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Das Gesetz der Ehre (Pride & Glory)

Ein Cop-Thriller über korrupte Polizisten in New York mit guter Besetzung (Edward Norton, Colin Farell, Jon Voight). Ist ganz interessant, aber nichts besonderes meiner Meinung nach. Es gibt ein paar harte Szenen die für solche Filme dabei sein müssen, aber bei einer wurde es selbst mir ganz komisch.

Bei welcher Szene wurde Dir denn ganz komisch?

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Bei welcher Szene wurde Dir denn ganz komisch?

Jetzt hab ich vergessen wie die Spoiler funktioniert. Ihr habt es mir zwar gesagt, aber das ist schon länger her und ich benutze das nicht so oft. Deswegen werde ich den Text in Weiß schreiben:

Die Szene wo Farell das Baby mit dem heissen Bügeleisen bedroht.

Einfach die Stelle markieren und der Text sollte sichtbar werden. : )

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Mighty Ducks III

Hm ich muss zugeben, ich hab den Film viel schlechter in Erinnerung. Er hat Tempo, eine unterhaltsame Story, und dazu einen J.A.C Redford in guter Form.

Vereinzelte chorale Einschübe, die man fast schon als episch bezeichnen kann, absichtliche Zitate ala Mission Impossible machen schon das Schmunzeln bereit für die Musik.

Klar, sie ist kein Meisterwerk oder würde zu den "Must Have" gehören, aber sie macht Spaß und anscheinend machte sie ihm auch gehörig viel Spaß.

Im ganzen ein guter Film für den Nachmittagsprogramm.

PS: Die Soundtrack-CD von Mighty Ducks III wird wohl noch leider warten müssen, sowas unwichtiges wie ID4 war wichtiger ;):D

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Ninja....soll wohl besser sein als NInja Assassin, ich weiß nicht. Standart Story mit Meister hat zwei Schüler die aufeinander eifersüchtig sind, einer wird böse, der anderere bekommt die legendäre Ninja-Ausrüstung..einer ist Waise und weiß, der andere Asiate...wie bei American Fighter halt...Action war ordentlich, gut choreographiert... aber mitten im film mußte ich für 5 minuten pausieren weil ich fast an meinem Vesper erstickt wäre vor Lachen. Grund:

Dramatische Szene, Held und Tochter seines Meisters fliehen in eine Bar, verfolgt von Bösewichtern mit MGs. Barkeeper erkennt die beiden von Fahnungsphotos im Fernsehen und macht einen Anruf. Bösewichter tauchen auf, schiessen von draußen in die Bar, mähen dutzende unschuldige nieder, Helden rennen raus, werden nonstop beschossen, weitere unschuldige sterben...

Dann sagt der Anführer der Bösewicher "Und vergesst nicht, wir brauchen sie lebend"

Lachkrampf bekommen wie selten zuvor.

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Gerade gesehen

J.C.V.D.

Wohl der ungewöhnlichste Film von Jean-Claude Van Damme, indem er sich selbst spielt. Zu Beginn des Films verliert er seine Tochter in einem Sorgerechtsstreit, macht er erstmal ein paar Tage Urlaub in Brüssel, seiner Heimat. Zwei Fans entdecken ihn und lassen sich dann fotografieren mit ihm, bevor sie dann beobachten, wie er in einer Postfiliale Geisel nimmt....

Highlight des sehr guten Films ist ein minutenlanger Monolog von Van Damme, wo er sich selbst und auch uns Zuschauer vor den Augen hält, was er alles in seinem Leben falsch gemacht hat. Die größte Überraschung ist wohl, er kann wirklich sehr gut schauspielern!! In jeder Szene eine überzeugende Darstellung. Der Film an sich bekommt von mir ebenfalls ein "sehenswert"

Zur Musik, ein weiteres Highlight, die Musik von Gast Waltzing ist auf einen recht guten Level, mitunter erinnert sie an die Musik der 70er Jahre ala Lalo Schifrin und weiß auch außerhalb des Films zu gefallen. :)

PS: Selten genug, wo man sagen, keine Zeit verschwendet zu haben, indem man einen Van Damme Film geguckt hat :D

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Shutter Island

Habe den Film gestern abend gesehen und war ziemlich beeindruckt. Die düstere Atmosphäre, die bedrohliche Musik und der ganze Plot haben ausgezeichnet dazu beigetragen, die Spannung so richtig knistern zu lassen. Ich habe es noch nie erlebt, dass es in einem Kinosaal so ruhig war! Grandioser Film.

