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Da der finale Titel von Paul Thomas Andersons neuem Film nun seit einigen Tagen feststeht, hier mal der Thread zum Score. 

Wird wahrscheinlich - ähnlich wie zu THE MASTER - eine Score/Song-Compilation geben, da der Film in den 50ern angesiedelt ist, und demnach wohl auch Einiges an zeitgenössischer populärer Musik im Film zu hören sein wird. 

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Greenwood hat über Twitter die Noten des Hauptthemas (für Klavier und Bratsche) veröffentlicht. Wer (Noten) lesen kann, ist hier natürlich klar im Vorteil, aber es gibt auch schon Fans, die das ganze mit Keyboards oder Samples nach- bzw. eingespielt haben.

Als Bratschenliebhaber mag ich den Viola-Part besonders gerne. Schon in THERE WILL BE BLOOD hat er besonders schöne Passagen für das Instrument komponiert. 

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Ich habe das Thema mal im Kompositionsprogramm für Klavier und Bratsche gesetzt - die Samples sind nicht allzu dolle, und die barocken Ornamentierungen ad. lib. in der Bratsche habe ich nicht berücksichtigt, aber man bekommt einen guten Eindruck: 

 

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Kommt von Nonesuch im Dezember. 

http://filmmusicreporter.com/2017/11/25/nonesuch-records-to-release-phantom-thread-soundtrack/

Die Stimmen zur Musik, von denen, die den Film in einer der Previews bereits gesehen haben, fallen äußerst positiv aus. Außerdem rückt der Score bei den Oscar Predictions immer weiter nach vorn. Vielleicht ist das nun der große Durchbruch für Jonny. :)

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Sehr schön! Die Streicher erinnern mich stark an Prokofiev! ;) ... ich liebe Prokofiev's Musik, das hier dürfte auch interessant werden. 

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Auf amazon.com ist das Album nun gelistet. Erscheint am 19. Januar. 

Hier noch ein kurzer Artikel zum Score: http://variety.com/2017/film/news/jonny-greenwood-radiohead-phantom-thread-1202636131/

Im Film sind demnach rund 90 (!) Minuten Score. 

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Die Amazon-Seite des Soundtracks wurde wieder gelöscht (keine Ahnung, was das bedeuten soll), aber auf der Seite von Warner Music ist das Album nun auch mit Tracklisting aufgetaucht. 54 Minuten reiner Greenwood-Score, keine Songs.  

Zitat

1 Phantom Thread I 03:36

2 The Hem 02:43

3 Sandalwood I 02:40

4 The Tailor of Fitzrovia 02:31

5 Alma 04:07

6 Boletus Felleus 03:13

7 Phantom Thread II 03:55

8 Catch Hold 02:15

9 Never Cursed 03:46

10 That's As May Be 01:27

11 Phantom Thread III 02:22

12 I'll Follow Tomorrow 01:22

13 House of Woodcock 03:53

14 Sandalwood II 03:43

15 Barbara Rose 04:40

16 Endless Superstition 03:05

17 Phantom Thread IV 02:59

18 For the Hungry Boy 03:36

Total: 55:53

http://www.warnermusic.ch/catalogue_detail-n40-i75597933390-sD.html

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56 Minuten von 90 ... wahrscheinlich ist nicht alles einfach anzuhören, da gibt es bestimmt auch viel "Underscore" dabei, was Greenwood wohl weggelassen hat. Wenn dem so sei, wäre es begrüßenswert. Die Prokofjew-Anleihen die ich in dem einen Stück gehört habe, gefallen mir gut, mal sehen ob der gesamte Score zu "unterhalten" weiß. 

Sind die Songs, die hier nicht vertreten sind auch von Greenwood?

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Am 16.12.2017 um 09:16 schrieb Csongor:

Sind die Songs, die hier nicht vertreten sind auch von Greenwood?

Das war nur eine Vermutung meinerseits im ersten Post dieses Threads, dass im Film auch Songs sein werden. Ist aber nicht der Fall. Anderson entschied sich musikalisch für eine ganz "isolierte" Perspektive, die sich nur auf die Figuren konzentriert und das popmusikalische Zeitkolorit der 50er eher ausspart. 

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jonny-greenwood-phantom-thread-soundtrac

Neue Release Dates: digital am 12. Januar, CD am 9. Februar. 

Zitat

Nonesuch will release Jonny Greenwood's Golden Globe–nominated score to Paul Thomas Anderson's new feature film, Phantom Thread, digitally on January 12, 2018; the CD will be available February 9 and the vinyl LP will be available on April 21 to correspond with Record Store Day. Phantom Thread is set in the glamour of 1950s post-war London, where renowned dressmaker Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) and his sister Cyril (Lesley Manville) are at the center of British fashion, dressing royalty, movie stars, heiresses, socialites, debutants, and dames with the distinct style of The House of Woodcock. Women come and go through Woodcock's life, providing the confirmed bachelor with inspiration and companionship, until he comes across a young, strong-willed woman, Alma (Vicky Krieps), who soon becomes a fixture in his life as his muse and lover. Once controlled and planned, he finds his carefully tailored life disrupted by love.

With Phantom Thread, Oscar-nominated filmmaker Paul Thomas Anderson paints an illuminating portrait both of an artist on a creative journey and the women who keep his world running. Phantom Thread is Anderson's eighth movie, and his second collaboration with Daniel Day-Lewis. The film's soundtrack includes eighteen compositions by Greenwood. It was recorded in London with a sixty-member string orchestra conducted by Robert Ziegler and is featured more prominently in the film than any of Greenwood's scores have been before. In addition to the Golden Globe nomination, the Phantom Thread soundtrack's many other accolades to date include the Best Score prizes from film critics' associations in Boston, Chicago, Los Angeles, Phoenix, San Francisco, Seattle, and St. Louis. Phantom Thread is available to preorder from the Nonesuch Store, along with an instant download of the album track "House of Woodcock."

The composer spoke to Variety about the process of creating a score that reflected the film's romance and glamour: "We talked a lot about '50s music, what was popularly heard then as well as what was being written and recorded. Nelson Riddle and Glenn Gould's Bach recordings were the main references. I was interested in the kind of jazz records that toyed with incorporating big string sections; Ben Webster made some good ones." Greenwood continues, "The smaller groups, and solo players, work like close-ups [and] not necessarily to accompany [a] visual, but rather, to focus your attention on and make you feel directly engaged with the characters. The bigger orchestral things often worked best for drawing you back to see the bigger situation."

[...]

 

"House of Woodcock" gibt es schon auf YouTube und als Instant Download: 

Wunderschön! Greenwood blüht in dem üppigen 50er-Jahre-Melos regelrecht auf. :) 

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Ich höre Sebastian schon vor Freude jauchzen :D

Bin auch grade dabei und die ersten beiden Stücke haben mich schon mal weggeblasen....

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In der Tat, ein Wahnsinns-Score. Noch eine ganze Ecke sperriger und anspruchsvoller als erwartet. Es geht eher in Richtung THE MASTER, das melodisch-warme "House of Woodcock" (siehe oben) ist nicht unbedingt stellvertretend für den Rest. Wahrscheinlich hat's deswegen auch nicht für den Globe gereicht, das ist einfach zu weit von dem entfernt, was man von Filmmusik gemeinhin erwartet. 

Aber egal, der Score ist eine Wucht. Später mehr. 

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Hmm, mir ist das - angesichts der 'Vertigo'-Assoziationen - leider über weite Strecken etwas zu gleichförmig in Ton und Duktus. 

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was daran wahnsinn oder weggeblasen sein soll... :confused:

der score hat vier fünf wirklich schön harmonische tracks, ansonsten aber leider fortgeschrittenen "katzenjammer" im übermaß.

sagt dem mann mal jemand, daß ein orchester auch noch blechbläser hat, die man einsetzen sollte und die erst die sahne auf die torte bringen würden?

ist der mann eigentlich immer nur im moll "unterwegs"?

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Für mich, und meine bombastfordernden Mainstream-Kitsch-Ohren, ist das leider auch nix; aber ich gönne dem Sebastian sein 2018er Highlight

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Gerade eben schrieb bimbamdingdong:

sagt dem mann mal jemand, daß ein orchester auch noch blechbläser hat, die man einsetzen sollte und die erst die sahne auf die torte bringen würden?

Musik braucht kein fettes, episches Blech, um gut zu sein. Mal wieder die typische Perspektive des Blockbuster-Filmmusik-Hörers - knallen muss es, sonst geht's nicht rein... :blink:

vor 5 Minuten schrieb bimbamdingdong:

ist der mann eigentlich immer nur im moll "unterwegs"?

Gibt viele Passagen in Dur ("House of Woodcock", "For the Hungry Boy"), sowie auch wieder oktatonische Sätze ("The Hem", "That's As May Be"). Zu letzterem hatte ich dir ja mal in Verbindung mit THE MASTER einiges geschrieben, wenn du dich erinnerst. Das ist weder Dur noch moll, sondern eine eigenständige Tonskala mit anderen Tonschritten als üblich. 

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vor 24 Minuten schrieb bimbamdingdong:

was daran wahnsinn oder weggeblasen sein soll... :confused:

der score hat vier fünf wirklich schön harmonische tracks, ansonsten aber leider fortgeschrittenen "katzenjammer" im übermaß.

sagt dem mann mal jemand, daß ein orchester auch noch blechbläser hat, die man einsetzen sollte und die erst die sahne auf die torte bringen würden?

ist der mann eigentlich immer nur im moll "unterwegs"?

Wieso "SOLLTE" man pauschal Blechbläser einsetzen? Wieso bringen Blechbläser, so ganz pauschal, erst die Sahne auf die Torte? Ich verstehe nur Bahnhof....

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Leute, "Barbara Rose" ist ja wirklich mal der absolute Oberhammer. Unglaublich dichtes, vielschichtiges Stück, besonders gegen Ende, wenn die Harfe dazukommt. Beste Einzelkomposition des Jahres, ein Knaller! :)

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