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Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb scorefun:

Interessiert sich jemand dafür...😎

 

Ich herzlich wenig, aber für den Spielberg-Film interessiere ich mich noch weniger. Seine großen Zeiten sind einfach vorbei. Schön, daß er noch etwas macht, aber ab 1997 gibt es nur noch drei Filme, die mir von ihm ganz gut gefallen. Liegt natürlich nicht immer an ihm, weil er ja nicht großartig am Drehbuch mitschreibt, aber der Reiz ist einfach weg. Früher wagte er riskante Experimente ("Jurassic Park"), aber mit der immer besser werdenden Computertechnologie, ging bei ihm auch oft die Kreativität flöten (allerdings nicht nur bei ihm), bzw. der Inhalt der Filme interessierte mich gar nicht. Daß "Scary Movie 6" hingegen ziemlich erfolgreich ist, überrascht mich gar nicht. Auch unter jüngeren Leuten, haben die Filme einen Kultstatus und viele Leute sind nur reingegangen, weil die Wayans-Brüder versichert haben, daß sie sich in Sachen politischer Korrektheit keine Vorschriften machen lassen werden. In den Film gehe ich zwar auch nicht, weil mir Kinobesuche mittlerweile generell zu anstrengend sind, aber einen Film habe ich dieses Jahr auf meiner Guckliste: "Coyote vs. ACME". Der Trailer war schon lustig und der Film wird bestimmt toll.

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Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb Lars Potreck:

Shore hatte doch bei allen 3 Hobbit Filmen Unterstützung. Lag das nicht daran, dass es zwischen ihm und Jackson Unstimmigkeiten gab?

Wenn ich mich richtig erinnere, hat Shore eigentlich nur am ersten HOBBIT noch "richtig" gearbeitet. Beim zweiten und dritten Film übernahm dann Conrad Pope, der wohl das von Shore komponierte Grundgerüst auf den Film adaptierte und auch die Musik dirigierte. Also ähnlich wie William Ross beim zweiten HARRY POTTER. Denn die Aufnahmen fanden in Neuseeland statt und Shore wollte die Reise nicht mehr machen. 

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Geschrieben
Am 13.6.2026 um 11:42 schrieb Lars Potreck:

Ich habe mir den Score nun nochmal über Kopfhörer angehört um die Details besser mitzubekommen. Das ist eine schöne atmospärische Musik, die Drama, Mystery und Action gut ausbalanciert. Auch die wenige Elektronik ist sehr gut eingebarbeitet. Insgesamt ist es eher ein zurückhaltender Score, was ich positiv finde. Herausstechen tun für mich die Stücke celestial... und caught... . Ob es ein Meisterwerk ist kann ich objektiv nicht beurteilen, aber für mich persönlich ist es zumindest ein sehr guter Score, der gut nebenbei läuft. Für mich zusätzlich perfekt zum Einschlafen. Freu mich schon auf die CD.

@Lars Potreck Übrigens: Zum Thema „einschlafen“ habe ich eine (vermutlich) passende Empfehlung für dich: Austin Wintory‘s Video Game Score zu ALIENS: FIRETEAM ELITE 

Es ist ein sehr spezieller Score, den Wintory (in der Corona Zeit) mit kleiner (Kammermusik-artiger) Besetzung aufgenommen hat -jedoch in getrennten Gruppen. 
Dann wurde in meisterhafter Kintsugi-Manier am Computer alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengebastelt. 
Dazu gibt es auch tolle Einblicke in Form von YouTube Videos auf Wintory‘s Kanal. 
 

Jedenfalls glaube ich, dass der Score für dich zum Einschlafen interessant sein könnte, da er (ähnlich wie PLANET OF THE APES) ziemlich unruhig ist und meist keiner Melodie folgt, sondern eher auf Rhythmus und Stimmung setzt. 

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Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Mistermaffay:

@Lars Potreck Übrigens: Zum Thema „einschlafen“ habe ich eine (vermutlich) passende Empfehlung für dich: Austin Wintory‘s Video Game Score zu ALIENS: FIRETEAM ELITE 

Es ist ein sehr spezieller Score, den Wintory (in der Corona Zeit) mit kleiner (Kammermusik-artiger) Besetzung aufgenommen hat -jedoch in getrennten Gruppen. 
Dann wurde in meisterhafter Kintsugi-Manier am Computer alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengebastelt. 
Dazu gibt es auch tolle Einblicke in Form von YouTube Videos auf Wintory‘s Kanal. 
 

