Zum Inhalt springen
Soundtrack Board

Alle Aktivitäten

Dieser Stream aktualisiert sich automatisch

  1. Letzte Stunde
  2. Supercell ist wirklich ein vorzüglicher Score. Es muss für mich wahrlich nicht immer symphonisch oder großorchestral sein, aber das ist doch Filmsymphonik vom Feinsten und vom alten Schlag. Passt auch perfekt zum Film, der ein unterhaltsamer B-Streifen ist, den man sich gut anschauen an. Der neue Bernstein ist ein schöner, eher ruhiger Score, nichts dagegen einzuwenden. Aber wenn man wie ich sowieso schon zuviele Sachen in der Sammlung hat, muss man sich da einen Kauf sehr überlegen. Von der Art habe ich schon genug Bernstein im Schrank und passe daher.
  3. Heute
  4. Geht mir genau so: Ich kenne nur den amerikanischen Filmtitel, hätte aber nicht gewusst, wer darin mitspielt. Neuerdings kaufe ich aber Elmer Bernsteins Soundtracks (wenn überhaupt mal einer erscheint) ungehört. Zwar erscheinen massig neue Soundtracks zu den ganzen Netflix / Amazon + Apple Originals von Komponisten der neuen Garde, wo Benjamin Wallfisch bereits zu den Rentnern gehört, aber äußerst selten gefällt mir da was. Wenn man mal die ganzen Wiederveröffentlichungen der letzten Jahre wie die Bonds, Goldsmiths, Horner, Morricones, Elfmans, uva. weg lässt (weil man sie ja meist unerweitert bereits in der Sammlung hat), erscheinen soooo viele neuen Titel die einen interessieren nicht. Da ist ein Bernstein, Schifrin, oder Mancini für mich absoluter Pflichtkauf geworden. Es gibt nur einen einzigen Soundtrack auf dem Film und TV Sektor dieser erwähnten „neuen Garde“, der richtig gut ist: SUPERCELL von Corey Wallace. Alles andere: Naaaaaaaja….
  5. Danke für den Tipp. Bei Spotify findet man den Score zwar, aber vermutlich für Hörer hierzulande gesperrt, ist ausgegraut.
  6. Gestern
  7. Keiner einer Meinung dazu? Ich würde das wirklich mal gerne von fachkundiger Seite her etwas genauer analysiert haben, was an der Musik so furchtbar ist.
  8. Sehr interessant! Film und Musik sind bisher völlig an mir vorbeigegangen, und das, obwohl ich ja durchaus ein Faible für Noir-Filme habe. Den Auszügen nach ein schöner, klassischer, atmosphärischer Bernstein. Wird wahrscheinlich aber nur sehr wenig Interesse auf sich ziehen.
  9. Kann man bei den Newton Brothers kostenlos runterladen. LOC | THE NEWTON BROTHERS
  10. Hallo liebe Soundtrackfreunde, ich bin auf der Suche nach ein paar neuen Ohrwürmern. Es sollten unaufgeregte Scores sein, gern mit etwas subtiler Elektronik im Hintergrund gemischt mit klassischen Instrumenten, Musik, die man auch mal am Stück hören kann. So etwas in Richtung "The Rider" (Nathan Halpern) oder "The Life of Chuck" (The Newton Brothers). Vielleicht findet ihr ja etwas in euren Schatztruhen? Viele liebe Grüße
  11. Ist die Musik jetzt doch erschienen? War da nicht irgendwas? Bei Spotify finde ich sie weiterhin nicht.
  12. 1. The Thin Red Line (Complete Film Version Soundtrack) - Hans Zimmer 2. King In The Wilderness - Saul Simon Macwilliams 3. Light of My Life - Daniel Hart 4. Here We Are - Alex Somers 5. Girl - Valentin Inzwischen mag ich mehr die kleinen Indie-Soundtracks statt epische Hollywood-Scores.
  13. THE LIFE OF CHUCK, The Newton Brothers Für mich die Filmüberraschung des Jahres. Und die Newton Brothers zeigen, dass sie nicht nur Grusel können. (The Haunting of Hill House und The Haunting of Bly Manor waren klasse). Vielleicht ist der Score zu Chuck nicht mega vielschichtig und akustisch verwinkelt, aber in Zeiten von so viel Hollywoodbombast tut ein ruhiger Ambientscore wirklich gut. Eine Musik, die auch ohne Film gut funktioniert.
