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Diese limitierten CDs nähern sich dem Ausverkauf...


476 Antworten in diesem Thema

#461 Hildegunst von Mythenmetz

    Übellauniger Soundtrack-Lindwurm

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Geschrieben 22.05.2012 - 19:11 Uhr

Zwei Dumme, ein Gedanke! :D
Bin schwarz, aus Holz und stets verschlossen, seitdem mit Stein sie mich beschossen.
In mir ruhn tausend trübe Linsen, seitdem mein Haupt ging in die Binsen.
Dagegen helfen keine Pillen: Ich bin ein Schrank voll ungeputzter Brillen.
(Danzelot von Silbendrechsler)

#462 Hildegunst von Mythenmetz

    Übellauniger Soundtrack-Lindwurm

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Geschrieben 22.05.2012 - 19:32 Uhr

Von SAE/FSM:

Zitat

May 22 - FSM Low Quantities (last stocks!): Farewell, My Lovely/Monkey Shines (less than 150), Green Mansions (less than 130), Moonfleet (less than 120), The Yakuza (less than 90), Point Blank/The Outfit (less than 70), The Glass Slipper (less than 70), Two Weeks in Another Town (less than 40), The Cincinnati Kid: Lalo Schifrin 5CD set (less than 30).

Bin schwarz, aus Holz und stets verschlossen, seitdem mit Stein sie mich beschossen.
In mir ruhn tausend trübe Linsen, seitdem mein Haupt ging in die Binsen.
Dagegen helfen keine Pillen: Ich bin ein Schrank voll ungeputzter Brillen.
(Danzelot von Silbendrechsler)

#463 Leonard

    Freund der Borg

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Geschrieben 22.05.2012 - 20:03 Uhr

Beitrag anzeigenHildegunst von Mythenmetz sagte am 22.05.2012 - 19:11 Uhr:

Zwei Dumme, ein Gedanke! :D


glaub mir, ich hätte genau den selben Spruch gepostet ... ;)
Wir sind die Borg! Ihr Score wird assimiliert werden. Widerstand ist zwecklos!

#464 Handstand

    Sentimentaler Fremder

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Geschrieben 22.05.2012 - 20:14 Uhr

Schade, dass es THE CINCINNATI KID und THE VENETIAN AFFAIR nur gebündelt mit den anderen Scores in der Schifrin-Box gibt/gab. Zuviel drin, was ich nicht will.
Vielleicht nimmt sich Quartet ja noch mal der Einzelverwertung dieser Scores an, aber viel Hoffnung habe ich da nicht.

#465 Souchak

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Geschrieben 22.05.2012 - 20:31 Uhr

Beitrag anzeigenHandstand sagte am 22.05.2012 - 20:14 Uhr:

Schade, dass es THE CINCINNATI KID und THE VENETIAN AFFAIR nur gebündelt mit den anderen Scores in der Schifrin-Box gibt/gab. Zuviel drin, was ich nicht will.
Vielleicht nimmt sich Quartet ja noch mal der Einzelverwertung dieser Scores an, aber viel Hoffnung habe ich da nicht.

Ich auch nicht, ich finde das -zumindest auf CINCINNATI KID bezogen- auch bedauerlich.

Ansonsten das als Anlass zu sagen: Grusins THE YAKUZA ist eine wirklich wunderschöne Filmmusik, imho.

#466 sinus

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Geschrieben Gestern, 08:41 Uhr

Beitrag anzeigenSouchak sagte am 22.05.2012 - 20:31 Uhr:

Ansonsten das als Anlass zu sagen: Grusins THE YAKUZA ist eine wirklich wunderschöne Filmmusik, imho.


Jupp. Hätte ich sie nicht schon, würde ich sie glatt nochmal kaufen... ;)

#467 Souchak

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Geschrieben Gestern, 08:42 Uhr

Beitrag anzeigensinus sagte am 23.05.2012 - 08:41 Uhr:

Jupp. Hätte ich sie nicht schon, würde ich sie glatt nochmal kaufen... ;)

Ich auch :)

#468 Hildegunst von Mythenmetz

    Übellauniger Soundtrack-Lindwurm

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Geschrieben Gestern, 16:50 Uhr

Als Neu-Yakuza'ner, der gerade erst kürzlich dieses Kleinod dem Paket von Bernd entrissen hat, schließe ich mich dem an. Toller Score! Aber der Shire (Farewell My Lovely) ist auch super. Passt wunderbar im schwülen Sommer bei 30°. Irgendwie "heiße" Musik. :)
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#469 Souchak

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Geschrieben Gestern, 18:13 Uhr

Beitrag anzeigenHildegunst von Mythenmetz sagte am 23.05.2012 - 16:50 Uhr:

Als Neu-Yakuza'ner, der gerade erst kürzlich dieses Kleinod dem Paket von Bernd entrissen hat, schließe ich mich dem an. Toller Score! Aber der Shire (Farewell My Lovely) ist auch super. Passt wunderbar im schwülen Sommer bei 30°. Irgendwie "heiße" Musik. :)

Ich stimme zu, aber die Kopplung mit MONKEY SHINES finde ich nur bedingt gelungen.