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The Andromeda Strain (2009)

Wie erwartet konnte diese TV Miniserie IMHO nicht mit der Originalversion von 1971 mithalten.

Diese Version wirkt natürlich wesentlich moderner, größer und düsterer. Dazu hat man die bekannte Story mit ein wenig Verschwörung und Sci-Fi garniert. (Mehr als im Original)

Dennoch finde ich die alte Verfilmung wesentlich beklemmender.

Die Fassung von 2009 enthält mir irgendwie zuviel "Politik".

Ich muß aber zugeben das ich doch recht gut unterhalten wurde.

Na ja, ich bin kein großer Filmkritiker, aber ich würde der TV Miniserie 5 von 10 Punkten geben, während Robert Wises Verfilmung von 1971 von mir 9 von 10 Punkten erhält.

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man war IRON MAN 2 ne enttäuschung... musste mittendrin mal aufs Klo und hab echt überlegt ob es sich noch lohnt wieder reinzugehen...

der war so laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig... echt alles an action die der film hat is im trailer... ich dacht ich werd nicht mehr... wo isn da das ganze Geld geblieben? story is megadünn und voll auf krampf, wird noch nicht mal richtig aufgelöst (aber auch nicht so als wärs nen offenes Ende), witzig fand ichs auch nicht sonderlich, es machte eigentlich durchweg den Eindruck als wär der beim Dreh improvisiert worden, das ewige Gesabbel ging mir echt auf den Zeiger, zumal die Dialoge eben einfach nirgendwohin führten.

alles nicht so wild wenns wenigstens fetzen würde, aber auf die Monacoszene muss man schon mal 30min warten und die is auch nur 2min lang, dann gibts 30min später eine Klopperei unter Freunden, die man wohl unter Actionszene verbuchen muss und dann die letzten 15min, die dann so schnell sind vom Schnitt und Kamera, dass man nix erkennt und wer auf nen tollen Showdown mit Rourke hofft wird sich richtig verarscht vorkommen. Man war das billig.

Darsteller spielen auch so als wären sie vertraglich verpflichtet gewesen für das Sequel, Scarlett is talentfrei wie immer und wurde erstaunlicherweise sehr unsexy gedreht, so Ass-Shots hat Bay dann wohl doch eher drauf... haha

was bleibt is ne sehr fetzige Musik von Debney, Film is auch nicht overscored was ich ganz gut fand, führte aber zu einer gewissen Themenlosigkeit, also eins für Iron Man hab ich nicht erkannt, für Rourke schon eher, grad die Main Titles waren toll mit dem russischen Chor, was aber eigentlich später eher fallengelassen wird. War auch nicht sonderlich Heavy-lastig, zumindest ging das meiste dann im unglaublich fetten Sound unter.

Und wer auf ACDC hofft wird wie zu erwarten nen langes Gesicht ziehen. Die Show am Anfang hat einen Song von denen und dann als Rausschmeisser in den Abspann einen, ansonsten: Nischte.

Eigentlich ne Frechheit da son fettes Album rauszuhauen. Aber naja, is ja nicht neu.

Kann man sich insgesamt echt komplett sparen, reicht mal auf DVD ausleihen, wenn überhaupt.

1,5 Sterne

besonders schade einfach nach dem schönen ersten Teil... seufz... der Kinosommer fängt ja echt schon mal besch... an... wenigstens mit KICKASS und Debneys Score hier schon mal 2 schöne Scheiben bekommen, immerhin das!

