bimbamdingdong
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Ach herrje, wie schön gönnerhaft doch von Dir, daß Du mir Ahnungslosem meine vorübergehend fehlgeleitete Wertschätzung des Scores als Meisterwerk und meine Freude am Score trotz Deiner gegensätzlichen Expertenwertung zum Score, grade noch mal so durchgehen läßt und mir sogar noch dazu gleich gratis Deine Fernanalyse zu meiner „Phase“ mitgeliefert hast. Da bin ich ja echt froh, danke.
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Nein, ist nicht übertrieben. Ist eh alles subjektiv, Du hörst es so, ich hör es so, ein Dritter hört sich es wieder Für Dich vielleicht nicht, für mich aber schon, besonders im Film, als auch im Solo-Score auf Sporify, den ich mir heute angehört hab. Auch der Film ist für mich ein Meisterwerk, schaue ihn Sonntag ein drittes Mal im Kino an. Auch gesten haben mich Film und Score gepackt und auch beseelt. Überraschend für mich und für Williams neu, finden sich im solo auf Spotify gehörten Disclosure Day Score auch erstaunlich viel Synthie-Beats. Synthiezeuch mag ich ja eigentlich gar nicht, aber im Gegensatz zum häufigen Synthie-Gegrummele in vielen Scores von Zimmer, Göranson und Newton Howard, ist das Synthie-Zeuch in diesem Williams nicht sooo schlimm. Solo gehört, offenbarten sich tolle neue Musikmomente, die im Film nicht zu hören waren, sondern eher untergingen.
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Sodele, ich war jetzt heute ein zweites Mal (diesmal allein) im IMAX-Kino in Spielbergs „Disclosure Day“ und muß sagen, daß mir Film und Score heute noch besser gefielen, als gestern schon bei unserer Erstsichtung des Films. Der Score wird ja erst morgen freigeschaltet auf Spotify aber ich konnte heute im Film genauere Eindrücke des Filmscores gewinnen, indem ich mich noch mehr auf die Musik konzentriert hab. Der Score ist auf jeden Fall ein weiteres Meisterwerk von Maestro John Williams und zählt für mich (trotz viel Underscoring im Film) zweifellos zu den besten Scores von John Williams und es freut mich sehr, daß nicht „The Fabelmanns“ als filmkompositorischer Schlußpunkt bzw. als filmkompositorisches Denkmal von Williams stehen bleiben wird, sondern daß (sofern John Williams nicht noch, was ich ihm und uns sehr wünschen würde, als 100Jähriger Scores für Spielberg komponieren sollte), zumindest mal „Disclosure Day“, als ein mehr als würdiger Schlußpunkt seines Filmmusik-Schaffens stünde. Was ich nach zwei Kinosichtungen des Films über die Filmmusik zu „Disclosure Day“ sagen kann, ist, daß der wunderschöne (im Film wiederkehrende) Ohrwurm ein echter Williams-Ohrwurm ist und obendrein ein besonders nobles Musikstück, insbesondere wenn es vom Solo-Horn und den Streichern getragen wird. Und wenn es (im Film) zart von einer Frauenstimme gesummt wird, „kommt“ es besonders inniglich schön und hat was „outer-worldly“-haftes an sich, was ja zum Filminhalt paßt. Ansonsten läßt sich anhand der Filmsichtung über den Score im Film sagen, daß der Score vor allem von den Streichern getragen wird. Zum Blech hingegen ist zu sagen, daß das Blech eigentlich vor allem nur dann im Film zu hören ist, wenn eine Verfolgung tobt (dann vor allem spitze Trompetenklänge, knarzende Posaunen und tiefe Tuben (im Stile von etwa den Actionverfolgungstracks in „Jurassic Park 2 - The Lost) World“)), oder wenn im Film „Disclosure Day“ Gefahr dräut durch die Verschwörer und die Bedrohung durch die Verschwörer sich aufbaut, dann vor allem im tiefen Blech wabernd. Das Horn wiederum darf eigentlich, abgesehen vom oben erwähnten „Ohrwurm“, vor allem in der träumerisch schönen Musik einer längeren von Spielberg im Film „Disclosure Day“ verbildlichten offenbarerischen Sequenz glänzen und (imusikalisch in der Art in etwa so wie in „The BFG“, als der BFG und das Kind in die upside-down-Traumwelt übertreten) so richtig traumwandlerisch schön zart und leichtfüßig gemeinsam mit den Streichern gradezu schweben, ja fliegen. P.S. Hübsch im Film übrigens der Einfall (und der Effekt daraus) von Spielberg und/oder Williams in der Seqzenz im Transportwaggon die hochkant aufgestellten und mit Spannseilen gesichterten Klaviere bei Vibrationen des Waggons auch in dissonant dräuenden einzelnen Klaviertönen akkustisch darzustellen.
