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Gast Sayarin

Blutiges Zelluloid: Horror- und Actionfilme

Empfohlene Beiträge

Gast Musikhörer

Dein Problem ist immer nur "super!" "spitze" "darauf hab ich gewartet!" zu posten und nichts anderes auch hier lesen zu wollen... das kannste wegen mir dir auch sparen... so nun haben wir beide wieder unsere Gegenüberstellungen... ich lass dir deinen Spass und Du brauchst meine Posts ja nicht zu lesen... so einfach is das doch oder nicht?

Ehrlich gesagt hab ich gar kein Bock mit dir zu diskutieren. Deine Art ist einfach besch...eiden. Mit jemand wie zB Bernd kann man sich nett unterhalten, aber bei dir wird mal gleich runtergemacht ( so kommt es imemr rüber), was durch deinen Schreibstil noch mehr deutlich wird. Und ich kann solange "Spitze",etc schreibe, solange ich will.

Solang ich nicht gegen Komponisten disse ( ja das weißt du ganz gut)

Dein Schreibstil is einfach heruntermachend, nix anderes...

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hostel 2 fand ich ganz klasse (den ersten nicht)... ich fang Diskussionen nur gerne an, wenn andere Dinge in den Raum stellen, die sie nicht begründen können.

Vielleicht können User ihre Aussagen begründen, wollen dieses aber nicht, sobald Du an der Diskussion teilnimmst. Darüber kannst Du am Wochenende ja mal drüber nachdenken ... bei einem kühlen Bier.

Dein Problem ist immer nur "super!" "spitze" "darauf hab ich gewartet!" zu posten und nichts anderes auch hier lesen zu wollen.?

Da Du ja IMMER von ALLEN anderen Usern erwartest, daß sie alles begründen, kannst Du diese Aussage ja auch begründen

ich lass dir deinen Spass und Du brauchst meine Posts ja nicht zu lesen... so einfach is das doch oder nicht?

Als Light-MOD gehört das aber zu meinen Pflichten. ;)

Diskussionen finden hier einfach nicht statt... ich lass mich doch gerne belehren, Junge! ich bin einfach nur zu doof den Sinn in genannten Splatterszenen zu finden... erklärs mir doch einfach!

Dann mußt Du Dir halt ein Forum suchen, wo Diskussionen stattfinden, die Deinem Anspruch entsprechen. Den Sinn von Splatterszenen braucht Dir auch keiner erklären, denn man kennt Deine Haltung dazu und könnte Dich sowieso nicht umstimmen, dieses Genre zu mögen.

(übrigens kann das Rondaldo bei Mod Bomm sauer aufstossen... die is da ganz flink bei... würd sowas lieber lassen... :-) )

Deine ständigen Sticheleien gegen Friederieke gehen einem dermaßen auf den Sack; so etwas wird dann gleich mal wieder mit einer Verwarnung belohnt.

Halt Dich BITTE endlich mal ein wenig zurück. DANKE ...

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Anscheinend provoziere ich nur zu Argumenten, die einem dann fehlen... da kann ich doch nichts für...

schön was in den Raum werfen und dann sich nicht zu äussern... dann braucht man seine Aussage doch gar nicht erst posten... du willst ja auch, dass die Leute kein "Geld gespart" mehr posten... is doch dann nichts anderes.

Ich versuche Friederike nur mal zu etwas Selbstironie zu bewegen... hätte ich mich über Musikhörers oder deinen Namen lustig gemacht hätt ich bestimmt dafür eine Verwarnung bekommen, is doch so oder? Wenn nicht von ihr, dann von dir. Oder hast du Musikhörer verwarnt? Sicher nicht... ich muss das hinnehmen (worüber ich auch durchaus mal lachen kann, wenns kreativ ist), aber muss schon dir sagen: fairer Light-Mod... danke... sind keinerlei persönliche Präferenzen zu erkennen...

(ich hoffe es ist erlaubt Mods auch zu kritisieren...)

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Und nun wieder zurück zum Thema.

Wer etwas schreiben möchte, darf das gerne machen. Wer etwas schreibt und entsprechende Argumente liefert, kann das ebenfalls machen. Und wer nicht argumentieren will, der schreibt das ebenfalls ... mit passenden Argumenten, warum er nicht argumentieren will ... oder so ähnlich. ;)

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Gast Sayarin

Schön, wie man hier vorgeführt wird.

Selbstironie? Ist wohl grad besoffen ins Bett gefallen.

