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Mephisto

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Alle Inhalte von Mephisto

  1. Da würde ich auf alle Fälle zustimmen! Vielen Dank auch nochmal, dass Du auf den Thread aufmerksam gemacht hast, den ich mir schon gestern zu Gemüte geführt habe.
  2. Vielen Dank! Ich finde dieses Album wirklich sehr stark und die Musiken wirklich toll, weil sie auch nochal "anders" klingen, als die "üblichen" Peplum-Musiken. Von Fusco kenne ich soweit nur diese beiden Kompositionen, aber sie haben mich sehr neugierig gemacht...
  3. Giovanni Fusco – LA GUERRA DI TROIA/LA LEGGENDA DI ENEA Auch der sechste Beitrag zur Peplum-Serie von Digitmovies vereint zwei thematisch zusammenhängende Musiken auf einem Doppel-CD-Album: DER KAMPF UM TROJA und die ein Jahr später entstandene Partitur zur Fortsetzung ÄNEAS, beide von Giovanni Fusco vertont. Die jeweiligen Kompositionen ergänzen sich dabei perfekt. Während Fusco den Kampf um Troja mit massigen und martialischen Klängen vertonte, ging er bei der Fortsetzung weitaus filigraner zu Werke. Dabei stand dem Komponisten eine gut bestückte Bläser- und Schlagwerkbesetzung zur Verfügung. In DER KAMPF UM TROJA konnte der Komponist auch auf eine Cellogruppe zurückgreifen, während er bei ÄNEAS ganz auf Streicher verzichtete – höchstwahrscheinlich aus Budget-Gründen. DER KAMPF UM TROJA ist eine Peplum-Musik par excellence. Hier dominieren massive Bläserakkorde und schmetternde Fanfaren. Das majestätische Hauptthema für die Stadt Troja wird bereits im Prolog vorgestellt und in der Titelmusik in voller Pracht in vollem Blech und mit Verstärkung des Chors präsentiert. Einen wichtigen Bestandteil der Musik stellt außerdem der hüpfende, punktierte 3/8-Rhythmus dar, der auch in der Titelmusik das Fundament für die massigen Klänge der Bläser und des Chors bildet und später in diversen Kampfpassagen auftaucht. An diesen mangelt es der Musik freilich nicht. Man kann die Schlachtmusiken für DER KAMPF UM TROJA zweifellos zu dem besten rechnen, was das Peplum-Genre in dieser Hinsicht zu bieten hat. Hämmernde und treibende Schlagzeugrhythmen, rasche Läufe und wendige Figuren der Holzbläser und markante Melodien des Blechs verleihen dem Schlachtengetümmel ordentlich Tempo und Wucht. Diesen agilen Passagen stellt Fusco ein eher schleichend wirkendes Ostinato der gezupften Celli gegenüber, das rhythmisch mit den ersten vier Tönen der Troja-Fanfare übereinstimmt und oftmals den Untergrund für schlichte und leicht dissonierende Linien der Holzbläser bilden. Als lyrisches Element führt der Komponist außerdem ein sehr schlichtes Thema für Creusa ein, das stets von einem Englischhorn über sanfte Harfenakkorde vorgetragen wird und fast wie eine diegetische Passage wirkt. Erst zum Finale wird wieder der Chor eingesetzt und schichtet mehrere kontrapunktische Linien über das tappend-schleichende Cello-Ostinato, eingerahmt von einer massiven Darbietung des Troja-Themas. Gegen die wuchtige Musik zu DER KAMPF UM TROJA wirkt ÄNEAS schon fast kammermusikalisch. Fusco hatte für die Aufnahmen ein ähnliches Ensemble wie zum Vorgängerfilm zur Verfügung, wobei er statt eines Chores zumindest beim Finale auf eine vollere Streicherbesetzung zurückgreifen konnte. Entsprechend der völlig anderen stilistischen Ausrichtung referiert der Komponist auch auf keine Themen aus DER KAMPF UM TROJA. Lediglich der hüpfende Dreierrhythmus taucht bei der Begegnung der beiden Völker in verkürzter Form noch einmal auf. Für den Helden komponierte Fusco ein langes Thema mit einem fast hymnisch anmutenden B-Teil, das zurückgenommen von der Flöte und dem Fagott über die dezente Begleitung der kleinen Trommel, durchsetzt von einzelnen Triangelschlägen, vorgestellt wird. Insgesamt wird Fusco nur noch zwei weitere Male auf diese Melodie in ähnlichem Arrangement zurückgreifen, bevor es im Finale eine apotheotische Steigerung erfährt. Viel häufiger erklingt ein mild dissonantes Fanfarenmotiv, das aus einer Umschichtung eines vierstimmigen Quartenakkords gewonnen wird. Die Trompeten legen die einzelnen Töne schichtweise übereinander und stoßen den dadurch entstehenden Akkord anschließend rhythmisch variiert