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Warum selbstverliebt? Klar, frei atonal, die aber am Ende doch den Weg in die Tonalität "zurück findet", insofern nicht so stringent wie Goldsmiths Musik.
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Man spricht bei Goldsmiths "Planet der Affen" wahrscheinlich streng genommen von der ersten freien atonalen Filmmusik, denn - wie Du bereits richtig sagtest - ist "The Cobweb" reihentechnisch organisiert. Zwar enthält Goldsmiths "Planet der Affen" ebenfalls eine Reihe als wichtigen Kern, serialistisch geht er allerdings nicht vor. Atonale Spätromantik? Wirklich nicht! Auf Schönberg und Berg trifft das deutlich zu, da sie neben der Instrumentation auch den expressiven und hochemotionalen Gestus in ihren frei atonalen und später dodekaphonischen Werken belassen haben. Goldsmiths Musik ist allerdings um einiges spröder ("Main Title"), teils sogar jazzig swingend ("Clothes Snatchers", "No Escape") und harsch brutal ("The Hunt"). Das hat mit Spätromantik à la Mahler und Straus verhältnismäßig wenig, nahezu gar nichts zu tun.
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Veröffentlichung Republic Records: Danny Elfman - FIFTY SHADES OF GREY
Mephisto antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Bitte Abel Korzeniowski! Der könnte angemessen eine Brücke zwischen der E- und der diegetischen Musik schlagen. Außerdem hätte ich dann mal wieder eine aktuelle CD zu kaufen. Ansonsten bin ich natürlich immer für Gabriel Yaerd! Der Mann kann wahnsinnig viel, hätte auch zu gerne einen "Cloud Atlas"-Score von ihm gehört, das wäre allemal besser gewesen als Tykwers soßige Streicherläufe. Yared hätte wie kein Anderer Frobishers Musik umsetzen können. Natürlich werden die beiden das nicht, aber man wird ja noch träumen dürfen... -
Das Board bewertet Zimmers "Man Of Steel"
Mephisto antwortete auf Stempels Thema in Scores & Veröffentlichungen
Wo besteht denn eigentlich der Unterschied zwischen "quasi-wissenschaftlich" und "wissenschaftlich" für Dich? -
Fight For Freedom -- Trailer Music
Mephisto antwortete auf Roland Mair-Grubers Thema in Nachwuchskomponisten
Mich würde mal interessieren, in welchem Rahmen die Musik entstanden ist und was Du eigentlich so machst? Auf Deiner Seite habe ich diesbezüglich nichts gefunden - nur, wie oft Deine Videos angeklickt wurden- 1 Antwort
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- Trailer Music
- Soundtrack
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Meine sehnlichsten Veröffentlichungswünsche
Mephisto antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Zugegebenermaßen habe ich nie die Langfassung des Films gesehen, aber was fehlt denn noch? -
Meine sehnlichsten Veröffentlichungswünsche
Mephisto antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Das ist doch der Witz: Alles was fehlt, SIND die Alternativen! -
Mal wieder ein neuer Waxman-Hammer von Kritzerland! Dieses Label ist wirklich vorbildlich
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- Kritzerland
- Elephant Walk
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Veröffentlichung - In The Tracks Of... Jarre, Yared, Delerue
Mephisto antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Bin gespannt auf Dein Urteil! -
Empire Umfrage - beliebteste Soundtracks 2010-2013
Mephisto antwortete auf BVBFans Thema in Filmmusik Diskussion
Für mich funktionierte "Django" auch nicht als postmoderner Film - "Inglorious Basterds" bewies schon wunderbar, wie ein postmoderner Italo-Western funktionieren kann, da war "Django" schon sehr konventionell. Im Übrigen finde ich es schon bezeichnend, dass Tarantino in seinen letzten beiden "großen" Filmen immer mehr auf bereits bestehende Filmmusik zurück griff und nicht mehr ausschließlich auf Songs. -
Meine sehnlichsten Veröffentlichungswünsche
Mephisto antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Was hat Dir bei der Silva-CD denn gefehlt? -
Die Vorankündigungs-Veröffentlichungs-und-Gerüchte-Küche (Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Dann muss ich gegen halten. Ich habe schon "Tom Jones" hier stehen, da wäre der Addison eine schöne Bereicherung - selbiges gilt für einen hübschen over-the-top-Bernstein -
Ich glaube eher, dass Souchak meinte, es sei nicht wert, auf jedes Schein-Argument anderer mit ehrlicher Meinung und ausgiebiger Ausführung einzugehen, sondern sich stattdessen in Ruhe und Gelassenheit zu üben. Er meinte es wahrscheinlich gut und wollte Dich nur warnen, dass es manchmal keinen Sinn hat, hier zu mahnen.