Nöö, irgendwo ist Schluss.

Dazu folgt morgen höchstwahrscheinlich ein neues Thema.

Gute Nacht und BTT bitte.

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Inside aka A l Interieur: Auch ein französischer Horrorfilm, der graphische Gewalt sehr in den Vordergrund stellt. Trotzdem bietet er eine sehr dichte, fast schon bedrückend melancholische Stimmung, weil er sehr eindringlich das thema Verlust behandelt. Hat den mal jemand gesehen?

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hui ja... der war ganz schön kräääänk... schon in der heftig geschnittenen dt. fassung war der echt derbe... uncut is das echt grenzwertig, aber da wie bei Aja auch sehr stylish und stimmungsvoll gemacht hatte der Film was... creepy ending... aber wer denkt sich sowas nur aus? haha... sehenswert wenn man sowas abkann...

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Ich habe letztens zum ersten Mal HATCHET gesehen...hihihi...hübscher Unsinn mit total überzogenen Splattereinlagen und Genregrössen wie Robert Englund, Tony Todd und Kane Hodder in kleinen Rollen bzw. Hodder ja in der Rolle des Killers. Aber zum neuen BRAINDEAD reicht es nicht ganz...:P

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The Signal war von der Grundidee wie the Happening.Leute fangen an sich gegenseitg umzubringen, überall.Jedoch ultrahart und mit kranken sinn für humor insziniert.superkrasser film, nix für schwache nerven.Schön das man teilweise echt nicht weiß welcher der charactere noch bei verstand ist und wer nicht, denn jeder hält das was er tut für richtig. 5 von 6.

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Gast FilmmusikOnkel
Nun, da sich hier schon einige User als Fans von klassischen Horror-Regisseuren wie Carpenter oder Romero geoutet haben, hier mal eine kleine Diskussionsecke für die blutige Riege... :) Welche Horror/Splatter-Filme kennt und mögt ihr? Oder auch nicht?
Nunja, dies ist eigentlich nicht das Genre für Papas Sohnemann :music:. Da bin ich nicht nervenstarkt und auch nicht magenstark dazu.

Es gibt aber trotzdem einige "Horror"-Filme (ob nun mit light comedy-Anteil oder nicht), die mir tatsächlich gefallen.

WOLFEN von Michael Wadleigh halte ich für ein richtiges Meisterwerk. Der ist wirklich Klasse gemacht, sowohl vom rein technischen (die falschfarbenen Kamerfahrten als "wolfcam"), der Inszenierung, des bösen Humors und der Schauspieler. Dazu noch Horners schaurige Musk.

THE FOG - NEBEL DES GRAUENS der erste von Carpenter hat mir riesig gefallen. Ist sehr atmosphörisch und bedrohlich wenn die Nebelwand kommt. Und ganz ehrlich, beim Klopfen des Enterhakens an die Tür und dem Anschließenden mach ich mir jedes Mal fast in die Hosen, genau wie im Autopsieraum. Geil gemacht der Film.

DER WEISSE HAI ist ein echtes Meisterwerk mit knallharten Momenten, für mich ist der aber in erster Linie ein Abenteuerfilm, vor allem durch die "open sea chase" mit John Williams´ "splashing" music.

DER TEUFLISCHE MISTER FROST hats auch in sich, richtig fies und krank gemacht. Aber gut.

TREMORS - IM LAND DER RAKETENWÜRMER find ich auch Klasse, vor allem weil er schön an die alten Horrorfilme a lá Tarantula anspielt, außerdem wegen des schrägen Humors des Films.

Richtig schaurig und übel fand ich auch PHANTOMS, aber der war irgendwo gut gemacht.

Generell hab ich aber ein Problem, einerseits mit psychologischem Horror, insbesondere dann wenns um "basierend auf angeblich realen Ereignissen" geht und insbesondere dann wenn der Teufel eine Rolle spielt. Also solche Sachen wie OMEN oder EXORCIST oder AMYTIVILLE HORROR oder so hab ich nie gesehen und werd ich mir sicher nie ansehen, weil die mir nicht bekommen würden.

Ebenfalls absolut tabu für mich ist richtiger harten Splatterkram a lá BRAINDEAD oder HOSTEL oder Zombiefilme.

Dummerweise kommt ja manches auch mal im Fernsehen und manchmal zapp ich da versehentlich rein, manchmal bleib ich sogar ein bissel "hängen".

