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BigMacGyver

Ghostbusters und Ghostbusters II (Elmer Bernstein & Randy Edelman)

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Ford Thaxton hat im FSM forum mal neue hintergrundinfos dazu geliefert warum elmer nicht an ghostbusters 2 gearbeitet hat und stattdessen randy edelman eingesprungen ist:

As I recall, The director and Mr. Bernstein had a falling out during the scoring of LEGAL EAGLES, I've even heard a story that Things got so bad that Elmer at one point was so upset with the constant changes that he kicked a chair on the scoring stage across the room (or at the director depending on who tells the story).

They both decided to stop working together and move on.

The fact that the director keep changing LEGAL EAGLES even after it's released supports this story, when it was sent to broadcast TV, Daryl Hannah's character who was found INNOCENT in the feature release and found GULITY in the TV version.

It's shame that he wasn't asked to come back to score GHOSTBUSTERS 2. while Mr. Edelman did a fine job on it's own terms, to me it just doesn't FEEL RIGHT to see scenes that needed Bernstein's GHOSTBUSTERS tune in my view.

Oh well, that's life in hollywood.

Ford A. Thaxton

Ich stimme hier Ford ausnahmsweise mal vollkommen zu. Wäre ich elmer gewesen hätte ich wahrscheinlich auch einen stuhl durch den scoring stage gekickt.

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Bernstein hat es ja mal diplomatischer ausgedrückt und gesagt, dass er, nach seiner mehrjährigen Comedy-Phase, einfach keine Lust mehr auf noch mehr Komödienscores hatte. ;) Edelmans Score finde ich jetzt nicht so prickelnd, das Love Theme ist ganz nett, aber ansonsten ist seine Musik erschreckend blass und nichtssagend.

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Gast FilmmusikOnkel

Also der Edelman-Score war doch jetzt mal erste Sahne, leider natürlich wieder nicht veröffentlicht.

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Also der Edelman-Score war doch jetzt mal erste Sahne, leider natürlich wieder nicht veröffentlicht.
Inwiefern denn bitte? Edelmans score erzählt dem zuschauer nichts aber auch garnichts was er nicht ohnehin schon durch die bilder weiss und ist obendrein noch total simpel orchestriert mit einigen sehr billigen synth-effekten. Am albernsten ist dieses statement des ghostbuster songs wenn die jungs ins museum gehen. Alexander sagte es bereits, das einzige was halbwegs taugt ist das love theme.

Wenn man das mal ansatzweise ernsthaft mit elmers score vergleicht dann kann edelman nicht mal annähernd mithalten. Elmer suggeriert mit seiner musik die paranormalen kräfte, der erzeugt vorstellungen von kreaturen und bestien im kopf des zuschauers. Perfektes beispiel dafür ist schon der erste score track. Man sieht nicht einen geist aber man malt sich durch die musik schon alle möglichen viecher aus, die da unsichtbar durch die bibliothek schweben und bücher hin und herschieben. Am meisten verstört hat mich aber immer schon das gozer thema ganz am anfang wenn man den löwen sieht. Das ist so genial dieses starke thema gleich am anfang zu bringen und man ist sofort hellwach und total eingeschüchtert von dieser grimmigen tonfolge. Die entführung von dana ist auch brilliant gescored. Sowas erreicht edelman einfach nicht. Sein opening ist schon total lahm, ein paar synth-pizzicatos und ein bisschen krach am ende. Das viggo thema ist auch schnarchig und so gut wie nicht variiert. Elmer macht aus seinem gozer thema sogar ein love theme wenn torwächter und schlüsselmeister zusammenkommen. Genial dieser gegensatz zwischen bösartigkeit und emotionaler überwältigung. Sowas suchst du bei edelman auch vergebens.

bearbeitet von BigMacGyver

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Selbst ohne Vergleiche zu Bernsteins Score ist Edelmans Musik einfach schwach geraten. Es gibt sogar Stellen im Film, bei denen ich die Musik wie einen Fremdkörper empfinde, was vor allem daran liegt, dass die Musik sogar für 1989 schon angestaubt und altbacken klingt und teilweise überhaupt nicht zum Film passt.