immer wieder an. Oftmals wird diese Fanfare von einer harmonisch richtungslosen, eher modal anmutenden kreisenden Figur der anderen Bläser kontrastiert. Diese kommt auch alleinstehend zur Geltung, indem mehrere Bläser sich überlappen und so aus dieser Figur eine polyphone Textur entstehen lassen. Insgesamt mutet die Musik durch die modale, ziellose Harmonik und den kühlen Bläserklang deutlich zurückgenommener an als die sonst so übliche, vor Streicherschmalz und klaren Harmonien geprägte Kinosinfonik dieser Jahre. Eine wichtigere Rolle als in DER KAMPF UM TROJA spielt nun auch das Klavier, das sich mit seinen pulsierenden Akkorden oft als der Kern des Ensembles erweist. Es kommt sogar an mehreren Stellen solistisch zum Einsatz. Auch bei den Kampfszenen geht der Komponist anders zu Werke als beim Vorgänger. Statt wuchtiger und martialischer Klänge setzt Fusco auch hier auf einen eher transparenteren Orchestersatz. Auch wenn die Pauke streckenweise mit ihren gleichmäßigen Achteln vorantreibt, wirkt sie hier deutlich reservierter, schrille Triller der Holzbläser und des Klaviers bereiten einen nervösen Rahmen für die Linien der Blechbläser. Auch wieder die in sich selbst kreisenden, motorisch anmutenden Figuren der Bläser halten die Kampfmusik über weite Strecken am Laufen. Ein absoluter Höhepunkt der Musik stellt allerdings nicht die Musik zu einem Kampf, sondern die treibende Musik zu einem Pferdewettrennen dar. Ein Pendant zu Creusas Thema sucht man vergebens. Wie gesagt: Für lyrische Momente bietet diese nüchterne und kühle Musik noch weniger Raum als die massige Musik zu DER KAMPF UM TROJA. Erneut hat Digitmovies verborgene Perlen der italienischen Filmmusik geborgen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Beide Musiken sind anscheinend vollständig erhalten geblieben und hier auf CD gepresst. Die Titelmusik und das Finale zu DER KAMPF UM TROJA kann man auch in einer alternativen Fassung ohne Chor hören, während zu ÄNEAS noch eine gekürzte Fassung der Passage bei der Begegnung der beiden Völker angehängt wurde. Klanglich weisen die Aufnahmen natürlich die übliche Patina auf, wobei ÄNEAS etwas dumpfer klingt als DER KAMPF UM TROJA. Doch das tut dem Musikgenuss keinen Abbruch. Wer einmal eine richtig schmetternde Peplum-Musik hören möchte, sollte bei DER KAMPF UM TROJA unbedingt ein Ohr riskieren, während ÄNEAS eine gekonnte Alternative zum üblichen filmmusikalischen Orchesterklang bildet.
  4. 40 Minuten sind ja in der Tat besser als nichts! Das ist nun wirklich eine Intrada-Veröffentlichung "wie in alten Zeiten" und wird von mir definitiv mit einem Kauf unterstützt.
  5. Wow! Die ist definitiv gekauft! Schön, dass Intrada den jetzt in einer definitiven Fassung wiederveröffentlicht hat!
  6. Danke für die Info bezüglich Nicolosis Anteil. Das mit der verhinderten Komplettveröffentlichung ist eine wahre Schande! Das ist eine so fantastische Musik, die dringend veröffentlicht werden muss!!
  7. Roberto Nicolosi – AGI MURAD IL DIAVOLO BIANCO/GLI INVASORI Das italienische Label Digitmovies hat sich über Dekaden um die italienische Filmmusik bemüht gemacht und zahlreiche Serien zu unterschiedlichen Themengebieten veröffentlicht. Die vorliegende Doppel-CD bildet den vierten Beitrag zu einer Album-Reihe mit Musik aus Filmen von Mario Bava. Diese nach übergeordneten Themen (Genre, Regisseur…) zusammengefassten Reihen ermöglichen einem auch direkte Vergleiche zu ziehen beziehungsweise Musiken kennen zu lernen, die man so nie auf dem Schirm hatte. Im Falle dieser Mario-Bava-Ausgabe finden sich insgesamt drei Filmmusiken aus der Feder zweier Komponisten: Angelos Francesco Lavagnino und Robert Nicolosi. Hier prallen zwei konträre Klangwelten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Lavagninos breiten und lyrischen Klängen steht die viel nüchternere und klare Musiksprache Nicolosis, der für Bava zwei Historienfilme vertonte. Nicolosis Musik zu AGI MURAD IL DIAVOLO BIANCO ist für mittelgroßes Orchester komponiert und enthält diverse Themen und Passagen. Das schlichte Hauptthema ist rein für Streicher in einem sehr klaren Satz arrangiert und mutet ein wenig osteuropäisch-folkloristisch an. Für diverse heroische