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Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay

  1. Nick of Time - Arthur B. Rubinstein______________________________17 Stripes! - Elmer Bernstein______________________________________12 Waterworld - James Newton Howard_____________________________13 Largo Winch - Alexandre Desplat________________________________10 Batman Forever - Elliot Goldenthal_______________________________11 (+) Dragonheart - Randy Edelman___________________________________6 (-) Arthur and the Invisibles - Eric Serra _____________________________9 Taxi Driver - Bernard Herrmann__________________________________15 (+) BATMAN FOREVER ist meiner Meinung nach der stärkste Score der Batman-Reihe. Neben dem intelligenten Konzept, das die Sinnlosigkeit und groteske Anarchie eines Comic-Universums spiegelt, wartet der Score auch ganz konkret mit einer unglaublichen, farbenfrohen Vielzahl an Themen und Motiven auf, die höchst abwechslungsreich verarbeitet werden. Da hätten wir den überspitzten, faschistoiden Batman-Marsch, den grotesken Two-Face-Walzer, das ausgeflippte thematische Material für den Joker mit Theremin und Saxophonen, ein dissonantes Mayhem-Motiv für diverse Konfrontationen zwischen Batman und Two-Face ("Victory"), ein hysterisches Chaos-Motiv im "Gotham City Boogie" und in "Perpetuum Mobile", und viele, viele mehr... Eine unglaublich reichhaltige, unglaublich extreme und handwerklich unglaublich versierte Musik, die zu meinen All-Time-Favorites zählt. Herrmanns TAXI DRIVER bekommt von mir das zweite Plus: wunderschönes, jazziges Liebesthema und brachiale Großstadt-Musik mit viel Blech, die mich nicht selten an Aaron Coplands Score zu SOMETHING WILD erinnert. Ein herbes, ungeschliffenes Glanzstück und der letzte Triumph eines großen Meisters. Und DRAGONHEART bekommt leider wieder das Minus ab...
  2. Nick of Time - Arthur B. Rubinstein______________________________16 Stripes! - Elmer Bernstein_____________________________________11 Waterworld - James Newton Howard_____________________________13 (+) Largo Winch - Alexandre Desplat________________________________11 Terminator - Brad Fiedel_______________________________________0 (-) Dragonheart - Randy Edelman__________________________________7 Arthur and the Invisibles - Eric Serra ____________________________9 Taxi Driver - Bernard Herrmann_________________________________13 (+) Neu: BATMAN FOREVER (Elliot Goldenthal) Nick of Time - Arthur B. Rubinstein______________________________16 Stripes! - Elmer Bernstein_____________________________________11 Waterworld - James Newton Howard_____________________________13 Largo Winch - Alexandre Desplat________________________________11 Batman Forever - Elliot Goldenthal_______________________________10 Dragonheart - Randy Edelman__________________________________7 Arthur and the Invisibles - Eric Serra ____________________________9 Taxi Driver - Bernard Herrmann_________________________________13
  3. Anscheinend hab ich was an den Ohren - die von mir gepostete Passage aus "Council Chaos" klingt für mich völlig normal, vom Klangbild her genau wie der Rest des Scores. Sicher keine CD-Qualität, aber eine 160er-Mp3 dürfte das schon sein. Aber wie ich gesagt habe: das Klangbild der Aufnahme ist generell ein eher luftiger Konzerthallen-Sound, also eine recht authentische Konzert-Akustik. So klingt nunmal ein Orchester in natura. Das Klangbild kommt dem Score auch sehr zugute, unterstreicht seinen klassischen Charakter ziemlich gut. Der Score kommt einer spätromantischen Tondichtung partiell ja durchaus nahe.
  4. Heißt wohl konkret: am liebsten nur Musik aus den 80ern, 90ern und 2000ern. Mal sehen, ob ich es dieses Mal hinbekomme, die "exotischen" Jahrzehnte davor zu ignorieren...
  5. Ich denke, in meiner Aussage steckt mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit. Für viele, die mit THE ROCK und ARMAGEDDON groß geworden sind, ist der reine, nicht nachbearbeitete Klang eines Orchesters tatsächlich total ungewöhnlich. Und die JUDGE DREDD-Aufnahme ist nun mal eine, die dem klassischen Konzerthallen-Sound verpflichtet ist und kaum nachträglich "aufgefettet" wurde.
  6. Das ist ein relativ normales Orchester-Klangbild - ohne dicken Bass-Pantsch und Zimmerschen E-Gitarren-Verstärker. Kann mir gut vorstellen, dass das für Filmmusikhörer, die sich jahrelang mit Rabin, Gregson-Williams und Zimmer die Lichter ausgeschossen haben, zu dünn klingt. Aber ich denke, jede weitere Diskussion zwischen uns hat sich sowieso schon erübrigt. Die Melodie- und Motivbildung in JUDGE DREDD ist aus sinfonischer Sicht eindeutig die griffigere und prägnantere. Deine Musik-Wahrnehmung, die ja bekanntermaßen auf der Ablehnung auskomponierter, längerer Themen basiert, ist schon ziemlich speziell und eignet sich kaum für das Hören und Beurteilen von sinfonischer Musik. Deine ästhetischen Ideale passen ganz gut in den Rock- und Popbereich (da wird auch mehr mit Riffs als mit Themen oder Motiven gearbeitet), aber nicht in die Filmmusik, geschweige denn allgemein in die Sinfonik. Du hast einfach eine Rock-Ästhetik im Kopf, mit Riffs und einzelnen Akkorden als "Themen" - und das stülpst du einer Musik über, die eigentlich sinfonisch gedacht ist. Das passt einfach nicht zusammen. Entweder du bleibst bei Rabin und Konsorten, oder du versuchst, beim Konsum sinfonischer Musik auch ein wenig sinfonisch zu denken.
  7. Wäre schrecklich, wenn das in jedem "Ami"-Film so wäre. Gibt aber zum Glück auch Kino mit Grips - ohne jetzt speziell TRANSFORMERS 3 angreifen zu wollen, den habe ich nämlich noch nicht gesehen.
  8. Totalen sicher, aber keine analytischen Vogelperspektiven wie hier. Im Übrigen mag ich POLTERGEIST - nur ist er eben, was Bildkomposition und Kameraführung betrifft, eher klassisch-konventionell. Der neue Screenshot erinnert mich jetzt gerade irgendwie an die Shopping Mall aus Sidney Lumets BEFORE THE DEVIL KNOWS YOU´RE DEAD...
  9. Solche gesellschaftskritischen, postmodernen Kameraeinstellungen gibt´s in POLTERGEIST nicht... Ich tippe mal auf sowas wie THE CHUMSCRUBBER oder so.
  10. Logisch - andernfalls müsste man ja zugeben, dass das bisher Gehörte doch nicht so wirklich nach dem erhofften Back-to-the-Roots-Erlebnis klingt. Eine Passage, die mir übrigens gut gefällt, ist die solistische Version des Themas ab 4:28 in diesem Clip: [ame=http://www.youtube.com/watch?v=DGihg5KtlUc]YouTube - ‪Captain America: The First Avenger - Score Preview 01.mp4‬‏[/ame] Das Thema selbst gibt mir zwar eher wenig (ist eigentlich nur ein einfaches, kurzes Fanfaren-Motiv), aber wie es hier als leicht melancholisches Blech-Solo mit tiefer Streicher-Pizzicato-Begleitung präsentiert wird, ist schon ganz schön. Bin mir nur gerade nicht sicher, ob das Solo-Instrument ein Horn oder eine Tuba ist...
  11. Was mich allerdings schon etwas überrascht, ist die Tatsache, dass selbst Silvestri-Kenner wie BigMac und Oliver dermaßen angetan sind - und das, obwohl das Gebotene in Sachen Klangpracht und musikalischem Schmiss wirklich ganz offensichtlich schwachbrüstiger daherkommt als Scores wie JUDGE DREDD oder auch THE MUMMY RETURNS. Ich hatte mich übrigens durchaus auf den Score gefreut, und habe sogar auf einen Knaller gehofft (wirst du mir zwar eh nicht glauben, BigMac, aber egal) - trotzdem schaffe ich es einfach nicht, mir selbst in die Tasche zu lügen bzw. mir etwas schön zu reden: von der berauschenden Energie der oben genannten Silvestri-Klassiker fühle ich hier nichts mehr. Seid doch mal so gut, und nennt mir Passagen, wo ihr den Elan und die Power verspürt, die es hier zu hören gibt: [ame=http://www.youtube.com/watch?v=sUJhiSxR5os]YouTube - ‪Film Music Moment of the Week - Judge Dredd - Alan Silvestri‬‏[/ame]
  12. Mich überrascht es auch gar nicht, dass die Ausschnitte hier regen Anklang finden - die Ansprüche vieler junger Filmmusikhörer sind mittlerweile durch TRANSFORMERS, PIRATES und Co. dermaßen ins Bodenlose gefallen, dass sie total aus dem Häuschen sind, wenn nur mal eine kurze Blechfanfare mit echten (!) Blechbläsern erklingt. Für mich dagegen liegen zwischen den CA-Clips und einem richtigen "rousing" Old-School-Abenteuerscore wie JUDGE DREDD ganze Welten. Diese herrlich breit ausschwingenden Melodien, die lautmalerischen Effekte und die akzentuierte Actionmusik, die nicht (wie in den CAPTAIN AMERICA-Clips) hektisch und ziellos durch die Gegend knallt, sondern auf den Punkt kommt (siehe z.B. "Block War") - all das höre ich in den CA-Clips in keiner Sekunde. Wüsste nicht, wie mir so etwas dann besonderen Hörspaß bereiten sollte. In meinen Ohren ist das bisher veröffentlichte Material nicht wesentlich erfrischender oder interessanter als ein herkömmlicher, aktueller Schema-F-Blockbuster-Score wie THOR - wenn man ehrlich ist, ist es stilistisch und kompositorisch sogar ziemlich die selbe Soße, nur in Grün und ohne Synthesizer.
  13. Was in diesen Previews bisher zu hören ist, klingt wirklich schwer enttäuschend. Verdeutlicht mal wieder, dass "großorchestral" nicht gleichzusetzen ist mit "hochwertig". Die Fanfaren-Motive sind von der Stange, die Ostinati ausgelutscht, das Thema schablonenhaft und wenig eingängig. Mit einem leidenschaftlichen, glanzvollen Score wie JUDGE DREDD ist dieses ziel- und richtungslose Getrampel kaum vergleichbar. Schade.
  14. Nick of Time - Arthur B. Rubinstein______________________________15 Back to the Future Part 3 - Alan Silvestri_________________________15 (+) Largo Winch - Alexandre Desplat________________________________13 Terminator - Brad Fiedel_______________________________________2 (-) Dragonheart - Randy Edelman__________________________________6 Robin Hood: Prince of Thieves - Michael Kamen____________________16 (+) Arthur and the Invisibles - Eric Serra ____________________________10 Taxi Driver - Bernard Herrmann_________________________________10 Mit Kamens ROBIN HOOD bin ich quasi aufgewachsen - auch mein Lieblings-ROBIN-HOOD-Score, knapp vor Korngold. Simple, aber wunderschöne Themen, ausgeprägtes Mittelalter-Flair durch den Einsatz von authentischem Instrumentarium und knackig-aggressives Actionscoring, das kompositorisch zwar meist auch eher simpel gestaltet ist, dafür aber die Roh- und Grobheit der Epoche eindrücklich in Klänge fasst. BACK TO THE FUTURE III finde ich ebenfalls äußerst abwechslungsreich und selbst für Silvestri außergewöhnlich fetzig - kenne wenige so knallige Silvestri-Actioncues wie "Doc to the Rescue" oder "The Hanging". Kann was! Das Minus geht wiederum an den Fiedel.
  15. Und was ist mit der "Forest Battle", insbesondere der Konzertfassung am Ende des Albums? Gehört zum Mitreißendsten, was Williams je komponiert hat. Wurde damals auch im Trailer zu EPISODE II verwendet. Aber ich gebe euch Recht, THE EMPIRE STRIKES BACK ist schon noch etwas besser, Willams' Opus magnum.
  16. Als eigenständige Kunstwerke sind die allesamt ziemlich gut - aber sie haben in den meisten Fällen eben überhaupt nichts mit dem Stil der jeweiligen Filme zu tun. Total dümmlich z.B. das Plakat zu Cronenbergs THE FLY: Naive Kunst ist ja schön und gut, aber wo bitte ist die Rechtfertigung im Filmkontext? Toll dagegen finde ich das Plakat zu DON´T LOOK NOW mit dem Bezug zu Roegs Farbdramaturgie: Ebenfalls gelungen verstörend, wie der Film, das Plakat zu THE DRAUGHTSMAN´S CONTRACT:
  17. Korrekt, KISS ME DEADLY von Robert Aldrich. Das abgefahrene Finale, in der Gaby Rodgers den Atomkoffer öffnet und laut quietschend bei lebendigem Leibe verbrennt, ist für 1955 schon extrem abgefahren, surreal und alptraumhaft intensiv. Hier werden die filmischen Umbrüche im späten Hollywood der 50er überdeutlich.
  18. Nope, ERASERHEAD ist falsch. Andere Zeit.
  19. THE GHOST AND THE DARKNESS und CONGO von Goldsmith dürfen da schon mal nicht fehlen...
  20. Ich gehöre bekanntlich auch zur Höralben-Fraktion - komplett brauche ich einen Score nur, wenn wirklich in jeder Minute essentielle Einfälle und meisterliche kompositorische Kniffe geboten werden (Beispiel: Norths CLEOPATRA). Ansonsten finde ich es einfach nur toll, wenn mir ein Komponist mit einem Albumschnitt eine selbst vorgenommene Auswahl bietet, quasi eine lange "Konzertsuite" des Scores. Ich habe mittlerweile schon fast ein bisschen Bammel vor LaLaLands Expanded-Version von BATMAN FOREVER. Der 45-Minuten-Schnitt von Atlantic Records ist (von ein, zwei schlechten Musik-Cuts abgesehen) einfach großartig und fließt perfekt durch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine chronologische 120-Minuten-Sequenzierung des kompletten Scores gut durchhörbar ist. Aber so lange der alte Albumschnitt noch dabei ist (auf CD 3???), will ich nicht meckern.
  21. Interessant, dass den Filmausschnitten das Fehlen von Originalität jetzt schon ganz dezidiert positiv angerechnet wird... Kaminskis Kameraarbeit in SAVING PRIVATE RYAN war herausragend, ebenso in MUNICH und WAR OF THE WORLDS. Das hier sieht jetzt mal wieder richtig schön "no name" aus, nach Multiplex-Kompromiss-Bildsprache. Ist natürlich klar, dass das die ästhetischen Bedürfnisse der Massen (des Boards) eher befriedigt... Gegen klassische, altmodisch erzählte Abenteuer-Dramen mit ordentlicher Portion "Kino-Magie" ist übrigens auch überhaupt nichts einzuwenden - nur kann man das Ganze so oder so inszenieren: als aufregenden Trip (wie CLOSE ENCOUNTERS OF THE THIRD KIND), oder eben als naiv-infantiles Rührstück.
  22. Da hat er aber wieder einen nett unverfänglichen Ansatz gewählt, der gute John. Aber zu so einem Film lässt sich wohl auch nichts anderes komponieren... Denke, das hake ich beides für mich ab, sowohl filmisch als auch musikalisch - und freue mich lieber auf TINTIN.
  23. Nick of Time - Arthur B. Rubinstein______________________________13 (+) Bram Stokers Dracula - Wojciech Kilar____________________________15 Largo Winch - Alexandre Desplat________________________________13 Terminator - Brad Fiedel_______________________________________7 (-) Dragonheart - Randy Edelman__________________________________10 (-) Bubba Ho-Tep - Brian Tyler____________________________________19 Arthur and the Invisibles - Eric Serra ____________________________10 Amistad - John Williams_______________________________________11 Thomas' Worten zu NICK OF TIME ist nichts hinzuzufügen - sehr gelungener, hochspannender Score. THE TERMINATOR mag im Film stimmungsvoll sein, ist als Komposition für sich genommen aber eine Katastrophe. Mal abgesehen vom Thema klingt das Ganze teilweise so stümperhaft und billig, als würde ein 12-jähriger auf einem Billig-Keyboard ein Schul-Filmprojekt untermalen. TERMINATOR 2 ist da schon ein ganz anderes Kaliber: rhythmisch interessanter, viel bessere Samples, originelle Klangkombinationen. Dem würde ich sogar ein Plus geben. Zu DRAGONHEART hatte ich mich ja schon geäußert.
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