Elmers Musik trägt viel zur Atmosphäre des ersten Filmes bei, die Songs erledigen das Übrige, GHOSTBUSTERS ist für mich einer der wenigen Filme, bei denen sich Songs und Score wirklich gut ergänzen, ohne, dass das eine das andere stört. Es wurden ja sogar Teile von Bernsteins Score zugunsten von Songs weggelassen, was ich in diesem Fall ausnahmsweise als gute Entscheidung ansehe, da die Songs in den entsprechenden Szenen einfach mehr Drive und Esprit entfalten als Elmers Musik. Die nicht verwendete Musik findet sich ja auf der Varese-Club-CD wieder und ist im Grunde eigentlich nur instrumentale Popmusik, die Elmer für bestimmte Szenen schrieb.

Bei GHOSTBUSTERS II finde ich den Songeinsatz ok, aber aufgrund des schwachen Scores fehlt etwas das Gleichgewicht. Edelman verwendete ja auch andere Songmelodien aus dem Soundtrack in seinem Score, etwa am Anfang der Szene, als die Geisterjäger die Strasse aufbuddeln. Das Heldenthema könnte natürlich gewollt sein, die Geisterjäger praktisch mit pompöser Heldenmusik zu begleiten, nur klingt die Musik so billig und dünn, dass sie eigentlich schon eine Parodie auf sich selbst ist.

Ivan Reitman scheint in den letzten Jahren auch nicht mehr wählerisch zu sein, was die Musik angeht, da er für jeden neuen Film auch einen neuen Komponisten hat. Er schwankte ja so ein bisschen zwischen Edelman und James Newton Howard, aber bei seinen letzten beiden Filmen, sowie den Filmen, die er in den letzten Jahren produziert hat, kam weder der eine, noch der andere zum Zug.

Aufgrund des Disputs mit Bernstein vertonte dieser ja auch schon ein Jahr vor GHOSTBUSTERS II nicht Reitmans TWINS, für KINDERGARTEN COP holte Ivan ja wieder Edelman und diesen Score mag ich wesentlich mehr als den zu GHOSTBUSTERS II, der ist zwar auch nichts weltbewegendes, hat aber schöne Themen und tut niemandem weh... :D

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Gast FilmmusikOnkel

Nun, ich kann mir nicht helfen, obwohl ich ansonsten Elmer sehr mag und Randy an sich sonst überhaupt nicht, hat mich sein Score in GHOSTBUSTERS 2 von Anfang an, von dieser flockig-lockeren Streichermelodie schon zu Anfang des Films als die Weaver mit dem Kinderwagen losfährt, bis hin zu den dramatischen und heroischen Momenten absolut begeistert. Und ehrlich gesagt gefällt mir die Musik des zweiten besser als die des ersten.

Und wie gesagt, ich mag Onkel Elmer sehr. Allerdings blieb mir vom ersten Teil eigentlich auch nur sein ohrwurmiger Main Title hängen, der Rest der Musik war auch nicht so dolle dort, zudem wieder mal das omnipräsente Ondes Martenot oder wie dieses Lieblingsinstrument von ihm heißt, was besonders in GHOSTBUSTERS recht unpassend rüberkam. Sorry.

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zudem wieder mal das omnipräsente Ondes Martenot oder wie dieses Lieblingsinstrument von ihm heißt, was besonders in GHOSTBUSTERS recht unpassend rüberkam. Sorry.

Sorry, aber gerade das ondes mit seinem schemenhaft übersinnlichem klang ist die mit abstand genialste musikalische entscheidung des scores. Dieser sound repräsentiert die geister perfekt. Ich glaube du kannst den sound ganz einfach nur nicht leiden.

Nun, ich kann mir nicht helfen, obwohl ich ansonsten Elmer sehr mag und Randy an sich sonst überhaupt nicht, hat mich sein Score in GHOSTBUSTERS 2 von Anfang an, von dieser flockig-lockeren Streichermelodie schon zu Anfang des Films als die Weaver mit dem Kinderwagen losfährt, bis hin zu den dramatischen und heroischen Momenten absolut begeistert. Und ehrlich gesagt gefällt mir die Musik des zweiten besser als die des ersten.

Und wie gesagt, ich mag Onkel Elmer sehr. Allerdings blieb mir vom ersten Teil eigentlich auch nur sein ohrwurmiger Main Title hängen, der Rest der Musik war auch nicht so dolle dort

Na und warum bleibt von GB 1 nichts hängen? Weil "Onkel" Elmer die symbiose zwischen bild und musik hier perfektioniert. Edelman dagegen scored seine szenen so offensichtlich und mit dem dramaturgischen vorschlaghammer, dass das ja nur herausstechen kann und damit hängen bleibt. Er macht gar keine anstalten etwas passendes zu komponieren, sondern macht einfach seinen melodischen brei ohne tiefe, ohne weiterführenden gedanken. Das, mein guter, finde ich langweilig.