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Ich war heute Mittag mit meiner Frau im IMAX in „Disclosure Day“ und wir waren begeistert, vor allem aber „geschafft“, denn der Film ist ein echtes Brett von Film. Wahnsinnig intensiv, extrem packend, fesselnd und spannend mit außergewöhnlichen Einfällen und Szenen und man wird regelrecht in die Handlung hineingezogen und mitgerissen vom Film. In jedem Fall eine Großtat von Spielberg, atemberaubendes großes Kino mit zweieinhalb Stunden, die im Flug vergehen und Einen alles Andere drum herum vergessen lassen. Regie, Buch, Kamera, Trickeffekte sind im tatsächlichen und im doppelten Wortsinne phantastisch und schauspielerisch ist „Disclosure Day“ eine Wucht, von vor allem Emily Blunt und Colin Firth. Ach ja, je weniger man im Vorfeld vom Film und von seiner Handlung weiß, wie das bei mir und meiner Frau der Fall war, dann umso besser, denn umso größer die What-the-fuck-Momente, die der Film auf mehrerlei Art und Ebenen bietet. Was den Score angeht: mal wieder ein wunderschöner Ohrwurm von Maestro John Williams dieses eine besondere Motiv und Thema. Und mal wieder eine Großtat von Maestro John Williams. Wobei sich der Score dem Film eher unterordnet, eher dem Film dienlich ist in der Begleitung und sachten Verstärkung von Emotionen und dem Spannungaufbau und ansonsten eher in den Hintergrund tritt bis auf wenige Ausnahmen, in denen der Score hie und da auch mal kurz wirklich glänzen darf. Also eigentlich so, wie Filmmusik auch per Definition sein sollte, einem Film im Hintergrund zu dienen. Bin jedenfalls auf den Score übermorgen auf Spotify mitm Kopfhörer auf der Couch sehr neugierig, um den Musikscore deutlicher hören und genießen zu können, denn z.B. die Musik der „chase“ ging weitgehend im lauten Krach der Autoverfolgungs-Action unter und war quasi bestenfalls fragmentarisch aus dem Actionkrach wirklich rauszuhören, was heute häufiger der Fall war. Und dem Film werd ich morgen einen weiteren Kinobesuch abstatten. Für mich jedenfalls Film des Jahres, der den von mir zuvor begeistert dreimal im Kino gesehenen starken und lustigen neuen Guy Ritchie Film „In the Grey“ einen Platz 1 nach hinten geschoben hat. Es gibt aber auch einen Aspekt vom Film „Disclosure Day“, den ich eher kritisiere bzw. eher kritischer empfinde, aber das würde hier zu spoilern bedeuten und das werde ich nicht, auch weil es hier im Forum keine den Text unsichtbar machenden Spoilertags gibt (zumindest hab ich keine gefunden).
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Was mir an dem Videoclip enorm gut gefällt, ist dieses treibende Streicherthema (und auch von Blechbläsern) sowohl das Musikthema an sich, als auch (fast noch mehr) die treibende Art des Stückes, insbesondere passend (wenn es im Film auch so vorkommt) als im Clip um den auf dem Feld stehenden Mann ringsum um ihn herum das hohe Gras wie von Geisterhand heruntergedrückt wird, da passt dieses mysteriöse streichergetriebene energische Musikthema super drauf. Was mich am Videoclip erschreckt hat (ja, ich weiß, daß der Mann sehr alt ist und daß er sehr krank war und möglicherweise wie spekuliert zwei Schlaganfälle hatte), war dieser auf mich nicht gesund sondern eher krank wirkende Gesichtsausdruck von John Williams, insbesondere, die auf mich starr aufgerissenen „leer“ wirkenden Augen, ja das hat mich echt total erschreckt und traurig gemacht.
