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  1. Letzte Stunde
  2. Für mich bräuchte es kein Reboot. Lasst die X-Akten in Frieden ruhen Einer der Gründe, warum es so etwas Besonderes war und wir auch 30 Jahre später noch darüber sprechen, ist, dass es damals in den 90ern eine Revolution im TV war. Die Art der Geschichten, wie es erzählt wurde, die Charaktere, die Musik, all das war wie eine Initialzündung. Das kann man nicht einfach kopieren. Damals waren die X-Akten ein Ereignis. Ein Reboot ist nur eine weitere Serie unter unzählig neuen, die gefühlt jede Woche veröffentlicht werden. Ryan Coogler hätte eine neue Serie mit neuem Titel machen können, die im Geiste der X-Akten funktioniert. J.J. Abrams hat das im Grunde mit FRINGE schon gemacht. Aber klar, für Disney zählt natürlich der Franchise-Charakter, weshalb der Titel sein muss. Aber es ist ja schon klar, dass es neue Hauptcharaktere geben wird. Wobei es scheinbar durchaus Pläne gibt, Mulder und Scully doch irgendwie zu involvieren und sei es nur als Cameo. Ansonsten ist aber wohl niemand von der Ur-Serie hinter der Kamera dabei, auch Chris Carter nicht. Es sind also neue Produzenten und neue Autoren. Ein Neustart ist hier auch das einzig sinnvolle. Ich bin gespannt, ob sie die Titelmelodie behalten und Göransson die nur modernisieren darf oder ob man auch musikalisch ganz andere Wege geht.
  3. Heute
  4. Braucht es ein Reboot? Ich werde der Sache eine Chance geben, aber drehbuchtechnisch muss da einiges gegenüber den letzten Aufgüssen passieren. Da ist das Scoring für mich erstmal zweitrangig. Star Trek krankt auch an schlechten Drehbüchern. Die aktuelle Staffel Strange New Worlds, die gerade ausgestrahlt wurde, hat deshalb schlechte Kritiken wie nie zuvor bekommen. Und beim Scoring haben sie sogar das Niveau angezogen.
  5. Das war spontan auch mein erster Gedanke, das klingt total nach Grusin. Nach dem einen Clip würde ich sagen, das reicht bei mir nicht für einen Kauf. Ewig schade, dass Sachen von meiner Wunschliste von Charles Fox von Universal und 20th Century Fox nicht kommen. Scores von Paramount wie hier mal wieder sind für Intrada vermutlich am leichtesten zu lizenzieren und Fox als Studio ist mittlerweile nicht mehr zugänglich.
  6. BSX / DDR bringt zu Allerheiligen, so wie es aussieht, den Soundtrack zur TV-Serie „Friday the 13th: The Series“ von Fred Mollin. CD 1 enthält das Album von GNP Crescendo. CD 2 unveröffentlichtes Material. Und die Booklets sind vom Komponisten signiert.
  7. Gestern
  8. Wow, noch ein Highlight: Charles Fox ist hier im Dave Grusin Sound unterwegs. Landet ebenfalls wie der Horner im Warenkorb.
  9. Das X-Files-Reboot von Ryan Coogler schleppt sich zwar weiter dahin (es wurde bisher nichts gedreht), aber nun wurde mit Ludwig Göransson zumindest der Komponist für den Piloten bekanntgegeben.
  10. Boah, das wird ein Fest für mich. Mein liebster Horner Zeichentrick-Score:
  11. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dir sein neuster Score gefallen würde @Sebastian Schwittay Aber den beiden großartigen Depslat Scores aus dem letzten Jahr (FRANKENSTEIN , JURASSIC WORLD) kannst du doch etwas abgewinnen, oder?
