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Ich habe den Film nun auch geschaut und ich muss zugeben ich war enttäuscht. Von "Höchstleistung" bei den schauspielerischen Leistungen kann ich weder bei Snipes noch deNiro etwas sehen. Ja der Tony Scott Look passt gut aber in vielen Momenten wirkte das Ganze eher wie eine Aneinanderreihung von wahllosen Momenten. Auch das "Vehikel" mit dem Sohn wirkt für mich überhaupt nicht. Ich fand die Charaktere bleiben blass bzw teilweise sogar comichaft überzeichnet und irritierend, berührten mich keine Sekunde und das "Finale" war absolut haarsträubend und an den Haaren herbeigezogen. Musikalisch ist bei mir auch nichts wirklich hängenbleiben. Ich freue mich für jeden dem der Score gefällt aber mir persönlich gefällt weder der Film noch die Musik.
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Coyote vs Acme - Steven Price
TempeltonPeck antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Der Film hat auch super Kritiken bekommen. Ob ich dem im Kino sehe weiß ich noch nicht. In die Filmsammlung kommt der aber auf alle Fälle. In den Score habe ich noch gar nicht rein gehört. -
WaterTower: The End of Oak Street - Michael Giacchino
Mephisto antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Also Leute, ihr macht mir echt den Mund wässrig. Ich habe die Vorschau nun schon öfters im Kino gesehen und mir immer gedacht: "Nostalgisches, J.-J.-Abrams-produziertes amerikanische-Vorstadt-Szenario mit CGI-Dinos? Brauche ich nicht." Habe jetzt aber mal gebucht und bin gespannt, der Film läuft morgen im Original im Screen-X-Saal. Ich hoffe ja mittlerweile auf ein Twisters-Szenario wie vor zwei Jahren. Da bin ich auch einfach mal so reingegangen und hatte dann überraschend viel Spaß. -
WaterTower: The End of Oak Street - Michael Giacchino
TheRealNeo antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
jpc ist ja sogar preislich auch nochmal etwas runter. Da lohnt sich der eigene Import nicht mehr. -
WaterTower: The End of Oak Street - Michael Giacchino
piksieben antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Danke für den Hinweis, ich habe eben dort bestellt. Den Score werde ich mir dann auch auf CD erst anhören, so lange kann ich warten. Aber im Film ist er mir durchaus positiv aufgefallen. Auch der Film hat überraschend viel Spass gemacht, aber der läuft offenbar unter Ausschluss der Öffentlichkeit. War vielleicht nicht der geeigneteste Starttermin, so dicht an Spider-Man und Odyssey. -
WaterTower: The End of Oak Street - Michael Giacchino
TheRealNeo antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Da ging es ja mitunter auch vor allem um den Film und Befindlichkeiten von ein paar alten, weißen Männern. - Letzte Woche
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Das ist ein sehr cooler Score und das Album war mit unter 40 MInuten auch immer recht kuz. Merkwürdig, dass Harry Gregson-Williams nicht auf dem Cover genannt wird, hat er doch eins der zentralen Themen komponiert. Ok...hab gerade im jwfan Forum gelesen, dass er nicht mit auf dem Cover steht, weil sie die Film Credits nehmen mussten. Stéphane Humez von hans-zimmer.com hat das Album produziert. Im Forum schrieb er folgendes: https://www.jwfan.com/forums/index.php?/topic/38415-spy-kids-2-cd-expanded-elfman-debney-rodriguez-greenaway-pereira-boardman-hgw-los-lobos-new-intrada/
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Coyote vs Acme - Steven Price
