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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)


Marcus Stöhr
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Empfohlene Beiträge

:) :

Yoko Shimomura - DRAMMATICA (The Very Best of...)

Unglaubliches geschieht auf diesem Album. Wer einmal alles loslassen und sich von der schieren, unbändigen Energie und kompositorischen Vielfalt einer bzw. dieser japanischen Ausnahmekomponisten mit- und fortreissen lassen möchte, dem kann dieses prächtige, schillernde, pulsierende, donnernde, leidenschaftliche, verträumte und vor allem mit Hingabe eingespielte (das WDR Rundfunkorchester!) Album gar nicht genug empfohlen werden. Von der ersten bis zur letzten Sekunde eine Offenbarung und ein Hochgenuß. Wow... diese Scheibe ist echt eine Knallerüberraschung. Tausend Dank an Grubdo für diesen einmaligen Tipp! ;):D

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Hmmm, was soll ich sagen. Seit langem mal wieder ein Score, den ich blind gekauft hab und ich muss feststellen... es war ein Fehlkauf:(. Uninspirietes Orchestergedudel, das irgendwie auch sehr flachbrüstig klingt, aber Opulenz verkaufen will. Langweile über die ganze Spielzeit hinweg.

Hoffe, das Craig, sich beim Unglaublichen Hulk ein bisschem mehr ins Zeug legt.

2/6 für den ambitionierten Versuch, der aber leider schief ging.

lieber film anschauen und dann entscheiden ob du den score willst.

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lieber film anschauen und dann entscheiden ob du den score willst.

Normalerweise tu ich das auch oder hören zumindest vorher Probe, aber diesmal hatte ich einfach Lust und Laune mir irgendeinen Score zu kaufen und dachte Armstrong wäre eine gute Auswahl. Tja, flasch gedacht. Werde dann wohl bei meiner alten Taktik bleiben;).

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Mit einem herzlichen Dank an Darkdream:

:)

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Gerade habe ich die erste CD eingelegt und konnte mich von den Klängen Erich Wolfgang Korngolds umschwärmen lassen. Dem Cover nach zu urteilen ist es nicht nur umfangreiche Compilation sondern auch ein Schnitt durch die Historie der Filmmusik bei Varèse Sarabande.

Ich kann diese Compilation, wie auch die zum 30. Jubiläum, nur jedem empfehlen. Aus dem Hören wird sicherlich noch der ein oder andere Titel auf die Wunschliste wandern. ;)

Fehlt eigentlich nur noch Volume 1. :D

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John Williams - Temple of Doom

Meiner Meinung nach nicht der beste Indy-Score, aber bei Slave Children's Crusade läufts mir immer kalt den Rücken runter. Der letzte Track "Finale And End Credits" ist nochmal der absolute Genuss.

Thanks John.

"Nur" 7,5 / 10 Punkten weil ich die erste Hälfte des Albums ziemlich schwach finde.

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:) :

Frederic Talgon - RRRrrrr!!! (2004)

Genauso skurrrrill wie der Filmtitel gestaltet sich auch Talgorrrns Musik. Allem Anschein nach mit sehr viel bizarrrrrrem Humor und Augenzwinkern komponiert, packte der Komponist alles hinein, was er in seiner Spielzeugkiste vorfand: herrroische Orchesterausbrüche, filigrrrrrane Xylophon-Soli, ominöse Streicher im Suspensemodus, eine muntere Tuba-Einlage, gleich darauf das Krrrrrächzen einer E-Gitarre, kleine süße Themen- und Motiveinschübe samt Konzertgitarrrrren-Begleitung, und zum krrrönenden Abschluß ein wunderschöner Melodienblumenstrauß in "Révélations".

Hinterher bleibt man zwar ob dieses Potpourris etwas kopfkrrrrratzend zurück, verspürt aber auch das Bedürfnis, dieser äußerst interrrrressanten, eigenwilligen Musik noch einmal von vorrrn zu lauschen. Ich fühlte mich zeitweise irgendwie an Basil Poledouris´ ähnlich verschrrrrobene SERIAL MOM erinnerrrrrt. ;)

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Yoko Shimomura - DRAMMATICA (The Very Best of...)

Unglaubliches geschieht auf diesem Album. Wer einmal alles loslassen und sich von der schieren, unbändigen Energie und kompositorischen Vielfalt einer bzw. dieser japanischen Ausnahmekomponisten mit- und fortreissen lassen möchte, dem kann dieses prächtige, schillernde, pulsierende, donnernde, leidenschaftliche, verträumte und vor allem mit Hingabe eingespielte (das WDR Rundfunkorchester!) Album gar nicht genug empfohlen werden. Von der ersten bis zur letzten Sekunde eine Offenbarung und ein Hochgenuß. Wow... diese Scheibe ist echt eine Knallerüberraschung. Tausend Dank an Grubdo für diesen einmaligen Tipp! ;):D

Thomas,

das klingt ja wirklich toll, kannst du denn die Musik mit irgendwas vergleichen, damit man eine Vorstellung bekommt, wie sie klingt?

Michael

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@ Thomas Nofz,

in Sachen Preissner kann ich sein "Requiem for my friend" nur wärmstens empfehlen.

Auch hierbei kann man in eine wunderbare - ja fast schon elfenhafte Klangwelt eintauchen. Dieses Werk besteht aus 2 grossen Abteilungen.

Die erste: Sehr verhalten feierlich und sakral, dabei aber nie zu schwer.

Die zweite: Hier kommt auch die Heimat von Preissner sowohl sprachlich als auch musikalisch zur Geltung: Eine teilweise fast schon folkloristische angehauchte, aber immer noch schwebende Filigranmusik.

Bezaubernd, wundervoll ... da fehlen mir doch glatt die Worte.

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:)

Heute kam die CD dann nun endlich an. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Score ist wunderbar. Das Thema ist richtig schön, die Orchestrierung klassisch aber einfallsreich, vorallem in den lauteren, turbulenteren Passagen! Da wird noch die volle Breitseite der Vielfältigkeit des Orchesters ausgenutzt und verwendet. Und nicht einfach nur irgendwelche Synth-Beats!

6/6

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Don Davis - Matrix Revolutions :)

Wenn ich wütend bin und mich nicht ärgern will sonder durchdrehen will, kommen die Matrix Scores von Davis an die Reihe. Genial! Ich bin dem Mann so dankbar...direkt mit den "Main Titles" im ersten Score, oder "Power Plant"...ich war sprachlos dass Don Davis diese Gefühle in solch für manche Leute sehr komisch wirkender, avantgarde ähnlicher Musik widerspiegeln konnte. Der Reloaded hatte seine Stellen...aber dieser Score, Revolutions, ist der am meist gehörte von mir. Von den "Main Titles" über dem zermürbenden "Kidfried", bis zum saaaagenhaften "Saw Bitch Workhorse" (WIE HAT DER DAS GEMACHT!) und der "Neodammerung". Ich bin fasziniert und emotional von dieser Musik sehr ergriffen!

Thanks Don!

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Fantasy von Newcomer Aaron Zigman

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Fantasy in Hollywood ohne Ende - als damals der Film in die Kinos kam zog er völlig an mir vorbei nur aus Interesse kaufte ich den Score, da ich es schon interessant fand, wie Aaron Zigman sich diesem Projekt nähert. Allerdings hat man nur eine Bestätigung dessen gekriegt, was der "Newcomer" immer tut und tat: ein Mainstream angepasster Score ohne eigene Handschrift und Individualität.

Es reicht definitiv für ein Easy Listening. Mit seinen Streicherteppichen, smarten Gitarrenklängen und einfach gehaltenen Melodien. Dramaturgisch und auch Leitmotivisch passiert aber recht wenig. Insgesamt also ein reines Mainstream Werk zu einem weiteren Fantasynachzügler. Easy Listening mehr nicht.

Score - Wertung: 2,5 von 6

---------------------------------------------------------------------

PS: das Album enthält zu 75 % Songs. Sehr abgerichtet auf das junge Publikum und sicherlich nicht die besten, obwohl es einige klanglich nette Nummern gibt.-

Bearbeitet von Prinz Meister Seth
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:)

Heute kam die CD dann nun endlich an. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Score ist wunderbar. Das Thema ist richtig schön, die Orchestrierung klassisch aber einfallsreich, vorallem in den lauteren, turbulenteren Passagen! Da wird noch die volle Breitseite der Vielfältigkeit des Orchesters ausgenutzt und verwendet. Und nicht einfach nur irgendwelche Synth-Beats!

6/6

Wusst ich's doch! ;)

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Thomas,

das klingt ja wirklich toll, kannst du denn die Musik mit irgendwas vergleichen, damit man eine Vorstellung bekommt, wie sie klingt?

Michael

Tja, Michael... sehr schwer. Zugegeben, ich kenne schon die eine oder andere (Film)Musik, aber diese CD hat mich echt aus den Socken gehauen. Ich zermartere mir schon die ganze Zeit darüber den Kopf, wie ich deine Frage am besten beantworten soll, und es fällt mir keine zufriedenstellende Lösung ein. Stell dir vor, du hörst eine Mischung aus Joe Hisaishis Symphonic Suites zu PRINCESS MONONOKE oder HOWL´S MOVING CASTLE gemischt mit der Wucht und Durchschlagskraft von Trevor Jones DARK CITY (vor allem "You Have The Power"). Und auch das ist nur ein hinkender Vergleich, denn er wird der Vielseitigkeit und atemberaubenden Dynamik von DRAMMATICA nicht gerecht. Wahrlich ein "Very Best of..." wie es im Buche steht. Dieses Album ist für mich bislang DAS Filmmusikereignis 2008!

in Sachen Preissner kann ich sein "Requiem for my friend" nur wärmstens empfehlen.

Auch hierbei kann man in eine wunderbare - ja fast schon elfenhafte Klangwelt eintauchen. Dieses Werk besteht aus 2 grossen Abteilungen.

(...)

Bezaubernd, wundervoll ... da fehlen mir doch glatt die Worte.

Vielen herzlichen Dank für den Tipp, Aquarius!

Du meinst sicherlich diese Musik:

... und die habe ich soeben bestellt! ;)

:) :

Henry Mancini - WITHOUT A CLUE (1988)

Zum Entspannen ein charmant-bezaubernd-farbenfroher Spät-Mancini..., sozusagen der "gütige Großvater" von Basil, dem Mäusedetektiv. :D

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:D

Von diesem Score vom Maestro Williams hatte ich noch nie etwas gehört, bis ich ihn im CD-Regal stehen sah und dann blind zu schlug. Das war definitiv die richtige Entscheidung. Man sollte sich jedoch vorher bewusst machen, dass der Film nicht ernst gemeint ist, sondern eine Spielberg'sche Komödie ist.

Und somit schrieb Williams einen überaus furiosen Score. Der "March From 1941" präsentiert uns das aberwitzige und geniale Thema. Der Rest des Scores lebt von seiner Furiosität, dem wunderschönen Thema, das Williams immer wieder aufgreift und nicht zuletzt von seiner Skurilität. Das ganze ist zwischendurch noch gespickt mit Kanonenschüssen und herrlich orchestriert. "Riot At The U.S.O" enthält noch ein traditionelles Werk, welches auf dem Stück "The Rakes Of Mallow" basiert und von John Williams arrangiert wurde. Williams bringt das Thema dieses Stückes wunderbar mit ein und schafft so einen packenden, treibenen und witzigen Cue.

Der Score ist einfach nur herrlich, es macht richtig Spaß sich diese CD immer und immer wieder anzuhören!

5/6

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:D :

Armand Amar - LA PISTE (2006)

Und die nächste Überraschung: Amars Musik ist einfach traumhaft. Hätte Toni im vorherigen Beitrag nicht schon das Wort "schwelgerisch" verwendet, hätte es auch in der Beschreibung für LA PISTE sofort Einzug gehalten ;). Was der Komponist in Tracks wie "Running" oder "Kadjiro and Grace" an emotionaler Intensität aus seinem Streicherapparat rausholt, ist schon beeindruckend. Wieder einmal ein Score, der einen tief in einen magischen Strudel musikalisch flirrender Bilder hineinsaugt und nicht wieder loslassen mag. Aber... man läßt sich nur zu gern darin treiben.

Amar ist für mich (neben einer gewissen Japanerin) DIE Komponisten-Entdeckung des Jahres 2008. :)

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ALIVE (1993) ~ James Newton Howard

Erfreulich zurückhaltender, relativ pathosfreier Score und ein Highlight in James Newton Howards Diskografie.

Howard vertont den auf einer wahren Begebenheit beruhenden Film, rund um die Geschehnisse eines tragischen Flugzeugabsturzes in den Anden, in warmen, humanistisch wirkenden Klangfarben und beschränkt sich dabei häufig auf kleinere Instrumentengruppen in denen oft Akustikgitarre, Flöte und Holzbläser eine prominente Rolle spielen.

Auf die Geografie wird erstaunlicherweise wenig Bezug genommen und nur andeutungsweise kommt leichtes Anden-Feeling auf.

Die imposante Bergkulisse inspirierte Howard wohl zusätzlich und so lässt auch das Orchester stellenweise ein atemberaubendes Gipfelpanorama vor dem geistigen Auge des Hörers entstehen.

Im Abschlusstrack schraubt sich das Orchester noch einmal in ungeahnte Höhen und es scheint dabei um ein ganzes Gebirgsmassiv erleichtert, so befreit und erlöst klingt es hier. Ein würdiger Ausklang eines überaus gelungenen Soundtracks und mit etwas über dreißig Minuten Spielzeit gibt die CD ein optimales Album ab, dass zu häufigem anhören anregt.

Bearbeitet von Kusanagi
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