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Geschrieben

Ich habe jetzt die Liste aller Gewinner durchgeschaut: Mann, was muss das eine langweilige Veranstaltung gewesen sein, rein vom begrenzten Kandidaten-Pool an Auswahl. Übertrieben gesagt haben immer die gleichen zwei Filme die Oscars abgeräumt. Ich schaue mir da lieber alte Oscar-Videos der 70er und 80er auf Youtube an. Da habe ich mehr Entertainment und Glamour und das alte Hollywood (was ich sehr liebe) blitzt immer wieder mal durch:

 

Geschrieben

War eine kurzweilige Verleihung und es war in der Regel in der Vergangenheit oftmals so, dass sich das Favoritenfeld auf wenige Filme beschränkt, aber wie bei Score-Diskussionen haut man eben gerne mal auf das aktuelle drauf. :D

Geschrieben
vor 45 Minuten schrieb TheRealNeo:

Oje, wenn das deine Quelle ist...

Ja, dazu stehe ich. Ebenso Apollo News, Aktien mit Kopf, Tim Kellner, X, uvm. 🤙

  • Confused 1
  • Sad 1
Geschrieben

Ich kann inzwischen nicht mehr unterscheiden oben jemand Aussagen ernst meint oder ironisch.

Aber aufgrund der Verwendung von gewissen ideologisch-aufgeladenen Begriffen fürchte ich das dies ernst gemeint ist. 

Aber ernst nehmen kann ich die genannten Quellen tatsächlich nicht. 

@Stese: falls das alles deine einzigen "vertrauenswürdigen" Quellen sind, fürchte ich du bist schon ziemlich tief im Rabbithole

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb TheRealNeo:

Oje, wenn das deine Quelle ist...

Unabhängig davon, wie man zu dieser und anderen Seiten steht, was ist an der Beschreibung in dem Artikel nicht korrekt? Ich informiere mich unter anderem auch auf diesen Seiten, denn ich halte sie nicht weniger seriös als den ÖRR, Spiegel, Zeit, etc.

Geschrieben

Will da jetzt nicht zu politisch werden, dafür ist das nicht der richtige Thread, aber die genannten Quellen gleichwertig mit Nius zu bewerten ist fatal.

Da reicht es zu wissen wer dahinter steht bei Nius, dass man es da nicht mit einer seriösen Nachrichtenquelle zu tun hat.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb TheRealNeo:

Da reicht es zu wissen wer dahinter steht bei Nius, dass man es da nicht mit einer seriösen Nachrichtenquelle zu tun hat.

Ein ehemaliger Filmwissenschafts-Kommilitone von uns schreibt auch für Nius. 

Gibt halt für jede politische Position im Meinungskorridor ein publizistisches Organ. Das ist doch ganz normal in einer Demokratie. Über die taz regen wir uns doch auch nicht auf. Finde den Artikel übrigens auch angenehm kritisch und spitzzüngig, habe da nichts dran auszusetzen. 

  • Like 1
Geschrieben

Vor allem ist immer noch geklärt, weshalb es anscheinend problematisch ist, dass Stese sich bezüglich der Oscar Verleihung auf den nius Artikel verlässt. Ist in dem Artikel etwas falsch wiedergegeben?

Bezüglich des Score Oscars. Schon beachtlich, dass Ludwig seinen dritten Oscar bekommen hat. Und dann auch noch in einem so kurzen Zeitraum. 

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Lars Potreck:

Bezüglich des Score Oscars. Schon beachtlich, dass Ludwig seinen dritten Oscar bekommen hat. Und dann auch noch in einem so kurzen Zeitraum. 

Furchtbar, es ist echt ein Fluch. Auf Facebook wurde ich heute von der versammelten englischsprachigen Filmmusik-Community gegrillt, weil ich Görannsson als Blender bezeichnet und mich enttäuscht gezeigt habe, dass Greenwood - als viel originellerer Komponist - immer wieder um seine verdiente Auszeichnung gebracht wird. Es fallen halt alle auf die "Coolness" der Görannsson-Ästhetik rein, kann man nichts machen...

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Furchtbar, es ist echt ein Fluch. Auf Facebook wurde ich heute von der versammelten englischsprachigen Filmmusik-Community gegrillt, weil ich Görannsson als Blender bezeichnet und mich enttäuscht gezeigt habe, dass Greenwood - als viel originellerer Komponist - immer wieder um seine verdiente Auszeichnung gebracht wird. Es fallen halt alle auf die "Coolness" der Görannsson-Ästhetik rein, kann man nichts machen...