ronin1975 antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Hab den Film gestern gesehen und mich scheckich gelacht. Wunderbar skurril, eine unfassbare Gagdichte und trotzdem eine smarte Story, die ziemlich kritisch mit den USA umgehen (reich gegen arm, Justizsystem). Man wird sogar manchmal ganz ergriffen von Coyotes Leid. Und dennoch ist Coyote ja der ‚Böse‘ und führt vielleicht düsteres im Schilde… nachts… allein in seinem Zimmer… das fand ich alles wunderbar kurzweilig, Comedy kann silly aber trotzdem intelligent sein. einer der besten Filme des Jahres und die lustigste Komödie, die ich seit Jahren gesehen habe. Der Score kam super rüber und blieb thematisch sogar hängen. Unbedingt ansehen! -
WaterTower: The End of Oak Street - Michael Giacchino
ronin1975 antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ja versteh ich auch nich so recht warum man so viel über odyssee reden muss… -
WaterTower: The End of Oak Street - Michael Giacchino
Sebastian Schwittay antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
PS: 9 Seiten Diskussions-Thread zu THE ODYSSEY, und gerade mal 6 Antworten hier. Mit zunehmender musikalischer Qualität sinkt hier echt verlässlich die Aufmerksamkeit und das Bedürfnis, sich über eine Musik auszutauschen - selbst bei ganz aktuellen Scores. -
WaterTower: The End of Oak Street - Michael Giacchino
Sebastian Schwittay antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Kann mich nur anschließen. Der bislang beste Hollywood-Film des Jahres, unfassbar spannend und grandios inszeniert. Und vielleicht der beste Dinosaurier-Film seit Spielbergs THE LOST WORLD. Dagegen kann wirklich das gesamte JURASSIC WORLD-Franchise einpacken. Unter der Saurier-Action liegt allerdings auch eine komplexe Geschichte über Kreativität, Autorenschaft und Schriftstellerei - letztlich ist der Film sogar mehr (Stephen) King als Spielberg. Giacchinos Score ist spitze, so ein bisschen der modernistische Williams à la THE LOST WORLD und WAR OF THE WORLDS plus hübsch altmodisches Suburbia-Scoring für großes Orchester. Die End Credits fassen alles wunderbar zusammen - tolles Stück! (Das Album habe ich noch nicht gehört, hoffe die "End of Oak Suite" entspricht diesem End-Credits-Track.) -
Ich kann nur hoffen, dass es so bleibt. Die von der EU supertolle Erfindung "PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation" ruiniert den wirtschaftlichen Warenhandel in der EU.
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WaterTower: The End of Oak Street - Michael Giacchino
TheRealNeo antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Bei jpc.de nun auch bestellbar. -
Harsh Realm habe ich auch nicht gesehen, als das bei uns lief. Kenne die Serie nur auf englisch, weil ich mir eben auch da die DVD-Box aus England geholt habe. Ist allerdings schon lange her, seit ich sie gesehen habe. Ich weiß nur noch, dass Lance Henriksen in der ersten Folge auch dabei ist. Und dass Terry O'Quinn aus MillenniuM (und später natürlich noch bekannt als Locke aus Lost) den Antagonisten General Santiago spielt.
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Ich kann das positive Feedback nur bekräftigen. MBR ist ein top Verkäufer (ganz im Gegensatz zu CSC). Den Aufpreis für DHL Express nehme ich gerne in Kauf.
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Immerhin hat LLL uns mit Snows Musiken versorgt. The Lone Gunmen / Harsh Realm war eine schöne Kopplung als Album. Leider habe ich die Musik zu Realm nie im Kontext der Serie erlebt. Da sind bestimmt Episoden irgendwo online, muss mal schauen.
