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Trekfan

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  1. Ich habe diese Varese Neueinspielungen früher auch viel kritischer gesehen, aber ich habe eine neue Wertschätzung dafür entwickelt, was Goldsmith da später mit seinen und Alex Norths Scores gemacht hat. Und das ist nicht Nostalgie. Diese Alben sind durchaus gelungen. Und Close-Miking ist nicht die Ästhetik, die dort gesucht wurde. Und man sollte vielleicht im Hinterkopf haben, dass Goldsmith da auch schon einige Jahre als Dirigent seiner Musiken in Konzerten tätig war und er da auch noch einmal anders an seine Musik herangehen musste.
  2. Wir bräuchten wirklich mal einen allgemeinen Bond-Spekualtionsthread, damit sich hier wie bei FSM die Enttäuschten austoben können. Da hat Labelchef MV Gerhard jetzt auch das geschrieben "I can’t tell you how much eye rolling we have been doing here at the triple L seeing various people playing Chicken Little thinking the sky is falling when it comes to James Bond scores.... So, enjoy Diamonds for now and stop all the negative vibes, man. Moore Bond is on the way. I’m not Connering you." Ich kenne die neuen Scheibe zwar noch nicht, aber wiederhole, was ich zu früheren LLL Bonds geschrieben habe, auch wenn das hier wie üblich keiner hören will. Ich kann da überhaupt keine Verschlechterung feststellen und erwarte die natürlich hier auch nicht. Andere Mastering-Philosophien oder Hörgewohnheiten über Kopfhörer gibt es natürlich. Diamonds war in so einer Edition überfällig. Die alte Edition von 2003 war einfach unbefriedigend vom Albumschnitt her. Endlich der Score in chronologischer, vollständiger Reihenfolge, endlich auch hier wieder in der LLL-Reihe alles Material an einem Ort versammelt, darunter die unveröffentlichte vollständige Version des Songs und die rare italienische Single, auch war die Filmversion von Circus, Circus oft gewünscht. Ich freue mich auch über The Whyte House (Extended Version).
  3. Ich kenne den Film, die Musik und das alte Album sehr gut. Notwendig war diese Aufnahme sicher nicht. Aber wie Jose von Quartet die Tage geschrieben hat "There’s no secret to it—we simply invest our own money, knowing that we probably won’t get it all back." Es ist ihr Geld und sie gehen damit ins Risiko und sie spielen neu ein, was sie sich wünschen. Aber seien wir ehrlich, bei Kickstartern ist es nicht viel anders. Die Auswahl der Scores hat auch dort viel mit den Präferenzen der Macher zu tun. Oder wie viele hätten sich tatsächlich für den Skinner oder aktuell den Schumann entschieden? Hier waren es jetzt 25 Musiker für einen recht überschaubaren Score. Wenn ich die Möglichkeit hätte, eine Aufnahme zu finanzieren, würde ich einen ähnlichen Score wählen. Schätzungsweise auch an die 25 Musiker und an die 25 Minuten Musik. Jerry Fieldings wunderbare Musik zu Noon Wine für Sam Peckinpah. Für mich eine große diskographische Lücke, die Originalaufnahmen sicher verloren.
  4. Ein neuer Kickstarter für eine englische Version des französischen Buchprojekts, das tatsächlich erschienen ist https://www.kickstarter.com/projects/pulsegames/jerrygoldsmithalchemist/description
  5. Die Outland/Capricorn One CD könnte ich nicht verkaufen wegen der Albumversion zu Capricorn, außerdem hat die nur die diese Version von Kay's Theme. Höre eigentlich nur diese Scheibe seit Jahrzehnten, die Expandierungen sind mehr was für die Sammlung.
  6. Dass ist aber schade, dass es die Musik nur digital gibt. Tja, sogar Truffaut/Delerue lohnt sich nicht mehr für die Labels. Wegen der Laufzeit hätte natürlich zum x-ten Mal anderes Material zum Auffüllen einer CD genommen werden müssen.
  7. Du weißt, was ich meine. Ich beziehe mich auf die durchaus polemische Verwendung des Begriffs zur Beschreibung des modernen Actionscorings. Horner 1986 war da Lichtjahre davon entfernt. "ein Ostinato-Actionscore eben" war Aliens für meine Begriffe nicht. Als jemand, der Musik aus Spaß an der Sache affektiv und nicht analytisch hört als Laie.