Selbst die geschnittenen TV-Fassungen sind mir aber da zu heftig, auch selbst ein SHAUN OF THE DEAD war am Anfang irrelustig, aber wenn es dann richtig zur Sache geht, speziell dann im Pub, dat is zuviel für Papas Sohn.

Bei manch Splatterszenen, aber auch bei manch Unheimlichen wie in ALIEN oder THE THING (dem alten schwarzweißen) wenn Kamera und Musik suggerieren daß jede Minute irgendwo das Böse um die Ecke kommt - da nehm ich gerne mal die Vorspultaste :music: an der Fernbedienung.

Der schwarzweiße DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT kam mal, als ich noch JUgendlicher war, im Sommernachmittagsprogramm im Dritten. Der hat mir so heftig zugesetzt, daß ich mich wochenlang nicht mehr in unseren Keller getraut hab. Gleiches bei Filmen mit Hexen oder Vampiren. Bei TANZ DER VAMPIRE, da hat mir der Anblick von Ferdi Mayne als er von draußen durchs Fenster reinschaut auf die sich halbnackt waschende Sharon Tate einen derartigen Schock damals im TV versetzt, daß sich das regelrecht eingebrannt hat und ich seitdem immer wieder ungern im Dunkeln ausm Fenster gesehen bzw. in den Keller oder gar ins Freie bei Dunkelheit gegangen bin.

Vampirfilme üben andererseits aber auch eine gewisse Faszination auf mich aus, eine Art Haßliebe, die mich doch immer wieder den ein oder anderen gucken ließ, anschließendes über die eigene Schulter und hinter die Tür und unter das Bett gucken inklusive. :eek:

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DEATH SENTENCE kam noch und der war ziemlich gut, wie auch der Score...

fand SAW 4 leidlich unterhaltsam, die Story is halt zuende mit Teil 3, alles weiter is unterhaltsam, aber auch überflüssig... naja, ich nehms wie ne TV Serie, einmal im Jahr gibts halt nen neuen... Teil 5 läuft hier in 2 wochen an, da werd ich schon reingehen, aber erwarten tue ich da nimmer so viel...

dass Clouser da noch viel neues schreibt bezweifle ich auch langsam... das wird doch nur noch vom Music Editor aus den alten Scores zusammengeschnitten.

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... die Story is halt zuende mit Teil 3, alles weiter is unterhaltsam, aber auch überflüssig ...

Warum willst Du in den 5.Teil gehen, wenn der Vierte schon überflüssig war? Das wäre vollkommen unlogisch, oder?

Abgesehen davon war die Story mit Teil 3 in keinsterweise abgeschlossen, denn um Teil 4 zu 100 Prozent verstehen zu können, werden 1-3 vorausgesetzt.

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weils ja wie ne Serie is, man kanns einfach 1mal im Jahr anschauen... ich find schon mit Teil 3 wars dann zuende, da Jigsaw da ja stirbt (was nun kein Spoiler is, da das von Anfang an ja klar ist). Mit Teil 4 macht man halt nen neues Fass auf, so kann man ja endlos weitermachen... na mal schauen...

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das ja...

aber an sich kannste ja in jedem weiteren Teil einen neuen Gehilfen einführen und immer wieder sagen "Tadaaaa... der war es ja doch nicht!!! Da gabs noch einen!"...

aber naja, unterhaltsam is ja und die Twists sind auch immer nett... aber es reichte irgendwie mit Teil 3...

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In den Filmen geht es doch eh nur darum, leidende Menschen den Zuschauer zu präsentieren. Die Geschichte ist da komplett zweitrangig.

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naja, bisschen mehr Substanz als HALLOWEEN oder FREITAG DER 13. hats ja schon... angeblich wurde die Gewaltschraube in Teil 5 auch sehr reduziert... mal sehen, ich geh gleich rein... my annual dose of Saw

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Ich stimme MarSco zu. 15%-20% machen bei einem Kinofilm bereits volle 20 Minuten extreme Gewalt - reicht das nicht? Ist das nicht schon ziemlich viel? Ich finde schon.

Aber diese exzessive Gewalt macht mindestens 50% des Reizes und der Faszination aus, wenn ich die Diskussionen richtig deute. Ohne die 15%-20% extreme Gewalt wären die Filme nicht halb so erfolgreich - sonst könnte man diese Szenen auch bloß filmisch andeuten, ohne sie explizit zu zeigen. Der Zuschauer will solche Szenen aber anscheinend sehen, das zeigt der Erfolg der Reihe.