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Natürlich spielt die Popularität auch eine Rolle. MillenniuM war ja nie auch nur annährend so groß wie Akte X. In älteren Interviews hat Carter eher erzählt, dass damals noch bei 20th Century Fox einfach niemand mehr Interesse hat an MillenniuM. Geschweige denn da nochmal einen Film oder vielleicht auch so eine Mini-Serie zu machen. Und mittlerweile ist der Zug einfach abgefahren. Lance Henriksen ist 86 Jahre alt, Mark Snow lebt nicht mehr und Carter bekommt eben außerhalb von Akte X kaum noch was zustande. Ja, The Lone Gunmen habe ich damals auf RTL gesehen. Da lief es aber auch nur einmal und dann nie wieder. Irgendwann habe ich mir die englische DVD-Box davon geholt. Denn diese Serie gibt es hierzulande nicht mal auf DVD. Genau wie Carters vierte Serie Harsh Realm. Die lief wohl auch nur mal nachts auf Vox oder so, aber eine Heimkinoauswertung gab es bei uns nicht. Beide Serien waren allerdings auch keine großen Quotenhits. The Lone Gunmen lief quotenmäßig gut an, brach dann aber rasch ein. Und Harsh Realm lief so schlecht, dass nur neun Folgen produziert wurden, aber die Serie bereits nach der zweiten Folge von Fox aus dem Programm genommen wurde. Genau, in dem Bericht über Star Trek TNG meinte einer der Verantwortlichen auch, dass die Kosten und die Manpower für so eine Restauration so hoch sind, dass man davon besser was Neues produziert. Mittlerweile hat die KI ja weitere Möglichkeiten eröffnet. Auf YouTube gibt es ja schon die Vorspänne von DS9 und Voyager in 4k, von einer KI gerechnet. Sieht zumindest nicht so verkehrt aus. Ist dann eben kein echtes 4k, weil es nicht neu abgetastet wurde, aber in Zukunft könnte das durchaus Praxis werden. Spart man eben auch das Abtasten alter Filmrollen.
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Ich habe das damals jahrelang auf den großen Fanseiten wie Trekcore verfolgt, da wurde alles bin ins kleinste diskutiert. In der Tat ist es nicht nur aufwendig, sondern auch enorm kostspielig, diese Serien digital aufzubereiten. Star Trek hat bei Musiklizenzen traditionell den Vorteil, dass bei den Speilfilmen und den Serien immer gern auf Songs aus dem Rechtekatalog von Paramount zurückgegriffen und neu eingespielt wurde. Deshalb ist so ein 40s Jazzstandard wie "That Old Black Magic" auch im 24. Jahrhundert noch beliebt. Bei Akte X ist vermutlich gar nichts eigenartig. Eine Kultserie mit einer großen Anhängerschaft, und da hat man sich beim Studio noch im richtigen Zeitfenster dazu aufraffen können. Würde ich vermuten. Bei MillenniuM und The Lone Gunmen ist es schade. Letztere habe ich damals bei der Ausstrahlung nur sporadisch gesehen, MillenniuM lief ja öfter. Gunmen ist total verschwunden, ist mir auch schon aufgefallen. https://www.fernsehserien.de/die-einsamen-schuetzen/im-tv
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Ich habe beide Serien, Akte X und MillenniuM, tatsächlich mehrmals gesehen Obwohl ich in den 90ern kein Fan von Akte X war. Ich habe es nur sporadisch mal geschaut. Ganz anders bei MillenniuM. Das hat mich sofort gepackt, als das 1996 dann auf Sat1 lief. Und im Zuge dessen habe ich mir mal bewusst Akte X angesehen und wurde dann auch da zum Fan. Geholfen haben die Veröffentlichungen gesamter Staffeln, damals noch auf VHS. Das kam ja auch erst so Mitte der 90er auf und war vorher undenkbar, dass es komplette Staffeln einer Serie zu kaufen gibt. Aber von Akte X gab es dann Staffelboxen auf VHS und Ende der 90er dann auf DVD. So konnte ich mir die Serie chronologisch anschauen. Zuletzt habe ich sie komplett gesehen, als sie dann eben auf Blu-ray veröffentlicht wurde. MillenniuM ist heute leider ziemlich vergessen. Liegt wohl auch daran, dass es die Serie nicht mehr zu kaufen gibt (nur noch gebraucht, die DVD-Boxen werden schon lange nicht mehr produziert) und auch im Stream ist sie nicht zu finden. Nicht mal eine Blu-ray-Veröffentlichung gibt es. In einem Artikel, den ich vor vielen