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James Cameron hasst zum Beispiel Violinen, da bedarf es nicht nur ein guter Komponist zu sein, wenn man sein Liebesfilm vertonen möchte, sondern auch noch ein guter Psychologe mit viel Geduld zu sein. Da hat James Horner einiges zu erzählen, der übrigens auch am liebsten seine Musik am Klavier spielt und dabei erklärt wie das mit dem Orchester klingen wird.

 

Einfach zwei Bratschengruppen, zwei Cellogruppen (haben eh den größeren Tonumfang) und einmal Bass. Die ganz hohen Violinentöne sind in der Regel sowieso nicht auszuhalten. ;)

 

Sie hören sich populäre Songs an und haben keinen wirklichen Bezug zu Orchestermusik und wissen auch nicht um ihre Macht wenn es darum geht Bilder zu unterstützen.

 

Ich denke, in letzter Instanz spüren schon viele Menschen, dass ein Orchester viel mehr Emotionalität erzeugen kann als die meisten Synthesizer. Es ist nur so, dass viele den klassischen Orchesterklang nicht mehr so sehr mögen. Mich ehrlich gesagt eingeschlossen. Ich finde es sehr viel schöner, die Instrumente, wie in der Filmmusik eben typisch, sehr nahe am Ohr zu haben, während die Aufnahmen von klassischen Orchestern ja doch etwas distanzierter sind. Man merkt das insbesondere immer, wenn beispielsweise Zimmer-Soundtracks von größeren Klangkörpern gespielt werden, in einer realen Halle. Sie klingen dann eben nicht so voll und irgendwie lasch. Der klassische Orchesterklang ist eben keiner, bei dem dir die Bässe um die Ohren fliegen, es sei denn bestimmte Instrumente werden künstlich verstärkt.

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Es ist nur so, dass viele den klassischen Orchesterklang nicht mehr so sehr mögen. Mich ehrlich gesagt eingeschlossen. Ich finde es sehr viel schöner, die Instrumente, wie in der Filmmusik eben typisch, sehr nahe am Ohr zu haben, während die Aufnahmen von klassischen Orchestern ja doch etwas distanzierter sind. Man merkt das insbesondere immer, wenn beispielsweise Zimmer-Soundtracks von größeren Klangkörpern gespielt werden, in einer realen Halle. Sie klingen dann eben nicht so voll und irgendwie lasch. Der klassische Orchesterklang ist eben keiner, bei dem dir die Bässe um die Ohren fliegen, es sei denn bestimmte Instrumente werden künstlich verstärkt.

 

Das hat aber einzig und allein mit der Art der Aufnahme zu tun - ein Close Miking, bei dem die Mikrofone relativ nahe an den Instrumenten positioniert werden (in der Filmmusik-Aufnahme üblich), erzeugt einen sehr direkten, "nahen" Klang. Bei Aufnahmen klassischer Musik ist das eher unüblich, da ist eher der Raumklang und oft auch ein gewisses Maß an Hall prägend. Was aber auch nicht heißt, dass der klassische, räumliche Konzerthallen-Sound nicht kraftvoll klingt, im Gegenteil. Schon mal Stravinskys "Sacre du Printemps" im Konzert gehört? ;)

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Schon mal Stravinskys "Sacre du Printemps" im Konzert gehört?

 

Ja  :D

Und mochte auch den Feuervogel eine Weile sehr gern. Inzwischen bin ich alt und mag Dissonanzen nicht mehr so gern.  ;)

Ich glaube, es gibt aber bei der Filmmusik-Aufnahme neben der nahen Positionierung der Mikros noch einen zweiten Aspekt, der nicht so unwichtig ist: Die Aufnahmeräume sind in der Regel so angelegt, dass der Raum selbst keine große Eigendynamik hat. Und das macht auch Sinn, weil man dann noch Spielraum hat in der Nachbearbeitung. In der Regel sind diese Räume auch etwas trockener von meinem Empfinden her.

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Das hat aber auch mit der Über-Orchestrierung im Blech zu tun. Wenn man sich einmal die Partitur zu "Hor to Train Your Dragon" ansieht, dann hat John Powell (bzw. sein Orchestrator Ashton Thomas) neben dreifachem Holz zwölf Hörner, sechs Posaunen. Dagegen "nur" vier Trompeten und eine Tuba. Theoretisch muss man Instrumente stets um ihre Anzahl verdoppeln, um einen anderen Klangeffekt zu haben. Erklärt sich ja auch der stete Anstieg der Streicherzahlen im Symphonieorchester von den rund 4 ersten Violinen Beethovens zu den acht ersten Violinen des frühromantischen Orchesters und den 16 ersten Violinen im spätromantischen Orchesters. So auch die stets ansteigende Zahl der Hörner von zwei auf vier und schließlich acht (durchschnittlich jedenfalls). Ein Zimmer kann sich nunmal leisten, fünf Tuben in "War" aus Pearl Harbour zu besetzen. Ist es sinnvoll?

