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Intrada veröffentlicht John Barrys THE BLACK HOLE und Stu Phillips BATTLESTAR GALACTICA (Vol. 2)

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Nabend!

So, wieder ein Gral weniger! Warum muss sowas immer kommen, wenn ich eh schon wiedermal arm wie 'ne Kirchenmaus bin? :wandsch:angry:B)

Klar, stilistisch natürlich ein typischer Barry, aber ich liebe ihn trotzdem. Als ich den Film damals im Kino sah, hat er mich sehr gefesselt und ich verspürte immer eine bedrohliche Atmosphäre. Viel Später, als ich dann mein Herz für Filmmusiken entdeckte, wurde mir klar, wie sehr grade diese Score von Barry damals dazu beigetragen hatte.

Dieser Score wurde für mich also irgendwann zu nem Gral. Wie eben die Scores zu vielen Filmen meiner Kindheit und Jugend.

Vermutlich kippe ich ja dann tot um, wenn alle diese Scores endlich veröffentlicht und in meinem Besitzt sind (muuhahahahaaaaarrr!), also mag sich die CD Industrie gerne noch etwas Zeit mit weitern so coolen Veröffentlichungen lassen.

Vor ein paar Jahren habe ich sogar die recht seltenen Plastikbausätze von "Vincent" und "Maximilian" aus der Zeit damals bekommen! Und jetzt noch die CD! Ich bin eigentlich schon im Himmel. :lol2:

Gruß

Dirk

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haha lustiger trailer, total revolutionäre Computergrafik!

also wie man damals marketing gemacht hat... ganze Szenen durchlaufen lassen... krass... na die Musik da is ja schon die von Barry und ich frag mich echt wie man den je für Action und Abenteuer anheuren konnte, diese langsamen Klänge arbeiten doch immer völlig gegen die Spannung... zum einpennen... furchtbar...

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Naja, man muß sich auch mal Vor Augen führen, daß der Film 32 Jahre alt ist. Das war eben eine andere Zeit. (Und in nicht unbedingt eine schlechtere, finde ich.)

Die Musik im Trailer gehört auch nicht zu den gezeigten Szenen. Im Film hört man da schon flotteres...

Ansonsten trifft Barry die Atmosphäre des Films IMHO perfekt. Es ist eben kein Star Wars, trotz Robotern und Laser-Gefechten.

Und auch zum einpennen sind für mich weder Film noch Score. Aber wenn man es nicht mag...nun gut!

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Ronin, deine Meinung in Ehren, aber ich muss da auch BigBear zustimmen.

Was dein Einwurf bzgl. Action und Abenteuer angeht. Wenn es danach gehen würde, hätte Barry nie einen Bond-Film scoren dürfen. Aber gerade hier beweisst er m.E. das er durchaus in der Lage war, solche Szenen zu vertonen.

Als Beispiel geb ich mal die Bootsjagd aus "Monnraker" als Beispiel.

Der Einsatz des 007 Action Themes passt hier m.E wie die Faust aufs Auge ! :)

http://www.youtube.com/watch?v=MHXi3W57FVc

oder auch die Fallschirmszene, ebenfalls aus "Moonraker"

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Und natürlich die Büffeljagd in "Dances with Wolves":

Es kam immer drauf an, welchen Film er vertonte. Bei Bond passte sein Actionstil irgendwie perfekt, seine Musik hat etwas elegantes, britisches sozusagen. Bei manch anderen Sachen, wie dem Stallone-Film "The Specialist" wirkt seine Musik durchaus etwas fremd, weil sie eben in den Actionpassagen nie richtig Fahrt aufnimmt, sondern auch hier eher in dem langsameren Bond-Stil bleibt, was dann schon eigenartig wirken kann, wenn alles um einen herum explodiert, Schüsse durch die Luft hallen und die Musik diesen eleganten, langsamen Rhythmus beibehält.

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Für mich gibt es eigentlich zwei John Barrys. Den britischen Barry, der die Musik für Agentenfilme der sechziger Jahre quasi definiert hat und noch immer mein Ideal für Filmscoring darstellt; und den amerikanischen Barry. Mehr oder weniger mit seiner Quasi-Emigration nach Amerika Mitte der siebziger Jahre verliert seine Musik für mich kontinuierlich an Reiz. Ab und an komponiert er noch für mich sehr schöne Werke (1981: Body Heat, Somewhere in Time, 1985: Out of Africa), aber nach einem letzten Paukenschlag 1987 (The Living Daylights) verlieren seine Arbeiten für mich langsam aber sicher völlig ihren Reiz. Ab 1990 habe ich den Eindruck, Barry komponiert nur noch für sich selbst.

