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  1. Letzte Stunde
  2. Das ist für mich das "Problem" der Musik im Film. Ich stimme Dir definitiv zu, dass diese Musik dem Film eine zusätzliche Komponente gibt, die ihm nicht dient. Man hätte sie auch weglassen können und ich wäre vom Film als Zuschauer genauso "ergriffen". Die Emotionalität der Vater Tocher Beziehung kam weder filmisch noch musikalisch bei mir an. Die Figuren waren mir alle völlig egal, auch weil sie überwiegend mit einer "Fick Dich Fresse" durch den Film gelaufen sind. Das der Flm ein Familienfilm sein will, kommt zwar durch, nur versagt er auf emotionaler Ebene für mich vollkommen. Und die Musik hilft da auch nicht aus. Für mich ist gute Filmmusik, die dem Film eine zusätzlich emotionale Dimension gibt und ihm dadurch dient und somit beim Zuschauer etwas erreicht wird, was ohne die Musik nicht gelänge. Auch die Ocean Waves Szene ist so ein Fall. Ich verstehe durchaus, was die Musik zu Ausdruck bringen soll und DiCaprio versucht das auch schauspielerisch rüberzubringen, nur ist das bei mir als Zuschauer emotional schlicht nicht angekommen. DiCaprio wirkt da leider eher unfreiwillig komisch und die Musik völlig entkoppelt von der Szene. Und nicht nur in dieser Szene. Bei der Musik habe ich ständig gedacht...coole interessante Musik, gefällt mir. Nur hat sie mir als Zuschauer in Bezug auf das Gezeigte einfach nichts gegeben. Auch hier hätte man die Musik weglassen können und die Szene wäre emotional genauso bei mir angekommen wie mit Musik. Es gibt ja durchaus Stücke, die für mich in den Szenen tatsächlich funktionieren. Dazu gehören die ersten 5 Stücke auf dem Album. Der ganze Beginn des Films bis zur Geburt Willas hat für mich musikalisch funktioniert, nur halt von den Figuren her nicht. Meine Güte, der Film hatte aber auch nur Unsympathen zu bieten. Da hat es Musik natürlich sehr schwer, beim Zuschauer positive Emotionen für diese Figuren zu erzeugen. Greenwood hat es versucht und zum Glück ohne musikalisch zu überziehen, aber wenn das Drehbuch die Figuren im Stich lässt, kann auch Musik nicht mehr viel retten. Zimmer hat es in Interstellar mit der Holzhammermethode versucht, und das ging für mich noch mehr in die Hose, weil hier selbst die Musik mich nicht angesprochen hat. Da mit dem Jon Brion Stück ist sehr interessant. Wie gesagt, die Szene gefiel mir insgesamt sehr gut, nur verpufft die Wirkung am Ende für mich, weil der emotionale Aspekt der Vater Tochter Beziehung filmisch über die ganze Lauflänge für mich nicht vorhanden war. Es wirkt wie ein heile Welt Ende hinten rangeklatscht. Zu keinem Zeitpunkt des Films kam in mir der Wunsch auf, dass er seine Tochter finden soll und am Ende alles gut wird. Es war mir einfach egal. Und das ist für einen Film, der auch ein Familienfilm sein will, absolut fatal. Das alles ändert aber nichts daran, dass mir der Score ansich sehr gut gefällt, auch in Albumform. Selbst die Songs waren gut gewählt.
