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Soundtrack Board

Mike Rumpf

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Alle Inhalte von Mike Rumpf

  1. Robin Hood gibt es übrigens noch bei Music Box Records: https://www.musicbox-records.com/en/cd-soundtracks/5556-robin-hood-prince-of-thieves-expanded.html?search_query=kamen&results=19 Es sind die letzten Exemplare. Vermutlich also letzte Chance...
  2. Was sagst Du denn zu den Sarde-Musiken, Stefan? Fand die Ausschnitte zumindest recht schön.
  3. Gerade gestern gesehen: Inferno mit eher blasser Zimmer-Musik.
  4. Ich meinte "catchy" hier eher im positiven Sinn. Ich finde das Thema als Markenzeichen für eine Fernsehserie durchaus effektvoll. Ansonsten stört mich für einen Fantasy-Stoff das Fehlen einer ausgefeilten Instrumentierung, die viel mehr aus der Melodie hätte herausholen können.
  5. Ich finde das Hauptthema eigentlich recht "catchy". Schade natürlich, dass das Arrangement bzw. die Instrumentierung so dermaßen plump ist. Beim ersten Hördurchgang ist die Musik zumindest recht süffig, ohne großen Leerlauf - das ist ja für Balfe alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Das Hauptthema wird passabel verarbeitet. Das spielerisch Leichte der ersten Verfilmung bzw. Vertonung fehlt aber leider völlig. Klar, es muss eben düster-melancholisch sein. Ach ja, das lakonische "The Tales of Lee Scoresby" klingt arg nach Zimmers Sherlock Holmes bzw. Morricone. Kein Totalausfall, in Teilen ganz nett. Aber eben auch in der immer gleichen Soßen-Ästhetik aus der Zimmer-Schmiede gehalten. PS: Ich mag die erste Verfilmung der Reihe, die ja nach einem Film aus kommerziellen Gründen abgesägt wurde, eigentlich sehr gerne. Die märchenhaft-leichte Ästhetik war sehr hübsch, Desplats Musik für mich wunderbar feinsinnig. Aber in der Zeit der schwergewichtigen Tolkien-Verfilmung gab es natürlich eine gewisse Fantasy-Übersättigung beim Publikum bzw. wurde alles mit dem Bombast und der Epik der Jackson-Filme verglichen.Da musste das zwangsläufig scheitern. Eigentlich im Nachhinein sehr schade. Und wetten, dass sie die Fernsehserie auch nicht bis zum Ende durchhalten?
  6. Würde noch Toothless. Smitten und As long as he's safe einbauen. Ich bin ja auch kein Fan von Powells 80 Minütern, aber hier finde ich die Musik doch fast immer delikat, reizvoll instrumentiert und mit einer Ballett-artigen Eleganz ausgestattet. Man merkt Powell die durch seine Konzertwerke gewonnene Erfahrung an. Wenn man die Vorgänger-Filmmusiken nicht mochte, wird man hier natürlich auch nicht glücklich. Aber ich finde die Musik schon deutlich gelungener als Solo oder Newton Howards Fantastic Beasts.
  7. Ich finde die Musik außergewöhnlich gut. Powell wirft da viel in die Wagschale, großes Orchester + Chor und eine üppige, überbordende Klangsprache. Eine solche Kombination ist in den lezten Jahren viel zu oft mit ungelenkem Bombast schief gegangen. Doch die Balance stimmt hier. Selbst über 80 Minuten hängt die Musik nicht durch, ist fast immer thematisch durchgearbeitet. Das "Drachen-Liebesthema" ist ein Traum. Und selb st in den Schlachtsequenzen übertreibt es Powell dieses Mal nicht. Klar hat das auch einen Hang zum Kitsch und zur großen Hollywood-Geste, aber ich habe derlei lange nicht mehr so versiert gehört wie hier. Vielleicht bislang Powells reifeste Filmmusik.
  8. Nomininiere noch: Yomeddine, IOmar Fadel. (feine fröhliche folkloristische Musik, erinnert an Beasts of the Southern Wild)
  9. Ja, habe ihn schon gehört. Eine zurückhaltende Vertonung, die aber einen spröden Charme besitzt. Wunderschön ist das Liedthema, mit dem Doyle bruchlos an frühere "Shakespeare"-Musiken von ihm anknüpft. In einem extrem schwachen Filmmusik-Jahr ist das noch halbwegs ein Lichtblick. Aber nicht zu viel erwarten. An "Much Ado" oder "As you like it" ist hier nicht zu denken.