Jahren mal gelesen habe, hieß es sinngemäß, dass es viele Serien aus den 90ern wohl nie auf Blu-ray geben wird, weil die Restauration einfach zu teuer ist. Konkret ging es da um Star Trek - The Next Generation. Das wurde damals ja liebevoll restauriert und auf Blu-ray in HD veröffentlicht. Aber die Verkaufszahlen waren wohl nicht zufriedenstellend. Daher gibt es bis heute die anderen Trek-Serien dieser Zeit, also DS9 und Voyager, nicht auf Blu-ray. Denn für die HD-Abtastung müsste man von jeder Folge das Negativ im Archiv finden und es müssten alle Effekte überarbeitet werden, da diese damals nur in SD produziert wurden. Bei MillenniuM gibt es jetzt nicht so viele Effektaufnahmen, aber doch ein paar. Laut aktuellen Aussagen von Carter liegt es aber bei MillenniuM eher an den Musiklizenzen. Da kommen einige Songs in der Serie vor und das ist Disney wohl zu teuer, die alle neu für Streaming zu lizenzieren. Was aber irgendwie auch eigenartig ist, denn bei Akte X gibt es ebenfalls viele Songs und da war es ja scheinbar kein Problem, davon Blu-rays zu machen und die Serie in den Stream zu stellen. Laut Carter betrifft das auch das Akte-X-Spin-off The Lone Gunmen. Auch da soll es an den Musiklizenzen scheitern, dass die Serie nicht in den Stream kommt.
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Man merkt, dass du richtig in der Materie bist. Dem Film hätten vermutlich 30 Minuten längere Laufzeit und ein komplett überarbeitetes Drehbuch gutgetan. Für die Exposition mit Mulder und um aus den Frankenstein-Leuten mehr zu machen als Karikaturen im Hintergrund, die nur durchs Bild huschen und für den Zuschauer keinerlei Tiefe haben. Tiefe bekommt noch nicht einmal der von Callum Keith Rennie verkörperte Charakter, der auch nur wie Folklore wirkt. Aber ich fürchte, selbst mit einem ausgefeilteren Drehbuch hätte das niemals Stoff für die große Leinwand hergegeben.
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Weil eben auch in der gerafften Fassung diese Frankenstein-Geschichte zu kurz kommt. Nur, weil man ein bisschen mehr Blut sieht, wird das Ganze nicht spannender. Man erfährt so gut wie nichts über diese Frankenstein-Leute. Am Ende wird noch eine Verbindung zu dem Hellseher-Priester hergestellt, aber man weiß nicht, wer diese Leute sind. Daher wirken die einfach nur wie ein Mittel zum Zweck, weil eben „neues Leben erschaffen" und Krankheit heilen, was parallel zu der Stammzellen-Geschichte von Scully läuft. Aber der wirkliche Thrill dabei fehlt, weil sich diese Handlungsstränge, also die Frankenstein-Leute, die Heilung von Scullys Patienten und der Hellseher-Priester, gegenseitig das Wasser abgraben. Carter ging es eher um die Frage, was Glauben bedeutet. Daher auch der zweideutige Titel I WANT TO BELIEVE, in Anspielung auf Mulders Alien-Poster in seinem Büro. Nur dass es hier nicht um den Glauben an Aliens geht, sondern um den individuellen Glauben jeder Person und was das für sie bedeutet. Und daran entlang hangeln sich mehr oder weniger diese Handlungsstränge. Aber es ergibt eben kein wirklich spannendes Ganzes. Die Sache mit dem Priester und seinen Visionen hätte gut eine Folge der Serie abgegeben. Zumal auch schon in der Serie Scullys Glauben eine Rolle spielte, wie auch die Frage, ob diese Visionen tatsächlich von Gott kommen oder vom Teufel, da der Priester ein vorbestrafter Pädophiler ist. Es gab auch Stimmen, die meinten, dass das Ganze eher ein guter MillenniuM-Film gewesen wäre. Weil dort eben diese Themen mit Glauben und Visionen viel stärker eine Rolle spielen, sowie natürlich die Verbindung des Ganzen mit Serienmördern. Aber auch dafür hätte das Drehbuch spannender sein müssen. Da finde ich eher, dass die Folge „Daemonicus" aus der neunten Staffel der X-Akten eine bessere Crossover-Folge mit MillenniuM hätte sein können als die tatsächliche Crossover-Folge in der siebten Staffel, die nicht nur das Ende der Serie MillenniuM abschwächt, sondern die ganze Mythologie der Serie ad absurdum führt.