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Heißer noch als heiß bin auch ich auf diesen neuen Spielberg und Williams und werde nächste Woche Mittwoch gleich am Starttag um 13:30 Uhr im hiesigen IMAX-Filmpalast Beider neues SciFi-Werk gleich mal in Augen- und Ohrenschein nehmen mit meiner Frau. Der Trailer sieht ja seehr interessant aus und noch kann ich mir absolut keinen Reim drauf machen, in welche Richtung Spielberg seinen Film anlegt, als hauptsächlich SciFi-Alienmysterie oder als rassigen Verschwörungs-Vertuschungsthriller-Reißer mit eventuell auch echten Alien-Elementen. Da bin ich mal seehr gespannt in welche Richtung der Hase läuft.
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Der beliebteste Soundtrack 2026 / Nominierungen
bimbamdingdong antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Schon mal ein ganz heißer Aspirant für mich, dieser großorchestrale Score alter Amblin-Schule THE BOROUGHS, John Paesano -
Wollte ich grad posten, nachdem ich zufällig in diese Serie reingestolpert bin. Wir sind jetzt durch mit Folge 5 von 8: was für eine herrliche Serie im Amblin-Filme-Gewand der 80er Jahre mit einem herrlich nostalgischen altmodischen farbigen orchestralen Score wie zu Amblin-Filme Zeiten, sowohl was die „Magic Wonder“-Musik, als auch die dramatische bzw. scary bzw. Actionmusik im Score angeht. Das hätte ich diesem John Paesano nicht zugetraut. Achja, das Schauspiel-Ensemble is auch ne Wucht.
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
bimbamdingdong antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Chapeau! „Frauenjaulen“ made my day! 😂 -
veröffentlichung Intrada: CRIMSON TIDE (Hans Zimmer) 2-CD
bimbamdingdong antwortete auf Steses Thema in Scores & Veröffentlichungen
Klar. Einer der übelsten, enervierensten und unerträglichsten Scores, die ich je in einem Kinofilm ertragen mußte. War ne dauerlärmende Klangtapete der übelsten Sorte für mich damals. Gut, der Kinofilm selbst war auch nicht viel besser. -
veröffentlichung La-La Land Records: PLAY DIRTY (Alan Silvestri)
bimbamdingdong antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Riesen Film! Bester Shane Black. Und einer meiner Lieblingsfilme Kurioseste Einfälle und derenUmsetzungen und dem Dreamteam Gosling und (vor allem Crowe) und deren Dialogen und Slapstickeinlagen. Bei Erstsichtung bekam ich regelrecht Schnappatmung vor lauter Lachen (etwa das Entsorgen der Leiche über die Gartenmauer oder die Kollateraltoten bei diversen Schießereien oder was da alles in und um die große Party im Hollywoodhaus abgeht. Einer dieser Filme, den ich jeden Tag bei jeder Laune anschauen kann und mich immer noch beömmele trotzdem ich den Film schon über 10 mal geschaut hab. Aber ich mag auch Blacks THE PREDATOR Film, vor allem den Anfang, wenn das Vieh im Militärstützpunkt erwacht, wütet und mit kraftvollem Springen und Rennen entkommt. Außerdem: # ein Wahnsinns-Score von Henry Jackman, der einerseits das Silvestri-Thema ideal nutzt und noch tolles eigenes thematisches Material einbringt. Bin ja kein Jackman-Freund, aber diesen Score von ihm und seinen Gulliver-Score find ich beide große Klasse. # klasse Action und Effekte und Spannung und Sound # rrrrrrrr Olivia Munn und rrrrrr Ivonne Strahovsky Aber Punktabzug gibts von mir für # Boyd Holbrook, der allenfalls als ausdruckslose Stehlampe taugt, aber sicherlich nicht als Schauspieler oder gar als Leading Man bzw. Hauptdarsteller. DER trägt keinen Film. # Holbrooks Filmsohn und seine Einbindung in die Handlung # den nicht ganz rund inszenierten Showdown -
Danke. Kenne ich auch gar nicht.
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„Meßdiener“? Was soll das für ein Film oder für eine Serie sein? Nie davon gehört.