  3. Gestern
  4. Ich finde dieses Pochen auf die Funktionalität zwar befremdlich (weißt du ja), aber die lange Flucht-Sequenz in Baktan Cross wird vom treibenden Greenwood-Stück ("Ocean Waves" in der Langfassung) doch unglaublich aufgepeitscht; das Stück vermittelt die Paranoia und gehetzte Panik der DiCaprio-Figur perfekt, und ist damit auch weitgehend "funktional" deutbar. Auch der "Sisters of the Brave Beaver"-Track beim DNA-Test: das ist oktatonische Spannungsmusik, und damit durchaus funktional, siehe die lange Tradition oktatonischer Action- und Suspense-Filmmusik im jüngeren Hollywood-Kino (PREDATOR, THE RELIC, STARSHIP TROOPERS...). Aber wie gesagt: statt von "Funktionalität" würde ich eher von "Dimensionierung" sprechen. Das macht gute Filmmusik aus: sie gibt dem Film eine zusätzliche, ästhetische und/oder emotionale Dimension, die dem Film nicht dient, sondern ihm etwas hinzufügt, was er ohne die Musik nicht hätte. Ästhetisch: der Greenwood-Sound ist unglaublich charakteristisch und distinkt, vor allem durch die modalen Harmonien, die Art und Weise, wie Greenwood einzelne Dur-Akkorde setzt, oder die prägnante kammermusikalische Instrumentierung. Greenwood verleiht dem Film - wie allen Anderson-Filmen - einen wiedererkennbaren auditiven Stil. Emotional: die drängende Schmerzlichkeit, die den Kern des Scores - das "Baby Charlene"-Thema - ausmacht. Das ist das Thema für die väterliche Liebe zur Tochter und vertont fast alle wichtigen emotionalen Szenen des Films. Was wäre die ganze Jagd am Ende ohne das Baby-Charlene-Thema? Alles Emotionale im Film kreist um diese thematische Idee, die sich verzweifelt durch Moll-Akkorde wühlt, und dabei immer wieder kurz (!) einen warmen Dur-Akkord erreicht, so als ob DiCaprio seine Tochter für einen flüchtigen Moment zu fassen bekäme (Track 4: 0:23, 0:50, 1:16, usw.). Das ist so unfassbar traurig und emotional, dass es mir selbst nach der vierten Sichtung immer wieder die Tränen in die Augen treibt, wenn das Thema im Mittelpunkt steht. Der Film ist schließlich auch ein Familienfilm - das scheinen viele misszuverstehen. Die politische Dimension ist nur der Background, vor dem die Geschichte spielt, und entsprechend "satirisch" vertont Greenwood die (post-)revolutionären Wirren. Heißt: die atonalen Klavierpassagen, die Spielereien, die zahlreichen musikalischen Irritationsmomente als Ausdruck des Chaos, in dem sich die Vater-Tochter-Beziehung bewähren muss. Das hat schon Konzept, und ist nicht nur um seiner selbst Willen "ungewöhnlich". Das Stück ist nicht von Greenwood, sondern von Jon Brion ("Global Bully", ein Library Track, den Brion von einem früheren Filmmusikprojekt übrig hatte und nie verwendet hat). Tatsächlich frage ich mich, wieso Anderson nicht einfach bei Greenwood ein Stück in diesem Gestus in Auftrag gegeben hat. Stilistisch fällt das Brion-Stück aus dem Rahmen, es bricht mit dem Greenwood-Sound. Aber macht ja auch irgendwie Sinn nach der Aussöhnung und der emotionalen Rekonstruktion der Familie.
  5. Ich habe mir den Film heute angeschaut. War nicht so mein Fall. Viel zu lang und erzählerisch für mich völlig unausgegoren. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt...was will der Film mir erzählen? Was wollen die Figuren von mir? Das Problem liegt für mich auch mit am Score, dass der Film weder Fisch noch Fleisch ist. Ich fand den musikalisch richtig cool. Auch das Geklimper hat mich nicht genervt. Das Problem ist, dass er weder den Film stört noch über die meiste Zeit bereichert. Er ist da. Er hört sich cool an und er zieht oft die Aufmerksamkeit auf sich. Und während ich dem Score so lauschte und dachte, hört sich cool an, fragte ich mich sehr oft...warum ist der Score in der Szene jetzt so wie er ist? Eine Funktion war in vielen Szenen für mich nicht erkennbar. Was dann zusätzlich dazu führte, dass ich mich fragte....was will man hier erreichen? Was will man hier erzählen? Erstaunlich ist dann die Schlussszene mit dem Brief, die für mich musikalisch auch die schönste und effektivste ist. Hier verwendet Greenwood "konventionelle" Filmmusik, die der Szene emotional auch tatsächlich was gibt. Nicht nur in der Inszenierung, sondern auch in dem was dort gesagt wird. Ganz "klassisch" filmmusikalisch vertont. Warum in dieser Szene diese Art der Vertonung und in etlichen anderen Szenen dann die "unkonventionelle" Vertonung? Ich hab da so ein bisschen den Eindruck, dass es rein um der "Andersartigkeit" willen ist. Nach Sichtung des Films kann ich verstehen, weshalb man zumindest diesem Score nicht den Oscar gegeben hat. Die Musik macht im Film überwiegend nichts, außer die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und interessant zu klingen. Den Film hat sie aber über weite Strecken für mich nicht bereichert.