Momenten und Kampfszenen entwarf Nicolosi ein sehr spitzes, signalhaftes Trompetenmotiv, das stets über einer marschartigen Begleitung des Orchesters erklingt. Zu den stimmungsvollsten Elementen der Musik zählt das Liebesthema, das viel weniger schmachtend daherkommt als es üblicherweise in der orchestralen Filmmusik dieser Zeit gestaltet war. Fast kühl legt sich eine kantabile Linie der Solovioline über nüchterne Akkordbrechungen der Harfe, umspielt von einer fallenden Flötelinie. Zuguterletzt komponierte Nicolosi auch noch eine feurige, osteuropäisch anmutende Tanznummer, bevor das Hauptthema im gleichen Arrangement der Titelmusik die Komposition beschließt. Die Filmmsuik zu AGI MURAD IL DIAVOLO BIANCO ist insgesamt nicht schlecht, aber sie zerfällt doch zu sehr in ihre Einzelteile. So gibt es zahlreiche, in sich geschlossene Passagen mit dem Marschthema, zwei längere Titel, die aus dem Liebesthema bestehen, die diegetisch angelegte Tanznummer etc. Aber all diese Elementen werden kaum miteinander verwoben, nie kommt es zu einer motivischen Arbeit oder längeren, ausgestalteten musikalischen Bögen. Insofern kann man die hier vollständig vertretene Musik zu AGI MURAD IL DIAVOLO BIANCO auf drei repräsentative Titel herunterbrechen. Diese haben für sich dann auch einen Reiz, aber in Gänze wird die Musik doch etwas zu repetitiv. Bei seiner Musik zu ESTER EIL RE zeigt sich Angelo Francesco Lavagnino von seiner besten Seite – sprich: der schwelgerisch-lyrischen. Das Hauptthema wird zu beginn zwar kurz als kräftige Fanfare etabliert, aber schon bald übernehmen die Streicher und führen das Thema in einem breiten elegischen Bogen aus. Die nachfolgende Musik ist durchgehend von zarten Klängen geprägt, wobei den hohen Holzbläsern eine herausragende Stellung zukommt. Für das silbrige Timbre der Flöte komponierte Lavagnino zahlreiche Soli mit schwirrenden Läufen, eingebettet in sanfte Streicherklänge und teilweise mit klingenden Zimbeln verfeinern. Ein für zwei Flöten gesetztes modales Thema bereichert die Musik um eine exotisch anmutende Facette, während der Oboe ein nachdenklich fragendes Thema zugeordnet wird. Auch die Klarinette vermag mit mehreren Paraphrasen über das Hauptthema zu glänzen. Besondere Erwähnung verdient auch die orientalisch anmutende Tanzmusik mit einer tiefen und leidenschaftlich anmutenden Frauenvokalise. Erst zum Ende hin gleitet die Musik streckenweise in einige bedrohlich anmutende Passagen, aber zu aktionsreichen Ausbrüchen kommt es nie. Das Blech schweigt überwiegend, nur kurz lassen sich vereinzelte Hornrufe ausfindig machen und erst zum Triumphmarsch für das Finale lässt Lavagnino wieder das ganze Blech erschallen, bevor die schwelgerischen Streicher die Musik beschließen. Insgesamt schuf Angelo Francesco Lavagnino zu ESTER E IL RE eine wundervolle lyrische Partitur, von der immerhin 40 Minuten auf der ersten CD enthalten sind. Leider haben die Aufnahmen nicht vollständig die Zeiten überdauert, sodass mehrere Passagen fehlen. Auch der Klang ist streckenweise sehr dumpf und verhallt. Dennoch lässt sich in jeder Sekunde dieser gefühlvollen Musik Lavagninos Meisterschaft erspüren. Den verhältnismäßig größten Anteil nimmt Nicolosis auf der zweiten CD enthaltene Musik zu GLI INVASORI, der italienischen Antwort auf THE VIKINGS ein, in der zwei Söhne eines Wikingerkönigs in feindlichem Land getrennt werden und sich 20 später als Feinde gegenüberstehen. Gegenüber der in ihre Einzelstücke zerfallenen Musik zu AGI MURAD IL DIAVOLO BIANCO ist die Musik zu GLI INVASORI weitaus ausgefeilter. Die Partitur ist für mittelgroßes Symphonieorchester gesetzt und zeichnet sich durch einen linearen, leicht modernistischen Stil aus. Nicolosi bewegt sich immer wieder außerhalb der dur-moll-tonalen Grenzen, wobei er dennoch mit sehr prägnanten und wieder erkennbaren Themen arbeitet. Als Hauptthema fungiert ein von Quartsprüngen geprägtes Signal-Motiv, das häufig im Horn erklingt, aber auch linear in den Orchesterklang gewoben ist. Ihm gegenüber steht ein zackiges Marschthema, das vom häufig gedämpften Blech über die gleichmäßigen Schläge der Pauke, verstärkt von den Streichern und der kleinen Trommel, intoniert wird. Erst