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33/52 INTERSTELLAR by Hans Zimmer


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Interstellar ist auf meiner Zimmer-Liste auch ziemlich weit oben (zusammen mit Thin red line und Hannibal). Man muß ihn konzentriert hören, dann entfaltet sich die suggestive Wirkung. Angenehm unplakative Musik von Zimmer, dem ja häufig musikalischer Bombast vorgehalten wird. Dass der Score auf deiner Besten_Liste ist, kann ich nachvollziehen.

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... und thematisch interessiert es mich einfach nicht.

 

Hm, das Thema eines Films finde ich meist nebensächlich. Mich interessiert Sport z.B. nicht im Geringsten, wenn ich aber danach meine Filme auswählen würde, hätte ich tolle Sachen wie THE FIGHTER oder FOXCATCHER nie gesehen.

 

Wusste ich doch das der olle Zimmer mehr Kommentare bekommt als Christopher Gordon ;) - schade

 

Tia, so lange Gordon nicht außerhalb Australiens arbeitet, wird sich wohl außer ein paar Kennern niemand für ihn interessieren. Oliver hat gestern auf Facebook einen Magazinartikel mit den "50 besten Nicht-Mainstream-Scores" gelistet, da war wirklich alles Mögliche dabei - nur eben nicht Gordon, nicht mal unter den honorable mentions.

 

"Inception" ist sicherlich die originellere, vielschichtigere Musik. 'Interstellar' dafür kontemplativer, hypnotischer und auch deutlich hörbarer. 

 

Aus konzeptioneller Sicht vielleicht sogar schon, aber im musikalischen Satz und der klangfarblichen Gestaltung finde ich INTERSTELLAR feiner und elaborierter.

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Tia, so lange Gordon nicht außerhalb Australiens arbeitet, wird sich wohl außer ein paar Kennern niemand für ihn interessieren. Oliver hat gestern auf Facebook einen Magazinartikel mit den "50 besten Nicht-Mainstream-Scores" gelistet, da war wirklich alles Mögliche dabei - nur eben nicht Gordon, nicht mal unter den honorable mentions.

 

Ich glaube sogar, Gordon fühlt sich in Australien auch besser aufgehoben, weil ihm da mehr Freiheiten gegeben werden. Aber er macht so oder so relativ wenig Filmmusik. Jetzt aktuell wird es wohl nach drei Jahren mal wieder einen Score von ihm geben.

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Hm, das Thema eines Films finde ich meist nebensächlich. Mich interessiert Sport z.B. nicht im Geringsten, wenn ich aber danach meine Filme auswählen würde, hätte ich tolle Sachen wie THE FIGHTER oder FOXCATCHER nie gesehen.

dann hast du dir diese filme aber aus einem anderen grund angesehen, denn ansonsten würdest du dir ja auch jeden rumänienklopper von steven seagal anschauen und das bezweifle ich. ob es nun die thematik, das filmgenre, die schauspieler, der regisseur oder der komponist ist, ohne einen grund schaut man sich keinen film an. die relevanz dieser einzelnen komponenten unterscheidet sich aber auch von film zu film. ich mag sportfilme, nur boxfilme sind absolut nicht mein fall, weil ich mit dieser sportart schlicht nix anfangen kann.... da ist mir auch egal, wer mitspielt und wer ihn gedreht hat....

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Ich glaube ihr redet wieder aneinander vorbei. Der Fokus von 'Raging Bull' mag Sport bzw. Boxen sein, dennoch käme wohl niemand bei klarem Verstand darauf, diesen Film dem Genre "Sportfilm" zuzuordnen. Das gilt für etliche Filme, deshalb gibt es ja auch andere Faktoren, über die man sich diesen nähern kann, sei es eine IMDB Bewertung oder oder oder.

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dann hast du dir diese filme aber aus einem anderen grund angesehen

 

Klar, eben aus filmischen Gründen: Regisseure, Komponisten, Strömungen, Stile. Über einen nicht-filmischen Gedanken wie "Interessiert mich das behandelte Themengebiet?" gehe ich nicht an Filme heran.

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Klar, eben aus filmischen Gründen: Regisseure, Komponisten, Strömungen, Stile. Über einen nicht-filmischen Gedanken wie "Interessiert mich das behandelte Themengebiet?" gehe ich nicht an Filme heran.

da die handlung bei Interstellar aber nunmal ein schwerpunkt ist, wird das logischerweise berücksichtigt. den score kannte ich schon vorher und er sagte mir auch nicht zu. und durch die trailer habe ich einen visuellen eindruck bekommen, der mich auch nicht reizte. klar könnte ich versuchen, mich eines besseren belehren zu lassen, aber dann wäre ich nur noch am filme schauen.

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aufgrund der diskussion wollte ich nun doch wissen, wie der film ist und die musik in verbindung mit den bildern. musikalisch ist zimmers Interstellar ein zweischneidiges schwert. in den subtilen unterschwelligen momenten finde ich die musik tatäschlich ausgezeichnet und unplakativ. sobald es aber emotional und dramatisch wird holt zimmer die bombastkeule raus und zwar auf eine dermaßen penetrante art und weise, wie ich sie bei ihm noch nicht erlebt hab. die themen/motive finde ich diesesmal sehr simpel geraten und wenn zimmer sie in entsprechenden momenten verwendet versucht er durch lautstärke wirkung zu erzeugung. die abschiedsszene von vater und tochter finde ich muskalisch schrecklich. lautstärke und bombast auf kosten der dramatik. würde mcconaughey in dieser szene nicht so gut überzeugen, wäre sie komplett wirkungslos, denn die musik ist so plakativ eingesetzt, dass sie die szene fast verpuffen lässt. die zweite große andockszene ist ein weiteres beispiel. das motiv ist ja nicht schlecht, aber einfach die lautstärke aufdrehen und immer und immer wieder das motiv wiederholen lässt auch die wirkung dieser szene verpuffen. sie trägt absolut nichts zur szene bei, auch wenn sie sehr auffällt. bombast des bombastes wegen. überhaupt gab es etliche stellen wo in der musik soviel los war, mal abgesehen von der lautstärke, obwohl die szene überhaupt keinen anlass dazu gegeben hat. ein musikalischer gegensatz kann ja ganz reizvoll sein, aber der sinn dahinter sollte dem zuschauer schon klar werden.

 

man merkt an vielen stellen, dass zimmer die musik nur aufrgrund "sinngemäß von informationen auf einem bierdeckel" komponiert hat. thematisch sehr simpel und quasi unter die bilder hin und her verschiebbar ohne exakten bezug erzeugen zu können. für zimmer sicherlich mal ein etwas anderer sound und im film teilweise auch gut gelungen, aber an entscheidenen stellen leider auch völlig substanzlos. kein totalausfall wie einige behaupten, aber das meisterwerk für mich auch keinesfalls.

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filmisch fand ich die szene auch wenig überzeugend. das liegt aber auch an den reißbrettfiguren. der toughe held mit toughen namen durch kaum etwas zu erschüttern und immer einen flotten spruch auf den lippen und die schlaue 10 jährige tochter mit ebenso toughen namen und neunmalklugen kommentaren. die vater/tochter beziehung fand ich wenig überzeugend, da zu unterkühlt inszeniert. unterstützt wurde das noch, weil der vater ständig murph gesagt hat. welcher vater spricht denn sein 10 jähriges kind STÄNDIG mit dem vornamen an? und genauso war es auch in der abschiedsszene auf dem bett. spätestens da geht man doch auf sein kind etwas liebevoller ein. anstatt liebling oder schatz oder.... wieder murph murph murph. emotionalität gleich 0. und zimmer hat versucht mit seinem simplen thema, welches immer lauter und lauter sowie ständig wiederholt wurde, der szene emotionalität überzustülpen. versuch misslungen, da die musik viel zu aufdringlich war. einzig McConaugheys gesichtsausdruck im auto als er wegfuhr fand ich gelungen. das thema liebe kam im film generell nicht gut rüber, filmisch wie auch musikalisch. das piano thema aus Man of Steel z.bsp. find ich wesentlich überzeugender. ruhig, eindringlich und gerade dadurch emotional. es wurde niemals laut im film gespielt und trotzdem wurde genug damit ausgedrückt. weshalb man bei Interstellar dahingehend so einen vertonungsansatz gewählt hat ist mir schleierhaft.

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Ich finde es interessant und spannend von nolan das er diese Schlüsselszene nahezu ganz der Musik übergeben hat - das simple und sehr filigrane Thema wird durch seine unerbittliche Steigerung zu einem emotionalen Aufschrei - stay!!! - großartig, so empfinde ich die ganze Chose

Gesendet von iPhone mit Tapatalk

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das simple und sehr filigrane Thema wird durch seine unerbittliche Steigerung zu einem emotionalen Aufschrei - stay!!!

kann man durchaus so verstehen, nur leider geht es für mich nicht hand in hand mit der inszenierung, da diese vater/tochter verbindung meiner meinung nach unzulänglig dargestellt wird und das bei 40 min laufzeit..... das muss man erstmal schaffen. da war Armageddon um einiges überzeugender, trotz noch hohlerem hauptplot....

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Ist vom Sci-Fi her etwas altbackener Star Trek - wirklich Bahnbrechendes kann man inhaltlich in der Budgethöhe nicht erwarten - aber als Ereignis für die Sinne natürlich sehr wirkungsvoll. Man muss es immer wieder betonen: unter dem, was in der Preisklasse so ins aktuelle Programm geschoben wird ist Nolan neben ein paar wenigen anderen ('Oblivion', 'Midnight Special') halt Oberklasse. Hätte er mehr ernstzunehmende Konkurrenz, sähe das sicherlich anders aus.

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