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Scorechaser
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Wirklich sehr "nett". Das freut die Leute die den Score mögen.

Das geht auch anders auszudrücken! :music:

Nun ja, mag sein, dass die gewählte Grafik etwas drastisch ausgefallen ist, aber man könnte sie ja auch so deuten, dass man sich als Anhänger traditioneller Superhelden/Comicverfilmung-Scores ala Spiderman oder X-Men "aufhängen" möchte, nachdem einem der Iron Man-Score zu Gehör gebracht wurde :applaus:

Ich bin ja beileibe nicht der einzige, der den Score furchtbar findet. Selbst bei imdb tobt eine hitzige Diskussion über die Gitarrengeschrammel-Ergüsse von Hr.D. zu "Iron Man". Ich weiss natürlich auch, dass er nicht alleine verantwortlich zu machen ist, da der Regisseur sich offenbar ausdrücklich eine "musikalische" Begleitung dieser Art gewünscht hat. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung: Dieser Film hätte durch einen klassischen, orchestralen Score enorm gewinnen können.

...aber zum Topic:

STARSHIP TROOPERS III - MARAUDER

Der zweite Teil muss ja ein Desaster gewesen sein (habe ich nicht gesehen), so bewegte sich die Erwartungshaltung in niedrigen Regionen, aber ich war ausserordentlich positiv überrascht:

Drehbuchautor Neumeier führte hier auch Regie und hat das Beste aus dem lächerlichen 20 Mio-$-Budget gemacht. Die Spezialeffekte erinnern zwar eher an Computerspiele-Szenen und manche Schauspieler sind bestenfalls dritte Wahl, aber ein interessanter Plot-Twist und vor allem die sehr gelungene Integration der schwarzhumorigen und satirischen Facetten des ersten Teils sorgen für hohen Unterhaltungswert. Der Schluss-Propaganda-Clip mit einer bösen Attacke auf die bei der US-religiösen-Rechten anzutreffenden symbiotischen Beziehung von Religion und Kriegsbegeisterung (und Musik!) ist ein echter Kracher, ich habe mich köstlich amüsiert.

Wer den ersten Teil vor allem wegen der spektakulären Schauwerte und bahnbrechenden Effekte mochte, wird hier eher enttäuscht sein, aber wer eine würdige Fortsetzung "im Geiste" des Vorgängers mit seiner militarismuskritischen Satire und dem schwarzen Humor zu schätzen weiss, dem kann ich den B-Streifen durchaus empfehlen.

Klaus Badelts Musik fällt nicht weiter auf, weder positiv noch negativ, erfüllt aber im wesentlichen ihren Zweck. Anders als bei "Iron Man" hätte das Budget hier für einen besseren Komponisten ohnehin nicht gereicht :o

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Ups... das war aber Ang Lee und nicht John Woo :music:
Traurig, die beiden zu verwechseln >.<

Star Wars: Episode I - The Phantom Menace

Fange jetzt endlich mal mit der Star Wars Saga im englische Original an und auch beim hundertsten mal schauen macht die erste Episode, meiner Meinung nach der schlechteste der 6, dennoch sehr sehr gut, immer noch verdammt viel Spass.

Tolle Effekte, manchmal etwas Star Wars typische humpelige Dialoge, überzeugende Darsteller und eine Story, die noch zu ganz großen Höhen stoßen wird.

8/10

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Tropic Thunder

Der Streifen war besser als ich gedacht habe. Herrlich zynischer Humor der das Kriegsgenre schön durch den Kakao zieht und ganz Hollywood gleich mit.

Das große Highlight dieses Films war für mich der Auftritt von Tom Cruise. So viel Selbstironie hätte ich ihm gar net zu getraut (ich sag nur Segnung durch den Papst).

Einzig der verbale Fäkalhumor übertreibt es manchmal. Aber für einen Unterhaltungsfilm ohne große Hirnaktivität durch aus spaßig.

p.s.: ein gewisses kriegsfilm-basis-wissen kann von vorteil sein.

Den Film fand ich Ok. Einiges fand ich nicht so gut, von Tom Cruise war ich nicht so angetan, seine Art, sein "Kostüm" fand ich ganz nett :music:

Die Anspielungen auf Filme und Schauspieler war teilweise schön fieß :applaus:

Insgesamt ein Film für einen Kinoabend am Freitag oder so. Musik kommt gut durch und Stiller und seine Bande bringen einige gute, wenn auch manchmal hohle, Lacher aus den Zuschauern raus.