Die Kernfrage: "Wie viel extremen Schmerz bist du bereit, dir freiwillig selbst zuzufügen, um zu überleben?" ist schon extrem sadistisch - birgt aber offensichtlich ebenfalls eine gewisse Faszination; auch das zeigt der Erfolg der Reihe. Die Fortsetzungen sind IMHO bloß Nachzieher auf dem selben Schema - weil die Macher gemerkt haben, dass man damit viel Geld verdienen kann.

Aber diese Frage ist nicht wirklich innovativ: Den einzigen Ausweg, sich den eigenen Fuß abzusägen, bevor alles um einen herum explodiert, gab's schon vor 25 Jahren in "Mad Max" - und auch da war's eine Bestrafung für jemanden, der sein Leben falsch gelebt hat. Die Saw- Variation besteht bloß darin, diese Frage repetitiv und exzessiv von jemandem durchspielen zu lassen, der selbst nix mehr zu verlieren hat (weil todkrank) und der darin einen missionarischen Auftrag sieht - nämlich den Menschen den Wert des Lebens nahe zu bringen. Anscheinend hat man damit irgendwie den Nerv einer großen Zuschauergruppe getroffen - ob diese nach dem Filmgenuss das Leben tatsächlich jetzt mehr zu schätzen weiß, sei mal dahingestellt.

Die eigentliche Handlung ist da IMHO wirklich zweitrangig. Ein Drehbuch nach dem beschriebenen Konzept, das eine Ansammlung zwiespältiger Figuren und ein paar überraschende Twists enthält, sollte IMHO jeder mittelmäßige Auftrags- Drehbuchschreiber in Hollywood in ein paar Wochen verfassen können. Es wird ja auch offen zugegeben, dass die bisherigen Drehbücher von unterschiedlicher Qualität waren - dass man sich die Filme aber trotzdem anguckt und sich davon unterhalten fühlt.

Aber bitte - wer's mag. Ich hab schon jede Menge Filme in meinem Leben genossen, die auch keine handlungsmäßigen Geniestreiche waren.

Peace and Love :lol2:

Alex

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Ohne die 15%-20% extreme Gewalt wären die Filme nicht halb so erfolgreich - sonst könnte man diese Szenen auch bloß filmisch andeuten, ohne sie explizit zu zeigen. Der Zuschauer will solche Szenen aber anscheinend sehen, das zeigt der Erfolg der Reihe.

Stimmt, der Zuschauer will derartige Szenen sehen und die Filme wären ohne die extreme Gewalt nicht so erfolgreich. Das ist aber eigentlich nichts Neues.

Aber wenn es um Gewalt geht, geht es quantitativ in anderen Filmen wesentlich härter zur Sache. Die große Schlacht bei BRAVEHEART, Szenen in Starship Troopers oder Rambo uvm. ... mit der Ausnahme, daß dort auf Details verzichtet wird. Spielberg hätte aber auch schon 75 auf den im Schlund des Hais verschwindenden Quint verzichten können. :lol2:

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Von Quints Todesschreien hab ich nachts geträumt, nachdem ich den Film zum ersten Mal im Fernsehen gesehen habe - aber vor meinen Schulkameraden hätte ich das nie zugegeben. Schließlich muss man ja gerade in diesem Alter den "harten Mann" markieren. Bei manchen hört das anscheinend nicht auf.

Aber ich denke heute, es wäre tatsächlich nicht nötig gewesen, die Szene so zu drehen. Es ist nicht "normal", zur Unterhaltung vom heimischen Lehnsessel aus dabei zuzugucken, wie Leute von Haien aufgefressen werden - für diese Art von "Unterhaltung" sind wir IMHO nicht geschaffen. Der Film wäre ohne diese so explizite Szene auch nicht schlechter.

Ich schätze, die letzten paar Postings müssen in den "Blutiges Zelluloid"- Thread verschoben werden.

Peace and Love :lol2:

Alex

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Ich hatte letztens ein zwiegespaltenes Erlebnis mit dem Film "Con Air", welches mir zu denken gab:

Zuerst einmal etwas zu meinem allgemeinen Filmkonsum: In den 19 Jahren, die ich nun auf diesem Planeten zubringe, habe ich wohl die letzten sieben fast jeden Abend zwei Stunden mit Filmen zugebracht. Dadurch ist mir wahrscheinlich fast jedes Genre untergekommen, von den Charlie-Chaplin-Filmen über die film noir-Streifen (Fahrstuhl zum Schaffot - herrlich) zu Alfred Hitchckock zu Sam Peckinpah, die ersten Ridely Scotts (mein Lieblingregiesseur), die Kinski-Herzog-Filme (absolute Meilensteine) und so weiter und so fort, bis ich irgendwo hier angelangt bin.

