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Golden Age Empfehlungen für Golden Age Abgeneigte


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und das wäre z.bsp.?

Das, was man nicht als "Teppich" bezeichnen darf, aber sich (für mich) so am besten beschreiben lässt. Aus Mangel an musiktheoretischer Kenntnis muss ich es mit meinen Worten sagen: Breite Flächen, viel Kitsch, überladene "Gefühle". So viel Großes, Epochales, das ich mich fast davon erschlagen fühle.

Edit (Kaffee wirkt noch nicht 100%): Es ist mehr das "Teppichartige" und der Kitsch, die meine Abneigung schüren. Was das Große, Epochale angeht, so gefiel mir eine Suite aus "The Ten Commandments", sowie einige Stücke aus "King of the Kings"

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Danke Anne für die Antwort. :)

Mir schoss allerdings genau wie Lars durch den Kopf: "Und was magst Du jetzt nicht?"

Rozsa hat einen sehr eigenen Stil. Auf der Einspielung seiner Symphonie kann man lesen, dass es ihm stets darum ging, seine Musik ungarisch klingen zu lassen. Dazu gehört die recht archaische Harmonisierung, die teils ruppige Streicherführung aber auch gleichzeitig die sehr auf Kontrapunkt ausgelegte Denkweise, d. h. mehrere eigenständige Stimmen, die sich überlagern und selbstständig fortgeführt werden. Es könnte also gut sein, dass Dir Rozsas eher archaischer musikalischer Charakter in gleichzeitiger Kombination mit "gelehrten" sowie folkloristischen Elementen Schwierigkeiten bereitet.

Einen eigenen Kopf hatten die meisten der Golden-Age-Komponisten, die wir heute noch verstärkt hören. Rozsa natürlich mit seinem nationalistischen Musikstil, Herrmann mit seinen teils ausgefallenen Besetzungen, Waxman natürlich auch aber auch Leute wie Alfred Newman oder Hugo Friedhofer hatten ihre eigene Ästhetik.

Daher:

DAS Golden Age gibt es schlichtweg nicht. Die Komponisten von damals unterscheiden sich ebenso stark wie Horner, Goldsmith, Williams und Silvestri, Shire oder Rosenman. Dazu muss man halt seine Vorurteile ablegen (was hier ja anscheinend löblicherweise passiert) und verstärkt Musik aus dieser Zeit hören. Dann fallen einem schnell die Unterschiede auf!

Anne, wenn Dir Rozsa "zu viel" ist, würde ich Dir Alfred Newman empfehlen, der oft sehr zurückhaltend vertonte. Außerdem empfiehlt sich für Williams-Freunde (für so einen halte ich Dich), einmal in Max Steiner und vor Allem Erich Wolfgang Korngold herein zu hören! "Robin Hood", glaube ich, hast Du ja bereits. Von Steiner gibt es hier die "Vom Winde verweht"-Suite und was Newman betrifft, hör' doch mal in "The Robe" rein.

Ich habe hier momentan keine Lautsprecher zur Verfügung und kann daher keine Einspielung auswählen. Könnte sich jemand erbarmen und einmal Links zu

"Prelude/Main Title" sowie dem "Love Theme" posten?

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Danke Anne für die Antwort. :)

Mir schoss allerdings genau wie Lars durch den Kopf: "Und was magst Du jetzt nicht?"

Rozsa hat einen sehr eigenen Stil. Auf der Einspielung seiner Symphonie kann man lesen, dass es ihm stets darum ging, seine Musik ungarisch klingen zu lassen. Dazu gehört die recht archaische Harmonisierung, die teils ruppige Streicherführung aber auch gleichzeitig die sehr auf Kontrapunkt ausgelegte Denkweise, d. h. mehrere eigenständige Stimmen, die sich überlagern und selbstständig fortgeführt werden. Es könnte also gut sein, dass Dir Rozsas eher archaischer musikalischer Charakter in gleichzeitiger Kombination mit "gelehrten" sowie folkloristischen Elementen Schwierigkeiten bereitet.

Einen eigenen Kopf hatten die meisten der Golden-Age-Komponisten, die wir heute noch verstärkt hören. Rozsa natürlich mit seinem nationalistischen Musikstil, Herrmann mit seinen teils ausgefallenen Besetzungen, Waxman natürlich auch aber auch Leute wie Alfred Newman oder Hugo Friedhofer hatten ihre eigene Ästhetik.

Daher:

DAS Golden Age gibt es schlichtweg nicht. Die Komponisten von damals unterscheiden sich ebenso stark wie Horner, Goldsmith, Williams und Silvestri, Shire oder Rosenman. Dazu muss man halt seine Vorurteile ablegen (was hier ja anscheinend löblicherweise passiert) und verstärkt Musik aus dieser Zeit hören. Dann fallen einem schnell die Unterschiede auf!

Für mich als bekennenden Faulpelz schon irgendwie schade, dass ich nicht sagen kann: 80% Golden Age mag ich nicht.... ;)

Spaß beiseite: ist mir allein schon von der Logik her klar, dass so viele verschiedene Komponisten aus jenem Zeitalter eben auch viele verschiedenen Stile hatten, wenn man eben nur gut genug hinhört.

(so vertrete ich ja auch die Meinung, dass man selbst in dem, was heute als "RCP-Brei" bezeichnet wird, auch noch feine Unterschiede zwischen einem Zimmer, einem Jablonsky und einem Djawadi bestehen, doch das nur am Rande, weil andres Thema...)

Anne, wenn Dir Rozsa "zu viel" ist, würde ich Dir Alfred Newman empfehlen, der oft sehr zurückhaltend vertonte. Außerdem empfiehlt sich für Williams-Freunde (für so einen halte ich Dich), einmal in Max Steiner und vor Allem Erich Wolfgang Korngold herein zu hören! "Robin Hood", glaube ich, hast Du ja bereits. Von Steiner gibt es hier die "Vom Winde verweht"-Suite und was Newman betrifft, hör' doch mal in "The Robe" rein.

Von Steiner kenne ich etwas. Also, mehr als 1-2 Stücke. Nämlich "Casablanca", "Gone with the Wind" und "King Kong" und alle drei gefallen mir recht gut. Und ja, du hast recht. Bin ein Williams-Freund, aber kein riesen Fan. Heißt, ich mag seine verspielten Scores voller versteckter orchestraler Details (Indiana Jones, Harry Potter, Star Wars ;)), wogegen du mich mit z.B. "Jaws" noch jagen kannst. Großer Fan bin ich von Goldsmith oder Bernstein, die ja auch schon "damals" anfingen, richtig? Also, zumindest Bernstein mit seinen "10 Geboten". Und ja, den Korngold(igen) "Robin Hood" habe ich hier, sogar direkt vor mir. Allerdings im Zustand herumliegend und bald staubig, da mir bisher - ich geb es offen zu - Zeit und Lust fehlten, reinzuhören.

Mit all diesen Inspirationen und dem mal wieder offenen Ohr für Musik jener Zeit könnte die Möglichkeit bestehen, dass die CD bald doch in den Player und schließlich (endlich) auch ins Regal wandert.

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Alfred Newman kann der geneigte Fan moderner elegischer Scores evtl. durch THE GREATEST STORY EVER TOLD mögen lernen:

http://www.youtube.com/watch?v=oCPpTwaE6Bw

Zu Franz Waxmans TARAS BULBA habe ich selber mal eine Suite gebastelt. Der Score pendelt zwischen comichaft übersteigerter Russenpolka mit 100-Mann-Orchester und wunderbar seelenvollen Melancholie á la slawischer Winternacht.

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(...) und was Newman betrifft, hör' doch mal in "The Robe" rein.

Ich habe hier momentan keine Lautsprecher zur Verfügung und kann daher keine Einspielung auswählen. Könnte sich jemand erbarmen und einmal Links zu

"Prelude/Main Title" sowie dem "Love Theme" posten?

Ich versuch´s mal und hoffe, passende Einspielungen ausgewählt zu haben:

Das "Love Theme":

"Prelude / Main Title":

Wenn ich selbst eine Empfehlung für Golden-Age-Einsteiger aussprechen sollte, kann ich gar nicht genug die Musik eines Mannes herausstellen: Jerome Moross. Für mich einer der Besten und Meistgehörten aus dem "güldenen Zeitalter". Seine Musik hat Dynamik, Wucht, ist aber gleichzeitig auch von einer wohligen Unbeschwertheit geprägt. Und von einer klar definierten persönlichen Handschrift. Hier als Klangbeispiel ein Auszug aus seiner fast vergessenen Musik zum Ray-Harryhausen-Film THE VALLEY OF GWANGI, neu eingespielt von den Prager Philharmonikern:

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Breite Flächen, viel Kitsch, überladene "Gefühle". So viel Großes, Epochales, das ich mich fast davon erschlagen fühle.