#470 Hildegunst von Mythenmetz

    Übellauniger Soundtrack-Lindwurm

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Geschrieben Gestern, 18:26 Uhr

Ja, ich auch. Aber zumindest ein anderer, wenn auch schwächerer, Score vom gleichen Komponisten als Füller.
Bin schwarz, aus Holz und stets verschlossen, seitdem mit Stein sie mich beschossen.
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#471 Hildegunst von Mythenmetz

    Übellauniger Soundtrack-Lindwurm

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Geschrieben Gestern, 18:50 Uhr

Bei La-La Land gehen OOP am 30. Juni:

The Dark Crystal
Panic In Year Zero
Farscape: Peacekeeper Wars
Extreme Prejudice

Besonders wer The Dark Crystal nicht hat: Kaufen, kaufen, kaufen! ;)


Bin schwarz, aus Holz und stets verschlossen, seitdem mit Stein sie mich beschossen.
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#472 Souchak

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Geschrieben Gestern, 19:02 Uhr

What about EXTREME PREJUDICE, Hilde? Ein Must-Have oder ein lesser Goldsmith?

#473 Hildegunst von Mythenmetz

    Übellauniger Soundtrack-Lindwurm

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Geschrieben Gestern, 19:07 Uhr

Also ich mag ihn sehr. Aber ich mag ja auch Rent-A-Cop. Extreme Prejudice wird manchmal als reiner Synth-Score abgetan, was er nicht ist. Hat einige sehr starke Highlights, ein hübsches Thema. Die Expansion bei La-La Land hat dem Score aber nicht gut getan. Ich mag den alten Album-Schnitt um einiges lieber. Aber die neuen Tracks kann man überspringen und die restlichen in die alte Reihenfolge bringen. Hier einmal kein Problem, das alte Album wieder zu erhalten. :)



Bin schwarz, aus Holz und stets verschlossen, seitdem mit Stein sie mich beschossen.
In mir ruhn tausend trübe Linsen, seitdem mein Haupt ging in die Binsen.
Dagegen helfen keine Pillen: Ich bin ein Schrank voll ungeputzter Brillen.
(Danzelot von Silbendrechsler)

#474 Souchak

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Geschrieben Gestern, 19:45 Uhr

Du meinst, diese Version hier wäre akzeptabel?

#475 Hildegunst von Mythenmetz

    Übellauniger Soundtrack-Lindwurm

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Geschrieben Gestern, 19:49 Uhr

Japp. Die reicht völlig. Meine Meinung. Ich ärgere mich immer noch, dass ich meine Silva-CD damals verkauft habe, als die La-La Land angekündigt wurde.
Bin schwarz, aus Holz und stets verschlossen, seitdem mit Stein sie mich beschossen.
In mir ruhn tausend trübe Linsen, seitdem mein Haupt ging in die Binsen.
Dagegen helfen keine Pillen: Ich bin ein Schrank voll ungeputzter Brillen.
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#476 Souchak

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Geschrieben Gestern, 19:51 Uhr

Beitrag anzeigenHildegunst von Mythenmetz sagte am 23.05.2012 - 19:49 Uhr:

Japp. Die reicht völlig. Meine Meinung. Ich ärgere mich immer noch, dass ich meine Silva-CD damals verkauft habe, als die La-La Land angekündigt wurde.

Im Nachhinein ist man immer schlauer ;) Danke für's Heads-Up, Hilde. Jetzt brauche ich nur noch einen Dummen faires Angebot...

#477 Mephisto

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Geschrieben Gestern, 21:18 Uhr

Also ich finde die Lalaland durchaus gelungen zumal sie einen interessanten Einblick in die musikalische Entwicklung gibt, da beide Fassung des Bankraubes vertreten sind. Zur Musik selbst :) :

Beitrag anzeigenMephisto schrieb am 22.02.2012 - 10:51 Uhr:

Da Walter Hills Stammkomponist Ry Cooder verhindert war, wurde Jerry Goldsmith mit der Vertonung von „Extreme Prejudice“ beauftragt (ironischerweise verzögerte sich der Dreh und Cooder wäre letzten Endes frei gewesen). Goldsmith wollte zuerst einen großorchestralen Score schreiben, doch Hill, für den Orchestermusik in Filmen ein Relikt der 50er Jahre darstellen, forderte eine ‚kleinere’ Musik. Der Komponist fügte sich und entschied sich für eine ausbalancierte Mischung des traditionell besetzten Orchesters und synthetischer Elemente. Erst zwei Jahre davor hatte Goldsmith mit „Gremlins“ seine erste Musik geschrieben, in der das Orchester und die Synthesizer jeweils zur Hälfte die Musik bestritten und einige Monate später mit „Legend“ den Einsatz von elektronischen Samples bis zur Perfektion ausgelotet. Dabei blieb er stets dem Motto treu, die synthetischen Klänge als Erweiterung des Orchesterklanges zu verstehen und keine akustischen Klänge nachbilden zu wollen. In „Extreme Prejudice“ allerdings griff Goldsmith oft auf Samples zurück, die akustische Instrumente imitieren oder stark an ihren Klang angelehnt sind. So erhält die Musik ihr rhythmisches Fundament fast ausschließlich von programmierten Synthie-Schlagzeug-Rhythmen. Diese klingen heute nicht nur stark veraltet, sondern zwängen die sonst filigrane und durch ungerade Takte geprägte Actionmusik Goldsmiths in ein enges und gleichförmiges Korsett. Besonders störend sind auch die künstlichen Castagnetten und Flötenklänge, da konzeptionell oder ästhetisch nichts gegen den Einsatz akustischer Instrumente gesprochen hätte. Durch die stets sehr dichte Mischung der elektronischen Schichten mit dem Orchester erhält man während der ersten Hördurchgänge den Eindruck, es handele sich hier um einen Synthiescore mit einigen ausgewählten Solopassagen, erst nach und nach nimmt man das hier und dort durchschimmernde Orchester wahr. Im Gegensatz zu ausgewogenen Partituren wie „Gremlins“ sind die Synthesizer in „Extreme Prejudice“ stets präsent und verdecken das Orchester regelrecht. Umso mehr erstaunt es, dass Walter Hill die neun Minuten lange Passage für den Banküberfall als „zu vereinnahmend“ empfand und Goldsmith bat, mehrere kürzere und weniger orchestrale Stücke für die Szene zu komponieren, sodass in dem ersten dramaturgischen Höhepunkt des Films die Musik doch einen noch synthetischeren und repetiveren Charakter gekennzeichnet als sonst.
Auch wenn die Musik klanglich voll und ganz in den 80ern verhaftet bleibt, so ist so dennoch durch eine klassische Methode des Golden Age strukturiert, denn Goldsmith schrieb mehrere Leitmotive für die einzelnen Charaktere und Personengruppen. Zu Beginn ist das stark punktierte und hauptsächlich aus einer abfallenden Tonfolge bestehende Soldatenthema in fast jedem Stück zu hören, dem ein stets sehr warm arrangiertes Thema für Sarita gegenüber gestellt wird, das ebenfalls in den ersten fünf Tönen eine abfallende Linie beschreibt. Cash Bailey wird oftmals durch eine Pendelfigur, deren zentrales Tonmaterial aus einem Moll-Akkord besteht, charakterisiert, die oft in einem synthetischen Klang zu hören ist, der an eine Klarinette erinnert. Hin und wieder engt Goldsmith das Tonmaterial auch auf drei aneinander liegende Ganztöne und einen Halbtonschritt ein. Kennzeichnend für Baileys manchmal abgewandeltes Motiv ist jedoch ein Verzerrungseffekt, indem der erste und letzte Ton in Form eines Glissandos nach oben und unten gleitet. Protagonist Jack Benteen erhält erst im letzten Drittel des Films sein Thema in Form der „Mexico-Melodie“, die das geschlossenste und eingängigste Thema sein dürfte und somit auch den Abspann begleitet. Insgesamt ist Goldsmiths leitmotivisches Konzept nicht ganz überzeugend geworden, da eine klare Identifizierung Benteens auf der letzten Sekunde mit der Mexiko-Melodie nicht so ganz funktionieren will, die Themen für Sarita und die Soldaten sich stark ähneln und Cash Baileys Motiv zu Beginn in Bezug auf das Tonmaterial nie ganz fest gemacht wird. Der Rezipient hat stets das Gefühl, nur halbgare Entwürfe, nie aber fest ausgearbeitete und auf die Charaktere zugeschnittene Leitmotive zu hören.
„Extreme Prejudice“ gehörte zu einem der ersten Goldsmithscores, die je auf CD gepresst wurden und wurde parallel von Silva Screen und Intrada jen- und diesseits des großen Wassers vertrieben. 2004 brachte Lalaland die komplette Filmmusik in einer leicht erweiterten Ausgabe im Andenken an den kürzlich verstorbenen Komponisten heraus und veröffentlichten neben einigen kleineren Stücken erstmals die Filmversion der Musik zum Banküberfall im direkten Vergleich mit Goldsmith ursprünglichen Version. Neben dem informativen Booklet mit einem Kommentar von Walter Hill selbst besticht das Lalaland-Album durch eine brillante und klare Klangqualität, als wäre die Musik erst gestern aufgenommen worden. Die Musik selbst ist zwar konzeptionell nicht vollständig überzeugend und besonders akustisch ein Kind ihrer Zeit sein, aber immerhin waren sich Regisseur und Komponist völlig über ihre Idee im Klaren und hechteten nicht einer zeitgenössischen Mode nach. Ob einem das Gehörte zusagt, muss letztendlich jeder für sich entscheiden.






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