Ist denn dem tatsächlich so? Ich kenne die ganzen Filme aus diesem Jahr nicht und weiß daher auch nicht, wie die jeweiligen Scores in ihren funktioniert haben. Man weiß ja gar nicht, weshalb Greenwood und Görannsson nominiert waren. Lag es tatsächlich an der Komposition, der Filmwirkung oder weil der Film selbst nominiert war? Sind ja doch unterschiedliche Kompositionen. Wenn der Grund in dieser lag, wird man ja in beiden Qualitäten gesehen haben. Warum man sich dann für Sinners entschieden hat, müsste man mal die Jury fragen.

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb Lars Potreck:

Warum man sich dann für Sinners entschieden hat, müsste man mal die Jury fragen.

Die Gewinner werden von allen gekürt, nicht nur von einer "Fachjury". Die Fachjurys - also die peers des jeweiligen Gewerkes - entscheiden nur über die Nominierungen. 

Deswegen sind die Gewinner oft auch so populistisch. Weil eben auch Schauspieler und Kameraleute über den besten Score entscheiden. Und "populistisch" sind eben auch die Scores von Görannsson: stylishe Sounds und "coole" Konzepte, die beim Publikum ähnlich gut verfangen wie Zimmer. Da geht es weniger um Komposition, als mehr um einen prägnanten Sound, der den Film bestimmt. Damit passt Görannsson halt hervorragend in die Zeit; für Kompositions-fokussierte Hörer ist das natürlich weniger attraktiv als ein klassischer Modernist wie Greenwood, der seine Tracks eher wie Sätze eines Konzertwerks konzipiert. 

Aber all das kapieren die US-Filmmusikfans meist gar nicht. Die haben nicht diesen europäischen Blick auf Instrumentalmusik wie wir...

  • Like 2
Geschrieben

Sinners hat den Vorteil, dass es eine Szene gibt, die im Gedächtnis bleibt und untrennbar mit der Musik verwoben ist, weil Musik eben eine Rolle bei der Szene spielt. Ist das da am Ende so verwunderlich, dass das bei der Stimmenabgabe haften geblieben ist?

  • Like 1
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb piksieben:

Sinners hat den Vorteil, dass es eine Szene gibt, die im Gedächtnis bleibt und untrennbar mit der Musik verwoben ist, weil Musik eben eine Rolle bei der Szene spielt. Ist das da am Ende so verwunderlich, dass das bei der Stimmenabgabe haften geblieben ist?

Meiner Meinung nach nicht. Filmwirkung ist schon sehr entscheidend denke ich, vorausgesetzt die Abstimmenden haben den Film auch gesehen. Kann natürlich auch sein, dass einige nur die Musik gehört haben und dann nach "Coolness" entschieden haben. Dahingehend geht dann Görannssons Musik besser ins Ohr als Greenwoods, was schade für Greenwood ist.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb piksieben:

Sinners hat den Vorteil, dass es eine Szene gibt, die im Gedächtnis bleibt und untrennbar mit der Musik verwoben ist, weil Musik eben eine Rolle bei der Szene spielt. Ist das da am Ende so verwunderlich, dass das bei der Stimmenabgabe haften geblieben ist?

ONE BATTLE AFTER ANOTHER hat ein halbes dutzend Szenen, bei denen die Musik eine enorme Rolle spielt. So ganz verstehen kann ich das Argument nicht. 

Geschrieben

Jetzt wirklich? 

Ich gebe zu, es ist über ein halbes Jahr her, dass ich One Battle gesehen habe, und dass ich nicht mehr alles im Detail dazu in Erinnerung habe. Und auch wenn Szenen in One Battle mit Musik unterlegt waren, hatten sie nach meiner Erinnerung nicht den Extra-Bonus, dass es auch explizit um Musik in der Szene ging. Und Sinners bleibt halt dafür sehr im Gedächtnis mit der "Music Spirits from Past & Future"-Sequenz hängen. 

Ich gehe hier in der Tat davon aus, dass hier die Kombination Film & Score in den kommenden Jahren durchaus eher im Gedächtnis haften bleiben wird als bei den anderen nominierten. Und das erst recht außerhalb unseres Filmmusik-Hobbys. Und ja, das finde ich eine gute Sache, dass man vielleicht mit solchen Szenen mehr Leute auf Filmmusik aufmerksam machen kann. 
 

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