in der Mitte des Films führt der Komponist für die englischen Ritter ein sehr nobel klingendes, vollständig tonales Thema ein, das im akkordischen Satz von den Blechbläsern präsentiert wird und später warm in den Streichern erklingt, bevor es auch den Zweikampf der beiden Brüder in nervös zitternden Streichertexturen begleitet. Wie ein Fremdkörper wirkt dagegen das fast schnulzige Liebesthema, das auch klanglich aus dem Rahmen fällt. Vom Soloklavier in satten Akkorden über einen sanften Streicherteppich vorgetragen, könnte es so auch zu einem italienischen oder französischen Liebesdrama erklingen. Wenn es jedoch als Bläser- oder Streichersolo innerhalb einer ruhigen Passage erklingt, fügt es sich aber problemlos in die Musik ein. In den zahlreichen Actionpassagen arbeitet Nicolosi häufig mit einem sehr durchsichtigen Orchestersatz. Kleine Trommel und dicht beieinander liegende, leicht dissonante Streicher bilden das rhythmische Fundament für markige Hornmelodien. Während die Musik bei den Kampfszenen oftmals sehr robust gestaltet ist, dominiert in den leiseren Abschnitten eine filigrane und harmonisch komplexe Linienführung. Auch das zagaft tastende, modal anmutende Flötensolo, das Nicolosi beim Tod des Wikingerkönigs über gläserne Töne der Harfe einführt, entbehren vollkommen der sonst so typischen Rührseligkeit damaliger Filmmusikkonventionen. Auch klanglich instrumentatorisch überrascht die Musik mit einigen originellen Einfällen, wenn sich zum Beispiel beim Tod des einen Bruders ein klagendes Englischhornsolo lediglich über den spröden Klang eines Cembalos und der gezupften Kontrabässe mit einem Nachschlag des Virbaphons legt. Nicolosis Musik zu GLI INVASORI ist ohne Frage hörenswert. Man braucht vielleicht ein bisschen Eingewöhnungszeit, aber dann erweist sich die mehr als solide gearbeitete Partitur der anderen Nicolosi-Musik auf diesem Album absolut überlegen. Der Klang ist gemessen am Alter der Aufnahmen hervorragend und insgesamt bin ich Digitmovies dankbar, diese Musik nun zugänglich gemacht zu haben. GLI INVASORI ist eine solide B-Film(-)Musik. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger!
  8. Ich habe von Cosma halt abseits der 3 Boxen nichts, deswegen laufe ich auch nicht Gefahr, Sachen doppelt zu haben. Auf die Sarde-Box bin ich auch schon sehr gespannt, da konnte ich meinen Bestand durch die in den letzten Jahren rasch hintereinander veröffentlichten Music-Box-Record-CDs aufstocken. Danke @Stefan Schlegel für den Hinweis mit Costas Oper, das klingt in der Tat vielversprechend! Auf der ersten Box waren ja auch die Orchesterarrangements seiner Filmmusiken häufig zusätzlich auf den CDs und die haben auch für mich nochmal ein neues Licht auf weniger geschätzte Musiken werfen können. Mich hat auch diese Debatte über Vladimir Cosma im vi-control-Forum sehr amüsiert... https://vi-control.net/community/threads/post-your-favourite-vladimir-cosma-tracks.107566/
  9. @score_fun Danke für die Trackliste! Also DIE STUDENTIN fand ich ganz arg trashig, war aber ideal für den lachhaften Film, der mich auf unfreiwillig komische Weise fantastisch unterhalten hat. Auch sonst gibt es da sehr viel Kazoos, Saxophon-Beat-Musik etc. Einiges davon mag ich ganz gern wie z. B. DER ZERSTREUTE aber vieles finde ich auch zum Abgewöhnen. Es gibt natürlich echt ganz schöne Sachen wie JAGUAR oder die TV-Miniserien etc. Daher bin ich in Bezug auf Cosma und diese Boxen auch sehr zwiegespalten.
  10. Großartig! Vielen Dank für die rasche Antwort! Viele Titel sagen mir nichts, aber ich schätze, es ist die übliche Aufteilung 85% "80er"-Popgedudel und 15% glatt orchestrale Musik?
  11. Die ersten drei habe ich "natürlich" Gibt es denn ausschließlich neue unveröffentlichte Sachen oder auch noch Ergänzungen zu den ersten drei Sets? Ich finde gerade keine vernünftige Trackliste...
  12. Vor allem hilft es, dass auch die Melodie immer anders rhythmisiert ist. Zuerst "auf den Schlag", dann im 5. Takt auf die zweite Zählzeit und danach zwei Schläge.
  13. Ich bin immer noch am überlegen, ob ich "das" "brauche". Zum Nebenbeihören ja ganz nett und es gibt ja auch einige echt schöne Musiken von ihm, aber vieles ist mir dann doch zu trashig.