Bei keinem anderen Komponisten nehme ich einen so krassen Gegensatz zwischen Früh- und Spätwerk wahr wie bei Barry.

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Liegt es vielleicht daran, dass Barry in Amerika mehr den "Wünschen" der Produzenten und Regisseure verpflichtet war, während er, während seiner arbeiten in England mehr oder wenige freie Hand hatte, was die Kompositionen angeht.

Nur so ein Gedanke

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Liegt es vielleicht daran, dass Barry in Amerika mehr den "Wünschen" der Produzenten und Regisseure verpflichtet war, während er, während seiner arbeiten in England mehr oder wenige freie Hand hatte, was die Kompositionen angeht.

Nur so ein Gedanke

Ich glaube, dass das nicht so war. Auch schon zu Bond-Zeiten musste er sich ja teilweise widerwillig Produzentenwünschen in letzter Minute beugen: So musste er auf den letzten Drücker noch Thunderball für Tom Jones zusammenkomponieren, weil Broccoli oder Saltzman darauf bestanden, dass der Filmtitel auch der Songtitel ist (Mr. Kiss Kiss Bang Bang, von Barry eigentlich als Main Title Song komponiert und sogar schon von gleich zwei namhaften Interpretinnen eingespielt, wurde hingegen für 25 Jahre weggeschlossen). Meines Wissens hat Barry dann in den USA viel mehr Aufträge abgelehnt bzw. seine Arbeiten abgelehnt bekommen als im Königreich.

Mein Eindruck ist, dass Barry nach seinem Abschied aus England nie mehr den Kontakt zu dortigen zeitgenössischen aktuellen Musikströmungen hatte und dass dies dazu geführt hat, dass er zunehmend im eigenen Saft schmorte. The Living Daylights ist ein für mich (erfreulicher) ganz unerklärlicher völlig vereinzelter Ausreisser, in dem Barry kurzzeitig wieder den musikalischen Zeitgeist in einem Ausmaß in seinen Score integrierte, das keine andere seiner Arbeiten der letzten dreißig Jahre aufweist.

P.S.: Und ich habe THE BLACK HOLE doch bestellt! ;)

bearbeitet von Handstand

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The Living Daylights ist ein für mich (erfreulicher) ganz unerklärlicher völlig vereinzelter Ausreisser, in dem Barry kurzzeitig wieder den musikalischen Zeitgeist in einem Ausmaß in seinen Score integrierte, das keine andere seiner Arbeiten der letzten dreißig Jahre aufweist.

Einer meiner absoluten All-Time-Lieblings-Barrys.

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auf jeden Fall! THE LIVING DAYLIGHTS ist der Knaller! Ein Highlight jagt das nächste! Aber vor allem das Stück kann ich Stunden lang in der Endlosschleife hören:

Und zum Punkt Barry und Action: Ich denke auch das hin und wieder seiner Actionmusik etwas der Drive fehlt (die Buggy Jagd in DIAMONDS ARE FIOREVER), aber grade bei obigen oder auch der Strassenverfolgung bzw. dem Unterwasser Kampf in THUNDERBALL gehts nur ab! Auch sehr geil, das sehr Stück als Boind den Kiss Kiss Club nach der Jagd betritt und seine Wunde verbindet. An Barrys frühe Bond Scores kommt nichts ran!

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haha mitfiebern bei ner Actionszene lässt mich das aber auch nicht... für Barrys Verhältnisse natürlich schon geradezu rasant, aber allein, wie oft er Takte wiederholt find ich immer wieder nen Knaller... das kann man sich natürlich gut anhören, wenn man dabei nicht einpennt (so wie ich), aber im Film find ichs immer total daneben...

nicht auszudenken, Stallone wollte Barry ja auch für JUDGE DREDD haben, aber da konnte der net... das wär ja was geworden...

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Mein Eindruck ist, dass Barry nach seinem Abschied aus England nie mehr den Kontakt zu dortigen zeitgenössischen aktuellen Musikströmungen hatte und dass dies dazu geführt hat, dass er zunehmend im eigenen Saft schmorte.

