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Max Liebermann

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Über Max Liebermann

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  1. Kann ich einerseits nachvollziehen. Ich hatte mich ja, als ich noch etwas jünger war, komplett von der Filmmusik abgewandt zugunsten von Streifzügen und Sammelwut im sog. E-Bereich, besonders in der Musik des 20. Jahrhunderts. Aber andererseits: Die Lust an der Filmmusik ist bei mir mit Macht zurückgekehrt. Schwer zu sagen, warum. Vielleicht weil sie direkt ist, Bilder evoziert, vielleicht, weil alles Mögliche zusammengerührt werden kann, vielleicht auch wegen des Kitschs. An Filmmusik mag ich das Entgrenzte, dass prinzipiell alles möglich ist (das Diktat der Industrie mal aussen vorgelassen) und dass Kitsch und Experiment so eng beieinanderliegen können. Bei IRON WILL überlege ich. Ist halt ein Big Mac.
  2. MISSION IMPOSSIBLE ist einer der raren Fälle, wo die Filme immer besser werden. FALLOUT war jedenfalls großartig und gar nicht stumpf.
  3. Max Liebermann

    A HIDDEN LIFE von James Newton Howard

    Ich war teilweise dabei. Gedreht wurde der eigentlich wie die anderen, also dauerlaufende Kamera auf Steadycam, Liebespaar rollt über Wiese usw., aber ja, es gibt auch Szenen im Reichskriegsgericht und einen Gefängnisbrand. Der Katholik Jägerstätter und Malick passen aber gut zusammen.
  4. Max Liebermann

    Anno 1800 von Tilman Sillescu

    Kling eher wie Zimmer mal wieder.
  5. Max Liebermann

    Der beliebteste Soundtrack 2018 / FINALE: Stechen (1. Platz)

    Äh ja sorry, hatte zu tun.
  6. "Chimp Rumble" ist im Grunde eine Vorskizze zu HONEY, I SHRUNK THE KIDS.
  7. Ich mag das 41er-Original sehr, einer meiner liebsten Disney-Filme. Ansonsten ist es doch aber wirklich so, dass Langeweile kaum ein Kriterium darstellen sollte. Als Kelly-Reichardt-Fan und überhaupt Bewunderer des Real-America-Kinos (Filme von Debra Granik, David Gordon Green, Jeff Nichols usw.) werde ich immer wieder mit der Ansicht konfrontiert, dieser oder jener Film sei langweilig. Langsam erzählte, stille Filme wie OLD JOY oder WENDY & LUCY sind für mein Leben aber eine ungemeine Bereicherung. Diese Geschichten, diese Figuren, diese echten Menschen begleiten mich inzwischen wie gute Freunde, und daneben schrumpft der Wert eines Captain Marvel oder eines Digital-Dumbo zur Ameisengröße zusammen. In der Kategorie "Langeweile" scheint diese Form der Rezeption meist gar nicht enthalten zu sein. (Und sorry, falls das jetzt alles ein bisschen verschwurbelt klingt, aber es ist mir sehr ernst damit und es ist mir auch wichtig...)
  8. Ist die Frage, ob mit dem Taschenrechner kalkuliert oder aus einer künstlerischen Haltung heraus. Im Übrigen ist Langeweile eine recht subjektive Angelegenheit. Ich werde mich bei DUMBO wohl langweilen, beim Esel Balthazar hingegen nicht.
  9. Max Liebermann

    Philippe Sarde

    LA VEUVE COUDERC hat mir als Film sehr gefallen, Sardes Musik ist mir aber eher als CHOSES-DE-LA-VIE-Klon in Erinnerung geblieben. Vielleicht zu Unrecht, mag sein.
  10. Eigentlich schöne Musik, hat aber auf CD ein bisschen die Kohärenz eines Best-of-Albums. Habe den Mehrteiler zugegebenermaßen nie gesehen, kann mir aber vorstellen, dass da Themen und Motive öfter wiederkehren und im Fluß der Handlung sinnstiftender miteinander verwoben sind. Ist aber nur eine Annahme.
  11. Max Liebermann

    Was habt ihr zuletzt gesehen?

    Ein "Sozialschmarozer" trifft auf ein "Flüchtlingskind" und lernt die Welt mit anderen Augen zu sehen. - Die Propaganda-Mühle läuft ja wie geschmiert im Ersten. Der Langzeitarbeitslose als Feindbild, so muss es sein im Neofeudalismus mit unsicheren Jobs, Hartz4, der Leiharbeit, den Dauerbefristungen auf der seinen Seite, ausgedünnter Körperschaftsteuer, Panama Papers, Cum Ex auf der anderen Seite. Man kann über solchen TV-Müll nicht sprechen ohne über Politik zu sprechen. Vor einigen Tagen kam ein ARD-internes "Framing-Manual" an die Öffentlichkeit, ein bestelltes Papier über Manipulationsstrategien und das Gewinnen von öffentlichen Deutungshoheiten. Niederschmetternd an diesem Fall ist vor allem der Blick des Senders auf sein Publikum. Der souveräne Zuschauer gilt nichts, der Wandel vom räsonierenden zum konsumierenden Publikum scheint vollzogen. "Ideologie ist ja nicht einfach nur ein Betrug, sie ist eher eine gut organisierte Beihilfe zur Selbsttäuschung der Menschen, den Zusammenhang der Phänomene nicht zu sehen, die eigene Beteiligung, die eigene Zustimmung zu den Verhältnissen zu leugnen und dies dann auf Formeln wie die von der Alternativlosigkeit der Verhältnisse zu bringen. Das ist die ideologische Grundkonstruktion der Gegenwart." - Didier Eribon NEWSFLASH: Die größten Sozialschmarozer sind nicht die Arbeitslosen!
  12. Max Liebermann

    Was habt ihr zuletzt gesehen?

    Ich steh grad aufm Schlauch. Horners letzte Filme waren doch ein Western und eine Flugzeug-Doku.
  13. Gähn, schnarch, einschlaf.
  14. Du meinst mit den Mäusestimmen? Oder mit Linda Ronstadt? Oder überhaupt mit Text?
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