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Soundtrack Board

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  1. Letzte Stunde
  2. Klingt nach einer guten Entscheidung. Erlebe die seit Jahren als unglaublich zuverlässige Händler. Habe gerade heute von MB die Mail bekommen, dass ich ungefragt das Ersatzbooklet zu Kramer vs Kramer zugeschickt bekomme.
  3. Neben der Ankündigung sei bemerkt, dass wir unser Distributions-Modell geändert haben. Über unsere neue Zusammenarbeit mit Music Box Records sprechen wir hier: https://www.instagram.com/reel/DZpIvEfIzQC/?igsh=MXd1MW4yeG9pcmRyeg==
  4. Hier mal wieder eine Veranstaltungsankündigung für die Kino-interessierten Board-Mitglieder: Anfang Juli findet im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main eine von mir und einigen Kollegen kuratierte Filmreihe zum französischen Genrekino statt, die auch einen Programmschwerpunkt zu Philippe Sarde haben wird. U.a. werden LE CHOIX DES ARMES, LE TRAIN und LA GARCE gezeigt. Unser Forumsmitglied @Stefan Schlegel wird am 8. Juli anwesend sein und zu Sardes LE CHOIX DES ARMES sprechen, worauf ich mich schon sehr freue! Außerdem gibt es am 11. Juli ein Publikumsgespräch mit @Mephisto und mir zu LA GARCE, zu Sardes Filmmusiken auf CD, sowie zu den Arten und Weisen, sich sein umfangreiches Werk zu erschließen. Titel des Gesprächs: "Philippe Sarde: Die Exploration eines Schaffens". Das komplette Programm gibt es unter: Cinéma Bis? Facetten des französischen Genrekinos – Filmkollektiv Frankfurt
  5. Heute
  6. Ja in der Euphorie verwechselt, danke!
  7. Die reguläre CD-Ausgabe wurde nach hinten verschoben auf den 19. September 2026.
  8. Nicht Mondo sondern Mutant
  9. CD 3 ist der Soundtrack mit Songs aus/zum Film und auf CD 2 gibt es noch Bonus-Tracks. Das ist wohl der Unterschied, neben der Verpackung und Booklett, zur kommenden Doppel-CD von Sony.
  10. Gestern
  11. Von Mondo nun auch noch als 3-Disc-Set: https://madebymutant.com/products/project-hail-mary-the-complete-amazon-mgm-studios-soundtrack-3xcd?mc_cid=6b77f15467&mc_eid=2316dd8438
  12. Echt, meint ihr wirklich ? Für heutige Verhältnisse wo mit temp tracks schon sehr häufig gearbeitet wird ist der Fall hier schon sehr klar und eindeutig. Da bestehen für mich keine Zweifel. Da wird einer der Monteure den Cue von Desplat eingesetzt haben und das wird gepasst haben.
  13. Wobei das minimalistisch-statische eigentlich schon charakteristisch ist für viele Desplat-Tracks - eine Eigenart, die ich bekanntermaßen gar nicht mag, weshalb ich ja auch Desplat oft ablehnend gegenüber stehe. Man hätte z.B. aus ET APRÈS durchaus auch zwei oder drei andere Tracks nehmen können, in denen dieses "Allerwelts-Minütchen" kaum verändert ebenfalls vorkommt. Das ist also jetzt nicht nur auf diesen einen von mir oben genannten Track beschränkt, sondern kommt in dem Score wirklich öfters vor, genauso der Synthie-Bass. Wenn man also den Score gut kennt oder der einem sogar gefällt, dann dürfte einem die Übernahme natürlich schon auffallen. Keine Frage. Ich hingegen kann bei ET APRÈS nur mit dem ganz netten Hauptthema im ersten und letzten Track ein bißchen was anfangen, der Rest liegt mir musikalisch nun mal nicht, aber das dürfte an sich klar sein.
  14. Ja, das stimmt. Da ist vieles verwurstet: A.I., WAR OF THE WORLDS, ANGELA‘S ASHES, WAR HORSE, E.T.,…. und natürlich etwas Desplat Horner hätte man dafür früher gerügt - aber bei Williams ist es OK, dass eine recht uninspirierte Selbstkopie stattfindet? Nein, das gilt es auch hier zu rügen. ABER die meisten sind vermutlich froh, dass es von dem 94(!) jährigen Großmeister überhaupt noch was gibt - und ich gehöre dazu.