 

John Barry hat seinen Stil in der Tat ab einem bestimmten Punkt in seinem Schaffen quasi konserviert. Könnte man auch die Erschaffung einer Marke nennen.

Die musikalische Einsiedlerei passt auch zur Persönlichkeit Barrys. Der lebte ja auch privat in den späten Jahren von der Welt schon etwas entrückt in einem Ghetto für wohlhabende Leute, auf Long Islands. Ich liebe seine Musik genau wegen seiner unendlichen und eigenwilligen Eleganz die seine Persönlichkeit so perfekt widerspiegelt. So etwas wird es nie wieder geben. Heute knechten und beugen sie sich nur noch mit teilweise horrorartigen Ergebnissen.

 

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Uh oh. Bei FSM gibt es jetzt Postings, dass am Anfang des "Main Title" von The Black Hole auf der CD ein Klick sein soll. Ich habe mir eben den Soundschnipsel bei Intrada einmal angehört: ja, das ist was, was bestimmt nicht dahin gehört. Mal schauen, wie Fake und Co. wieder reagieren. Bei all der Detailarbeit an dem Release, von der man angeblich im Booklet lesen kann, kann so etwas doch nicht wieder überhört worden sein...?

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Das ist kein Click Track, sondern ganz klar ein digitales Clipping !

da scheint was bei der Konvertierung schief gelaufen zu sein !

Das war nur ein (schwacher) Scherz.

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Ich konnte es nicht abwarten. Dank einer *hüstel*-Quelle konnte ich schon die Black Hole-CD hören. Also: der neue Mix ist fantastisch, klar detailiert, präzise. Der Klick am Anfang des "Main Title" ist doof. Nun gut. Wenn ich das neue Material so betrachte: mit nur zwei Titeln mehr ("Pretty Busy" und "Can You Speak?") wäre das alte Album schon bestialisch gut gewesen. :)

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Ich konnte es nicht abwarten. Dank einer *hüstel*-Quelle konnte ich schon die Black Hole-CD hören. Also: der neue Mix ist fantastisch, klar detailiert, präzise. Der Klick am Anfang des "Main Title" ist doof. Nun gut. Wenn ich das neue Material so betrachte: mit nur zwei Titeln mehr ("Pretty Busy" und "Can You Speak?") wäre das alte Album schon bestialisch gut gewesen. :)

Die *hüstel*-Quelle musste ich in meinem Wahn selbstverständlich auch nutzen ! ;)

Finde ich ja schon fast erstaunlich, wieviel Synthsounds in dem Album drin sind, die beim alten LP-Cut nie auffielen.

"Pretty Busy", "Can you Speak", "Hotter and Heavier" sowie "Bob and VINC.E.N.T" sind wirklich toll, und es macht spaß diese cues einmal ohne Film zu hören

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Zu diesem Click hat Fake im Board geantwortet. Es wäre wirklich die Harfe und das wäre auch nur im Harfentrack zu hören gewesen, der jetzt erstmals eingemischt wurde. Durchaus pikant aber, dass man im FSM-Board nun liest, dass dieser Click auf einigen Exemplaren der CD gar nicht vorhanden ist. Für diese Exemplare wurde die Harfe bestimmt wieder rausgemischt. ;) Bin auf mein Exemplar gespannt. Soundtrack-Club hat gestern versendet.

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Blöde Stellungnahme von Fake.

Ganz ehrlich, wenn schon seitens Intrada bekannt ist, dass da ein Klicken oder klacken oder sonst was ist, warum mischt man das nicht raus ?

Und wenn man schon Zugang zu den 32-Spur Tapes hatte, wäre es ein einfaches gewesen dieses Störgeräusch zu eliminieren. Das kann jede billie Audiobearbeitungssoftware !

Aber man darf ja drüben nichts sagen. Man bekommt gleich eine Art virtuellen Maulkorb verpasst und 95% der User dort kriechen Fake und Feigelson in den Allerwertesten.

Es ist erstaunlich was Intrada alles rausbringt und dafür bin ich ihnen auch sehr dankbar. Aber ich habe selten so ein unsympathischeres, arrogantes Duo erlebt wie F & F !!

Da is mir ja der Esterhammer lieber. :)

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