  14. Angelo Francesco Lavagnino – L’ASSEDIO DI SIRACUSA In ARCHIMEDES, DER LÖWE VON SYRACUS schildert HERKULES-Regisseur Pietro Francisci die Belagerung von Syrakus während des zweiten punischen Krieges, die mit Sieg der Römer endete. Der mit relativ geringem Budget produzierte Film orientiert sich dabei sehr frei an den geschichtlichen Überlieferungen und wartet zum Schluss immerhin mit einer Seeschlacht auf. Die Filmmusik ARCHIMEDES, DER LÖWE VON SYRACUS stammt von Angelo Francesco Lavagnino, der zu diesem Projekt eine überdurchschnittliche Partitur vorlegte. Nach dem grummelnden Prolog, der fast ausschließlich vom Schlagzeug bestritten wird, bricht die Titelmusik in ihrer ganzen Kraft herein. Die wuchtigen Klangmassen des Orchesters über stoischen Schlägen der Pauke erinnern ein wenig an DIE LETZTEN TAGE VON POMPEJI, aber dann bricht sich das eigentliche Hauptthema Bahn, das zu den schönsten Einfällen des Komponisten gezählt werden kann. Von den Violinen vorgetragen und dem Chor verstärkt, lässt sich jede Note unverkennbar als einen Lavagnino-Einfall identifizieren: Lyrisch, fast rauschhaft romantisch breitet sich die Melodie aus, die das erste Drittel der Musik dominieren wird. Sie erfüllt alle Kriterien eines Liebesthemas und findet als solches auch ausgiebig Verwendung im weiteren Verlauf des Films, bis es vorerst mit Dianas Verhaftung verstummt und erst wieder aufblühen kann, wenn sie im letzten Drittel ihr Gedächtnis wiedererlangt. Im mittleren Drittel kommt dafür das Seitenthema zur Geltung, das sich mit demjenigen aus LA GRANDE OLIMPIADE immerhin die ersten fünf Noten teilt. Während das Liebesthema oft von den Violinen vorgetragen wird, erklingt das Seitenthema häufig solistisch, und läuft dem eingängigen Hauptthema im zweiten Drittel der Musik schnell den Rang ab. Zart als Holzbläsersolo oder in solistischen Streichern arrangiert, schöpft der Komponist die Möglichkeiten seines nicht minder poetischen Einfalls voll aus. Genrebedingt gibt es auch einige zeremonielle Abschnitte für Blechbläser und Pauken, die aber äußerst rar gesät sind und zusätzlich all die Kraft und Noblesse besitzen, die ähnlich gelagerten Passagen in IM ZEICHEN ROMS abgingen. Auch einige exotisch anmutende Tanznummern dürfen ebenso wenig fehlen wie leichte „antike“ Klänge für Flöte, Harfe und Zimbeln, aber auch diese diegetischen Passagen sind wohl dosiert. Der Fokus liegt im ersten Drittel ganz auf dem rauschhaften Hauptthema, während das Mittelstück der Partitur weitaus intimer gestaltet ist. Im letzten Drittel halten dann einige Spannungs- und Actionpassagen Einzug, die in ihrer Wirkung nicht ganz an die vorangegangenen Passagen heranreichen. Zu den Höhepunkten gehört auf alle Fälle die dramatische Darbietung des Haupt- bzw. Liebesthemas während Clios Flucht. Die Vertonung der finalen Seeschlacht bleibt allerdings ein wenig durchwachsen. Zu lange reichen die Blechbläser untereinander signalhafte Rufmotive hin und her oder durchschimmern einige Harfenglissandi nervöse Streichertremoli. In einer Passage (Track 23) greift Lavagnino sogar auf die sich auftürmenden und drängenden Blechbläser aus DIE LETZTEN TAGE VON POMPEJI zurück. Zum Ende hin vermag die Musik aber auch in ihren Actionpassagen mitzureißen, wenn Lavagnino beispielsweise massive, klagend abfallende Streicherlinien gegen das kraftvolle Spiel der Blechbläser schichtet. Insgesamt schuf Lavagnino eine betont lyrische Partitur, die erstmals in vollständiger Form als Teil 14 der Peplum-Serie von Digitmovies mit stolzen 73 Minuten Laufzeit zugänglich gemacht wurde. Leider hört man den Aufnahmen ihr Alter deutlich an. Das Schlagwerk bleibt häufig dumpf, während die Streicher schnell schrill werden. Wer aber die Patina überhört, der bekommt eine fast erstklassige Musik präsentiert, deren Hauptthema noch lange im Ohr bleiben wird.
  15. @Stefan Schlegel, die Italowesternmusiken waren für mich ein guter Einstieg und ich bin einfach Fan dieses Genres und des Genrekinos allgemein. Ich habe tatsächlich auch vor - mittlerweile 15 Jahren - meinen FSM-Bestand recht "strategisch" über Komponisten und Genres gedeckt. Also tatsächlich von Bernstein erstmal die Western- und von Rózsa erstmal die Historienmusiken. Das hat sich mittlerweile auch stark geändert und ich kann verstehen, dass Du da anders herangegangen bist. Damals habe ich Musik auch noch viel mehr als Befeuerung meines Kopfkinos gehört und da lag es dann nahe, sich bestimmten Genres zu widmen. Jeder und jede hat da wahrscheinlich einen anderen "Einstiegspunkt" und daher finde ich auch, ist es wertvoll, verschiedene Anreize zu haben. Das motiviert mich ja vor allem, diese Beiträge hier zu verfassen - und natürlich, weil mich interessiert, wie ich bestimmte Musiken vor einigen Jahren wahrgenommen habe und das hier auch eine Art "persönliche Dokumentation" ist. Ich bin allerdings nie der Spencer/Hill-Begeisterung erlegen, sodass mich auch jetzt die neuen Veröffentlichungen kaum tangieren, aber ich danke sehr für die Empfehlungen!