  10. All is true, Patrick Doyle (oder gilt der erst für 2019, in den USA hatte er 2018 ausgewählte Aufführungen)
  11. Otros Mundos, Carlos M. Jara (sehr empfehlenswert, gibt's bei youtube)
  12. Eine feine Musik, die im Detail auch sehr eigenwillig instrumentiert ist wie z.B. "Dream of Egypt". In einem schwachen Filmmusik-Jahr eine der besten Musiken.
  13. Nur ein erster Eindruck vom Nebenbeihören: Sehr ordentliche Musik, die aber zu keiner Sekunde wirklich aufhorchen lässt. Ohne eine gute, prägende Idee ist Minimalismus in der Filmmusik aber für mich ohnehin ziemlich ausgelutscht.
  14. Die Musik versucht sich zwar mir R&B Elementen von der Gleichförmigkeit im Genre abzusetzen, aber mich überzeugt das abseits einzelner Momentaufnahmen überhaupt nicht. Es fehlt der aufufernden Komposition völlig an Struktur & Entwicklung. Die wenigen thematischen Akzente bleiben dazu blass. Hab schon beim ersten Hören nicht bis zum Ende durchgehalten.
  15. Etwas verspäter hier meine Kritik zur Filmmusik: http://www.filmmusik2000.de/tomb-raider-tom-holkenborg Allerdings hole ich etwas weiter aus ?
  16. Höre die CD gerade nebenbei. Kann schon sein, dass der Einspielung bei der Intonation hier und da die Schärfe oder die Dringlichkeit des Originals fehlt. Gerade in den dramatischen Ausbrüchen. Dafür sind die lyrischen Passagen wunderschön mit viel Wärme gespielt. Von einer Katastrophe oder einem angeblich überforderten Orchester ist das alles weit entfernt. Finde die Aussagen von Muething da völlig überzogen. Und dass sich die Produzenten über solche einfach mal dahingerotzen Meinungsbekundungen ärgern, kann ich auch gut verstehen.
  17. Nein, Thomas Muething schreibt nicht mehr im Cinemusic-Forum. Soweit ich mich erinnern kann, ist er damals dort auch angeeckt. Inzwischen treibt er bei der ein oder anderen Facebook-Gruppe sein Unwesen. Hat mitunter radikale Ansichten zu einzelnen Themen, die er dann mit "Hauruck"-Polemik äußert. Mich hat das nie so richtig gestört, weil ich mit dieser Art der Polemik in der Regel keine Probleme habe, solange es nicht beleidigend wird. In der FSM-Diskussion hat er sich aber auch für mich offensichtlich verrannt. Keine Ahnung, was das sollte. Im Cinemusic-Forum gibt es übrigens kaum bis gar keine Diskussionen mehr. Das Forum ist inzwischen ziemlich verwaist. Schade eigentlich. Fand das war immer ein angenehmer Platz für Diskussionen. Den Eindruck "von Nase hoch gehalten" hatte ich persönlich nicht.
  18. Natürlich hat sich das Kino in den letzten Jahren radikal verändert, nicht nur durch CGI, sondern auch durch den Streaming-Markt und die beinahe unbegrenzte Verfügbarkeit von Film vom Kino über den heimischen TV bis zum Handy. Gleichzeitig ist die Quantität an filmischer Ware geradezu explodiert. Unglaublich, wie viele Filme/Serien dabei untergehen - ganz unabhängig von der Qualität. Das wird sicher in dieser Form über kurz oder lang implodieren - spätestens dann wenn sich die Marvel-Filme auf Netflix & Co. nicht mehr von denen im Kino unterscheiden und der Kinobesuch keinen nennenswerten Mehrwert an Erlebnis mehr bietet. Gleichzeitig finde ich aber auch, dass der Siegeszug von CGI es auch kleinen Filmen ermöglicht, auf erstaunlichem Niveau Effekte zu inszenieren. Insofern hat sich da auch etwas verlagert. Wobei z.B. Alex Garlands Ex-Machina (2014) mit einem 15Mio. Budget eigentlich genau die von die gewünschte Sparte belegt. Auch international tut sich einiges, z.B. der audiovisuell eindrucksvolle X - The Exploited aus Ungarn aktuell. So ein Film wäre in den 90er Jahren aus einer kleinen Filmnation völlig undenkbar gewesen. Letztendlich ist es wie in der Musik: Der Mainstream ist relativ klein geworden, weil die Geschmäcker sich immer weiter aufsplitten. Der Filmmarkt ist schon sehr unübersichtlich