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Mir hat die Musik von Randy Edelmann aus GB2 auch gut gefallen. Wäre auch über ein Release sehr erfreut, wobei da garnicht sooo viel Musik zusammenkäme wenn ich mich recht erinnere.

Der Score zu GB 1 war natürlich auch sehr gut, hatte einen ganz anderen Charakter und überzeugt, vorallem, wie von Alexander erwähnt, in Symbiose mit den Songs.

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Und wieder macht ihr das, was man eigentlich tunlichst vermedien sollte. Über Geschmack "streiten".

Ich lieben Bernsteins score zu GB1 und bin so froh, den damals als Club CD rechtzeitig ergattert zu haben. Ist sicher einer meiner Sammlungs-Highlights.

Den GB2 Score von Edelman würde ich schon alleine aus Sammel- und Komplettierungsgründen gerne auch auf CD haben.

Ich gebe aber zu, dass ich Musik eigentlich meisstens viel weniger unter den von Euch angesprochenen Aspekten "bewerte", sondern einfach ob sie mir gefällt oder nicht.

Ich gebe auch zu, das ich den GB2 Score jetzt grade nicht so auf dem Ohr habe, aber da er mir im Film bisher nie negativ aufgefallen ist, kann er ja nicht so schlecht sein.

Ich werde da aber später mal wieder reinhören und genau aufpassen.

GB2 gehört zwar auch zu meinen Lieblingsfilmen, aber GB1 bleibt da ungeschlagen.

Also denkt immer dran, bei allen kompositorischen und filmischen Musiktheorie: über Geschmack kann und sollte man nicht streiten. Der eine mags, der andere nicht. Ganz einfach. ;)

Ich bin jedenfalls froh, dass ich Musik noch ganz einfach am "Geschmack" erkennen kann. :applaus:

Schönen Tag noch.

Gruß

Dirk

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Also denkt immer dran, bei allen kompositorischen und filmischen Musiktheorie: über Geschmack kann und sollte man nicht streiten. Der eine mags, der andere nicht. Ganz einfach. ;)

Ich bin jedenfalls froh, dass ich Musik noch ganz einfach am "Geschmack" erkennen kann. :applaus:

Auf die Methode hab ichs auch oft versucht :(

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Gast FilmmusikOnkel
Na und warum bleibt von GB 1 nichts hängen? Weil Onkel Elmer die symbiose zwischen bild und musik hier perfektioniert.
Aha, die alte These "gute Filmmusik ist die, die man nicht hört". :D. Da ist natürlich von der rein ursprünglichen Funktion der Filmmusik etwas dran. Allerdings will ich ja Filmmusik nunmal hören ;).

Und wieder macht ihr das, was man eigentlich tunlichst vermedien sollte. Über Geschmack "streiten".

Das stümmt.

Ich gebe aber zu, dass ich Musik eigentlich meisstens viel weniger unter den von Euch angesprochenen Aspekten "bewerte", sondern einfach ob sie mir gefällt oder nicht.

Ganz genau so mach ichs, seh ichs eigentlich auch. Das ist mein Credo, daß mir Filmmusik gefallen muß, ganz egal ob sie nun "gut" oder "schlecht" bewertet wird von Fachleuten. Und nach diesem Aspekt gefällt nunmal dieser eine Edelman, und nur dieser, mir persönlich besser als dieser eine Bernstein.