  8. In Horners Aliens ist aber im Actionscoring mehr los als reine Ostinati. Das war eben doch noch 1986.
  9. Ich persönlich schätze Goldenthals Alien Musik auch sehr, wobei ich seit der letzten Sichtung des Films auch zu der Sichtweise tendiere, dass die Musik streckenweise zu dick aufträgt. Es gibt doch schon lange die Kritik an dem Score, dass er ein Paradebeispiel für "Overscoring" ist. Und ist Aliens wirklich ein "ökonomischer" Score? Kommt darauf an, womit du darauf abzielst. Denn die Actionmusik aus der Musik hat geradezu stilbildend in der Filmmusik gewirkt und klingt nicht gerade ökonomisch im Sinne einer effizienten, sparsamen Ressourcennutzung.
  10. Ich würde bei Kamen und Beltrami von Gleichstand sprechen oder von "anders". "Müdigkeit" wie du das oben nennst, mag es bei Kamen beim dritten Teil gegeben haben. Bei Alien sehe ich bei Horner und Goldenthal auch Gleichstand, nur eine andere Herangehensweise. Goldsmiths Score zu Aliens thront über allen anderen Musiken, das würde ich auch sagen. Aber der Horner ist stark auf seine Art und für meine Begriffe kein "Abfallen". Die drei BttF Scores geben sich alle nichts. Habe gerade letzte Woche alle drei Filme zum ersten Mal seit Jahrzehnten in einem Rutsch gesehen. Im Grunde drei schöne Musiken, die sich alle nicht groß voneinander unterscheiden. Schönes neues thematisches Material im dritten Score. Die beiden Mummy Scores geben sich für mich auch nichts, Gleichstand.
  11. Die aber auch nicht weiter stören, wenn sie als Bonus hinter das Scoreprogramm gepackt werden. Lieber zuviel veröffentlichen und wie Lukas Kendall das so schön auf den Punkt gebracht hat "to close the book" unter einen Score, das veröffentlichungstechnisch auch alles gesagt wurde, was möglich ist. Ist mir lieber, bevor man dann doch wieder was vermisst. Aber über diese Philosophien haben Stefan und ich auch schon vor 25 Jahren oder davor diskutiert. Letztlich geht jede Veröffentlichung über Williams' Schreibtisch. Bei Hook ist er weich geworden, bei SUGARLAND EXPRESS hat er leider das Albumprogramm zusammengekürzt. Es ist ein gutlaufender Albumschnitt daraus geworden, er wollte aber leider keine Bonustracks. Wer weiß, wie er bei BORN ON THE FOURTH OF JULY entscheidet? In Sachen Williams wird dieses Jahr viel passieren. Ein neuer Score steht an und es gibt natürlich Intradas Komponistenliste, auf der Roger Feigelson 5 Williams-Titel für dieses Jahr angedeutet hat. Mein Erstwunsch bleibt natürlich STORY OF A WOMAN, gefolgt von THE RARE BREED. Vielleicht haben bei Universal auch die Bänder zu dem frühen Score zu THE SECRET WAYS überlebt.
  12. Das Album kann man immer noch gut anhören. Eine Platte aus einer Zeit, als die Veröffentlichung der Originale undenkbar waren. Herrmanns Filmaufnahmen sind auch lange vergriffen, waren aber leider tontechnisch nie ganz unproblematisch. Eine sehr gute Neueinspielung hat später Joel McNeely für Varese aufgenommen. Habe nie verstanden, weshalb die seinerzeit nur als limitierte Club CD vermarktet wurde. Das war 2007. Das Label hat doch alle Rechte an der Einspielung, totes Kapital. Der Score war für mich immer Herrmanns beste Musik für Hitchcock.
  13. Danke dir, dann wird demnächst endlich die offizielle CD kommen! Du warst bei diesem Kauf stärker oder schwächer als ich, je nachdem wie man es sieht. Denn zu diesem Kauf habe ich mich bisher nicht aufraffen können, da ich den Score seit 20 Jahren wie du auf Intrada erwarte.
  14. Ich hatte bei der letzten Sichtung vor ein paar Jahren den Eindruck, dass das Album ziemlich vollständig ist. Mag den Score auch sehr. War zu der Zeit auch länger im Südwesten der USA und wir waren zufällig in Utah an einem der Hauptdrehorte des Films vorbeigekommen. Hatte ich spontan wiedererkannt.
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