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STARSHIP 3 hat glaub doch nicht mal 10 mille gekostet... dafür sind die Effekte bzw. die Menge an Effekten beachtlich! grosser Film! Riesenspass gewesen!

das kann ich von MIRRORS leider nicht behaupten:

na viel mit original soll er ja nicht gemein haben, ich kenn das auch nicht... aber so dämlich kann das gar nicht sein... ich kann auch kiefer sutherland nicht mehr ab, spielt der überhaupt mal was anderes als jack bauer? wieviele sätze da quasi aus 24 waren... unfreiwillig komisch das ganze... und die story... gähn... gleich in der ersten minute wird nebenbei erwähnt dass das kaufhaus früher mal ne psychiatrische anstalt war... gääääähn... ich komm nicht druff woher das böse kommt, inklusive bösem Mädchen mit schwarzen Haaren, dem Böses wiederfuhr... schnarch... (immerhin gabs noch einen Twist) und sinnlos einfach aneinandergereihte schockszenen, was wie wo die geister machen ist total beliebig und was die eigentlich wollen auch ziemlich behämmert... eh super sowas "wir müssen meine familie retten!" "aber das würde bedeuten Satan kommt auf die Erde!" "mir egal, hauptsach meine Familie is gerettet!"... jaja... son quatsch... und vom beschissenen showdown, der offensichtlich vom studio auferlegt wurde will ich gar nicht anfangen... darkness falls für arme... hab mich echt weggekugelt... besonders geil dann noch: mutti rettet ihr kind mitten in der nacht in zerstörtem haus und drückt es vor freude ganz doll an sich "ach mein lieber junge, hach wie schön!" dann kommt am anderen ende der stadt der showdown mit kiefer, krach bumm... nächster morgen, mutti sitzt da immer noch in den trümmern, kind im arm "hach wie schön ich hab dich gerettet!"... ich hab mich echt nicht mehr eingekriegt... sass die da nun 5 stunden und hat ihr kind gedrückt... kreisch

also echt... lediglich die erste splatterszene und amy smarts kieferbruch sind der hammer und lohnen den film fast... (tricks aber auch da nur mittelmässig), ansonsten eine absolute horrorgurke... ein weiterer nagel im sarg für horrorfilme... schlimm... und dabei wurde Aja ja immer so als Horror-Retter bezeichnet... da lieber P2 ansehen... der war doch um vieles besser als das hier.

den streicht navarette sicher gleich aus seinem lebenslauf!

0 von 5 Sternen... echt...

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wie schon the ring hat mirrors eine menge unnötiges zeug zum orginal hinzugepackt, den die asiatischen versionen sind um einiges subtiler und verlassen sich eher auf alltägliche menschen in alltäglichen situationen die in den horror gezogen werden.daher funktionieren die originale ausnahmslos alle viel besser.bei grudge 2 ist das remake ne gurke, das original ein knaller IMHO.the ring war im US unfreiwillig komisch, dark water stinklangweilig, pulse wieder zu bombstisch und the eye...oh je...

nur noch getoppt von der supergurke one missed call. das war vom horror des originals nix mehr übrig

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naja, ich find man muss bei IRON MAN Score vorsichtig sein... nur weil man Heavy Metal mag muss der einem ja nicht kritiklos gefallen. Bin nun kein grosser Heavy Fan, aber kann dem durchaus mal was abgewinnen... sei es in den SAW Filmen oder bei KULL THE CONQUEROR (wobei ich das da nur auf CD toll finde, im Film gings mir eher ab). Finde also objektiv betrachtet, dass IRON MAN Score im Film halt nie irgendwas transportiert. Weder Spannung erzeugt, noch Drive bringt, noch irgendwie passt. Es ist einfach nur Heavy Untermalung, die jeder x-beliebige hinschraddeln konnte (und naja, Ramin fällt wohl auch noch in die Kategorie X-beliebig, sonst hätts ja nen grösserer Name gemacht).

Anyway... HULK war nicht von John Woo sondern von Ang Lee. HULK 2 war sicher flotter und gradliniger, dafür was Lee's HULK intelligenter und originell gemacht. Beide haben dadurch ihre Vorzüge und Schwächen... fürn DVD-Abend mit Freunden ist sicher HULK 2 vorzuziehen.

effekte waren schwach....

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also ich fand die US Version von THE RING brillant, viel viel besser als das jap. Original. Wenn das nicht so gut gewesen wäre hätte es ja gar nicht diesen Trend ausgelöst. Lediglich die Szene mit dem TV war nicht soooo dolle in der US Version, weil man bis dahin schon wusste, dass sowas geht. In der jap. Version passiert doch rein gar nichts, der sieht stinkelangweilig aus und besteht doch nur aus 2 Leuten im Auto, die langweiliges Zeug reden (und dazu 5 Stunden lang versuchen Wasser aus einem Brunnen zu entfernen... "mist, es ist nicht weniger geworden!" ach was?! hahahaha). Dark Water war wirklich öde, Grudge war ja quasi 1:1 dasselbe, aber nicht übel (besonders im DC isser doch sehr fiese), Grudge 2 war ja was eigenständiges und totale Panne (Teil 3 kommt demnächst btw)... den Rest hab ich mir dann erspart.

MIRRORS wird zumindest im Film gar nicht als Remake geführt, die Story ist wohl so anders, dass das nicht mehr genannt werden musste. Na macht's nicht besser oder interessanter.

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;)Star Trek - The Original Series

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

DVD-Erscheinungstermin: 31. August 2004

Produktionsjahr: 1969

So nun bin ich endlich fertig. Und es hat unweit länger gedauert als bei Enterprise. Das hat viele Gründe, aber im Grunde liegt es auch schon daran das sich viele Episoden gezogen haben bzw. ähnlich waren und deswegen nie am Stück gesehen wurden. Es gab auch selten Sessions wo ich mir mindestens drei Episoden hintereinander angesehen habe.

Ich muss zu meinem bedauern sagen: Die Serie ist in die Jahre gekommen und hält den Ansprüchen heutiger Serien kaum mehr stand (siehe Enterprise). Natürlich ist der Charmefaktor enorm groß und der Witz teilweise unvergleichlich. Aber aufgrund der teilweise sehr stark ähnelnden Teile kam vie Langeweile auf. Der Trashfaktor ist natürlich auch enorm hoch besonders in der ersten Staffel. Ich kann aber nicht sagen das eine der 3 Staffeln besser oder schlechter wäre als die andere. Naja vielleicht ist die zweite aufgrund von zwei großartigen Episoden leicht vorne.

Was mich enorm gestört hat war das die Stories nicht nur sehr ähnlich waren, sondern auch das kaum eine Episode auf die andere aufbaut. Wurde man noch verwöhnt bei Enterprise mit großartiger Storyline, hier wird kaum mehr auf etwas bezug genommen.

Besonders interessant ist der Pilotfilm mit Captain Pike und die Doppelepisode wo es um die Vorkommnisse auf Talos V geht. Und eben jener Pike macht auch beim Relaunch von Abrams mit was meine Spannung steigert. Die Leute scheinen offensichtlich ihre Hausaufgaben zu machen und zu recherchieren.

Immernoch meine Lieblingsfolge ist ganz klar Kennen Sie Tribbles? Die auch zu Recht von vielen als eine der lustigsten bezeichnet wird. Dann gibts noch die Reise in die Vergangenheit wo Pille durchdreht die ich auch sehr gut fand.

Ich hab mir alle Folgen auf Deutsch angesehen, weil ich mit den Stimmen aufgewachsen bin und konnte nicht anders als sie mir nochmal auf Deutsch anzusehen. Da ist auch die ein oder andere Perle besonders von Kirk dabei:D

Was mich überrascht hat war die Tatsache das Sulu, Uhura und besonders Chekov keine festen Mitglieder waren und es immer variiert hat wer da dabei war. Chekov war teilweise gar nicht dabei. In der ersten Staffel natürlich generell nicht aber auch später nur vereinzelt. Aber sein Charme war natürlich auch unvergleichlich und die Frisur erst die er am Anfang hatte.:)

Also insgesamt eher ernüchternd: 7 von 10

Hier mein Favorit:

[nomedia=http://www.youtube.com/watch?v=NXK5MQfphVI]YouTube - Broadcast Yourself.[/nomedia]

Was Courage´s Musik angeht: Die ist imo über jeden Zweifel erhaben. Nicht nur das er die berühmte Fanfare erfunden hat, auch die Themenarbeit war hervorragend und einfach nur treffend. Sicherlich wurde das häufig wiederholt, aber die Grundthemen für Gefahr, Slapstick oder Liebe sind lieblich und unverwechselbar. Das typische Gefahrenmotiv vor allem ist so simpel mit den Bläsern, aber selbst Goldsmith hat bei Nemesis noch darauf zurückgegriffen.

Anscheinend ist jedoch auch von dieser Serie kaum Material vorhanden. Ich hab ja schonmal gefragt wegen Musik und ich glaube mich zu erinnern das es auch hier lediglich eine CD gibt die recht spärlich ist. Gibts denn da keine Hoffnun auf mehr?

Da ich ja chronologisch weitergehe, gehts jetzt erstmal an die ersten 6 Kinofilme und dann erst weiter mit TNG...*freu*

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Anscheinend ist jedoch auch von dieser Serie kaum Material vorhanden. Ich hab ja schonmal gefragt wegen Musik und ich glaube mich zu erinnern das es auch hier lediglich eine CD gibt die recht spärlich ist. Gibts denn da keine Hoffnun auf mehr?

Meinst Du musikalisch? Da ist die Original Serie doch recht gut vertreten:

Dann noch diese Varése Cds mit IMHO gelungenen Neuaufnahmen:

Und außerdem noch diese Best Of CDs, die ebenfalls viel interessantes bieten:

Bearbeitet von Björn K.
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na ich kenn die alten Sachen zu gut als dass ich sie mir jemals nochmal ansehen würde. Uhura ist in STAR TREK 3 auch glaub nur ne Minute dabei...

bei DEEP SPACE NINE gibt es eine grossartige Folge wo sie in der Zeit zurückreisen und auf die Enterprise gehen. Das hat man dann ala FORREST GUMP zusammengeschnitten... ganz toll gemacht und schreikomisch, da sich alle wundern wie das da aussieht und warum die Klingonen aussehen wie Menschen... Worfs Reaktion und Antwort darauf ist unschlagbar. Die Tribbles kommen glaub ich in TNG nochmal vor... bin mir aber nicht sicher.

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Gast FilmmusikOnkel

DARK KNIGHT

Zunächst sei vorausgeschickt, daß ich die Batman-Comic-Hefte nicht kenne.

Den Film DARK KNIGHT hab ich jetzt insgesamt sieben Male besucht und kann mich an diesem gar nicht sattsehen, ebenso wie beim gleichfalls genialen INDIANA JONES 4 , den ich von der alleresten bis zur allerletzten Kinovorstellung insgesamt 12 Male genoßen habe.

Wie schon BATMAN BEGINS besticht auch bei DARK KNIGHT wieder der realistische Look & Feel des Films, ja grad auch wegen des genialen Anfangs wähnte ich mich mehr in einem HEAT als in einem Comic-Filmchen. Das tut dem Film in jedem Falle gut und dieser Hochglanz-Look auf die Wolkenkratzer des doubelnden Chicago, welches hier wieder schöne Locations bereit hält.. Durch diesen Realismus wirkt selbst eine Witzfigur wie der Clown Joker irgendwo real, sieht alles eher aus wie im heutigen Amerika.

In und mit DARK KNIGHT fliegt einem als Zuschauer jedenfalls eine ordentliche Packung um die Ohren, meine Fresse. Alle Achtung wie die Regie hier parallele Fäden spinnt und allen Charakteren gebührend Raum gibt. Und bei aller Ernsthaftigkeit und Tragik der Geschichte im Film bietet der Film noch jede Menge Lacher und tollen Humor (z.B. der Bleistift-Trick, "für Katzen sollte es reichen", "dann empfehle ich ein gutes Reisebüro" oder der Blick auf den in groteskem Krankenschwester-Rock und verschmierter Schminke im Gesicht dahinwatschelnden Clown Joker usw.) der ganz anders ist als der eher innerliche Nostalgie-Schmunzel-Humor inINDIANA JONES 4, aber auch hier absolut toll umgesetzt.

Handlung und Figuren sind sehr komplex, aber die Action toppt das Ganze noch mit spektakulären Szenen wie dem aufs Kreuz gelegten Truck oder dem spektakulären Sky-Hook.

Die Schauspielerleistungen sind durchweg sehr sehr gut, vor allem die von Michael Caine und Morgan Freeman. Der Joker-Darsteller Heath Ledger spielt die ganze Bandbreite des wahnsinnigen Verbrecher-Clowns mit ganzer Hingabe und ausgesprochen lustig und beängstigend zugleich. Ihm wie jetzt gelegentlich zu hören den posthumen Oscar geben zu wollen ist jedoch arg übertrieben und sicherlich auch seinem frühen Tod geschuldet, wobei ihm dieser Mitleids-Bonus eigentlich nicht gewährt werden sollte, denn der Mann hat ja schließlich aus freien Stücken Selbstmord begangen, ist also selber schuld an seiner Lage. Das sollte man nicht noch nostalgisch-rührselig verklären. Aber wie gesagt, famos gespielt, sicher ein Schauspieler der irgendwann vielleicht in die Liga von Nicholson, Pacino oder DeNiro hätte aufsteigen können mit den Jahren.

Aber wenn es schon eine eines Oscar würdige Leistung in diesem Film gibt, dann zweifellos die des Aaron Eckhart. Seine Figur mit ihrer ganzen Tragik, seine Lichtgestalt des guten "weißen Ritters" ist das eigentliche Highlight dieses Films. Da passt wirklich jeder Auftritt, dazu bekommt der Mann auch noch die besten Dialoge im Film. Wenn er etwa mit im Hintergrund unheilsschwanger schwelender Musik seine Hammer-Dialoge spricht, insbesondere ganz zum Schluß, aber auch schon beim Dinner und bei der Pressekonferenz, dann bleibt einem echt der Mund offen, so gut ist das schauspielerisch und dramaturgisch umgesetzt. Grade die Tragik dieser Figur ist wirklich zutiefst traurig und an die Nieren gehend. Und der Schock beim Anblick seines :spoiler:halb verbrannten Gesichts wirkt ausgesprochen nachhaltig auf den Betrachter, wie auch seiner :spoiler:anschließenden Handlungen und Taten die er begeht, der Staatsanwalt.

Christian Bale spielt seine Rolle so nuancenreich wie in BATMAN BEGINS und Gary Oldman weiß erneut in der Rolle des aufrechten Polizisten zu begeistern. Schön, daß der Mann auch mal positive Charaktere spielen darf. Eric Roberts kann ich zwar normal nicht ausstehen aber hier als ergrauter Mafiosi wirkt er ausnahmsweise mal gar nicht soo unsympathisch.

Die einzige Unstimmigkeit in der ansonsten ausgesprochen stimmig vorgetragenen Geschichte ist die Szene, die man nicht sieht :spoiler: nachdem der Joker im Krankenhaus den schwer verunstalteten Staatsanwalt losgemacht hat. Normalerweise hätte die größte Wut des Staatsanwalts allein dem Joker gelten müssen, dessen Ergreifung er ja zuvor als Priorität auf der Agenda hatte und der es ja schließlich auch ausgeheckt hatte, daß die Freundin des Staatsanwalts ermordet wurde. Da erscheint es recht unglaubwürdig, daß der Staatsanwalt mit der Knarre in der Hand den "Krankenschwester"-Joker nicht abknallt, sondern erst die Münze entscheiden läßt. Noch unglaubwürdiger jedoch, daß er nicht so lange die Münze entscheiden läßt bis er den Joker schließlich doch abknallen kann, sondern stattdessen diesen sogar laufen läßt und seine Wut und Rache eher an Anderen ausläßt. Dabei erscheint vor allem die Wut auf den Polizei-Ermittler am unglaubwürdigsten und unsinnigsten. Denn nur wegen so einer Entstellung und nur so einer Trauer über den Tod der Freundin wird so ein ehrbarer Mann wie der Staatanwalt nicht plötzlich zum Wahnsinnigen, der vom rechten Weg abkommt und genau das Gegenteil von dem tut, was er zuvor getan hat und wogegen er gekämpft hatte. Das wie gesagt ist irgendo figurencharakterlich im Film nicht wirklich glaubwürdig und stimmig am Gesamt-Ganzen ausgerichtet. Aber geschauspielert ist es famos von Eckhart. Und auch das Make-Up, daß man der halben Gesichtshälfte von Aaron Eckhart da verpasst hat ist wirklich erschreckend gut und absolut schockierend. Da kann man nur den Hut ziehen vor Ärzten und Polizisten, die in der Realität tatsächlich solch durch Unfälle und Verbrennungen Verunstaltete anschauen und diesen auch noch helfen müssen.

Und während als Figur der tragische Staatsanwalt das absolute Highlight ist, so ist dies als Szene für mich absolut das "Sozialexperiment" das der Joker den Bürgern antut. Das und die gleichzeitigen Parallelschnitte zu den beiden anderen Handlungssträngen um Batman und den Polizei-Ermittler ist sowas von bedrückend und beängstigend umgesetzter Terror, daß es einem wirklich den Atem verschlägt wie die Zeit verrinnt.

Hut ab vor diesem Meisterwerk, das in Regie, Kamera, Effekten, Schauspielern und Ernsthaftigkeit zu begeistern weiß. Man frägt sich nur, wie nach diesem Ende noch eine Fortsetzung möglich sein soll, denn :spoiler:Batman muß ja nun zwangsläufig der -von Allen- gejagte Mörder sein, wie soll man sich da vorstellen, daß er weiterhin die Menschheit vor den Bösen rettet und dabei nicht selbst von der Polizei gefasst oder getötet wird oder gar von Lynchmob von Bürgern, die ihn ja für den Mörder des Staatsanwalts halten müssen?

10/10

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Gast FilmmusikOnkel

WALL-E

Heute war ich das erste Mal in WALL-E (aber morgen gehts wieder rein und dann Sonntagmorgen wieder :)).

Mit einem Wort: einfach brillant und charmant. WALL-E zeigt und lebt genau den Charme, den RATATOUILLE mitunter vermissen ließ was natürlich auch dran liegen mag, daß Roboter einfach ne nettere und schönere Spezies als Ratten sind ;) . Von Anfang an versprüht WALL-E (der Film wie der gleichnamige Roboter) einfach einen unwiderstehlichen Charme aus. Diesen kleinen trotteligen Blechkameraden, der kein Fettnäpfchen ausläßt muß man einfach lieben, das fängt mit seinen fiependen Geräuschen an, seinem umwerfenden Mienenspiel der Riesen-"Augen", die soo schön unschuldig, neugierig und traurig gucken können (ja ich erkenne mich ein klein Bißchen sogar in WALL-E in manchem wieder).

Die fotorealistische Umgebungsgrafik auf der verstaubten Erde ist einfach umwerfend, grade auch wenn die Kamera scharf stellt auf WALL-E oder Gebäude oder Maschinen und man im Hintergrund den Staub aufwirbeln sieht. Die Ideenvielfalt in WALL-Es Behausung, was da alles links und rechts gesammelt rumliegt, das ist einfach ungemein liebevoll, aber von einem Mal Anschauen einfach gar nicht alles zu erfassen, das muß man mehrere Male anschauen. Im Kontrast zu diesem Look präsentiert sich EVA, eine blitzblanke, herrlich glänzend schimmernde Roboterin mit schönen Rundungen. Auch das Raumschiff-Design ist diesbezüglich schlichtweg atemberaubend "rund" und glänzig schimmernd gestylt, wobei das "schiff" in Raumschiff hier erstmals seine richtige Entsprechung findet. Auf diesem Raumschiff wär ich auch gerne mal.

WALL-E hat es nicht leicht mit EVA, denn deren Temperament ist im wahrsten Sinne eher das eines Flintenweibes; erst schießen, dann fragen :( .

Die Zeit in WALL-E vergeht leider wie im Fluge, viel zu schnell wird die Erde und WALL-Es Alltag verlassen und es geht ab in den Orbit, wo die Geschichte dann ein Bissel zu sehr andere Pfade betritt, jedoch wieder auf den ursprünglichen zurückfindet.

Pixar hat auch hier wieder, wie auch im witzigen Vorfilm mit dem Hasen eine unglaublich plastisch wirkende Welt und Figuren hingezaubert, sodaß man einfach nur mit weit aufgerissenen Augen, runtergeklappter Kinnlade und breitem inneren und äußeren Schmunzeln diesen liebenswürdigen Film bestaunen kann.