  12. Letzte Woche
  13. Ich auch. Hoffentlich gibt es noch mehr Konzerte nicht ganz so weit entfernt...
  14. Ein paar coole Sichtungen der letzten Tage: PUPPET MASTER (David Schmoeller, 1989) Wirr erzählter Unfug über eine Handvoll parapsychologisch Begabter, die sich in einem Hotel an der kalifornischen Küste zusammenfinden und dort vom Adepten eines Puppenmagiers dezimiert werden. Zwar kaum spannend, aber die Puppen-Sequenzen sind next level Alptraummaterial (u.a. gibt es eine Blutegel erbrechende Frauenpuppe, die von einer der Hauptfiguren zunächst für eine Sexualpartnerin gehalten wird). Diese Szenen, von denen es zum Glück einige gibt, heben PUPPET MASTER dann doch in den Pantheon der besonders verstörenden Hotelhorrorfilme in der Nachfolge von Kubricks THE SHINING. Nach LEPRECHAUN und PUMPKINHEAD das dritte B-Horror-Franchise, das ich dieses Jahr anschneide oder zu komplettieren versuche. Ich muss zugeben: ich habe ein Herz für diese kostengünstig produzierten, aber oft sehr originellen Horrorreihen der VHS-Ära. (3,5/5) FAR AND AWAY (Ron Howard, 1992) FAR AND AWAY ist am interessantesten, wenn er Nicole Kidman lüstern den Körper ihres frisch gebackenen Ehemanns Tom Cruise erkunden lässt. Ein Meta-Film über eine ikonische Hollywood-Ehe, der sich einige Jahre später mit Stanley Kubricks EYES WIDE SHUT zu einer Art Diptychon formen sollte. Als Historienepos funktioniert er nur halb so gut, aber der 'Oklahoma Land Rush' im letzten Akt und das triumphale Schlussbild gehören zu den großen Momenten des 90er-Hollywoodkinos, die man unbedingt gesehen haben sollte – und das am besten auf großer Leinwand. (4/5) (Gesehen am vergangenen Samstag auf dem 19. TODD-AO 70mm-Festival in der Schauburg Karlsruhe.) MOUNTAINS OF THE MOON (Bob Rafelson, 1990) Abenteuerfilm über die Suche nach der Nilquelle im späten 19. Jahrhundert. Ein Film über Versehrung, Verstümmelung und den körperlichen Preis des Entdecker-Ruhms. In einer schönen Szene gegen Ende des Films vergleichen Patrick Bergin und Bernard Hill ihre Narben; in einer weniger schönen Szene zu Beginn bekommt Bergins Figur von afrikanischen Eingeborenen einen Wurfspeer durch den Unterkiefer gestoßen (und wenig später fressen sich Käfer durchs Trommelfell seines Expeditionskollegen Iain Glen). Im Kontrast zum schmerzhaft-körperlichen Realismus von Rafelsons Entdecker-Drama steht ein überragend schöner, romantischer Abenteuerscore von Michael Small, der im Einsatz afrikanisch-ethnischer Elemente Jerry Goldsmiths 90er-Abenteuermusiken wie CONGO oder THE GHOST AND THE DARKNESS vorwegnimmt. (3,5/5)
  15. Danke für die Einschätzung. Werde den aber, aller Voraussicht nach, und wie so oft bei mir und Desplat, nur im Film hören.
  16. Den Film fand ich sehr gelungen und die musikalische Untermalung hat mir auch gut gefallen. Will Bates kannte ich bis dato nich nicht.
  17. Gefällt mir auch sehr gut. Film interessiert mich thematisch allerdings überhaupt nicht. Denke auch nicht, dass ich den jemals gucken werde. Bin da aus beruflichen Gründen leider thematisch zu tief mit verbunden, als dass ich mir sowas auch noch in meiner Freizeit reinziehen würde. 😄
  18. Somehow Gordy Haab returned Und das Ergebnis ist noch beeindruckender als das gerade erschienene Zero Company.Fettes Main Theme und reichlich sensationell orchestrierte Racing Action die wohl teil ungenutzt im spiel bleibt.Halb so lang wie ZC aber fast keine Downtime.Der Track Rhodochrosite Run hat bei 1.12min die geilste Passage seit Jedi Fallen Orders Fortress Inquisitorium.