geworden. Man ist ja schon fast froh, wenn es dann mal einen Publikums-Konsens in Form eines Franchise gibt, weil so ziemlich alle Star Wars, Game of Thrones oder Harry Potter gesehen haben. Ansonsten gibt es kaum noch gute Diskussionen, weil doch eh jeder individuell was ganz anderes guckt. Was sicherllich etwas verloren gegangen ist, ist das recht freie/wilde Autorenkino der 60er bis 80er Jahre. Individuelle Regisseure gibt es aber - finde ich - immer noch: Sei es Wes Anderson, Denis Villeneuve, Ang Lee, Atom Egoyan, Lars van Trier, Tim Burton, Kenneth Branagh, Park Chan-wook usw. Klar, das US-Blockbuster Kino ist noch härter durchkalkuliert als jemals zuvor. Ein Milliionengrab wie Heaven's Gate, dass ein Studio an den Rand des Ruins bringt, ist heute kaum noch denkbar. Von einer Gleichschaltung der Stile und dem Verlust des Cinephilen würde ich eigentlich nur im innersten Kern des US-Blockbuster-Kinos sprechen (also Transformers, Marvel & Co.). Letztendlich glaube ich, dass man einfach mehr am Rande gucken muss, um spannende Werke zu finden Spannende Polit-Thriller, Horrorfilme und Science-Fiction-Filme gibt es da auch weiterhin. Hat sich nur alles verschoben. BTW: Zu Fantastic Beasts (Teil 2 kenne ich noch nicht): Für mich ein Film ohne irgendeine echte Handlung, der genau darunter leidet, zum Teil sich aber auch drollig losfabuliert. Gerade dieses Ziellose setzt sich schon von den stereotypen Handlungsverläufen typischer Blockbuster ab.. Dazu eher unscheinbare Helden und kein schlüssiger Handlungsaufbau. Einerseits spannungsarm, andererseits auch reizvoll, weil es teilweise aus den zu erwartenden Schemata ausbricht. Der Film pendelt für mich ganz seltsam zwischen seelenlosem Franchise und charmanter Fantasterei. Hat mich eher ratlos hinterlassen.
  19. Wie ein Arbeitskollege von mir es kürzlich formulierte: Wir sind einfach nicht mehr die Zielgruppe für diese Art Blockbuster-Kino. Ich erinnere mich gut, dass auch in den 80er und 90er Jahren die alten Hasen das Blockbusterkino fleißig aufgrund seiner Kommerzilität gescholten haben. Ob z.B. ein Lethal Weapon, ein Top Gun oder Days of Thunder bzw. Backdraft mehr inhaltliche/formale Qualität liefert als die aktuellen Marvel-Filme? Ich weiß nicht. Man erinnert sich halt nur an die guten Filme im nachinein. Wieviele unsägliche US-Komödien aus den 80ern und 90ern sind längst vergessen? Seelenlose Auftragsregisseure gab es damals auch schon. Waren wir als Teenager bis junge Erwachsene damals wirklich anspruchsvoller als die junge Generaton heute? Ich denke, da muss man im Urteil schon vorsichtig sein.
  20. Klangschöne Musik auf recht ausgetretenen Pfaden. Aber nett, dass die Musik nu auf CD vorliegt.
  21. Varèse Club CDs: Matilda, David Newman The Kindred, David Newman The War of the Roses (David Newman) Magic Fire (Erich Wolfgang Korngold) F.I.S.T. (Bill Conti) Intrada: Troll (Richard Band) Ghost Warrior (Richard Band) The Resurrected (Richard Band) The Last Vikings/Dr. Leakey and the Dawn of Man (Ernest Gold/Leonard Rosenman) I have never forgotten you - The Life and Legacy of Simon Wiesenthal (Lee Holdridge) The Echo of Thunder (Laurence Rosenthal) FSM: Rio Conchos (Jerry Goldsmith) LaLaLand Records Haunted Summer (Christopher Young) Preisvorstellungen bitte per PN an mich.
  22. Desplat ist bei mir Hit & Miss. Vieles ist mir zu gleichförmig. Dennoch habe ich da natürlich auch meine Favoriten: Girl With a Pearl Earring (sehr nah am Williams-Pastiche, aber wunderschön) Ghostwriter The Golden Compass (finde den eigentlich durchgehend prima) Birth The Danish Girl (nicht weil der besonders originell wäre, aber nach dem Sehen des Filmes ist der irgendwie hängengeblieben) Lust, Caution (vor allem wegen dem schönen Liebesthema)
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