  16. Von Rustichellis Westernmusik kenne ich bisher nur UN MINUTE PER PREGARE, L´UOMO, L´ORGOGLIO, LA VENDETTA und ANDA, MUCHACHO, SPARA! und die bereiten mir große Freude, wobei UN MINUTE PER PREGARE ja ein ziemliches Klassik-Pastiche ist. Anscheinend sollte ich es auch bei dieser feinen Auswahl belassen ANTINEA kommt natürlich auch noch...
  17. Es ist natürlich großartig, dass dieser Schatz vollständig gehoben werden konnte. Hast Du denn noch eine Aufstellung zum Albumschnitt, @Stefan Schlegel? Mich würde mal interessieren, was Rustichelli selber gern veröffentlicht haben wollte. Discogs habe ich manchmal nicht auf dem Schirm, ich habe die CD noch vor einiger Zeit über Ebay ergattern können, aber keiner der "üblichen Verdächtigen" hatte die noch. Das mit der Orgel ist natürlich reine Geschmackssache und ich hoffe, das auch deutlich gemacht zu haben. Insgesamt finde ich die Musik abwechslungsreicher als ANNIBALE, aber ich denke, Rustichelli wird nicht mein Lieblings-Peplum-Komponist. Umso begeisterter bin ich da von seinen Westernmusiken.
  18. Das ist für mich wirklich eins der beeindruckendsten Themen aus Goldsmiths Gesamtschaffen - mit schön viel Schmackes instrumentiert. Insgesamt bevorzuge ich hier die elegant arrangierte Neueinspielung mit kräftigerem Orchester, auch, wenn ich die Intrada-Veröffentlichung sehr schätze. Zum Fehler in der Basic-Instinct-Partitur: Es kann natürlich sein, dass Goldsmith das ursprünglich so notiert und später abgewandelt hat und das von Omni nicht mehr "gegengehört" wurde.
  19. Carlo Rustichelli – IL GIGANTI DELLA TESSAGLIA Zu dem in Deutschland unter dem Titel DAS SCHWERT DES ROTEN GIGANTEN verliehenen Peplum-Film IL GIGANTI DI TESSAGLIA komponierte der renommierte Carlo Rustichelli eine ansprechende Musik für Chor und Orchester. Dreh- und Angelpunkt der Partitur ist das stark pentatonisch gefärbte Hauptthema, das zum Vorspann über kraftvolle Schläge und Glockenklänge vom Orchester mit Unterstützung des Männerchores dargeboten wird. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Musik, wobei es häufig kraftvoll und archaisch in einer der Titelmusik ähnlichen Variante interpretiert oder beispielsweise solistisch vom Horn vor einer aufgespannten Klangfläche der Streicher intoniert wird. Dem Hauptthema ist ein lyrisches Liebesthema gegenübergestellt, für das wiederum der Frauenchor zuständig ist. Interessanterweise wird der Chor nie gemischt eingesetzt, sondern ist klar den beiden thematischen Elementen zugeordnet. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Peplum-Filmmusiken, in denen der Chor lediglich bei der Titelmusik und im Finale zum Einsatz kommt, spielt er bei DAS SCHWERT DES ROTEN GIGANTEN insgesamt eine tragende Rolle. Schon früh wird einem mit der aktionsreichen Sturm-Passage für Orchester und Chor eins der Juwelen dieser Partitur kredenzt, wobei insbesondere der Einsatz des Chores überraschend originell ist. Die stets auf „Ah“ gesungenen Vokalisen wechseln zwischen dramatisch über dem treibenden Spiel des Orchesters vorgetragenen Melodielinien und kraftvollen, stark glissandierenden Ausrufen. Fast hat man das Gefühl, die Sänger würden durch die Interpretation dieser Rufe Schnappatmung bekommen. Weitere Actionpassagen sind in der Musik recht rar gesät und basieren hauptsächlich auf einer ostinaten Bassfigur, die im Kampf gegen die Hexe als nervöse Schläge des Klaviers eingeführt wird. Darüber schichten sich in der Regel rhythmisch drängende, leicht dissonante Bläserakkorde. Der Chor schweigt hingegen in allen übrigen Actionpassagen. Neben den beiden zentralen thematischen Elementen und dem Actionmaterial komponierte Rustichelli noch einige weitere Themen wie ein sehr lyrisches und stets weich orchestriertes Thema für die Seefahrt oder eine weitere sentimentale Melodie, die von der Solovioline vorgetragen wird. Gewöhnungsbedürftig – und hier ist DAS SCHWERT DES ROTEN GIGANTEN unter den Peplum-Musiken nicht allein – ist der häufige Einsatz der elektronischen Orgel, die nicht nur in vielen Tuttipassagen durchschimmert, sondern über weite Strecken als Soloinstrument eingesetzt wird. Dieser für mich stark in der