  19. Animals - Harry Gregson-Williams Matchbox The Movie - Alex Belcher I Cosacchi - Giovanni Fusco The Mask Of Zorro (Expanded) - James Horner Spy Kids (Expanded) - Elfman, Debney, Greenaway, Pereira, Rodriguez & LL Fear Street Trilogy - Marco Beltrami, Marcus Trumpp, Brandon Roberts & Anna Drubich
  20. THE SOCIAL RECKONING, Alexandre Desplat
  21. Ich finde die Filmmusik sehr kontemplativ und entspannt durchzuhören (ohne den Film gesehen zu haben). Die meisten Stücke sind relativ minimalistisch, viel Piano, manchmal etwas Synthies. Für mich eine angenehmes Klangbild. Ob es thematisch oder klanglich Bezüge zu der Musik von Trent Reznor und Atticus Ross gibt, kann ich garnicht beurteilen, da mir von dem Score damals nichts im Ohr geblieben ist. 8 von 10 "Likes" https://metalhead.club/@drmusic/117415274277373882
  22. Zu dem Film "The Social Reckoning" von Aaron Sorkin (die Fortsetzung zum Film "The Social Network") ist Alexandre Desplat in die Fußstapfen von Trent Reznor und Atticus Ross getreten. Die Filmmusik ist seit dem 09.10.2026 auf allen gängigen Streamingplattformen zu finden. Tracks 01. The Social Reckoning (3:17) 02. Tomorrow's Headlines (1:39) 03. F*** (4:04) 04. Jeff (1:01) 05. Online (1:03) 06. Unplug (3:55) 07. MSI (2:12) 08. Celiac (1:42) 09. Published (2:19) 10. Frances Goes Home (2:22) 11. Psych Damage (1:59) 12. Likes (2:06) 13. Sleepless (1:55) 14. Chaos (3:56) 15. Waiting Room (4:30) 16. The Lament (3:45) 17. 72 Hours (3:54)
  23. zum neuen Riesenschlange auf Bootstour im Jungle Film BEWARE BOIUNA (der gar nicht schlecht sein soll!) gibts einen Elektroscore... die ruhigen, emotionalen Parts gefallen mir eigentlich ganz gut... der Rest ist eher Suspense und ominöse Sounds... nicht schlecht, kann man so nebenher hören... könnt ne Spur aufregender sein, aber gibt's Schlechteres: eigentlich ganz lustig ist, wenn man diesen Score mit Edelmans Anaconda vergleicht... mal davon abgesehen wie unsäglich Edelmans Synth-Orchestermix ist, so kann man hier mal Asclepius mit Edelmans Travelogue vergleichen... wenn die Gruppe Abenteurer aufbricht... wie sich Scoring dann doch in 30 Jahren verändert hat...
  24. zu Flanagan Neu-Interpretation von CARRIE gibt es nur ein 15min Album, wie immer von den Newton Brothers... die Serie ist auch sehr vollgeknallt mit Songs... hübsch auf jeden Fall:
  25. sang- und klanglos wurde der Matchbox Film jetzt bei Apple gedumpt, soll ja wirklich grausig sein... der Score von Alex Belcher ist aber ganz nett geworden und hat sogar ein Theme, das oft vorkommt. Die Action ist auch recht orchestral... alles nicht neu oder originell, aber gefällig:
  26. weiss auch gar nicht, ob im Film das alles drin ist. Mir war fast so als wäre das Theme immer wiederholt worden und ansonsten nichts... funktionierte, wird man bei Cregger wohl sich drauf einstellen müssen, dass seine Scores eher minimal und sehr bildbezogen sind und nichts für Alben zum Anhören... is ja auch nicht so schlimm...
  27. lief bei mir auch wahrscheinlich mehr als alles andere dieses Jahr! Meep Meep!
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