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Beyond Borders

Guter Film, der mir zusagte, spielte in verschiedenen Ländern, wo die Menschen unter dem Krieg leideten.

Glaub mal gelesen zu haben, dass dieser Film Jolie sehr persönlich am Herzen lag, was man auch merkte. :) Sie spielte sehr gut, Clive Owen überzeugte auch.

Story wirkte zwar ab und zu net ganz klischeefrei, aber passte schon.

Musik von James Horner, zwar kleine Zitate, aber erfrischt dadurch auch, weil es mal was anderes war, sag nur Synthie-Elemente und ein gutes Hauptthema :rolleyes: Auch auf CD ist dieser recht in Ordnung.

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Das Waisenhaus

Netter Film mit einem leider traurigen Ende.

Schöne Musik von dem mir bis daton Unbekannten Fernando Velazquez.

Drag me to Hell

9,5/10 Punkte. Schön spannend (ich bin öfters zusammengezuckt und mußte mich auslachen lassen), teilweise schräg eckelig, aber alles in allem sehr empfehlenswert, wobei das Ende dann doch ein wenig hätte länger sein können. Youngs Musik ist zudem auch spitze.

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Universal Soldier Regeneration

Das John Rambo unter den UniSol-Filmen. Eigentlich unnötig, aber toll insziniert (regiedebüt von peter hymans, papa ist kameramann hier), wunderbar dämliche story, wenig moderne inszinierung (außer dem miserablen score, da war RCP wohl besser gewesen lol) und eine fette letzte halbe stunde inclusive Mega-Rematch zwischen Van Damme und Dolph Lundgren. Wieder eine schöne Actionszene ohne Schnitte dabei. Actionfans kommen voll auf ihre Kosten.

8/10, aber Hirn ausschalten.

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Aus flüchtigem interesse heraus habe ich mal the fourth kind geschaut: langweilig! Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. Das einzige was man in dem film von irgendwelchen aliens sieht ist ein schatten über einem haus und... ja das wars auch schon. Der film ist einfach nichts halbes und nichts ganzes. Man hat ja versucht, das ganze als wahre geschichte zu verkaufen indem man fake-realmaterial reingeschnitten hat (welches so offensichtlich fake ist, dass man schon drüber schmunzeln muss). Über split-screens und merkwürdige blenden wurde das dann mit einem angeblichen re-enactment kombiniert und von einem interview mit der angeblich echten psychologin zusammengehalten. Wer jetzt verwirrt ist hat schonmal einen vorgeschmack darauf, wie es einem beim anschauen ergeht. Und das re-enactment ist schauspielerisch schon arg mau. Den vogel schießt will patton ab, der irgendwie die ganze zeit versucht christian bale zu imitieren.

Ich bin ja kein fan von handkamerafilmen, aber in diesem fall wäre es echt besser gewesen, wenn man den ganzen re-enactment murks, auf mila j. und auf diese interviewauszüge verzichtet hätte und einen echten blair witch style film draus gemacht hätte. Dann könnte ich es auch irgendwie verzeihen, dass man eigentlich garnichts von irgendwelchen aliens zu sehen bekommt. Die virale kampagne ist ja auch ordentlich nach hinten los gegangen weil sich einige leute in nome von der angeblich authentischen story angegriffen gefühlt haben. Wer den film verpasst, der verpasst garnichts!

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Aus flüchtigem interesse heraus habe ich mal the fourth kind geschaut: langweilig! Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. Das einzige was man in dem film von irgendwelchen aliens sieht ist ein schatten über einem haus und... ja das wars auch schon. Der film ist einfach nichts halbes und nichts ganzes. Man hat ja versucht, das ganze als wahre geschichte zu verkaufen indem man fake-realmaterial reingeschnitten hat (welches so offensichtlich fake ist, dass man schon drüber schmunzeln muss). Über split-screens und merkwürdige blenden wurde das dann mit einem angeblichen re-enactment kombiniert und von einem interview mit der angeblich echten psychologin zusammengehalten. Wer jetzt verwirrt ist hat schonmal einen vorgeschmack darauf, wie es einem beim anschauen ergeht. Und das re-enactment ist schauspielerisch schon arg mau. Den vogel schießt will patton ab, der irgendwie die ganze zeit versucht christian bale zu imitieren.