Es ist mehr das "Teppichartige" und der Kitsch, die meine Abneigung schüren.

ist durchaus nachvollziehbar, aber teppich würd ich gerade diese filmmusikrichtung nicht nennen. ich finde nämlich, dass gerade diese "alten" scores nicht einfach nur den film untermalen, sondern ihn musikalsich nochmal erzählen. deshalb hat man vielleicht auch das gefühl, dass es einfach zuviel ist. sie unterstützt nicht nur, sie erzählt förmlich. deshalb gleiten die emotionen eventuell auch in kitsch ab.

"Teppich" ist dann doch eher das, was rcp und auch rabin komponieren. sie unterstützen den film und mehr aber auch nicht wirklich. verstärkt wird das natürlich noch durch die gradlinigkeit der musik.

ich kann mit beiden richtungen was anfangen, aber auf Golden Age musik muss man sich einlassen können und wollen.

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Ich bleib erst mal bei der Bezeichnung "Teppich", sehe /höre allerdings Qualität und Schönheit eines Persers, statt Ikea-Billig-Auslegeware, wie - da du, Lars, dieses schon angesprochen hast - die RCP-Crew. Rabin und auch (Brian) Tyler sie verlegen.. äh... unterlegen.

Und da mir die Metapher grade gefällt: Ich fühle mich derzeit noch bei der günstigen Auslegeware recht wohl, liebäugele aber schon mit diesen kunstvoll geknüpften Edel-Teppichen... :)

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Also der Rosza sagte mir auch nicht so zu... nicht wo ich mir dachte.. muss ich haben... Anne hat es gut beschrieben... es ist zuviel des Guten.. dezenter würde er mir besser gefallen

Ach ja Rosza... hab ja die Doppel-CD zu Ben Hur und hier gilt fast das gleiche.. jedoch gefällt er mir besser als Plymouth Adventure"

Der einzige Track den ich aus Ben Hur wirklich öfters hören kann ist die "Overture", der mir außerordentlich gefällt... und vielleicht noch "Finale [Extended Choral Track]".. mit dem Material dazwischen tue ich mich schwer, richtig warm zu werden, jedoch vielleicht kommt das ja mal.. gebe da, wie ich Gerrit versprochen habe, nicht so schnell auf

Der schreckliche Ivan und den Shostakowitsch fand ich ganz gut, aber auch Robert Harnons "Captain Horatio Hornblower, RN" fand ich nicht schlecht, dasselbe gilt für Newmans "Prince of Foxes".. jedoch alles keine Musik, die ich sofort haben muss.. aber ja, war nicht schlecht.

Jedoch umgehauen hat mich der Waxman mit "SPIRIT OF ST. LOUIS".. da gilt anhand des einen Tracks.. muss ich haben..

Was ist denn das für eine Einspielung.. gefällt mir wirklich sehr. und den "Taras Bulba" ebenso...auch den werd ich mir mal besorgen. Danke an sami :)

Steiner kenne ich übrigens auch.. "King Kong" finde ich richtig toll.. und auch "Gone with the Wind" kannte ich bislang nur in der rauschigsten Fassung.. jedoch das langte, damit ich da mehr will.. und wie am Anfang des Threads gesagt..

Die Newmans höre ich mir nachher oder morgen an, da ich nun für die heutige Sendung noch was machen muss..

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Jedoch umgehauen hat mich der Waxman mit "SPIRIT OF ST. LOUIS".. da gilt anhand des einen Tracks.. muss ich haben..

Was ist denn das für eine Einspielung.. gefällt mir wirklich sehr. und den "Taras Bulba" ebenso...auch den werd ich mir mal besorgen. Danke an sami :)

Die originale, gibt es noch auf billigen RCA-CD's in verrauschtem Mono, oder man greift zur Neueinspielung (http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Franz-Waxman-1906-1962-The-Spirit-of-St-Louis-Sym-Suite/hnum/7822094 ), leider mit Narrator, der über die Anfänge der Stücken rüberquatscht...nicht schön, aber besser als die dumpfe Originalversion von 1957.

Kleiner Tipp: der Waxman der Jahre 1950 bis 1966 war DER Vorreiter von John Williams nostalgisch-modernisiertem Golden-Age-Stil der JAWS-bis-INDY 2 Jahre und auch von Goldsmith-Scores wie NIGHT CROSSING (Goldsmith liebte Waxman und spielte SPIRIT OF ST. LOUIS häufiger in seinen Konzerten). Er klang deutlich modernistischer als Korngold und Steiner (nicht so ausladend Richard-Strauß-mäßig) und hatte dennoch ein ausgesprochenes Händchen für Themen von heroischer Americana (CIMARRON) bis hin zu schwelgerischen Liebesthemen (PEYTON PLACE) oder jüdischem melos (STORY OF RUTH). Für alle, denen richtiger Golden-Age zu überorchestriert und melodramatisch ist, wäre Waxman ein guter Startpunkt.

Hübscher Schmalz: SAYONARA 81957)

Großartige, oscar-nominierte Dramatik mit religiösem Einschlag für Audrey Hepburns NUNS STORY (1959)

http://www.youtube.com/watch?v=C5oLO78LfKc

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Also eigentlich orientiert sich Williams in STAR WARS sowohl an Erich Wolfgang Korngold (bis hin zum Zitat), ansonsten ist es die übliche Stilmischung aus Prokofiev und Stravinsky (bis hin zum Zitat). Mit der Filmmusik der 50er aus Hollywood hat das eher weniger zu tun ... :)

Und in NIGHT CROSSING von Goldsmith ist Richard Strauss auch noch deutlich präsent, wenn auch nicht ganz so sehr wie bspw, in THE BLUE MAX oder THE BOYS FROM BRAZIL.

Waxman war sicher einer der fortschrittlichsten Komponisten seiner Zeit, der sich auch auf das Jazz-Idiom verstand. Ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen (jack of all trades). Vielleicht der brillanteste Handwerker unter den in seiner Zeit in Hollywood tätigen Komponisten. Und heute haben wir Zimmer ...

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Für alle, denen richtiger Golden-Age zu überorchestriert und melodramatisch ist, wäre Waxman ein guter Startpunkt.

Kannst du Gedankenlesen? Denn einen ähnlichen Gedanken hatte ich vorhin... Von all den Namen, die hier schon auftauchten, sagte mir doch der Waxman am meisten zu, warum also nicht mit ihm beginnen?

Sowohl die Suite, als auch die eben geposteten Beispiele schmeicheln meinem Gehör sehr :). So also dankeschön für die Hörbeispiele, Sami.

Was die anderen angeht, vor allem "The Robe" von David Newmans Vater... Nun, es hat was.. Aber nichts, wo ich direkt begeistert aufjuchze (doch, ja, für mich "hörbarer" als der Rozsa). Aufjuchzen tue schon eher bei Moross, dessen Namen ich schon durch eine Suite von Thomas (N.) kenne (The Big Country).

P.S. Dir auch danke für das Hörbeispiel, Thomas (M.), die Füße beginnen direkt mitzuzucken. Das ist die Art von Jazz, bei der ich nicht direkt schreiend die Flucht ergreife ;). Und es bedeutet, dass wohl bald ein weiterer Komponist eine Menge Platz im Regal einnehmen wird.

So Frage in die Runde: Wie viele Veröffentlichungen gibt es denn von Waxman? Mit welcher "sollte" man beginnen? (Anmerkung: Ich habe schon "Objective Burma" im Regal stehen)

bearbeitet von Laubwoelfin
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@TM: Prinzipiell alles richtig, im Einsatz bestimmter Idiome oder auch Orchestrierungsideen und Klangfarben habe ich dennoch bei keinem anderen Komponisten dermaßen viele Überschneidungen festgestellt, wie bei Waxman. Als Beispiele sei die aufsteigende Hornlinie von SPIRIT OF ST. LOUIS genannt, die ja wenn man so will die Basis für etliche Goldsmith-Action-Fanfaren bildete, genauso wie die Flugmusik deutlich BLUE MAX oder Williams MISSION-Episode aus AMAZING STORIES vorwegnimmt. Auch Williams breiten Americanastil findet man in diversen Waxmans wieder - sagen wir die luftig-verspielte Americana in CIMARRON.

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Also eigentlich orientiert sich Williams in STAR WARS sowohl an Erich Wolfgang Korngold (bis hin zum Zitat), ansonsten ist es die übliche Stilmischung aus Prokofiev und Stravinsky (bis hin zum Zitat). Mit der Filmmusik der 50er aus Hollywood hat das eher weniger zu tun ... :)

Und in NIGHT CROSSING von Goldsmith ist Richard Strauss auch noch deutlich präsent, wenn auch nicht ganz so sehr wie bspw, in THE BLUE MAX oder THE BOYS FROM BRAZIL.

Waxman war sicher einer der fortschrittlichsten Komponisten seiner Zeit, der sich auch auf das Jazz-Idiom verstand. Ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen (jack of all trades). Vielleicht der brillanteste Handwerker unter den in seiner Zeit in Hollywood tätigen Komponisten. Und heute haben wir Zimmer ...

Wobei Crime in the street eher Ausnahmestatus in Waxmans Werk hat (sieht man von leichten Jazz-Einschlüssen in Place at the sun ab). Auf jeden Fall als exotischere Variante des GA unbedingt empfehlenswert

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Anne, von Waxman gibt es von seinen Filmmusiken diese hier:

http://www.franzwaxm...m/sndtrcks.html

Am Günstigsten zu bekommen sind eigentlich die Naxos-Neueinspielungen "Mr. Skeffington" und "Objective Burma". Der Rest ist hauptsächlich vom Varèse-Club oder FSM veröffentlicht worden und dementsprechend teurer.

Also, wenn Du Williams' orchestral-verspielten Stil magst, dann MUSST Du Korngold hören (ich weiß, Du liest sowas nicht gerne ;))! Genau daher hat Williams seinen verspielten Actionstil! Die Fechtduelle aus "Robin Hood" dienen als stilistische Vorlage für den "Ultimate War" in "Hook"! Korngolds Musik ist unglaublich quirlig und detailliert, sehr verspielt und extrem farbig!

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Anne, von Waxman gibt es von seinen Filmmusiken diese hier:

http://www.franzwaxm...m/sndtrcks.html

Am Günstigsten zu bekommen sind eigentlich die Naxos-Neueinspielungen "Mr. Skeffington" und "Objective Burma". Der Rest ist hauptsächlich vom Varèse-Club oder FSM veröffentlicht worden und dementsprechend teurer.

Ah, cool. Vielen lieben Dank, Gerrit. Nun, ich mach's wie sonst auch: Ich warte auf günstige Angebote, hoffe ein wenig auf Glück und Schicksal und hole, was mir gefällt und was finanziell "drin", bzw. da nicht zu teuer ist. Bis auf Goldsmith musste ich meinen Freak-Status zurückschrauben, ich hätte sonst wegen der Fülle an Lieblingskomponisten bald Insolvenz anmelden müssen ;).

Also, wenn Du Williams' orchestral-verspielten Stil magst, dann MUSST Du Korngold hören (ich weiß, Du liest sowas nicht gerne ;))! Genau daher hat Williams seinen verspielten Actionstil! Die Fechtduelle aus "Robin Hood" dienen als stilistische Vorlage für den "Ultimate War" in "Hook"! Korngolds Musik ist unglaublich quirlig und detailliert, sehr verspielt und extrem farbig!

*grmlmotzmeckerkünstlichaufreg* :motz: (:D)

Kannst du mir nicht einfach verbieten, ihn zu hören? Sowas sagen, dass der voll schrecklich ist und deswegen bei sämtlichen Fans unbeliebt ist? Das sind die Schlagwörter, bei denen direkt mein Interesse entflammt. Nach dem Absatz wäre der erste Impuls fast direkt "jaja, hör ich schon noch.. irgendwann.. zwischen jetzt und 2060", doch ich kämpf dagegen an. Er liegt nun besser sichtbar vor mir... Ich lasse es dich innerhalb der nächsten Wochen wissen, sobald ich ihn gehört habe. Und gebe Laut, ob und wie er mir gefiel :)

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Naja, ist ja nicht so, dass ich diese Schlagwörter nicht schon vor drei Monaten genannt habe...Du hast doch nur Angst, dass Dir Korngold doch gefällt und Dein bequemer Vorsatz zu bröckeln beginnt, dass Du Dich ja eh nicht mit Golden Age auseinander setzen musst, weil's doch alles nicht gut in Deinen Ohren klingt. ;)

Was ich nicht verstehe: Du hast die CD doch! Warum hörst Du sie dann nicht? Es kostet Dich ja nur noch Zeit, weder Aufwand noch Geld, diese Musik zu hören. Besonders wenn ich bedenke, dass "Alien Nation" sich dazwischen gemogelt hat... :motz: (;)) und der ist doch nun wirklich...weder verspielt, noch quirlig, noch farbig.

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Ah, cool. Vielen lieben Dank, Gerrit. Nun, ich mach's wie sonst auch: Ich warte auf günstige Angebote, hoffe ein wenig auf Glück und Schicksal und hole, was mir gefällt und was finanziell "drin", bzw. da nicht zu teuer ist. Bis auf Goldsmith musste ich meinen Freak-Status zurückschrauben, ich hätte sonst wegen der Fülle an Lieblingskomponisten bald Insolvenz anmelden müssen ;).

Es gibt da eine wunderbare Sampler-Reihe aus dem Hause Varése, die auf vier "Volumes" verteilt einen großartigen Überblick über Waxmans Schaffen bietet. Und das auch noch zu recht günstigen Preisen :) :

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Naja, ist ja nicht so, dass ich diese Schlagwörter nicht schon vor drei Monaten genannt habe...Du hast doch nur Angst, dass Dir Korngold doch gefällt und Dein bequemer Vorsatz zu bröckeln beginnt, dass Du Dich ja eh nicht mit Golden Age auseinander setzen musst, weil's doch alles nicht gut in Deinen Ohren klingt. ;)

Was ich nicht verstehe: Du hast die CD doch! Warum hörst Du sie dann nicht? Es kostet Dich ja nur noch Zeit, weder Aufwand noch Geld, diese Musik zu hören. Besonders wenn ich bedenke, dass "Alien Nation" sich dazwischen gemogelt hat... :motz: ( ;)) und der ist doch nun wirklich...weder verspielt, noch quirlig, noch farbig.

Aber Alien Nation ist ein Goldmith!! Verstehst du, ein GOLDSMITH!! :D

Nun... als dieser Hood ankam, war ich inmitten der Reisevorbereitungen (Spanien). In meinem Kopf gab es keinen Platz für neue Musik. Da war ich außerdem dem Golden Age noch abgeneigter als jetzt.. Und so bekam ich den Tipp, doch lieber warten, bis der Stress vorbei ist und ich wieder da bin, ehe ich mich der CD widme. Denn die Befassung zu dem Zeitpunkt hätte wohl die Abneigung nur verschärft, fürchte ich, oder die Musik hätte keine positive Wirkung gehabt. Weshalb ich nicht das tat, was ich sonst mit CDs tue, wenn sie hier ankommen: anhören, rippen, ins Regal stopfen (und nie wieder anschauen :D) .. Als ich wieder da war, geschah das, was geschieht, wenn ich nicht diesem Ritual folge: Die CD verschwindet aus meinem Bewusstsein. Sie liegt zwar hier, gut sichtbar, aber doch gleichzeitig unsichtbar, weil halt grade anderes spannender ist. Vielleicht sollte ich mir diese CD selbst schicken, damit sie wieder neu ist.......... ;)

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Ach Gerrit in meiner Playlist für die heutige Sendung (Eigenwerbung: ab 18 Uhr ;)) hab ich nun extra deswegen nen Korngold Track aus Robin Hood reingeschmissen... Anne weiß nicht, wann er kommt.. und er ist als Hans Zimmer getaggt... ;)

Und ich glaube, ich werd' während des "Battle" mal was Schönes vom Wachsmann Franzl in die Playlist werfen... habe durch die schöne Diskussion hier richtig Lust drauf bekommen. :)

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Und ich glaube, ich werd' mal was Schönes vom Wachsmann Franzl in die Playlist werfen... habe durch die schöne Diskussion hier richtig Lust drauf bekommen. :)

ja, der ist auch in meiner Playlist.. weil habe gemerkt.. hab doch etwas Musik von ihm.. welche das sein wird.. wird eine Überraschung :)

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Könnt ihr euch diese Kappelei bitte für das Battle ab 20 Uhr aufsparen und hier beim Thema bleiben, Jungs? ;)

Na gut.. Playlist weitermache..

Aber im Ernst.. dieser Waxman hat mich sehr überrascht.... er könnte wirklich eine Art Zugang zu dieser Zeit werden... mal schauen, was da noch reinkommt :)

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