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Der John-Williams-Konzertmusik-Thread
bimbamdingdong antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Komponisten Diskussion
Der war ja auch mit Ihr verheiratet 😉. -
MIR hats auch gefallen (vor allem die Orchester-Parts) und ich freu mich sehr, DAS live an meinem 60.Geburtstag (und tags zuvor) nächstes Jahr von Emmanuel Ax und den Berliner Philharmonikern in der Philharmonie Berlin zweimal musiziert zu bekommen.
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FALLS grade NOCH JEMAND HIER online ist und Interesse dran hat, hab grad festgestellt, daß DORT The Boston Symphony Orchestra | CRB (classicalwcrb.org) LIVE die grade in Tanglewood laufende WELTPREMIERE von John Williams neuer Komposition für Emmanuel Ax im Radio ausgestrahlt wird, läuft grade der zweite von drei Sätzen JOHN WILLIAMS CONCERTO FOR PIANO AND ORCHESTRA
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Der beliebteste Soundtrack 2025 / Nominierungen
bimbamdingdong antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
HOW TO TRAIN YOUR DRAGON, John Powell -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
bimbamdingdong antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Kenne die Filme magels Interesse dran nicht, aber die Scores von John Ottman, besonders zu Teil 1, LIEBE Ich SEHR. Finde, besonders den Ersten, so KLANGSCHÖN, so abwechslungsreich, so wundervoll orchestriert. Bin generell großer Fan DES ORCHESTRALEN (!) JOHN OTTMAN. Besonders FF4 oder BUBBLE BOY und JACK AND THE GIANTS und LAKE PLACID und ASTRO BOY und SCHNEEWITTCHEN und EIGHT LEGGED FREAKS und SUPERMAN RETURNS und X-MEN APOCALYPSE, die LIEBE ich. Sind ALLE klangschön, toll orchestriert und teilweise auch recht spaßig und zitatereich witzig. Bin sehr traurig, daß von DEM KOMPONISTEN JOHN OTTMAN offenbar nix mehr kommt. -
Der beliebteste Soundtrack 2025 / Nominierungen
bimbamdingdong antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
THE FANTASTIC FOUR - FIRST STEPS, Michael Giacchino Hat mich vom Fleck weg überwältigt, im Sturm erobert und begeistert gestern. -
Hab jetzt mal den Score auf Spotify quergehört. Ohne den Film und dessen Abspann zu kennen, dessen Credits das klören würden (will ich ehrlich gesagt auch nicht, hab schon den Snyder-Superman Film nicht gesehen) weiß ich es natürlich nicht, aber mir scheint vom Quergehörten her, daß dieser neue Score kein echtes Orchester gesehen hat. Maximal vielleicht einzelne akustische Instrumente wie E-Gitarre oder so) oder Orchester-Library-Samples, aber echtes Orchester bei diesem Superman? Nope. Scheint mir rein elektronisch zu sein. Und somit total uninteressant für mich.