Gewaltfilme machen also einen ganz geringen Teil meiner cineastischen Erfahrung aus. "Saw" und den Kannibaln von Rothenburg habe ich eher zu Studienzwecken gesehen, "Hostel", weil man ihn ja angeblich gesehen haben muss. Die italienischen Zombi-Filme sind absolut göttlich, habe selten so sehr gelacht wie bei dem Film "Hardrock Zombis" - wundervoll! Ich persönlich stehe Gewalt in Filmen nicht abgeneigt gegenüber - Gewalt ist ein Teil des Lebens - leider. Filme wie "Wer Gewalt säht" oder "Funny Games" sind Werke, die genau dieses hänomen behandeln. Wenn die Gewaltdarstellung einem Zweck dient, dann ist sie in meinen Augen gerechtfertigt. Filme wie "Ekel" oder "Alien" zelebrieren die Gewalt nicht um der Gewalt willen, sondern sie stellt einen Teil der Handlung dar.

Ich habe auch nichts dagegen, wenn Ridley Scott die seit Jahren bewiesenen Richtlinien antiker Gladiatoren-Kämpfe über den Haufen wirft, sodass die Kämpfe unkoordinierter und blutiger sind. Hätte man wirklich Maximus und einen anderen mit schiedsrichterlichter Überwachung kämpfen lassen, wäre niemals eine solch chaotische und damit spannungstechnisch dichtere Athmosphäre entstanden wie beim Kampf in Ketten oder bei der nachgestellten Schlacht von Kathargo.

Wie geschrieben, machen Gewaltfilme nicht den Kern meiner Filmsammlung aus, im Gegenteil, ich liebe Filme wie "Hautnah", "Garden State", "Die Truman Show", "Funny Bones", "Adamsäpfel" oder "Das Parfüm" (auch hier wird Gewalt meist umgangen). Allerdings gibt es auch momente, in denen ich einfach mal unterhalten werden möchte, meine emotionale Spannung abbauen will und da bieten sich Filme wie "Ein gutes Jahr" nicht an. Dazu muss ich sagen, dass ich Filme auch sehr stimmungsabhängig wähle.

Letzte Woche schrieb ich zwei sechsstündige und eine vierstündige Klausur in meinen Schwerpunktfächern, vorbereitend für's Abitur. Am Freitag Abend war ich einfach für intellektuellen oder blödsinnig-albernen Stoff geistig nicht zu haben. Und da bot sich "Con Air" an, den ich mir eine Woche vorher, die Situation vorausahnend, aus Österreich kommen ließ. Warum aus Österreich? Weil er hierzulande geschnitten war. Es ging mir weniger um die drei, vier blutigen Einschüsse, die zu sehen waren als um die Tatsache, dass ich mich, die 18-Jahre-Grenze überschritten, nicht mehr von der FSK bevormunden lassen wollte. Wenn ich einen Film sehen möchte, dann darf ich ihn auch ungeschnitten sehen - also!

Ich war wenig auf den Film vorbereitet, wusste wenig um die Handlung oder den Film an sich, nur, dass er anscheinend aus vielen Actionszenen bestand, das genügte. Es folgte also der Fernsehabend - gleich natürlich die amerikanische Flagge im Bild, egal, ist schließlich Bruckheimer. Der Film machte mir ziemlich Spaß, die Handlung war einfach und bot viel Potential. Herrlich die Szene, in der sich der Schwarze im Flugzeug Nicolas Cage mit "Ich bin echt'n fieser Nigger, Mann." Vorstellt oder der Spruch "Hilfe! Der letzte der Mohikaner brennt! Der Medizinmann hat sich angezündet!" In Zeiten der totalen moralischen und politischen Korrektheit sind solche Tabubrüche ein Wohltat.