Ben Burtts Sound Design wie Thomas Newmans Filmscore runden das Ganze stimmungsvoll ab, sind sie doch im Grunde auch Hauptdarsteller neben WALL-E und EVA.

Und dann gibt es auch noch einen wunderbar augenzwinkernden Verweis auf einen anderen Film, nämlich im besten Gag des Films als zur Musik von "Also sprach Zarathustra"

:spoiler:

Der Mensch das erste Mal (wieder ;)) aufrecht steht und geht.

10/10

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hi Onkel...

bei dem Harvey Dent haste Recht, das fiel mir auch als äusserst unglaubwürdig und unlogisch auf. Aber naja, da der Rest des Films mich auch nicht sonderlich ansprach hab ich das wohl schnell verdrängt. Von besonderer Action kann man aber nun wirklich nicht sprechen... was passiert da schon gross? Und das mit dem Laster hatten wir erst vor wenigen Jahren genauso in T3... zeigte mir nur wieder, dass Nolan einfach kein Interesse an Action oder schlicht kein Gespür dafür hat. Er macht gute kleine Filme, aber als Actionregisseur und Blockbuster hat der sich für mich echt erledigt.

Anm.: Makeup war das keins bei Harvey Dent, das war alles ziemlich offensichtliches CGI... ich finde mit KNB-Makeup hätt das bestimmt fieser aussehen können.

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hi Onkel...

bei dem Harvey Dent haste Recht, das fiel mir auch als äusserst unglaubwürdig und unlogisch auf. Aber naja, da der Rest des Films mich auch nicht sonderlich ansprach hab ich das wohl schnell verdrängt. Von besonderer Action kann man aber nun wirklich nicht sprechen... was passiert da schon gross? Und das mit dem Laster hatten wir erst vor wenigen Jahren genauso in T3... zeigte mir nur wieder, dass Nolan einfach kein Interesse an Action oder schlicht kein Gespür dafür hat. Er macht gute kleine Filme, aber als Actionregisseur und Blockbuster hat der sich für mich echt erledigt.

Anm.: Makeup war das keins bei Harvey Dent, das war alles ziemlich offensichtliches CGI... ich finde mit KNB-Makeup hätt das bestimmt fieser aussehen können.

Nolan hat kein interesse an unrealistsichen Michael Bay Actiongewitter.Die gesamte Action in Begins und Dark Knight ist glaubwürdig, da werden fast nie effekte benutzt.

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das stimmt... aber das macht es in diesem Fall auch langweilig für mich. Bei nem Superheldenfilm erwarte ich was anderes... und Charakterzeichnung hin oder her... es bleibt eine letztlich alberne Superheldenidee und da interessiert mich stundenlanges Gefasel von Batman nicht... zumal man seine Problemchen nun schon oft genug durchgekaut hat. Da find ich sowas wie IRON MAN mal erfrischend, der das ganz locker nimmt...

na ich will DARK KNIGHT ja nun nicht verreissen, is einfach nicht mein Ding, aber nüchtern betrachtet isses trotzdem wirklich kein 10/10 und 500 Mille Erfolg...

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1) Ich würde euch bitten eventuell einen neuen Thread zu eröffnen.

Bzw. auf Wunsch kann die Diskussion verschoben werden.

2) Bitte Leute...Spoilerfelder werden so gesetzt (ohne Leerzeichen): [spoiler ]Text[/ SPOILER]

Das sieht dann so aus:

spamspamspam

Zum Lesen Text markieren.

Nicht einfach weiss schreiben, es gibt User wie ich, die nen dunkleren Forenstyle benutzen und da ist weiss mehr als sichtbar. Das hab ich aber auch schon ein paar Mal angedeutet. ;)

3) @Onkel: WALL:E ist schon ewig Pflichtprogramm bei mir. Pixar- Sci-Fi kann nur gut werden. Und Newmans Score macht auch Spaß.

Und sicher...Roboter SIND niedlicher als Ratten. :)

Bearbeitet von Friederike Bomm
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Starship Troopers - Marauder

Tjoar... was soll ich sagen? Grottige Story, Grottige Dialoge, Platte Charaktäre (über die Effekte lassen wir uns mal nicht aus) ... nur: Nicht so schlimm, wie Teil 2... aber auch nicht viel besser. :)

Obwohl mir die Musik Stellenweise ganz gut gefällt. Mal schauen, ob die Musik jemals als CD rauskommt.