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- Hans Zimmer
- INTERSTELLAR
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Es geht doch nichts über den regelmäßigen Goldsmith-Trip! Vielen Dank für diese Rezensionen, es ist für mich immer spannend, andere Ansichten kennen zu lernen. Interessanterweise decken sich (zumindest in Bezug auf die Filme) unsere Einschätzungen nicht immer. Das ist zwar vollkommen richtig, allerdings hat mich bei diesem Film gefreut, dass man nicht mit nervtötender Moralapostelei auf den Rezipienten eingedroschen hat. Bei solch einem Film sollte man sich halt fragen, was man erwartet und ich finde, es ist zu jedem Zeitpunkt deutlich, dass es Nelson um eine charmante Komdie ging, als groß religiöse Ambitionen oder kulturelle Differenzen zu diskutieren. Ich habe das zugegebenermaßen als sehr wohltuend aufgefasst. Weder wird hier missioniert, noch besonders auf Homers Hautfarbe oder der ausländischen Herkunft der Nonnen herum geritten.
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Das wollte ich lesen! -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Jetzt verzichte ich mal auf die "theoretisch angeschwollene Tatsachenbehauptung" und mache einen auf Softie, dann ist auch wieder nicht gut? -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Ich persönlich schleppe schon seit einer Woche immer "A Busy Man" mit mir herum. Selten habe ich in letzter Zeit ein solch atmosphärisch dichtes Stück Filmmusik gehört. Was Goldsmith da mit den zwei Tuben und einigen simplen moll-Dreiklangs-Brechungen macht, ist ebenso beeindruckend wie wirkungsvoll. Die anschließende lyrische Passage ist von Goldsmith typischer Schlichtheit, die genau so tief berührt, wie hohler Computer-Bombast meistens versagt. -
Filmmusik als Download-Only: Wo am besten kaufen?
Mephisto antwortete auf TheRealNeos Thema in Filmmusik Diskussion
Das hatten wir - glaube ich - schon einmal, daher sollte ich wohl etwas klar stellen: Ich wollte/will und werde Dich nie kränken wollen, allerdings gebe ich zu, dass ich mich gezwungen sah ein bisschen zu provozieren, denn durch meine (ehrlich gesagt) dreiste Aussage fühltest Du Dich zu dieser sehr eindeutigen Richtigstellung hingerissen: ...die zeigt, dass wir einer Meinung sind! Ich persönlich "arbeite" gar nicht mit mp3. Wenn ich mir CDs zusammenstelle (z.B. Goldsmiths beide "Lionheart"-Alben zu einer langen CD in chronologischer Reihenfolge zusammen baue), dann ziehe ich die Musik stets in WAV auf den Rechner und brenne auch als WAV-CDs. Bei einer Filmmusik, die ich Anfang diesen Jahres komponiert habe, bestand ich auf ein Ensemble echter Musiker und wir haben die Musik auch in WAV-Format in den Film gepackt. Das ist eine klare Tatsachenbehauptung, die Du nicht weniger laut und groß behauptest als ich die Meinige. Schließlich hat Aldrigde schön dargelegt, dass 256 kb/s immer noch ein anderer Schnack ist als WAV. Wie gesagt: Es kommt auch auf die Anlage drauf an, aber ich habe deutlich einen Unterschied zwischen der "Hook"-recording session gehört (256 kb/s) und der gepressten