Popmusik der 50er und 60er Jahre verhaftete Klang wirkt auf mich immer wie ein Fremdkörper im chorsinfonischen Kontext. Besonders in den ruhigen Passagen macht Rustichelli ausgiebig Gebrauch von diesem Instrument. Im Rahmen seiner Peplum-Serie veröffentlichte das italienische Label Digitmovies die vollständige Musik mit rund 70 Minuten Laufzeit, die um zwei Bonustitel ergänzt wurden: Eine alternative des Finales, in dem der Chor später einsetzt als in der Filmversion sowie eine Stereoversion der Musik zum Kampf gegen Polyphemus. Rustichelli schichtet hier die Klangmassen des Orchesters und wabernde Orgeleffekte übereinander, die ursprünglich auf getrennten Spuren aufgenommen wurden. Die Stereoversion ermöglicht es somit, durch das Ausblenden des Orgel-Kanals die reine Orchesterkakophonie zu hören. Das Album ist mittlerweile vergriffen und schwer zu bekommen. Ich kann es jedem empfehlen, der sich einmal mit chorsinfonischen Klängen für in der Antike angesiedelte Filme jenseits von Rózsa interessiert, denn Rustichelli hat hier eine sehr eigene Herangehensweise – insbesondere was den Choreinsatz angeht. Wer einfach mal in die Peplum-Musik hineinhören will und sich am Einsatz elektrischer Orgeln in diesem Kontext stört, der sollte sich nicht auf die etwas schwierige und eventuell kostspielige Suche begeben, sondern lieber anderen rein orchestralen oder chorsinfonischen Musik den Vorzug geben.
  20. Ist der CONAN nicht "nur" "out of stock"?
  21. Mario Nascimbene – CARTAGINE IN FIAMME/SOLOMON UND SHEBA Die berühmteste Musik von Mario Nascimbene dürfte wahrscheinlich seine orchestrale Vertonung des Kirk-Douglas-Vehikels VIKINGS sein, derer sich Tadlow vor einigen Jahren noch mit einer Neueinspielung angenommen hat. Nascimbene gehörte wahrscheinlich zu den experimentierfreudigsten Angehörigen seiner Zunft und konnte sich mit ungewöhnlichen Vertonungsansätzen in Italien einen Namen machen, bevor auch Hollywood auf ihn aufmerksam wurde, wo er mehrere Aufträge – insbesondere für Dramen und Historienfilme – erhielt. Im Gegensatz zu den italienischen Filmmusiken, in denen er häufig alltägliche Geräusche einband oder mit Möglichkeiten der elektronischen Musik experimentierte, orientierte er sich bei den amerikanischen Produktionen am konventionellen orchestralen Idiom – ohne sich im Epigonentum zu verlieren. Das Label Legend hat 2007 zwei Kompositionen von Nascimbene zu großen Monumentalfilmen auf CD gepresst: CARTAGINE IN FIAMME war eine der aufwendigsten italienischen Historienproduktionen, während SALOMON UND SHEBA einen opulenten Beitrag zum Hollywoodkino bildet. Für beide Filme drosselte Nascimbene seinen experimentellen Geist und komponierte zwei hervorragende Abenteuermusik für Orchester und Chor. Dabei vermochte er ebenso dramatische Passagen zu komponieren wie mitreißende Kampfmusik, leidenschaftliche Liebesthemen und zurückhaltende Spannungspassagen. Die Titelmusik CARTAGINE IN FIAMME bedient alle Erwartungen an eine Golden-Age-Monumentalfilmmusik. Nascimbene türmt hier mit dem Chor und dem Orchester gewaltige Klangmassen auf. Ein fallendes Thema der Streicher, das von Chorvokalisen flankiert und massigen Blechbläsern gestützt wird, bildet hier das Zentrum. Im dritten Titel „Hiram on the Sails“ stellt der Komponist ein markantes Thema in den Hörnern vor, das das Cello sanft in der darauffolgenden Sequenz über sphärisch-tremolierende Streicher vorträgt. Nascimbene lässt seine Themen immer wieder in einem anderen Licht erscheinen. So erscheint auch das dramatische Thema aus dem Vorspann in „Dramatic Death“ im klagenden Englischhornsolo oder steigert sich zum Ende in „Wild Fight“ zu einem gewaltigen Marsch, der über einem hämmernden Paukenrhythmus erklingt. Besonders beeindruckend ist, dass es Nascimbene an einigen Stellen gelingt, die Themen miteinander zu verknüpfen und sie sogar parallel von unterschiedlichen Instrumentengruppen spielen zu lassen. In den Kampfszenen entfesselt Nascimbene die ganze Kraft seines Orchesters. Schroff hämmernde Streicher, stechende Blechfanfaren und schrille Holzbläser bieten eine hervorragende Vertonung des Schlachtengetümmels, an anderer Stelle bilden