Bommel

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WALLE 8/10

Pixar ist bei mir immer so ein 50/50 Ding. Manche von deren Filmen finde ich genial (Incredibles/Cars), mit anderen kann ich dann wieder gar nichts anfangen (Ratatouille/Finding Nemo). Bei WALLE war ich mir aber seit dem ersten Teaser sicher dass ich ihn lieben werde. Denn erstens bin ich ein riesen Science Fiction Fan, zweitens fand ich die Idee von anfang an ziemlich genial und drittens finde ich den kleinen Roboter einfach nur unglaublich putzig.

Ich bin also mit recht hohen Erwartungen ins Kino gegangen und tatsächlich nach dem Film mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht wieder hinausgekommen. WALLE konnte meine hohe Erwartungshaltung nicht nur erfüllen, er hat sie sogar weit übertroffen!

Von der ersten bis zur letzten Minute zündet der Streifen ein Gag-Feuerwerk wie ich es bisher noch nicht gesehen habe. Es gibt kaum eine Sekunde in der man nicht lachen oder zumindest schmunzeln muss. Und immer wieder gibt es Minutenlange Sequenzen in denen man sich den Bauch vor Lachen halten muss weil die Gags praktisch im Sekundentakt abgebrannt werden. Und das unglaublichste dabei: Jeder einzelne davon ist einfach nur geil! :( Die Macher brennen ein wahres Feuerwerk an witzigen und originellen, teils auch absurden, Ideen ab. Selten habe ich einen Film gesehen der so vor Phantasie und Einfallsreichtum sprüht! Vor allem die riesige Fülle an unterschiedlichsten Robotern, ihren Aufgaben und dem dazu passenden Design ist einfach überwältigend. Dem schliesst sich das phantastische Sounddesign an das nicht nur überzeugend sondern auch selbst witzig ist.

Auf der inhaltlichen Seite gibt es eine herrlich bissige Zivilisationssatire die absolut treffsicher aufzeigt wohin unsere Gesellschaft momentan steuert. Natürlich bedient sie sich dabei der Mittel der masslosen Überzeichnung, doch schliesslich ist WALLE halt immer noch in erster Linie ein Unterhaltungsfilm. Als zweiten Storybogen gibt es dann noch die Lovestory zwischen Walle und Eva die, so überraschend das sein mag, denn immerhin reden wir hier von zwei Robotern die kaum sprechen können, schöner und anrührender ist als die meisten Lovestorys zwischen richtigen Menschen die ich die letzten Jahre gesehen habe. Auf jeden Fall hat der Film ein riesiges Herz, ist einfach wunderschön und anrührend und versprüht so viel Charme dass es für 10 Filme gereicht hätte.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten für den besten Pixar den ich bislang gesehen habe, einen der besten Filme des laufenden Kinojahres und freue mich schon riesig auf die BluRay Disc die ja in UK Gott sei Dank bereits im November raus kommt :)

Von meiner Seite also eine absolute Empfehlung für den Film. Schaut ihn Euch an! Auch wenn ihr sonst nicht so auf Roboter und Weltraum steht, ich denke an dem Streifen wird jeder seinen Spass haben können! ;)

Bearbeitet von Cpt. Jack Sparrow
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Wall-E

Selten einen Film gesehen der einfach nur so....süß ist.

Dass man ein Meisterwerk mit einer nahezu stillen ersten halben Stunde erschaffen kann, in der der Zuschauer die Hauptfiguren zu lieben lernt ist schon mehr als beachtlich. Die detailverliebtheit der Pixarianer ist wie immer beeindruckend, dann die vielen Gags im Mittelteil in dem Raumschiff....Wall-E ist mein neuer Lieblingsfilm aus dem Hause Pixar.

10/10

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Rogue

Da bin ich mit ronin1975 einer Meinung.Für mich der beste Riesenkrokodilfilm überhaupt, glaubwürdig und realistisch insziniert, atemberaubende Landschaftsaufnahmen, superb gemachtes Croc und ein nervenzerfetztender Showdown, plus guter Score der spärlich eingesetzt wird.Top! 8,5 /10

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