CD. Wenn einach viel los ist in der Musik und es auf Details und ein großes Höhenspketrum ankommt, zieht alles unter 360 kb/s Verluste mit sich. Also, tut mir Leid, aber Musik in 128 kb/s klingt wirklich mäßig - insbesondere, wenn es sich um orchestrale oder ausgefeilte Ensemble-Klänge handelt. Breiiger Zimmer-Matsch à la "King Arthur" mag da weniger drunter leiden als eine klar aufgenommene Mahler-Symphonie, aber auch da hört man die Unterschiede. Wie gesagt: Ich habe oft mit akustisch live und unverzerrter Musik in natura zu tun, da habe ich einfach keine Lust auf fehlende Räumlichkeit im Klang, beschnittene Höhen und fehlende Obertöne. Es gibt Instrumente, die hauptsächlich von den Obertonklängen leben wie etwa die (/das) Triangel. Da merkt man schon einen krassen Unterschied zum live gespielten Instrument und einer guten Aufnahme, aber wenn dann das Höhenspketrum durch Komprimierung wegbricht, geht auch viel von der schillernden und fast singenden Wirkung eines Schlages/einer Schlagfolge oder eines Wirbels verloren, das klingt dann deutlich metallischer, weniger silbern und - je schlechter die Qualität wird - penetranter und lärmender. Oder Violine in hoher Lage. Bei 128 kb/s klingen die höchsten Töne des Instruments deutlich kratziger. -
Filmmusik als Download-Only: Wo am besten kaufen?
Mephisto antwortete auf TheRealNeos Thema in Filmmusik Diskussion
Für mich schon , denn für mich zählt letzten Endes, was meine Ohren hören. Es geht mir hier weniger darum, mich als Superohr zu inszenieren, aber selbst wenn es psyhcologische Ursachen hat - das Problem bleibt bestehen! Und warum sollte ich mich mit diesem Mittelmaß zufrieden geben? Klar kann ich wahrscheinlich Streicher von Bläsern unterscheiden, aber wenn gewisse Frequenzen fehlen, klingt's nicht mehr natürlich. Da ich im Schnitt 1,5 mal pro Woche in ein Livekonzert mit echtenn Musikern und echten akustischen Instrumenten gehe (sei es Oper, Symphonie - oder Kammerkonzert) habe ich keine Lust, mir unnötigerweise schlechte Tonqualität zu geben, aber das kann ja jeder so machen, wie er möchte. Es beunruhigt mich allerdings in der Tat, wenn ich von Kompositionsstudenten lese "Wer da was hört, hört nichts", aber es ist ja ohnehin ein Trend, dass sich viele Nachwuchskomponisten gerne am Laptop oder dem Mischpult porträtieren lassen. Dass sich da die akustisch-ästhetische Wahrnehmung verschiebt, bleibt anscheinend nicht aus. Der Vergleich mit dem Webradio hinkt: Die Sendungen sind kostenlos und ich bezahle damit höchstens mit Lebenszeit. Musikdateien kosten aber Geld und wenn ich für selbiges gepresste CDs mit Booklet und besserer Klangqualitöt bekomme, mache ich einen Bogen um Downloads. Es gibt ja auch genug Musik auf CD, dass das bisher auch gut funktioniert hat und bis zum Tod der CD habe ich mich mit genug Alben eingedeckt! -
Filmmusik als Download-Only: Wo am besten kaufen?
Mephisto antwortete auf TheRealNeos Thema in Filmmusik Diskussion
Das merkt man schon - wie gesagt, kommt auch ein bisschen auf die Anlage an -
Filmmusik als Download-Only: Wo am besten kaufen?