  15. Letzte Woche
  16. Ich hätte diese Parallelen auch nie erkannt, für mich auch ein "Allerwelts-Minütchen", das es so vermutlich in x unterschiedlichen Filmmusiken irgendwie so ähnlich gibt. Ist wirklich nicht so entscheidend, was die Musik angeht. Habe momentan nicht so viel Zeit ins Kino zu gehen. Die Musik selbst ist mir dem ersten Eindruck nach etwas zu sehr ein Pastiche aus vielen anderen Williams-Kompositionen, bei der ich ständige irgendwelchen Assoziationen herjage, sei es Amistad, A.I., E.T. oder Close Encounters. Die Themen sind aber sehr schön. Muss dem Ganzen aber sicher noch etwas Zeit geben.
  17. Wobei man aber sagen muss, dass das Hauptthema aus "Et Apres" einem der Themen aus dem Score von Williams zu "A.I." sehr ähnlich klingt. Trotzdem ist es für mich der beste Score von Desplat.
  18. Elfman sagt ja auch immer dass er Garantie hat einen Film ohne Temp zu sehen, aber dann hat man so komplette Matrix Abschriebe in WANTED zb… das führ ich auch einfach drauf zurück, dass ein Ghostwriter was machen musste und der darf sich dann logischerweise nicht ausleben sondern macht halt den Temp Track nach und Elfman wirds entweder egal sein oder ja auch gar nicht bemerken… das kommt halt mal vor bei den Produktionsbedingungen Williams und Temp Track fällt mir noch ein, wo das Auge die Treppe runterhüpft hört man deutlich Death Becomes Her… aber was solls… 20sec in 120min…
  19. Man muß ja auch einfach realistisch gesehen sagen: Daß jemand mit 94 über 80 Minuten Score in einer festgelegten Zeit schreiben und für Alles und Jedes verantwortlich sein soll, ist schon äußerst viel verlangt. Man sollte doch mehr als froh sein, daß Williams zumindest die wichtigsten Teile der Partitur noch allein hinbekommen hat.
  20. Auch im jwfan-Forum gibts dazu einige Äußerungen von Leuten, die offenbar genaueres wissen. Etwa diese: "He may not like temp-track personally, but he has to work with them because that's a common thing in editing. There are many cases where the temp-track is obvious. Island Fanfare from Jurassic Park was temp-tracked by Theme from Silverado Susan motif from The Patriot was temp-tracked by Once Upon a Time in America Bringing Joey Home, and Bonding was temp-tracked by Jack Sparrow" "Going to School from Memoirs of a Geisha that was evidently temped with that David Byrne piece from Last Emperor has always been the ideal outcome for temp love, where Williams follows the temp but also goes off in totally his own direction. Too bad he didn’t do that more here."
  21. Es ist doch vermutlich eher so, dass es so gewesen ist, wie u.a. Mistermaffay es oben schon gesagt hat. Für die Passage dürfte einer aus Williams' Team verantwortlich sein, der bei der Fertigstellung des Scores mitgeholfen hat.
  22. Und ich dachte immer, dass Williams der einzige Hollywoodkomponist war, der die Filme, die er vertonen sollte, ohne Temptrack sehen durfte. Das soll sich jetzt ausgerechnet bei Spielberg geändert haben?
  23. Im jwfan-Forum wurde in den letzten Tagen ja auch die wirklich genau gleiche Rythmusbegleitung in einem Track von Desplats ZERO DARK THIRTY (Track 6 "Northern Territories") wie in dem DISCLOUSRE-Track "Dive" ab Minute 2:45 diskutiert mit dem witzigen Kommentar: "Desplat must be kinda proud that Williams stole some of his music from Zero Dark Thirty". Wer es selbst nachlesen möchte: https://www.jwfan.com/forums/index.php?/topic/38247-disclosure-day-ost-album-music-discussion-no-film-spoilers/page/2/#comments Ich gehe daher schon stark davon aus, daß zumindest ein paar Desplat-Stücke ursprünglich als Temp Track bei DISCLOSURE angelegt worden waren, zumal eben ein Randy Kerber auch an einigen Desplat-Scores immer mitgearbeitet hat. Ein bißchen was könnte daher auf sein Konto gehen.