Jedenfalls glaube ich, dass der Score für dich zum Einschlafen interessant sein könnte, da er (ähnlich wie PLANET OF THE APES) ziemlich unruhig ist und meist keiner Melodie folgt, sondern eher auf Rhythmus und Stimmung setzt. 

Hatte ich mir tatsächlich erst vor einigen Wochen dafür auf CD gebrannt. Funktioniert gut und der Score gefällt mir sehr. 😁 Alien: Isolation hatte ich mir auch in dem Zusammenhang auf CD gebrannt. Aber noch nicht wieder gehört. 

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Lars Potreck:

Hatte ich mir tatsächlich erst vor einigen Wochen dafür auf CD gebrannt. Funktioniert gut und der Score gefällt mir sehr. 😁 Alien: Isolation hatte ich mir auch in dem Zusammenhang auf CD gebrannt. Aber noch nicht wieder gehört. 

Ach cool, dann hatte ich ja einen richtigen Riecher 😁
 

Okay interessant- kann der Score zu Alien:Isolation denn auch was? Hab mir den nie angehört 

Geschrieben

Ich habe mir den Film DISCLOSURE DAY von Steven Spielberg am Donnerstag mit Freunden im IMAX in der Originalfassung angesehen. Er hat mir sehr gut gefallen, vielleicht sogar mehr wegen seiner technischen Errungenschaften als wegen seines Drehbuchs. Die Oner-Shots sind fantastisch, und die Kameraarbeit ist durchgehend faszinierend. Ich frage mich allerdings, wann die Filmemacher wieder zu einem kraftvollen und ausdrucksstarken Farbeinsatz zurückkehren werden.

Eine Szene, die mich besonders beeindruckt hat, ist jene im Motelzimmer, in der die Lichter vorbeifahrender Autos durch die Vorhänge scheinen und wunderschöne, sich ständig verändernde Lichtmuster erzeugen.

Emily Blunt liefert eine außergewöhnliche schauspielerische Leistung ab und trägt den Film in vielerlei Hinsicht.

John Williams’ Filmmusik ist fantastisch, insbesondere im letzten Drittel des Films. Ein weiteres Meisterwerk und ein wahres Geschenk an die Filmmusik-Fans. Besonders angetan hat es mir das Thema „Listen…“, das auch in „Reprise…“ zu hören ist. Die Actionmusik besitzt wie immer enorme Power, etwa in „Chase…“ und „Unseen…“. „Celestial…“ bietet hingegen puren Zauber. ☺️

Beeindruckt hat mich außerdem, wie modern manche Passagen der Musik klingen. Mit 94 Jahren hat Williams mit „Disclosure…“ wohl eines der modernsten Stücke seiner gesamten Karriere komponiert. Der subtile Synthesizer-Bass wirkt dabei überraschend tanzbar. 🤩

Film und Musik: 9/10

 

 

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Geschrieben

Im folgenden Artikel findet Ihr viele wertvolle Antworten auf die Fragen die bereits aufgetaucht sind. 

„Im Laufe von sieben Aufnahmesessions nahm John Williams mehr als zwei Stunden und 20 Minuten Musik auf. Der Film enthält etwa 82 Minuten Filmmusik. Ein Teil der zusätzlich aufgenommenen Musik wurde für das Soundtrack-Album aufgenommen.

Williams begann bereits im vergangenen Frühjahr mit der Komposition. Für die Aufnahmen wurde ein Orchester mit 96 Musikern angeheuert. Die erste Aufnahme fand am 11. September 2025 in den Sony-Studios statt, die kurz zuvor in „John Williams Music Building“ umbenannt worden war. Die Aufnahmen wurden im Herbst und Winter fortgesetzt: Zwei weitere Aufnahmesitzungen fanden im Oktober statt, zwei im Dezember, eine im Januar 2026 und die letzte Sitzung am 20. Februar.

Am 19. Dezember 2025 wurde das Orchester von einem 30-köpfigen Frauenchor mit Sopran- und Altstimmen begleitet. Für einige Passagen kam zudem eine Solostimme zum Einsatz.l Holly Sedillos‘ Stimme kam im Film und im Abspann zu hören.

Ungewöhnlich war, dass Chor und Orchester gemeinsam aufgenommen wurden. Während viele Komponisten den Chor separat aufnehmen, bevorzugt Williams Aufnahmen mit allen Mitwirkenden gleichzeitig im selben Raum.

Im Abspann ist zu lesen, dass die Musik von Williams gemeinsam mit seinen langjährigen Kollegen William Ross und Randy Kerber orchestriert und dirigiert wurde. Jedoch meinen ihm nahestehende Personen, dass Williams die gesamte Partitur selbst orchestrierte und einen Großteil der Aufnahmen selbst dirigierte, meist im Sitzen, gelegentlich aber auch im Stehen.“

 

Quelle: 

https://variety.com/2026/artisans/news/disclosure-day-john-williams-steven-spielberg-1236779833/?fbclid=IwZnRzaAScAtVleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAo2NjI4NTY4Mzc5AAEeGUO9ADq_Y07U1Zlrd8FPabKKnHRrK3MhQmoj_m_LAqPYDOT6QK8FaKJ4be8_aem_Wk58Wa70hRuh1PQKy6DYbA&utm_id=97757_v0_s00_e0_tv2_a1demonldwr1yq

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Csongor:

John Williams’ Filmmusik ist fantastisch, insbesondere im letzten Drittel des Films. Ein weiteres Meisterwerk und ein wahres Geschenk an die Filmmusik-Fans. Besonders angetan hat es mir das Thema „Listen…“, das auch in „Reprise…“ zu hören ist. Die Actionmusik besitzt wie immer enorme Power, etwa in „Chase…“ und „Unseen…“. „Celestial…“ bietet hingegen puren Zauber. ☺️

Beeindruckt hat mich außerdem, wie modern manche Passagen der Musik klingen. Mit 94 Jahren hat Williams mit „Disclosure…“ wohl eines der modernsten Stücke seiner gesamten Karriere komponiert. Der subtile Synthesizer-Bass wirkt dabei überraschend tanzbar.

Es sind wirklich sehr schöne, oben von Dir erwähnte Tracks im gesamten Score, das ist völlig klar und da stimme ich absolut überein, aber gerade beim minimalistischen Stück "Disclosure" hat es mich gestern doch selbst überrascht, wie stark - und andere haben es hier ja weiter oben auch schon erwähnt - Williams da von Desplats ET APRÈS von 2008 abgekupfert hat - einen reinen Zufall kann man das wohl kaum mehr nennen.
Ich habe den Desplat vor vielen Jahren mal gehört, aber gar nicht mehr so genau im Kopf gehabt. Erst jetzt nach den Hinweisen nochmals genauer reingehört und da muß ich einfach sagen: Dermaßen abkopiert - sogar mit dem tanzbaren Synthi-Bass mit dabei - geht mir persönlich denn doch ein bißchen zu weit und bin ich von Williams in der Art auch sonst nicht gewohnt. Das ist echt schade, daß man sich hier anscheinend so eng an die Vorlage, die offenbar als Temp Track diente, geklammert hat. Du brauchst nur mal einen Track wie "The Messenger" von dem Desplat anzuhören und die erste Minute ist fast identisch mit dem ganzen Anfang von dem "Disclosure"-Track. Mir hat das Ganze natürlich früher bei Desplat schon nicht gefallen und deshalb kein Wunder, weshalb mich die zum Großteil sehr ähnliche Musik natürlich nun auch bei Wiliams stört. Schade, daß Williams hier nicht seine Themen aus den anderen Tracks wie "Listen" weiter verarbeitet hat, sondern daß der Track an sich eher musikalisch ein wenig ins Leere läuft und für mich persönlich deshalb gegenüber den Williams-typischeren etwas abfällt. 

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb Csongor:

IIm Abspann ist zu lesen, dass die Musik von Williams gemeinsam mit seinen langjährigen Kollegen William Ross und Randy Kerber orchestriert und dirigiert wurde. Jedoch meinen ihm nahestehende Personen, dass Williams die gesamte Partitur selbst orchestrierte und einen Großteil der Aufnahmen selbst dirigierte, meist im Sitzen, gelegentlich aber auch im Stehen.“

 

Aber auch das ist in dem Variety-Artikel zu lesen, was Du oben nicht mit übersetzt hast:

"Ross and Kerber did occasional “adaptations” of Williams’ material to accommodate revisions in the film, sources say."

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