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würdest du mir bitte dies an einem beispiel aus dem film, vielleicht sogar mit den beiden Zoom tracks, näher erläutern. Ich habe die begriffe kurz nachgeschlagen, aber kann sie leider nicht mit inszenierung und komposition in einklang bringen. schlicht aus reiner unwissenheit. ich hatte den youtube clip von alex einfach neben dem factory shootout clip, auch auf youtube zu finden, laufen lassen und zu großen teilen hat dies dort funktioniert. aus meiner sicht zumindest.
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bei diesem höralbum ist die erste hälfte etwas besser gelungen. bei einer expandierung würde sich das album in filmreihenfolge aber gut anhören. für mich persönlich ist beim album wünschenswert, dass es mit einem gleungenen titel abschließt und das ist hier ja glücklicherweise der fall. bezüglich der suite gehe ich von aus, dass rabin die gitarre selbst spielt. ich habe den film gestern erst nochmal gesehen auf blu-ray. ich finde, der ist überhaupt nicht gealtert. die effekte sehen heute noch top aus, die erste filmhälfte hatte eine gelungene balance zwischen humor und ernsthaftigkeit und die action ist auch heute noch schick anzusehen. mich hat der film wieder voll mitgerissen, auch wenn es sicherlich einige kopfschüttel momente gab.
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Neben Con Air brachte Produzent Jerry Bruckheimer 1997 auch seine erste Serie raus. Es handelte sich um die Militär-Actionserie Soldier Of Fortune Inc. Da Bruckheimer mit Trevors Arbeit an Con Air sehr zufrieden war, bat er ihn daher auch das Titelthema für seine neue Serie zu schreiben. Rabin hat für die Serie ein recht ausladendes leicht heroisches Thema für E-Gitarre, Drums und Synthstreichern komponiert. Ein sehr eingängiges Rabin Thema durch und durch. 1998 war dann auch schon ein recht arbeitsreiches Jahr für Trevor. 4 Scores standen an, 2 davon wieder für Bruckheimer. Die ersten 2 stelle ich heute sehr kurz bzw. etwas ausführlicher vor. Der erste Film ist die Komödie Homegrown mit Billy Bob Thornton. Rabins Score ist auch hier wieder sehr Rock- und Gitarrenlastig. Con Air sowie spätere Anleihen zu Gone In 60 Seconds sind nicht von der Hand zu weisen. Leicht westernhaft ist das Ganze in einige Passagen auch noch gehalten. Freundlicherweise hat man auf Hans-Zimmer.com zu fast jedem Score Tracks bzw. Suiten zur Verfügung gestellt, so auch für diesen Score. http://www.hans-zimmer.com/index.php?rub=rcpmember&numid=23 Der erste große Film des Jahres war dann der Bay/Bruckheimer Blockbuster Armageddon. Jerry hatte soviel Vertrauen zu Rabin, dass er ihm die Aufgabe übertrug die Musik erstmalig als Hauptkomponist zu schreiben. Da es jedoch ein recht teures und aufwendiges Sommerspektakel war, hat man Rabin noch etwas Unterstützung an die Seite gestellt. Da Rabins Studio zu weit weg von Bruckheimers Büro war, hat man ihm einen Raum bei Media Ventues zur Verfügung gestellt, da dieses Studio näher bei Bruckheimer lag. Unterstützung gabs dann auch von dort in Form von Harry Gregson-Williams, Steve Jablonsky, John van Tongeren und bei einem Titel sogar von Hans Zimmer. Zu Rabins Crew gehörten Paul Linford und Don Harper. Soloinstrumentalisten waren Lou Molino III am Schlagzeug und Hugh Marsh mit der Electric Violin. Trevor bekam von Bruckheimer die Instruktion ein "World Anthem" zu schreiben und dieses hat er auch mehr als geliefert. Ein sehr ausladendes heroisches Thema, welches aber auch für gefühlvolle und traurige Momente verwendet wurde. Gleichzeitig wurde es aber auch für die Vater/Tochter Beziehung verwendet. Erstmalig ist das Thema gleich zu Anfang im Film zu hören, dort von einer Soloflöte gespielt. Komponiert wurde der Anfang von Harry Gregson-Williams und Steve Jablonsky. Auf dem offiziellen Album hört man das Thema in Form einer Suite, die extra für die Album komponiert wurde. Das Thema wird hier hauptsächlich von der Gitarre gespielt und wurde von Rabin sehr schön arrangiert. Es startet sehr gefühlvoll und steigert sich mit jeder Wiederholung bis es am Ende sehr heroisch von Gitarre, Synth-Drums und Synth-Streichern gespielt wird. Man muss nur die ersten 2 Minuten überstehen. Für die Vater/Tochter Beziehung wird das Thema von der Akustik Gitarre sowie Streichern gespielt, wie zu hören im Titel Harry & Grace Make Peace. Für die Ölbohrer Crew geht es wieder rockig zu. Drums, Mundharmonika? und E-Gitarre mit leichten Westernanleihen. Hier gibt es kein Thema sondern die Musik ist eher auf Rhythmus und kleinen Motiven ausgelegt. Harry Gregson-Williams war bei diesem Film für das Liebesthema sowie für das Astronauten Thema verantwortlich. Aus welchen Gründen auch immer ist nichts vom Material der Media Ventures Crew auf dem Album zu finden. Rabin hat daher seine eigene Version des Liebesthemas auf das Album gepackt. Ein recht kurzes Stück gespielt vom Klavier. Harrys Thema wird hingegen von Hugh Marshs Electric Violin gespielt. Das Album Highlight sowie auch das musikalische Filmhighlight ist für mich das Stück Launch von Rabin und Don Harper. Nicht ganz 8 Minuten purer Heroismus, leichter Patriotismus, viel Gefühl und eine Prise Hoffnung liegen in diesem Stück. Rabins Thema passt ausgezeichnet zur Rede des Präsidenten und zum Zeitlupen Shot der Crew setzen dann auch die Drums ein um das heroische noch zu verstärken. Meine Lieblingstelle ist jedoch die Passage nachdem die Shuttles gestartet sind. Da wechselt das Thema in eine leicht Cowboy mäßige "packen wir es an" Mentalität. Ein wirklich adrenalinfördernder Moment. Actionmomente bietet das Album nicht viele, weil das meiste von Harry und Co. geschrieben wurde bzw. Harrys Material enthält. Highlight wäre hier die Burn Around The Moon Szene inkl. Shuttle Absturz, die von Hans Zimmer und John van Tongeren komponiert wurde unter Verwendung von Harrys Astronauten Thema. Ganz starkes Musikstück. Auf dem Album findet sich nur das Stück Death of Mir. Sehr synthlastig, aber recht motivisch. Generell ist die Actionmusik sehr rhythmisch und motivisch/thematisch gehalten. Enden tut das Album mit einem Zusammenschnitt aus 2 Stücken. Long Distance Goodbye ist Rabins Alternativversion, die nur sein World Anthem enthält sowie von Gitarre und Hugh Marshs Violinenspiel getragen wird. Die Filmversion enthält nur Hugh Marshs Spiel und ein Arragangement des World Anthems sowie Harrys Liebesthema. Die Filmversion passt besser. Danach geht die Albumversion auch schon zu der Musik über, die nach der Kometenexplosion kommt. Die Musik zur Explosion selbst fehlt hier. In Landing wird Rabins Hauptthema in verschiedenen Versionen abgearbeitet. Bei den Szenen der fröhlichen Menschen hat die Musik einen erlösenden/erleichterten Charakter. Die Landung selbst ist sehr rockig-heroisch. Was mir hier auch gefällt ist die Passage, die nochmal den Zeitlupen Shot der Crew untermalt. Diesmal sind ja etliche Lücken wegen der toten Crewmitglieder zu sehen und da hört man dann Rabins Hauptthema auf eine eher trauernde Weise, gespielt von Hugh Marsh. Ausklingen tut das Stück dann auf einer "wir schauen positiv in die Zukunft" Note gespielt vom ganzen Orchester. Das Album bietet einen sehr guten Überblick von Rabins Material, aber es fehlen leider auch sehr viele gute Stücke von Harry und Co. Vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal eine offizielle Komplettversion. Verdient hat es dieser sehr unterhaltsame Blockbusterscore allemal.
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habe die letzten tage mal wieder die ersten 3 teile geschaut. die anderen 2 folgen noch. zimmers musik schlägt natürlich aus, bezogen auf diese reihe, aber auch in bezug auf sein schaffen. die musik ist schon sehr speziell auf den 2. film zugeschnitten. 1 und 3 kann man durchaus untereinander austauschen, da sie beide auch im jeweils anderen film größtenteils funktionieren würden. hier und da sind zwar einige themen und motive sehr filmbezogen und elfmans und giacchinos stil sind durchaus prägnant, aber die action ist doch da sehr austauschbar. aber alle 3 scores haben ihre momente, wobei zimmer meinung nach, die set pieces musikalisch am prägnantesten getroffen hat. sowas wie bare Island und Injection findest du in keinem anderen M:I teil. überhaupt sind die themen sehr prägnant. da kommt auch giacchinos liebesthema aus teil 3 nicht mit.
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kommendes wochenende
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Was ist eigentlich... #1: Das Ostinato
Lars Potreck antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Musiklexikon
vielen danke für die erklärungen und beispiele. sehr aufschlussreich. bei rcp musiken verbinde ich das immer mit "streicher auf und ab", welches für mich nach diesen beispielen auch die uninspirierteste dieser musikalischen form zu sein scheint. daher auch bei rcp immer negativ gemeint. -
auch wenn es erst dienstag ist, meinen track der woche habe ich schon gefunden. er stammt von A.R. Rahman, heißt Do Dilon Ke und ist der titelsong aus dem film Viceroy's House. der song basiert auf rahmans themen, die er für den score komponiert hat. tolle themen, toller song.
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ich möchte nochmal auf A.R. Rahmans musik zum film Viceroy's House aufmerksam machen. meiner meinung nach ein äußerst gelungener score für diese art film. wirklich schöne themen und viel gefühl.
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Klangbilder - Alexanders Welt der Bilder und Töne
Lars Potreck antwortete auf Alexander Grodzinskis Thema in Film & Fernsehen
hättest du auch einen link alex? -
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Eure Errungenschaften im Januar 2018
Lars Potreck antwortete auf Krabats Thema in Filmmusik Diskussion
Universal Soldier: The Return - Don Davis Ballistic: Ecks vs. Sever - Don Davis Lilly The Little Fish - Victor Stoyanov -
ich habe das album jetzt komplett gehört. ich muss sagen, auf emotionaler ebene spricht mich die musik überhaupt nicht an. ich finde die emotionalität nicht tief sondern einfach nur krampfhaft und überwiegend aufgesetzt. ich gebe sebastian aber vollkommen recht, dass greenwood damit an die goldene zeit der filmmusik anknüpft. die war dahingehend nämlich auch schon so. wenn der mann die frau ruckartig an sich ranzieht, sich beide hölzern spielend anschauen und sich einen schmalzigen dialog liefern wurde genau solche musik gespielt. nur weder die szenen noch die musik konnten in den meisten fällen glaubwürdige emotionen transportieren. greenwood quetscht hier förmlich die emotionen aus den instrumenten, vorallem aus der bratsche. da kommt für mich nichts rüber. interessanterweise ließ mich der titel, den sebastian am uninteressantesten findet, nämlich titel 4, sofort aufhorchen. der titel hat eine leichtigkeit und unaufgeregtheit und transportiert dadurch doch so viel. auch das thema wirkt daher wesentlich eindringlicher ohne auch auf rein klanglicher ebene an den nerven zu zerren. als reines höralbum ist diese musik daher nichts für mich.
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Schöne Komponisten-Photos...
Lars Potreck antwortete auf Scorechasers Thema in Komponisten Diskussion
wenn die beiden wüssten... -
83 scores in 2 wochen? um hier sorgfältig abstimmen zu können müsste man somit 5 scores am tag hören. wird doch keiner machen und somit wird auch nicht allen scores eine faire chance gegeben werden können.
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Feinsinnig, sublim, tiefempfunden: Wenn Technik zur Kunst wird
Lars Potreck antwortete auf TheRealNeos Thema in Filmmusik Diskussion
habe mir beide passagen gerade angehört. bei Star Wars finde ich die passage beim bloßen zuhören recht schwer zu fassen. vielleicht muss man das im zusammenhang mit den bildern erleben. der greenwood ist da wesentlich eindeutiger und definitiv schick anzuhören. tatsächlich ein aufhorchmoment. aber ist das letztendlich nicht einfach eine nüchterne beschreibung der musik, die wir dann für uns subjektiv bewerten und interpretieren. ich meine das ausdünnen des streichersatzes zum streichquartett ist das nicht ähnlich des wechsels von e-gitarre zur akkustik gitarre und dann vielleicht noch einen ton höher und ich interpretier dann für mich, wass dies zu bedeuten haben könnte? die greenwood passage ist wirklich schön anzuhören, aber ob sie jemanden ins stauenen versetzt ist doch recht subjektiv meiner meinung nach.- 16 Antworten