Es folgt die erste Schießerei, Blut spritzt, kein Problem. Doch dann - Steve Busemis Charakter des fiesen Kinderschänders Garland Greene betritt die Szenerie und plötzlich kippt die actiongeladene Spannung in pseudolustige Aktionen, bei denen einem nur schlecht werden kann. Sträflinge als Symphatisanten in einem Film zu präsentieren ist eine Sache und die Szenen mit "Sally can't dance" gliederten sich wirklich nett in die Athmosphäre ein. Vergewaltigungen so zu feiern wie letzte Mohikaner Johnny "23" Baca - ansichtssache, aber einen Kerl wie Hannibal Lector in diesem Film als lustigen Freak darzustellen ist meiner Ansicht nach geschmacklos und hat Nichts in einem solchen Actionfilm zu suchen. Abslut mies die Szene nach der ersten Bruchlandung mit dem kleinen Mädchen und Greene beim "Kaffeekränzchen" und als beide dieses Lied singen, das Mädchen auch noch in der Vogelperspektive zu präsentieren, als würde man sie mit Greenes Augen sehen war meiner Meinung nach zu viel des Guten. Das Mädchen überlebt den Film, aber was passiert ist, als das Spezialkommando kam und man nur die zerbrochene Tasse hin und herschaukeln sieht - man weiß es nicht und ich will's auch nicht wissen. Auch der Schluss, in dem klar wird, das Greene frei in Las Vegas rumläuft ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

Ich habe keine Ahnung, ob zehn Zentimeter Bkut aus einem Körper spritzen, wenn er angeschossen wird, ob man das zeigen muss, steht wieder auf einem anderen Blatt geschrieben, aber wenn die FSK da rumkürzt wie wild und absolut miese Szenen, die Verharmlosung von Vergewaltigung und Kinderschänung, drin lässt, läuft etwas falsch. Ich frage mich auch, wie es um die "wahre Zielgruppe" solcher Filme steht, die sich sowas nur reinzieht, jünger als ich ist und sich wahrscheinlich keine Gedanken um solche fragwürdigen Charaktere macht, sondern alles begierig aufnimmt. Meinetwegen kann man Filme über solche Leute machen, aber dann sollte man es mit erhobenen Zeigefinger tun und nicht meine Freitag-Abend-Popcorn-Unterhaltung damit verseuchen. Sonst hätte ich mir auch "Es geschah am hellichten Tag" ansehen können - an Gerd Fröbes Herrn Schrott kommt sowieso kein Greene ran, denn der hat es geschafft, ohne "coole Gestörtheit" einen Kindermörder in einem Film darzustellen, der alles andere als nur unterhalten wollte.

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Abslut mies die Szene nach der ersten Bruchlandung mit dem kleinen Mädchen und Greene beim "Kaffeekränzchen" und als beide dieses Lied singen, das Mädchen auch noch in der Vogelperspektive zu präsentieren, als würde man sie mit Greenes Augen sehen war meiner Meinung nach zu viel des Guten. Das Mädchen überlebt den Film, aber was passiert ist, als das Spezialkommando kam und man nur die zerbrochene Tasse hin und herschaukeln sieht - man weiß es nicht und ich will's auch nicht wissen. Auch der Schluss, in dem klar wird, das Greene frei in Las Vegas rumläuft ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

Greene ist während des ganzen Filmes friedlich gewesen und hat die ganze Zeit brav auf seinem Sitz im Flugzeug gesessen. Insofern würde ich das eher "funktionierende Resozialisierung" nennen.

Sicherlich ist die Kameraeinstellung so gewollt, damit der Zuschauer etwas Böses ahnt - ohne Zweifel. Aber etwas Schlimm, es sehe ich darin nicht ...

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Also wenn ein Wächter, der während des Filmes in Greenes Nähe gefesselt ist, plötzlich mit der Kette erwürgt in seiner Ecke sitzt und Virus ihn wissen fragt "Geht's dir wieder besser?" dann würde ich das nicht als friedlich bezeichnen. Aber die Szene wurde in Deutschland, wenigstens für die FSK 16 Version gekürzt.

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Also wenn ein Wächter, der während des Filmes in Greenes Nähe gefesselt ist, plötzlich mit der Kette erwürgt in seiner Ecke sitzt und Virus ihn wissen fragt "Geht's dir wieder besser?" dann würde ich das nicht als friedlich bezeichnen. Aber die Szene wurde in Deutschland, wenigstens für die FSK 16 Version gekürzt.

Ich kann mich jedenfalls an KEINE Szene erinnern, in der gezeigt wurde, daß Greene irgendetwas Böses getan hat. Was der einzelne Zuschauer DENKT, sei dahingestellt.

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