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Ganz genau so mach ichs, seh ichs eigentlich auch. Das ist mein Credo, daß mir Filmmusik gefallen muß, ganz egal ob sie nun "gut" oder "schlecht" bewertet wird von Fachleuten. Und nach diesem Aspekt gefällt nunmal dieser eine Edelman, und nur dieser, mir persönlich besser als dieser eine Bernstein.
Dann gefällt er dir halt besser. Kann mir ehrlich gesagt egal sein, denn nüchtern betrachtet ist Elmers score der effektivere von beiden, der besser konzipierte und der vielschichtigere. Das muss dir selbstverständlich nicht gefallen, aber es ist so und wenn dir die nüchterne betrachtung ohnehin egal ist verstehe ich nicht warum du den versuch einer ernsthaften betrachtung gegenüber deiner persönlichen meinung herunterzuspielen versuchst. Dir gefällt halt der weniger effektive into-your-face score.
Aha, die alte These "gute Filmmusik ist die, die man nicht hört". :D. Da ist natürlich von der rein ursprünglichen Funktion der Filmmusik etwas dran. Allerdings will ich ja Filmmusik nunmal hören ;)
Falsch, ich habe bereits im zahrten alter von 8 jahren als ich den film zum ersten mal gesehen habe und nicht einmal wusste, was filmmusik ist oder wer elmer bernstein ist, deutlich gemerkt, dass mich etwas beeinflusst, was nicht von den bildern oder den figuren ausgeht. Es hat mich damals nur nicht sofort am Kopf getroffen oder überrumpelt sondern kam quasi durch die emotionale hintertür. Erst jahre später habe ich realisiert welchen einfluss der score eigentlich auf mein erleben des films und sogar der belangloseren momente gehabt hat (z.b. dieses geniale holzbläsersolo wenn peck mit einem gerichtsbeschluss in das hauptquartier eindringt, die szene hat sich in mein stammhirn eingraviert... die musik habe ich erst jahre später entdeckt). Das ist gute filmmusik. Sie funktioniert sowohl technisch als auch emotional, steigert die erfahrung des films ohne dabei auszurufen: "Hier bin ich und manipuliere!" Das wäre als ob ein bühnenschauspieler bei seinem auftritt laut ausruft: "Ich bin Macbeth, ihr kennt ja alle den charakter und ich werde den jetzt mal eben spielen! Denkt immer dran, ich bin macbeth! Nicht vergessen!" Ghostbusters 2 habe ich damals eine weile danach gesehen und war davon sofort begeistert, aber nur weil ich sofort das liberty-thema erkannt hatte und mitsummen konnte, weil es so dermaßen into-your-face gewesen ist (neben your love is lifting me higher and higher). Heute reicht mir das aber nicht mehr und Elmers score bietet mir deutlich mehr überraschungen. Selbst nach all diesen jahren entdecke ich immernoch etwas neues darin. Er erreicht mich heute sowohl emotional als auch zerebral und diese tandemstimulation macht ihn zum gewinner.

Was ich vor allem unterstreichen will ist, dass ich mir nicht in den mund legen lasse die alte these zu vertreten, dass man filmmusik nicht hört wenn sie gut sei! Man hört jede filmmusik. Wenn man sie nicht hören würde, gäbe es sie nicht und alle filme wären musikfrei. Die kunst der manipulation über musik erstreckt sich aber dennoch qualitativ über ein weites feld. Musik, die nicht zumindest einen schritt hinter den film zurücksetzt und sich selbst zu dominant nimmt wird nicht einwandfrei funktionieren können, jedenfalls nicht in einer dem film dienlichen form.

bearbeitet von Thomas Nofz

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Falsch, ich habe bereits im zahrten alter von 8 jahren als ich den film zum ersten mal gesehen habe und nicht einmal wusste, was filmmusik ist oder wer elmer bernstein ist, deutlich gemerkt, dass mich etwas beeinflusst, was nicht von den bildern oder den figuren ausgeht. Es hat mich damals nur nicht sofort am Kopf getroffen oder überrumpelt sondern kam quasi durch die emotionale hintertür. Erst jahre später habe ich realisiert welchen einfluss der score eigentlich auf mein erleben des films und sogar der belangloseren momente gehabt hat

Kann ich nur unterstreichen, bei mir war es ähnlich. Ich habe den Film damals als 6-jähriger im Kino gesehen und hatte furchtbare Angst vor den Geistern...:D...die Filmmusik bekam ich dann zum Geburtstag und Elmers Musik, die nur mit zwei Tracks vertreten war, blieb mir schon damals immer im Ohr. Das verstärkte sich dann, als ich den Film 1987 als VHS-Kassette bekam und ich ihn mir immer wieder ansah. Dann stieg mein Interesse an Filmmusik und ich war herbe enttäuscht, als ich feststellen musste, dass Elmers Score nicht veröffentlicht wurde. Mitte der 90er stiess ich dann auf eine dieser bösen Veröffentlichungen und war schon happy, diese zu haben. Die Club-CD habe ich mir dann natürlich sofort geschnappt. ;)

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Wobei sowohl der neue als auch die alten Ghostbusters Filme rein GAR NICHTS mit Horror oder Grusel zu tun haben...

 

Es ist noch nie das Anliegen eines Ghostbusters Films gewesen, daß sich die Zuschauer gruseln sollen. 

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Wobei sowohl der neue als auch die alten Ghostbusters Filme rein GAR NICHTS mit Horror oder Grusel zu tun haben...

