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Max Liebermann

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  1. TOWERING INFERNO hat das auch. Der kratzbürstige POSEIDON ist für mich auf jeden Fall der interessanteste von den dreien. Weiß noch nicht, ob das einen Kauf lohnt.
  2. Wenn man mal JNHs Violinkonzert mit dem "Double Concerto" von Horner vergleicht, vielleicht gar nicht so erstaunlich.
  3. Ich glaube, hier liegt eine Verwechslung vor. Es geht nicht um die "Message". Abgesehen von Deutschlehrern und Fördergremien interessiert sich niemand für "Botschaften". Kino ist super, wenn wir an die Erzählung andocken und eine sinnliche Erfahrung machen können, je intensiver, desto besser. Voraussetzungen dafür sind normalerweise ein Mindestmaß an Originalität und Genauigkeit. THE PROPHECY hat eklatante Schwächen, das bestreitet niemand, Frankenheimer konnte mit dem Monster offenbar überhaupt nicht umgehen. Dafür kann man die Produktion nun auslachen. Man kann aber auch feststellen, dass der Film in der Beschreibung der Charaktere und der Milieus erstaunlich genau ist und damit eine ganz eigene Stimme, einen eigenen Ton hat. Alles in allem habe ich den Eindruck, dass der Film mich als Zuschauer ernst nimmt. Während ich bei der generischen Dutzendware von heute das Gefühl nicht loswerde, dass das Publikum im Grunde verachtet wird (siehe Marvel, siehe Till Schweiger, siehe bis runter zur SOKO Donau). Und um diesen Unterschied gehts.
  4. Das Monster fand ich bei PROPHECY immer am uninteressantesten. Tatsächlich ist die erzählerische Einbettung aber sehr gelungen: die Großstadt, die Demos, das gutbürgerliche Paar, er sozial engagierter Arzt, sie Cellistin im Orchester, später dann die Konflikte der Ureinwohner mit der ortsansässigen Papierfabrik. In den sozialen Details, die einen Großteil der Atmosphäre ausmachen, ist der Film im Grunde ein typischer New-Hollywood-Vertreter. Würde man einen Monsterfilm heute so aufziehen, wäre man im tiefsten Indie-Kino unterwegs (Kelly Reichardt remaked THE PROPHECY, das wär mal was). Von Zeit zu Zeit schaue ich mir den Film jedenfalls gerne an, vor allem das erste Drittel ist großartig! *Und die Musik ist klasse!!!
  5. Tolles Credit Design! Könnte man heute immer noch so machen.
  6. Aber ein Score wie LES CHOSES DE LA VIE (1968) ist doch stilistisch gar nicht so weit weg? Und seltsam, ich hätte schwören können, "Searching for Mirella" ist eine Stereo-Aufnahme. Egal, so oder so ein schönes Stück.
  7. Danke dir für die Tracks! Schöne Musik, auch typisch für die Zeit, würde ich sagen. Melancholisches Euro-Thema mit halligen Streichern. Golden-Age-Bezüge sind zwar da, wären mir aber gar nicht so aufgefallen. Schade, dass ein Gutteil in Mono ist. Der Wechsel ins Stereobild (Searching for Mirella) ist dann jedenfalls der Hammer, die Aufnahme ist viel trockener, mit plastischem Panning, das Stück selber nimmt ein bisschen die Barock-Figuren eines Philipp Sardes vorweg (mal so dahinfabuliert). Oder vielleicht hat Morricone in der Zeit auch schon Vergleichbares geliefert. Und nach mehrmaligem Anhören: Ja, das Thema ist wirklich schön! Begleitet einen auch nach dem Hören.
  8. Klingt gut, klingt aber schon in der Ankündigung ein bisschen nach Entschuldigung. Spectral Shimmers hat mich jedenfalls immer sehr interessiert. Wäre ja schön, wenn es zumindest fürs Radio aufgezeichnet würde.
  9. Bei mir ähnlich. Und ich muss zugeben, als potenzieller Abnehmer den Preis vorzuschlagen, sowas nervt mich inzwischen. Aber da spreche ich natürlich nur für mich selbst.
  10. David Koepp, schon wieder? : /
  11. Als Fan von Horners HOUSE OF SAND AND FOG würde ich dem bedingt zustimmen. Gemessen an der Ereignislosigkeit dieser Musik ist das Album sicher zu lang, aber das Besondere an Filmmusik im Ganzen ist doch auch ihre Formlosigkeit, also dass sie sich den Gattungen des Konzertbetriebs gar nicht beugen muss. Das Funktionieren im Film ist da schon heikler, so subjektiv ist das nun auch wieder nicht.
  12. Schönes Konzert, für meinen Geschmack müssen aber manche Stücke zu sehr als Steilvorlage für Mutters Virtuosentum herhalten, anstatt dass sich Mutter wirklich in den Dienst der Musik stellen würde. Gut fand ich deshalb "Cinderella Liberty", wo mal nicht nur auf die Tube gedrückt wurde. Zumindest ist mir jetzt klarer, warum ich Yo-Yo Ma oder Hilary Hahn so mag. Übrigens seltsam auch die Sitte, bei Live-Übertragungen immer irgendwelche Lokalprominenz zwischenzuschneiden, hässliche, geliftete Münchner, die wahlweise applaudieren oder in der Nase bohren. Das war schon bei den Wien-Konzerten so, könnte man mal wieder abschaffen. (*mecker*)
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