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Nachdem ich das jetzt in dieser "überarbeiteten" Version gesehen habe, weiß ich wieder, weshalb ich damals so gelangweilt aus dem leeren Kino kam. Ein Gruselfaktor stellt sich hier überhaupt nicht ein, da waren manche der damaligen "stand alone"-Folgen um Längen gruseliger und vor allem auch spannender. Der Film wirkt einfach wie ein müder Zusammenschnitt einer Doppelfolge für die Kinoverwertung, wie es das in den 70ern oder 80ern gegeben hat. Das schleppt sich auch in dem Neuschnitt alles zäh dahin. Da hätte man sich besser zwei alte Folgen der Serie als TV-Unterhaltung raussuchen können.
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Bis zur sechsten Staffel läuft das alles eigentlich mehr oder weniger Hand in Hand. Dann sterben die Verschwörer, bis auf den Raucher, der sie verraten hat. Ab dann wird die Alien-Geschichte immer verworrener und unlogischer. Tatsächlich sah es damals danach aus, dass Staffel 7 die letzte hätte sein können. Daher werden da auch viele lose Enden aufgenommen, wie die Entführung von Mulders Schwester, und hastig mehr schlecht als recht beendet. Doch dann kam Staffel 8 und mit ihr Supersoldaten, aber auch zwei neue Agenten mit Doggett und Reyes, die ich wirklich sehr mochte. Die Geschichte um den Raucher wurde halt immer blöder. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft der schon gestorben und dann doch wieder aufgetaucht ist. Und in den beiden Nachklappstaffeln wird das alles nur noch schlimmer. Mittlerweile ist der Raucher der Vater von allem und jedem. Die Geschichte um William, dem Sohn von Mulder und Scully, ist blöde und aufgeblasen. Bezeichnenderweise sind die Folgen der Nachklappstaffeln, die von Carter sind, die schlechtesten. Also nicht nur die Alien-Plot-Folgen, sondern auch die Einzelfolgen, die er noch gemacht hat. In aktuellen Interviews erzählt er ja gerne, dass das Publikum diese vier „My Struggle"-Folgen, die die Staffeln 10 und 11 umrahmen, einfach nicht verstanden hat und er den großen Masterplan in der Hinterhand hatte, den er aber eben nicht mehr ausbreiten konnte. Und er hofft natürlich doch noch auf eine Weiterführung seines Masterplans und einen dritten X-Files-Film. Aber im Grunde ist aus diesen Vorhaben nie was geworden. Seit dem Ende von Akte X hat Carter ja leider nicht mehr wirklich viel auf die Beine gestellt. Ein Projekt, FENCEWALKER, welches nie veröffentlicht wurde. Ein Pilotfilm für eine Serie, die nie produziert wurde. Ein MillenniuM-Film, der nie kam. Ich bin ja erstaunt, dass er mit QUEENS FOR A DAY tatsächlich mal wieder einen Film fertiggestellt hat. Mal abwarten, wo der dann zu sehen sein wird.