  6. Also das Titelthema aus "Le Notti erotiche dei morti Viventi" haben wir ja neu aufgenommen. Nun, die Transkription, Notation und Arrangement des Stückes stammt von Roger Conrad. Der ist, was reine Komposition angeht, da wesentlich Fitter als ich. Er hatte auch keine Vorlage und hat alles durch raushören erstellt. Er hat auch die Midi Grundprogrammierung erstellt und dies mit seinen relativ einfachen Synthi, der multitimbral (also mehrere verschiedene Sounds und Klänge wie Orgel, Streicher etc gleichzeitig) ist, erstmal als Demo etstellt hat. Das sogenannte Midifile hat er mir zur weiteren Bearbeitung geschickt. Eine Mididatei ist kein Klang, sondern digitale Dateien wie Noten gespielt werden sollen. Diese Datei habe ich dann verwendet und habe dabei die passenden Sounds dafür erstellt und programmiert. Wobei ich natürlich möglichst nahe am selben Sound und der Atmosphäre bleiben wollte, wie es im Original war. Hier benutze ich als Leitvorlage eine Audioaufnahme aus dem Film. Das ganze muss dann natürlich gemischt werden, was ein ziemlich aufwendiger Prozess ist, wenn man versucht, dass es wie eine Musikproduktion aus den beginnenden 80ern zu klingen. Ich will jetzt nicht zu technisch klingen. Alles in allem bin ich im Grunde zufrieden mit dem Endergebnis. Das Ding schwirrt auch irgendwo auf YT rum. Hier ist es ab Minute 5:00 zu hören. https://youtu.be/rTsq1Iki9g8?is=GGPqxqcVxbZ-tn9c
  7. Letzte Woche
  8. Interessant. Zumindest IN DER GEWALT DER ZOMBIES ist mir als Film bekannt. Dort findet sich ein recht gelungenes, romantisch-mysteriöses Flötenthema und am Ende düstere Klänge mit Chor und Glockenschlägen, die zugegebenermaßen sehr stimmungsvoll sind. Das Titelstück mit diesem nervösen Orgelmotiv empfinde ich aber als eher nervtötend. Wie hat man sich eine solche Neuinterpretation vorzustellen? Existieren Noten dazu, oder hast Du alles durch Hinhören rekreiert?
  9. Auktion endet morgen. Im Angebot:
  10. Before and After - Shore The Dark Half - Young Maulholland Falls - Grusin Dracula - Kilar The Haunting - Goldsmith
  11. In diesem Fall nicht. Die vertraglichen Bedingungen lassen es nicht zu. 400 Exemplare sind so schnell weggegangen wie die Tickets für das letzte Taylor-Swift-Konzert.
  12. Das Ensemble ist zwar wesentlich kleiner als ein 80-Mann-Orchester, aber trotzdem finde ich es auch schön, dass sowas ohne Crowdfunding entstehen darf. Daher wird das mit einem Kauf honoriert.
  13. Spannend, dass für SOWAS dann doch (ohne Kickstarter) ausreichend Geld vorhanden ist
  14. Absolut. Es ist, ähnlich wie bei Hans Zimmer, inzwischen auch bei Brian Tyler zu beobachten, dass er größtenteils nur noch seinen Namen hergibt für diverse Projekte (Yellowstone Staffel 3,4,5 und diverse Yellowstone Ableger - man kann sehr gut hören, dass die kompositorische Handschrift nicht seine eigene ist, sondern die von Breton Vivian).
  15. Hinzu kommt aber auch, dass Tyler sehr viele Projekte vertont. Neben Filmen war er zu dem Zeitpunkt auch noch bei Yellowstone, 1883 und 1923 involviert. Sicher immer mit einem Co-Komponisten, aber dennoch einfach zu viele Projekte um gleichbleibend tolle Qualität abzuliefern. Ist ja nicht anders als bei Balfe.