  14. Klasse Score. Ich mag auch den Komponisten. "Sherpa" und "Animal Kingdom" waren sehr vielschichtig und atmosphärisch.
  15. Hör dir unbedingt mal ISABEL von Federico Jusid an 😍
  16. Von ihm habe ich noch gar nichts gehört, meine ich.
  17. Letzte Woche
  18. Music as Heard on the 2025 Re-Recording: **** Bei Track 26 handelt es sich um "End Credits" von Rambo: First Blood Part II ... das ist eines der Highlights der Bonus-Tracks.
  19. Ein paar aktuelle Filme, die ich äußerst sehenswert fand: CAUGHT STEALING (Darren Aronofsky, USA 2025) Anwärter auf den besten New-York-Film der 2020er Jahre. Schön die Besetzung von Griffin Dunne als Verweis auf AFTER HOURS, einen der besten New-York-Filme der 80er Jahre. Und: obwohl CAUGHT STEALING verdammt lustig ist, tun die Gewaltszenen richtig weh. BARBARIAN (Zach Cregger, USA/BG 2022) Neben einer Chronik männlicher Gewalt ist BARBARIAN auch eine Chronik der US-amerikanischen Immobilien- und Raumnutzungsgeschichte: vom Eigenheim-Boom der Reagan-Ära, über den ‚urban decay‘ der Finanzkrise der 2010er Jahre, bis hin zum Airbnb-Plattformkapitalismus der jüngsten Vergangenheit. Ein starker Horrorfilm, der es schafft, zwei der wichtigsten Themen unserer Zeit auf originelle Weise unter einen Hut zu bringen. WEAPONS (Zach Cregger, USA 2025) Horrorfilme brauchen Humor. Zach Cregger beherzigt diese gerne vernachlässigte Grundregel des Genres, wodurch seine SALEM'S LOT-Variation nicht nur erzählerisch enorm packend und dynamisch gerät, sondern auch einen satirischen Blick auf den Mikrokosmos Kleinstadt offenbart, der in Vielem an das große Vorbild Stephen King heranreicht. Ebenfalls toll: die bissige Magritte-Anspielung ("ceci n'est pas un fusil"...), die den Spirit von WEAPONS wunderbar in einem Bild zusammenfasst. THE MASTERMIND (Kelly Reichardt, USA/GB 2025) Vom herbstlich-entspannten Familien-Heistmovie in die lakonische Drifter-Depression: Kelly Reichardt gelingt in ihrem 70er-Jahre-Pendant zu NIGHT MOVES (2013) mal wieder eine virtuose wie unaufgeregte Modulation durch die Stimmungen. Kaum ein/e andere/r Filmemacher/in des zeitgenössischen US-Kinos versteht es, harten Existenzialismus und relaxte Kontemplation derart nuanciert in der Balance zu halten. AFTER THE HUNT (Luca Guadagnino, I/USA 2025) An einer amerikanischen Elite-Uni kommt es zu einem Fall sexueller Belästigung. Das Opfer, die schwarze Studentin Maggie (Ayo Edebiri), versucht die Philosophie-Professorin Alma (Julia Roberts) mit toxischen Vereinnahmungs-Taktiken auf ihre Seite zu ziehen. Guadagninos Blick auf den Mikrokosmos amerikanischer Universitäten und ihrer diskursiven Schlachtfelder ist geistreich und unerträglich zugleich – so betont klug und feinsinnig gab sich schon lange kein Film des Regisseurs mehr. Der Score von Trent Reznor und Atticus Ross ist dieses Mal nicht mehr als prätentiöses Gewichse, aber immerhin wird – das erste Mal seit I AM LOVE – wieder ausgiebig John Adams verwendet ("City Noir", großartig eingesetzt während der Psycho-Bitch-Konfrontation zwischen Roberts und Edebiri). Neben dem erfrischend anti-woken Tonfall des Films einer der interessantesten Aspekte von AFTER THE HUNT.
  20. https://www.filmtracks.com/titles/chairman.html Natürlich immer Geschmackssache, aber lediglich drei Bewertungssterne? Zwar habe ich die neue Fassung noch nicht gehört, aber sie kann - so denke und hoffe ich - den Score nur aufwerten, der für mich immer schon zu Goldsmiths besten Werken gehörte.