Mephisto antwortete auf TheRealNeos Thema in Filmmusik Diskussion
Das ist definitiv kein Quatsch. Die Frequenzen werden eindeutig beschnitten. Das ist bei 320 kb in der Tat marginal, läppert sich aber schon bei der 256er-Grenze und wird bei 128 nicht mehr anhörbar. Es kommt natürlich auch ein bisschen auf eine gute Anlage an. -
Ich schließe mich der Mehrheit an: Fielding wird früher oder später eingetütet - von dem kann ich einfach nicht genug haben! Was den Jarre betrifft: Die Zeiten sind vorbei, in denen ich mir mäßige, grottige, trashige und den einen oder anderen guten Synth-Score gekauft habe in der Hoffnung, Lücken zu schließen ("Commando") oder Kult zu hören ("Delta Force"). Demnach werde ich den Jarre ziehen lassen...vollsynthetisch und mit Saxophon sind für mich Anti-Kaufanreize
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- BEYOND THE POSEIDON ADVENTURE
- Jerry Fielding
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Filmmusik als Download-Only: Wo am besten kaufen?
Mephisto antwortete auf TheRealNeos Thema in Filmmusik Diskussion
Unschönen Entwicklungen stehe ich in der Tat skeptisch gegenüber. Dazu gehört auch das Konzept des mp3-Players, den man immer und überall dabei hat. Ich nehme lieber die unmittelbare Umgebung mit ihren optischen und akustischen Eindrücken auf, anstatt mir bei einem kurzen Spaziergang wieder Musik auf's Ohr zu geben. Ebenso wenig mag ich Laptops, denn stattdessen bevorzuge ich es, Dingen wie Arbeit (PC) oder Hobby (Anlage, Bücher, CDs) nicht nur einen zeitlichen, sondern auch festen Platz zu geben. Was ich an mp3 nicht mag, ist insbesondere die schlechtere Tonqualität, wenn Becken sich anhören wie Topfdeckel und die Streicher kreischen, weil gewisse hohe Frequenzen einfach nicht mehr da sind. Ergo: Keine runtergeladenen Dateien! -
Trifft sich gut, gestern kam ein Paket von Colosseum an, mit dem ich meine Korngold-Bestände nahezu komplettiert habe. Außerdem wird hier in Lübeck seine "Tote Stadt" gegeben. Sonntag wird die fünfte Vorstellung sein, die ich mir ansehen werde
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Der 28.5. ist ja der Tag des großen "B'whkimbzi"-Festes. Hier feiert man, dass der die Mgdango-Stamm Ethnie endlich den niederfranzländischen Kolonialmächten nachgab und das Territorium um den Kwibwi-See, der sich nicht nur durch fruchtbaren Boden, reiche Rohstoffvorkommen und Edelsteinminen auszeichnet, den weißen Eroberern überließen. Als Dank gab man den friedlichen Mgdangos einige Glasperlen, die die Männer angeblich davon ablenkten, dass sich einige Soldaten die hübschesten Damen der Ureinwohner schnappten. Die Quasi-Gattin rührt gerade - wie es die Tradition verlangt - den Hirsebrei zum Frühstück an, ich krame derweil das Intrada-"Amazing Stories"-Album hervor, um mir noch einmal Jerry Goldsmiths Beitrag daraus anzuhören. http://www.amazon.de/Amazing-Stories-Soundtrack--CD-Intrada-Special-Collection/dp/B000QOWAMG/ref=sr_1_5?s=music&ie=UTF8&qid=1369722036&sr=1-5&keywords=amazing+stories+intrada Boo! Aufgenommen am 20.12.1985 Erstmals ausgestrahlt am 16.2.1986 Diese Folge in Steven Spielbergs „Unglaubliche Geschichten“ über ein Geisterpaar, dass die neuen Besitzer ihres Hauses – eine Pornodarstellerin und ihren schmierigen Ehemann – vertreiben will, markiert bereits die vierte Zusammenarbeit von Joe Dante und Jerry Goldsmith. Wen der Komponist allerdings mit seiner Musik erschrecken wollte bleibt jedoch völlig unklar. Goldsmith, der in den 50er und 60er Jahren viel Musik für’s Fernsehen geschrieben hatte – unter Anderem für „The Man From U.N.C.L.E.