  16. Eben. Tyler kann ja durchaus was, aber Horror is jetzt nicht sein Genre. Ich hab auch das Gefühl bei den Scores, dass ihm die Filme auch nichts bedeuten/er sie nicht ernst nimmt und die Musiken dann halt auch lustlos sind. Scream 6 hatte er ja quasi eh schon abgegeben…
  17. Ich weiß es zwar nicht, vermute aber, dass nicht nachgepresst wird. Damit eine Pressung wirtschaftlich ist, müssen mindestens 300 Einheiten bestellt werden. Möglich dass diese Menge nicht mehr nachgefragt wird. Lasse mich aber eines Besseren belehren bei Caldera.
  18. Hätte ich zwar nicht gebraucht, da die bisherigen Alben gut sind, aber es stärkt wieder meine Meinung, dass Quartet Records zu meinem Lieblingslabel wird. Auch die Franzosen mit Musicbox sind super unterwegs. Und von Amerikanischer Seite hat sich BSX / Dragons Domain schwer verbessert. Die Schlagzahlen sind höher, die Titel für mich interessanter, die Lieferbarkeit deutlich zügiger und zuverlässiger.
  19. Nein, nur dass Intrada es versucht...
  20. Pemberton finde ich auch nach wie vor den interessantesten der ‚jungen‘ Komponisten. Nicht alles mein Ding, aber das is einer, der sich stets bemüht was anders und neu zu machen. Hail Mary is mit 2h am Anfang zu lang zu sphärisch, aber die letzten 30min sind wirklich umwerfend (mit Frasers Bildern zusammen wahrscheinlich schlicht grandios)
  21. Danke Angus. Ist schon lustig. Bei mir war es gerade anders herum. Das mag aber auch daran liegen, weil ich auch als Musiker, Komponist und Produzent in der elektronischen Musik zuhause bin und mein Erstkontakt mit Giombini auch dessen Elektronischer Output war. Es ist auch so, dass ich aber auch seinen Werken manchmal ambivalent gegenüberstehe. Während ich so stimmungsvolle Electronicsores wie z.b für "L' Odesssa" (1974) oder auch für die beiden Massaccesi Horrorstreifen von 1980 zu meinen Favoriten zähle. Oder auch das Konzeptalbum "Astromusic Synthesizer" von 1981, welches lange nicht erhältlich war, und wenn dann zu einem horrenden Preis und Gottseidank auch nun den Weg auf die Streamingplattformen gefunden hat, gibt es aber auch so cheasy Scores wie "La Guerra dei Robot" (1978) oder auch "La Bestia nello Spazia" (1980) erzeugt in mir doch manchmal ein leicht verkniffenes Gesicht. Aber auf privater Ebene war er ein sehr auskunftsfreudiger und angenehmer Zeitgenosse. Ich hatte ja so ca. 2 Jahre vor seinem Tod etwas Kontakt mit ihm per E-Mail. Da war mir das Nazionalmusic Drama schon bewusst. Aber leider hatte auch er keine Privatkopien seiner Aufnahmen mehr. Bzw. auch diese Bänder wiederverwertet. Hat ja auch Stefan Schlegel schon mal erzählt. Auch sein Sohn Pier Luigi hat nichts aus dem Archiv seines Vaters. Auch und obwohl Pier Luigi auch auf einigen seines Vaters Platten, als Musiker mit tätig war. Glücklicherweise hatte ich die Möglichkeit den einen oder anderen unveröffentlichten Track seiner Elektronik Soundtracks als Neuinterpretation als Tonträger veröffentlichen. Sowie auch eine namentliche Erwähnung auf seiner Website erhalten. Das hat mich damals schon etwas geehrt.
  22. Giombini mag ich auch sehr gerne. Allerdings nur bis etwa Anfang der 70er Jahre. Danach scheint er sich komplett auf seine Keyboards (oder was auch immer er da für Gerätschaften verwandet hat) verlegt zu haben. Ist sehr schade, denn viele seiner Orchesterscores haben schmissige, eingängige Themen, sind aber i.d.R. bisher unveröffentlicht, wie z.B. die Musik zum Western TUTTO PER TUTTO, die ich wirklich sehr gerne auf CD besäße. Oder auch TRE PISTOLE CONTRO CESARE. Das Wikinger-Abenteuer COLTELLI DEL VENDICATORE mit seinem Ohrwurm-Score hatte ich hier auch schon irgendwann mal erwähnt. Schöner Faden, der hier eröffnet wurde.