  21. Halt mal einen von der nächsten Generation mit frischen Ansätzen. Ein Wunder, dass es nicht gleich John Williams wieder macht. Sowas wie z.B. - Pemberton - Britell - Bontemps - Jusid
  22. Wen hättest du dir da vorstellen können/gewünscht?
  23. Erwarte da auch überhaupt nichts. Newman kann sich den tristen Anforderungen des Blockbuster-Kinos sehr gut (viel zu gut...) anpassen, siehe den von ronin erwähnten PASSENGERS.
  24. Danke. Es geht einfach nichts über Vorurteile über Musiken, die man gar nicht gehört hat... Ich mochte den Film auch nicht sonderlich, aber konventionell empfand ich an ihm eigentlich gar nichts. BUGONIA ist surreale Satire und kunstige Echokammer für linksliberale Intellektuelle. Das machte ihn für mich auch eher uninteressant. Einen straighten Genrefilm sah ich da in keiner Minute, dafür ist das Ganze viel zu thesenhaft (wie auch schon POOR THINGS, den ich als Film aber deutlich gelungener fand).
  25. Wie einfallslos. Hätte mir da echt mal ein bisschen frischen Wind gewünscht.
  26. Wenn ich mir anschaue, wieviele Likes dein Beitrag bekommt, würde ich sagen, dass dir die meisten hier eher stillschweigend zustimmen. Was soll ich sagen... ich bin es ja gewohnt. Ich war hier im Board noch nie sonderlich beliebt und es gab immer Anfeindungen, wenn ich mal etwas ambitionierter für bestimmte Ansätze in der Filmmusik oder analytische Perspektiven geworben habe. Das hat sich bis heute nicht geändert. Mein Kommentar vom 11. November war ein Gedankenanstoß - es ist völlig klar, dass das kleine deutsche Soundtrack-Board (geschweige denn einige einzelne User) keine "Revolution" in der Filmmusik-Rezeption anleiern können. Aber wir können immerhin alle dazu beitragen, dass dieser derzeit schöne Trend in Richtung anspruchsvoller Sinfonik möglichst viel Aufmerksamkeit bekommt. (Um ein Beispiel zu nennen: nicht wenige der hier Mitlesenden sind Mitglieder der International Film Music Critics Association, allein da gibt es schon ganz konkrete Auswirkungen.) Ich verstehe die Abneigung gegen den Score übrigens wirklich nicht ( @peter-anselm, wo liegt das Problem abseits persönlicher Animositäten?). Ein großsinfonischer, teils bombastischer Score irgendwo zwischen Goldenthal, Corigliano und Carl Orff - what's not to like? Nur, weil sich der "elitäre Schwittay" für ihn eingesetzt hat, ist der Score nun wieder ein rotes Tuch? Dann besteht doch gar kein grundlegender Dissens, oder?
  27. Bei First Blood war es doch schon ein Unterschied, den das menschliche Ohr offensichtlich nicht wahrnehmen kann, und hier kann man jetzt nur sagen, da lachen doch die Hühner. Die wollen uns Glauben machen, dass die Prometheus und die Quartet auch die falsche Geschwindigkeit hatten? Quartet schrieb doch damals schon "The title was revisited yet again in 2006 by Prometheus, presenting an even more complete version of the film score and improving the sound, correcting the speed with a new transfer. For this new edition, we (also Quartet) have made a fresh transfer of the original tapes, presenting the entire score in film order on disc one as Goldsmith conceived." Neil Bulk schreibt drüben bei FSM "Once the speed is corrected, then the intercuts can be more accurately conformed with the takes heard in the movie. That means the intended film performances can be recreated. So it’s not just the pitch that’s been fixed." Das mit den Intercuts glaube ich sogar. Mit der verbesserten modernen Masteringtechnolgie können sie jetzt alle Takes nehmen und daraus ein einheitlich klingendes Albumprogramm basteln. Insofern ist das vermutlich eine Verbesserung. Und diese "40th Anniversary Edition" auf 1000 Stück zu limitieren ist vermutlich auch ein kluger Schachzug, weil das etwas Kaufdruck aufbaut.
  1. Ältere Aktivitäten anzeigen
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir nutzen auf unserer Webseite Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten über Formulare zu. Zu unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung