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Max Liebermann

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  1. Aber ein Score wie LES CHOSES DE LA VIE (1968) ist doch stilistisch gar nicht so weit weg? Und seltsam, ich hätte schwören können, "Searching for Mirella" ist eine Stereo-Aufnahme. Egal, so oder so ein schönes Stück.
  2. Danke dir für die Tracks! Schöne Musik, auch typisch für die Zeit, würde ich sagen. Melancholisches Euro-Thema mit halligen Streichern. Golden-Age-Bezüge sind zwar da, wären mir aber gar nicht so aufgefallen. Schade, dass ein Gutteil in Mono ist. Der Wechsel ins Stereobild (Searching for Mirella) ist dann jedenfalls der Hammer, die Aufnahme ist viel trockener, mit plastischem Panning, das Stück selber nimmt ein bisschen die Barock-Figuren eines Philipp Sardes vorweg (mal so dahinfabuliert). Oder vielleicht hat Morricone in der Zeit auch schon Vergleichbares geliefert. Und nach mehrmaligem Anhören: Ja, das Thema ist wirklich schön! Begleitet einen auch nach dem Hören.
  3. Gibts denn Ausschnitte zum Reinhören irgendwo?
  4. Max Liebermann

    James Horner

    Klingt gut, klingt aber schon in der Ankündigung ein bisschen nach Entschuldigung. Spectral Shimmers hat mich jedenfalls immer sehr interessiert. Wäre ja schön, wenn es zumindest fürs Radio aufgezeichnet würde.
  5. Max Liebermann

    CDs zu verkaufen (auch einige Raritäten)

    Bei mir ähnlich. Und ich muss zugeben, als potenzieller Abnehmer den Preis vorzuschlagen, sowas nervt mich inzwischen. Aber da spreche ich natürlich nur für mich selbst.
  6. Max Liebermann

    INDIANA JONES 5 von Steven Spielberg

    David Koepp, schon wieder? : /
  7. Als Fan von Horners HOUSE OF SAND AND FOG würde ich dem bedingt zustimmen. Gemessen an der Ereignislosigkeit dieser Musik ist das Album sicher zu lang, aber das Besondere an Filmmusik im Ganzen ist doch auch ihre Formlosigkeit, also dass sie sich den Gattungen des Konzertbetriebs gar nicht beugen muss. Das Funktionieren im Film ist da schon heikler, so subjektiv ist das nun auch wieder nicht.
  8. Schönes Konzert, für meinen Geschmack müssen aber manche Stücke zu sehr als Steilvorlage für Mutters Virtuosentum herhalten, anstatt dass sich Mutter wirklich in den Dienst der Musik stellen würde. Gut fand ich deshalb "Cinderella Liberty", wo mal nicht nur auf die Tube gedrückt wurde. Zumindest ist mir jetzt klarer, warum ich Yo-Yo Ma oder Hilary Hahn so mag. Übrigens seltsam auch die Sitte, bei Live-Übertragungen immer irgendwelche Lokalprominenz zwischenzuschneiden, hässliche, geliftete Münchner, die wahlweise applaudieren oder in der Nase bohren. Das war schon bei den Wien-Konzerten so, könnte man mal wieder abschaffen. (*mecker*)
  9. Max Liebermann

    Quartet Records: The Tenant (Philippe Sarde)

    Sehr schade, mehr von UNE HISTOIRE SIMPLE wäre toll (gibt natürlich den Sautet-Sampler), und auf PREMIERS DÉSIRS warte ich schon lange. Wen's interessiert (trotz Themenferne, trotz Nackedeis):
  10. : / Also ich habs mir brav runtergeladen.
  11. Max Liebermann

    Quartet Records: The Tenant (Philippe Sarde)

    Ist mir auch aufgefallen. Finde ich entgegen meiner Gepflogenheiten sogar gut, da Sarde auch sehr kurze Scores geschrieben hat, die man bei Interesse nun einzeln erwerben kann (z. B. PONETTE).
  12. Max Liebermann

    A HIDDEN LIFE von James Newton Howard

    Hier noch der Trailer mit ein bisschen mehr Musik:
  13. Max Liebermann

    A HIDDEN LIFE von James Newton Howard

    Naja, Horner und seine "Emotions". Bei THE NEW WORLD sind einfach zwei Welten aufeinandergeprallt, Malick ist mit seinen Filmen auf ganz andere Erfahrungen aus als Horner mit seiner kalifornischen Geradlinigkeit. Horner hätte auch bei Tarkowski, Tarr oder den Tavianis kapituliert, und es ist nicht anzunehmen, dass er sich mit dieser Art von Kino jemals beschäftigt hat. Wagners "Rheingold" funktioniert großartig im Film, besser als es jeder Movie Score hinbekommen hätte. Tatsächlich ist gar nicht so wenig von Horners Musik im Film gelandet, und ich fand sie in der Regel irritierend - abgesehen von den wunderbaren Blechbläser-Arrangements! Aber der ganze Streicherkitsch passt mit Malicks assoziativem Erzählen überhaupt nicht zusammen. In TREE OF LIFE hat er es meiner Meinung nach dann besser hinbekommen mit einer Melange aus ECM-Aufnahmen und Desplat als musikalischen Brückenbauer.
  14. Max Liebermann

    A HIDDEN LIFE von James Newton Howard

    Na Malick ist gläubiger Katholik und hat einen Film über einen gläubigen Katholiken (Jägerstätter) gedreht, der für seinen Glauben in den Tod gegangen ist. Die Gottessuche in Malicks Filmen ist ja nicht zu übersehen, TREE OF LIFE z. B. ist voller existenzieller Fragen und liefert Malicks Haltung, den Weg der Gnade, das christliche Prinzip der Barmherzigkeit, gleich mit.
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