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Mit ein paar Wochen Verzögerung hier noch Infos und zwei Fotos (vom Ende vom Konzertabend 2 und 3) unserer besuchten drei fabelhaften John Williams-Filmmusikkonzerte der fabelhaften Berliner Philharmoniker in der fabelhaften imposanten Philharmonie Berlin am 5.Juni, 6.Juni und 7.Juni 2025. Leider ohne den großen Maestro himself, der ja seit letztem Sommer immer noch erkrankt ist. Aber der wunderbar und charmant vertreten wurde von seinem langjährigen Freund, dem international gefragten französischen Dirigenten Stephane Deneve, der auch die drei Konzerte moderierte und persönliche Anekdoten über seine Freundschaft mit John Williams und zu den einzelnen Filmmusiken dem Publikum witzig und charmant (zumeist) in fließendem Deutsch erzählte, zusätzlich zu Grußworten von John Williams ans Publikum auf Englusch vortrug.. Deneves deutscher Wortschatz war fließend (wohl dank seiner langjährigen Chefdirigentschaft der Radiophilharmonie Stuttgart) und sein gesprochenes Deutsch war zumeist sehr ordentlich, wenn auch mit starkem fronsösischem Akzent und dem üblichen „ärry Potter“ usw. denn das H können ja viele Franzosen nicht richtig aussprechen. Sein gesprochenes Englisch dagegen war allerdings gruslig und manchmal bei einzelnen Worten nur zu erahnen, WAS er da grad sagte. An den drei Abenden variierte er seine Moderation mitunter leicht, ließ mal was weg, fügte mal was Neues hinzu oder bemerkte, etwa, als er SICHTLICH beeindruckt und bewegt war von der Schönheit der Darbietung des Orchesters und des Stückes („WAS für eine Fuge!“, da hatte er Recht nach der „Jaws Shark Fugue“) und an Konzertabend 2 wartete er geduldig vor einem Stück bis die zwar leise, aber doch dank grandioser Saalakkustik überall im Saal leise, aber deutlich spärisch vernehmbare, elektronischer Spieluhrmelodie von irgendeinem elektronischem Gerät verstummt war mit ein paar witzigen Bemerkungen. Bei einer zusätzlichen Zugabe an Konzertabend 2 entglitt Deneve just DIESE Partitur aus seinen Fingern, rutschte auf den Stoß der schon abgelegten Partituren und dieser Stoß rutschte dann weiter herunter, sodaß Deneve, ebenfalls mit ein paar sarkastischen Kommentaren über und zu sich sich selbst, vor sich hin murmelte, während er die richtige, ihm aus den Händen geglittene Partitur suchte in dem Stoß Partituren, wie peinlich ihm DAS jetzt sei. BIS er die zu dirigierende und zu spielende Partitur dann wiederfand und flink ergriff und sich mit einem angedeuteten „Gottseidank!“ den Schweiß von der Stirn wischte mit einem lakonischen Galgenhumor-Lächeln, während die Orchestermitglieder und das Publikum leise kicherten und schmunzelten. Hier mein Foto nach dem letzten Stück zum Schlußapplaus an Konzertabend Numero 2: Und hier mein Foto BEIM Dirigat der finalen Takte der finalen Schlußzugabe („Imperial March (Darth Vader‘s Theme) beim finalen Konzertabend Numero 3: Leichter Wehmut kam auf bei mir von diesem meinem wundervollen, dem Dirigenten sehr nahen, Sitzplatz aus, auf dem ich am ersten und letzten Konzertabend gaanz bewußt saß, da DIES MAESTRO JOHN WILLIAMS hätte sein sollen! Sein MÜSSEN! Gefühlte 5 Meter entfernt von Maestro John Williams im selben Raum mit mir, während ich ihn BEIM DIRIGIEREN des Orchesters genau hätte beobachten können, seine unnachahmliche Mimik und Gestik gegenüber den Orchestermusikern. EINmal NUR in meinem Leben ganz nah im selben Raum mit dem großen Maestro John Williams! HAT LEIDER NICHT sollen sein mit John Williams. GENAU DESHALB hatte ich ein Jahr im Voraus im Juni 2024 DIESEN Sitzplatz NEBEN der Bühne für teuer (Abo-) Geld gebucht für 1038 Euro (für zwei Saison-Abonnements der Berliner Philharmoniker für Frauchen und mich und insgesamt 6 verschiedenen Konzerten.) DAS war es mir Wert, meinem lebenslangen Musik-Idol John Williams EINMAL im Leben so nahe zu sein und ihn hautnah bei seiner Arbeit LIVE zu beobachten. Hätte Hätte Hätte. Leider