  24. Aber schön, dass dadurch der Score von Desplat auch wieder kurz etwas mehr im Fokus war.
  25. Caldera Records proudly presents Loek Dikker’s scores for the films “Iris” from 1987 and “Felice… Felice…” from 1998. Both films featured here revolve around an individual entering foreign territory. For Iris, the veterinarian who gives the first film featured here its title, this foreignness is largely figurative. For years, the thirty-year-old has lived with her older husband, an architect, in a big city. Tensions have started to simmer. One day, she leaves her husband to move to an unfamiliar village to begin again. But she soon finds that the local population resents her as a foreigner. It comes as it must: an implosion upends her life. Loek Dikker’s score for “Iris” proved central to the film’s impact. The composer had started writing for film only a few years before. The buoyant main title – modeled on a Latin American bolero – initially suggests lightness. For Dikker, it expressed Iris’s vitality. As hostility mounts, the music darkens. It reflects the unease of her rural surroundings. In the finale, acceptance brings the bolero back. It completes the arc. Peter Delpeut’s film “Felice… Felice…”, loosely inspired by Felice Beato, explores the tension between illusion and truth. In 1895 (the year of the first film screening), photographer Beato returns to Japan after some time away. Once a pioneering photojournalist who captured raw life in Asia, he has abandoned photography. Johan Leysen plays him with sorrowful gravitas: a man hollowed by loss, still mourning his wife, O-Kiku, whom he met in the when he first set foot in Japan. Director Peter Delpeut’s gentle, wise and moving meditation on the nature of memory explores a changing Japan, cultural differences, and our fear of forgetting and of being forgotten. It demanded a delicate score. Composer Loek Dikker had the difficult task of developing music that captures Beato’s restlessness, his hope and desire, while at the same time providing the appropriate musical accompaniment for the photographs of a lost place. Loek Dikker sought a balance between the East and the West. He wanted his music to flow almost imperceptibly. The 71st CD-release of Caldera Records features a detailed booklet text by Stephan Eicke and elegant artwork by Luis Miguel Rojas. The CD was mastered by Richard Moore and produced by Stephan Eicke and Loek Dikker. Iris 1. Opening Titles (4:05) 2. Martha’s Broken Glass (1:06) 3. Frank and Iris in Love (2:15) 4. Frank and Iris in the Garden (1:25) 5. The Ominous Dinner (1:42) 6. Quarrels at a Safe Home (2:05) 7. How Iris’ Heart Sings (2:27) 8. At the Café Ball Haus (2:32) 9. The Rape (2:07) 10. The Red Glove (1:27) 11. End Titles (3:17) Felice… Felice… 12. Opening Titles (2:31) 13. Okoma Faints (1:24) 14. The Search for O-Kiku Begins (1:41) 15. The Empty Room (2:14) 16. Let’s Go to Onomichi (3:05) 17. To the Fuji Yama (1:17) 18. Ueno Talks About O-Kiku (2:51) 19. Let’s Go to Yokohama! (1:37) 20. Felice’s Confession (2:33) 21. Felice’s Bad Dream (1:26) 22. Okama Dies (2:21) 23. Felice Finds O-Kiku (1:59) 24. Epilogue (2:29) 25. End Credits (1:27) For more information and sound clips, please visit: https://www.caldera-records.com/felice-felice
  26. Du beschreibst es sehr treffend - ich kann mich dir nur anschließen. Die Gemeinsamkeiten dieser beiden Tracks sind zu groß um es als Zufall abzutun. Warum eine Größe wie John Williams bei einem recht unbekannten Desplat Score abschreiben sollte, erschließt sich mir aber nicht so ganz. Hier vermute ich eher, dass seine „Ghostwriter“ dies zu verantworten haben. Sei‘s drum - die Wahrheit werden wir ohnehin nicht erfahren.
  27. Quatsch. Nicht jede Krachmacher Combo der 80er aus Berlin waren automatisch die Neubauten, die meines erachtens viel zu überwertet waren. Wie Alexander schon sagte - Es waren die Notorischen Reflexe.
  28. "Allerwelts-Minütchen" triffts zumindest für mich ziemlich gut. Wenn der Williams-Score wirklich so sehr aus einem Guß und über die 64 Minuten des Albums hinweg ein exzellentes Hörerlebnis wäre, dann dürfte es so ein recht banales "Allerwelts-Minütchen" eben gar nicht geben, das man genausogut streichen könnte. Das ist zumindest bei mir der entscheidende Punkt. Und daß fast dasselbe langweilig dahinschlierende Minütchen auch noch zu Beginn des Tracks eines lange zuvor komponierten Desplat-Scores auftaucht, finde ich doch etwas kurios. Williams übernimmt ja gegen Ende des Tracks (so gegen 3:30) auch noch den hüpfenden Synthie-Bass von Desplat, der mir ohnehin hier ziemlich überflüssig erscheint. Überhaupt hängt mir der komplette Track viel zu sehr durch und ist mir schlicht zu langweilig auch in den restlichen drei Minuten mit der etwas reizlosen ewigen Sequenzierung des einen fallenden Motivs zusammen mit der ständigen ostinaten Begleitung - für mich musikalisch einfach zu ziellos. Zu den überzeugenden Tracks auf dem Album gehört er für mich jedenfalls nicht und das von Desplat übernommene "Allerwelts-Minütchen" macht das alles für mich leider Gottes dann noch etwas belangloser. Der Track kommt ja im Film so ziemlich gegen Ende vor und fällt dort gar mal nicht so besonders auf, aber ich hätte mir da von Williams doch was deutlich prägnanteres, auch weitaus thematischer angelegteres gewünscht.
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