 

Es ist noch nie das Anliegen eines Ghostbusters Films gewesen, daß sich die Zuschauer gruseln sollen. 

 

Das stimmt so nicht ganz. ;) Der erste Film hat durchaus eine gruselige Grundstimmung und einige der Geister, wie der verwandelte Bibliotheksgeist oder auch die Höllenhunde, haben schon ein eher gruseliges Design. GHOSTBUSTERS sollte natürlich nie ein Horrorfilm sein, aber was den Film eben ausmacht, ist diese Kombination aus durchaus echter Bedrohung und dem komödiantischen Aspekt des Ganzen. Und Bernsteins Musik unterstreicht das, indem sie sich fast völlig von der Komik fernhält und dem Film mehr Gewicht und Tiefe gibt.

 

Der zweite Teil ist dann tatsächlich insgesamt kindlicher, wohl auch bedingt durch den Erfolg der Zeichentrickserie. Hier setzte man eher auf kindgerechten Grusel, wobei die abgetrennten Köpfe im verlassenen U-Bahn-Schacht für 12-jährige damals schon noch eine andere Hausnummer gewesen sein dürften als heute. ;)

 

Auf der neuen Blu-ray des ersten Filmes gibt es ein neues Feature, in dem Ivan Reitman und Dan Aykroyd über den Film reden. Auch dort wird Bernsteins Musik hervorgehoben. Reitman sagt sinngemäß, dass der Ray-Parker-Song natürlich das ist, was die Leute mit GHOSTBUSTERS in Verbindung bringen, aber wenn sie sich den Film ansehen, werden sie merken, dass es Elmers Musik ist, die dem Ganzen eine zusätzliche Ebene verleiht. Und er sagt "This guy (Elmer) knew how to write for Brass". :D

 

Auch im vor einigen Monaten erschienenen Buch "Ghostbusters - The Ultimate Visual History", werden Elmers Musik zwei Seiten gewidmet, auch das Cover der Varese-CD ist abgebildet. Bezeichnenderweise wird Edelmans Musik für den zweiten Film nicht wirklich erwähnt. Das Buch umfasst die beiden Filme, die Zeichentrickserien, das 2009er Spiel und das Merchandising.

 

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Und Bernsteins Musik unterstreicht das, indem sie sich fast völlig von der Komik fernhält und dem Film mehr Gewicht und Tiefe gibt.

aber bernsteins musik, insbesondere der main title ist doch glasklar humorig und eher komödienscoring. für mich ist ghostbusters ganz und gar komödie. da is nix mit grusel oder gar horror.

 

Der zweite Teil ist dann

gibt es oder gab es da was von edelman score ghostbusters 2 ?

ehrlich gesagt gefällt mir edelmans heldenthema (gerichtssaal u.a.) weit eeit besser als bernsteins humoriger main title.

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aber bernsteins musik, insbesondere der main title ist doch glasklar humorig und eher komödienscoring. für mich ist ghostbusters ganz und gar komödie. da is nix mit grusel oder gar horror.

 

gibt es oder gab es da was von edelman score ghostbusters 2 ?

ehrlich gesagt gefällt mir edelmans heldenthema (gerichtssaal u.a.) weit eeit besser als bernsteins humoriger main title.

 

Edelmans Musik ist bisher komplett unveröffentlicht. Angeblich sind die Bänder verloren gegangen, jedoch letztes Jahr gab es ein Gerücht, dass man an einer Score-Veröffentlichung von Ghostbusters 2 arbeiten würde.

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aber bernsteins musik, insbesondere der main title ist doch glasklar humorig und eher komödienscoring. 

 

Ist er auch. Die Musik soll ja auch die Verschrobenheit der Wissenschaftler darstellen. Aber im weiteren Verlauf gerät diese Musik mehr und mehr in den Hintergrund und besonders zum Showdown fährt Bernstein schon eine sehr bombastisch-dramatische Schiene. Aber auch vorher ist der komödiantische Anteil der Musik doch eher überschaubar, eigentlich ist es nur dieses Thema, welches eher lustig wirkt. Der Rest der Musik, Dana's Thema, die Gozer-Musik, ist alles andere als Komödienmusik. Besonders das Ondes Martenot, welches Bernstein ja gerne benutzte, passte noch nie so gut wie hier. Der sphärisch-spukige Klang des Instruments sorgt immer wieder für eine geisterhafte Stimmung.