aufwendig geschichtete Schlagzeugrhythmen das Fundament für massive Figuren der Blechbläser. Insgesamt deckt der Komponist von heroischen-markanten Passagen, leidenschaftlichen Momente, actionreicher Schlachtenmusik und sanfter Liebesszenen das gesamte Spektrum einer klassischen Abenteuerfilmfilmmusik. Auch in SALOMON UND SHEBA kleckert Nascimbene nicht, sondern klotzt. Auch hier setzt er gleich zu Beginn Chor und Orchester ein, allerdings ist die Musik weniger dramatisch als im Falle von CARTAGINE IN FIAMME, sondern vielmehr erhaben. Gemeinsam intonieren Chor und Bläser, von schweren Schlägen der Pauke und des Tamtams eine getragene Melodie, die später im Bläserarrangement, als Salomon den Tempel betritt. Anschließend intoniert der Chor über dem breiten Klangbett des Orchesters das Hauptthema, gestützt von den Violinen und von einer Bläserlinie durchzogen. Im Gegensatz zu CARTAGINE IN FIAMME, wo der Chor hauptsächlich im Vor- und Abspann zur Geltung kommt, setzt Nascimbene den Chor auch häufig im weiteren Verlauf der Musik ein. So schaffen sanfte Chorvokalisen in „Aftermath“ Einen bedeutenden Anteil nehmen in der Musik zu SALOMON UND SHEBA die Passagen für rituelle Tänze ein, für die der Komponist ein treibendes Schlagzeugostinato entwarf, dem der Einsatz einer Ratsche eine besondere Färbung verleiht. Über dieses rhythmische Fundament singt der Chor eine kreisende Melodielinie, während die Holzbläser das Liebesthema anstimmen. Sich abwärts schraubende Streicherfiguren ein markantes Thema der Blechbläser bilden das Material für einen weiteren Abschnitt der Tanzmusik, auf die Nascimbene interessanterweise auch während der Schlachtenmusiken zurückgreift. Dahinter kann natürlich ökonomisches Kalkül stecken, aber der Komponist verknüpft hier die wilden orgiastischen Tanzdarbietungen mit den „Todestänzen“ der Krieger auf dem Schlachtfeld. Zwischen diesen monumentalen und dramatischen Passagen bilden sanft zurückhaltende Arrangements für Dialog- und Liebesszenen einen willkommenen Ruhepunkt. Wie auch bei CARTAGINE IN FIAMME lässt Nascimbene sein (Liebes-)thema von einem Soloinstrument über den Klangteppich der Streicher intonieren und anschließend dramatisch steigern. Ein besonders eindrucksvoller Moment bildet die auf dem Liebesthema basierende und über der Harfe vorgetragene Sopranvokalise in „Finale Part One“. Die zurückhaltenden Vertonungen für die Sterbeszenen von David und Abishag bereichern mit dem Fokus auf Holzbläser um eine weitere Facette. Insgesamt sind auf diesem Album zwei hervorragende Abenteuermusiken von Mario Nascimbene vertreten, die sich hinter keiner Hollywoodmusik des Golden Age verstecken müssen – im Gegenteil! Eine von ihnen ist ja sogar eine waschechte Hollywood-Golden-Age-Musik. CARTAGINE IN FIAMME war bereits auf LP veröffentlicht und wurde in der Albenzusammenstellung veröffentlicht. Der Klang ist leider sehr hallig, aber ansonsten gibt es an der Aufnahme nichts auszusetzen. SALOMON UND SHEBA klingt für das Alter hervorragend klar und durchsichtig. Gegenüber der ursprünglichen LP-Veröffentlichung ist die Musik bei Legend sogar maßgeblich erweitert, was in diesem Falle durchaus eine Bereicherung darstellt. Vollständig dürften die Musiken jedoch beide nicht sein. Stattdessen bietet das Legend-Album zwei hervorragende Abenteuermusiken in bestmöglicher Präsentation.
  22. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Du das noch einmal hier schreibst, denn das motiviert, hier auch weiter zu posten. Insofern hoffe ich, dass die hier vorgestellten CDs auch bei einigen unserer stillen Mitleserinnen und -lesern Interesse wecken können.
  23. Ich habe das Album natürlich hier, weil abgelehnte Filmmusik einer meiner Sammelbereiche ist. Allerdings bin ich noch nicht dazu gekommen, mich mal gescheit mit der Musik auseinanderzusetzen. An den Film habe ich noch sehr gute Erinnerungen. Bei 90er-Jahre-Thrillern macht man ohnehin wenig falsch, habe ich das Gefühl.
  24. Es ist und bleibt eine von Goldsmiths wichtigsten Kompositionen und daher freut es mich sehr, dass die Doppel-CD wieder verfügbar sein wird.
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