Zum Inhalt springen
Soundtrack Board

Trekfan

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    2.712
  • Benutzer seit

1 Benutzer folgt

Letzte Besucher des Profils

131.521 Profilaufrufe

Leistungen von Trekfan

Alter Forumshase

Alter Forumshase (4/4)

503

Reputation in der Community

  1. Als ich das gelesen habe, habe ich gedacht, da ist bestimmt ein Americana-Score mit kleinem Ensemble und Harmonika dabei. Ist wirklich so. Gefühlt tausend Mal gehört sowas. Lukas hat jetzt die TV Movies A Few Days in Weasel Creek und indirekt Angel Dusted bestätigt. Der Score bringt wieder so ein typisches Horner Best-of.
  2. Interessant, zur Varese CD zu Viva Zapata habe ich auch diese Wahrnehmung. Ging mir allerdings damals schon so, als die Einspielung neu herausgekommen war. Sehr gut gefiel mir neulich beim erneuten Durchhören auch Virginia Woolf. Danach auch nochmal den unglaublich starken Film angesehen. Goldsmiths Album bewährt sich auch im direkten Vergleich.
  3. magnum hat bei mir überlesen, dass es hier um das Master des LP-Schnitts geht.
  4. Von einer Verschlimmbesserung kann hier nicht geredet werden. Was auch immer man letztlich davon hält, es ist mal wieder ein ganz neuer Ansatz und eine andere Masteringphilosophie: "For this release, Universal created a new high-resolution transfer at 192k/24-bit that provided levels of detail previously unheard." Ja, das mit dem "levels of detail" unterschreibe ich, wenn ich z.B. an den delikaten Track "Father and Son" denke (für eine der schönsten je von Spielberg gedrehten Szenen). Aber Matessino kann eben auch nur damit arbeiten, was er hat. Zum Glück ist es bei Jaws nicht so dramatisch mit dem Zustand der Bänder wie bei "Towering Inferno", aber beide Scores werden nie herausragend klingen. Dann hat man hier in dem Set natürlich den LP-Schnitt: "Back in 2015 no one could locate the elements for the original soundtrack recording beyond the CD digital master made in 1992. In the intervening years, UME located the 2-inch, 16-track multichannel master tapes for the album recording. They transferred these in high-resolution as well and they proved to be in excellent condition." Ein Plus in der Box. CD 3 dokumentiert wie schon in dem letzten Set zu Hook die Genese des Scores, das ist eben von film- und filmmusikhistorischem Interesse. Ein hübscher Bonus ist eine alternative Konzertversion des Themas, die Williams nur hier einmal eingespielt hat. Ich kann von dem Kauf der Box nicht abraten.
  5. Ich habe diese Varese Neueinspielungen früher auch viel kritischer gesehen, aber ich habe eine neue Wertschätzung dafür entwickelt, was Goldsmith da später mit seinen und Alex Norths Scores gemacht hat. Und das ist nicht Nostalgie. Diese Alben sind durchaus gelungen. Und Close-Miking ist nicht die Ästhetik, die dort gesucht wurde. Und man sollte vielleicht im Hinterkopf haben, dass Goldsmith da auch schon einige Jahre als Dirigent seiner Musiken in Konzerten tätig war und er da auch noch einmal anders an seine Musik herangehen musste.
  6. Wir bräuchten wirklich mal einen allgemeinen Bond-Spekualtionsthread, damit sich hier wie bei FSM die Enttäuschten austoben können. Da hat Labelchef MV Gerhard jetzt auch das geschrieben "I can’t tell you how much eye rolling we have been doing here at the triple L seeing various people playing Chicken Little thinking the sky is falling when it comes to James Bond scores.... So, enjoy Diamonds for now and stop all the negative vibes, man. Moore Bond is on the way. I’m not Connering you." Ich kenne die neuen Scheibe zwar noch nicht, aber wiederhole, was ich zu früheren LLL Bonds geschrieben habe, auch wenn das hier wie üblich keiner hören will. Ich kann da überhaupt keine Verschlechterung feststellen und erwarte die natürlich hier auch nicht. Andere Mastering-Philosophien oder Hörgewohnheiten über Kopfhörer gibt es natürlich. Diamonds war in so einer Edition überfällig. Die alte Edition von 2003 war einfach unbefriedigend vom Albumschnitt her. Endlich der Score in chronologischer, vollständiger Reihenfolge, endlich auch hier wieder in der LLL-Reihe alles Material an einem Ort versammelt, darunter die unveröffentlichte vollständige Version des Songs und die rare italienische Single, auch war die Filmversion von Circus, Circus oft gewünscht. Ich freue mich auch über The Whyte House (Extended Version).