Powells erste "Dragon"-Musik wurde für konzertante Zwecke auf vier Hörner und drei Posaunen abgespeckt und funktioniert dennoch gut. Aber damit es besonders fett und bombastisch wird, werden nunmal zwölf Hörner besetzt, ohne dass die Komposition es hergibt (selten gehen die Hornstimmen über oktavierte einstimmige Melodien hinaus, die dann von mindestens sechs Hörnern unisono gespielt werden).

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Das hat aber auch mit der Über-Orchestrierung im Blech zu tun. Wenn man sich einmal die Partitur zu "Hor to Train Your Dragon" ansieht, dann hat John Powell (bzw. sein Orchestrator Ashton Thomas) neben dreifachem Holz zwölf Hörner

 

:blink:

 

BTW, wo haste denn die Partitur einsehen können?

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Gast

Das hat aber auch mit der Über-Orchestrierung im Blech zu tun. Wenn man sich einmal die Partitur zu "Hor to Train Your Dragon" ansieht, dann hat John Powell (bzw. sein Orchestrator Ashton Thomas) neben dreifachem Holz zwölf Hörner, sechs Posaunen. Dagegen "nur" vier Trompeten und eine Tuba. Theoretisch muss man Instrumente stets um ihre Anzahl verdoppeln, um einen anderen Klangeffekt zu haben.

 

Was genau passiert denn eigentlich genau, wenn ein Instrument in der Anzahl erhöht bzw. verdoppelt wird? Ist es der selbe Effekt, als wenn ich am Klavier oder der Gitarre einen einzelnen Ton lauter oder leiser spiele und er dadurch seinen Charakter verändern kann?

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:blink:

 

Ich hätte ja nichts gegen die zwölf Hörner, wenn es wirklich akustisch oder satztechnisch Sinn ergibt. Wenn da das volle Orchester spielt und Powell setzt oktavierte Akkorde ein (also viert Töne), dann wäre es sinnvoll, zwölf Hörner zur Hand zu haben, damit jeder Ton (meinetwegeh d'-f'-a'-d'') dreimal gespielt wird und der Hornklang sich gegen das restliche Orchester durchsetzen kann. Wenn aber auch in mezzo-Bereichen immer von sechs Hörnern gefordert wird, denselben Ton zu spielen, der von den übrigen sechs Hörnern eine Oktave drüber gedoppelt wird, dann frage ich mich, ob es vier Instrumente nicht auch tun würden - insbesondere in Hinblick auf die Holzbläseresetzung.

 

Was genau passiert denn eigentlich genau, wenn ein Instrument in der Anzahl erhöht bzw. verdoppelt wird? Ist es der selbe Effekt, als wenn ich am Klavier oder der Gitarre einen einzelnen Ton lauter oder leiser spiele und er dadurch seinen Charakter verändern kann?

 

Wegen der Lautstärke allein braucht man nicht so viele Instrumente. Ich hatte dieses Jahr das Vergnügen, Frank Strobel "Colse Encounters" dirigieren zu hören - da flogen einem beim Finale echt die Ohren weg. Und das, obwohl nur vier Hörner, drei Trompeten, drei Posaunen und eine Tuba besetzt ist. Es ist absolut kein Problem, mit dem durchschnittlichen romantischen Orchester einen satten, vollen und lauten Klang zu schaffen.

Es handelt sich dabei allerdings um ein physikalisches Phänomen, das ich daher nur unzureichend erklären kann, aber es ist ja so, dass sich die Schwingungen der einzelnen Töne verdoppeln und dadurch ein charakteristischer Klang zustande kommt. Der klingt dann im Leisen genau so anders wie im Lauten.

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Was genau passiert denn eigentlich genau, wenn ein Instrument in der Anzahl erhöht bzw. verdoppelt wird? Ist es der selbe Effekt, als wenn ich am Klavier oder der Gitarre einen einzelnen Ton lauter oder leiser spiele und er dadurch seinen Charakter verändern kann?

 

Ich bin zwar kein Spezialist für Arrangement und Orchestration, aber das einfache Doppeln von Instrumenten führt (sofern sie das gleiche spielen!) nur zu mehr Klangfülle und Lautstärke. Deswegen gibt es im Orchesterapparat sehr viele Streicher, da die einzeln eher leise und wenig "füllig" sind und im Vergleich eher wenige Bläser, da die eben einzeln schon recht massig klingen. Vier bis sechs Hörner reichen in jedem Fall völlig aus - zwölf Hörner würden bei einer Live-Aufführung die gesamte Balance des Orchesters durcheinanderbringen.

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@Babis, wie Mephisto schon gesagt hat, ist nicht die Lautstärke das Problem. Man versucht mit den vielen Hörnern eher einen bestimmten Klang zu erzeugen. (Genauso wie eine kleinere Geigensektion nicht unbedingt zu leise ist, aber ihr fehlt es dann oft etwas an Substanz.)

Bei Live-Konzerten ergibt es dann meist natürlich nicht mehr so viel Sinn (die ganze Balance gerät dann ja auch schnell durcheinander). Aber auf Aufnahmen klingt es schon sehr beeindruckend.

 

Genauso wie es auch beeindruckend klingt, wenn Mahler sowas macht (und er nutzt hier seine 10 Hörner satztechnisch genau so wenig aus... aber darum geht es hier ja auch nicht - es geht nur um den Klang). Hört euch hier mal die letzten 3 Minuten an (am besten mit guten Kopfhörern auf voller Lautstärke :P ) ... so ab 1h20 - http://youtu.be/BwRPYijLygA?t=1h19m55s

 

Kleiner fun fact am Rande: Für Hans Zimmers Gladiator waren (angeblich) 16 Hörner im Einsatz...

 

 

Achja... es gibt noch so eine Faustregel die besagt, dass man um die Lautstärke zu verdoppeln etwa das vierfache an Instrumenten braucht...

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Gast

Vielen Dank für die Antworten!  :)

Ich muss gerade an ein Frequenzprinzip in der Biologie denken, dessen Zusammenhang mit nicht mehr einfallen will. Jedenfalls gab es dabei eine Alles-oder-Nichts Regel, die besagt, dass eine Frequenz durch mehr "Power" eben nicht in den Spitzen erhöht, sonder die Abstände der Ausschläge verändern bzw. verkürzen, sodass ein anderer Effekt bzw. Charakter entsteht. Aus der Physik ist mir ein ähnliche Prinzip (vermutlich selben Ursprungs) bekannt. Muss ich mal näher schauen, finde ja in Sachen Musiktheorie die physikalischen Grundlagen am faszinierendsten. Kein Wunder also, dass ich mir eher Einstein als Mutti auf den Oberarm tätowieren lassen würde.  ^_^

 

Das Prinzip Zimmer gibt es ja auch im kleinen Bereich. Allzu oft trifft man auch oft Hoschis, die voller Stolz ihren 120 Watt Verstärker fürs Wohnzimmer präsentieren, ohne das die erhöhte Wattzahl auch nur irgendeinen Nutzen mit sich bringen würde, da ja die Wattzahl den Raum nicht größer macht.

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@Babis, wie Mephisto schon gesagt hat, ist nicht die Lautstärke das Problem. Man versucht mit den vielen Hörnern eher einen bestimmten Klang zu erzeugen. (Genauso wie eine kleinere Geigensektion nicht unbedingt zu leise ist, aber ihr fehlt es dann oft etwas an Substanz.)

Bei Live-Konzerten ergibt es dann meist natürlich nicht mehr so viel Sinn (die ganze Balance gerät dann ja auch schnell durcheinander). Aber auf Aufnahmen klingt es schon sehr beeindruckend.

 

Genauso wie es auch beeindruckend klingt, wenn Mahler sowas macht (und er nutzt hier seine 10 Hörner satztechnisch genau so wenig aus... aber darum geht es hier ja auch nicht - es geht nur um den Klang). Hört euch hier mal die letzten 3 Minuten an (am besten mit guten Kopfhörern auf voller Lautstärke :P ) ... so ab 1h20 - http://youtu.be/BwRPYijLygA?t=1h19m55s

 

Kleiner fun fact am Rande: Für Hans Zimmers Gladiator waren (angeblich) 16 Hörner im Einsatz...

 

 

Achja... es gibt noch so eine Faustregel die besagt, dass man um die Lautstärke zu verdoppeln etwa das vierfache an Instrumenten braucht...

 

...ich kenne die Faustregel eben mit der exponentiellen Verdopplung. Richtig, der frühe Mahler hat seine 10 Hörner in der ersten und zweiten Symphonie noch nicht voll ausgeschöpft, bei der Achten, die noch viel massiger besetzt ist, hat er hingegen die Anzahl der Instrumente für den ersten Teil wegen der polyphonen Fülle des Satzes gebraucht, im zweiten (erstaunlich leisen) Teil dann auf die vielbesetzten Bläser zurück gegriffen, um ganze Akkorde in nur einem Klang hervorzubringen (und für einen Septakkord braucht er da nunmal seine vier Fagotte). Was ein Mahler in frühen Überschwang tat, tun ihm heute die ganzen "Jungkomponisten" gerne nach, die meisten lernen nur weniger daraus als Mahler. Dieses "größer, größer, fetter...Holzbläser sind ja egal" ist naürlich ein sehr ärgerliches Phänomen, weil es zu immerselben langweilig-krawalligen Klangbildern kommt. Lustigerweise würde es bei den meisten Werken der Nachwuchskomponisten reichen, einen normalen Streichersatz, zwei Hörner, zwei Posaunen + Schlagzeug (ausschließlich Tomtoms und große Trommel) und vielleicht noch eine Harfe zu besetzen. Dennoch wird einem das als "fettes großes Orchester" verkauft.

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Wenn wir schonmal in so netter Runde hier versammelt sind (und eh grad bei "ärgerlichen Phänomenen" in Werken von Nachwuchskomponisten hängen): Was haltet ihr hiervon?!

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Was haltet ihr hiervon?!

 

Nicht viel. Wofür brauche ich Repetition in der Musik, wenn ich mir ein Werk auf einem Speichermedium immer wieder anhören kann? :P Refrain-Strukturen waren für mich auch immer der Hauptgrund, weshalb ich Popmusik ferngeblieben bin. Mich fasziniert gerade das singuläre Ereignis in der Musik. 

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Die Wiederholungsproblematik ist in der Tat mit den Speichermedien aufgekommen. Als es früher viel seltener die Gelegenheit gab, Musik zu hören (es sei denn, man machte sie selbst) waren Wiederholungen fast unabdinglich, da man in einer längeren Symphonie oder Sonate nicht alles aufnehmen kann. Allerdings steht die Wiederholung im krassen Gegensatz zur linearen zeitlichen Struktur des musikalischen Ereignisses, weshalb Mahler meinte, Wiederholung sei Theater, unwahr. Schönberg empfand Wiederholungen sogar als beleidigend, da ihm anscheinend nicht zugetraut wird, dass er die Musik beim ersten Mal nicht verstehe. Adorno gesteht der Wiederholung ihr Recht in tonalem Zusammenhang zu, zweifelt aber an der Möglichkeit der Wiederholung im atonalen Kontext.

 

Wobei Sebastian süffisanter Pop-Seitenhieb natürlich in Anbetracht der klassischen Rondoform oder Pop-Spalten, in denen das typische Strophe-Refrain-Schema erfolgreich aufgelöst wird.

 

Insgesamt ist dies wirklich eine interessante Diskussion und ich würde meinen früheren Standpunkt gerne etwas umformulieren. Natürlich liegt es letzten Endes stets an den kompositorischen Fähigkeiten des Einzelnen, aber auch in seinem Willen, diese bis zuletzt auszuschöpfen. Nicht selten hört man Werke bedeutender Komponisten, deren eigentliches Potenzial nur in wenigen Takten aufblitzt. Allerdings haben die zur Verfügung stehenden Mittel sich extrem geändert. Jeder kann sich mit der nötigen Technik ein Riesenorchester aufstellen und drauflos komponieren. Während man früher häufiger gezwungen wurde, für kleinere Besetzungen oder Klavier solo zu schreiben, damit die Werke aufgeführt werden konnten oder man sie selber spielen konnte, wurde erst einmal das dramaturgische Gespür und das harmonische Empfinden geschult - alles Dinge, die man mit Sample-Orchestern unter dicken Klangteppichen zu vertuschen sucht. Dass man sofort loslegen kann und alles schneller machbar ist, führt zu der Auffassung, dass man sich viel Arbeit - in jedem Bereich - sparen kann. Hierunter leidet dann auch die Werkkunde. Warum groß Strauss-, Mahler-, und Ravel-Partituren studieren, wenn man gleich selbst loskomponieren kann und es irgendwie schon fett klingt?

 

Das alles wäre kein Problem als solches, jeder soll machen können, was er will. Was aber bis vor wenigen Jahren so nicht möglich war ist, dass jeder Jungkomponist mit seiner mehr oder minder kompetenten Trailermusik-Kopie auch gleich eine Riesenbühne durch das Internet geboten bekommt und sich so der allgemeine Maßstab gesenkt wird. Hinz und Kunz präsentieren ihre Bombastkompositionen, wirkliche Qualität geht gerne im Sumpf der unzähligen Soundcloud-Konten unter, die Wahrnehmung, so müsse oder könne man jetzt komponieren, wie es überall gepostet wird, führt zu einem ewig langen Rattenschwanz aufgepumpter Sample-Stücke, durch die sich durchzuhören man schnell müde wird. Ich glaube kaum, dass selten soviele Leute sich (un?)rechtmäßig "Komponisten" oder "Composer & Arranger" nennen konnten, die aber nie eine kompositorische (!) Ausbildung genossen haben. Wenn man sich z.B. in der Branche der Computerspiel-Komponisten umschaut, gibt es viele mit einem (poppigen) musikalischen Hintergrund, wirklich Komposition hat da aber kaum einer studiert. Besonders interessant in dieser Hinsicht sind z. B. die Lebensläufe der Dynamedion-Gruppe:

 

http://www.dynamedion.com/team/

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Ich finde Wiederholungen von tollen Melodien wundervoll. Nicht, wenn Melodie und Begleitung komplett gleich sind, aber wenn schöne harmonische Variationen drin sind, empfinde ich das als absolut bereichernd. Selbst in der Pop-Musik ist der Refrain selten komplett gleich. Meist werden erst Stimmen weggelassen und in einer späteren Wiederholung eingefügt. Dieses Auffüllen gefällt mir persönlich total gut. Ich muss in dem Zusammenhang an "Fireflies" von Owl City denken, wo der Refrain viermal erklingt und jedesmal variiert wird. Ich fände es schade, wenn er nur einmal drin wäre. https://www.youtube.com/watch?v=psuRGfAaju4

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Gast

Die Wiederholung ist im besten Fall ja auch ein bewusst gewähltes Stilmittel, das in verschiedenen funktionellen Musiken zum Einsatz kommt und einen Sinn erfüllt. Etwa bei sakraler, politischer, militärischer oder "Unterhaltungs"-Musik. Der Zweck besteht ja gerade darin, eine wiederholende Form zu schaffen, die erwartbar eintritt, um als Hörer bewusst einsteigen zu können, indem mitgesungen, marschiert oder getanzt wird. Wiederholung beginnt ja auch schon bei Takt und Rhythmik. Und das gilt ja nicht nur für Nicht-Liedformen, also auch für zum Beispiel Hymnen. Es kommt zudem auch die Komponente des Textes hinzu, die ja durchaus eine Entwicklung in den meisten Liedern durchnimmt. Bob Dylans Hurricane lebt vom Text, während die Musik die eigentliche Begleitung ist. Und die Liedform des 20.Jahrhunderts hat auch genügend Aufbrechungen erfahren, die vermehrt durch progressive Stile in den sechziger Jahren aufgekommen sind. Zeppelins Stairway to heaven ist wohl eines der berühmtesten Beispiele.

Und als Stilmittel wurde die Wiederholung ja auch oft genug eingesetzt, was aber selbst heute noch trotz Bekanntheit (auch durch Speichermedien) seinen Effekt nicht verliert - etwas die Vorbereitung der Götterfunken Melodie, die im 4.Satz immer wieder angedeutet wird und es trotz Progression eine Wiederholung gibt.

 

Für mich also ein einfaches Stilmittel, das allerdings auch deutlich inflationär genutzt wird.

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Insgesamt ist dies wirklich eine interessante Diskussion und ich würde meinen früheren Standpunkt gerne etwas umformulieren. Natürlich liegt es letzten Endes stets an den kompositorischen Fähigkeiten des Einzelnen, aber auch in seinem Willen, diese bis zuletzt auszuschöpfen. Nicht selten hört man Werke bedeutender Komponisten, deren eigentliches Potenzial nur in wenigen Takten aufblitzt. Allerdings haben die zur Verfügung stehenden Mittel sich extrem geändert. Jeder kann sich mit der nötigen Technik ein Riesenorchester aufstellen und drauflos komponieren. Während man früher häufiger gezwungen wurde, für kleinere Besetzungen oder Klavier solo zu schreiben, damit die Werke aufgeführt werden konnten oder man sie selber spielen konnte, wurde erst einmal das dramaturgische Gespür und das harmonische Empfinden geschult - alles Dinge, die man mit Sample-Orchestern unter dicken Klangteppichen zu vertuschen sucht. Dass man sofort loslegen kann und alles schneller machbar ist, führt zu der Auffassung, dass man sich viel Arbeit - in jedem Bereich - sparen kann. Hierunter leidet dann auch die Werkkunde. Warum groß Strauss-, Mahler-, und Ravel-Partituren studieren, wenn man gleich selbst loskomponieren kann und es irgendwie schon fett klingt?

 

Das alles wäre kein Problem als solches, jeder soll machen können, was er will. Was aber bis vor wenigen Jahren so nicht möglich war ist, dass jeder Jungkomponist mit seiner mehr oder minder kompetenten Trailermusik-Kopie auch gleich eine Riesenbühne durch das Internet geboten bekommt und sich so der allgemeine Maßstab gesenkt wird. Hinz und Kunz präsentieren ihre Bombastkompositionen, wirkliche Qualität geht gerne im Sumpf der unzähligen Soundcloud-Konten unter, die Wahrnehmung, so müsse oder könne man jetzt komponieren, wie es überall gepostet wird, führt zu einem ewig langen Rattenschwanz aufgepumpter Sample-Stücke, durch die sich durchzuhören man schnell müde wird. Ich glaube kaum, dass selten soviele Leute sich (un?)rechtmäßig "Komponisten" oder "Composer & Arranger" nennen konnten, die aber nie eine kompositorische (!) Ausbildung genossen haben. Wenn man sich z.B. in der Branche der Computerspiel-Komponisten umschaut, gibt es viele mit einem (poppigen) musikalischen Hintergrund, wirklich Komposition hat da aber kaum einer studiert. Besonders interessant in dieser Hinsicht sind z. B. die Lebensläufe der Dynamedion-Gruppe:

 

http://www.dynamedion.com/team/

 

Dem kann ich in vielen Punkten zustimmen. Ich merke das selbst bei meiner Auftragsakquise. Der Markt ist dermaßen überfüllt! Da wird sich nicht mal mehr die Mühe gemacht und geschaut was du so kannst. Es gibt einfach zu viele junge Komponisten die mit ihrer Hans Zimmer Kopiererei Erfolg haben. Und sitzen die erstmal bei einer PC-Spielefirma, dann bleiben sie auch da. Produzenten wollen keine großen Experimente, sondern das behalten was im Moment Erfolg hat. Das ist nunmal der typische KRACH-BUM-DRUM-BEAT, den sich jeder zusammen sampeln kann.

 

Wir haben im Studium letztes Semester einen Kurs gehabt, der nannte sich "Klang und Marke". Da ging es vorallem um Werbung und Corperate Sound. Und auch da habe ich gelernt: Es kommt einfach viel mehr darauf an das du jemanden von dir selbst überzeugst. Durch richtiges Formulieren deiner Anfrage, durch kleine Werbegeschenke, deinen Webauftritt, deine Ausstrahlung, deinen Charme...eigentlich darum, wie du Menschen mit psychischen Spielereien auf deine Seite ziehst. Und natürlich auf Kontakte.

Deine Musik ist eigentlich erstmal zweitrangig.

 

Ich glaube das ist so, weil es einfach zu viel Auswahl auf dem Markt gibt. Weil das, was heute gefordert wird, kein "großes" Können erfordert.

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Das ist leider zu wahr BVBFan!

 

Jeder "neue" junge Komponist schreibt Zimmer-Trailer-Musik-Kram.

Und das liegt wohl daran, dass dieses Genre wirklich nicht viel Können erfordert. Wie viele Trailerstücke

ich schon in 30 Minuten "komponiert" habe und viele mir ein "wow!" gaben....da verzweifelt man doch irgendwie :D

Wie leicht die Leute da zu beeindrucken sind...

 

Dabei ist garnix dabei. Immer der selbe mittlerweile totkomponierte Aufbau:

schnelle Staccato-Streicher, lange Hornmelodien, epische Drums....

 

Hauptsache Epik und Bumm-Bumm. Sowas mögen die Leute wohl heute und das ist ja auch im

Moment der moderne Trend in der Filmmusik. Alle wollen Hans Zimmer kopieren, sollten sich

aber meiner Meinung nach eher mit Williams oder Goldsmith beschäftigen, wo man wenigstens

was lernt :P :P

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Gast

Dass jeder junge Komponist das macht, bezweifle ich doch stark. Natürlich beeinflusst, was populär ist, aber die Ursache für den überschwemmten Markt liegt ja nicht bei Zimmer oder - um es in diesem Kontext besser zu formulieren - in seiner Verführung der Jugend (die sich vor Gericht als unhaltbar erweisen würde). Dass alle Zimmer kopieren wollen, ist wohl ein längst überholtes Klischee Zimmer gegenüber. Der Zimmer Sound existiert so gar nicht oder nicht mehr. Gerade Zimmer selbst macht ja in den letzten Jahren durchaus immer Ausflüge, die eben nicht nach dem "typischen" Zimmer klingen.

Die Ursache zur Wirkung dürfte doch vielmehr in der zeitgenössischen Technik liegen, die eben das Komponieren in einer der verkürztesten Formen erlaubt, ohne das man vom Tuten und Blasen eine Ahnung haben muss. Einfache Technik hatte schon immer diesen Effekt. Beispielsweise gibt es heute auch Aufnahmen von jeder zweitklassigen Garagenband, was aber auch nicht an einem bestimmten Künstler festzulegen ist. Die Möglichkeit eben auch ohne Schulung schnelle und leicht verführbare Ergebnisse zu erzielen, ist ja nicht von Zimmer geschaffen worden.

 

Dass zuweilen auch ein Patrick Doyle nach nix klingt, liegt sicher nicht daran, weil er so gerne Zimmer kopieren möchte.

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Dass jeder junge Komponist das macht, bezweifle ich doch stark. Natürlich beeinflusst, was populär ist, aber die Ursache für den überschwemmten Markt liegt ja nicht bei Zimmer oder - um es in diesem Kontext besser zu formulieren - in seiner Verführung der Jugend (die sich vor Gericht als unhaltbar erweisen würde). Dass alle Zimmer kopieren wollen, ist wohl ein längst überholtes Klischee Zimmer gegenüber. Der Zimmer Sound existiert so gar nicht oder nicht mehr. Gerade Zimmer selbst macht ja in den letzten Jahren durchaus immer Ausflüge, die eben nicht nach dem "typischen" Zimmer klingen.

Die Ursache zur Wirkung dürfte doch vielmehr in der zeitgenössischen Technik liegen, die eben das Komponieren in einer der verkürztesten Formen erlaubt, ohne das man vom Tuten und Blasen eine Ahnung haben muss. Einfache Technik hatte schon immer diesen Effekt. Beispielsweise gibt es heute auch Aufnahmen von jeder zweitklassigen Garagenband, was aber auch nicht an einem bestimmten Künstler festzulegen ist. Die Möglichkeit eben auch ohne Schulung schnelle und leicht verführbare Ergebnisse zu erzielen, ist ja nicht von Zimmer geschaffen worden.

 

Dass zuweilen auch ein Patrick Doyle nach nix klingt, liegt sicher nicht daran, weil er so gerne Zimmer kopieren möchte.

 

Ich will Hans Zimmer und RCP hier auch nicht den schwarzen Peter zuschieben. Er kann rein gar nichts dafür. Aber seine Musik wird doch immer noch sehr häufig kopiert. Gerade Dark Knight und Inception (übrigens zwei sehr, sehr gute Filmmusiken...nebenbei bemerkt). Da kann man sich jeden zweiten Actiontrailer als Beweise anschauen. Der Stil wird immer noch sehr häufig verlangt. Und aufgrund der Technik können ihn musikalisch relativ "ungebildete" Menschen einfach kopieren. Denen drücke ich Action Strikes von Native Instruments in die Hand und schon steht die epische Trailermusik. Natürlich macht das nicht jeder junge Komponist. Eigentlich ist das Thema auch nur auf das Action und SciFi-Genre zu beziehen.

Aber zu viele liefern diesen Sound und zu viele Kunden lassen sich davon gern beeindrucken. Das ist eben einfach dem musikalischen Geist der Zeit zu verdanken. Hoffe und denke, dass sich danach wieder eine Phase der "anspruchsvolleren Musik" durchsetzt. Wie viele offene Kompositionsstellen würde es geben wenn man sich mal wieder öfter auf diese Art Musik besinnen würde? Dann spielt die Technik auch eine kleinere Rolle. Einen Williams kopierst du nicht mal einfach so. Auch nicht am PC.

 

Ich bin übrigens keiner von denen, die der Meinung sind das Filmmusik heute viel schlechter ist als in den 50igern und das es generell viel zu wenig gute Musik gibt! Das will ich damit überhaupt nicht sagen. Viel mehr würde ich die Produzenten gern zu mehr Mut auffordern. Das Alte wiederzuentdecken und Neues auszuprobieren.

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Ich will Hans Zimmer und RCP hier auch nicht den schwarzen Peter zuschieben. Er kann rein gar nichts dafür. Aber seine Musik wird doch immer noch sehr häufig kopiert. Gerade Dark Knight und Inception (übrigens zwei sehr, sehr gute Filmmusiken...nebenbei bemerkt). Da kann man sich jeden zweiten Actiontrailer als Beweise anschauen. Der Stil wird immer noch sehr häufig verlangt. Und aufgrund der Technik können ihn musikalisch relativ "ungebildete" Menschen einfach kopieren. Denen drücke ich Action Strikes von Native Instruments in die Hand und schon steht die epische Trailermusik. Natürlich macht das nicht jeder junge Komponist. Eigentlich ist das Thema auch nur auf das Action und SciFi-Genre zu beziehen.

Aber zu viele liefern diesen Sound und zu viele Kunden lassen sich davon gern beeindrucken. Das ist eben einfach dem musikalischen Geist der Zeit zu verdanken. Hoffe und denke, dass sich danach wieder eine Phase der "anspruchsvolleren Musik" durchsetzt. Wie viele offene Kompositionsstellen würde es geben wenn man sich mal wieder öfter auf diese Art Musik besinnen würde? Dann spielt die Technik auch eine kleinere Rolle. Einen Williams kopierst du nicht mal einfach so. Auch nicht am PC.

 

Da hast du mich erst einmal falsch verstanden. Die Frage über Zimmers Einfluss ist für mich relativ wertfrei, also fern ab von einer Schuldzuweisung oder der Idee eines von ihm durchgeführten Masterplans. Ebenso stört mich die Musiklandschaft nicht weiter.

Aber was du als Beweise anführst, sind für mich eben keine Beweise für die Theorie, dass unmittelbar Zimmer kopiert wird. Vielmehr halte ich diesen Stil für einen Automatismus, der aus der Technik entsprungen ist und bei dem Zimmer als Galionsfigur ein deutliches Zeichen der Zeit darstellt. Ich würde behaupten, die musikalische Landschaft der Trailer und Actionfilme sähe nicht viel anders aus, wenn es Zimmer nicht gegeben hätte. Dann hätte es andere gegeben, die es ja auch gab und die mit Zimmer zusammengearbeitet haben. Ohne Frage gibt es eine Korrelation, aber der muffige Stil der Trailer ist jetzt schon deutlich einige Jahre alt und da messe ich Zimmer nur noch einen sehr kleinen kausalen Einfluss bei. Selbst wenn musikalisch ungebildete Menschen nicht Zimmer kopieren würden, kämen am Ende auch nicht mehr als drei Akkorde heraus.

Kurz meine Theorie zusammengefasst: Eine Wechselbeziehung von Zeitgeist und Zimmer - ja. Großer Einfluss von Zimmer - bedingt und seit neuester Zeit nur noch äußerst gering. Ist ja nicht so, als hätte, wenn INCEPTION und DARK KNIGHT nicht erschienen wären, die Romantik in die Trailer Einzug gehalten. Ich glaube, dass Zimmer der richtige Mann für die richtige Zeit war und bieten konnte, was ohnehin gefragt werden sollte.

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Da hast du mich erst einmal falsch verstanden. Die Frage über Zimmers Einfluss ist für mich relativ wertfrei, also fern ab von einer Schuldzuweisung oder der Idee eines von ihm durchgeführten Masterplans. Ebenso stört mich die Musiklandschaft nicht weiter.

Aber was du als Beweise anführst, sind für mich eben keine Beweise für die Theorie, dass unmittelbar Zimmer kopiert wird. Vielmehr halte ich diesen Stil für einen Automatismus, der aus der Technik entsprungen ist und bei dem Zimmer als Galionsfigur ein deutliches Zeichen der Zeit darstellt. Ich würde behaupten, die musikalische Landschaft der Trailer und Actionfilme sähe nicht viel anders aus, wenn es Zimmer nicht gegeben hätte. Dann hätte es andere gegeben, die es ja auch gab und die mit Zimmer zusammengearbeitet haben. Ohne Frage gibt es eine Korrelation, aber der muffige Stil der Trailer ist jetzt schon deutlich einige Jahre alt und da messe ich Zimmer nur noch einen sehr kleinen kausalen Einfluss bei. Selbst wenn musikalisch ungebildete Menschen nicht Zimmer kopieren würden, kämen am Ende auch nicht mehr als drei Akkorde heraus.

Kurz meine Theorie zusammengefasst: Eine Wechselbeziehung von Zeitgeist und Zimmer - ja. Großer Einfluss von Zimmer - bedingt und seit neuester Zeit nur noch äußerst gering. Ist ja nicht so, als hätte, wenn INCEPTION und DARK KNIGHT nicht erschienen wären, die Romantik in die Trailer Einzug gehalten. Ich glaube, dass Zimmer der richtige Mann für die richtige Zeit war und bieten konnte, was ohnehin gefragt werden sollte.

 

Ich habe die ganze Thematik wahrscheinlich etwas zu sehr auf Hansi bezogen. Mit Zimmer-Stil meine ich nicht nur Zimmers Musik, sondern generell die Art "Trailer-Action" die heute so populär geworden ist. Ich bin aber der Meinung das Hans diese Musik schon sehr geprägt hat. Keine Ahnung ob alles mit ihm angefangen hat. Aber er hat ohne Zweifel einen Nerv der Zeit getroffen. Natürlich hast du recht: Es ist nicht immer Zimmer der kopiert wird. Es ist ein bestimmter Stil der mir zu den Ohren heraus hängt und der immer wieder kopiert/verwendet wird. Hans und seine Mitstreiter waren einfach Menschen die diesen Stil mit geprägt und vorallem bekannt gemacht haben. Hansi hat selbstverständlich viel mehr drauf als NUR diesen Stil.

 

Insgesamt wollte ich eigentlich nur darauf hinaus, dass dieser Stil überlaufen ist, mir auf die Nerven geht und meine Jobchancen verringert :)

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