Ich bin ja kein fan von handkamerafilmen, aber in diesem fall wäre es echt besser gewesen, wenn man den ganzen re-enactment murks, auf mila j. und auf diese interviewauszüge verzichtet hätte und einen echten blair witch style film draus gemacht hätte. Dann könnte ich es auch irgendwie verzeihen, dass man eigentlich garnichts von irgendwelchen aliens zu sehen bekommt. Die virale kampagne ist ja auch ordentlich nach hinten los gegangen weil sich einige leute in nome von der angeblich authentischen story angegriffen gefühlt haben. Wer den film verpasst, der verpasst garnichts!

So vernichtend würde ich nicht urteilen. Dass es von den Aliens nichts zu sehen gibt, empfinde ich persönlich eher als Pluspunkt, da die Ausgangslage so wesentlich interessanter ist, obwohl ich das mit der Eule schon gruselig fand. Bei Blair Witch sieht man ja auch nichts und trotzdem hat der Film seine Wirkung gehabt, es geht hier eben darum, was man nicht sieht, die eigene Vorstellungskraft ist meist viel erschreckender als ein CGI-Monster.

Der Film krankt meiner Meinung nach eher daran, dass er dem Alien-Genre überhaupt nichts Neues hinzufügt. Alles kennt man schon und dazu wird es auch sehr dröge präsentiert. Die Fake-Realaufnahmen bewegen sich dann auch zwischen belanglos und lächerlich, ein wenig subtiler hätte man schon vorgehen dürfen. Die Musik von Atli Örvarsson hat einige nette Chormomente, verliert sich aber sonst in drögen Drum Loops und langweiligem Sound Design. Kurzum: Dem Film fehlt einfach die Spannung, ein um die Ecke kommendes, graues Männchen hätte dem Film meiner Meinung nach den endgültigen Todesstoss versetzt, wie gesagt, ich muss nicht immer ein Monster sehen, um mich davor zu fürchten, aber wenn der Rest des Filmes auch nicht stimmt, bringt das natürlich auch nicht mehr viel.

Da habe ich mir dann gleich nochmal "The Mothman Prophecies" angesehen, von "The Fourth Kind" hatte ich eigentlich etwas ähnliches erwartet, aber der kann nicht mal ansatzweise mit dem Mottenmann mithalten. "Mothman" ist für mich immer noch ein überaus beklemmender, gruseliger Film, bei dem die Aussage "Basierend auf wahren Begebenheiten" immerhin ein bisschen stimmt und auch hier bekommt man den Mottenmann nur in Schemen oder eben nur in den Zeichnungen der Augenzeugen zu sehen. Auch die Musik von Tomandandy ist klasse, ihr bester Score überhaupt, wie ich finde. Will Patton spielt hier ebenfalls mit und weiss auch weit mehr zu überzeugen als in "The Fourth Kind". "Paranormal Activity" ist auch so eine Sache, wer "Poltergeist" und diverse andere Gruselfilme um besessene Häuser oder besessene Personen kennt, wird von diesem Film wohl auch nicht sonderlich überrascht werden, aber den fand ich trotzdem schon spooky, auch wenn der Schluss dann ein wenig "over the top" war und dazu noch sehr klischeehaft. Dennoch ein Gänsehautfilm über den Horror in den eigenen vier Wänden.

Bearbeitet von Alexander Grodzinski
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das Ende von Mothman Prophecies ist echt toll! das hab ich mir schon xmal angesehen, toll konstruierte Desasterszene, mit der man eigentlich gar nicht mehr rechnet...

Mark Pellington führte ja auch bei "Arlington Road" Regie, der Mann hat wohl ein Faible für unerwartete Filmenden. :) Die deutsche DVD von "Mothman" habe ich schon länger, vor kurzem habe ich mir auch die Doppel-DVD aus den USA geholt, vor allem, wegen der tollen Doku "In Search of the Mothman". Pellington erzählt im Audiokommentar ja ziemlich ausführlich über den Schluss, muss wirklich unter den Umständen ein logistischer Kraftakt gewesen sein.

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hast du dieses Drama von ihm mal gesehen? fällt der Titel grad nicht ein, um so nen Haus wo ein Jesusbild erscheint oder so...

ansonsten macht er doch grad mal wieder nen grossen Film... weiss aber auch grad nicht welchen, irgendnen Sequel...

Leider nicht, von Pellington kenne ich eben nur "The Mothman Prophecies", "Arlington Road" und seine Doku "Beyond the Mat" über die Schattenseiten des Wrestling-Geschäfts.

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Kurzum: Dem Film fehlt einfach die Spannung, ein um die Ecke kommendes, graues Männchen hätte dem Film meiner Meinung nach den endgültigen Todesstoss versetzt, wie gesagt, ich muss nicht immer ein Monster sehen, um mich davor zu fürchten, aber wenn der Rest des Filmes auch nicht stimmt, bringt das natürlich auch nicht mehr viel.
der punkt ist einfach: wenn ich meinen film als real verkaufen will dann sollte ich diesen weg auch komplett durchziehen und diese idee nicht durch irgendwelche re-enactments zerstören. So wie der film ist, zerstört ein teil den anderen. Oder man macht halt gleich einen echten film draus und verzichtet auf dieses ganze pseudo-reale virales marketing geseiere, was hier sowieso nicht funktioniert hat weil das ganze so offensichtlich fake ist (alleine von mila im trailer zu hören, dass das alles auf echten fällen basiere zerstört jeden hauch von glaubwürdigkeit). Deshalb fehlen mir auch kleine graue männchen, denn der film hat ein ordentliches budget und ist eben auch ein hollywood gruselfilm (oder will zumindest teilweise einer sein), also möchte ich gefälligst auch was davon sehen. Stattdessen gibts schlechte schauspieler auf hochglanz poliert, eine abgenudelte story und null spannung. Wann immer irgendwas halbwegs interessantes passiert wird in diese pseudo-reale kameransicht gewechselt, das bild und der ton verzerrt und man sieht und hört nix. Toll!! Und der score war auch echt ein witz. Erst am ende fängt er an, halbwegs interessant zu werden und dann ist es auch schon zu spät. Wenn mir einer mit einer waffe drohen würde und mich auffordert, eine gute sache an dem film zu nennen müsste ich notgedrungen sagen: die landschaftsaufnahmen... aber dann kann ich auch ne naturdoku gucken. Bearbeitet von BigMacGyver
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Na ja, aber wäre der Film realer gewesen, wenn sie riesige Raumschiffe und umherrennende Aliens reingebaut hätten? Wie gesagt, für mich wäre das die Krönung der Lächerlichkeit gewesen. In "realen" Amateuraufnahmen sieht man auch nicht so besonders viel, von daher wirkt das "Nichtsehen" auf mich realer. Und sowas wie ID4 wollte der Film bestimmt auch nicht sein.

Bei "Signs" beispielsweise ist für mich auch der Knackpunkt die Szene, als man am Ende doch noch das Alien sieht. Das zerstörte für mich einen Teil der Spannung und Aussage des Filmes, weil es total unnötig war in meinem Augen, das war auch so ein "Wir müssen jetzt etwas zeigen, sonst sind die Leute enttäuscht"-Moment. Vorher, als alles nur angedeutet wurde oder man gerade mal eine Hand oder kurz einen Fuss der Aliens gesehen hat, war das viel eindrucksvoller.

Ich will "The Fourth Kind" jetzt nicht schönreden, der Film hat viele Schwächen, dass die Marketingkampagne ein Rohrkrepierer war, lasse ich auch mal aussen vor und bewerte nur den Film an sich und der ist halt nicht sonderlich neuartig und erstickt viel seiner Wirkung mit lächerlich überzeichneten "Realaufnahmen", wobei die Spielszenen auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sind. Hätte man die "Realaufnahmen" weggelassen und tatsächlich sowas wie "The Mothman Prophecies" daraus gemacht, wäre der Film bestimmt besser geworden, aber so bleibt leider nur ein misslungener Versuch zurück, einen Spielfilm mit vermeintlich realen Amateuraufnahmen zu einem grossen Ganzen zu verbinden, das hat sogar bei Blair Witch besser funktioniert, obwohl das kein Spielfilm sein sollte, wenn man die Szenen im Wald auf der einen und die Interviews mit den Dorfbewohnern auf der anderen Seite sieht.

Bearbeitet von Alexander Grodzinski
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Na ja, aber wäre der Film realer gewesen, wenn sie riesige Raumschiffe und umherrennende Aliens reingebaut hätten? Wie gesagt, für mich wäre das die Krönung der Lächerlichkeit gewesen. In "realen" Amateuraufnahmen sieht man auch nicht so besonders viel, von daher wirkt das "Nichtsehen" auf mich realer. Und sowas wie ID4 wollte der Film bestimmt auch nicht sein.
Du verstehst nicht ganz: Ich sage der film wäre deutlich realer und verstörender gewesen, wenn man sich auf die realaufnahmen beschränkt hätte und es offen gelassen hätte um was es sich bei den vorfällen eigentlich handelt. Und er wäre spannender gewesen wenn man einen handelsüblichen film mit schauspielern und allem drum und dran gemacht hätte der mit der erscheinung der aliens spielt. Aber so wie der film geworden ist, funktioniert einfach keines der elemente. Der realismus wird zerstört durch a. die tatsache, dass man offensichtlich darauf hinweist, dass es sich um aliens handelt und b. durch das schlechte re-enactment. Das re-renactment wird zerstört durch a. schlechte schnitte mit krampfhaften splitscreen-spielerein und b. durch die tatsache, dass man einfach mal nie irgendwas zu sehen bekommt. Das den film an ende keiner sehen wollte überrascht mich nicht.
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Du verstehst nicht ganz: Ich sage der film wäre deutlich realer und verstöhrender gewesen, wenn man sich auf die realaufnahmen beschränkt hätte und es offen gelassen hätte um was es sich bei den vorfällen eigentlich handelt. Und er wäre spannender gewesen wenn man einen handelsüblichen film mit schauspielern und allem drum und dran gemacht hätte der mit der erscheinung der aliens spielt. Aber so wie der film geworden ist, funktioniert einfach keines der elemente. Der realismus wird zerstört durch a. die tatsache, dass man offensichtlich darauf hinweist, dass es sich um aliens handelt und b. durch das schlechte re-enactment. Das re-renactment wird zerstört durch a. schlechte schnitte mit krampfhaften splitscreen-spielerein und b. durch die tatsache, dass man einfach mal nie irgendwas zu sehen bekommt. Das den film an ende keiner sehen wollte überrascht mich nicht.

Ach so, na dann natürlich volle Zustimmung, bis auf das "nie irgendwas zu sehen bekommt", das hätte ich in einer reinen Fake-Doku-Variante, sowie in einer reinen Spielfilm-Variante nicht gebraucht :rolleyes: Ich mag es, wenn Dinge offen gelassen werden für eine eigene Interpretation, man muss mir nicht immer alles vorsetzen.

Die Akte-X-Folge "Jose Chungs´s From outer Space" spielt ja praktisch ironisch mit diesen ganzen Elementen, wo man am Ende doch zugeben muss, dass es niemals nur eine Wahrheit gibt, sondern mindestens so viele, wie es Leute sind, die sie erzählen. :)

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