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horner1980

WaterTower Music: Benjamin Wallfisch - IT: CHAPTER TWO

Empfohlene Beiträge

Schade @sami, dass du nun alles kommentarlos im Raum stehen lässt....

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Nach der Sichtung des Films, kann ich nun durch das Hören der Musik dort und nun bei Spotify auch etwas zur Musik bzw. zur Veröffentlichung sagen.

Zur Veröffentlichung: Ja das ist natürlich zu viel. Es gibt da schon zeitweise Hänger. Ich denke die Musik könnte da viel besser abschneiden, wenn man da mehr in längere Tracks zusammengefasst hätte und hier und da womöglich was ganz weggelassen hätte. Womit ich aber auch nicht behaupten möchte, dass hier ein 30-Minuten-Album genügt hätte.

Benjamin Wallfisch führt hier die Themen des ersten Teils schön weiter bzw. variiert sie gekonnt. Wirklich neue Themen gibt es nicht. Und auch die Dramaturgie des Films lässt es kaum zu, dass er sich zu sehr von der Musik des ersten Teils entfernen kann. Muss er auch nicht. Wie der Film ist es eine spannende Balance zwischen den gefühlvollen und emotionalen Passagen und den Tracks voll Horror, wo er im Showdown dann nun auch zeitweise kurz einen richtigen Chor einsetzt, nachdem es bisher nur den Kinderchor gab.

Deswegen aus meiner Sicht kein Reinfall, aber über die Art oder Länge der Veröffentlichung lässt sich streiten?
Eine Doppel-CD bleibt diesmal aus?

EDIT: Ah hier als Import: https://www.amazon.de/Chapter-Original-Motion-Picture-Soundtrack/dp/B07WP74YBJ/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=K7TNJWBZ813Q&keywords=benjamin+wallfisch&qid=1568369227&s=music&sprefix=benjamin+wall%2Caps%2C163&sr=1-1

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Am 3.9.2019 um 19:53 schrieb Lars Potreck:

der soundtrack ist ein souvenir- und merchandising produkt. 

Wenn man es ganz trist aufs Wirtschaftliche reduziert, hast du Recht. Aber warum tust du das?

Aus dem anfänglich rein wirtschaftlichen Souvenir-Aspekt hat sich mit der Zeit nämlich eine (Filmmusik-)Kultur entwickelt. Mit deiner Argumentation führst du es wieder zurück ins frühere Stadium - wieso?

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vor 21 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Wenn man es ganz trist aufs Wirtschaftliche reduziert, hast du Recht. Aber warum tust du das?

Aus dem anfänglich rein wirtschaftlichen Souvenir-Aspekt hat sich mit der Zeit nämlich eine (Filmmusik-)Kultur entwickelt. Mit deiner Argumentation führst du es wieder zurück ins frühere Stadium - wieso?

weil der film für mich nunmal der ausgangspunkt für die existenz eines soundtracks ist. wenn mir das, was ich im film höre gefällt, will ich es eventuell separat auf cd oder digital hören. und zwar so oder so ähnlich wie im film. die präsentation sollte dann das wesentlich dabei abdecken. inwieweit das album dann für sich selbst stehend "funktioniert" ist doch eine individuelle entscheidung.

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In Sachen Souvenir fällt mir noch ein, dass die Filmmusikkonzerte live zum Film ja sowas in erster Linie sind. Da geht es letztlich nicht darum wie gut die Musik ist, sondern wir populär ein Film ist.

wär der Film kein Riesenhit würd es sich keiner anhören...

ok gut, es gab mal UNDER THE SKIN in London live zum Film aber naja, das is dann auch schon richtig Kunstkino ja wieder 🤣

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vor 5 Stunden schrieb Lars Potreck:

weil der film für mich nunmal der ausgangspunkt für die existenz eines soundtracks ist. wenn mir das, was ich im film höre gefällt, will ich es eventuell separat auf cd oder digital hören. und zwar so oder so ähnlich wie im film. die präsentation sollte dann das wesentlich dabei abdecken. 

Da kommst du dann wohl aus einer anderen Ecke als ich - ich bin zwar auch Cineast, aber die Filmmusikkultur ist für mich etwas Distinktives, mit der Zeit genuin Gewachsenes, etwas, das sich vom dazugehörigen Film als eigenständige Kunstform abhebt. Streng genommen gehört die Filmmusik ja gar nicht zum Film, sondern wird nachträglich dazu komponiert und in die Tonspur gemischt. Folglich kann Filmmusik (auch) als eine moderne Form der Programmmusik gesehen werden. Erst recht, wenn sie auf CD veröffentlicht wird - und da stimme ich dir auch nicht zu, dass es individuelle Geschmackssache ist, ob ein Album (also ein mehrsätziges Musikwerk) für sich stehend funktioniert: denn das ergibt sich seinerseits aus den formalen und dramaturgischen Traditionen der vergangenen Jahrhunderte, von den Tanzsuiten des Barock (die Vorform dessen, was wir heute so als "Score-Suiten" zusammenbasteln, und durchaus auch die Urform moderner Albumkonzeptionen), über die Anlage der Sinfonien Beethovens, bishin zur Form sinfonischer Dichtungen bei Richard Strauss. 

vor einer Stunde schrieb ronin1975:

In Sachen Souvenir fällt mir noch ein, dass die Filmmusikkonzerte live zum Film ja sowas in erster Linie sind.

Ja, der Film muss immer dabei sein... Dabei ist gute Filmmusik - bzw. Programmmusik - in der Lage, die Bilder, die sie vertont, schon vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen. Aber anstatt sich von der Musik anregen zu lassen, klebt in der Fankultur halt ständig der Film dran.

Da genügt es eigentlich, gleich nur den Film schauen - spart man sich sowohl die CD als auch das Live-Orchester. 

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vor 38 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Da kommst du dann wohl aus einer anderen Ecke als ich - ich bin zwar auch Cineast, aber die Filmmusikkultur ist für mich etwas Distinktives, mit der Zeit genuin Gewachsenes, etwas, das sich vom dazugehörigen Film als eigenständige Kunstform abhebt. Streng genommen gehört die Filmmusik ja gar nicht zum Film, sondern wird nachträglich dazu komponiert und in die Tonspur gemischt. Folglich kann Filmmusik (auch) als eine moderne Form der Programmmusik gesehen werden. Erst recht, wenn sie auf CD veröffentlicht wird - und da stimme ich dir auch nicht zu, dass es individuelle Geschmackssache ist, ob ein Album (also ein mehrsätziges Musikwerk) für sich stehend funktioniert:

Wenn die Filmmusik nicht zum Film gehört, wäre sie dann nicht austauschbar? Bezüglich individuelle Funktionalität....wie erklärst du dir dann, dass z.bsp. Alben wie Sinister oder auch Sicario 1 + 2 durchaus ihr Publikum finden? McCrearys Godzilla funktioniert für mich als 2CD Album ausgezeichnet. Warum liege ich bezüglich Godzilla aus deiner Sicht falsch? Ich halte Filmfunktionalität und Albumfunktionalität von Filmmusik gleichermaßen für subjektiv. 

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vor 19 Stunden schrieb Lars Potreck:

Ich halte Filmfunktionalität und Albumfunktionalität von Filmmusik gleichermaßen für subjektiv. 

Als Fan von Horners HOUSE OF SAND AND FOG würde ich dem bedingt zustimmen. Gemessen an der Ereignislosigkeit dieser Musik ist das Album sicher zu lang, aber das Besondere an Filmmusik im Ganzen ist doch auch ihre Formlosigkeit, also dass sie sich den Gattungen des Konzertbetriebs gar nicht beugen muss.

Das Funktionieren im Film ist da schon heikler, so subjektiv ist das nun auch wieder nicht.

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