  7. Ich kenne den Film, die Musik und das alte Album sehr gut. Notwendig war diese Aufnahme sicher nicht. Aber wie Jose von Quartet die Tage geschrieben hat "There’s no secret to it—we simply invest our own money, knowing that we probably won’t get it all back." Es ist ihr Geld und sie gehen damit ins Risiko und sie spielen neu ein, was sie sich wünschen. Aber seien wir ehrlich, bei Kickstartern ist es nicht viel anders. Die Auswahl der Scores hat auch dort viel mit den Präferenzen der Macher zu tun. Oder wie viele hätten sich tatsächlich für den Skinner oder aktuell den Schumann entschieden? Hier waren es jetzt 25 Musiker für einen recht überschaubaren Score. Wenn ich die Möglichkeit hätte, eine Aufnahme zu finanzieren, würde ich einen ähnlichen Score wählen. Schätzungsweise auch an die 25 Musiker und an die 25 Minuten Musik. Jerry Fieldings wunderbare Musik zu Noon Wine für Sam Peckinpah. Für mich eine große diskographische Lücke, die Originalaufnahmen sicher verloren.
  8. Ein neuer Kickstarter für eine englische Version des französischen Buchprojekts, das tatsächlich erschienen ist https://www.kickstarter.com/projects/pulsegames/jerrygoldsmithalchemist/description
  9. Die Outland/Capricorn One CD könnte ich nicht verkaufen wegen der Albumversion zu Capricorn, außerdem hat die nur die diese Version von Kay's Theme. Höre eigentlich nur diese Scheibe seit Jahrzehnten, die Expandierungen sind mehr was für die Sammlung.
  10. Dass ist aber schade, dass es die Musik nur digital gibt. Tja, sogar Truffaut/Delerue lohnt sich nicht mehr für die Labels. Wegen der Laufzeit hätte natürlich zum x-ten Mal anderes Material zum Auffüllen einer CD genommen werden müssen.
  11. Du weißt, was ich meine. Ich beziehe mich auf die durchaus polemische Verwendung des Begriffs zur Beschreibung des modernen Actionscorings. Horner 1986 war da Lichtjahre davon entfernt. "ein Ostinato-Actionscore eben" war Aliens für meine Begriffe nicht. Als jemand, der Musik aus Spaß an der Sache affektiv und nicht analytisch hört als Laie.
  12. In Horners Aliens ist aber im Actionscoring mehr los als reine Ostinati. Das war eben doch noch 1986.
  13. Ich persönlich schätze Goldenthals Alien Musik auch sehr, wobei ich seit der letzten Sichtung des Films auch zu der Sichtweise tendiere, dass die Musik streckenweise zu dick aufträgt. Es gibt doch schon lange die Kritik an dem Score, dass er ein Paradebeispiel für "Overscoring" ist. Und ist Aliens wirklich ein "ökonomischer" Score? Kommt darauf an, womit du darauf abzielst. Denn die Actionmusik aus der Musik hat geradezu stilbildend in der Filmmusik gewirkt und klingt nicht gerade ökonomisch im Sinne einer effizienten, sparsamen Ressourcennutzung.
  14. Ich würde bei Kamen und Beltrami von Gleichstand sprechen oder von "anders". "Müdigkeit" wie du das oben nennst, mag es bei Kamen beim dritten Teil gegeben haben. Bei Alien sehe ich bei Horner und Goldenthal auch Gleichstand, nur eine andere Herangehensweise. Goldsmiths Score zu Aliens thront über allen anderen Musiken, das würde ich auch sagen. Aber der Horner ist stark auf seine Art und für meine Begriffe kein "Abfallen". Die drei BttF Scores geben sich alle nichts. Habe gerade letzte Woche alle drei Filme zum ersten Mal seit Jahrzehnten in einem Rutsch gesehen. Im Grunde drei schöne Musiken, die sich alle nicht groß voneinander unterscheiden. Schönes neues thematisches Material im dritten Score. Die beiden Mummy Scores geben sich für mich auch nichts, Gleichstand.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir nutzen auf unserer Webseite Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten über Formulare zu. Zu unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung