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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)


Marcus Stöhr
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Lalo Schifrin – Cool Hand Luke (Original Soundtrack Recording) (2001, CD) -  Discogs

Cool Hand Luke - Lalo Schifrin

Lalo Schifrins Opus magnum? Ich denke schon! Schifrin kennt man als den Komponisten, der spielend populäre, funky oder jazzige Idiome mit avantgardistischem Scoring verbinden konnte, nenne da nur Dirty Harry oder THX 1138. Aber selten war er so überzeugend in einem Score, wo auch traditionellere Americana Symphonik gefordert war. Vermutlich war Schifrin durch den starken Film außerordentlich inspiriert. Zusammengehalten wird das ganze durch das herrliche von Bluegrass beeinflusste Hauptthema, das aber auch subtil orchestral verarbeitet wird. Das Thema, zu dem später ein Songtext hinzugefügt wurde, hat sich längst als "Down Here On The Ground" zu einem Jazzstandard entwickelt, hauptsächlich im Bereich des instrumentalen Jazz. Aber gerade die "Soul"-Version von Lou Rawls ist oft wiederveröffentlicht worden.

 

 

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Zufälligerweise sind Cool Hand Luke, Bullitt und Kid die drei meisterlich von Schifrin vertonten Filme, die ich gerade neu gesichtet habe. 

Leider hatten die Cover von Schifrins eigenem Label Aleph nicht immer überzeugendes Artwork. Aber immerhin konnten sie damals die Bänder von WB lizensieren. Leider war das zu einer Zeit, als man Scores noch nicht unbedingt vollständig herausgebracht hat, daher fehlen hier eine Handvoll Cues - ist aber nicht dramatisch. Früher hat man öfter mal Kritik am Mastering des Albums gelesen. Ich teile die nicht, habe keine Probleme mit dem Klangbild. Und vermutlich werden wir von dieser Musik allein schon wegen WB keine Neuauflage erleben.

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Gerade nach CHL noch einmal Cincinnati Kid eingeworfen. Allein das Hauptthema ob nun vokal (Ray Charles) oder instrumental ist der Hammer, mehr Dynamik geht kaum. Dann Tracks wie New Orleans Procession oder Maldens Shooter Thema. Aber auch ruhigere Stücke wie Dialogue in the rain begeistern mich. Wie hier die unterschiedlichen Protagonisten musikalisch charakterisiert werden ist schlichtweg beeindrucken z.B Edward G. Robinson im Track "The man".

Coverart von Bob Peak und fertig ist ne Kult Musik.

 

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Primär

Bullitt - Lalo Schifrin

Für mich ist dieses Album eine der Großtaten in der Geschichte von FSM. Kam damals überraschend. Veröffentlichungen von Silver Age Scores waren zwar damals häufiger, aber WB Scores und dann auch noch die Originalbänder, das hatte was! Weiß noch, wie begeistert ich vom Klang der Orginalaufnahmen war, als ich die CD das erste Mal aufgelegt habe. Als ob man im Orchester sitzt, wohl eher eine Art erweiterte Big Band. Die Vertonung der Eröffnungssequenz ist ein Meisterwerk des Spannungsscorings in den 60s. Im Film ist Schifrins Score wieder die für die Ära typische hybride Mischung aus Source Stücken und Underscore, wobei die Sourcemusik oft eigentlichen Score ersetzt. Im Film fällt auf, wie die nur punktuell eingesetzte Musik wie angegossen funktioniert, gerade auch das vielleicht berühmteste Stück "Shifting Gears", das in die berühmte Verfolgungsjagd überleitet, während die Szene selbst bewusst nicht vertont wurde. Überhaupt fällt auf, wie geschickt das Spotting war, also die Entscheidung, wo Musik eigesetzt wird. FSM-typisch hohe Produktionsstandards mit sehr gutem Begleitheft.

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vor 1 Stunde schrieb Trekfan:

Primär

Bullitt - Lalo Schifrin

Für mich ist dieses Album eine der Großtaten in der Geschichte von FSM. Kam damals überraschend. Veröffentlichungen von Silver Age Scores waren zwar damals häufiger, aber WB Scores und dann auch noch die Originalbänder, das hatte was! Weiß noch, wie begeistert ich vom Klang der Orginalaufnahmen war, als ich die CD das erste Mal aufgelegt habe. Als ob man im Orchester sitzt, wohl eher eine Art erweiterte Big Band. Die Vertonung der Eröffnungssequenz ist ein Meisterwerk des Spannungsscorings in den 60s. Im Film ist Schifrins Score wieder die für die Ära typische hybride Mischung aus Source Stücken und Underscore, wobei die Sourcemusik oft eigentlichen Score ersetzt. Im Film fällt auf, wie die nur punktuell eingesetzte Musik wie angegossen funktioniert, gerade auch das vielleicht berühmteste Stück "Shifting Gears", das in die berühmte Verfolgungsjagd überleitet, während die Szene selbst bewusst nicht vertont wurde. Überhaupt fällt auf, wie geschickt das Spotting war, also die Entscheidung, wo Musik eigesetzt wird. FSM-typisch hohe Produktionsstandards mit sehr gutem Begleitheft.

Und die FSM-VÖ ist immer noch erhältlich. Mein definitiver Schifrin Score ob nun im Film- oder Albumschnitt. 

NP: Once a thief

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vor 6 Stunden schrieb Al Bundy:

Sehr zu empfehlen ist auch die Aleph-VÖ des Bullitt Scores, eingespielt im Jahr 2000 mit der WDR Big Band.

Fetzt richtig gut, auch soundtechnisch 1a.

Dank dir für den Hinweis. Fehlt mir noch in meiner Sammlung.

Hör gerade den Filmsoundtrack zu Cincinnati Kid auf der Schifrin Box von FSM: nicht so kohärent wie das Soundtrackalbum, gänzlich anderes Hörerlebnis. Toll sind sind auch die Bonustracks, insbesondere das in kleiner Besetzung gespielte Hauptthema.

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THE GREAT ESCAPE (3 CD)

The Great Escape - Elmer Bernstein

Ich höre das in der Expandierung in der Varese Club Version. Habe hier aber mal das Cover von Intrada genommen. Die haben mich drauf gebracht, die Scheibe wieder aufzulegen, denn deren 3CD-Version haben sie gerade nachpressen lassen und das per Email beworben. Der expandierte Score wird auf 2CDs + die alte LP-Neuaufnahme für unglaubliche $19,99 angeboten. Weiß nur nicht, ob sich das mit den veränderten Porto- und Zollrealitäten aus Deutschland noch lohnt. Na, jedenfalls läuft das alte Album bei mir seit Urzeiten, einfach ein toller Score von Bernstein mit einem Ohrwurmthema. All das macht in der wuchtigen Originalaufnahme in dem glorreichen Bernstein Sound der 60s richtig Spaß. Einziger Kritikpunkt, auf der Länge vielleicht zuviel Spannungsscoring. Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau, zum Film selber braucht man wohl nichts mehr zu sagen.

Hier mal der Link zu Intrada:

https://store.intrada.com/s.nl/it.A/id.6866/.f?sc=16&category=90860

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Primär

The Ladykillers - Music From Those Glorious Ealing Films

Unter all den Samplern und Alben, die Silva über lange Jahre als Neueinspielungen herausgebracht hat, ist dieses ein kleines Schmuckstück und auch immer wieder gern bei mir aufgelegt. In England sind die Komödien des Studios Kultfilme, aber auch hier teilweise bekannt. Es lohnt sich aber, die im Original zu schauen, wobei der urkomische "Whisky Galore!" mit der Handlung auf einer äußeren Hebrideninsel fast nur mit Untertitel möglich ist. :D

Einige Komponisten sind vertreten, die man nicht oder nicht mehr so oft auf CD hört, Georges Auric, Gerard Schurmann, Alan Rawsthorn oder Tristram Cary. Das alles ist wunderbar in kleinen Suiten arrangiert und von dem britischen Orchester musiziert. Vielleicht ein Glück, dass Silva diese Musiken mal nicht in Prag aufgenommen hat, wobei die dortigen Musiker auch über die Jahre hörbar besser geworden sind. Mein Lieblingsstück ist die Suite aus Ernest Irvings "Whisky Galore!", den man auch wie so viele andere hier problemlos im Konzertsaal spielen könnte.

 

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Primär

Lost in Space Vol. 2 - Alexander Courage/Joseph Mullendore

Das Cover macht nichts her, die Musik schon. Das Album war 1996 Teil der für die damaligen Verhältnisse sensatiollen Box mit 6 CDs auf GNP Crescendo Records: The Fantasy Worlds Of Irwin Allen. Das war wohl das erste Mal, das solche Scores so präsentiert wurden, dazu mit sehr liebevoll gestalteten Booklets mit ausgezeicheten Begleittexten von Jon Burlingame. Kann mich noch gut erinnern, dass ich die Box gleich damals zum Erscheinungstermin gekauft habe. Natürlich ist dieses Album eigentlich obsolet geworden, da LLL sämtliche Lost in Space-Scores vollständig in der großen Box herausgebracht hat. Aber die Präsentation dieser drei Episodenscores hier ist wesentlich gelungener und fließt ohne Längen exzellent durch. Produziert und ausgewählt von Kevin Burns von Fox TV und Irwin Allen Productions, der die treibende Kraft hinter all den Irwin Allen Soundtracks seit damals war. Er ist leider 2020 verstorben. Er kannte nicht nur die Serien in und auswendig, sondern auch die Musiken und wusste, was sich besonders für eine Veröffentlichung lohnt. Ihm war damals nicht klar, ob es überhaupt nach den sechs CDs weitere Alben geben würde oder ob sich da eine einmalige Chance ergeben hat. Also musste er besondere Sorgfalt walten lassen. Das ist ihm hier gelungen. Vol. 1 zu Lost in Space war natürlich den frühen Scores von John WIlliams von Beginn der ersten Staffel gewidmet. Hier für Nr. 2 gibt es drei Musiken, die auch so abseits der oft albernen Serie stehen können. "Wild Adventure" von Alexander Courage könnte problemlos aus der ersten Staffel von Star Trek TOS stammen, wunderbar nostalgisch. Seine Musik zu "The Great Vegetable Rebellion", der besonders berüchtigten Folge aus der dritten Staffel mit der sprechenden Möhre, scheint für eine andere Produktion komponiert zu sein, jedenfalls war Courage hörbar inspiriert für seine Musik, oft mit Cembalo Soli. Besonders unterhaltsam ist Joseph Mullendores "The Haunted Lighthouse". Ein Komponist, der auch von Star Trek her bekannt ist. Der Score hier ist liebevoll altmodisch "Golden Age-esque", sehr melodisch und arbeitet mit einer Reihe von Leitmotiven, die sich quer durch den Score ziehen.

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Star Trek V: The Final Frontier - Jerry Goldsmith

Sicher kein Meisterwerk. Selten musste ein Star Trek-Film wohl so durch den Score "gerettet" werden. Vielleicht auch in Teilen eine Musik, die Goldsmith hätte im Schlaf komponieren können. Eine Reihe der Actionstücke sind für mich schon fast zu nah am Mickey Mousing, dazu aus heutiger Sicht etwas alberne Synthie-Effekte hier und da. Aber unterm Strich alles natürlich auf höchstem Niveau komponiert, Goldsmith eben. Es gibt jedoch auch Passagen, die ich regelmäßig immer mal wieder höre. Vorneweg die wunderbare Americana für die Szenen zu Beginn des Films, in denen Kirk im Yosemite-Nationalpark klettert. Ein weiteres herausragendes Stück ist "A Busy Man", welches seinerzeit auch durch Erich Kunzel mit den Cincinnati Pops eingespielt wurde. Das waren noch Zeiten. :)

 

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Trekfan:

Star Trek V: The Final Frontier - Jerry Goldsmith

Sicher kein Meisterwerk.

Mein Lieblings-StarTrek FILM und Lieblings-StarTrek SCORE.

Kein anderer StarTrek Film hat dieses Motiv  „To boldly go, where no man has gone before“ filmisch besser herausgerarbeitet als Dieser, Shatners StarTrek 5!

Zudem steckt in den gemeinsamen Kirk-Spock-McCoy-Szenen z.B. am Lagerfeuer die Quintessenz der engen Beziehung der Drei. Herrlich!

Dazu diese großartige Figur Sybock mit seinem „take your pain away“ bei den Leuten und der beinah philosophischen Suche nach dem Schöpfer.

Außerdem ist der Film neben dieser Schöpfer-Philosophischen und Sybock-Ernsthaftigkeit oft saukomisch und hat zudem von allen StarTrek-Filmen die beste Klingonenaction und Klingonenbedrohung. Allein diese fetzige und haarig knifflige Weltraumpassage, als „Captain“ ;) Pavel Chekov die Klingonen austrickst und dadurch deren Schüsse auf die Enterprise ins Leere zischen und die Enterprise knapp davonkommt….aufregend, herrlich! Auch durch die zugehörige Goldsmith-Passage.

Und der Goldsmith-Score ist für mich auch einer meiner Lieblings-Goldsmith-Scores uund der beste StarTrek-Score, knapp vor Goldsmith‘ StarTrek 1 und dem 6er durch Cliff Eidelman. 

Doch,  Ich LIEBE StarTrek 5, den Score und Film. 

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vor 18 Minuten schrieb bimbamdingdong:

Genauso wie der Film Armageddon. Flach, hohl, pathetisch, nicht schaubar.

Weshalb sollte man bei einem Film, bei dem es um die Rettung der Erde durch die USA und die Russen geht, auch das Pathos weglassen? Mal davon abgesehen, dass der Film gar nicht soviel Pathos enthält. Ich liebe ja die Launch Szene. Wenn man schon auf die Pathos Kacke haut, dann genauso wie in dieser Szene. Musikalisch wie inszenatorisch. Flach ist der Film und hohl in gewissen Bereichen auch. Aber auch lustig, dramatisch und sehr actionreich. Dazu noch tolles CGI, welches etliche aktuelle Filme heute noch in die Tasche steckt. Die bierernste Variante gabs ja im gleichen Jahr mit Deep Impact.

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Am 25.4.2023 um 14:50 schrieb Stefan Jania:

 

Ich habe mich dann durch ein paar andere Scores von ihm gehört. Seine POIROT-Musik kannte ich schon. Auf seiner Webseite bietet McKeon einige lange Sachen als MP3. Selber hat er auch Alben auf seinem eigenem Label Moonflower veröffentlicht. Überrascht war ich von HETJUR VALHALLAR - ÞÓR (2011) ("Thor - Ein hammermäßiges Abenteuer"), dem ersten isländischen abendfüllenden CGI-Film. Klar, John Powells Drachen hört man. Aber sehr unterhaltsame großsymphonische Arbeit (Slovac National Symphony Orchestra & Choir, dirigiert von Allan Wilson). 

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Danke für den Tip.

Hab grade auf Spotify bissle in seinen anderen Animations-Score 

reingehört. Auch der hört sich ähnlich schön an und das, was ich davon bislang gehört hab, gefiel mir gut. Nix wird neu erfunden, aber gut variiert.

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D-Tox (Eye See You) - John Powell

Aktuell höre ich John Powells leider unveröffentlichten Score aus dem Original Cut des Sylvester Stallone Thrillers D-Tox aka Eye See You. Aufgrund des Recuts sind etliche Teile des Scores im Film nicht enthalten. Powell hat hier einen tollen orchestralen Thriller Score komponiert, der schön düster, dramatisch und emotional ist. Die 2 Hauptthemen sind sehr gelungen, wobei das emotionale Thema für Malloy und seine Frau ein Highlight ist. Typisch für die damalige Zeit sind die Drum Samples von Media Ventures. Trotz der Samples ist die Actionmusik schön orchestral und abwechslungsreich. Hier scheint Powells Talent schon gut durch. Insgesamt ein sehr überzeugender ernster Score aus Powells Anfangszeit.

 

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vor 3 Stunden schrieb bimbamdingdong:

Mein Lieblings-StarTrek FILM und Lieblings-StarTrek SCORE.

Kein anderer StarTrek Film hat dieses Motiv  „To boldly go, where no man has gone before“ filmisch besser herausgerarbeitet als Dieser, Shatners StarTrek 5!

Zudem steckt in den gemeinsamen Kirk-Spock-McCoy-Szenen z.B. am Lagerfeuer die Quintessenz der engen Beziehung der Drei. Herrlich!

Dazu diese großartige Figur Sybock mit seinem „take your pain away“ bei den Leuten und der beinah philosophischen Suche nach dem Schöpfer.

Außerdem ist der Film neben dieser Schöpfer-Philosophischen und Sybock-Ernsthaftigkeit oft saukomisch und hat zudem von allen StarTrek-Filmen die beste Klingonenaction und Klingonenbedrohung. Allein diese fetzige und haarig knifflige Weltraumpassage, als „Captain“ ;) Pavel Chekov die Klingonen austrickst und dadurch deren Schüsse auf die Enterprise ins Leere zischen und die Enterprise knapp davonkommt….aufregend, herrlich! Auch durch die zugehörige Goldsmith-Passage.

Und der Goldsmith-Score ist für mich auch einer meiner Lieblings-Goldsmith-Scores uund der beste StarTrek-Score, knapp vor Goldsmith‘ StarTrek 1 und dem 6er durch Cliff Eidelman. 

Doch,  Ich LIEBE StarTrek 5, den Score und Film. 

 

Interessante Rückmeldung! Zum Score ja, aber zum Film habe ich glaube ich noch nie eine solche Wahrnehmung gelesen. Aber das ist das Schöne an dem Hobby, es gibt so viel, so große Unterschiede, da kann jeder seine Favoriten und auch Nischen finden. Mein Favorit ist natürlich musikalisch Trek TMP, aber auch den Film schätze ich sehr. Von dem liest man gefühlt in den Foren immer nur Verrisse. Oder Trek IV, der Film ist populär, aber ich mag auch den Score von Rosenman total. :)

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vor 11 Minuten schrieb Trekfan:

Mein Favorit ist natürlich musikalisch Trek TMP, aber auch den Film schätze ich sehr. Von dem liest man gefühlt in den Foren immer nur Verrisse.

Ich mag TMP auch, aber ich verstehe auch, wenn Jemand den ned soo mag, denn was schon auffällt, ist, daß er bewußt weg von Raumschiff Enterprise Studio-Feeling eher Richtung „larger than life“-RIESENGROSS gestaltet ist, die Raumschiffe, Hangars und zugleich nüchtern (Uniformen). Größtes Manko ist halt, daß Film und Schauspiel so absolut steif und statisch sind.

 

vor 15 Minuten schrieb Trekfan:

Oder Trek IV, der Film ist populär, aber ich mag auch den Score von Rosenman total.

Den mag ich auch total gerne, vor allem den Humor in Film und Score.

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vor 5 Minuten schrieb bimbamdingdong:

Ich mag TMP auch, aber ich verstehe auch, wenn Jemand den ned soo mag, denn was schon auffällt, ist, daß er bewußt weg von Raumschiff Enterprise Studio-Feeling eher Richtung „larger than life“-RIESENGROSS gestaltet ist, die Raumschiffe, Hangars und zugleich nüchtern (Uniformen). Größtes Manko ist halt, daß Film und Schauspiel so absolut steif und statisch sind.

Ich verstehe die Kritik daran voll und ganz. Bei mir gehört ein ordentlicher Schuss Nostalgie dazu. Habe den gesehen, da war ich zehn oder so, es war total überwältigend und faszinierend. Auch die Musik hat mich da schon gepackt. Ich bin überhaupt in dem Alter durch die Originalserie Trek TOS zur Filmmusik gekommen. 

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Am 28.4.2023 um 21:04 schrieb Lars Potreck:

Beide Scores wunderschön melodisch und äußerst effektiv in den jeweiligen Filmen.

ja erstaunlich melodisch für heutige Verhältnisse... leidet aber an den simplen Orchestrierungen und dem gewollten Synthiesound dazu... aber hab ich zumindest früher immer gerne gehört, und die complete version is schon nochmal ne Spur besser als das Album damals... da fehlten viele schöne Stücke (die meisten davon waren ja von HGW dann)...

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vor 6 Minuten schrieb ronin1975:

ja erstaunlich melodisch für heutige Verhältnisse... leidet aber an den simplen Orchestrierungen und dem gewollten Synthiesound dazu... aber hab ich zumindest früher immer gerne gehört, und die complete version is schon nochmal ne Spur besser als das Album damals... da fehlten viele schöne Stücke (die meisten davon waren ja von HGW dann)...

Ja Harrys Love Theme und das für die Astronauten sind sehr gelungen. Aber auch Jablonskys Flöten Arrangement von Rabins World Anthem ist ausgezeichnet. Der Synthsound und die einfache Orchestrierung sind aber teilweise klare Schwächen. Für den Film finde ich die Musik aber adequat. Ein offizieller Complete Score wäre sehr cool.

Habe Freitag Abend Extraction 2 auf Netflix geschaut. Die Musik ist von Henry Jackman & Alex Belcher. Und an vielen Stellen im Film, z. Bsp. bei den Verfolgunsjagden habe ich mir nur gedacht, wie es wohl sein würde, wenn man da jetzt wie vor 20-25 Jahren schöne eingängige Themen hören würde. Klar, im MV Stil, aber immerhin. Und gleichzeitig habe ich aber auch gedacht, ob das überhaupt noch so passen würde. Weil man hat sich so an die rein funktionale Actionmusik gewöhnt.

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Primär

Romeo & Juliet: Music Inspired by Shakespeare - Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von Cliff Eidelman

Erschienen 1997 auf Varese, ein weiteres in der Wahrnehmung zu unrecht praktisch untergegangenes Album. Wunderbar gespielt, hervorragende Repertoireauswahl. Weitgehend Auszüge aus Filmmusiken mit Bezug zu Shakespeare, Komponisten wie Rozsa, Rota, Walton oder Schostakowitsch tauchen auf, aber auch Raritäten wie die Auszüge aus Bühnenmusiken von Alex North zu Coriolanus und Richard III, tolle Ausgrabungen. Dazu eine Originalkomposition von Eidelman zu The Tempest. Besonders gefällt mir die Ouvertüre zu Much Ado About Nothing von Doyle, für mein Empfinden besser als das Original.

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Primär

The Best of Star Trek Vol. 2

Jahre bevor die große Star Trek Musikrenaissance auf La-La Land Records begann, gab es die Trek-Alben auf GNP Crescendo. Das mit teilweise großen Wartezeiten zwischen den einzelnen Veröffentlichungen, und an vollständige Präsentationen von Episodenscores war gar nicht zu denken. Alles änderte sich dann mit der großen Ron Jones Box auf FSM 2010 und der ersten Next Generation Box auf LLL 2011. Davor gab es die beiden "Best of" CDs auf GNP 1996 und eben dieses im Jahr 2000. Beide Alben waren eine Art Potpourri mit Musik aus allen bis damals produzierten Trek Serien (ohne die Animated Serie). Es waren Premieren unveröffentlichter Musik und sie waren geschickt zusammengestellt. Kaum ein anderes Album mit Star Trek TV-Musiken ist so unterhaltsam und läuft so ohne Längen durch wie diese beiden Platten. Ich habe eigentlich keine Präferenz, aber höre hier gerade Vol. 2. Hier hat man gerade mit den drei Suiten aus Fred Steiners TOS Scores zu Carbomite Maneuver, Balance of Terror und  What Are Little Girls Made Of zahlreiche Kompositionen versammelt, die in der Originalserie endlos als library music eingesetzt wurden. Steiner als Komponist in Topform. Ein weiterer besonderer Leckerbissen ist hier die längere Suite aus David Bells Voyager Score zu Bride of Chaotica. In der Folge spielt die Handlung in großen Teilen auf dem Holodeck in einer Hommage an die 30s Serials wie Flash Gordon und Buck Rogers. Bell wurde hier gestattet (wohl der richtige Begriff in den Scores der Berman Ära), eine Musik im Stil dieser Serials zu schreiben, was ihm kongenial gelungen ist.

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