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Trekfan

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  1. Du weißt, was ich meine. Ich beziehe mich auf die durchaus polemische Verwendung des Begriffs zur Beschreibung des modernen Actionscorings. Horner 1986 war da Lichtjahre davon entfernt. "ein Ostinato-Actionscore eben" war Aliens für meine Begriffe nicht. Als jemand, der Musik aus Spaß an der Sache affektiv und nicht analytisch hört als Laie.
  2. In Horners Aliens ist aber im Actionscoring mehr los als reine Ostinati. Das war eben doch noch 1986.
  3. Ich persönlich schätze Goldenthals Alien Musik auch sehr, wobei ich seit der letzten Sichtung des Films auch zu der Sichtweise tendiere, dass die Musik streckenweise zu dick aufträgt. Es gibt doch schon lange die Kritik an dem Score, dass er ein Paradebeispiel für "Overscoring" ist. Und ist Aliens wirklich ein "ökonomischer" Score? Kommt darauf an, womit du darauf abzielst. Denn die Actionmusik aus der Musik hat geradezu stilbildend in der Filmmusik gewirkt und klingt nicht gerade ökonomisch im Sinne einer effizienten, sparsamen Ressourcennutzung.
  4. Ich würde bei Kamen und Beltrami von Gleichstand sprechen oder von "anders". "Müdigkeit" wie du das oben nennst, mag es bei Kamen beim dritten Teil gegeben haben. Bei Alien sehe ich bei Horner und Goldenthal auch Gleichstand, nur eine andere Herangehensweise. Goldsmiths Score zu Aliens thront über allen anderen Musiken, das würde ich auch sagen. Aber der Horner ist stark auf seine Art und für meine Begriffe kein "Abfallen". Die drei BttF Scores geben sich alle nichts. Habe gerade letzte Woche alle drei Filme zum ersten Mal seit Jahrzehnten in einem Rutsch gesehen. Im Grunde drei schöne Musiken, die sich alle nicht groß voneinander unterscheiden. Schönes neues thematisches Material im dritten Score. Die beiden Mummy Scores geben sich für mich auch nichts, Gleichstand.
  5. Die aber auch nicht weiter stören, wenn sie als Bonus hinter das Scoreprogramm gepackt werden. Lieber zuviel veröffentlichen und wie Lukas Kendall das so schön auf den Punkt gebracht hat "to close the book" unter einen Score, das veröffentlichungstechnisch auch alles gesagt wurde, was möglich ist. Ist mir lieber, bevor man dann doch wieder was vermisst. Aber über diese Philosophien haben Stefan und ich auch schon vor 25 Jahren oder davor diskutiert. Letztlich geht jede Veröffentlichung über Williams' Schreibtisch. Bei Hook ist er weich geworden, bei SUGARLAND EXPRESS hat er leider das Albumprogramm zusammengekürzt. Es ist ein gutlaufender Albumschnitt daraus geworden, er wollte aber leider keine Bonustracks. Wer weiß, wie er bei BORN ON THE FOURTH OF JULY entscheidet? In Sachen Williams wird dieses Jahr viel passieren. Ein neuer Score steht an und es gibt natürlich Intradas Komponistenliste, auf der Roger Feigelson 5 Williams-Titel für dieses Jahr angedeutet hat. Mein Erstwunsch bleibt natürlich STORY OF A WOMAN, gefolgt von THE RARE BREED. Vielleicht haben bei Universal auch die Bänder zu dem frühen Score zu THE SECRET WAYS überlebt.
  6. Das Album kann man immer noch gut anhören. Eine Platte aus einer Zeit, als die Veröffentlichung der Originale undenkbar waren. Herrmanns Filmaufnahmen sind auch lange vergriffen, waren aber leider tontechnisch nie ganz unproblematisch. Eine sehr gute Neueinspielung hat später Joel McNeely für Varese aufgenommen. Habe nie verstanden, weshalb die seinerzeit nur als limitierte Club CD vermarktet wurde. Das war 2007. Das Label hat doch alle Rechte an der Einspielung, totes Kapital. Der Score war für mich immer Herrmanns beste Musik für Hitchcock.
  7. Danke dir, dann wird demnächst endlich die offizielle CD kommen! Du warst bei diesem Kauf stärker oder schwächer als ich, je nachdem wie man es sieht. Denn zu diesem Kauf habe ich mich bisher nicht aufraffen können, da ich den Score seit 20 Jahren wie du auf Intrada erwarte.
  8. Ich hatte bei der letzten Sichtung vor ein paar Jahren den Eindruck, dass das Album ziemlich vollständig ist. Mag den Score auch sehr. War zu der Zeit auch länger im Südwesten der USA und wir waren zufällig in Utah an einem der Hauptdrehorte des Films vorbeigekommen. Hatte ich spontan wiedererkannt.
  9. Der Gedanke war mir auch schon gekommen Wer hätte gedacht, dass so eine ambitionierte Neuaufnahme eines WB Scores wie Old Man kommt? Dass sie seinen anderen berühmten Score zu The High and the Mighty auch noch machen, wer weiß? Fehlendes Notenmaterial kann man rekonstruieren, wenn der Wille da ist. Und Patrick Russ ist dazu zweifelsohne in der Lage.
  10. Stefan, du musst nichts beweisen! Die beiden CDs zu Noon und Night waren 2007 bzw. 2010. In den letzten Jahren liegt der Fokus der Tiomkins klar auf Neueinspielungen. Keine andere Familie unternimmt solche Anstrengungen. Ist doch erfreulich, da andere Dinge nicht möglich sind, eben auch wegen WB.
  11. Neuaufnahmen - wenn möglich - sind im Gegensatz zu deiner Argumentation natürlich im Fokus der Familie. Sie waren ganz offensichtlich auch bereit, dafür entsprechende Summen in die Hand zu nehmen. Und es sind immerhin bisher fünf CDs entstanden. Dial M, Old Man, Paris Under the Stars, New York to Hollywood und die Albertina Rasch CD mit Klavierversionen. Welche andere Familie oder Estate hat bisher solche Anstrengungen unternommen?
  12. Sowas wie die BYU CD zu "The Big Sky" könnte bei einer Neuauflage sicher klanglich aufpoliert und verbessert werden. Die war 2003 herausgekommen. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass es den Tiomkins gerade darum geht, Neueinspielungen zu produzieren und dass die Originalaufnahmen gar nicht in ihrem Fokus liegen.
  13. Intradas erstes Kickstarter-Projekt war 2018 Tiomkins Dial M for Murder. Eine Musik, die niemand für so ein Crowdfunding auf dem Schirm hatte. Da war aus unserer "Community" unterm Strich auch keine große Summe zusammengekommen und der Kickstarter kam erst kurz vor Toresschluss mit höheren Summen über die Ziellinie. Feigelson hat dann auch gesagt, dass es von vornherein so kalkuliert war, dass der KS nur einen Teil des benötigten Geldes beisteuern sollte und das nur Teil einer Gesamtkalkulation war, zu der vermutlich sicher die Familie Tiomkin gehörte.
  14. Das hat nicht Intrada, sondern wieder Volta Music, der Musikverlag der Tiomkins produziert, Intrada ist nur der Vertrieb. Die Familie von Tiomkin hat offenbar das notwendige Kleingeld, solche Einspielungen zu verwirklichen. Glaube nicht, dass man damit viel Geld verdienen kann.
  15. Ben Hur hatte ich auch als Nr. 1 im Kopf, als ich gerade deinen Threadtitel gesehen, deinen Text aber noch nicht gelesen hatte!
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