“, „Playhouse 90“, „Dr. Kildare“ und „Studio One“ – war Anfang der 70er Jahre nur noch für Pilotfolgen und Fernsehfilme zur TV-Musik zurück gekehrt. Für diesen Ausflug in das kleine Format wählte Jerry Goldsmith trotz 45 verfügbaren Musikern eine Besetzung von 13 Spielern mit einem Streichquartett, vier Holzbläsern, einer Harfe, drei Keyboardern und einem Schlagzeuger und knüpfte so an die kleinen Ensembles seiner frühen TV-Karriere an. „Der Durchschnitt für eine Besetzung zu „Twilight Zone“ waren sechs Musiker was wundervoll war denn so musste man erfinderisch sein.“ Ob Goldsmith mit dieser Äußerung in Hinblick auf „Boo!“ nur seine Hörer oder gar sich selbst belügt bleibt unklar. Diese rund zwölf Minuten lange Episodenmusik reicht nicht ansatzweise an eine andere seiner Komposition für Dante-Filme heran und leidet unter dem zu präsenten Keyboard-Einsatz. Man vermutet noch nicht einmal 13 Musikern hinter dieser elektronisch zugekleisterten Komposition und fragt sich bei den schon in den ersten Minuten zu hörenden synthetischen Flöteneffekten und Saxophonsoli, wofür der Mann überhaupt vier Holzbläser verlangte. Zwei bestimmte hier und da auftretende elektronische spritzige Effekte wirken recht passend für das Geisterpärchen eingesetzt, doch ansonsten greift Goldsmith auf nervend wabernde und säuselnde Klangeffekte zurück, die man auch mit der Flöte und einem Vibraphon hätte erzeugen können. Die melodischen Einfälle scheinen auch innerhalb einer Minute auf das Skizzenblatt geschmiert worden zu sein und passen halt mit dem lyrischen Hauptthema für das reizende Geisterpärchen und das (synthetische) röhrende Saxophon für Pornohäschen Sheena ins Bild, wirken allerdings billig und oberflächlich Der Rest der Musik besteht aus langweiliger größtenteils synthetischer Untermalungsmusik, die vor sich hindümpelt und aus der hin und wieder das recht stereotypische und einfallslose Thema auftaucht. Die harmonisierenden Pizzicati des Streichquartetts erwecken den Anschein, als hätte Goldsmith nach der Erstellung einer rein elektronischen Partitur im Studio die „überflüssigen“ Musiker entdeckt und ihnen durch unscheinbare Begleitstimmen eine Beschäftigungstherapie gegeben während er mit den Keyboardern und dem Schlagzeuger eine Episodenmusik einspielte. Dieser musikalische Missgriff wäre ja nicht so ärgerlich wenn man nicht wüsste, dass Goldsmith es viel besser konnte. Immerhin rund zehn lobenswerte Sekunden finden sich in dem synthetisch zugemüllten belanglosen Kitsch: Während des Angriff eines Zombis greift Goldsmith erst wenig aufregend auf seine Ostinato-Action-Technik zurück, doch anschließend spielt das Streichqaurtett eine an „Psycho“ erinnernde harsch modernistische Verfolgungsmusik, deren einzelnen Motive sich kanonisch überlappen. Doch hat Goldsmith den Hörer für immerhin zehn Sekunden gefesselt so verwischt er diesen Eindruck wieder durch eine weitere uninteressante Reprise des lyrischen Themas und die Sache ist zwar für den Rezipienten gelaufen, kleckert aber leider noch drei weitere verplemperte Minuten aus den Boxen.