichst kurzer Zeit zu transportieren, zumal ja auch selten ein einziges Stück in einem Trailer verwendet und sich daher voll entfalten kann wie in STAR TREK 2008. Daher hängen viele verschiedene Teile einer einzigen Trailermusik musikalisch häufig gar nicht zusammen. Dass man als Komponist_in da gar keine Idee wirklich ausarbeiten kann, liegt auf der Hand. Die Kurzatmigkeit steht in der vorgegaukelten "Größe" der Musik in keinem Verhältnis. Da braucht es dann eigentlich schon ein Orchesterstück von mindestens 15 Minuten, um solchen Krawall zu rechtfertigen, aber für eine fette Schlusshymne einer ausgewachsenen Symphonie sind die einzelnen melodischen Ideen nicht interessant genug. Kann man's den Leuten zum Vorwurf machen? Ich denke nicht.

Ich finde es aber interessant, dass sich scheinbar auch in diesem sehr homogenen Trailergenre "fett Chor und Orchester" (es gibt natürlich auch viel anderes wie die "vertrailerung" von Popsongs, auf die Fredie hier letztens aufmerksam gemacht hat) der "A-Klasse" deutlich hörbare Unterschiede zu erkennen sind: Die X-Ray-Dog-Sachen fand ich beispielsweise schon immer zum Davonlaufen. Kaum eine zündende melodische Idee und oft schrecklich flach klingende Arrangements. Wieso "Here comes the king" so einen Hype ausgelöst hat, ist mir immer noch nicht klar.

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Zum Thema "Schlusshymne einer fetten Symphonie" muss ich grad wieder an Mahlers 2. denken. :D Für diesen Tipp bin ich dir bis heute dankbar^^

Und ja, es gibt durchaus Qualitätsunterschiede innerhalb des Genres. Epic Score haben zwar z.B. auch immer wieder in paar coole Momente, aber die hauen ja ein Public-Release nach dem Anderen raus und darunter leidet mMn auch die Qualität.

X-Ray Dog haben ein tolles Album: "Dog in Heaven I und II". Kennst du das Gerrit? Bzw iwer anders hier? Ist leider nicht public, aber einfach mal nach Trackliste googlen und auf YT suchen. Der Rest ist wirklich eher mau.

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Lang ist's her... :D umso mehr freut mit natürlich, dass Dir das Stück immer noch so viel gibt.

"Dog in Heaven" hatte ich nie auf dem Schirm, weil die ja nicht offiziell sind. Wenn man bedenkt, dass die schon 2005 rausgekommen sind, haben die entsprechenden "Macher" sich ja nur von den Vol. 1-21 bedienen können, mittlerweile sind da ja noch 50 Alben dazugekommen. Aber brauchen tut man davon das wenigste. Ich erinner' mich da an einen schönen Dialog, den ich mit einem Kumpel hatte, als ich mich einmal abfällig über eine andere Trailerfirma äußerte (weiß nicht mehr, welche) nach dem Motto: "Das hört sich ja so an, als ob die in den Papierkörben von X-Ray-Dog gewühlt hätten, um deren verworfene Sachen doch noch einzuspielen." worauf er antwortete: "Du glaubst ernsthaft, X-Ray-Dog verwerfen Stücke?!?!"

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Es geht mir ähnlich. Viele Trailer-Alben klingen wie Einheitsbrei und sind so austauschbar wie Sand am Meer. Meistens gibt es pro Album nur ein bis zwei Tracks, die wirklich heraus stechen. Zum Glück gibt es aber immer mal wieder eine schöne Ausnahme. Jüngstes Beispiel wäre wohl Worlds of Wonder von Audiomachine.

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