isser halt krank und wird wohl, so vermute ich, in diesem seinem und meinem Leben nicht mehr wieder dirigieren in Berlin bei seinem Alter und Gesundheitszustand. SO hatte ich von DIESEM tollen Sitzplatz nun eben an Konzertabend 1 und 3 Stephane Deneve beobachtet (und im Februar 2025 bei dem tollen Klassikkonzert „Arcana“ von Edgar Varese den damaligen Dirigenten und nun eben Deneve). Und es war TOLL. Außerdem bot diese seitliche Nähe zum Orchester für mich hochinteressante nahe Einblicke in die Arbeit und Interaktion der Orchestermusiker. Wie etwa manche Orchestermusiker selbst sichtlich FREUDE AN DER ARBEIT und FREUDE AN DER Williams MUSIK hatten, so richtig mitgingen oder ergriffen waren, wenn Sie selbst nicht dran waren. Ein deutliches glückliches Lächeln im Gesicht hatten. Oder zu beobachten, wann und wie etwa meine liebsten Orchestermusiker, die Posaunisten und Hornisten sich und ihre Posaunen und Hörner auf ihre jeweiligen Einsätze vorbereiteten, durchlüfteten usw.. Oder wie der Pauker Wieland Welzel seine Pauken gradezu mit dem Ohr drauf liegend mit seinen Händen sanft „streichelte“ vor und nach seinen Einsätzen und ansonsten mit großer sichtbarer Freude seinen Kollegen vor ihm ergriffen lauschte und ihm oft ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte. Ein dritter toller Aspekt DIESES unseres seitlich erhöhten Sitzplatzes NEBEN dem Orchester war, daß insbesondere von den Blechbläsern, gaanz besonders von den Posaunen und von der Baßposaune, Tuba, aber auch von den Pauken und der gaanz großen Baß-Trommel DEUTLICH „mehr Druck“ akkustisch zu uns rüberkam als von vor der Bühne sitzend an Konzertabend 2, als wir VOR dem Orchester saßen, also dem normal üblichen Sitzplatz bei einem Orchesterkonzert. Drei wundervolle Konzertabende aus zwei unterschiedlichen Sicht- und Hörwinkeln. EIN GENUSS. Ja und seither isses tatsächlich um uns geschehen, lange trauerten wir diesen drei erlebten wunderbaren Berliner Konzertabenden und diesem wunderbaren Orchester und dieser wunderbaren Konzertsaalakkusik und -architektur und -atmosphäre hinterher, daß wir seither über die AppleTV App der Berliner Philharmoniker JEDEN ABEND (!) seither am LG OLED (und ich akkustisch zusätzlich akustisch via Raumklangkopfhörer dazu) ein oder zwei Archiv-Aufführungen der Berliner Philharmonikern pro Abend jeden Abend anschauten, anschauen und GENIESSEN. Konzerte aus dem Berliner Archiv und live Konzerte (vor allem zeitgenössische Klassik, wie die von John Adams, Jonathan Dove, Thomas Ardes, Andrew Norman und Jörg Widmann hat es uns angetan. Oder von Edgar Varese. Vareses antreibendes, schroffes, harsches, dissonantes, perkussives brassy zuweilen auch mal melodisches ARCANA mit 120-Mann-Besetzung ist sooo aufregend und farbig, einfach nur grandios. Da kamen Filmmusik-Vibes bei mir auf. Oder Jörg Widmanns wunderbares Auftragswerk für die Berliner Philharmoniker, ein farbiges zitatereiches KONZERT FÜR HORN UND ORCHESTER (Höhepunkt: der dritte Satz „Scherzo a la Surprise“) , ein witziger, wilder Ritt voller Klassikzitate und schroffer und schöner Musik. Oder Russen wie meine beiden Lieblinge Shostakovic und Mussorgsky, oder auch Tschaikovski, Strawinski Oder feurige lateinamerikanische Werke. Oder amerikanische Werke wie von Lenny Bernstein oder George Gershwin. Ja sogar Opern (obwohl ich für gewöhnlich Gesang generell ja nicht folgen und nix abgewinnen kann), wie die wunderbaren „Berliner Vokalhelden“-Projekte wo die Berliner Philharmoniker gemeinsam mit Chören aus ganz Deutschland sowie auch Laienmusikern bis hin zu Berliner Schülern im Orchester und den Chören neue zeitgenössische Werke und Auftragswerke aufführen mit interessantem Bühnenbild und Inszenierung. Mein Geheimtip MUSIKALISCH hierzu: „Was lauert da im Labyrinth?