 

Bernstein selbst sagt im oben bereits erwähnten Buch dazu "I don't try to do anything hokey or make the music funny. The score had to walk a very fine line. What I did was to create a kind of an "antic" theme for them - it's kind of cute, without being really way out. The last part of the film, with the posession and the climax on top of the building, was much easier to do conceptually." Bernstein verwendet das Geisterjäger-Thema im Score dann ja auch als Fanfare für die Geisterjäger. Das passt dann auch zur Entwicklung der Figuren, die am Anfang noch gescheiterte Wissenschaftler sind und am Ende die Welt retten.

 

"Comedy grounded in reality" nennt Ivan Reitman das Konzept des Filmes und das hat auch geklappt. Klar ist der Film vorrangig Komödie, aber, wie ich schon sagte, das Design der Kreaturen, die Musik, auch die Ausstattung von John DeCuir (der immerhin auch an CLEOPATRA arbeitete und hier diese ganzen Statuen, Gargoyles und den Tempel auf dem Dach des Wolkenkratzers entwarf), gehen einen ernsthaften Weg. Die Komik entsteht aus den Figuren heraus und deren Handlungen, nicht aus der Handlung des Filmes.

 

Und ja, Edelman hat ein heroisches Thema für die Geisterjäger im zweiten Film, welches sich aber konzeptionell nicht aus der Musik entwickelt wie bei Bernstein. Es ist, neben seinem Love Theme, auch das einzige Thema, welches mir im zweiten Film aufgefallen ist. Aber auch das ist die alte Diskussion selbst unter den Fans. Die einen finden Bernsteins Musik zu aufdringlich und favorisieren Edelmans Ansatz, die anderen finden Edelmans Musik eher schwach und hätten Bernstein gerne auch beim zweiten Film gehabt. Aber der wollte ja nicht mehr, unter anderem auch, weil er und Reitman sich bei LEGAL EAGLES zerstritten haben.

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Das stimmt so nicht ganz. ;) Der erste Film hat durchaus eine gruselige Grundstimmung und einige der Geister, wie der verwandelte Bibliotheksgeist oder auch die Höllenhunde, haben schon ein eher gruseliges Design. GHOSTBUSTERS sollte natürlich nie ein Horrorfilm sein, aber was den Film eben ausmacht, ist diese Kombination aus durchaus echter Bedrohung

na zumindest die höllenhunde, die rick moranis bedrohen und verfolgen, waren nun aber üüüüberhaupt gar keine bedrohung, sondern einfach unfreiwillig komische, diletantisch schlecht gemachte knetgummi-stop-motion-figuren mit ihren peinlich-lächerlichen bewegungen, die sie machten.

 

das machte mir schon damals ziemlich viel kaputt am filmeindruck (der ansonsten freilich großartig ist, die regie, das buch, die schauspieler, die sonstigen effekte allererste sahne!).

 

diese knetgummi-höllenhunde, dafür gehört heute noch jemand dafür zur verantwortung gezogen! das müssen die doch in der endabnahme seitens der regie und produzenten gemerkt haben, wie lächerlich peinlich schlecht die aussehen und sich bewegen, die höllenhunde.

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na zumindest die höllenhunde, die rick moranis bedrohen und verfolgen, waren nun aber üüüüberhaupt gar keine bedrohung, sondern einfach unfreiwillig komische, diletantisch schlecht gemachte knetgummi-stop-motion-figuren mit ihren peinlich-lächerlichen bewegungen, die sie machten.

 

das machte mir schon damals ziemlich viel kaputt am filmeindruck (der ansonsten freilich großartig ist, die regie, das buch, die schauspieler, die sonstigen effekte allererste sahne!).

 

diese knetgummi-höllenhunde, dafür gehört heute noch jemand dafür zur verantwortung gezogen! das müssen die doch in der endabnahme seitens der regie und produzenten gemerkt haben, wie lächerlich peinlich schlecht die aussehen und sich bewegen, die höllenhunde.

 

Du redest hier von einem Film, der 32 Jahre alt ist. ;) Die Höllenhunde waren gut gemachte animatronische Puppen, die für alle Nahaufnahmen eingesetzt wurden. Dass man diese Puppen nicht so bewegen konnte, dass sie im Galopp einem Schauspieler hinterher rennen, dürfte wohl klar sein. Kann man heute auch nicht, heute macht man das eben alles digital. Damals musste man noch auf Stop-Motion zurückgreifen und das sieht eben nicht so geschmeidig aus. Dazu kommt noch, dass der Film in relativ kurzer Zeit entstand. Vom Schreiben des endgültigen Drehbuches bis zum Filmstart vergingen nur 13 Monate. Auch Bernsteins Musik entstand unter Zeitdruck, sodass sein Sohn Peter, der zu dem damaligen Zeitpunkt bereits Orchestrierer seines Vaters war, selbst Musik beisteuerte, wie das kurze poppige Stück, welches als Übergang zwischen der Szene, als Ray und Winston nachts durch die Straßen fahren und der Szene, als Walter Peck am Geisterjäger-Hauptquartier ankommt, dient.

 

Das soll jetzt keine Ausrede sein, natürlich sehen die schnellen Bewegungen der Hunde etwas komisch aus, besonders nach heutigen Maßstäben, aber anders konnte man das damals nicht lösen. Aber wie du schon sagst, es wirkt unfreiwillig komisch, denn es ist nicht als komisch im Sinne von lustig gedacht.

 

Aber ich sprach ja vom Design an sich und da musst du schon zugeben, dass die Kreaturen im Film, auch die Geister, für eine Komödie schon ungewöhnlich ernst sind. Eine Ausnahme ist Slimer, aber auch nur deshalb, weil er, laut Dan Aykroyd, der Geist von John Belushi sein soll. Als Aykroyd Ende 1981 anfing, das Drehbuch zu schreiben, sollte natürlich auch John Belushi eine Rolle haben, die von Bill Murray. Nachdem Belushi 1982 dann an einer Drogenüberdosis starb, änderte sich das Konzept und Murray kam über Ivan Reitman an Bord. Aber als kleine Hommage an seinen Freund erdachte sich Aykroyd eben Slimer.

 

Der Marshmallow Man ist beispielsweise auch ein Gag, der aus den Handlungen der Figuren entsteht und nicht aus der Geschichte an sich. Die alte sumerische Gottheit Gozer will das Ende der Welt herbeitführen und dafür sollen die Geisterjäger die Form des Vernichters wählen. Das ist an sich kein lustiger Handlungsstrang, aber da Ray an den Marshmallow Man denkt und das nun die Form des Vernichters ist, entsteht daraus der Humor.

 

Lustige Monster und Kreaturen sind für mich eher solche wie in BEETLEJUICE. ;)

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Du redest hier von einem Film, der 32 Jahre alt ist. ;) Die Höllenhunde waren gut gemachte animatronische Puppen, die für alle Nahaufnahmen eingesetzt wurden. Dass man diese Puppen nicht so bewegen konnte, dass sie im Galopp einem Schauspieler hinterher rennen, dürfte wohl klar sein. Kann man heute auch nicht, heute macht man das eben alles digital. Damals musste man noch auf Stop-Motion zurückgreifen und das sieht eben nicht so geschmeidig aus. Dazu kommt noch, dass der Film in relativ kurzer Zeit entstand. Vom Schreiben des endgültigen Drehbuches bis zum Filmstart vergingen nur 13 Monate. Auch Bernsteins Musik entstand unter Zeitdruck, sodass sein Sohn Peter, der zu dem damaligen Zeitpunkt bereits Orchestrierer seines Vaters war, selbst Musik beisteuerte, wie das kurze poppige Stück, welches als Übergang zwischen der Szene, als Ray und Winston nachts durch die Straßen fahren und der Szene, als Walter Peck am Geisterjäger-Hauptquartier ankommt, dient.

 

Das soll jetzt keine Ausrede sein, natürlich sehen die schnellen Bewegungen der Hunde etwas komisch aus, besonders nach heutigen Maßstäben, aber anders konnte man das damals nicht lösen. Aber wie du schon sagst, es wirkt unfreiwillig komisch, denn es ist nicht als komisch im Sinne von lustig gedacht.

 

Aber ich sprach ja vom Design an sich und da musst du schon zugeben, dass die Kreaturen im Film, auch die Geister, für eine Komödie schon ungewöhnlich ernst sind. Eine Ausnahme ist Slimer, aber auch nur deshalb, weil er, laut Dan Aykroyd, der Geist von John Belushi sein soll. Als Aykroyd Ende 1981 anfing, das Drehbuch zu schreiben, sollte natürlich auch John Belushi eine Rolle haben, die von Bill Murray. Nachdem Belushi 1982 dann an einer Drogenüberdosis starb, änderte sich das Konzept und Murray kam über Ivan Reitman an Bord. Aber als kleine Hommage an seinen Freund erdachte sich Aykroyd eben Slimer.

 

 

 

Lustige Monster und Kreaturen sind für mich eher solche wie in BEETLEJUICE. ;)

 

Toll geschrieben.. wieder mal.

 

Der Marshmallow Man ist beispielsweise auch ein Gag, der aus den Handlungen der Figuren entsteht und nicht aus der Geschichte an sich. Die alte sumerische Gottheit Gozer will das Ende der Welt herbeitführen und dafür sollen die Geisterjäger die Form des Vernichters wählen. Das ist an sich kein lustiger Handlungsstrang, aber da Ray an den Marshmallow Man denkt und das nun die Form des Vernichters ist, entsteht daraus der Humor.

 

 

Jap.. genau... und das besondere daran ist. Der Marshmallow Man an sich ist gar nicht lustig, sondern ein wahrhaftig mächtiger Geist und verdammt gut animiert. Bin jedesmal stark beeindruckt, wenn ich Bilder hinter die Kulissen von den Effekten sehe.

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Toll geschrieben.. wieder mal.

 

 

Jap.. genau... und das besondere daran ist. Der Marshmallow Man an sich ist gar nicht lustig, sondern ein wahrhaftig mächtiger Geist und verdammt gut animiert. Bin jedesmal stark beeindruckt, wenn ich Bilder hinter die Kulissen von den Effekten sehe.

 

Danke. ;)

 

Das war damals für eine Komödie schon ein großer Aufwand an Effekten. Die Szenen mit dem Marshmallow Man sind eine Kombination aus Studioaufnahmen eines Mannes, der im Marshmallow-Man-Kostüm durch eine Miniatur-Straße läuft, echte Aufnahmen von den Straßen New Yorks, in die der Marschmallow Man reinkopiert wurde und natürlich Blue-Box-Aufnahmen der Geisterjäger, die auf den Studio-Bauten des Hochhauses stehen.

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Jap... und im Film sah das zusammen dann sehr beeindruckend aus.

Aber da hier es ja auch um die Musik gehen soll:

Ich hoffe echt, dass der Score von Bernstein wieder veröffentlicht wird. Dass dieses Gerücht nicht nur ein Gerücht war. Denn ich hab damals die Veröffentlichung verpasst.

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Ich bin ehrlich gesagt verwundert, dass der Score nicht schon längst wieder aufgelegt wurde. 2009 zum Jubiläum wäre es schon ein guter Zeitpunkt gewesen, 2014 zum nächsten Jubiläum auch und nun zum Start des neuen Filmes ebenso.

 

Das Schöne an Elmers Musik ist, dass man selbst nach Jahren immer wieder was Neues entdeckt. Ich finde den Filmanfang ja schon toll, als das Ondes Martenot bereits über dem Columbia-Pictures-Logo zum ersten Mal erklingt. Dann kommt gleich in der ersten Einstellung, als die Kamera auf den steinernen Löwen vor der New Yorker Bibliothek schwenkt, das Gozer-Thema als pompöse Fanfare, welches dann von den Streichern weitergeführt wird, als wir die Bibliothekarin zum ersten Mal sehen. Und dann taucht es am Ende des Tracks in voller Pracht auf, als die Bibliothekarin vor den sich von selbst öffnenden Karteikästen flieht.

 

 

Dana's Theme finde ich einfach wunderschön. Auch da hat sich Bernstein was dabei gedacht. Dana spielt Cello in einem Orchester, weshalb ihr Thema, als wir es zum ersten Mal hören, auch von einem Cello gespielt wird. Als dann klar ist, dass Dana scheinbar von Gozer auserwählt wurde, Zuul der Torwächter zu sein, spielt das Ondes Martenot ihr Thema und stellt damit die Verbindung zur Geisterwelt her. Am Ende, als die Geisterjäger Dana aus dem versteinerten Hundetorso befreien, erklingt ihr Thema zuerst auch mit dem Ondes Martenot, geht dann aber wieder in die Streicher über und am Ende zurück zum Ondes Martenot.

 

 

In der Szene, in der Dana von den Händen, die aus ihrem Sessel kommen, festgehalten und mit dem Stuhl in die Küche gezogen wird (zu einem der Höllenhunde), hört man das Gozer-Thema knarzig auf einem Cello gespielt.

 

 

Elmer variiert seine Themen innerhalb seines Scores sehr geschickt. So erklingt das kauzige Geisterjäger-Thema auch schon mal als Fanfare oder Gozers Thema wird mit Danas Thema kombiniert.

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