  23. Ist leider überall schon vergriffen. Preßt CALDERA bei Bedarf eigentlich auch nach?
  24. Das wäre wirklich großartig! Gibt es inzwischen irgendwelche Neuigkeiten hierzu?
  25. Um nicht den Beat Records Faden ins Offtopic gleiten lassen. Hier der Thread für Marcello Giombini. ☺️ Neulich durch Zufall den spanisch-italienischen Thriller / Horrorfilm "Das Haus im Nebel" (La mansión de la niebla) 1972 auf Youtube gefunden. Schön stimmiger kleiner Streifen mit einem sehr passenden Score von Marcello Giombini. Einer Mischung aus Synthesizer und Orchester. Allerdings kam die Ernüchterung dann im Vorspann als in den Credits bei Giombini, "Edition Musicali Nazionalmusic" auftauchte. Somit war auch hier die Hoffnung, wie bei so vielen Giombini Filmmusiken, diese jemals als Tonträger zu bekommen, wieder ins Nirvana verschwunden. Es ist nur noch traurig! Ist ja zumindest schon mal schön, zumindest die Giombini Musik, die bei CAM verlegt wurde, zu bekommen.
  26. Fallout - Season 2 (USA 2025) Vorab: Ich bin kein Gamer, hatte aber an der ersten Staffel durchaus Spaß, die mit ihren gesellschaftskritischen Ansätzen und einigen intelligenten Handlungselementen (wie die Parallelwelt der Vaults) durchaus gute Ansätze hatte. Die zweite Staffel ist nun leider ein ziemlicher Totalausfall: Schlampig hingerotzte Drehbücher mit zahllosen Deus-Ex-Machina-Momenten wie der Kakerlakenangriff, plotholes und im Kern einer Wiederholung der ersten Season machen die neuen Folgen unfassbar zäh. Mag sein, dass die Spiele den Plot so vorgeben, aber in Serie trägt das nicht, weil es schlichtweg nichts zu erzählen gibt. Es gibt ein, zwei Plotpoints, die hätte man auch in einer Folge abhandeln können. Hier ist es unendlich zerdehnt, spannungsarm und öde.
  27. Ich finde es wirklich bemerkenswert, dass – folgt man FSM – ausgerechnet Amazon, bei deren Übernahme viele Soundtrack‑Enthusiasten ja erst einmal leichte "Herzrhythmusstörungen" bekommen haben dürften, die beiden anstehenden Bond‑Scores (A View to a Kill und GoldenEye) offenbar bereits freigegeben hat. Offenbar liegen die Verzögerungen also ganz woanders: bei anderen Rechteinhabern, Personen oder Firmen, die diese wunderbaren Veröffentlichungen ins Stocken geraten lassen. Hier im Forum wurde ja schon sehr plausibel erklärt, an welchen Stellen es haken könnte. Trotzdem wundert mich das ein wenig, denn diese Personen oder Institutionen müssten seit spätestens Ende 2023 doch immer wieder mit solchen Freigaben befasst sein – man könnte meinen, sie seien inzwischen „eingespielt“ im Durchwinken. Eigentlich würde man erwarten, dass solche Rechtefreigaben eher eine Formalität sind und nicht derart viel Zeit beanspruchen. Schon merkwürdig, oder? Was wir aber wohl alle sicher annehmen können: La-La Land Records wird nicht von sich aus damit aufhören, Bond‑Scores zu veröffentlichen. Selbst wenn einmal keine First‑Generation‑Quellen aufzutreiben wären (wie vielleicht bei The Spy Who Loved Me), würden sie die Musik vermutlich trotzdem herausbringen – so wie bei ihrer Goldfinger-Edition. Was mir außerdem auffällt: Das gesamte Jahr 2026 beginnt in Sachen Soundtrack‑Releases – unabhängig vom Label – unglaublich schleppend. Da gab es schon Jahre, die mit wesentlich stärkeren Titeln begonnen haben - und es ging auch zügiger voran. Geht es euch ähnlich, oder ist das nur meine subjektive Wahrnehmung, die mich da trügt.
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