“ und „There was a child“, Beide mit ganz wundervoller, teils hochdramatischer, an zeitgenössische Filmmusik erinnernde Orchestermusik von Jonathan Dove. Oder „Zum Mond und zurück“ von Andrew Norman. Beeindruckend bei diesen Werken, wie Kinder und Jugendliche in wahnsinnig großen Chören, aber auch teilweise als Hornisten, Posaunisten, Trompeter, Pauker, Streicher gemeinsam im Orchester mit und neben den Berufsmusikern der Berliner Philharmoniker musizierten, als WÄREN sie schon immer richtige Mitglieder und Musiker der Berliner Philharmoniker und als hätten sie nie was anderes gemacht in ihrem Leben, dirigiert zu werden vom (damaligen) Chefdirigenten Sir Simon Rattle. Seeehr B.E.E.I.N.D.R.U.C.K.E.N.D. Ja, es IST UM UNS GESCHEHEN! Kaum wieder daheim, zieht es uns schon wieder zurück nach Berlin und Hamburg und wir HABEN dazu weitere Konzerte mitsamt den Hotels und ICE Fahrten bereits gebucht u.a. wieder in der Elbphilharmonie (wir wohnten schon im April in der Elbphilharmonie im Hotel obendrüber und besuchten darunter zweimal ein wunderbares GALACTIC MUSIK Konzert des NDR Elbphilharmonieorchesters an zwei Konzertabenden mt StarTrek, StarWars, Matrix, Interstellar und seehr abwechslungsreichen Videogames-Musiken) Anfang Oktober mit nem Konzert für Percussion und Orchester (Avner Dormans FROZEN IN TIME, was Filmmusik-Vibes hat, plus SHOSTAKOVIC Sinfonie Nr. 11) und am zweiten Abend Orgelmusik mit der imposanten Elbphilharmonie-Orgel. Diesen Dezember dann besuchen wir in der Berliner Philharmonie Andriss Jansons mit einem Orgelstück mit Orchester, sowie orchestral Dvoraks Konzert für Violine und Orchester, sowie die 10.Sinfonie von Shostakoviv. Im März 2026 dann in der Elbphilharmonie Elgars Enigma Variationen und Mussorgskis Bilder einer Ausstellung. Ja und an meinem 60.Geburtstag im April in der Berliner Philharmonie das Konzert für Klavier und Orchester von John Williams und Prokofjiews Romeo und Julia. Außerdem hier jetzt Ende Juli 2025 in illuminierter abendlicher Klosterruine open Air Filmmusik querbeet gespielt von unserem hiesigen Filmmusikorchester, welches wir seit 20 Jahren auch jeden Januar live erleben, so auch nächsten Januar im hiesigen Konzerthaus. JA, ES.IST.UM.UNS.GESCHEHEN. WUNDERBAR
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John Powell - How to Train Your Dragon (Live Action-Version)
bimbamdingdong antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
DAS seh ich anders. Allein die Szene, als „Haudrauf“ (Gerard Butler) die Versammlung mit Allen einberuft und ne Motivationsrede hält, fand ich echt wichtig und die Szene war nicht minimal, sondern dauerte bestimmt 5 Minuten. -
John Powell - How to Train Your Dragon (Live Action-Version)
bimbamdingdong antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
„einfach alles“ stimmt schon nicht mal für das Teil 1 Remake. Hier gibt es auch zusätzliche Szenen gegenüber dem Animationsfilm. -
John Powell - How to Train Your Dragon (Live Action-Version)
bimbamdingdong antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Geht mir halt anders. Bevorzuge sowohl Score, als auch Film des Remake, auch wenn ich das Original in beiden Fällen sehr sehr mag. Finde halt nur den Score des Remake wie schon gesagt frischer und vor allen Dingen weniger „krawallig“ als das Original. Bin aber GENERELL in der Regel SEHR erfreut, wenn eine Fortsetzungsfilmmusik oder auch eine Konzertsuite frischen Wind reinbringt gegenüber der Originaleinspielung und mal hie und da auch nuanciert umorchestriert, auch mal mal neue Akzente setzt. SOWAS mag ich generell sehr gern. Mag zum Beispiel das im Mittelteil affenzahnmäßig schnellere und insgesamt „fettere“ Dirigat und Arrangement von Erich Kunzel tausend mal lieber, als die Originaleinspielung von John Williams vom Star Wars Main Title. Auch etliche andere Kunzel-FilmmusikoderKlassikeinspielungen gegenüber den Originalen. Mag auch Leonard Bernsteins schmissigeres, flotteres, sauschnelleres Dirigat von Aaron Coplands Billy The Kid Balletmusik hundertmal lieber als jede andere Einspielung des Werkes. Nur so ein paar Beispiele.